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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Lautsprecher \ Der Studiomonitorthread


Icke *

#1 Verfasst am 07.10.2008, um 17:27:10



So da bin ich mal wieder

Da ich mir seit gestern gut 50 Seiten Posts zu Studiomonitoren durchgelesen habe,
wollt ich mal fragen was ihr davon haltet.

An und für sich bin ich ja begeistert von den Dingern.
Sind meist sehr linear
Man braucht nur noch eine Vorstufe
Keine Probleme mit die Endstufe passt nicht zu LS

Problem an denen ist, das ich für meinen Teil die nicht Probehören kann.
Da ich einfach mal am Ende der Welt wohne.
Dazu kommt, das die meisten optisch nicht wohnzimmertauglich sind.

Poison könnte ja eventuell ein kleines Review zu seinen Focal Solo 6 BE bringen.

Also was denk ich über diese Form von LS im Wohnlichen Heimkino?


Ab jetzt passiver Forenteilnehmer!

 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 07.10.2008, um 17:46:27



ich denke du kommst aus Berlin, bzw Nähe Berlin? Da sollte es doch zumindest in der Innenstadt den ein oder andern Laden geben, wo du dir welche anhören kannst.


ein kleines Review zu den Focal...hui, das ist lange her, dass ich über die nachgedacht habe, ich genieße aktuell einfach nur noch, ohne mit einen Kopf darüber zu machen 8)
Werde mal beim Einkaufen jetzt ein wenig das im Kopf rumgehen lassen :prost



ansonsten grundlegend sind die meisten Nahfeldmonitore nicht anders wie herkömmliche HiFi Regallautsprecher. Der Pegel könnte unter Umständen etwas begrenzt sein, da sie auf Nahfelddistanzen von 1-2m ausgelegt sind, nicht mehr.
Bei den größeren Modellen kommt dann aber auch eine tauglichkeit für größere Abstände dazu, was sich vorallem in einem verbesserten Richtverhalten äußert, also dass durch Schallführungen usw die Schallabstrahlung optimiert wurde.

Bei den Behringer Truth sieht man das ja als Bespiel in der unteren Klasse ganz gut :prost

und die richtig großen Main Monitore, die auch dann mal etwas mehr kosten :X
da hat man dann schon richtig Unterschied zu den meisten HiFi LS, weil die dann normalerweise sehr neutral sind und ein gutes Bündelungsmaß haben und damit auch über große Entfernungen wenig Verfärbungen durch Reflektionen entstehen.


Und klar, die eigene Endstufe ist sowieso ein für mich sehr großer VOrteil, es passt einfach in jeder Hinsicht, Leistung, "klang" usw :hail



greetz
Poison Nuke

Icke *

#3 Verfasst am 07.10.2008, um 17:54:17



Na also mehr als 800€ das Stück bin ich nicht bereit zu zahlen, sollte es denn was für mich sein.
Weil ich schätze mal 2-3 Meter müssen sie schon machen.


Naja Nähe von Berlin kann man so oder so sehen. Sind halt doch 130 km.
Bis vor kurzem war das ja nicht das Problem, Firmenwagen sei Dank 8)
Und da ich privat kein Auto besitze, komm ich jetzt nicht mehr so schnell nach Berlin wie sonst.

Bin ja mal gespannt was dir noch einfällt.


Ab jetzt passiver Forenteilnehmer!

 Poison Nuke 

#4 Verfasst am 07.10.2008, um 18:48:48



nagut, dann is natürlich nich so einfach mit dem Probehören :Y


also erstmal zu meinen Solos:

ausgewählt hatte ich sie damals primär wegen Design und vorallem weil ich einen Testbericht gelesen hatte, bei dem sie halt sehr gut in ihrer Preisklasse abgeschnitten hatten, insbesondere wegen einem überaus linearen Frequenzgang und einer sehr neutralen Abstimmung und einem sehr sauberen Hochton, der aber nicht zu "scharf" ist, also etwas zurückhaltend. Der Konkurrent auf gleicher Preisebene war die Adam P11a, welche Barnie und peeddy hier im Forum haben. Diese sind ähnlich linear nur der Hochtonbereich sollte laut Test noch etwas mehr auflösen, was aber bei einigem Musikmaterial schon fast nervig werden könnte.
Und da die Solo6 das bessere Design hatten und ich damals wie heute einfach nur faziniert und begeistert von dem Beryllium Hochtöner bin, war die Kaufentscheidung damals sehr schnell klar 8)


Und bis heute bereuhe ich es nichtmal ansatzweise, ganz im Gegenteil. War für mich der beste Kauf bisher, die spielen einfach wunderbar, ohne Sub gehen sie zwar nur bis 50Hz runter, reicht aber auch teilweise locker aus und allgemein machen die ein verdammt gutes Bild, sehr gute Auflösung, sehr gute Räumlichkeit und der Hochton ist auch perfekt. Da ich auch schon sehr viele von den sehr großen LS wie B&W Nautilus, Adam OSS, Avantgarde, Odeon usw gehört habe und damit schon viele Klangbilder im Kopf habe:
meine LS können irgendwie alles sehr gut, da vermisst man einfach nix.
Bei vielen LS ist es ja so, dass z.B. der Hochtonberich nervig ist, oder zu scharf (Resonanzen, Betonung), oder dass im Mitteltonbereich eine Badewanne ist (Loch bei 1kHz, haben extrem viele LS) und damit es etwas stumpf klingt, oder dass der Grundtonbereich schwammig kommt oder so, alles das kenn ich von denen nicht und Pegelmäßig sind die auch geil, da geben auf 3m meine Ohren zuerst auf, zumindest wenn sie zu 7. sind:D

