Registrierung
leer
leer
newposts
Users
search
FAQ
Login
Start

Hallo Gast, und Willkommen im Forum. Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um alle Funktionen nutzen zu können.


PN's Forum \ Wissen/Nachdenken \ technische Wissenschaft \ Drucktechnologien


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 14.01.2008, um 08:39:20



Das ist wohl eher eine Frage an CHILLOUT 8)

da du ja aus dem Bereich kommst, mich würde einfach mal so ein wenig interessieren, wie im großen Bereich die Drucksysteme funktionieren, was möglich ist, was es alles gibt usw.

Also sozusagen mal eine kurze Einführung für einen Laien :)
Wegen mir kannst du aber ruhig ins Detail gehen


greetz
Poison Nuke

Maveric

#2 Verfasst am 14.01.2008, um 17:17:51



tja...(ich versuch mal hier was richtiges zu schreiben, wenn was nicht passt, einfach reklamieren!)

so, soviel ich weiß, gibt es den Tiefdruck, Flachdruck, Offsetdruck...
-Tiefdruck:
http://de.wikipedia.org/wiki/Tiefdruckverfahren
-Flachdruck:
http://www.tfh-berlin.de/~s707193/Flachdruck.htm

kann das sein, dass offsetdruck und Flachdruck das gleiche sind?

naja...kenn mich da auch NOCH nicht wirklich so aus...aber in nem jahr kann ich dir mehr sagen, da muss() ich drucker lernen

so...hoffe dir geholfen zu haben, was ich aber so nicht glaub, aber lassen wir uns das am besten vom Profi (chillout) erklären

grüße
maveric


allrad rulezzz

Alle angenehmen Dinge sind entweder unmoralisch, illegal oder machen Dick...


CHILLOUT_AREA

#3 Verfasst am 15.01.2008, um 01:56:14



Hallo Maveric ,du hast sehr gute vorarbeit geleistet,war auf jedenfall eine sehr gute einführung.

Hm,wie fange ich an.

Also da Poisen Nuke mehr details wissen möchte, und er auf die wesentlichen sachen hinaus möchte.

Werde ,ich euch einen interessanten beitrag fertigstellen.


Einen schönen gruss.



 Poison Nuke  *

#4 Verfasst am 16.01.2008, um 07:25:23



darauf bin ich schon gespannt:prost


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#5 Verfasst am 26.01.2008, um 16:40:52



Also ,ich habe mir diesbezüglich mal Gedanken gemacht.

Also machen wir mal eine Zeitreise zurück in den frühen anfängen des Offset Drucks.

Bis mitte der 50er jahre würden Zeitungen ausschliesslich im Tiefdruck hergestellt,der nachteil war immer die aufwendige herstellung der Druckformen,und die lagerrung.

Man muss sich mal vorstellen ,das eine Druckform im 3 b Format( 100cmx 70 cm) etwa 25 kilo wiegt,erstmal,dann die herstellung.

Wer von euch kennt noch den Kupferstich.

Also mal eine kleine Einführung.

Man stelle sich mal eine Platte vor,100cmx70cm und man möchte sie bebildern,sie wurdem mit ganz feinen nadeln eingetochen ,wenn man kleine Punkte haben wollte ,machte man halt kleine löcher und volle wurden dann demnach etwas tiefer eingetochen,sowas dauerte früher fast ein paar stunden,und wenn man einenFehler im Satz gemacht hatte ,wurde dies sehr teuer,und Zeit spielte zu der Zeit im übrigen wie heute noch ,eine grosse Rolle,zu dem waren die maschinen richtige Monster und mehr als gefährlich.

Sie waren sehr unhandlich,und extrem kraft aufwendig.

Für Zeitungen war der Tiefdruck halt von Vorteil,man könnte mit diesen Platten sehr grosse Auflagen herstellen( 1-3 Millionen Auflagen),und gut Archivieren.

Aber sehr zeitintensiv wie gesagt.

So, nun kommen wir mal dazu wie die Tiefdruck platten einfgeärbt wurden,wer von euch mal Siebdruck gemacht hat,kennt den Ablauf, er ist so ähnlich.

