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PN's Forum \ Wissen/Nachdenken \ allgemeine Wissenschaft \ wer von euch befasst sich mit Quantenphysik usw?


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 14.01.2008, um 08:42:54



Hallo,

gibt es hier jemanden, der sich genauso wie ich dafür interessiert, wie das Universum im kleinsten funktioniert?

Wenn ja, dann würde ich gerne mal einige Diskussionsthreads anstoßen, vorallem zu der Theorie der Schwingungsquantengravitation aber auch anderen Themen (ihr könnt ja auch einiges fragen :prost)


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#2 Verfasst am 15.01.2008, um 02:15:26



Hallo Poisen Nuke ,ich habe mich vor ein paar jahren mit diesen thema beschäftigt ,als Hobby,habe damals viel über die P.M. Zeitschrift mitgenommen.

Und diese Thesen hinterfragt.
Waren ein paar sehr interessante Formeln, und erkärungen dabei.

Wie kommst du im übrigen ,gerade auf dieses Thema.

Interessant finde ich dieses Thema,wenn man betrachtet was die letztens Wissenschaftler raus gefunden haben.

Sie haben ein Photo von einer ablichtung von 30 Milliarden Jahren gemacht.
Und haben ein riesiges Strukturiertes ,Kugelförmiges Gebilde einer Kugel erkannt,und sind sich sicher,das sie nur ein bruchteil ,von dessen abgelichtet haben,der eigentlichen grösse.

Da kommt die frage doch auf ,dass der Urknall ,eine struktur hatte,also kein Chaos.

Damit wäre ja eigentlich die Chaos theorie ,fassbar zu definieren.

Eine bestimmung.



Einen schönen gruss.





syntheticwave

#3 Verfasst am 15.01.2008, um 08:39:42




CHILLOUT_HÜNXE schrieb:

Interessant finde ich dieses Thema,wenn man betrachtet was die



...ich hab gerade vor paar Wochen ein Buch von einer Italienerin, sie ist gerade erst mit dem Abi fertig, zu dem Thema gelesen.
Vieles hab ich nicht verstanden. Was die Schroedinger- Gleichung aussagt zum Beispiel. Eingegangen ist mir nur, dass in der Quantenphysik eigentlich alles gegen unsere reale Logik verstößt und dass es dort wirklich den absoluten Zufall gibt, so dass Einsteins These "Gott würfelt nicht" heute widerlegt ist.

Spannendes Thema, aber man muß sich wohl ziemlich intensiv damit beschäftigen und am Ende ist man dann auch mehr Philosoph als Wissenschaftler.


Gruß Helmut
www.syntheticwave.de


Gruss Helmut
http://www.holophony.net

 Poison Nuke  *

#4 Verfasst am 16.01.2008, um 08:53:57



hallo,

schön zu lesen, das ich hier nicht der einzige bin, der sich damit befasst :)


also warum Quantenphysik: weil sie bisher das einzige Gebiet ist, was noch nicht vollständig verstanden ist und wo es eigentlich erstmal nur vage Theorien gibt.

Vorallem interessant finde ich die Fragen danach, was genau nun Gravitation ist und was genau magnetische Felder sind und wie elektromagentische Wellen nun genau aussehen usw.

Das sind so Fragen, die bisher noch kein Mensch beantworten kann, und dass sind bisher auch meine einzigen Fragen, die ich nicht erklären kann :Y
Aber wir können hier ja mal ein paar Threads erstellen, ich wollte vorher nur erstmal wissen, ob überhaupt noch jemand anderes daran interessiert ist :)


greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#5 Verfasst am 30.01.2008, um 09:20:09



...ist wirklich ein spannendes Thema und sicher ist eigentlich nur, dass wir eigentlich nichts davon wissen. Und was wir wissen, läßt sich mit den logischen Regeln, die in unserer Makrowelt gesichert sind, nicht erklären. Ich kann ja mal das Halbwissen, das ich davon habe, von mir geben:

Wichtigste Erkenntnis und Grundlage der Quantentheorie ist wohl die Heisenbergsche Unschärferelation, die sich im ersten Moment vielleicht eher anhört wie eine frithjofsche Unschärferelation:

"Je genauer wir ein Ding betrachten, desto weniger können wir davon erkennen"

In unserer Makrowelt ist das nicht immer so. Aber es ist nachgewiesen, dass wir von einem Teilchen ganz, ganz genau immer nur entweder den Ort oder den Impuls ( also Geschwindigkeit und Richtung ) bestimmen können. Das zeigt sich zum Beispiel im Doppelspaltexperiment mit Elektronen. Hinter einem sehr engen Doppelspalt entsteht ein Interferenzmuster wie bei Licht, was aber nicht entstehen würde, wenn ein Elektron nur ein Teilchen wäre. Dann entstünden natürlich nur zwei Streifen, so als ob wir Tomaten durch den Doppelspalt auf eine Leinwand geworfen hätten. Die Materie Elektron hat also in diesem experiment Wellencharakter, nur Wellen bilden nach dem Huygenschen Prinzip Interferenzmuster. Und jetzt kommt das verrückte: Sobald wir den Aufenthaltsort des Elektrons detektieren, verliert es diesen Wellencharakter und es hat nur noch Teilchencharakter, das Interferenzmuster verschwindet.
Es gab darüber einen heftigen Disput zwischen Einstein, Bohr und Planck. Einstein ging das in seiner absolut logischen Denkweise nicht ein und er stellte an Planck die Frage ob er denn wirklich glaube, dass der Mond nur existiere, wenn er ihn ansehe.
Und tatsächlich ist diese Frage bis heute nicht endgültig geklärt, wir kommen mit unserer Logik einfach nicht weiter. Andererseits nutzen wir die Effekte schon, zum Beispiel absolut abhörsichere Informationsübertragungen auf Quantenbasis werden schon serienmäßig gefertigt. Die Information verschwindet, sobald sie detektiert wird.

Ist also ein sehr interessantes Thema und je mehr man sich damit beschäftigt, umso mehr dreht man am Rad. Ich hoffe, es merkt noch keiner.Das einzige was ich bisher gemerkt habe ist, dass unsere ganze Vorstellung von Atomkernen, um die Elektronen kreisen wie die Erde um die Sonne nur aus unserer Makrowelt abgeleitete Modellvorstellungen sind mit denen wir die Verhältnisse zwar erklären können, die aber mit der Realität nichts zu tun haben.















Gruss Helmut
http://www.holophony.net

 Poison Nuke  *

#6 Verfasst am 30.01.2008, um 21:35:04



das größte Problem ist bei der ganzen Sache wohl folgendes:


WAS ist Wahrnehmung. Und WAS sind die Dimensionen Raum und Zeit.

Weil wir können ja nur das beurteilen, was uns unsere Sinne mitteilen. Die technischen Hilfsmittel, die wir zu besseren Beurteilung bauen, sind aber ebenfalls auf das beschränkt, was unsere Wahrnehmung ermöglicht.

Und da durch verschiedene Phänomene im All klar ist, dass Zeit und Raum real wahrscheinlich gar nicht mal existieren stellt sich also die Frage, worauf unsere Wahrnehmung basiert und ob verschiedene Effekt der Quantenwelt nicht einfach Resultate von Prozessen außerhalb unserer Raum/Zeit sind. Ich geh dabei nichtmal unbedingt von weiteren Dimensionen aus (wie z.B. die Superstringtheorie es macht).



Nur wie denkt man überhaupt über etwas nach, dass außerhalb von dem liegt, was unser Geist sich vorstellen kann 8o


greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#7 Verfasst am 30.01.2008, um 22:29:22




Poison Nuke schrieb:


Nur wie denkt man überhaupt über etwas nach, dass außerhalb von dem liegt, was unser Geist sich vorstellen kann 8o



Hallo Poison, dazu vielleicht ein pasendes Zitat:

Falls Gott die Welt geschaffen hat, war seine Hauptsorge sicher nicht, sie so zu machen, dass wir sie verstehen können.
Albert Einstein


Gruss H.



Gruss Helmut
http://www.holophony.net

 Poison Nuke  *

#8 Verfasst am 30.01.2008, um 22:34:44



"Gott", du bist blöd:D :D



greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#9 Verfasst am 31.01.2008, um 01:31:29



Aber mal ehrlich,um sowas konstruieren zu können ,wie unser Universum aufgebaut ist ,

ist für mich schon eine Meisterleistung,sowas ist Allwissend sehr nahe für mich.

Und man stellesich vor es gibt Multiversen ,und unser Universum ist nur eine blase von vielen,sich das vorzustellen ,empfinde ich schon Grotesk,wie begrenzt unser Wissen überhaupt ist ,und was da noch fehlt ,man möchte es garnicht aus sprechen,


Im diesen Sinne lasst uns mal licht schaffen,


Einen schönen gruss.



 Poison Nuke  *

#10 Verfasst am 31.01.2008, um 08:07:28



naja, das mit den Multiversen ist ja auch nur eine Vorstellung, die nicht unbedingt sein muss, klingt halt interessant für uns :D

und warum musste ein Gott existieren, um sowas simples wie unser Universum zu schaffen? Es ist doch nur eine Häufung von (nachweisbaren) Zufällen, die zu unserer Entstehung geführt hat...im Endeffekt war nur die Art des Ungleichgewichts zum Urknall entscheidend darüber, ob unser Universum überhaupt existiert oder nicht. Da es ohne Raum und Zeit (die es ja ohne Urknall nicht gegeben hätte) ja auch nicht existiert, könnten parallel unendlich viele Universen existeren aber auch nicht existieren, genauso wie unser Universum für uns selbst existiert aber für alle anderen nicht.


nur es gibt wohl halt Ereignisse in unserem Universum, für die unserer Verstand und unsere Wahrnehmung noch nicht geschaffen ist, bzw wenn wir in der Lage dazu wären, würden wir wohl Probleme mit dem Überleben haben, weil dann jedem die räumlich/zeitliche Nichtexistenz bewusst werden würde :X


greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#11 Verfasst am 31.01.2008, um 08:53:55




CHILLOUT_HÜNXE schrieb:


Im diesen Sinne lasst uns mal licht schaffen,




Das ist eben das Problem.
Je tiefer wir in die Materie eindringen, umso klarer wird uns wie wenig wir bisher davon verstanden haben! Erst kamen immer mehr " Singularitäten" dazu, bei denen unsere Axiome nicht zutreffen und heute wissen wir nicht mal mehr, ob die Materie in der Form wie wir sie wahrnehmen überhaupt existsitert, solange wir sie nicht wahrnehmen. Die einzige gesicherte Erkenntnis aus der ganzen Forschung ist wohl, dass wir nichts wissen.