wenn zwei alleine spielen, sollte man auf 3m aufpassen, ich weiß nicht, wo die Grenze bei denen liegt, will da aber auch vorsichtig sein weil bei den HTs weiß ich nicht, wie die klingen, wenn sie verzerren und wie lange es so gehen darf...zum Testen sind sie mir einfach zu teuer


greetz
Poison Nuke

Icke *

#5 Verfasst am 07.10.2008, um 18:56:10



Vielen Dank für deinen Bericht
Naja nur zu zweit wären sie ja nicht sind ja dann vorne 4 oder so
Haben die irgendwie eine Schutzschaltung so AVR´s?
Weil das ging aus dem HF nicht so richtig hervor.
Naja ich muss mich mal umhören in Berlin obs da ne Möglichkeit gibt.

Hat vielleicht noch irgendwer anders was beizutragen??


Ab jetzt passiver Forenteilnehmer!

 Poison Nuke 

#6 Verfasst am 07.10.2008, um 19:16:15



die Schutzschaltung vom AVR greift nur, wenn da normale LS dran hängen und das Teil einfach zuviel Spannung saugt oder so. Was das bei mir war, keine Ahnung, da hatte mein Receiver irgendein unverständliches Problem, das auch wieder vorbei ist, wer weiß....vllt schlechter Strom wie bei ulbricht, da geht der Receiver auch mal so aus, wenn die Rollläden gerade runterfahren :L

und warum vor vier :?
also entweder drei oder fünf...weil vier ist ja blöd, eine echte Mitte muss schon sein:prost


greetz
Poison Nuke

Icke *

#7 Verfasst am 07.10.2008, um 20:56:35



Na ich meinte eigentlich eine Schutzschaltung von den Focal´s haben die sa etwas?
Das ging nicht ganz hervor.
Naja ich dachte an 4 aber die 2 Center dichter zusammen als links und rechts?
Nicht das Monsterding??
Das mit den Rolläden hab ich ja so noch nie gehört.


Ab jetzt passiver Forenteilnehmer!

Barnie

#8 Verfasst am 07.10.2008, um 22:40:49



Wie gross ist denn dein Raum und was hast du damit vor Heimkino oder nur Musik? Hast du auch Subwoofer oder möchtest du die ohne Subwoofer betreiben? Ein Studiomonitor ist keine Garantie für Zufriedenheit. Bei Hifi Boxen gibt es grosse Boxen für weniger Geld, die dann sowohl Pegel als auch genug Bass auch für grössere Räume liefern können (z.B. die Canton GLE 490 oder ne Magnat Quantum 908). Grössere Studiomonitore kosten meist mehr... Dafür sind sie aber dann auch besser als grosse (passive) Hifi Boxen.

Ansonsten kann ich zu meinen ADAMs ähnliches wie Poison berichten. Klingen einfach nur gut, auch wenn sie im Alleingang ohne Subwooferunterstützung Bass- und Pegelmässig nur für Nahfeld taugen. Dank meines Subwoofersystems machen sie sich aber auch im Heimkino sehr gut! Ich habe auch grosse Canton Ergo bei mir stehen und die machen Bass- und Pegelmässig mehr Druck als die ADAM. Dafür ist die Auflösung und die Neutralität/Linearität nicht so gut. Hat halt alles Vor- und Nachteile...

Du solltest abwägen was dir wichtig ist und auf jeden Fall vergleichen bevor du kaufst.




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 07.10.2008, um: 22:42:51


Icke *

#9 Verfasst am 07.10.2008, um 22:57:20



Da kommt ja doch noch jemand
Naja wie groß ist mein Raum?
Kommt auf die neue Wohnung an, die ich erst in 1,5 Jahren beziehe

Große Boxen wie die GLE hab ich schon, das Problem ist mir fehlt es an Auflösung.
Der Bass ist auch so ein Ding, hab zwar kein Messzeug, aber ich möchte meinen auch wenn ich meinem Receiver sage, dass er bei 100hz zu trennen hat, macht er das nicht. Ich glaub die spielen trotzdem weiter runter. War nur mal so ein Test. Kann auch anders sein.

Deswegen will ich auf jeden Fall KompaktLS. Und deswegen dachte ich könnten Monis was für mich sein.
Einer darf, gesetzt dem Fall die sagen mir zu, auch um die 800€ kosten.
Also mehr wie ein Solo 6 nicht und dazu halt Wohnzimmertauglich. Und nach dem Aussehen fallen ja schon viele raus.
Also wichtig ist mir Auflösung und Pegel. Also man muss schon gut laut machen könn.
Subwoofermäßig wird schon für Abhilfe gesorgt.
Vergleich muss ich machen ist klar aber hat ja alles noch Zeit.
Wollte nur mal in jede Richtung die Nase raushalten


Ab jetzt passiver Forenteilnehmer!

Barnie

#10 Verfasst am 07.10.2008, um 23:28:29



Bei aktiven LS solltest du daran denken, dass jede Box eine eigene Stromversorgung und somit ein zusätzliches dickes Kabel braucht, was die Wohnzimmertauglichkeit von Monis grundsätzlich sochnmal etwas einschränkt leider...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Icke *

#11 Verfasst am 07.10.2008, um 23:41:27



Welches aber auch versteckbar ist :D
Und dafür das da die perfekt angepasste Endstufe drin ist, mit der man nichts falsch machen kann,
wäre ich bereit "etwas" mehr Zeit in die Kabelleiste zu investieren.

