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PN's Forum \ Wissen/Nachdenken \ allgemeine Wissenschaft \ Der Urknall, Die Entstehung unseres Universums


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 16.01.2008, um 09:37:40



Hallo,

in diesem Thread soll es mal nur um die Entstehung von unserem Universum gehen. Ich will im vorhinein erstmal darlegen, wie ich die Entstehung von unserem Universum verstehe und dann können wir ja die anderen Ansichten austauschen und diskutieren :)




also was heute einigermaßen sicher geklärt ist, dass der Urknall vor ca. 15 Mia Jahren stattgefunden hat (auf ein paar Jahre mehr oder wengier kommt es sicher nicht an :D).
Es wird davon ausgegangen, dass sich alle Materie in einem Punkt unendlich kleiner Größe konzentriert hatte und danach expandiert ist.

Die größte Frage ist natürlich erstmal, was war davor? Nichts! Es gibt kein davor. Erst mit Entstehung des Universums sind auch erst die Dimensionen entstanden. Also Zeit und Raum. Ergo gibt es auch kein "Außerhalb des Universums". D.h. würde es nun theoretisch möglich sein, in dem dimensionslosen Nichts zu existieren, dann würde das Universum existieren aber auch gleichzeitig nicht existieren, da es ohne Zeit auch keine Möglichkeit gibt, das Universum so zu beobachten, wie wir uns das vorstellen können.

Weiterhin ein wichtiger Fakt: der Urknall selbst ist ein Fehler in irgendeinem beinah perfekten System gewesen. Ich gehe davon aus, dass normalerweise nur eine beinah perfekte und völlig dimensionslose Energie existiert und durch irgendeinen für uns wahrscheinlich niemals verstehbaren Fehler ist ein Energiepotential entstanden. Wie wenn man ein Gummiband an einer Plastikoberfläche reibt, dann entsteht auf der einen Seite ein Elektronenüberschuss und auf der anderen ein Mangel. Dazwischen ist ein Energiepotential, dass sich nun versucht, auszugleichen.

Bei der Entstehung des Universums muss das in Groß passiert sein. Irgendwie ist ein in Balance befindliches Energiesystem in ein Ungleichgewicht geraten. Dies war der Beginn von unserem Universium. Aus einem ebenfalls für uns wahrscheinlich nie verständlichen Grund haben sich verschiedene Energieformen gebildet und es bildete sich Raum und Zeit. Die Energie ist innerhalb des Universum in verschiedene Materieformen übergegangen und vorallem in kinetische Energie (Bewegungsenergie). Diese Bewegungsenergie hat dafür gesorgt, dass zwischen aller Materie ein gewissen Abstand entsteht...hauptsächlich natürlich zwischen Materie und Anti-Materie. Denn wenn man Materie und Anti-Materie zusammenbringt, dann entsteht pure Energie. Wenn nun das gesamte Universum wieder auf einen Punkt konzentriert wäre, würde sicher das gleiche passieren.


Zumindest hatte man direkt nach dem Urknall einen riesigen Haufen Atome, die relativ gleichmäßig im neu entstandenen Raum verteilt waren, bzw der Raum wurde durch die Anwesenheit der Materie definiert (dies hier wäre auch die Frage, ob das Universum eine echte Grenze besitzt, an der die Raum/Zeit langsam aufhört, oder ob der Raum durch die Materie definiert wird, man also theoretisch ewig weit fliegen könnte).

Jedenfalls ist nun wichtig, dass die Materie nicht perfekt gleichmäßig verteilt war. Denn wäre dies der Fall gewesen, hätte es zwischen allen Teilchen immer eine identisch große Anziehungskraft gegeben und es hätte niemals eine Haufenbildung gegeben.
Da aber nun die Materie nicht exakt gleichmäßig verteilt war, gab es stellenweise eine größere Anziehungskraft zwischen Teilchen wie zu anderen, sodass sich nach und nach immer größere Haufen bildetet. Da alle Atome eine recht hohe Anfangsgeschwindigkeit hatten, sind die Teilchen natürlich nicht direkt aufeinander zugestürzt, sondern näherten sich in ellipischen Bahnen aneinander an. Auf diese Weise entstanden mit der Zeit rotierende Scheiben, die ersten Superhaufen.