Eine farbwalze aus Gummi rollt über die druckform und füllt die löcher (richriger name ist Farbnäpfchen),dann zieht ein Rakel die überflüssige Farbe ab,und die Druckform überträgt die farbe dann auf ein Gummituch,das wiederum rollt dann wieder über das Papier und dieNäpfchen geben die Farbe an das Papier weiter,und der Druck war abgeschlossen.

Man hat damals Fieberhaft nach anderen Lösungen gesucht und ein Cleverer Mann entwickelte als Nachfolger dafür und ausschliesslich für kleine Auflagen Gummiklischees .

Sie hiessen NyloPrints.

Hm ,was wird das sein ,denkt ihr euch,also eine weitere Einführung.

Man muss sich das so vorstellen, man hatte damals schon gemerkt dcas verschiedene Polymere auf Licht reagieren,und durch licht entweder hart werden ,bzw. weich werden.

Man nahm einen Fotofilm als negativ und legte sie auf das Klischee,dann nahm man UV Licht,und bestrahlte dieses etwa 1 Minute ,wer nicht aufpasste und zuviel Licht gab, zerstörte die oberfläche ,sie wurde Porös ,und der Text bzw. Bild wurde sehr hart,und brach sobald sie eingefärbt wurde.

Das gute war , man konnte die Klischees eigentlich auch mit der hand einfärben man musste nur etwas farbe über sie rollen und ein Blatt auflegen,und schon hatte man ein Bild oder einen Text abzug davon.

Klischees wurden mit warmen Wasser ausgewaschen,man legte sie nach der belichtung in ein Wasserbad ,und nahm einen schwamm ,mit dem streichte man leicht rüber,die nicht belichteten teile des Klischees ,lösten sich langsam vom Klischee ab ,und nur die Bildpunkte ,bzw. der text blieb erhalten.

Diese Klischees fanden auch ihren Einsatz am Tigel, sowie auch im Tiefdruck.

Für die zeitungsindustrie war die haltbarkeit nicht aktzeptabel.
Also überlegte man weiter..

Dann kam die Sternstunde,jeder von euch kennt das ,das wasser und fett sich abstossen,da hat sich einer zu nutzen gemacht,und versuchte dies zum drucken umzusetzen.

Er hat damals(etwa 1957) eine Aluplatte genommen,und sie mit einer Wasserfreundlichen substanz eingetrichen,und hat sie mit einer fett freundlichen schicht ausgeschmückt,und hat diese Form in seine maschine eingesetzt er baute einen Wasserkasten hinten drann ,die ,die Platte nach jeder umdrehung wieder befeuchtet mit einer Plüschwalze,die ersten ergebnisse waren ernüchternt,aber es klappte die wasserfreundliche schicht trennte die fettführende schicht von einander ,aber verschmierte also nicht Randscharf,um die trennung zu verbessern,schüttete er einfach mal aus jux ,Alkohol rein,nicht eine ganze flasche oder so,vieleicht eine halb

Und siehe da ,das Alkohol trennte die beiden gegensätzlichen komponenten um einiges besser.

Das bild wurde viel detalierter getrennt ,man nennt es auch die Hydrophilen und hydrophoben teile der Druckplatte( 1 fachwort hier )

Die industrie verfeinerte die sache dann,den das Wasser war anfällig auf Algen und schimmelte schnell ,da wurden dann noch Zusätze eingeführt die das Wasser länger haltbar machen.

Dann entwickelte man schnell Druckplatten ,die mit einer Fotoschicht eingestrischen worden sind,und mit einen Film in einen Kopierrahmen belichtet werden ,je mehr licht man gab umso Spitzer wurde der Punkt.

Dann wurden sie genauso in einen Bad eingelegt, wie etwa Fotofilme,nur wurden etwas andere Chemikalien verwendet,wie Normales Wasseer und dann Entwickler bzw. Gummierung um die Platte vor Licht und Kratzern zu schützen.

Die damaligen Offset Maschinen ,hatten etwa 20 -30 Prozent Alkohol im Wasser,also waren die damaligen Drucker ,eigentlich dauerstramm.