Was zieht eigentlich so EIN Monitor im Betrieb? Also unter Last und ILDE?


Ab jetzt passiver Forenteilnehmer!

 Poison Nuke 

#12 Verfasst am 08.10.2008, um 06:46:07



naja, Last :L
also Ruhestrom liegt bei 20W bei meinen Focals. Und das ändert sich bei fast allen Lautstärken auch nicht. Wenn ich so laut aufdrehe, dass es in den Ohren wehtut, dann kommt man auch mal auf 30-50W...wie ich die vom Netzteil angegebenen 280W schaffen soll 8o:D

also ich würde meinen...gut überdimensioniert 8)


greetz
Poison Nuke

Icke *

#13 Verfasst am 08.10.2008, um 09:50:36



Boa so wenig, das hätt ich jetzt nicht erwartet.
Naja ich werd heut noch mal ein bisschen surfen ob es vielleciht noch ein paar andre Kandidaten gibt.
Kann die ja nachher mal posten


Ab jetzt passiver Forenteilnehmer!

DarkSubZero

#14 Verfasst am 17.11.2009, um 22:12:00



@Fuat Studiomonitore müssen nicht zwangsweise Aktiv sein.



apophisii

#15 Verfasst am 17.11.2009, um 22:45:40



Aber aktiv wäre doch intressant, dann kann ich sie doch über eine zusätzliche DCX laufen lassen um noch mehr professionalität rein zu bekommen. Nur eind Denkansatz, kommt es mal nicht in Frage


Liebe Grüße

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

DarkSubZero

#16 Verfasst am 18.11.2009, um 09:12:52



Das kannst du auch machen wenn du dir passive LS kaufst. Ich werde es bei mir auch so machen, dass ich mir selber welche baue und sie dann über eine 8-Kanal endstufe und DCX vollaktiv ansteure. Noch professioneller gehts nicht.



Sharangir

#17 Verfasst am 24.11.2009, um 17:42:21



Doch, über 8 Monoblöcke und eine Vorstufe mit digitaler weiche, über den PC gesteuert.

Ich kann nur den Daumen zeigen, für Barnie's ADAM P11a, echt geniale Lautsprecher, extrem sauber, präzise und feinauflösend.
Für mein zartes Gemüt aber schon fast etwas zu analytisch.. da bin ich zu sehr der Geniesser



KuschelTiga

#18 Verfasst am 24.11.2009, um 23:01:17




DarkSubZero schrieb:
Das kannst du auch machen wenn du dir passive LS kaufst. Ich werde es bei mir auch so machen, dass ich mir selber welche baue und sie dann über eine 8-Kanal endstufe und DCX vollaktiv ansteure. Noch professioneller gehts nicht.



Wobei ja DCX und professionell aus Sicht von Professionellen (vorsicht Wortwitz) wohl eher eine ungünstige Verkettung von Worten darstellen *gg*
Aber vielleicht meinst du ja B und hast C geschrieben



Stripes

#19 Verfasst am 19.02.2010, um 19:47:54



Hat jemand hier im Forum schon einmal LS von Barefoot gehört?

Ich war gerade seit langem im pro Forum unterwegs und die MicroMain 27 sollen jetzt der Letzte Schrei sein...
Bestimmt feine Teile

http://www.barefootsound.com/barefoot/index.html


Addicted to good music!


DarkSubZero

#20 Verfasst am 19.02.2010, um 20:08:07



6.500€ das Paar.



Stripes

#21 Verfasst am 19.02.2010, um 20:15:36



Der Personenkreis den ich meine tauscht diese auch gegen S3 etc. aus

Für mich ist das sowiso eine andere Welt

Diese gelten aber wohl zurzeit als "Studio Standard" bzw. Referenz was Details und Linearität angeht.


Addicted to good music!


DarkSubZero

#22 Verfasst am 19.02.2010, um 20:22:19



Und was ist mit den Interferenzen, die durch die Pseudo-D'Appo Anordung entstehen? Ganz zu schweigen von diesen komisch seitlichen TT.



Stripes

#23 Verfasst am 19.02.2010, um 20:35:05



Das mit den TT ist mir auch sofort aufgefallen aber es scheint etwas zu bringen...

Ich kenne nur die Theorie zu dem D'Appo kram aber um das zu Belegen muss ich es hören... ich glaube es wirkt sich nicht so sehr aus wie angenommen...IMHO.

Wobei der Abstand schon etwas größer ist und das Nearfields sind.


Addicted to good music!


DarkSubZero

#24 Verfasst am 19.02.2010, um 20:39:36



Der Abstand ist erstens zu groß und zweitens wette ich, dass der TT noch weiter über 100Hz spielt und durch die seitliche Abstrahlcharakteristik im ortbarem Bereich entstehen auch wieder Reflektionen und Interferenzen.



Stripes

#25 Verfasst am 19.02.2010, um 20:42:31



Die werden den sicher nicht über 80 Hz laufen lassen... wobei ich jetzt auch kein Verfechter dieser LS bin!
Mich interessiert nur ob was dran ist an dem Neuen "Studio Standard".

NS10 sind ja wohl unter aller Sau


Addicted to good music!


