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PN's Forum \ Computer \ Software \ Betriebssysteme \ Linux \ voll funktionsfähiges Linux in einem initrd / initramfs Image?


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 04.02.2009, um 22:16:23



Hallo,

gibt es zufällig schon so ein Linux, das mehr als nur eine einfache Busybox, enthält, sondern wenn möglich eine komplette bash?

weil das ganze selbst zu erstellen ist mir gerade etwas zu aufwändig...auch wenn es an sich ja ausreicht, eine komplette Ordnerstruktur inkl. einer Startdatei mit gzip oder cpio zu packen, aber ich weiß dann leider nicht, was ich alles reinpacken muss, damit es komplett lauffähig wäre. ein fertiges Image wäre mir irgendwie lieber.


Gibt ja z.B. schon kleine Linuxdistris, die auf einem USB Stick platz finden oder so, aber auch da finde ich gerade keine, die einfach mal so lauffähig gemacht werden könnte.

Habt ihr vllt eine Quelle, wo man ein komplettes ISOLINUX z.b. bekommt, das auch ohne weiteres sofort läuft?


greetz
Poison Nuke

KuschelTiga

#2 Verfasst am 04.02.2009, um 22:22:46



Ohne jetzt verstanden haben, was genau du willst:
http://www.mcnlive.org/usblive.htm

Muss dazu sagen, dass ich null Plan von Linux habe. Installier nur abundzu mal ne Distri, um zu gucken, obs mir inzwischen gefällt*gg*



 Poison Nuke  *

#3 Verfasst am 04.02.2009, um 22:36:37



jo thx, das schau ich mir mal morgen an, inwiefern das brauchbar ist für meine Zwecke, zumal das schon recht groß ist.


greetz
Poison Nuke

KuschelTiga

#4 Verfasst am 04.02.2009, um 22:43:07



wenn das zu groß ist:
http://www.slax.org/
http://flashlinux.org.uk/

50mb: http://www.pendrivelinux.com/all-in-one-usb-dsl/



Houserock

#5 Verfasst am 05.02.2009, um 08:28:18



Moin Poison,

ich hab da auch noch ne Seite für Dich...

http://www.linuxusbstick.de/

Irgendwie recht passende Domain für dein Anliegen find ich...

Ach ja da gibts auch ein kleines How to do

http://www.linuxusbstick.de/shop_content.php/coI...-Linux-USB-Stick

So wie ich das mal überflogen habe ist die Datei 118 MB groß und der Stick ist relativ schnell erstellt...

Gruß Houserock


Würde jeder tun was er mich könnte, würde ich gar nicht mehr zum sitzen kommen... :D

 Poison Nuke  *

#6 Verfasst am 05.02.2009, um 09:13:20



ok, danke schonmal für die Links, ich muss mich da mal reinfuchsen. Vorallem wie ich die Grafik wegbekomme, weil ich brauch die reine Konsole, mehr nicht. Und hat Funktionalität zum Partitionieren und zurückspielen von Images...hab da gerade noch das "Gparted" entdeckt und das ist sogar schon PXE bootfähig. Vllt reicht das ja sogar aus :hail



greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#7 Verfasst am 05.02.2009, um 17:24:23



uff, das ist komplizierter als ich dachte.

Also gparted ist schonmal nicht schlecht, weil es relativ klein ist...aber das Problem ist, das eigentliche Dateisystem ist bei gparted in einem SQUASHFS Dateisystem eingepackt, also ein Dateisystem in einer Datei, welches komprimiert ist. Und es liegt in der Version 3.1 vor. Sämtliche Linuxversionen die ich hier habe, oder für dich ich funktionionierende Kernelpatches habe, unterstützen nur maximal Version 3.0. Heißt ich finde derzeit keinen Weg das SQUASHFS zu entpacken um damit die nötigen Änderungen am Dateisystem (vorallem die inittab und die rc.conf usw müssten angepasst werden sowie die dann eigentlichen nötigen Skripte, die automatisch ablaufen und die gewünschten Änderungen vornehmen) zu machen.


