Registrierung
leer
leer
newposts
Users
search
FAQ
Login
Start

Hallo Gast, und Willkommen im Forum. Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um alle Funktionen nutzen zu können.


PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Lautsprecher \ Lautsprecher für "Nahfeld"


Andy *

#1 Verfasst am 15.02.2009, um 10:09:57



Hallo,
das mit dem Subwoofer hab ich jetzt nochmal aufgeschoben, da ich erst die LS ändern muss.
Zur Zeit habe ich ja die Quantum 908 und hatte ein paar Probleme damit. Die Lösung scheint einfach zu sein, dass die LS nicht nah beieinander stehen wollen.

Habe mal ein paar tests gemacht und die mal wo anders hin verfrachtet und siehe da, es geht - aber nur mit einem Abstand so ab 2,5 m. Ein 3m Stereodreieck war hammer genial. Mit meinen 2m - 2.2m kann ich das ziemlich vergessen.

Jetzt stellt sich die Frage nach eventuell anderen LS, woran erkenne ich, dass die einen großen Abstand brauchen?
Momentan tendiere ich fast schon zu Regallautsprechern und dann den SVS Sub dazu. Oder gibts auch Regallautsprecher die einen großen Abstand erfordern?

Gruß,
Andy



 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 15.02.2009, um 10:40:18



die 908 haben eine große vertikale Ausdehnung, daher wird das ganze auch recht "gestreckt", vorallem weil die drei Tieftöner erst recht hoch getrennt werden.

Ein guten Nahfelder erkennt man einfach an den geringen Abständen der Schallzentren. So z.B. meine Focal LS, hier ist der Hochtöner sehr dicht an dem TMT dran. Vorzugsweise sollten es auch einfache LS sein ohne d'Applito Anordnung (Also ein HT und dann zwei MTs drumherum).

primär im Studiobereich wird man aber am besten fündig,:prost


greetz
Poison Nuke

Andy *

#3 Verfasst am 15.02.2009, um 11:46:48



Hi,
also die 908er habe eine d'Applito Anordnung?

Wenn ich kleine Standlautsprecher habe wo der hochtöner 1 - 2 cm über dem M oder TM ist, aber der Bass dann ganz unten in der Seite des LS, ist der dann für eine große oder kleine Distanz ausgelegt?



 Poison Nuke 

#4 Verfasst am 15.02.2009, um 12:34:19



ja, die 908 haben ein d'appolito oben. die unteren drei Chassis sind die Tieftöner und oben die beiden sind reine MTs.

und bei den anderen LS ist die Frage, wie hoch die Tieftöner getrennt werden. Wenn sie unter 200Hz getrennt werden, ist das kein Problem, aber wenn es so bei 300-400Hz liegt, wird es schon interessant, dann ist sie weniger für kurze Distanzen geeignet.




greetz
Poison Nuke

Sockelfreund3D

#5 Verfasst am 15.02.2009, um 19:40:18




Poison Nuke schrieb:

Ein guten Nahfelder erkennt man einfach an den geringen Abständen der Schallzentren. So z.B. meine Focal LS, hier ist der Hochtöner sehr dicht an dem TMT dran.:prost


Ist demnach ein LS mit einem koaxial Chassis umso besser für den Nahfeld geeignet? Käme günstig an solche LS ran; allerdings hanldet es um HiFi-LS.

mfg
Sockelfreund


bearbeitet von Sockelfreund3D, am 15.02.2009, um: 20:02:45


 Poison Nuke 

#6 Verfasst am 15.02.2009, um 21:01:38



für den Bereich der Punktschallquelle und für Nahfeldwiedergabe sind sie besser, aber dafür haben koax LS andere Probleme...so ist z.B. der Hochtöner zur früh oder zu spät, durch die zwangsweise kleine Bauweise sind die HTs auch selten wirklich gut und das Abstrahlverhalten der HTs ist auch nur schwer in den Griff zu bekommen :X

ich finde eine gute monoaxiale Konstruktion schon irgendwie besser 8)


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 15.02.2009, um: 21:01:54


Sockelfreund3D

#7 Verfasst am 15.02.2009, um 21:55:41



Besten Dank für die Erläuterung.

Die LS sollen für den angstrebten Einsatzzweck auch keinen perfekt sound liefern. Die sollen eher meine KH-Nutzung im Arbeitszimmer reduzieren und für den alltäglich PC-Gebrauch einen stimmigen Klang liefern. Unter diesen Umständen ist an HiFi nicht zu denken, es sollte nur besser sein als bei den schlechten CEM Sats.