DarkSubZero

#26 Verfasst am 19.02.2010, um 20:46:56



Das würde heißen, dass die den linear nur zwischen 38Hz und 80Hz einsetzen was mich doch schon etwas wundern würde, denn das wäre gerade mal eine Oktave.



 Poison Nuke 

#27 Verfasst am 19.02.2010, um 23:21:16



also die Konstruktion überzeugt mich nun auch nicht wirklich. Die sollen Mainmonitore sein :.
die haben nichtmal ne Schallführung und wie DSZ schon sagte, der Abstand der TMTs zum HT ist auch ziemlich groß ausgefallen.

kein Wunder das es nur wenige gute Aufnahmen gibt, wenn sowas schon Studio Standard wird :L


greetz
Poison Nuke

Stripes

#28 Verfasst am 04.04.2010, um 22:48:10



Kennt jemand passive Studiomonitore in der Klasse Adam A7 bis Focal Solo 6 BE...etc ?


Addicted to good music!


Icke *

#29 Verfasst am 04.04.2010, um 23:26:48



Warum sollten sie in dieser Klasse unbedingt passiv sein?
In der Preisregion ist aktiv Pflicht ;)


Ab jetzt passiver Forenteilnehmer!

DarkSubZero

#30 Verfasst am 05.04.2010, um 01:45:33



Sind zwar keine Studiomonitore, aber die Duetta Top ADW dürfte in der Klasse spielen.



Stripes

#31 Verfasst am 05.04.2010, um 13:27:47




Icke schrieb:
Warum sollten sie in dieser Klasse unbedingt passiv sein?



Für einen aktiven LS würde ja ein reiner Vorverstärker reichen, da die Vorverstärker aber nicht günstiger als genauso hochwertige Endverstärker sind würde mir auch ein passiver Monitor reichen.

Die Endstufe kostet den Hersteller ja auch etwas, somit müssten doch gleichwertige passive Monitore etwas günstiger sein.

Da passive LS im Studio aber ungern genommen werden bieten die Hersteller diese vermutlich so wenig an...

Mir würde jetzt z.B. die Momo und der 4430-Klon aus der K&T einfallen nur leider wird das Probehören da etwas schwer...
Der 4430-Klon ist auch alles andere als Wohnzimmertauglich

Welche kompakten passiven LS sind denn relativ Linear und in dieser Klasse angesiedelt?




Addicted to good music!


Der_Elektromeister

#32 Verfasst am 05.04.2010, um 14:17:01



Da eben hauptsächlich aktive Studiomonitore verwendet werden, sind diese günstiger (je mehr verkauft wird und umso mehr Konkurrenz am Markt ist, desto günstiger).

Wenn Die Vollverstärker billiger sind ist doch egal, Du musst die Endstufen ja nicht nutzen. Es gibt hier im Forum einige, die vom AVR höchstens die Surroundendstufen nutzen und vorne aktive über die PRE-Outs ansteuern.

Und nicht umsonst sind gerade bei hochwertigen Anlagen die Vor und Endverstärker getrenntalso kauf dir zwei gescheite Adams und freu dich des Lebens


Grüsse, Andi.

Hörzone

#33 Verfasst am 07.04.2010, um 19:48:25



Die Barefoot finde ich auch relativ teuer. Wer bestimmt den was Studiostandard ist? Der Hersteller

Von Adam gibts die A-Serie neu, hat die P-Serie abgelöst. Gibt jetzt eine ganz kleine A3X, neue A5X, A7X und eine A8X.

viele Grüße
Reinhard


Gewerblicher Teilnehmer
www.hoerzone.de
Studio für Lautstprecher
Deutschlandvertrieb Vicoustic Raumakustikelemente

DarkSubZero

#34 Verfasst am 07.04.2010, um 19:58:14



Wie sind die denn klanglich so im Vergleich zu der alten A und P Serie?



Hörzone

#35 Verfasst am 07.04.2010, um 20:09:05



Im direkten Vergleich:
- pegelfester
- tiefere Grenzfrequenzen
- weniger Klirr beim X-ART

insgesamt finde ich sie etwas heller, aber harmonischer als die alten. Das sie heller sind, kann man leicht missverstehen, sie ist keinesfalls nervig. Ich hab sie nur in einem Konferenzsaal gegeneinander hören können (auf der Messe selbst kann man eh nicht hören). Die A3 wird kurzfristig lieferbar, die A8 wohl in ein paar Wochen, die A7 und A5 dauern noch.
Letztlich kann ich eigentlich erst was nach einem Test im eigenen Hörraum sagen
viele Grüße
Reinhard


Gewerblicher Teilnehmer
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DarkSubZero

#36 Verfasst am 07.04.2010, um 21:00:18



Ein Ausführlicher Test wäre sehr interessant. In wie fern hören sie sich denn heller an? Tiefere GF und helleres Klangbild widerspricht sich doch ein Bisschen.