Das wollte Einstein, der wohl nie wusste ob er nun an einen " Gott" glauben soll oder nicht, mit dem Zitat ausdrücken.


Gruss H.



Gruss Helmut
http://www.holophony.net

bearbeitet von syntheticwave, am 31.01.2008, um: 08:55:30


teiring

#12 Verfasst am 21.07.2008, um 00:45:37




Poison Nuke schrieb:
naja, das mit den Multiversen ist ja auch nur eine Vorstellung, die nicht unbedingt sein muss, klingt halt interessant für uns :D

und warum musste ein Gott existieren, um sowas simples wie unser Universum zu schaffen? Es ist doch nur eine Häufung von (nachweisbaren) Zufällen, die zu unserer Entstehung geführt hat...im Endeffekt war nur die Art des Ungleichgewichts zum Urknall entscheidend darüber, ob unser Universum überhaupt existiert oder nicht. Da es ohne Raum und Zeit (die es ja ohne Urknall nicht gegeben hätte) ja auch nicht existiert, könnten parallel unendlich viele Universen existeren aber auch nicht existieren, genauso wie unser Universum für uns selbst existiert aber für alle anderen nicht.


nur es gibt wohl halt Ereignisse in unserem Universum, für die unserer Verstand und unsere Wahrnehmung noch nicht geschaffen ist, bzw wenn wir in der Lage dazu wären, würden wir wohl Probleme mit dem Überleben haben, weil dann jedem die räumlich/zeitliche Nichtexistenz bewusst werden würde :X




Das Problem ist ja überhaupt in der Quantenphysik, dass die Kausalität vollkommen vernichtet zu sein, scheint. Wenn man sich mal die Feynman Diagramme anschaut, dann ist ein Positron ( mathematisch gesehen ) ein Elektron, dass sich rückwärts in der Zeit bewegt. Ich denke spätestens, wenn man das hört, dreht sich einem der Magen um. Alles war wir als logisch und kausal bezeichnen, scheint die Natur einfach nicht zu kennen. Das sieht man auch an der Änderung des Energieniveaus eines Elektrons. Es emitiert einfach mal so, wann es denn Lust hat, ein Photon. Klar folgt das der Fermi-Dirac Statistik, aber so wirklich logisch erscheint das alles nicht.


Einen sehr genialen Ansatz finde ich, ist die Theorie, dass das Univerusum eine Vakuumfluptuation ist.( Nur mal so am Rande )

Ich denke man sollte sich auch verdeutlichen, dass es sich nicht um Paralleluniversen in der Quantenphysik handelt, sondern um sogenannte Senkrechtuniversen! Nehmen wir mal das Doppelspaltexperiment. Eine Statistik besagt dann, das Elektron geht durch Spalt 1 oder 2. Nun sagt die Theorie, dass beides real ist, nur halt in unterschiedlichen Universen. Unsere Realität koppelt sich in diesem Augenblick von einer anderen ab. Quasi aus Eins wird Zwei.Jedenfalls können wir ja dann nicht mehr von einem Universum ins andere gelangen, da wir unsere "Entscheidung" bereits getroffen haben.


Ich könnte jetzt noch Romane dazu schreiben, da die Quantentheorie, Relativitätstheorie und (Super)Stringtheorie bzw. M-Theorie so ziemlich meine Spezialitäten sind. Ich könnte mich in diese Themen reinlegen, nahezu göttlich finde ich sie.Ich hoffe dem einen oder anderen hier geht es genauso!


Gruß


bearbeitet von teiring, am 21.07.2008, um: 00:46:19


 Poison Nuke  *

#13 Verfasst am 21.07.2008, um 06:41:02



juhu

japp, mit geht es genauso, nur die nächsten Tage leider nicht viel Zeit, aber ich versuch mich was zu nehmen für dieses Thema.


Vorallem dein Ansatz mit den Senkrechtuniversen klingt mal ganz interessant.
Was unterscheided deiner Meinung nach ein Senkrechtuni von einem Paralleluniversum, weil auch letzteres kann ja durch eine solche "Entscheidung" entstehen.

Andererseits ist es logisch nicht notwendig, dass wirklich beide Zustände eintreten und damit ein Paralleluniversum bei einer binären Entscheidung entsteht, denn das gesamte Universum ist ja ein reines Zufallsprodukt, wo durch minimale Fehler IMMER ein Hang zu einer bestimmten Entscheidung steht und somit es vorweg schon eigentlich klar sein sollte, welchen Spalt das ELektron nimmt. Wir haben halt nur nicht die Mittel, um die Fehlerabweichung zu messen :Y



und zum Photon:
hier besteht eh noch das Problem, dass die Menschheit noch nicht sagen kann, WAS überhaupt ein Photo und was EM-Wellen sind. Wir nutzen Photon ja lediglic zur quantisierung von EM-Wellen im Bereich des sichtbaren Lichts, da wir noch keine wirkliche Erklärung für alles kennen :X
Von daher ist für mich die Emmitierung bei Energieniveau Wechsel sogar logisch...die Energie vom Elektron wird in Form von EM-Wellen abgegeben und um es Mengentechnisch zu betrachten, wird es halt als Photon bezeichnet.


Wenn du eine bessere Erklärung, vorallem für EM-Wellen, hast, würde ich mich nat. riesig freuen, weil gerade an dem Thema hängt IMHO derzeit die Wissenschaft am meisten fest, wenn wir das erklären können, sollte auch die Quantengravitation mit der Relativitätstheorie vereinbar werden 8)



greetz
Poison Nuke

teiring

#14 Verfasst am 21.07.2008, um 16:34:06



Das Paralleluniversum ist im Moment ja nur eine Theorie der M-Theorie! Die halt besagt es gibt mehrere Branes bzw. Universen. Ob man jetzt in ein Paralleluniversum reisen kann ist dann wieder eine ganz andere Sache.^^

Bei dem Senkrechtuniversum geht es darum, nehmen wir jetzt mal wieder das Doppelspaltexperiment, dass sich mehrere neue unterschiedliche Universen bilden. Das soll bedeuten, das jede der Möglichkeiten für den "Flug" eines Photons in einem unterschiedlichen Universum realisiert wird. Am besten ist, man stellt es sich so vor, als bilde sich aus unserem "jetztigen" Universum mehrere neue, bei dem im jeden Universum eine der Möglichkeiten zur Lösung des Doppelspaltexperiments realisiert wird. Im Endeffekt erhälst du ja mehrere Universen, aber diese sind voneinander abgekoppelt, was bedeuten soll, du kannst nicht mehr von dem einen Universum ins andere, da die "Entscheidung" für dein Universum schon getroffen wurde.


Es geht ja nicht darum, dass es unlogisch ist, das ein Elektron im angeregten Zustand Energie abgibt, es geht vielmehr darum, dass es so willkürlich seine Energie abgibt, einfach ohne wirklichen Grund. So nach dem Motto, HA! Ich hab jetzt mal Bock dazu, ich geb mal ein Photon ab!


Ja, das mit dem Photon ist aber wirklich so eine Sache, ein "Ding" mit Teilchen und Welleneigenschaften ohne Ruhemasse.^^ Ich glaub da hört der Spaß dann auch wieder auf und das ganze entzieht sich vollkommen unserer Logik, da wir ja eigentlich nur entweder Teilchen oder Welle kennen und irgendwie nicht so recht etwas mit dem Welle-Teilchen-Dualismus anfangen können. ;)


Meine Doktorarbeit wird die Unification.^^ Hahahah, nein Spaß! Wer die Quantentheorie und die Realitivitätstheorie vereint, der wird ein noch größeres Genie als Einstein oder sonst wer sein. :)

Gruß



syntheticwave

#15 Verfasst am 21.07.2008, um 16:44:45




teiring schrieb:
Am besten ist, man stellt es sich so vor, als bilde sich aus unserem "jetztigen" Universum mehrere neue, bei dem im jeden Universum eine der Möglichkeiten zur Lösung des Doppelspaltexperiments realisiert wird. Im Endeffekt erhälst du ja mehrere Universen, aber diese sind voneinander abgekoppelt, was bedeuten soll, du kannst nicht mehr von dem einen Universum ins andere, da die "Entscheidung" für dein Universum schon getroffen wurde.
;)

Gruß



... Dass ist doch glaub ich die "viele Welten" Theorie. Unsere Welt ist darin nur so, weil wir sie so detektiert haben. Führt am Ende natürlich zu unendlich vielen Welten.
Klingt irgendwie absurd, aber scheint doch die einzige mögliche Schlussfolgerung aus dem Doppelspalteversuch zu sein. Die Quantentheorie scheint mir sowieso eher ein Teilgebiet der Philosophie zu sein als der Physik.


Gruss Helmut
http://www.holophony.net

teiring

#16 Verfasst am 21.07.2008, um 17:38:49




syntheticwave schrieb:
Dass ist doch glaub ich die "viele Welten" Theorie. Unsere Welt ist darin nur so, weil wir sie so detektiert haben. Führt am Ende natürlich zu unendlich vielen Welten.
Klingt irgendwie absurd, aber scheint doch die einzige mögliche Schlussfolgerung aus dem Doppelspalteversuch zu sein. Die Quantentheorie scheint mir sowieso eher ein Teilgebiet der Philosophie zu sein als der Physik.