Übrigens konnte mich bisher die XQ-Serie von KEF immerwieder aufs Neue enorm begeistern

mfg
Sockelfreund



Barnie

#8 Verfasst am 05.12.2011, um 09:43:38



Ich habe eine Frage, die zum Threadtitel passt, daher kein neuer Thread aber eine neue Frage:

Sollte die Bassreflexöffnung bei Nahfeldboxen nicht immer nach vorne zeigen?! Ich überlege nämlich gerade eine Canton Ref 9 oder eine KEF R300 im Nahfeld auszuprobieren. Jetzt habe ich aber gesehen, dass beide die BR-Öffnung hinten haben, was ja eigentlich, zumindest theoretisch bedeutet, dass die Tiefbassanteile einen längeren Weg zum Ohr haben als Mitten- und Hochtonanteile, was mich an ihrer uneingeschränkten Nahfeldtauglichkeit etwas zweifeln lässt. Andererseits verbauen anerkannte Nahfeldspezialisten wie z.B. Genelec die BR-Öffnung ihrer Boxen auch an der Rückseite. Was meint ihr, ist das ganze Vernachlässigbar oder nicht?!

Grüsse
Barnie




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 05.12.2011, um: 10:19:48


 Poison Nuke 

#9 Verfasst am 05.12.2011, um 09:55:20



der Schall vom BR Port ist so oder so schon phasenverschoben und damit zeitverzögert. Die geringe Laufzeitverzögerung von der Rückseite nach vorn fügt da keinen relevanten Anteil mehr hinzu. Weil Phasenverschiebung von sagen wir 10-15ms, wohingegen die Schallwelle für die meist ca. 30cm nur 1ms benötigt.

natürlich für Wandeinbau oder für sehr nahe Wandaufstellung von Nachteil.


greetz
Poison Nuke

Barnie

#10 Verfasst am 05.12.2011, um 10:24:33



Okay, stimmt - die Rechnung hätte ich auch selbst machen können. So gesehen wären geschlossene Konstruktionen diesbezüglich ideal...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Barnie

#11 Verfasst am 10.04.2012, um 11:29:25



Was mir auch durch den Kopf gegangen ist betreffend Nahfeldkonstruktionen, Centerboxen mit Basschassis links und rechts um den Hochtöner, wären ja wegen der Phantommitte, zumindest theoretisch etwas besser fürs Nahfeld geeignet als normal angeordnete Kompakte - oder nicht?? Dazu kommt, dass viele Centerboxen geschlossen sind, was ja ein zusätzlicher theoretischer Vorteil im sehr nahen Nahfeld ist. Wundert mich daher, dass es nicht mehr solche Konstruktionen für den Nahfeldbereich gibt bzw. dass noch keiner darauf gekommen ist, mit Centerboxen im Nahfeld zu hören.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 10.04.2012, um: 11:30:40


typhson

#12 Verfasst am 10.04.2012, um 13:44:28



Tach Barnie,

wieso sollte die „Phantommitte” bei Centerboxen besser sein? Symetrischer als Lautsprecher mit konventionell angeordneten Treibern sind sie ja nicht. Die Konstruktion der meisten aktuell erhältlichen Center lässt sich eher darauf zurückführen, dass sie unter den Fernsehr passen müssen.

Man baut also geschlossen und setzt den HT neben die „Basschassis”, welche ja eigentlich eher ein MT sind. Weil unser Ohr aber wesentlich empfindlicher für horizontale als für vertikale Verschiebung der Treiber ist, baut man jetzt einfach noch eine zweiten MT auf die anderen Seite, so dass ein verkappter D'Appolito entsteht. Allerdings ist meist die Trennung zu hoch beziehungsweise die Treiberabstände zu groß, so dass Interferenzen auftreten.

Gruß


bearbeitet von typhson, am 10.04.2012, um: 13:45:41


Barnie

#13 Verfasst am 10.04.2012, um 14:22:04




typhson schrieb:
Tach Barnie,

wieso sollte die „Phantommitte” bei Centerboxen besser sein?



na deswegen:


typhson schrieb:
Weil unser Ohr aber wesentlich empfindlicher für horizontale als für vertikale Verschiebung der Treiber ist, baut man jetzt einfach noch eine zweiten MT auf die anderen Seite, so dass ein verkappter D'Appolito entsteht.



So entsteht auch in diesen Frequenzbereichen eine "Phantommitte", die genau mit dem Hochtöner übereinstimmt. Ich weiss, das ist reichlich theoretisch, aber im absolutem Nahfeld <1m Hörabstand könnte das schon ein Vorteil sein denke ich... Ach ja, den Center würde ich stehend betreiben. Und so hoch ist die Trennung nicht, meist liegt sie deutlich unter 500Hz.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 10.04.2012, um: 14:24:05


 Poison Nuke 

#14 Verfasst am 10.04.2012, um 14:43:22



ob die TTs nun links oder rechts sind oder über/unter dem HT ist grundsätzlich erstmal egal... die vertikale Anordnung hat sogar noch Vorteile weil die vertikale Auflösung des Gehörs erheblich geringer ist als die horizontale und daher Interferenzen usw bei der vertikalen Anordnung einfach weniger auffallen.