Hörzone

#37 Verfasst am 07.04.2010, um 21:15:13



das stimmt, ist aber trotzdem so.
ich schreib was, wenn sie da sind, allerdings kann ich keinen Vergleich machen, da ich alle alten A-Produkte verkauft hab
viele Grüße
Reinhard


Gewerblicher Teilnehmer
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 Poison Nuke 

#38 Verfasst am 07.04.2010, um 21:23:41



du hast doch sicher ein paar MOnitore die wir kennen zum Vergleichen dann 8)


und vorallem ein Vergleich untereinander wäre interessant, zwischen A3 und A5 usw.
ob sich da wirklich nur der Tiefgang unterscheidet oder ob da auch obenrum unterschiede sind, wenn man jetzt bei maximal gehobener Lautstärke vergleicht. Würde mich interessieren ob die A3x klanglich dennoch auf der Liga einer A7x z.B. spielt nur mit weniger Tiefgang und Maxpegel. Wäre dann ja perfekt für ein SA :hail


greetz
Poison Nuke

Stripes

#39 Verfasst am 07.04.2010, um 21:25:47



Wenn der neue A7X wirklich besser ist wäre das mitunter einer meiner Favoriten.
Könnte ja auch sein das die Auslaufmodelle jetzt günstig weg gehen...
Der A7 ist P/L mäßig jedenfalls echt gut

@Hörzone:
Hat bei der neuen X Serie die Verarbeitungsqualität zugenommen?
Ber der alten A7 ist das BR Rohr nicht so schön gemacht...
Wie ist da der Neue?




Addicted to good music!


Barnie

#40 Verfasst am 21.04.2010, um 22:11:44



Kennt jemand den heir:

http://www.thomann.de/de/maudio_ex66.htm

Ist wohl in letzter Zeit von 670eur auf den aktuellen Preis gesenkt worden.

Hier ein Test wo er mit ADAM, Genelec & Co. verglichen wird:

http://www.thomann.de/de/cat_amazona~ncxes.html?artid=1976&ar=190176

Einer im Hifi-Forum fand sie sogar besser als die JBL 4328:

http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse...postID=4889#4889


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 21.04.2010, um: 22:12:14


zebrastreifen

#41 Verfasst am 24.07.2012, um 19:19:12



hat jemand von euch den hier schonmal gehört: M-Audio Studiophile DSM3
http://www.thomann.de/de/maudio_studiophile_dsm3.htm

Man findet ja leider nicht viel darüber, außer dass der Preis mal wesentlich höher war. In englischen Foren wird teilweise der Vergleich zur Adam A7X oder sogar A8X gezogen.

Reviews:

http://www.gearslutz.com/board/reviews/676347-m-...m3-monitors.html

http://itnewsyoucanuse.com/2011/09/21/yamaha-hs8...itor-comparison/


bearbeitet von zebrastreifen, am 24.07.2012, um: 19:27:40


DarkSubZero

#42 Verfasst am 24.07.2012, um 21:49:02



Hört sich interessant an. Wäre schon was, wenn die so gut wie die Adam wären.



AundB

#43 Verfasst am 24.07.2012, um 21:57:56



Lautsprecher Probehören ist unnötig, wenn die Hersteller die wichtigen Informationen lieferten und man weiss worauf man schauen muss. Die M-Audios und Adams sind beide nicht besonders toll. Ich würde die billigen Behringer Monitore holen (ab Tiefmittelton hinauf besser als die beiden Teueren) und vom Rest des Geldes in Multisub (min 2 subs) mit zwei Sub-Monoblöcken mit DCX Entzerrung und eine kallibrierte Mic/VV-Kombo investieren.

Die billigen Behringers werden im Bass bestimmt schlechter sein, aber du willst doch nicht wirklich mit diesen Nahfeldern den ganzen Bassbereich (2-3 Oktaven) abdecken, oder?


bearbeitet von AundB, am 24.07.2012, um: 21:59:49


DarkSubZero

#44 Verfasst am 25.07.2012, um 00:39:04



Du scheinst immer überzeugter davon zu sein, dass sich Klang ablesen lässt. Hast du nie gegenteilige Erfahrungen gemacht? Ich würde mir nie ein Urteil über verschiedene Lautsprecher oder Verstärker machen bevor ich sie nicht gehört und verglichen hätte. Papier ist bekanntlich geduldig.



zebrastreifen

#45 Verfasst am 25.07.2012, um 14:54:04



hier noch ein Thread zur DSM Serie:
http://www.gearslutz.com/board/low-end-theory/62...sm-monitors.html



zebrastreifen

#46 Verfasst am 06.08.2012, um 19:22:37



So, ich habe mir gestern mal die DSM3 bei einem Freund angehört und muss sagen, dass ich echt begeistert bin.

Mit einer Klangbeschreibung tue ich mir extrem schwer, da sich der Hörraum doch sehr von meinem unterscheidet und zudem im Vergleich recht stark bedämpft ist. Im Vergleich zu meinen Swans M1 spielen sie auf jeden Fall wesentlich voluminöser und können auch mal richtig Dampf geben. Ich war jedenfalls äußerst positiv überrascht und denke, dass sie für den aktuellen Preis ein echter Geheimtipp sind. Überlege momentan ernsthaft, mir welche für den Schreibtisch zu bestellen...



DarkSubZero

#47 Verfasst am 07.08.2012, um 13:21:10



Mann müsste sie mal direkt mit anderen Monitoren vergleichen. Es ist fast unmöglich ohne direkte Vergleiche was über die Klangqualität der LS zu sagen. Wäre mal ein netter vergleich den HS80M, RP8 und A7X/A8X.

Obwohl ich doch eher die DSM1 bzw DSM2 vergleichen würde, da die Vergleichbarkeit bauartbedingt geeigneter wäre.