Genau! Das ist die "Viele Welten" Theorie. Ja, es ist halt so^^, da man sich sonst nicht erklären kann, was mit den Wahrscheinlichkeiten für ein "anderes" Ereigniss geschieht! :)


Gruß


bearbeitet von teiring, am 21.07.2008, um: 17:39:17


 Poison Nuke  *

#17 Verfasst am 21.07.2008, um 18:04:08



wenn man sich überlegt, wieviele Trilliarden solche "Entscheidungen" pro Nanosekunde im Universum geschehen:L


nur warum kann man sich die Wahrscheinlichkeiten eigentlich nicht erklären? Weil ist doch klar, bei jeder Entscheidung auf dieser Welt beeinflussen mehrere Faktoren das Ergebnis und es ist iterativ nachvollziehbar. Was anderes ist es beim Doppelspaltexperiment nicht. Ich erkenn da halt irgendwie keinen Sinn in der Überlegung für mehrere Universen.


Ich gehe dann lieber von einer anderen Theorie aus, und zwar dass gleichzeitig unendlich viele Universen parallel existieren, aber auch gleichzeitig nicht existieren (so wie es bei unserem der Fall ist) und jedes Universum völlig verschiedene Ausprägungen von Raum/Zeit usw hat.




greetz
Poison Nuke

teiring

#18 Verfasst am 21.07.2008, um 18:21:26



Das waren 10^100 pro Millisekunde, glaube ich^^!

Weil man es sich nicht anders erklären kann, irgendwas muss es ja mit den Wahrscheinlichkeiten auf sich haben, sonst würde es sie ja nicht geben. Nur warum es sie gibt und was dahinter steckt, ist auch wieder eines der Rätsel! Warum kennt die Natur im kleinen nur Wahrscheinlichkeiten? Ja, es entscheiden schon mehrere Faktoren den Ausgang, aber trotzdem erklärt das ja nicht wieso das Photon mal da und mal da aufkommt. Wo geht die Wahrscheinlichkeit hin? Im Grunde existiert das Photon gar nicht ehe es aufkommt.

Ja, aber die Theorie von der du jetzt redest ist etwas völlig anderes und hat damit gar nichts zu tun!Du denkst da sofort an Science-Fiction wie z.B. bei Sliders.^^ Aber sowas gibt es nicht!



Gruß



 Poison Nuke  *

#19 Verfasst am 21.07.2008, um 19:56:21




teiring schrieb:
Ja, aber die Theorie von der du jetzt redest ist etwas völlig anderes und hat damit gar nichts zu tun!Du denkst da sofort an Science-Fiction wie z.B. bei Sliders.^^ Aber sowas gibt es nicht!



definitiv unmöglich, da einen Gegenbeweis zu liefern. Die Wahrscheinlichkeit für sowas ist hingegen sogar extrem hoch. Weil bei unserem Universum haben unzählig viele Fehlerabweichungen zu dem bestimmten Universum geführt, in dem eine wahrnehmungsfähige Rasse entstehen konnte um es zu beobachten...es ist purer Zufall gewesen und die Wahrscheinlichkeit für den Zufall, dass ein lebensfähgiges Universum entsteht ist in der Tat extrem gering, ergo müssen da ettliche andere Universen exisiteren.

Nur da es "außerhalb" vom Universum keine Zeit und keinen Raum gibt, existiert jedes Universum (auch unseres) nur in seinem Inneren...denn objektiv betrachtet existieren wir nicht!




Und das mit den Wahrscheinlichkeiten bereitet mir keine Kopfschmerzen...ein Zug fährt an einer Weiche auch nur in eine Richtung, weil ihn makrotechnisch betrachtet ein Faktor auf diesen Weg bringt, unausweichlich. Da gibt es auch keine Wahrscheinlichkeit. Absolut exakt das gleiche trifft auch auf Photonen zu. Es gibt keine Wahrscheinlichkeit, dass es einen anderen Weg nimmt...es nimmt IMMER nur einen bestimmten Weg. Das Problem ist halt herauszufinden, welchen Weg es nimmt. Für unsere beschränkten Möglichkeiten und Wahrnehmungsfähigkeiten ist das nicht einfach :Y




greetz
Poison Nuke

teiring

#20 Verfasst am 21.07.2008, um 20:19:53




Poison Nuke schrieb:
definitiv unmöglich, da einen Gegenbeweis zu liefern. Die Wahrscheinlichkeit für sowas ist hingegen sogar extrem hoch. Weil bei unserem Universum haben unzählig viele Fehlerabweichungen zu dem bestimmten Universum geführt, in dem eine wahrnehmungsfähige Rasse entstehen konnte um es zu beobachten...es ist purer Zufall gewesen und die Wahrscheinlichkeit für den Zufall, dass ein lebensfähgiges Universum entsteht ist in der Tat extrem gering, ergo müssen da ettliche andere Universen exisiteren.

Nur da es "außerhalb" vom Universum keine Zeit und keinen Raum gibt, existiert jedes Universum (auch unseres) nur in seinem Inneren...denn objektiv betrachtet existieren wir nicht!




Und das mit den Wahrscheinlichkeiten bereitet mir keine Kopfschmerzen...ein Zug fährt an einer Weiche auch nur in eine Richtung, weil ihn makrotechnisch betrachtet ein Faktor auf diesen Weg bringt, unausweichlich. Da gibt es auch keine Wahrscheinlichkeit. Absolut exakt das gleiche trifft auch auf Photonen zu. Es gibt keine Wahrscheinlichkeit, dass es einen anderen Weg nimmt...es nimmt IMMER nur einen bestimmten Weg. Das Problem ist halt herauszufinden, welchen Weg es nimmt. Für unsere beschränkten Möglichkeiten und Wahrnehmungsfähigkeiten ist das nicht einfach :Y





Okay, es mag vllt "Paralleluniversen" geben, aber ich denke, es wird wohl ziemlich unmöglich sein in ein Solches zu reisen.^^ Das wollte ich damit ausdrücken, dass es mehrere "Branes" geben mag, bezweifle ich gar nicht, aber es wird trotzdem ziemlich unwahrscheinlich sein, in ein anderes "Brane" zu reisen. :P

Dein Vergleich hinkt ein bisschen.Du kannst das mit nem Zug und einer Weiche vergleichen. Im Nachhinein weiß man so gut wie alles, nur geht es darum, dass man vorher nicht weiß geht das Photon durch Spalt A oder B und wo kommt es auf dem Detektor auf? Wenn du mit einer Gewehrkugel auf den Detektor schießt, weißt du zu 100% wo die Kugel aufkommen wird, aber wenn du das mit nem Photon machst, dann hast du nur noch deine Wahrscheinlichkeiten, die dir angeben, durch welchen Spalt geht das Photon und wo kommt es auf dem Detektor auf! Das macht ja die gesamte Quantenphysik aus. Es macht einfach alles keinen Sinn mehr! Du kannst es nur noch mit Wahrscheinlichkeiten berechnen.

Klar mag es den subjektiven Betrachter und die Unschärferelation geben, aber dennoch erklärt das nicht, wieso geht ein Photon mal dort hin und mal dort. Das soll jetzt nicht böse klingen, aber ich denke du hast das Problem noch nicht ganz erfasst und warum die Physiker daran die ganze Zeit so verzweifeln. Es gibt einfach keine Unentdeckten Variablen mehr, die Natur macht im Mikrokosmos so gut wie was sie will. Warum wir jetzt wissen, dass ein Zug zu 100% seinen Weg nimmt, hat mit der Dekohärenz zu tun, aber es bestimmt trotzdem noch eine Restwahrscheinlichkeit dafür, dass er nicht das tut was er soll. So ist es zum Beispiel theoretisch auch möglich, das ein Mensch durch die Wand geht, auch wenn es ziemlich unmöglich erscheint. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist nicht 0%!Du kannst nie sagen, welchen Weg geht ein Photon und darum geht es! Dafür hast du nur noch die Schrödingergleichung bzw. die Heisenberg-Dirac Matrix die dir Wahrscheinlichkeiten dafür angeben, wo kommt unser Photon denn letztendlich auf. Aber zu 100% wirst du nie sagen können, wo das Photon aufkommen wird. ;)



Gruß



 Poison Nuke  *

#21 Verfasst am 21.07.2008, um 20:29:13




Zitat:
warum die Physiker daran die ganze Zeit so verzweifeln.




Poison Nuke schrieb:
Für unsere beschränkten Möglichkeiten und Wahrnehmungsfähigkeiten ist das nicht einfach :Y





zudem noch extrem viele Variablen und Sachverhalte unbekannt sind...und das sind die mit Abstand wichtigstens überhaupt.

Denn was genau ist Gravitation, was ist Magnetismus, was sind elektromagnetische Wellen?
Diese Fragen kann bisher keiner beantworten und wenn wir es könnten, dann würden wir auch kein Problem mehr mit Wahrscheinlichkeiten mehr haben.

Denn dann könntest du vorher exakt sagen, wohin das Photon geht. Da wir aber NICHT VERSTEHEN, was überhaupt ein Photon genau ist, wie es sich ausbreitet, durch was es beeinflusst wird usw, können wir auch nicht sehen, wie "die Weiche gestellt" ist. Wir sehen halt einfach nur das Ergebnis, nicht aber den Weg.

Aber nur weil wir den Weg nicht erkennen, heißt das noch lange nicht, dass es keinen festen Weg gibt, wie bei einer Schiene halt. Meinen Vergleich halte ich von daher schon für angebracht, ich betrachte das ganze mittlerweile halt nur wesentlich abstrakter8)





PS: es ist sogar möglich direkt zum Zeitpunkt des Urknalles zu sagen, welches Teilen wann wie wohin fliegt und was es machen wird. Ein Theorektiker mit entsprechender Rechenleistung hätte also zum Zeitpunkt des Urknalles schon sagen können, was ich hier gerade schreibe. Nur realistisch betrachtet ist das natürlich unmachbar...weil die dafür nötige Rechenleistung kann unser Universum nichtmal im Ansatz bieten, weil selbst die derzeit noch theoretischen Quantenrechner basieren auf der Physik vom Universum...für so eine Aufgabe müssten sie aber unabhängig von dieser sein...ach ich liebe diese Gedankenspiele:angel


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 21.07.2008, um: 20:30:09


teiring

#22 Verfasst am 21.07.2008, um 20:35:21




Poison Nuke schrieb:

zudem noch extrem viele Variablen und Sachverhalte unbekannt sind...und das sind die mit Abstand wichtigstens überhaupt.

Denn was genau ist Gravitation, was ist Magnetismus, was sind elektromagnetische Wellen?
Diese Fragen kann bisher keiner beantworten und wenn wir es könnten, dann würden wir auch kein Problem mehr mit Wahrscheinlichkeiten mehr haben.

