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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Subwoofer \ Gehäuse für PD2150


alexz *

#1 Verfasst am 03.05.2009, um 12:17:25



Hallo,
Habe mich gerade registrieren lassen. Habe noch zwei PD 2150 die ich eigentlich für Onkengehäuse gekauft habe. Obenrum sollte es ein Kugelwellenhorn werden. Habe vor eigen Tagen Elektrostaten probegehört. Gefallen mir sehr gut.Daher werde ich wohl so etwas in nächster Zeit kaufen. Die tiefsten Töne fehlen jedoch. Der Entwickler meinte das ein geschlossener Sub bis ca. 70 Hz ein deutliche Verbesserung bringen würde. Der Wirkungsgrad der Elektrostaten ist deutlich unter 90 db. Ist ein geschlossenes Gehäuse sinnvoll? Größe? Seitenverhältnis? Aktivweiche?. Habe noch eine Bryston 3B-Ensdtufe mit 120 Watt an 8 Ohm. Reicht diese?

Viele Grüsse
Alexander



Boettgenstone

#2 Verfasst am 03.05.2009, um 12:35:01



Hi,
willkommen im Forum.

Zu dem PD hat sicher jemand anderes schon mal alles durchsimuliert was als Gehäuse geht, die melden sich sicher gleich.
Den könnte man wohl als Forenlieblingsbass hinstellen...

Aber zur Bryston Endstufe, die ist ja eigentlich ziemlich strompotent, nimm die doch für die Elektrostaten und für den Bass nimmst du dann was passendes aus dem PA Bereich oder eine von den Rotel D Endstufen wenn du im Bass entzerrst wird da ganz schnell viel Leistung nötig, wenn man lauter hört.

Wie willst du das ganze eigentlich trennen und um welche Elektrostaten gehts?




Gruß,
Christoph

 Poison Nuke 

#3 Verfasst am 03.05.2009, um 12:45:48



hallo, auch von mir willkommen im Forum :prost

also der PDF2150 im geschlossenen Gehäuse ist nicht wirklich gut, weil der hat dann eine untere Grenzfrequenz von vllt 70 bis 80Hz, darunter geht es dann schon bergab. Es ist ein Tieftöner, der primär für den EInsatz in Hörnern oder in BR gedacht ist und gerade da sieht er auch sehr gut aus und hat trotzdem eine sagenhafte Präzision. Unser Forenliebling ist in der Tat in einem BR von ca. 250-350L sehr gut aufgehoben, je nach gewünschten Tiefgang. Bei 250L und einer abstimmung von ca. 25Hz ist das ganze zwar nicht so sehr tief dafür geht es relativ linear bis in den Basskeller.

wie Boettgenstone schon fragte, sind 70Hz die untere Frequz von den Elektrostaten? Das kommt mir schon sehr tief vor. Normalerweise trennt man die noch höher, so 500Hz, wenn ich das noch recht in Erinnerung habe. Da warten wie am besten auf die Antwort von "DerESELmann", er ist hier unser Profi für Elektrostaten 8)





greetz
Poison Nuke

alexz *

#4 Verfasst am 03.05.2009, um 21:02:18



Hallo,

Es handelt sich um Capaciti Element 160 (siehe Limk: http://www.capaciti.eu/kategorie1/000000991c0d6e...db27/index.html. Der Entwickler schreibt dort etwas von ca. 70 Hz. Für die Elektrostaten habe ich eigentlich einen ASR Emitter 1.3 HD mit Subwooferausgang. Die Bryston könnte ich ja verkaufen. Als Ersatz habe ich an die Endstufe Crown K1 oder K2 gedacht. Elektrostaten sind ja ziemlich"schnell". Daher ist es relativ schwierig einen passenden Subwoofer dazu zu finden. Habe auch schon einiges über Ripole gelesen die ziemlich gut zu Elektrostaten passen sollen.Gehört hahe ich sowas noch nicht.