Es wurde sogar damals erlaubt, Bier an den Maschinen zu trinken,damit der Körper schneller den Alkohol gehalt abbauen konnte,kein Witz ,ich habe es selbst noch erlebt.

Zu den einzelnen verfahren komme ich aber später nochmal ,wie Klischees ,Druckplatten belichtung und so weiter gemacht werden .Dann werde ich um einges Detalierter werden ,da ihr dann schon etwas mehr Backround habt ,und ihr mich dann besser verstehen könnt.

Ich will euch erstmal näher bringen,wie sich der Offst Druck entwickelt hat,und wie der Stand bis heute ist.

Bis ende der 70er jahre hat aber immer noch der Tiefdruck (Näpfchen Form)die nase vorn gehabt,und jetzt wird es detalierter,man konnte etwa 60 Bildpunkte auf einen Cm einstechen,aber im Offset Druck waren nur von 1958 bis in den frühen 70er nur 54 Bildpunkte möglich,Und die Bilder waren sehr grob,und die haltbarkeit der Offset Platten war sehr beschränkt ,sie kam nur auf etwa 10000-20000 Druck ,dann war die Fotoschicht aufgelöst.

Dann ging es fast in jahreschritten immer besser, man entwickelte immer bessere Fotoschichten für Offsetplatten,sie wurden immer dünner und haltbarer.

Mitte der 70er jahre hatte man eine Auflösung von etwa 64 bist 70 Bldpunkte (in unserer Sprache heisst sie, Rasterpunkte),die Bilder wurden immer detalierter.

Aber dr Drucker selbst war immer noch den hohen Konzentrationen ausgesetzt,zudem könnt ihr euch vorstellen,die ganzen lösemittel die verwendet worden sind ,man sagte nicht umsonst ,die schwarze Pest,da sie alle sehr giftig waren,viele haben schwere erkrankungen erlitten in ihren berufsleben bekommen ,wie hautjrebs ,leberzirose,Impotenz ,kein Witz,dazu lungekrankheiten.

Die Lungenkrankheiten wurdenhervorgerufen das Man den Druckraum befeuchten musste ,Papiere reagieren ungemein empfindlich auf Licht und Luftfeuchtigkeit,deshalb wurde die Luft mit feinen Wasssersprühern befeuchtet ,die beste vorraussetzung ist eine Feuchtigkeit von 55Prozent,und eine Temperatur von 22-24 Grad.
ist heute auch noch so.

Damals wusste man nicht,das die Wasserbehälter sich langsam mit Pilzen versetzen,und die leitungen voll damit waren,deshalb haben auch viele eine Wasserlunge bekommen,ehrlich war so.

Um nochmal auf das Papier zu kommen ,ich hoffe ,ihr habt alle mal gesehen ,wie Papier hergestellt worden ist,oder es mal selbst gemacht habt.

Da das Papier auf grossen laufstrassen hergstellt wird,hat es immer eine laufrichtung Entweder Schmale Bahn oder breite Bahn.

Wenn es zu feucht wird wird das papier randwellig ,und wenn es zu trocken ist ,sagt man es tellert .es bildet eine form wie ein gewölbter teller,deshalb der Name,zu dem lädt sich das Papier ,Antustatisch auf ,und stört den papierlauf in der Maschine erheblich ,es stoppt und ,man hat sogar Passer schwierigkeiten,da das Papier durch die feuchtung in den Werken,sich wieder ausdehnt.Und wenn es zu feucht wird ,kann man nicht drtucken da es einfach zu wellig ist,und wir arbeiten mit einer seitenmarke die denBogen genau anlegt ,wenn es wellig ist, gibt es bei Sonderfarben schwierigkeiten,da der Bogen nicht mehr genau an liegt und wenn man auf sonderfarben aufdruckt ,gibt es wieder schwierigkeiten ,da,das Druckbild ,wenn das Papier trocknet sich verzieht.

Und es gibt ztausende verschiedene Papiere und eigenschaften,umd dies mal zu erwähnen, müsste man einen neuen Thread eröffnen.

Ich hoffe ,es war bis jetzt nicht langweilig.

Dies ist die erste einführung ,in die Drucktechnologien,damit ist erstmal ein Grundstock gesetzt.