Denn dann könntest du vorher exakt sagen, wohin das Photon geht. Da wir aber NICHT VERSTEHEN, was überhaupt ein Photon genau ist, wie es sich ausbreitet, durch was es beeinflusst wird usw, können wir auch nicht sehen, wie "die Weiche gestellt" ist. Wir sehen halt einfach nur das Ergebnis, nicht aber den Weg.

Aber nur weil wir den Weg nicht erkennen, heißt das noch lange nicht, dass es keinen festen Weg gibt, wie bei einer Schiene halt. Meinen Vergleich halte ich von daher schon für angebracht, ich betrachte das ganze mittlerweile halt nur wesentlich abstrakter8)





PS: es ist sogar möglich direkt zum Zeitpunkt des Urknalles zu sagen, welches Teilen wann wie wohin fliegt und was es machen wird. Ein Theorektiker mit entsprechender Rechenleistung hätte also zum Zeitpunkt des Urknalles schon sagen können, was ich hier gerade schreibe. Nur realistisch betrachtet ist das natürlich unmachbar...weil die dafür nötige Rechenleistung kann unser Universum nichtmal im Ansatz bieten, weil selbst die derzeit noch theoretischen Quantenrechner basieren auf der Physik vom Universum...für so eine Aufgabe müssten sie aber unabhängig von dieser sein...ach ich liebe diese Gedankenspiele:angel




Vorstellen kann man sich viel, auch ich kann mir vorstellen, dass es vllt noch unentdeckte Variablen geben mag, nur sehe ich das derzeit als ziemlich unwahrscheinlich an. Ich wäre sogar sehr froh darüber, wenn diese Wahrscheinlichkeiten vom Tisch wären, nur sieht es derzeit leider nicht danach aus. Wir werden ja sehen, was uns die Zukunft bringen wird, aber im Moment sieht wirklich alles nach Willkürlichkeit aus und nicht nach einem Uhrwerk-Universum! ;)


Gruß



 Poison Nuke  *

#23 Verfasst am 21.07.2008, um 20:52:21



hm...nagut, diese Ansicht kann ich halt irgendwie nicht teilen...ich finde bisher keinen einzigen Hinweis, der ein "Uhrwerk-Univserum" auch nur im Ansatz dementieren würde
Wie gesagt, die wichtigsten Sachverhalte überhaupt versteht der Mensch ja noch nicht, wer weiß, wie wir die Welt sehen, wenn es mal soweit ist :hail



oder gibt es schon irgendwelche schlüssigen Theorien, die die Gravitation usw erklären können?


greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#24 Verfasst am 21.07.2008, um 21:02:10




...Ja, Poison sieht das viel zu rational, glaube ich. Mehr wie Einstein. Zwischen dem und Nils Bohr gab es mal einen intensiven Disput, in dem Einstein gefragt hat ob Bohr wirklich glaube dass es den Mond nur gibt, wenn er hinsieht. Genau das besagt das Doppelspaltexperiment, der Wellencharakter der Materie verliert sich, wenn wir sie detektieren, erst dann hat sie Materiecharakter. Mit gesundem Menschenverstand, den Poison eben noch nicht ablegen konnte, nicht zu erklären.

Lass mich das mit den "viele Welten"so erklären:

Es gibt momentan einen Poison Nuke. Der liest nur bis zum Ende dieses Satzes weil er gerade zum Abendessen gerufen wird.







Sein Leben wird sich deshalb in einer Parallelwelt abspielen, von der der Poison Nuke der nicht gerufen wurde nie erfahren wird. Es wird sich ganz anders Entwickeln weil seine Freundin gerade heute schwanger wird weil er nach dem Essen nicht mehr zum PC gehen wird, aber dieser andere Poison Nuke wird dafür das mit der Parallelwelt eben nie erfahren weil er nicht zu Ende gelesen hat.

Klingt ziemlich verrückt und Einstein hat das auch nie gelaubt. Jedenfalls der, den wir kennen nicht.



Gruss Helmut
http://www.holophony.net

 Poison Nuke  *

#25 Verfasst am 21.07.2008, um 21:12:38



also für mich ist diese "viele Welten" Theorie nichts weiter wie eine kleine Spielerrei, weil es einfach interessant klingt und weil es einem eine "einfache" Lösung für ein Problem bietet, das man sich anders nicht erklären kann.

Wie war es denn früher, als die Menschen noch wirklich an Gott glaubten, nur weil es z.B. geblitzt hat. Damals wusste keiner, durch welche Zusammenhänge ein Blitz entsteht...es war höhere Macht, mit der man sich das erklärt hat. Heute hingen wissen wir genau, wie durch statische Aufladungen usw das entsteht und können es auch vorhersagen.

ähnlich wird es auf der Ebene der Quantenphysik halt noch sein, wir verstehen einfach noch zu wenig davon und suchen uns einfache Theoriene, die unseren Verstand befriedigen, damit wir kein temporär unlösbares Rätzel im Kopf haben, dass uns zerfrisst8)




greetz
Poison Nuke

Cattivo

#26 Verfasst am 21.07.2008, um 21:24:32




Poison Nuke schrieb:
damit wir kein temporär unlösbares Rätzel im Kopf haben, dass uns zerfrisst8)



Das ist wie mit unserer Statik. Wir wissen das sie falsch ist und nichts taugt. Nutzen sie aber weiter, weil wir keine Alternative haben.


Gruß Markus
Mein Heimkino

syntheticwave

#27 Verfasst am 21.07.2008, um 21:36:16



...eins können wir aber mit der Quantentheorie beweisen:

Wir wissen nix.


Gruss Helmut
http://www.holophony.net

CHILLOUT_AREA

#28 Verfasst am 21.07.2008, um 21:53:46



@ syntheticwave


Zitat:
...eins können wir aber mit der Quantentheorie beweisen:

Wir wissen nix



Und manchmal ,ist das auch gut so,ich denke,dann würden manche von der Brücke springen,den dann raucht es fürchterlich im Kopf.





Cattivo

#29 Verfasst am 21.07.2008, um 21:55:54



Um mal einen ganz Flachen zu setzen:
Quanten-Physik - ich dachte immer das wäre ein Fach in der Schusterlehre.


Gruß Markus
Mein Heimkino

teiring

#30 Verfasst am 21.07.2008, um 21:58:41



syntheticwave, das Problem haben viele. Ist jetzt auch nichts persöhnlich gegen Poison Nuke, nur kann er einfach nicht seine Rationalität ablegen. Man muss einfach akzeptieren, dass der Mikrokosmos unlogisch und willkürlich ist! Ich weiß nicht mehr, wer es gesagt hat, aber es ging so: "Wenn jemand meint, er habe die Quantenphysik verstanden, dann lügt er!"Ich finde, das trifft es passend. Es scheint auch nichts darauf hinzuweisen, dass es anders sein sollte, also das das Universum wie ein Uhrwerk funktioniert. Wir werden sehen! :)



Gruß



 Poison Nuke  *

#31 Verfasst am 21.07.2008, um 22:06:08



also sagen wir mal so, wer die Quantenphysik verstanden hat, der versteht auch das Universum in sämtlichen Belangen, ist nur die Frage, wie weit der Weg bis dahin noch ist...sehr lange eigentlich nicht mehr, das meiste wissen wir ja wirklich schon :hail

und warum sollte ich im übrigen meine Rationalität ablegen? Man versteht die Quantenphysik ohne Rationalität trotzdem nicht besser, also von daher:D


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#32 Verfasst am 21.07.2008, um 22:16:58



Also ,ich meine das die Quantenphysik nur einen kleinen teil ausmacht,da müsste man noch andere hinzu ziehen,um auf das gesammte Konzept des Universums zu kommen.





 Poison Nuke  *

#33 Verfasst am 21.07.2008, um 22:25:54



daher auch die "TOE" = Theory of Everything

die würde dann wirklich alles beschreiben und vom strukturellen Aufbau her ist diese Theorie auch schon bekannt, es fehlen halt nur noch viele Einzelteile, die dann alles verbinden, das wäre eben das Verständnis der Gravitation, und dann noch einige universelle Konstanten, deren Ermittlung auch beinah unmachbar ist, vom aktuellen technischen Stand her :Y


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#34 Verfasst am 21.07.2008, um 22:28:06



Wir schreiben halt nicht das 23igste jahrhundert,wir leben noch im 21igsten jahrhundert.

Trekki lass grüssen.





teiring

#35 Verfasst am 21.07.2008, um 22:31:43




Poison Nuke schrieb:
daher auch die "TOE" = Theory of Everything

die würde dann wirklich alles beschreiben und vom strukturellen Aufbau her ist diese Theorie auch schon bekannt, es fehlen halt nur noch viele Einzelteile, die dann alles verbinden, das wäre eben das Verständnis der Gravitation, und dann noch einige universelle Konstanten, deren Ermittlung auch beinah unmachbar ist, vom aktuellen technischen Stand her :Y



Das bezweifle ich! Ich denke, wenn es die TOE gibt, werden wieder neue Fragen auftauchen. Das war doch nach der Relativitätstheorie genauso. Man denkt man weißt fast alles und aufeinmal hat man das x-fache an neuen Fragen. Meiner Meinung nach wird es nach der Unification nicht anders sein. Die Menschen werden sich bestimmt wieder neue Fragen stellen, denn unsere Neugier scheint unendlich zu sein! :D



Gruß



Cattivo

#36 Verfasst am 21.07.2008, um 22:32:54




teiring schrieb:
... denn unsere Neugier scheint unendlich zu sein! :D
Gruß



... denn nichts im Leben ist schlimmer als ein Informationsdefizit.


Gruß Markus
Mein Heimkino

CHILLOUT_AREA

#37 Verfasst am 21.07.2008, um 22:34:42





Das ist ja dasselbe,wie mit unseren Hobby,immer grösser und besser,da hat man auch kein Ende im sicht.