Viele Grüsse
Alexander



 Poison Nuke 

#5 Verfasst am 03.05.2009, um 21:18:53



wie groß ist denn der Hörraum, der beschallt werden soll? Weil so wie es auf der Herstellerseite steht, schafft die Element 160 bei einer Entlastung unter 70Hz ca. 100dB. Durch die flächige Abstrahlung wird das sicher auch noch in größerer Entfernung geschafft. Daher wäre es interessant zu wissen, was der Subwoofer können muss. Was für Musik hörst du dann vorallem und wie laut kann es da mal werden?


meiner Meinung nach könnte da ein Ripol durchaus möglich sein, aber das hängt halt auch von der Raumgröße stark ab und von dem was du erreichen willst an Pegel. Weil da können die halt Prinzipbedingt nicht so viel bieten die Ripole, erst recht nicht in den untersten Oktaven. Such mal im Forum nach Ripol, ich habe da auch ein paar Erfahrungen geschrieben


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#6 Verfasst am 03.05.2009, um 21:22:50



Elektrostaten sind ja ziemlich"schnell"klar,das sind hochtöner immer,ziemlich"schnell"
das haben hohe töne so an sich das die schnell sind je tiefer der ton um so langsamer darf der treiber sein. gut, die pd hast du ja schon, aber warum closed, dafür isser noch zu schnell, deshalb wird er auch ein recht großes gehause verlangen!um die nachteile einerBR zu minimieren würde ich den TLresonator nehmen, da bleibt das dröhngeräusch der ports in der box, und ist nicht hörbar
ripole sind perfekt zum nachbarschonen, und werden hörplatzdefiniert aufgestellt, daneben sind die kaum zu hören


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 03.05.2009, um: 21:26:14


alexz *

#7 Verfasst am 03.05.2009, um 21:25:45



Hallo,
Es handel sich um ein neu ausgebautes Dachgeschoss. Größe ca. 55qm. Auf einer Seite wo der Hörplatz sein soll ist Dachschräge. Dorz wo die Lsp. stehen sollen ist eine Gaube. Die Deckenhöhe im Breich der Gaube ist ca. 2.30m. Musik: Jazz, Klassik, Pop, selten Heavy Metall. Filme sollen auch darüber laufen. Jedoch nur Stereo. Lautstärke i.d.R. gehobene Zimmerlautstärke. Selten lauter jedoch keine Schalldruckorgien.


Viele Grüsse

Alexander



 Poison Nuke 

#8 Verfasst am 03.05.2009, um 21:35:30



ui, das könnte mit einem Ripol kompliziert werden. Aber auch ein einzelner Subwoofer könnte hier Probleme machen, obwohl ein PD in CB durchaus nicht uninteressant wäre, weil Pegel muss er ja nicht bringen, daher könnte man ihn gut entzerren, nur dann sollte es trotzdem mehr als 120W sein, sonst geht das einfach nicht.

Hast du in dem Raum schon einen Subwoofer stehen oder stehen gehabt?




greetz
Poison Nuke

alexz *

#9 Verfasst am 03.05.2009, um 21:47:48



Hallo,

Subwoofer habe ich noch nie gehabt. Höre im Moment mit Tannoy Studiomonitoren mit 15 Zoll Dual Concentrictreibern. Habe zwei PD 2150 für zwei Subs. Wenn die Bryston-Endstufe verkauf ist würde ich eine Crown K1 oder K2 kaufen. Die K2 hat 2 x500 Watt an 8 Ohm. Extrem laut müssen die Subs nicht können. Sie sollten "schnell", knackig und vor allem aber sehr präzise und trocken spielen.
Viele Grüsse
Alexander




Boettgenstone

#10 Verfasst am 03.05.2009, um 22:08:50



Hi,
versuch mal einen Nahfelddipol Aufbau.
Einfach die beiden PD in ein großes dickes Brett und neben/hinter deinen Hörplatz Hörabstand max 1/2 Meter.
Du kannst die auch kopfhörermäßig einen links einen rechts aufbauen das ganze kostet als Versuch max 50€ fürs Brett.

Hatte sowas mal mit meinem AWX184 (der wurde für einige Versuche verwurstet) sauberer Bass bis gut 20Hz, leider nicht sehr laut, war locker mit einer P500 zu betreiben die wird nie über 10W rausgegangen sein, der AWX hat zu wenig Hub, wurde dadurch angeregt.
http://www.hifi-forum.de/viewthread-159-980.html
Das Brett sollte richtig schwer sein bei einem fertigen Aufbau das wandert sonst gut rum, am besten unten noch mit einer Steinplatte beschweren.