(achja, wichtig ist noch zu erwähnen, zu dieser Zeit hatte man noch NICHTS gesehen, denn es gab noch keine Strahlung, die sich im Bereich des sichtbaren Lichts befunden hat, die einzige vorhandene Strahlung ist die aktuell immer noch messbare Hintergrundstrahlung, nämlich die beim Urknall abstrahlte Wärmeenergie, die sich ebenfalls gleichmäßig verteilte und daher heute immer noch messbar ist, aber die war sehr schnell schon in Wellenlängenbereiche unterhalb des sichtbaren Lichtes gesunken).

Die nun entstanden Superhaufen rotierten immer schneller und in der Mitte konzentrierte sich immer mehr Materie. erstmals entstanden Sterne, die erste Generation von Sternen. Diese waren so gigantisch, dass unsere Sonne wohl ein paar Millionen mal reingepasst hätte. Durch die enorme Größe verbrannten sie aber innerhalb kürzester Zeit (dabei entstanden aber vorallem große Mengen an Eisen usw), und nach einer gewaltigen Explosion stürzten sie zu schwarzen Löchern zusammen, die heute immernoch das Zentrum der Galaxien bilden.

Die um die ehemaligen Supersterne rotierende Materie sammelte sich ihrerseits wieder in kleineren Haufen, die sich im Zentrum ebenfalls verdichteten und mit einer starken Rotation begannen. Diese ersten Sonnensysteme hatten aber auch noch sehr gewaltig große Sterne, die Sterne der zweiten Generation. Diese lebten ebenfalls nur sehr kurz, aufgrund ihrer hohen Masse. Sie explodierten in einer riesigen Supernova und gaben die Materie für die Sterne der dritten Generation frei, wie unsere Sonne einer ist.
Diese neue entstandenen Sterne entstanden aus nicht mehr so viel Materie, die ihrerseits auch weniger "Schwung" (also kinetische) Energie hatte. Durch die wesentlich geringer Masse und geringer kinetische Energie verbrannten die Sterne nicht so schnell und es war dadurch auch möglich, dass Leben entstehen konnte.


Aber auch die Sterne der dritten Generation werden irgendwann ausgebrannt sein und da sich durch die Sternenenstehung usw die kinetische Energie durch Reibung in Strahlungsenergie umwandelt haben wir in vielen Milliarden Jahre irgendwann einen toten Haufen Materie, da keine kinetische Energie mehr vorhanden ist, der zur Sternenentstehung führen könnte und schlussendlich dürfte wohl alles in sich zusammenstürzen und den Urknall rückgängig machen, bzw das anfangs erwähnte Energieungleichgewicht gleich sich dann wieder entgültig aus.





So zumindest meine Vorstellung von der Entstehung unseres Universum, die mir bisher am logischsten erscheint :)


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#2 Verfasst am 16.01.2008, um 12:19:12



Hallo Poisen Nuke,deine ausführung ist sehr gut .

Wissenschaftler gehen schon länger davon aus,das es mehrere Universen gibt, und sie alle in Blasen von einander getrennt sind,und sich auch ausdehnen.

Ich muss mal genauer nachschauen,ob ich den Bericht finde,er war sehr interesant,und es wird behauptet ,das sie völlig unterschiedlich sind ,in der materie konzentration.

Man stelle sich mal vor ,ein Universum,wie das erwähnt wurde bei Raumschiff Voyager,mit der Spezies ,ich glaube 84723,ich wusste es doch einmal.

Da war dieses Universum ,in einer Flüssigkeit.

Und sie haben diesen teil gedreht,nach neusten Wissenschaftlichen erkenntnissen,also kein Fake,aber nach vermutungen wie so ein Universum aussehen könnte.


Einen schönen gruss.



 Poison Nuke  *

#3 Verfasst am 16.01.2008, um 12:56:10



das ist eher unwahrscheinlich, dass ein Universum komplett aus Flüssigkeit besteht, denn dann würde es da keine Gravitation geben (denn durch diese würde die Flüssigkeit massiv zusammengezogen...oder es wäre so, dass die Flüssigkeit so perfekt gleichmäßig verteilt ist, dass alles ausgeglichen wäre und sich nichts zusammenziehen würde, dann könnten da auch keine Lebensformen entstanden sein...denn wir Menschen existieren auch nur aufgrund der Tatsache, dass unser Universum durch und durch fehlerhaft ist. Wäre es perfekt, würde es selbst nichtmal existieren, geschweige denn wir selbst :X


greetz
Poison Nuke

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