 Poison Nuke  *

#38 Verfasst am 21.07.2008, um 22:35:47



naja, wenn die Menschen es wirklich schaffen sollte, die Vorrausetzungen für die TOE zu schaffen, dann wird es keine offenen Fragen mehr geben, zumindest von denen nicht, die die TOE verstehen, weil man damit dann auch leider das unvermeidliche Ende erkennen wird, das auch jetzt schon erkennbar ist, nur nicht so eindeutig :Y


greetz
Poison Nuke

teiring

#39 Verfasst am 21.07.2008, um 23:51:21




Poison Nuke schrieb:
naja, wenn die Menschen es wirklich schaffen sollte, die Vorrausetzungen für die TOE zu schaffen, dann wird es keine offenen Fragen mehr geben, zumindest von denen nicht, die die TOE verstehen, weil man damit dann auch leider das unvermeidliche Ende erkennen wird, das auch jetzt schon erkennbar ist, nur nicht so eindeutig :Y



Glaub nicht zu fest daran!Es wird auch in der Physik immer offene Fragen geben. :P

Die TOE wird sicherlich nicht erklären, wieso Leben entstanden ist und wie Denkprozesse im Gehirn ablaufen!Sie wird lediglich erklären, was beim Big Bang geschehen ist oder in einem Schwarzen Loch vor sich geht. Sie soll ja schließlich auch nur erklären, was passiert wenn was extrem kleines ( Mikrokosmos / Quantentheorie ) extrem schwer ist ( Makrokosmos / Relativitätstheorie ). Ob sie dir Antworten auf andere Fragen geben wird, ist dahin gestellt. :)


Gruß





 Poison Nuke  *

#40 Verfasst am 22.07.2008, um 06:26:50



gerade den Entstehungsprozess vom Leben kann sie sehr gut erklären, und zum Teil sogar jetzt schon, obwohl sie noch nicht vollständig ist. =)


Der Grundgedanke der TOE ist halt die massive Abstraktion aller Prozesse im Universum auf einen einzigen Nenner.
Halt eben nur die Teile zur Erklärung von extremen gravimetrischen Verzerrungen fehlen noch, weil da eben unser Verständnis zur Gravitation fehlt.

Aber abstrakt gesehen ist der Urknall ja auch schon bis zur Sekunde 0 bekannt, wir können bisher nur noch nicht exakt berechnen, wie und wann welche Teilchen entstanden sind.
In der Theorie können wir sogar schon das Ende vom Universum berechnen, wenn es auch ohne TOE sehr ungenau ist...nagut, +- ein paar Milliarden Jahre stört unsere winzigen Existenzen ja eh nicht wirklich:D




PS kleine Denkfrage:
was muss auf der linken Seite der Gleichung der TOE stehen, damit sie aufgeht? :D


greetz
Poison Nuke

teiring

#41 Verfasst am 22.07.2008, um 15:29:26




Poison Nuke schrieb:
gerade den Entstehungsprozess vom Leben kann sie sehr gut erklären, und zum Teil sogar jetzt schon, obwohl sie noch nicht vollständig ist. =)


Der Grundgedanke der TOE ist halt die massive Abstraktion aller Prozesse im Universum auf einen einzigen Nenner.
Halt eben nur die Teile zur Erklärung von extremen gravimetrischen Verzerrungen fehlen noch, weil da eben unser Verständnis zur Gravitation fehlt.

Aber abstrakt gesehen ist der Urknall ja auch schon bis zur Sekunde 0 bekannt, wir können bisher nur noch nicht exakt berechnen, wie und wann welche Teilchen entstanden sind.
In der Theorie können wir sogar schon das Ende vom Universum berechnen, wenn es auch ohne TOE sehr ungenau ist...nagut, +- ein paar Milliarden Jahre stört unsere winzigen Existenzen ja eh nicht wirklich:D




PS kleine Denkfrage:
was muss auf der linken Seite der Gleichung der TOE stehen, damit sie aufgeht? :D




Die Theory of Everything soll hauptsächlich beschreiben, was im Urknall passiert ist. Deswegen auch Theory of Everything, da jedes kleinste Partickel in unserem Universum auf den Urknall zurückgeführt werden kann. Aber glaub mir, danach sind wir nicht viel schlauer, sondern haben nur noch mehr fragen. Dann können sie anhand einer Theorie erklären, was beim Urknall geschene ist, aber was hat das damit zu tun, wie leben entstehen konnte? Das soll die Theorie doch gar nicht beantworten. Du wirst niemals den Weg eines einzigen Elektrons bis zu seinem jetzigen Zeitpunkt berechnen können, da macht dir allein schon die Quantentheorie einen derben strich durch die Rechnung! :P


Gruß



 Poison Nuke  *

#42 Verfasst am 22.07.2008, um 17:00:59



warum heißt sie TOE, wenn sie nicht alles erklären könnte:L

genau darum heißt sie so, weil mithilfe von ihr wirklich ALLES erklärt und berechnet werden kann. Und es ist vorallem nichtmal im Ansatz abwegig. Man darf sich halt nur nicht durch diese noch ungeklärten Problemchem im quantenphysikalischen Bereich irritieren lassen ;)

du scheinst dich irgendwie etwas zu sehr auf das kleinste zu fixieren, und verlierst den Gesamtblick :X
weil man kann das gesamte Universum und sämtliche Prozesse darin auch ohne die Quantenphysik sehr gut vom absoluten Anfang bis zum absoluten Ende beschreiben, und die Entstehung vom Leben ist ja so oder so schon vollkommen geklärt, dazu brauchen wir die Quantenphysik nicht mehr :P





greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#43 Verfasst am 22.07.2008, um 17:28:59




Poison Nuke schrieb:
warum heißt sie TOE, wenn sie nicht alles erklären könnte:L

weil man kann das gesamte Universum und sämtliche Prozesse darin auch ohne die Quantenphysik sehr gut vom absoluten Anfang bis zum absoluten Ende beschreiben, ....




...ja, ohne die Quantentheorie konnte man das, scheinbar. Mit ihr nicht mehr, denn je genauer wir die Dinge betrachten, desto weniger können wir davon erkennen.

diese "Heisenbergsche Unschärferelation" ist der Kern der Quantenphysik, unsere Logik versagt in diesem Bereich völlig.






Gruss Helmut
http://www.holophony.net

 Poison Nuke  *

#44 Verfasst am 22.07.2008, um 17:36:18



und was, wenn wir durch die TOE Mittel und Wege kennen, bei denen die Unschärferelation keine Gültigkeit mehr hat und wir Ort UND Zustand genau bestimmen können? 8)

ich finde man sollte sich an den aktuellen Problemen der Quantenphysik nicht zu sehr "aufhängen", solange die grundlegensten Zusammenhänge noch nicht erklärbar sind :angel


greetz
Poison Nuke

teiring

#45 Verfasst am 22.07.2008, um 17:38:05



Es wäre ja schön, wenn man das Gesamtbild betrachten könnte ohne die Quantenphysik, aber das geht leider nicht. Das macht ja die ganze Sache so schwierig! Im kleinen ist nichts so wie es scheint, alles erscheint willkürlich und ungeordnet. Im Makroskopischen ist alles geordnet, logisch und kausal. Also genau das Gegenteil! Es geht ja auch nicht darum, mit der Theory of Everything zu erklären, warum Herr Poison Nuke gerade diesen und jenen Gedankengang hat und wieso seine Moleküle sich überhaupt auf dem Planeten Erde angefunden haben.Es geht einfach darum zu erklären, was passiert beim Big Bang? Du glaubst doch wohl echt nicht, dass man mit ihr die Bahn eines jeden Partikelteilchens nachvollziehen kann.^^ Das geht eben nicht, weil jenes Partikelteilchen völlig den Regeln der Quantenphysik gehorcht. Die Theory of Everything wird auf der Quantentheorie und Relativitätstheorie aufbauen, aber sie wird nicht eine dieser Theorien über den Haufen werfen. Glaub mir, fast alle Prozesse auf unserer Erde sind auf der Quantenphysik begründet. Was meinst du was ein Laser macht? Er macht sich jene quantenphysikalische Gesetze zu nutze, indem er sie auf einen makroskopischen Bereich ausdehnt. Es geht nicht darum, die Quantenphysik zur Relativitätstheorie hin zu biegen, sondern die Relativitätstheorie zur Quantenphysik hin zu biegen, denn letztendlich muss ja die Relativitätstheorie irgend eine Kausalität der Quantenphysik ( der Theorie über die kleinsten Teilchen ) sein und nicht andersrum! ;)


Gruß



teiring

#46 Verfasst am 22.07.2008, um 17:41:25




Poison Nuke schrieb:
und was, wenn wir durch die TOE Mittel und Wege kennen, bei denen die Unschärferelation keine Gültigkeit mehr hat und wir Ort UND Zustand genau bestimmen können? 8)

ich finde man sollte sich an den aktuellen Problemen der Quantenphysik nicht zu sehr "aufhängen", solange die grundlegensten Zusammenhänge noch nicht erklärbar sind :angel




Ich kann dir genau sagen, warum wir mal so locker im makroskopischen Bereich Ort und Impuls eines Teilchens gleichzeitig bestimmen können. Eben weil h ( plancksches Energiequantum ) eben so extrem klein ist und deshalb ein so geringer Messfehler auftritt, dass wir ihn fast nichtmal messen können. Stell dir vor h wäre größer: Dann kannst du Eiswürfel in ein Glas tun und die Eiswürfel würden anfangen zu tanzen, eben aufgrund der Unschärferelation, die besagt du kannst das eine Messen, aber dafür das andere nur noch mit einer Messungenauigkeit von x ! :P


Gruß



 Poison Nuke  *

#47 Verfasst am 22.07.2008, um 17:56:11



warten wir am besten ab, bis die Theorien gefunden wurden, weil so schaffst du es nicht, mich zu überzeugen, dazu bräuchtest du schon ein paar handfestere Argumente, und die bietet leider nur die TOE...also ohne diese drehen wir uns hier wohl im Kreis:D:D