Der Subwooferausgang vom Emitter ist wahrscheinlich nicht regelbar also brauchst du noch eine Subwooferweiche.
In geschlossenen Gehäusen kann man ganz gut eine Oktave entzerren dann würde man bis etwa 30-40Hz kommen, dann ist aber wirklich eine dicke Endstufe nötig.


Gruß,
Christoph

alexz *

#11 Verfasst am 04.05.2009, um 17:54:50



Hallo,

Für den Emitter benötige ich noch eine vernünftige Aktivweiche. Gibt es von Euch eine Empfehlung?. Als Endstufe wird es vermutlich eine Crown K2 mit 2x 500 W RMS an 8 Ohm. Dürfte wohl genug Bums haben um die PD 2150 auch im geschlossenen Gehäuse zum spielen zu bringen. Extrem laut muss der Subwoofer ja sowieso nicht können dafür aber so präzise wie möglich.Wäre es möglich das Ihr mir ein Gehäusevolumen berechnet? Welche Seitenverhältnisse sind sinnvoll (Stehende Wellen etc.). Sollt das Chasis mittig in der Schallwand sitzen? Gehäusewandaufbau?

Viele Grüsse
Alexander



 Poison Nuke 

#12 Verfasst am 04.05.2009, um 18:19:14



schau dazu am besten mal in meinen Artikel zur Subwoofer-Entwicklung rein, den solltest du aufjedenfall dir zu Gemüte führen bei so einem Projekt und die Fragen werden da auch teilweise schon gut beantwortet:prost


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero

#13 Verfasst am 04.05.2009, um 18:35:50



Und nach dem du das gemacht hast kannst du noch in den Threads Gehäuse für den PD2150 und Lüfterlose PA-Endstufe rein schauen da wird auch viel erklärt und auf den PD bzw passende Endstufen dafür eingegangen. Wenn du Platz hast würde ich dir trotzdem 2 BR-Gehäuse a 350-370l empfehlen. Wenn du dann noch mit ca. 500-1000W pro Chassis ran gehst kannst du noch ordentlich entzerren. Noch bessere Ergebnisse was Präzision (und Pegel) angeht wirst du nur durch rel. riesige Hornkonstruktion erreichen.

Aber wie du dich auch entscheiden solltest wünsche ich dir alles gute für dein Projekt und ich werde es gespannt mitverfolgen.



alexz *

#14 Verfasst am 06.05.2009, um 21:10:48



Hallo,
Habe jetzt fleißig gelesen. Dennoch bleibt die Frage wie groß ein geschlossenes Gehäuse sein sollte.Entstufe mit viel Lesitung für die nötige Entzerrung wäre kein Problem. Möchte halt das maximal möglich aus den PD 2150 rausholen (Präzision, Schnelligkeit, bis 25-30 Hz). Gehäusegröße kann bis ca. 500 Liter sein. Könnt Ihr mir mal so etwas rechnen? Mein Raum befindet sich im Dachgeschoss. Auf einer Seite ist Dachschräge. Auf der anderen Seite eine Gaube über fast den gesamten Raum. Die Raumgröße beträgt 52 qm. Besten Dank im Voraus.

Viele Dank!

Alexander



 Poison Nuke 

#15 Verfasst am 06.05.2009, um 21:45:30



150L Gehäusegröße. Entzerrung: PEQ, 25Hz, Gain=12dB, Q=1

ist IMHO die beste Lösung. gute GLZ, Tiefgang bis 25Hz im Freifeld, maximal 110dB bei 25Hz (wirst also nicht an die Grenzen kommen, also unverzerrter SOund auch bei hohen Pegeln ist garantiert) und auch sonst ganz ok. größer sollte das Gehäuse nicht unbedingt werden. Bei der Größe musst eh schon wieder etwas bedämpfen im Gehäuse und dann wird es eh automatisch größer, was aber dann auch teilweise erstmal die Versteifungen ausgleicht :prost