Ich werde nach und nach ,weiter auf diese technologie eingehen ,wie Rasterwinkulungen, Maschinen unterschiede und aufbauten,bis hin in unsere heutige technik.

Einen schönen gruss wünsche ich.



 Poison Nuke  *

#6 Verfasst am 26.01.2008, um 16:53:13



hey, super Einführung:daumen


nur mir kam die Erklärung vom Offset Druck etwas zu kurz.

So wie ich das verstanden habe, hat man eine Druckplatte mit lipophilen und hydrophilen Schichten und mittels Belichtung wird die lipophile Schicht (?) aufgelöst und die auf Wasser basierende Druckerfarbe blieb dann eben nur an den Stellen haften und somit konnte dann gedruckt werden. RIchtig so verstanden?


Und was ist der Unterschied zwischen breite Bahn und schmale Bahn beim Papier? Wird das nicht immer Rollenweise geliefert?




greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#7 Verfasst am 26.01.2008, um 16:59:09



Darrauf komme ich noch ,das kann man nicht so einfach schreiben ,da muss ich detalierter werden.

Ich habe gewusst ,das diese fragen kommen.


Und unsere Farbe besteht nicht aus Wasser ,sondern eigentlich nur aus Fett und Farpigmenten.


Einen schönen gruss.



 Poison Nuke  *

#8 Verfasst am 26.01.2008, um 17:00:45



achso, also umgedreht, die lipophile Schicht ist dann der Farbträger und die hydrophile Schicht wird bei der Belichtung aufgelöst?


nagut, dann schreib mal weiter, bin schon gespannt:prost


greetz
Poison Nuke

Gordenfreemann

#9 Verfasst am 27.01.2008, um 21:34:30



*erstmal Background Leser*


Streben nach Perfektion

Depeche Mode - neues Album 17.04.09 - SOUNDS OF THE UNIVERSE


 Poison Nuke  *

#10 Verfasst am 27.01.2008, um 21:45:28



PS, man kann Themen auch abonnieren, ohne dass man Mitschreiber ist 8)

(links oben ist der entsprechende Link)



greetz
Poison Nuke

Gordenfreemann

#11 Verfasst am 27.01.2008, um 21:50:20



ich weiß, aber ich wollte das Chillout es auch weiß. Finde ich bei meinen Threads auch immer schön zu hören, das leute es lesen und lesen wollen


Streben nach Perfektion

Depeche Mode - neues Album 17.04.09 - SOUNDS OF THE UNIVERSE


CHILLOUT_AREA

#12 Verfasst am 27.01.2008, um 21:52:03



Danke ,ich werde mir weiterhin viel mühe geben.

Einen schönen gruss.



 Poison Nuke  *

#13 Verfasst am 27.01.2008, um 21:59:35



stimmt, auch ein gutes Argument :daumen

man will ja schließlich die super Arbeit von CHILLOUT auch huldigen :prost


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#14 Verfasst am 06.04.2008, um 00:59:18



Hallo ich werde jetzt mal weiter machen,es ist ja schon eine weile her das ich was hier für euch gemacht habe,ich hoffe es gefällt euch.

Also ,damit man alles etwas besser verstehen,zeige ich euch mal heute eine Druckerei und deren Aufbau.

Und viel spass dabei.

So Poison ,bevor wir überhaupt drucken können,müssen ja unsere Druckplatten erstellt werden.
das passiert bei uns ,über einen Plattenbelichter,und wir haben zurzeit mit die modernste Anlage in Europa,endlich.

Es ist eine CREO von der Firma Kodak.

Und so sieht er aus.
Die Platte wird oben eingelegt, und die Daten werden dann auf die Platte gelasert,und das entwickeln ,wie bei herkömlichen Druckplatten entfällt.



Und von hier aus werden die Aufträge weitergegeben,der Rechner ist mit den Netzwerk vom satz verbunden,und schicken die Daten alle an diesen rechner,wo sie nochmal überprüft und dann zum CREO gehen.



Und hier ist noch herkömlicher Platten belichter.