Und übrigens: die Quantenphysik sagt sich selbst nach (laut Definition), dass sie VERSUCHT eine Erklärung für bestimmte Phänomene zu finden. Z.B. die Superstringtheorie ist ja wohl ganz sicher keine begründete/bewiesene Theorie, sondern einfach nur ein "Hirngespinst", weil es eine ganz passable Erklärung liefert. :X
Warum also an solchen Erklärungsversuchen festbeißen? ;)


greetz
Poison Nuke

teiring

#48 Verfasst am 22.07.2008, um 18:00:33




Poison Nuke schrieb:
warten wir am besten ab, bis die Theorien gefunden wurden, weil so schaffst du es nicht, mich zu überzeugen, dazu bräuchtest du schon ein paar handfestere Argumente, und die bietet leider nur die TOE...also ohne diese drehen wir uns hier wohl im Kreis:D:D


Und übrigens: die Quantenphysik sagt sich selbst nach (laut Definition), dass sie VERSUCHT eine Erklärung für bestimmte Phänomene zu finden. Z.B. die Superstringtheorie ist ja wohl ganz sicher keine begründete/bewiesene Theorie, sondern einfach nur ein "Hirngespinst", weil es eine ganz passable Erklärung liefert. :X
Warum also an solchen Erklärungsversuchen festbeißen? ;)




Weil sie gut sind! :P



syntheticwave

#49 Verfasst am 22.07.2008, um 20:49:11




Poison Nuke schrieb:

Und übrigens: die Quantenphysik sagt sich selbst nach (laut Definition), dass sie VERSUCHT eine Erklärung für bestimmte Phänomene zu finden. Z.B. die Superstringtheorie ist ja wohl ganz sicher keine begründete/bewiesene Theorie, sondern einfach nur ein "Hirngespinst", weil es eine ganz passable Erklärung liefert. :X
Warum also an solchen Erklärungsversuchen festbeißen? ;)



Seit der Quantentheorie ist eigentlich keine Theorie mehr wirklich gesichert. Und je mehr wir die gesicherten Erkenntnisse in Frage stellen, desto mehr neue Erkenntnisse gewinnen wir. In unsrerer Makrowelt gibt es keinen objektiven Zufall, wenn wir ALLE Variablen kennen ist jeder Prozess berechenbar. In der Quantenwelt ist dagegen eigentlich alles objektiver Zufall. Auch Einstein hat später an seinem Satz "Gott würfelt nicht", der sich darauf bezog, sehr gezweifelt. Er war sich nicht mehr sicher, ob unsere Welt überhaupt erkennbar ist. Zumindest hat er eingesehen dass das nicht so einfach ist wie wir uns das auf Basis der Maxwellschen Physik vorstellen. Deshalb auch die weiter oben zitierte Aussage dass es der Alte zumindest schwer gemacht hätte.









Gruss Helmut
http://www.holophony.net

teiring

#50 Verfasst am 24.07.2008, um 15:01:02



Also ich bin grad dabei mehrere Bücher über die Stringtheorie zu lesen! Ich muss mal sagen, dass es ein echt guter und interessanter Ansatz ist, Probleme der Quantentheorie zu lösen! ;)


Gruß



 Poison Nuke  *

#51 Verfasst am 24.07.2008, um 16:08:59



hast du da mal eine gute Buchempfehlung? Hab mich ehrlich gesagt mit dieser Theorie noch nicht so genau befasst...die Quantenschwingungsgravitations-Theorie klang mir irgendwie einleuchtender, zumindest was ich da schnell mal gelesen hatte8)


greetz
Poison Nuke

teiring

#52 Verfasst am 24.07.2008, um 18:55:17



Zur Einführung würde ich dir: "Brian Greene - Das elegante Universum" empfehlen.



Gruß



 Poison Nuke  *

#53 Verfasst am 24.07.2008, um 20:38:18



inwieweit Einführung? Also wegen mir kann es schon so richtig schön tief in die Materie reingehen und ein paar Grundkenntnisse hab ich ja schon, ist ja nicht so, dass ich jetzt zum ersten mal von der Stringtheorie höre8)


greetz
Poison Nuke

teiring

#54 Verfasst am 24.07.2008, um 20:53:36




Poison Nuke schrieb:
inwieweit Einführung? Also wegen mir kann es schon so richtig schön tief in die Materie reingehen und ein paar Grundkenntnisse hab ich ja schon, ist ja nicht so, dass ich jetzt zum ersten mal von der Stringtheorie höre8)



Es führt das Problem erstmal ein und dann geht die Post ab. Du merkst regelrecht beim lesen, wie der Typ Spaß dabei hat, die ganzen Dinge zu erzählen.Es geht sehr tief in die Materie!Es gibt dann noch eine "Fortsetzung", aber die würde ich dir erst empfehlen, wenn du das erste Buch jetzt gelesen hast, denn die Spaced richtig krass ab.Mach dich erstmal mit dem "Grundstoff" vertraut und dann gehts weiter! :)


Gruß



 Poison Nuke  *

#55 Verfasst am 24.07.2008, um 20:57:58



ok, danke.

wie heißt die Fortsetzung denn? Weil das erste Buch allein ist zu günstig, da bekomm ich keine kostenlose Lieferung bei Amazon8)




greetz
Poison Nuke

teiring

#56 Verfasst am 24.07.2008, um 21:30:32




Poison Nuke schrieb:
ok, danke.

wie heißt die Fortsetzung denn? Weil das erste Buch allein ist zu günstig, da bekomm ich keine kostenlose Lieferung bei Amazon8)




Brian Greene - Der Stoff, aus dem der Kosmos ist


Gruß



 Poison Nuke  *

#57 Verfasst am 24.07.2008, um 21:35:26



ach das wäre die Fortsetzung. Ok, gut zu wissen. Habe die Bestellung aber schon abgeschickt, habe gleich noch die VideoDVD vom Buch "das elegante Universum" bestellt, kann ich mir dann schön im Zug anschauen=)


greetz
Poison Nuke

teiring

#58 Verfasst am 24.07.2008, um 21:54:20




Poison Nuke schrieb:
ach das wäre die Fortsetzung. Ok, gut zu wissen. Habe die Bestellung aber schon abgeschickt, habe gleich noch die VideoDVD vom Buch "das elegante Universum" bestellt, kann ich mir dann schön im Zug anschauen=)




Nicht direkt Fortsetzung, aber der Stringtheorie Abschnitt, setzt am Buch "Das elegante Universum" an.

Wobei ich sagen muss, der Film ist harmlos im Gegensatz zu dem Buch. :D

Ich sag nur Calabi-Yau-Mannigfaltigkeit


Gruß


bearbeitet von teiring, am 24.07.2008, um: 21:54:57


 Poison Nuke  *

#59 Verfasst am 24.07.2008, um 22:05:18



na dann ist der Film ja genau der richtige Einstieg, wenn man erstmal etwas "matt" ist und danach dann die Bücher, wenn der Akku alle ist8)


greetz
Poison Nuke

teiring

#60 Verfasst am 24.07.2008, um 22:16:06




Poison Nuke schrieb:
na dann ist der Film ja genau der richtige Einstieg, wenn man erstmal etwas "matt" ist und danach dann die Bücher, wenn der Akku alle ist8)



Das Buch ist jedenfalls viel ausführlicher!!! ;)


Gruß



syntheticwave

#61 Verfasst am 27.07.2008, um 13:01:06




...die Stringtheorie hab ich nie verstanden. Irgendwann hatte ich mal Hawkins kurze Geschichte der Zeit gelesen, der versucht sie ja darin zu erklären. Ich erinnere mich noch an eine Skizze die aussah wie eine quer aufgehängte Jeanshose, aber hab nicht geschnallt was das sollte.
Und auch was Gravitation eigentlich ist hab ich bisher nicht verstanden. Ich hab nur festgestellt dass sie mit der Zeit stärker wird, falls ich meiner Fusswage glauben soll.





Gruss Helmut
http://www.holophony.net

 Poison Nuke  *

#62 Verfasst am 27.07.2008, um 14:28:38




syntheticwave schrieb:
Und auch was Gravitation eigentlich ist hab ich bisher nicht verstanden.



da bist du aber nicht allein, das hat KEIN Mensch bisher :prost

ich werde mir nachher erstmal Brian Green zu Gemüte führen 8)


greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#63 Verfasst am 27.07.2008, um 16:42:54




Poison Nuke schrieb:

syntheticwave schrieb:
Und auch was Gravitation eigentlich ist hab ich bisher nicht verstanden.



da bist du aber nicht allein, das hat KEIN Mensch bisher :prost



...na ja, irgendwie war Einsteins Ansatz mit der Aequivalenz der schweren Masse und der trägen Masse, der dann eigentlich zu e=mcc geführt hat ein interessanter Ansatz. Er hat dann später daraus abgeleitet dass der Mond nicht um die Erde kreist sondern auf einer geraden Bahn durch den gekrümmten Raum fliegt. So gesehen gäbe es dann gar keine Gravitation und meine Fusswage zeigt nur eine veränderte Raumkrümmung.


Gruss Helmut
http://www.holophony.net

 Poison Nuke  *

#64 Verfasst am 27.07.2008, um 16:44:37



aber durch irgendwas muss der Raum ja erstmal gekrümmt werden. Also so gesehen muss da ja schon was existieren.


greetz
Poison Nuke

teiring

#65 Verfasst am 27.07.2008, um 17:02:28



Naja, durch Energie bzw. Masse ( E = mc^2 ) wird ja die Raumzeit gekrümmt. Das ist dann die Gravitation.^^ Aber ich glaube, dass ist schon alles was man wissen muss. Warum das so ist, wird höchstwahrscheinlich nie ein Mensch herausfinden.



Gruß



CHILLOUT_AREA

#66 Verfasst am 27.07.2008, um 17:15:47



Oder der Tim kann das ,bei einen IQ von 150 ,müsste das doch ein klacks sein.

Ehrlich ich habe ich mich lange da reingelegt,und immer wieder bin ich gescheitert,also da müsste wirklich einer kommen,der mehr als nur 3 dimensional denken kann,wenn nicht noch mehr.





 Poison Nuke  *

#67 Verfasst am 27.07.2008, um 17:18:20



also 4dimensional denken ist kein Problem, aber das sollte eh jeder können:D

das Problem ist nur die Wahnehmung vom Menschen...weil es ist ja die Frage, ist das was wir sehen, auch "real"? 8o


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#68 Verfasst am 27.07.2008, um 17:26:37



Ist wie ,wer hat das nochmal in seiner Signatur stehen.