greetz
Poison Nuke

DerESELman

#16 Verfasst am 06.05.2009, um 22:18:06



Hi,

mit den Capacitis hast Du einen hervorragenden Grundstock. Im ESL-Bereich gibt es derzeit kaum Besseres und es wären -würde ich nicht selber ESLs bauen- die Teile meiner Wahl.
Zu den Elektrostaten passt nur ein Dipolbass, oder ein geschlossener Bass wirklich gut. Bei 55m² und dem PD als Treiber wird ein Dipol aber nur 2te Wahl sein können. Die niedrige Trennung unter 100Hz erlaubt auch den Einsatz eines Monopolstrahlers. Von BR und allen ventilierten Sachen würde ich aber die Finger lassen. Ich habe noch keine BR gehört, die einen ESL auch nur ansatzweise zum Guten unterstützt. Ein relativ kleines geschlossenes Gehäuse reicht dem PD und etwas elektronische Entzerrung sowie ein wirklich kräftiger Verstärker. Du solltest auch eine aktive Weiche einsetzen, um den ESL zu entlasten. Der dankt jedes Hz höher in der Trennung mit gesteigerter ´Spritzigkeit´ im Klang und deutlich höherer Dynamik.
Der niedrige Wirkungsgrad ist nur bei Messung auf 1m so niedrig (für einen ESL aber schon auf der lauteren Seite). Auf 4m gemessen ist er deutlich lauter und nimmt auf größere Entfernung weniger ab, als eine normale Box. Die Schallpegelverteilung ist wesentlich gleichmäßiger über die Entfernung. Das relativiert die niedrigen Wirkungsgrade, da insgesamt mit niedrigeren Betriebspegeln gefahren werden kann.

DerESELman



DarkSubZero

#17 Verfasst am 06.05.2009, um 22:27:52



Wenn du ein geschlossenes Gehäuse bauen willst kannst du dich auch nach dem hier orientieren.

http://www.humblehomemadehifi.com/Serious-Sub.html

Er hat auch viel getestet und war zu Schluss vom Ergebnis begeistert.



adiSWISS

#18 Verfasst am 07.05.2009, um 16:47:53




... und wenn ihr hier noch lange weiterdiskutiert, dann kann alexz die 21er schnell mal rüber in die Schweiz senden, damit ich endlich messen kann


Gruss aus der Schweiz

alexz *

#19 Verfasst am 08.05.2009, um 14:32:38



Hallo,
Die PD bleiben im badischen . Schon mal vielen Dank für Eure Antworten. Werde wohl wie von Poison Nuke ein 150 Liter CB bauen lassen. Welche Aktivweiche könnt Ihr mir für die Entzerrung etc. empfehlen?
Bringen eigentlich Netzfilter vor den Elektrostaten was? Und wenn ja welche bringen wirklich was?

Viele Grüsse
Alexander



hifi-killer

#20 Verfasst am 08.05.2009, um 17:57:31




Zitat:
Netzfilter

wenn die elektrostaten das brauchen würden,wärs eingebaut
welche wirklich was bringen sind die, die man bemerkt, wenn sie fehleneher umgekehrt, die man kauft wenn man sie brauch für voodoo zumbeispiel, da kann man die auch verwenden


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 08.05.2009, um: 17:58:27


DarkSubZero

#21 Verfasst am 08.05.2009, um 21:51:50



Also Netzfilter kannst du dir echt sparen. Das ist alles nur Voodoo.

Zum entzerren ist die Behringer DCX 2496 perfekt geeignet und sozusagen Standard.



DerESELman

#22 Verfasst am 08.05.2009, um 22:30:54



Hi,


Zitat:
wenn die elektrostaten das brauchen würden,wärs eingebaut


Ja, sie brauchen´s und haben´s daher auch eingebaut
Nein, ELS brauchen kein externes Netzfilter. Der übliche hochohmige Ladewiderstand im Hochspannungsnetzteil und der noch viel höhere Widerstand der Membranbeschichtung selbst bilden mit der Kapazität des Panels ein RC-Tiefpassfilter mit sehr großer Zeitkonstante. Auf deutsch....das Ding ist sein eigenes Filter und ein weitaus besseres dazu als es jedes käufliche Filterchen könnte. Es darf auch ruhig das billigste Netzkabel genommen werden..... HMS und Konsorten bringen hier nur wirklich Ebbe im Geldsäckel.

derESELman



 Poison Nuke 

#23 Verfasst am 08.05.2009, um 23:32:51




DarkSubZero schrieb:
Zum entzerren ist die Behringer DCX 2496 perfekt geeignet und sozusagen Standard.