Warum sonst sind sämtliche HighEnd LS in einem vertikalen d'Appolito gebaut, wenn sie mehr als ein Chassis pro Weg haben? Hab zumindest noch keinen LS gesehen der vertikal gebaut war, wenn es nicht ein Studiomonitor war der meistens einfach nur aus Platzgründen so gebaut ist.


greetz
Poison Nuke

typhson

#15 Verfasst am 10.04.2012, um 17:28:13



Wenn ich den MT genau unter den HT setze, dann hat man keine horizontale Verschiebung. Bei einem MT der neben dem HT sitzt schon. Das ganze über einen zweiten MT auf der anderen Seite Kompensieren zu wollen halte ich für nicht unproblematisch. Wenn man genau auf Achse sitzt mag das vielleicht noch gehen, aber warum kompliziert wenn es auch einfach geht?


Oder meinst du sowieso eine stehenden d'Appolito Barnie, also alle Treiber übereinander angeordnet?


bearbeitet von typhson, am 10.04.2012, um: 17:28:29


Barnie

#16 Verfasst am 10.04.2012, um 17:41:01




typhson schrieb:
Oder meinst du sowieso eine stehenden d'Appolito Barnie, also alle Treiber übereinander angeordnet?



Genau das meinte ich.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#17 Verfasst am 10.04.2012, um 18:40:14




Barnie schrieb:

typhson schrieb:
Oder meinst du sowieso eine stehenden d'Appolito Barnie, also alle Treiber übereinander angeordnet?



Genau das meinte ich.





Barnie schrieb:
Was mir auch durch den Kopf gegangen ist betreffend Nahfeldkonstruktionen, Centerboxen mit Basschassis links und rechts um den Hochtöner,






du widersprichst dir gerade selbst.


echtes d'appolito oder nur ein "Fake"-d'appolito... vertikal oder horizontal, auf was spielst du nun an?


und was ist jetzt auch an deiner Idee so gesehen neu? Weil ich mein gibt ja zahlreiche Dapp..-Lautsprecher, mal besser mal schlechter je nach Frequenzbereich der Chassis und Abstand untereinander.



greetz
Poison Nuke

Barnie

#18 Verfasst am 10.04.2012, um 19:51:38



Ist das denn nicht egal ob vertikal oder horizontal wenn die beiden gleiche Frequenzen abstrahlen?? Es entsteht ja so oder so eine "Phantommitte" zwischen den beiden TMT egal ob die Box vertikal oder horizontal steht oder nicht? Ehrlich gesagt, hatte ich mir darüber ob vertikal oder horizontal ursprünglich garkeine Gedanken gemacht.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#19 Verfasst am 10.04.2012, um 20:42:32



zum einen die Bündelung ist bei d'Appolito LS ja deutlich höher und zudem auch oft stark frequenzabhängig, vertikal ist das IMHO einfacher zu handhaben als horizontal

zum anderen hatten wir ja weiter oben schon bemerkt, horizontal ist das Ortungsvermögen erheblich besser als vertikal. Auch wenn es ein Phantomcenter ist, es ist trotzdem eine breitere Basis als wenn es direkt aus einem Punkt kommen würde. Nicht grundlos wird ja oft trotzdem ein LS als Punktschallquelle angestrebt, entweder mit Breitbändern oder zumindest mit Hochtönern die extrem tief runter kommen, oder mit Koaxchassis usw.
Warum sollten viele so sehr nach solchen LS streben wenn es mit Dapp... LS gleich gut gehen würde.


gerade bei Stereo hört man das je nach LS schon sehr eindrucksvoll... bei einem guten Punktschallquellen LS ist die Schärfe der Ortung IMHO schon in einer anderen Liga wie selbst mit sehr hochwertigen Mehrwegesystemen.


greetz
Poison Nuke

Barnie

#20 Verfasst am 02.05.2012, um 11:17:12



Was haltet ihr von diesem Bausatz:

http://oaudio.de/Lautsprecher-Bausaetze/Thiel-Au...usatz::4655.html

Mich würde es allgemein interessieren was es im DIY-Bereich im Hochpreissegment fürs Nahfeld gibt - haben die Selbstbauer hier evtl. ein paar Vorschläge??


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Lautsprecher \ Lautsprecher für "Nahfeld"


- Zurück zur Homepage - Eigene Beiträge - Neue Beiträge - Wer ist online? - Impressum - Nutzungsbedingungen - Statistiken -



Board coded and provided by: Poison Nuke
Copyright 2007-2014, Robert Menger