Das Leben ist ein scheiss spiel,aber die Grafik ist geil.





teiring

#69 Verfasst am 27.07.2008, um 17:38:39




Poison Nuke schrieb:
also 4dimensional denken ist kein Problem, aber das sollte eh jeder können:D

das Problem ist nur die Wahnehmung vom Menschen...weil es ist ja die Frage, ist das was wir sehen, auch "real"? 8o



Gute Frage, nächste Frage bitte! :D



 Poison Nuke  *

#70 Verfasst am 27.07.2008, um 17:41:05



wäre doch auch ein interessantes Thema...die Wahrnehmung von uns Menschen. Gibt es Raum und Zeit überhaupt wirklich, oder sieht die Realität ganz anders aus :X

hatte da mal ein interessantes Gespräch mit jemanden, der wollte sich hier auch anmelden:L
er hatte zumindest eine sehr interessante Sichtweise von dem Thema


greetz
Poison Nuke

Cattivo

#71 Verfasst am 27.07.2008, um 17:46:05



Ich bin da viel bescheidener. Mir reicht es zu wissen, dass das was in der Zukunft passiert schon feststeht.

Warum das so ist, dass wäre interessant zu wissen.


Gruß Markus
Mein Heimkino

 Poison Nuke  *

#72 Verfasst am 27.07.2008, um 17:50:10




Cattivo schrieb:
Warum das so ist, dass wäre interessant zu wissen.



das Warum ist nicht das Thema...das Problem ist nur, sich das Warum zunutze zu machen, um die Zukunft zu berechnen. Theoretisch möglich, praktisch scheiters massivst an Rechenleistung :X:L



aber ich glaube, so langsam sollten wir den THread mal aufsplitten, oder einzelne Fragen in neuen Threads stellen, das Teil hier wird shcon ganz schön lang 8o:angel


greetz
Poison Nuke

Cattivo

#73 Verfasst am 27.07.2008, um 18:51:41



Kommt ganz darauf an wie man es betrachtet. Ich finde das Warum schon wichtig. Was nutzt es einem etwas berechnen zu können was man nicht versteht. Und so etwas sollte man im Umkehrschluss auch nicht versuchen sich nutzbar zu machen.


Gruß Markus
Mein Heimkino

 Poison Nuke  *

#74 Verfasst am 27.07.2008, um 19:31:20



stell die Frage hier im Unterforum mal in einem neuen Thread und ich werde sie dir beantworten, sodass das Warum klar wird.:prost


Ein neuer Thread deshalb, weil ich wette, dass es da zu einigen Diskussionen kommen wird 8)


greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#75 Verfasst am 27.07.2008, um 20:10:02




Poison Nuke schrieb:
wäre doch auch ein interessantes Thema...die Wahrnehmung von uns Menschen. Gibt es Raum und Zeit überhaupt wirklich, oder sieht die Realität ganz anders aus :X



...und warum ist der Poison Nuke dessen Parallelwelt sich anders entwickelt hat nicht auf diese interessante Frage gekommen?

Und zur Gravitation, da hab ich eine eigene Theorie, die ist echt surrealistisch. Soll ich holen?


Gruss Helmut
http://www.holophony.net

 Poison Nuke  *

#76 Verfasst am 27.07.2008, um 20:19:56




syntheticwave schrieb:
Und zur Gravitation, da hab ich eine eigene Theorie, die ist echt surrealistisch. Soll ich holen?



ich bitte darum :angel

hier gibt es schon extra einen THread dafür, bitte den nutzen:
http://forum.poisonnuke.de/i...


greetz
Poison Nuke

Soundfreak

#77 Verfasst am 11.12.2009, um 14:01:15



Naja, wen das noch Quantenmechanik(QM) ist fresse ich nen Besen. Aber das wohl beste Zitat zur QM was man auch wahrscheinlich in jeder Vorlesung dazu zuhören bekommt ist von, Feynman. Er ist Nobelpreisträger und ist einer der populärsten Physiker im Bereich der QM und hat das größe und wohl beste Standartwerk (Buch) der QM geschrieben:

"Wer behauptet er verstünde die Quantentheorie, hat sie nicht verstanden"


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

TimB

#78 Verfasst am 11.12.2009, um 16:42:06




CHILLOUT_AREA schrieb:
Oder der Tim kann das ,bei einen IQ von 150 ,müsste das doch ein klacks sein.





"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

ANMA

#79 Verfasst am 11.12.2009, um 17:53:08



Wow, dass sich für dieses durchaus sehr schwierig zu verstehende Thema so viele Leute interessieren

Ich beschäftige mich seit geraumer Zeit auch mit Quantenphysik, zwangsweise.
Habe das in der Schule im Physik Leistungskurs!

Aber jetzt weiß ich ja wenigstens an wen ich mich wenden kann, wenns mal wieder klemmt.

Ich finde das Thema gerade deswegen so schwer, da es irgendwie verdammt schwer vorzustellen ist. An der Physik bisher fand ich es klasse, dass man sich das alles vorstellen kann bzw. die Experimente selbst durchführen kann, aber da bleiben nur riesige Schrödiger-Gleichungen und Simulationen

Hab mir jetzt aus Zeit und Lustgründen nicht alles durchgelesen und ich denke auch, dass ich hier nicht wirklich was beitragen kann, außer vielleicht blöde Fragen zu stellen



Soundfreak

#80 Verfasst am 11.12.2009, um 21:12:41



Das ist genau das Problem, es ist nämlich nicht unglaublich schwer sich das anschaulich vorzustellen, es geht schlichtweg nicht.

@ANMA: Es gibt keine blöden Fragen, nur blöde Antworten!


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

 Poison Nuke  *

#81 Verfasst am 11.12.2009, um 22:34:26



Mathematik kann man sich ja auch nicht vorstellen und die QM ist ja auch nix anderes.

Nur ganz unanschaulich ist es ja nicht. Anhand der bisherigen Erkenntnisse über die Welt werden Vermutungen angestellt die mathematisch aufgestellt werden und es können eventuelle Effekte abgeleitet werden die dann ausgetestet werden können. Sprich man weiß wie es funktioniert (naja...bei der QM so eine Sache :L) und daraus ergibt sich das bei Ausführen von dem und dem Experiment das und das rauskommen müsste. So gesehen kann man sich das ganze schon anschaulich machen, wenn auch nur die Auswirkungen, nicht die eigentlichen Vorgänge selbst.

Ist ja nichts anderes als mit dem LHC gerade gemacht wird.


Der Weg, eh man so weit ist das man ein praktisches Experiment machen kann ist bei der QM nat. sehr trocken und die Erfolgswahrscheinlichkeit erst recht sehr gering, aber dennoch hat es immernoch relativ viel Ähnlichkeit zum Ablauf bei der "klassichen" Physik 8)


greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#82 Verfasst am 27.02.2010, um 20:47:10



Im vorigen Jahr hatte ich ein seht schönes Buch zum Thema mit in den Urlaub genommen, von Thomas Görnitz, Quanten sind anders.
Hat nur gut 100 Seiten und ist wirklich nur eine Einführung, ich hab trotzdem den ganzen Urlaub gebraucht, um durchzukommen. Vieles muss man zweimal lesen.

Görnitz ist ein Freund von Karl Friedrich von Weitsäcker, entsprechend tiefgründig sind seine Ueberlegungen. Er beschreibt die Quantenphysik als die Physik der Beziehungen, im Gegensatz zur klassischen Physik der Objekte. Und Beziehungen sind eben viel inniger miteinander verknüpft, Görnitz kommt zu dem Schluss dass im Universum nichts passieren kann, ohne dass alles davon beeinflusst wird.
Das führt dann zu philosophischen Ueberlegungen darüber, ob wir denn überhaupt selbstbestimmt sind, wenn wir in einem System gegenseitiger Beziehungen leben.

Wirklich schwerer Stoff, Görnitz beschreibt auch dass es keine feste Grenze zwischen Quantenwelt und Welt der Objekte gibt. Er sieht zum Beispiel unseren ganzen Körper als ein Objekt im Sinne der Quantentheorie. Darin müssten auch Informationen instant, also über Lichtgeschwindigkeit ausgetauscht werden. Und wir selbst würden uns eben auch als ein Objekt begreifen. Zum Beispiel hätten wir kein Problem damit, unseren Speichel zu schlucken, solange er Teil dieses Objektes ist. Aus dem Glas wäre das schon schwieriger.

Also wirklich, sehr interessantes Gebiet. Das Buch hab ich noch, wenns jemand mal lesen will, schick ichs.


Gruss Helmut


Gruss Helmut
http://www.holophony.net

 Poison Nuke  *

#83 Verfasst am 27.02.2010, um 21:54:20



also das alles auf alles einen Einfluss hat sollte denke schon vorher klar gewesen sein :X
Weil allein durch Gravitation und EM Wellen wirkt ja alles auf alles, wenn auch minimalst auf große Entfernung, aber es ist immer "etwas". Selbst zwei Atome die sich gegenüber an den am weitesten entfernten Punkten im All befinden (naja, die Definition davon lassen wir lieber weg, geht ja nur um die Anschaulichkeit :D) haben noch Einfluss aufeinander, auch wenn dieser wohl im Bereich von 10 hoch minus 10 hoch ganz viele Zahlen liegt. Also eine Zahl die so klein ist, dass man sich sich nichtmal vorstellen kann. Aber es ist nicht Null.


Nur instantane Übertragung in einem Objekt? wir sind es doch, die den Köper als ein ganzes erst definieren, unser Geist macht das. Aber das ist doch den Quanten egal. Aus Quantensicht würde man nichtmal "wahrnehmen" wo der Körper anfängt und wo nicht. Ob nun Luft, Wasser/Blut, Festkörper, dies sind ja makrotechnische Definitionen. Auf Quantenebene sind aber die Beziehungen zueinander nicht wirklich anders...wenn überhaupt. Will ich jetzt aber nicht mit Bestimmheit sagen. Zumindest eine instantane "Kommunikation im Körper ist dann doch etwas abseits der Quantenmechanik 8)


greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#84 Verfasst am 27.02.2010, um 23:10:21



Görnitz hatte ein Objekt dadurch definiert, dass es durch eine Membrane (z.B.Haut) von der Umgebung abgetrennt ist. Darin kann sich die Summe aller inneren Beziehungen nicht ändern, also muss sich jede Aenderung an einem Punkt an einem anderen Punkt im Objekt auswirken, und dass eben im gleichen Moment.
Die Quantenphysik ist eben nicht die Physik der Objekte, deshalb gelten die Regeln für Objekte, wie vmax=c eben nicht.