Problem war immer gewesen,das bei der herkömlichen art ,viele variablen die Qualität beeinflusst haben wie ,Staub,falsche beschichtung,Filme nicht in Ordnung,und eine ganze latte mehr,die aber zurzeit nicht noch nicht hier hin gehören,das erkläre ich später nochmal .

Und hier ein Filmbelichter ,der ganze Rollen ausblichten kann,und ist auch schon echt teuer gewesen,etwa 125000 DM .



Von da aus gehen wir erstmal in den Drucksaal,den dieses Thema Bild und Druckvorstufe möchte ich erst später drauf eingehen,wichtiger finde ich erstmal den Ablauf in der Produktion.

Aber bevor man drucken kann ,müssen wir unser Papier schneiden,da wir es Paletten weise bekommen.
Und es auf dieser Maschine geschnitten wird,es ist eine Polar ,sie hat eine Klinge drin die 2 x schärfer und härter wie eine Rasierklinge ist,und damit das Papier in der Maschine nicht verrutscht,wird sie es von einen Pressbalken fixiert,der druck beträgt von 150kg-3500kg,und dann heisst es wirklich platt.




Und hier Poison,bzw. an dieser Maschine werden deine Visitenkarten gedruckt -

Es ist eine GTO 52 /2 farben,nicht mehr die neueste ,aber die kostet auch noch immerhin etwa 40000euro gebraucht ,und ist etwa 8 jahre alt,neupreis bei 200000euro ,für eine neue mit digitalen Display ,und ein paar extras mehr.




Und hier ist meine Masschine ,eine Speedmaster SM 74/4 Farben.
Sie kostet etwa 900000euro,ich finde das ist noch sehr günstig ,und das ist kein Witz.

Sie ist ca 15 m lang ,und wiegt etwa 15 tonnen,nur zur info.
Und kann Vmax 15000Bogen in der Stunde drucken.




Und hier könnt ihr mal die Euroskala farbenreihe sehen ,wie wir sie meistens in der Maschine habe,das kann sich aber ändern,es hängt vom Druckbild ab.



Ich stehe gerade auf der Auslage.



Die Platten sind schon gebraucht worden ,aber da kann man gut sehen wie sie eingefärbt sind,im übrigen heissen diese Platten ,Thermoplatten,da man sie nicht mehr entwickeln muss,und die Druckmaschine sie frei macht von der Chemie,diese Platten können eine Wiedergabe von ungefähr 140 Pixel auf einen cm² wiedergeben,und das ist imho schon eine ganze menge,und es hängt auch vom Papier ab,ob man überhaupt so eine Auflösung drucken kann,und im übrigen können wir vieleicht gerade mal bis 120 pixel auf einen cm² wahrnehmen ,den unterschied sehen nur geschulte Augen.

Eine Druckplatte kostet belichtet etwa 40euro.

Und hier seht ihr den Anleger,und Curtis,ich konnte mir das Bild nicht verkneifen,er wollte noch schnell das Blatt vor seinen Gesicht halten,aber ich war schneller,Sorry Curtis.






So einen Anleger, nennt man auch Schuppenanleger,weil er das papier wie schuppen transportiert,und imho, bei etwa 8-10000bogen in der Stunde ,geht das ab wie die Post.

Und hier die Auslage.
Nachdem das Papier die die Druckwerke passiert hat.
Zur Kontrolle müssen wir ja bei laufender produktion ,Prüfbogen ziehen,und bei hohen geschwindigkeiten braucht man übung dafür,Curtis kann das bestätigen.




Und nun zu meinen Hauptarbeitsplatz,zu meinen Klavier und den Touchscreen,von wo ich die ganze Maschine einstellen und bedienen kann.
Unter den Bogen seht ihr eine ganze reihe tasten ,da stelle ich die farbe ein,die ich benötige.


Hier der Touchscreen.
Und so sieht es auf dem Bildschirm aus, wie ich die farben gestellt habe.


Hier die maschinen gesammt Ansicht.


Wenn ich euch alles zeigen würde, von der steuerrung,müsste ich etwa 100 Bilder posten,so gross ist das menue ,und die einstell möglichkeiten.
Curtis kann das bestätigen.