Die DCX ist zwar sehr gut und hat ein unschlagbares Preis/Leistungsverhältnis, aber im audiophilen Bereich würde ich persönlich dennoch was höherwertiges einsetzen. Die Auflösung der DCX ist einfach zu gering, damit halt auch der Rauschabstand und es wird ihr nachgesagt, dass sie nur einen relativ geringen Lautstärkebereich hat in dem sie optimal arbeitet. Und gerade bei solch einer Anwendung würde ich da schon in die Klasse von dbx oder noch höher schauen. DIe kosten dann zwar 1000-2000€ für eine Frequenzweiche, aber da "klingt" dann auch wirklich nix mehr sozusagen :D


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#24 Verfasst am 09.05.2009, um 22:45:08



johalso den fuzi am mischpult bei ner band, den kannste fragen, der kennt sich aus!
die werden klarkteknik empfehlen kompromisslos,aber teuer


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 09.05.2009, um: 22:45:41


DarkSubZero

#25 Verfasst am 09.05.2009, um 22:51:33



Was wäre denn einer einer DBX besser als an der DCX? die großen Modelle kosten ja auch nur 499€ bzw 999€.



 Poison Nuke 

#26 Verfasst am 09.05.2009, um 22:51:54



ouhh...4500€ 8o
das ist ja dann doch "etwas" teuer als die DCX:L
und die reinen Produktfeatures sind fast identisch, da muss die Qualität ja sagenhaft viel besser sein, oder was rechtfertigt da noch so einen hohen Preis?


@ DarkSubZero

die DCX hat halt als großen Nachteil einen relativ geringen Rauschabstand, also das ist dann teilweise schon leicht hörbar und gerade bei LS mit höherem Wirkungsgrad nicht so praktisch. Die dbx sind da schon deutlich besser. Die Klarkteknik sind dann aber offenbar wieder overkill :L


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 09.05.2009, um: 22:53:09


hifi-killer

#27 Verfasst am 09.05.2009, um 23:34:18



overkill? ja das ist high end studio!
also ich hab kompressorlimmiter von DBX einen hab ich von jemand der auf klarktek umgerüstet hat! ich vergleich den mal mit dem alesis:
neupreis alesis 100E DBX 230E

rauschen alesis rauscht DBX rauscht kaum

brumm alesis gut (externes netzteil) DBX nach endfernen der dynacord OK (ohne alesisnetzteil sehr gut)

pegelfestigkeit alesis wenig DBX hoch

ich hatte auch klarktek EQ DBX und alesis das ist das selbe problem,der alesis ist nicht so pegelfest und rauscht mehr als der DBX die klarktek waren besser, die hab ich verkauft um mir den alesis leisten zu können, der vorteil , 8 anstelle von 2 kanälen auf weniger platz!
alesis ist sicherlich in der gleichen stufe wie behringer, die preise sind ähnlich!
DBX hat auch einen kompressor für nur 149E von dem wird genau wie von behringer abgeraten!! der soll rauschen


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 09.05.2009, um: 23:37:52


DarkSubZero

#28 Verfasst am 09.05.2009, um 23:37:11



Also wenns wirklich nur das rauschen ist, wäre für mich ein 4 mal so hoher Preis nicht gerechtfertigt, zumal ich gehört habe, dass die DCX bei digitaler Ansteuerung so gut wie gar nicht rauschen soll. Analog halt schon deutlich hörbar...



hifi-killer

#29 Verfasst am 09.05.2009, um 23:39:16



nana, du nimmst bei lautsprechern auch den PD, und nicht den sigma


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

DarkSubZero

#30 Verfasst am 09.05.2009, um 23:43:35



Also ich würde den PD aufgrund des Preis/Leistungsverhältnis nicht nehmen. Da finde ich den Sigma oder andere Treiber deutlich besser.