Hat die DSM3 überhaupt 3 dezidierte Endstufen verbaut? Ich konnte nur was von 180W gesamtleistung lesen und dazu noch Class-D (zumindest bei der DSM1/2 was aber die gleiche Bi-amping Endstufe zu sein scheint.).


bearbeitet von DarkSubZero, am 07.08.2012, um: 13:28:42


Der_Elektromeister

#48 Verfasst am 08.08.2012, um 13:30:40



Adam steigt nun wohl richtig ins Billigsegment ein. Wäre interessant, wo se überall gespart haben ausser an den Verstärkern und Woofern.
http://www.adam-audio.com/de/pro-audio/products/F7/technical-data


Grüsse, Andi.

zebrastreifen

#49 Verfasst am 08.08.2012, um 18:48:07




DarkSubZero schrieb:
Hat die DSM3 überhaupt 3 dezidierte Endstufen verbaut? Ich konnte nur was von 180W gesamtleistung lesen und dazu noch Class-D (zumindest bei der DSM1/2 was aber die gleiche Bi-amping Endstufe zu sein scheint.).


Die Hoch- und Tieftöner der DSM3-Lautsprecher werden durch zwei unabhängige interne Low-Distortion-Endstufen gespeist. (Tiefton-Endstufe 100 W (1 % THD zu 6 Ohm); Hochton-Endstufe 80 W (0,5 % THD zu 6 Ohm))

Quelle: http://www.m-audio.com/images/global/manuals/DSM3_UG_%202009Oct01_DE.pdf

Die DSM2 wäre natürlich auch noch eine Alternative. Allerdings würde ich dann doch eher 30€ mehr pro Stück zahlen und auf 2 6,5 Zoller in D’Appolito-Anordnung setzen.

Leider bin ich in der nächsten Zeit nicht in meiner Studentenbude, sonst würde ich sie sofort bestellen und zumindest mal den Direktvergleich mit der M1 machen...



Der_Elektromeister

#50 Verfasst am 08.08.2012, um 18:59:22



Nö, ist eine 100W für beide woofer und 1 bzw 0,5% Klirrfaktor ist schlichtweg ein Witz für Studioboxenverstärker, kein Wunder, dass die so billig sind.


Grüsse, Andi.

 Poison Nuke 

#51 Verfasst am 08.08.2012, um 21:35:07




Der_Elektromeister schrieb:
Adam steigt nun wohl richtig ins Billigsegment ein. Wäre interessant, wo se überall gespart haben ausser an den Verstärkern und Woofern.
http://www.adam-audio.com/de/pro-audio/products/F7/technical-data



die sind preislich in genau dem gleichen Bereich wie vorher die A5 und A7. Die neueren AX Modelle liegen preislich ja wieder etwas weiter oben. Ich sehe also nicht wo Adam jetzt wirklich billigere LS anbietet als vorher.

wobei ein Vergleich zu den höherwertigen LS trotzdem mal interessant wäre. Wenn es einfach nur der Maxpegel ist, der hier begrenzt ist, wäre das natürlich schon nicht schlecht.


greetz
Poison Nuke

Der_Elektromeister

#52 Verfasst am 09.08.2012, um 08:45:23



Nja, gut, die alte A-Serie lag preislich iwo dazwischen, nur keine Aufregung


Grüsse, Andi.

Barnie

#53 Verfasst am 27.12.2013, um 22:22:47



http://www.sonicsense.com/blog/studio-monitors/studio-monitor-comparison




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

de0815de

#54 Verfasst am 12.10.2015, um 16:25:04



Ich habe diese noch nicht gehört aber andere Entwicklungen... ich kann es zwar nicht so toll beschreiben, aber was ich gehört habe das habe ich gehört. Und ich musste noch in einem wirklich schrecklichen Abhörraum hören.

Der Firma drücke ich die Daumen, da sie sich "irgendwie anders" mit den Dingen beschäftigt!



