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PN's Forum \ HiFi \ Allgemeines \ Was ist eine symmetrische Übertragung?


Cattivo *

#1 Verfasst am 01.09.2008, um 19:05:54



Ich muss mich mal wieder als Laie outen.

In meinem Handbuch zur Alesis steht unter anderem, dass man an dem Main Ausgang 6,3 mm Klinkenkabel anschließen kann.

Die können entweder symmetrisch oder unsymmetrisch sein.

Doch was ist das Und was ist der Unterschied

Hat jemand eine leicht verständliche Erklärung zur Hand?




Gruß Markus
Mein Heimkino

 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 01.09.2008, um 19:19:29



symmetrische Verbindungen werden viel im Studiobereich genutzt, und auch wenn es kaum einer weiß: das gesamte Telefonnetz und Kupfer-Netzwerke arbeiten alle mit symmetrischen Übertragungen. Auch im PC (SATA, USB usw), hat man eine symmetrische Übertragung.


Der Hintergrund ist einfach:
es ist kaum möglich, ein einfaches, unsymmetrisches Signal, wie es in einem Cinchkabel vorkommt, also Signal und Masse, störungsfrei über mehrere Meter zu übertragen.
Spätestens ab ein paar Metern hat man die ersten Störeinflüsse. Auf diese Weise kilometerlange Telefonleitungen zu verlegen ist unmöglich.


Daher hat man einfach eins gemacht: parallel zur Signalader wurde eine zweite Ader geführt, bei der das gleiche Signal phaseninvertiert übertragen wird. Würde mein beide Adern kurzschließen, würde Null am Ende rauskommen.

Der Vorteil ist jetzt der:
wenn eine Störung unterwegs einwirkt, dann wirkt sie auf beide Adern mit der selben Ausrichtung. Nehmen wir an, auf Ader 1 kommt eine Störung von +1V drauf, dann kommt diese auch auf Ader 2 mit +1 V drauf.
Da jetzt aber die Phasen umgedreht sind, hat sich bei Ader 1 die Amplitude vergrößert und bei Ader 2 die Amplitude verkleinert.

Am Ende der Übertragung wird das zweite Signal einfach wieder invertiert. Damit sind beide Signale wieder Phasengleich, die Störungen hingegen sind jetzt beim zweiten Signal vertauscht. Wenn man nun beide Signale summiert, dann hat man bei Originalsignal sogar eine Pegeladdition von 6dB, die Störungen hingegen löschen sich exakt aus, weil sie nun Phasenvertauscht waren.



In der HiFi Technik zuhause kommt die symmetrische Übertragung sogut wie nie zum Einsatz, weil die kurzen Leitungslängen es einfach nicht erfordern.
Erst im Studiobereich oder gar bei Veranstaltungen, wo die Kabellängen etliche Meter lang werden, hat diese Technik ihre Vorzüge. Daher ist vorallem auch dein Mikrofon ja symmetrisch angeschlossen, damit du bei den 10m nicht schon irgendwelche Störungen reinbekommst :prost


greetz
Poison Nuke

Cattivo *

#3 Verfasst am 01.09.2008, um 19:27:11



Super einleuchtend erklärt

Danke Poison


Gruß Markus
Mein Heimkino

User198

#4 Verfasst am 16.09.2008, um 18:25:14



symmetrisch bedeutet auch, dass hin und rückleiter gleich viel (so wenig wie möglich) "kontakt" zur masse haben. bei unsymmetrischer verbindung wird ja über masse rückgeleitet, was unter blöden umständen störungen bringt (Trafobrummen z.B.)

und durch die verdrillung der adernpaare verringert sich auch die angriffsfläche für störungen von außen auf einem leiter (teilt sich wie schon gesagt auf hin und rückleiter auf und kompensiert sich gegenseitig wieder). Die verdrillung iss je nach stärke frequenzbedingt.



 Poison Nuke 

#5 Verfasst am 16.09.2008, um 20:03:03



willkommen im Forum erstmal:D


Und wo ist bei symmetrischer Übertragung im Fall von XLR die Masse eigentlich? Das Gehäuse selbst?
Weil es sind ja nur 3 Pins vorhanden und wenn schon zwei Hot und Cold sind, dann müsste der Dritte ja entweder Masse oder halt die Rückleitung sein ?