Und so sieht ein Ordner aus,wenn er fertig gedruckt ist,jetzt kommt er zur veredelung in eine Laminiermaschine,und danach wird er auf karton aufgeklebt, und dann wäre er fast fertig.



Und hier ist die Laminiermaschine,sie kann struktur ,glatt ,matt und noch ein paar andere kleinigkeiten machen.




Und es noch andere verarbeitungsmöglichkeiten gibt.
Zeige ich euch hier noch eine kleine Falzmaschine,die 4 brüche machen kann,das heisst das Blatt Papier 4x falten kann.



Und hier eine Zusammentragmaschine mit 8 Stationen ,mit der man wenn man ein anbau Gerät dransetzt ,sogar Bücher klammern und schneiden kann.


Das Anbaugerät.



Und zu guter letzt zeige ich euch ma wieviele fraben wir so auf Lager haben,einmal bei mir an der Maschine nur für Euroskala bzw. farbsatz Farben,damit komm ich manchmal nur 3 Wochén aus.



Und hier ,die HKS Farben und Mischfarben die wir haben,und links im Bild unseren Messcomputer,wo wir special farben mischen können,und sogar genau diese ,die der Kunde haben möchte,und sogar auf einen tausendstel Gramm genau,und das ist manchmal sehr wichtig,da sich der Farbton sich sofort verändern kann.Die Farben stehen in 4 reihen nach hinten durch,wir haben noch so eine Wand,wo wir die Sonderfarben der Kunden aufbewahren,wenn er nachdrucke haben möchte.
Wir können etwa 4000Farben sofort mischen,und weiss bis Metallic ist alles dabei,und wenn nicht wird gemischt.



Ich hoffe es hat euch gefallen,der kleine Rundgang hier bei uns in der Firma,man sieht mal wie Umfangreich unser Job ist,und den grössten teil benersche ich alles,und mein bereich erstreckt sich sogar noch in andere Abteilungen,aber das werde ich euch ein andermal zeigen ,und erklären.

Im diesen Sinne ,einen schönen Gruss,euer Chillout.












bearbeitet von CHILLOUT_AREA, am 06.04.2008, um: 01:00:54


 Poison Nuke  *

#15 Verfasst am 06.04.2008, um 01:14:23








wow, echt super Rundgang, Bilder sagen mehr als tausend Worte =)


greetz
Poison Nuke

Lapinkul

#16 Verfasst am 06.04.2008, um 10:26:23



Auch von mir mal ein ganz großes Lob an Chillout

Tolle "Dokumentation"

Gruß Sven


bearbeitet von Lapinkul, am 06.04.2008, um: 10:26:39


Gordenfreemann

#17 Verfasst am 12.04.2008, um 00:40:10



Sehr sehr interressant und einige Geräte kannte ich sagar von einem Praktikum bei einer Mediengestaltungs und Drucker Firma...mensch das war eine schöne Zeit, nur kriegt man dort (fast) unmöglich einen Ausbildungsplazt


Streben nach Perfektion

Depeche Mode - neues Album 17.04.09 - SOUNDS OF THE UNIVERSE


CHILLOUT_AREA

#18 Verfasst am 14.07.2008, um 00:14:47



So Freunde,da ihr ja wisst, gehe ich zur Meisterschule,aber Dito.

Ich habe mir meinen Thread mal genauer angeschaut,und werde jetzt nun etwas mehr ins detail gehen,ich werde mal wieder für euch paar nette erklärungen aus der Druckbranche schreiben,die meinen Job euch näher bringen wird.

Also ,einwenig geduld wie immer,aber daffür wird es wieder interesaant für euch.

Im diesem Sinne.



 Poison Nuke  *

#19 Verfasst am 14.07.2008, um 18:39:46



super, ich freue mich darauf:prost


greetz
Poison Nuke

PN's Forum \ Wissen/Nachdenken \ technische Wissenschaft \ Drucktechnologien


- Zurück zur Homepage - Eigene Beiträge - Neue Beiträge - Wer ist online? - Impressum - Datenschutz - Statistiken -



Board coded and provided by: Poison Nuke
Copyright 2007-2014, Robert Menger