Zitat:
Studiomagazin 09/2015
Der Name ist Programm
Audio Optimum M-Serie Studiomonitore
„…Einen „idealen“ Lautsprecher wird es wohl kaum geben können, aber einige Entwickler
sind dem Ideal zumindest auf der Spur und recht nah dran. Heute beschäftigen wir uns mit
der Produktlinie eines in Recklinghausen ansässigen Herstellers, der in unserer Branche
bisher noch weitgehend unbekannt ist – der Firma Audio Optimum – einer Manufaktur, die
diese Bezeichnung auch wirklich verdient.
…Im Idealfall ist ein guter Abhörlautsprecher ein Werkzeug, das der „Signalrealität“ nichts
hinzufügt, aber auch nichts von ihr weglässt. Diese Eigenschaft will ich hier als
„Transparenz“ oder „Unhörbarkeit“ bezeichnen. Demzufolge müssen Produktionen über
einen solchen Lautsprecher so klingen, wie sie vom Tonmeister gewollt, oder eben auch
nicht gewollt waren, sollte er unter erschwerten Abhörbedingungen gearbeitet haben
müssen. Das Maß für einen guten Lautsprecher ist daher auch nicht, dass er „gut klingt“,
sondern dass er möglichst gar nicht klingt, und stattdessen die Aufnahme, die Mischung oder
das Mastering.
…Natürlich erwartet der professionelle Anwender ein frequenzlineares System. Die
Messgraphiken, die man uns präsentiert, sehen oft wie ein mit dem Lineal gezogener Strich
aus und normalerweise müssten demnach alle Lautsprecher gleich klingen. Das tun sie aber
aus verschiedenen Gründen beileibe nicht, und einer der wesentlichen Gründe ist die
„Zeitlinearität“ und die damit verknüpfte „Impulstreue“. Wir wissen aber auch, dass eine
stetige Phasenverschiebung über das Hörspektrum weitgehend unhörbar bleibt. Dies trifft
nicht für die Frequenzlinearität zu, jedoch kann das Gehör auftretende Anomalien
kompensieren. Was wir aber nicht kompensieren können, ist die relative Phase zwischen
den Einzelchassis und deren Übergangsbereich(e). Hier führen wenige Grad schon zu einer
wahrnehmbaren Klangverfärbung, die dann auch die Ursache dafür ist, warum vermeintlich
frequenzlineare Lautsprecher so unterschiedlich klingen. Die Entwickler von Audio Optimum
haben daher den Begriff „Phasenparallelität“ an die Stelle von „Phasenlinearität“ gesetzt.
Eine geringfügige Phasendifferenz zwischen zwei Chassis bewirkt im Übernahmebereich
eine der Messgraphik kaum zu entnehmende Pegelabsenkung, die aber dort dennoch eine
Färbung verursacht, die man auch ohne Anstrengung hören kann. Dies ist wahrscheinlich
auch der Grund dafür, warum keineswegs so frequenzlineare Breitbandchassis natürlicher
als Mehrwegsysteme klingen. Audio Optimum verfolgt daher den Ansatz, Phasenparallelität
zwischen den Chassis herzustellen. Dies wird nicht digital, sondern durch eine analoge
Linkwitz-Riley-Frequenzweiche 4. Ordnung in Kombination mit einer Allpass-Matrix 2.
Ordnung und jeweils einer Linkwitz-Transformation für jedes Chassis des Mehrwegesystems
erreicht. Eine solche Weiche ist sehr komplex aufgebaut…
…Komplettiert werden diese Designgedanken durch einen selbstschwingenden PWMLeistungsverstärker
(Puls Width Modulation) mit einer vom Modulationsgrad unabhängigen
Eigenfrequenz. Dieses TWM (Time Wave Modulation) genannte Verfahren basiert auf einem
von Audio Optimum international in Schlüsselmärkten zum Patent angemeldeten Sinus-
Cosinus-Modulator. Auf weitere technische Details möchte ich hier gerne verzichten,
jedenfalls arbeiten Weichenelektronik, Chassis und Verstärker perfekt zusammen, was zu
einem sehr analytischen, neutralen Klangergebnis führt, das nebenbei gesagt echten
Hörspaß bereitet, wie wir später noch sehen werden.
- 2 -
…Die gesamte Weichen- und Verstärkerelektronik ist in einem separaten 2HE-19-Zoll-
Gehäuse untergebracht. Für jedes Modell existiert eine ausschließlich dazu passende,
funktional weitgehend identische Elektronikeinheit.
Hörtest
…Das M-8 System präsentierte sich unmittelbar als extrem neutrale Abhörinstanz, mit einer
ausgeprägten Abbildungsschärfe ohne jede Neigung zur Mittenfarbe. Fast noch mehr konnte
mich der Tiefenbereich des geschlossenen Systems beeindrucken. Absolut homogen,
trocken und definiert, so weit herunterreichend, dass der Einsatz eines Subwoofers unnötig
erscheint. Die Detaildarstellung der Räumlichkeit, die Distanzwahrnehmung und die
dynamischen Feinheiten wurden in einer extrem überzeugenden Deutlichkeit wahrnehmbar,
die ich wirklich selten von einem Abhörsystem gehört habe. Offenbar stimmen hier
theoretischer Entwicklungsansatz und Hörerlebnis vollständig überein. „Phasenparallelität“,
ja, das muss es wohl sein. Die Abbildung von Impulsdetails ist extrem definiert, die
Wiedergabe insgesamt sehr natürlich und entspannt. Man hat Spaß beim Hören und erkennt
Unterschiede zwischen verschiedenen Produktionen in ausnehmender Deutlichkeit. So soll
ein Lautsprecher sein, völlig transparent und „unhörbar“. Bei klassischen Aufnahmen wird
diese Natürlichkeit noch viel deutlicher, denn das Orchester baut sich in Position und Tiefe
sehr durchsichtig auf. Man kann jede Instrumentenposition leicht ausmachen und hört
tatsächlich alles, was den Klang des Orchesters und die Leistung des Tonmeisters
ausmacht. Mit einem solchen Lautsprecher, der auch leistungsmäßig Reserven zu bieten
hat, macht die Arbeit Spaß, denn bei aller neutral-analytischen Darstellung ist es eine
Freude, gut klingende Produktionen zu hören oder zu erarbeiten. Ich komme damit noch
einmal auf eingangs Formuliertes zurück, nicht der Lautsprecher, sondern die Produktion soll
klingen. Den „Gegentest“ mit schlechtem Hörmaterial bestand der M-8 in gleicher Weise.
Fehler oder Mängel auf der Frequenz-, Dynamik- und Zeitebene werden in aller Deutlichkeit
offengelegt. Das macht dann keinen Spaß mehr, aber genauso soll es ja schließlich auch
sein. Ich habe noch gar nichts über luftige oder seidige Höhen geschrieben, aber das scheint
mir in diesem Zusammenhang auch gar nicht erforderlich. Der M-8 verhält sich auch in
diesem Bereich sehr „selbstverständlich“ und neutral, was ich für eine große Stärke dieses
Monitors halte, denn man kann mit ihm ein Höhenbild gestalten, als dass er selbst eines
produzieren würde. Natürlich kann auch ein solcher Lautsprecher nicht über raumakustische
Schwächen hinwegspielen, aber das muss ich wohl nicht sonderlich erwähnen. In unserem
Regieraum zeigte sich der M-8 als absolut stimmiges und ehrliches Werkzeug. Da kann man
nur seinen Hut ziehen.
Nach diesem Erlebnis wollte ich die M-6 eigentlich gar nicht mehr hören, aber natürlich
wurde sie gleich im Anschluss dennoch aufgebaut. Ein Lautsprecher mit einem kleineren
Tieftonchassis, das konnte eigentlich nicht besser werden. Wurde es auch nicht, denn das
Gesagte gilt ausnahmslos auch für das kleinere M-6 Modell, allerdings war ich sehr erstaunt,
wie stark sich das Bassfundament bei annähernd gleichen Eigenschaften über diesen Zwerg
präsentierte. So etwas habe ich in der Tat noch nie gehört. Rein geschmacklich betrachtet
gefiel mir die M-6 sogar noch etwas besser, denn das verwendete Membranmaterial scheint
für eine etwas exponiertere „Wärme“ oder besser „Fülle“ in den Tiefen verantwortlich zu sein,
ohne den Pfad der Homogenität zu verlassen. Gemessen an seinem Volumen war der M-6
eigentlich eine noch größere Überraschung für mich. Beide Lautsprecher klingen über den
gesamten spektralen Bereich sehr entspannt und unaufgeregt. Sie treten hinter der Musik
zurück und machen den „Blick“ für die musikalische und Produktionsrealität absolut frei.
Wirklich großartig und selten bis gar nicht in dieser Form zu hören.
- 3 -
Fazit
Mit der M-Serie hat ein „Neuling“ in unserer Branche, zumindest, was seinen
Bekanntheitsgrad betrifft, die Messlatte für neutrales, richtiges Hören ganz weit oben
aufgelegt. M-6 und M-8 sind gleichermaßen Experten für Aufnahme, Mischung und definitiv
auch Mastering. Ein solches Hörerlebnis sollten Sie sich nicht entgehen lassen, auf keinen
Fall. Machen Sie einen Versuch mit Sprache, Sie werden erstaunt sein, wie natürlich die
Wiedergabe ausfallen wird.
Wie wir alle immer wieder schmerzlich erfahren müssen, haben hochwertige Werkzeuge,
denen wir in diesem Fall auch noch unser absolutes Vertrauen entgegenbringen müssen,
ihren Preis. Aber selbst in dieser Hinsicht darf man sich nicht beschweren. Die kleine M-6 mit
dem „großen Bass“ kostet nach UVP des Herstellers 5.990 Euro für das Paar und
Komplettsystem inklusive Remote (und Mehrwertsteuer). Die M-8 liegt bei 7.490 Euro brutto
Systempreis und die M-10 geht für 9.990 Euro brutto über den Ladentisch. Alle drei Systeme
sind teurer als die aktive Mittelklasse, aus der sich die meisten Studios bedienen, aber
dorthin gehören diese Lautsprecher auch nicht. Das ist definitiv, wenn man diese Begriffe
schon bemühen will, Spitzen- oder Referenzklasse. Von meiner Seite eine klare Empfehlung
für die M-Serie von Audio Optimum, von der man sicher noch sehr viel hören wird, und
wenn, dann immer mit extremer Abbildungspräzision und Neutralität.
Die M-Serie ist ein bedeutender Schritt in der Lautsprecherentwicklung und mit dieser
Aussage ist es mir wirklich ernst…“
Fritz Fey, Chefredakteur




wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

de0815de

#55 Verfasst am 29.01.2016, um 15:30:28



Das "irgendwie anderes" wurde in Kürze formuliert. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen mir einmal die Zeit zum Probehören zu nehmen.

https://www.studio-monitore.de


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

de0815de

#56 Verfasst am 22.02.2016, um 09:53:34



Am Wochenende konnte ich mir den Vergleich Audio-Optimum mit der Geithain anhören

Der Unterschied ins Positive ist enorm, ja sogar extrem. Man denkt bei der Geithain schon "WOW" und ist dann sprachlos wenn man diese Konstruktion hört.
Man kann sich zunächst nicht einmal vorstellen das man die Geithain noch deutlich übertreffen könnte. Im Grunde war da schon alles ganz ok - dann kommt der Hammer - und selbst das konnte mit den anderen Systemen nochmals gesteigert werden.

Man muss nicht Fritz Fey sein um den unglaublichen Unterschied zu hören. Der Hörraum ist jetzt wirklich gelungen und Nichtraucherzone. Da wir aber auch noch mal im alten Hörraum gewesen sind und uns ein paar nette Dinge auf der sog. M10 angehört haben - ...der Raum war jedenfalls kein Problem.


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

bearbeitet von de0815de, am 22.02.2016, um: 10:06:04


de0815de

#57 Verfasst am 31.08.2016, um 11:47:18



Habe mich nicht verhört: http://www.bild-klang.de/#!Audio-Optimum-zu-Gast...0cf25744c580bd37


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

de0815de

#58 Verfasst am 28.11.2016, um 09:42:32



Ein Videobeitrag vom Entwickler auf der TMT: https://vimeo.com/192239240


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