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#6 Verfasst am 16.09.2008, um 20:14:09



1=ground
2=+
3=-


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

User198

#7 Verfasst am 16.09.2008, um 20:17:50



hehe, danke. finds bis jetzt klasse hier :D

beim XLR hat man wie bei jeder normalen symmetrischen übertragung 3 "Leiter"

Hinleiter
Rückleiter
Masse/Schirmung

Pin 1 iss Masse/schirm
Pin 2 iss + (hot)
Pin 3 iss - (cold)

iss masse aufgelegt, kanns zum (störenden?!) potenzialausgleich kommen.


\war wohl einer schneller


bearbeitet von User198, am 16.09.2008, um: 20:18:17


CHILLOUT_AREA

#8 Verfasst am 16.09.2008, um 20:20:44



Wie bist du überhaupt auf das Forum gekommen.





hifi-killer

#9 Verfasst am 16.09.2008, um 20:23:44



rückleiter versteh ich nicht? ich hab da nur eine richtung


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke 

#10 Verfasst am 16.09.2008, um 20:29:43




User198 schrieb:
iss masse aufgelegt, kanns zum (störenden?!) potenzialausgleich kommen.



wo soll die Masse eigentlich aufgelegt sein? Im Stecker selbst oder in den Geräten?

und japp, kenne das Problem mit der Störübertragung über die Masse auch und habe deshalb zwischen meinen PC und meinen Verstärker ein 4mm² Kabel jeweils an den Gehäuse befestigt, um das Problem zu umgehen, da das LS Kabel einen geringeren Widerstand hat und damit ist das Brummen weg...das meinst du doch oder?




greetz
Poison Nuke

User198

#11 Verfasst am 16.09.2008, um 20:29:47




hifi-killer schrieb:
rückleiter versteh ich nicht? ich hab da nur eine richtung



strom "fließt" ja aus einem Blickwinkel immer in 2 richtungen ;)

einmal weg von dir und einmal hin zu dir^^


wie ich auf das forum gekommen bin? Mundpropaganda innem anderem forum :P



hifi-killer

#12 Verfasst am 16.09.2008, um 20:39:06



ach so meinst du das ! das mit der masse is net immer gleich , deshalb hat ne DI n schalter! mal so mal so aber wenn die steckdosen kreutz un quer verbastelt sind nützt das auch net viel


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

User198

#13 Verfasst am 16.09.2008, um 20:44:28




hifi-killer schrieb:
ach so meinst du das ! das mit der masse is net immer gleich , deshalb hat ne DI n schalter! mal so mal so aber wenn die steckdosen kreutz un quer verbastelt sind nützt das auch net viel



wie du meinen?!



hifi-killer

#14 Verfasst am 18.09.2008, um 08:03:51



das heißt ich hab schon erlebt das ich die Masse dran lassen musste , weil es sonst noch mehr gebrummt hätte! und es gibt in so einer Diskothek, noch klassische Nulldung und drei verschiedene Sicherungkasten! und wenn es brummt, hilft da keine di Box und auch kein Masse abklemmen!selbst ein Grundlift ist in diesem Fall nicht nützlich.
ich glaub nicht das es nulldung heist aber das rechtschreibprogramm meint das so!
beim letzten satz kam wieder die frage ob das italienisch oder spanisch ist


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke 

#15 Verfasst am 18.09.2008, um 08:38:53



was soll eine "Nulldung" denn sein :?




greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#16 Verfasst am 18.09.2008, um 08:49:41



nullung dacht ichaber das rechtschreib programm fand das lustiger


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke 

#17 Verfasst am 18.09.2008, um 09:07:52



hm...aber was meinst mit Nullung?


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#18 Verfasst am 18.09.2008, um 09:27:12



ach so , ja! früher als der Strom noch keine PC Antrieb , wurden an der Steckdose erst nur zwei Kabel vorgesehen ,später wurde der Schutzleiter erfunden und bei älteren Verkabelungen, wurde einfach der Schutz Kontakt mit dem Nullleiter verbunden. ein solches System kann nicht mit fehlerstromschutzschalter nachgerüstet werden, und ist bei bastelearbeiten am Netz gefährlich weil die Kabel nicht vertauscht werden dürfen.
das nennt man eine klassische nullung (Erdung)


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

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