zudem Gparted und die anderen LiveCDs (die USB Versionen sind nicht wirklich so brauchbar für meine Zwecke :Y) alle eine grafische Oberfläche haben und die ist unnötig, da das ganze unbeaufsichtigt ablaufen :D

bin gerade dran, mir ein Debian aufzusetzen, wo alles drin ist was ich brauche und dann will ich mal mit "mkinitramfs" versuchen, ob der mir in das CPIO Archiv gleich alles reinpackt, damit es am Ende auch wieder so läuft.

reichen tut ja DD, um die Images zurückzuspielen, fdisk, um die Partitionen zu erzeugen und wget, um die Skripte, die alles steuern, vom Imageserver zu laden. Hm...und irgendeine möglichkeit, ein NFS Verzeichnis zu mounten....arg, das ist doch komplizierter als ich dachte, obwohl es von der Grundidee so einfach klingt :L


greetz
Poison Nuke

chris47803

#8 Verfasst am 06.02.2009, um 10:32:07



Hallo!

Eventuell findest du hier etwas brauchbares.
http://www.com-magazin.de/aktuell/com-tools/com-boot-stick-builder.html

Gruß, Chris


Besucht auch bitte meine Webseiten.

PersonalBit | Formel 1 | Mein Blog

 Poison Nuke  *

#9 Verfasst am 06.02.2009, um 10:47:49



danke für den Tipp, schaut an sich nicht schlecht aus, aber irgendwie ist mir das scho zu sehr vorgefertigt, bzw ich seh da auf Anhieb erstmal keine Möglichkeit, das ganze um Module und Skripte usw zu erweitern...ich bin gerade auch dabei, das ganze mal über einen NFS Server zu testen. Also ich habe auf einem System ein Debian nach Wunsch installiert, dann mithilfe der initramfs-tools hab ich dann das ganze auf einen nfs Boot umgemünzt, eine neue initrd erzeugen lassen, dann hab ich die Festplatte im BOOTP Server gemounted, die vmlinuz und initrd Images ins tftpverzeichnis kopiert, und dann in der pxelinux.cfg/default noch folgenden Eintrag gemacht:


Zitat:

Quellcode
default debian
prompt 1
timeout 5
label debian
  kernel debian/vmlinuz-2.6.24-1-686
  append root=/dev/nfs initrd=debian/initrd.img-2.6.24-1-686 nfsroot=192.168.1.200:/srv/nfs/debian ip=dhcp rw quiet



und dann im Verzeichnis vom NFS Server hab ich dann die gesamte Partition reinkopiert.


Also interessanterweise bootet der Client jetzt sogar...aber leider nur zum Teil, der bleibt beim Wechsel in den Runlevel 2 stehen, keine Ahnung warum, da wird wohl irgendwas noch fehlen :Y
weil ansonsten schaut das schon vielversprechend aus und da das ganze über NFS läuft, wäre es auch im nachhinein noch gut möglich, da einige Änderungen vorzunehmen.


greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#10 Verfasst am 06.02.2009, um 11:23:47



ok, erstes Problem behoben, das Problem mit dem Booten war einfach, dass über NFS das Filesystem readonly ist....beim Betreten von Runlevel 2 wurde zuerst der syslogd ausgeführt, der braucht aber schreibenden zugriff, also hing das System...da aber der syslog eh völlig unnütz für meine Zwecke ist...GEKILLT :twisted


so, ich hab es jetzt also geschafft ein komplettes Debian inklusive eines eigenes Startskriptes über PXE zu booten...verdammt, vor ein paar tagen konnte ich gerade mal Linux überhaupt installieren :hail

irgendiwe schon geil, so, jetzt nur noch ein NFS Verzeichnis mit Schreibrechten Mounten und dann kann es eigentlich schon losgehen :hail



greetz
Poison Nuke

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