Gruss H.


Gruss Helmut
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 Poison Nuke  *

#85 Verfasst am 28.02.2010, um 10:38:16



meinte er wirklich "Membran" oder eine "Bran" ?

Weil wenn sich in meinem Körper der Quantenzustand von etwas ändert, hat es def. auch Auswirkung auf die umliegenden. Das deutlichste und für jeden messbare ist die Wärmestrahlung, die man bei körperlicher Aktivität erzeugt und die einen Raum aufwärmt.

Die Verbrennung in den Muskeln ist eine Änderung, nur hat diese halt nicht nur Auswirkungen innerhalb des Objektes, das allein wäre für mich schon eine Aufhebung von dem Objektkontext.


das es an sich so funktionieren könnte ok, aber es ist mir zu weit hergeholt, dass etwas makroskopisches wie die Haut, überhaupt aus quantenmechanischer Sicht existiert. Es müsste eine Grenze sein die auch auf der Ebene der Quanten eine richtige "Grenze" ist oder?


greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#86 Verfasst am 28.02.2010, um 12:10:23




Poison Nuke schrieb:
meinte er wirklich "Membran" oder eine "Bran" ?
Weil wenn sich in meinem Körper der Quantenzustand von etwas ändert, hat es def. auch Auswirkung auf die umliegenden. Das deutlichste und für jeden messbare ist die Wärmestrahlung, die man bei körperlicher Aktivität erzeugt und die einen Raum aufwärmt.?



...Bran kenn ich nicht, nur Brain. Das ist ein Muskel, den man immer gut trainieren muss und da ist das Buch eine gute Gelegenheit.

Verstanden hatte ich aber auch nur höchstens zehn Prozent. Aber er meine Membran, das kann die Haut sein, aber auch die Oberfläche einer Kugel,zum Beispiel die Erde, eben alles was ein Objekt gegen seine Umwelt abgrenzt. Für die Objekte gelte nach dem Holistischen Ansatz der Quantentheorie eben die Bedingung, dass die Summe der Zustände konstant sei. Natürlich tauschen Objekte auch Beziehungen untereinander aus, aber dafür gelte nicht die Regel der Unmittelbarkeit wie innerhalb des Objektes.
Und die Objekte interagieren zunächst mit der nächst höheren Entität, also das Molekül mit dem Körper, der Körper mit dem Objekt Erde, das vielleicht mit der Milchstrasse und zum Schluss ist das ganze Universum ein Quantenobjekt.

Und alles hat Einfluss auf alles, natürlich nur mit 10 hoch minus sounsoviel Prozent, aber eben nicht Null. Die Philosophische Frage ist dann, ist die Summe aller Zehn hoch minus soundsoviel gleich eins. Dann wären wir nicht selbstbestimmt, sondern alles würde nach Plan ablaufen.

Wirklich, schwerer Stoff und,ich hab gerade nachgesehen, das Buch hat doch über 300 Seiten.

Soll ichs Dir mal in den Briefkasten werfen?

Gruss Helmut



Gruss Helmut
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Mad3r

#87 Verfasst am 30.09.2010, um 18:23:41



ich weiß jetzt zwar net ob das noch eurem niveau entspricht oder ob es schon erwähnt wurde, aber ich find die videos sehr informativ.

http://www.youtube.com/watch?v=to2QMNtolQs&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=Xw7SYcHw9WY&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=zT2tdSeXYHY&feature=related


Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt

Aonas

#88 Verfasst am 30.09.2010, um 20:48:17



genial

nur eins versteh ich nicht: warum sich die diese Wellensache ändert, wenn gemessen wird
wenn man den Mond in ein Vakuum stecken würde, dann wäre er weg, wenn niemand hinguckt

edith sagt:
und eine Wechselwirkung mit dem Kristall/Spiegel etc gibts nicht? aber mit Luft? *kopfschüttel-smiley*


bearbeitet von Aonas, am 30.09.2010, um: 21:02:34


 Poison Nuke  *

#89 Verfasst am 30.09.2010, um 21:15:36



das mit der Verschränkung hatte ich so bisher noch nicht gehört, dass im Endeffekt beide Quanten doch nur ein Quant sind. Auch wenn da einem aktuell die Vorstellungskraft fehlt.


@ Aonas

das mit der Messung ist ja die heisenbergsche Unschärferelation.
Weil das Problem ist, wir können nicht "unsichtbar" messen. Wir können nur mit dem Messen, was wir dann auch versuchen zu messen. Stell es dir auf Ebene der Pistolenkugel vor: du willst die Position der Pistolenkugel bestimmen, hast aber als einziges Werkzeug nur eine andere Pistolenkugel, die dann auf einem Detektor landet. Du feuerst also auf die Pistolenkugel drauf. Durch die Kollision ergibt sich eine vorhersagbare Reaktion und du weißt, wo die Kugel zu dem Zeitpunkt war. Klarerweise fliegt sie aber dann nicht mehr so weiter. Du hast durch die Messung Einfluss auf ihr Verhalten genommen.

So ist es auch mit Licht. Es nichts kleineres als Quanten. Wenn du jetzt die Position von einem Quant messen willst, musst du zwangsweise mit einem anderen Quant auf dieses schießen und mittels einem Detektor bestimmen, wo es war. Nur damit hat man dann auch das Verhalten von dem zu messenden Quant bestimmt.



Da bei Mond eine extreme Vielzahl von Quanten interagieren (Strahlung von der Sonne, Wärmestrahlung die vom Mond emittiert wird, kosmische Strahlung, Weltraumstaub, usw), wird er immer da sein.

Würden diese ganzen Einfluss entfernt werden, ja, dann wäre er weg!
Denn es würde keine Strahlung emittiert werden usw. Er wäre schwarz und der Raum um ihn herum auch.
Gut, ich kann jetzt natürlich nicht sagen, wie man die INteraktion der Gravitationskraft verhindern kann, aber zumindest diese muss dann auch "entfernt" werden, denn über die Gravitation findet auch eine Wechselwirkung statt.

Der Mond ist also weg und wir könnten nicht vorhersagen, wo er ist, weil er mit nichts, rein gar nichts wechselwirken würde und für sowas gibt es kein Gesetz.


greetz
Poison Nuke

syntheticwave

#90 Verfasst am 30.09.2010, um 22:55:26




Poison Nuke schrieb:
das mit der Verschränkung hatte ich so bisher noch nicht gehört, dass im Endeffekt beide Quanten doch nur ein Quant sind. Auch wenn da einem aktuell die Vorstellungskraft fehlt.



...aber stell dir vor, du wärst so ein Quant. Dann stehste doch mit nichts in Wechselwirkung, sonst wärst du ja kein Quant mehr, du wärst ja gemessen...

Wenn du aber mit nichts in Wechselwirkung stehst, dann hast du auch keinerlei Beziehung zu irgendeinem Raum, so wie wir ihn uns in der klassischen Physik vorstellen. Wenn es aber keinen Raum und keinen konkreten Ort gibt, dann biste nicht geteilt. Egal, wie weit voneinander getrennt in unserer klassischen Raumvorstellung detektiert wird, es ist das selbe Quant.




Gruss Helmut
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bearbeitet von syntheticwave, am 30.09.2010, um: 22:57:21


 Poison Nuke  *

#91 Verfasst am 30.09.2010, um 23:38:56



dann bleibt immernoch die Frage, warum ein Quant zweimal identisch gemessen werden kann an zwei Orten? Weil auch wenn es an jedem Ort sein könnte, kann ein Quant an sich doch immer nur an einem Ort gemessen werden.


greetz
Poison Nuke

Aonas

#92 Verfasst am 01.10.2010, um 14:23:05



@Poison: danke für die Erklärung mit dem Mond
Bleibt nur die Frage, warum der Kontakt mit Spiegeln/Kristall nicht auch als Messung betrachtet wird?



DarkSubZero

#93 Verfasst am 01.10.2010, um 15:26:46



Super Reportage!


Zitat:
Bleibt nur die Frage, warum der Kontakt mit Spiegeln/Kristall nicht auch als Messung betrachtet wird?



Wird es doch, Die Kristalle beeinflussen ja die Quanten.



 Poison Nuke  *

#94 Verfasst am 01.10.2010, um 17:32:36



genau das ist auch der Punkt, der fragwürdig und bisher wohl nicht so recht beantwortet ist.

obwohl ich mir andererseits nicht vorstellen kann, dass die so gegen ihr eigenes Prinzip verstoßen, vllt ist das ja so ein spezieller Kristall, der eben keine Wechselwirkung erzeugt, wie auch immer :Y




greetz
Poison Nuke

DarkSubZero

#95 Verfasst am 01.10.2010, um 21:03:24



Die Kristalle und die Polfilter beeinflussen den Quant doch, das ist ja sozusagen die Messung und deswegen kann er ja auch bestimmt werden, oder vertue ich mich da?



syntheticwave

#96 Verfasst am 01.10.2010, um 21:15:06




Poison Nuke schrieb:
dann bleibt immernoch die Frage, warum ein Quant zweimal identisch gemessen werden kann an zwei Orten? Weil auch wenn es an jedem Ort sein könnte, kann ein Quant an sich doch immer nur an einem Ort gemessen werden.



...das ist glaub ich gerade das unbegreifliche, vom Standpunkt der klassischen Physik gesehen. Unschärfe kann doch keine feste Grenze haben. Also ist das Quant, solange es nicht detektiert ist, nur mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit irgendwo. Genau betrachtet, kann es also überall sein. Ich denke das wir die Frage aus der Sicht des Quants andersrum stellen müssen: Was ist Raum, wenn man mit NICHTS in Wechselwirkung steht? Und wenn Raum nicht so existiert wie wir ihn uns vorstellen, was ist dann ein Ort?


Gruss Helmut
http://www.holophony.net

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