Den PD würde ich nur nehmen, wenn Geld keine Rolle spielen würde oder nur sehr begrenzt Platz zur Verfügung stehen würde, oder halt wenn ich gute Subs für VAs bräuchte.



hifi-killer

#31 Verfasst am 09.05.2009, um 23:47:35



so ist es bei den profis, die setzen die anschafungen von der steuer ab,
in mitters hausen, wird die haupt bühne, dieses jahr voraussichtlich mit turbosound gefahren alles PD
da sind die monitore besser als die ganze anlage die ich in der disco nutze
da wirst du nix von alesis oder behringer finden


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 09.05.2009, um: 23:52:43


alexz *

#32 Verfasst am 19.05.2009, um 16:49:50



Hallo,

Habe noch eine Frage zu den Elektrostaten. Sind diese sehr aufstellungskritisch? Sollen ja im Dachgeschoss spielen. Reichen mir die Capaciti Element 160 mit Sub oder besser die X2 ohne Sub? Habe gehört das die Elektrostaten in einem Dachgeschoss nicht klingen würden???

Viele Grüsse
Alexander



DarkSubZero

#33 Verfasst am 19.05.2009, um 19:56:59



Bitte die Frage in einem passenden Thread stellen. Danke.



alexz *

#34 Verfasst am 31.10.2009, um 11:08:21



Hallo,
Habe immer noch meine PD's hier rumliegen. Die Elektrostaten habe ich jetzt doch nicht gekauft da sie mir einfach zu sehr in der Maximallautstärker beschränkt waren. Habe mir aber Stage Accompany Boxen mit großen Magnetostaten angehört. Die klingen super und können sehr laut spielen ohne zu verzerren. Alternativ möchte ich mir noch die Lautsprecher von Achenbach die Son MK II mit Beyma Air-Motion HT und je zwei 20'er PHL Tieftönern anhöhren. Als Sub sollen nachwievor die PD eingesetzt werden. Am liebsten in einem Onkengehäuse. Angesteuert über PA-Entstufen über eine Albs Sub 25. Könnt Ihr mir das Gehäusevolumen sowie die Kanallängen und Größe rechnen? Habe mal gelesen das bei Onken die Fläche der Kanäle etwa der Membranfläche entsprechen soll. Sollte möglichst tief bis ca. 70-80 Hz spielen.

Viele Grüsse
Alexander



 Poison Nuke 

#35 Verfasst am 31.10.2009, um 11:16:25



was ist denn ein Onkensub?


und meinst du jetzt, UNTERE Grenzfrequenz 70-80Hz? Oder doch eher die OBERE?


greetz
Poison Nuke

FlorianK

#36 Verfasst am 31.10.2009, um 12:00:46



Warum nach Onken? Das mit der Flächenabstimmung stimmt - etwa gleiche Querschnittsfläche für die Ports.Aber wenn du ein Berechnungstool suchst - schau mal bei HiFi-Selbstbau. Pico und Theo haben da glaube ich etwas .
Bei der Grenzfrequenz meinst du ja wohl bestimmt die untere Abstimmung oder ? Die 2150 sind doch die Großen ? Das wäre Perlen vor die Säue - dann verkauf die lieber und hol dir schöne 18er oder 15er.


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

TimB

#37 Verfasst am 31.10.2009, um 12:07:12



ein 21" Chassis nur bis 80Hz?
Das wäre als wenn man einen Tiefmitteltöner nach unten nur bis 1000Hz laufen lässt und da den Tieftöner übernehmen lässt


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

alexz *

#38 Verfasst am 31.10.2009, um 12:45:09



Hallo,

Als oberer Grenzfrequenz waren natürlich die 80 Hz gemeint. Darüber kommen die Satelittenlautsprecher mit TT-/MT und Magnetostaten. Bei youtube ist unter http://www.youtube.com/watch?v=siG0vbDUN_w ein solche Gehäuse zu sehen. Links und rechts laufen dort die Baßreflexöffnungen über die gesamte Gehäusehöhe. Kann das jemand von Euch rechnen? Anbei noch ein Link zu den SON MK II Satelliten http://www.lsv-achenbach.de/images/lautsprecher/...I_flyer_lang.pdf


Viele Grüsse
Alexander



DarkSubZero

#39 Verfasst am 31.10.2009, um 14:22:47



Das sieht für mich wie ein TL-Resonator aus. Hast du ein Bild wie der BR-Kanal von Innen verläuft?

Btw, über die PHL Chassis weiß ich nichts, aber der Beyma AMT ist eine wirklich gute Wahl. Dürfte in Kombination mit den PDs richtig geil klingen.


bearbeitet von DarkSubZero, am 31.10.2009, um: 14:25:48


Sonopanic

#40 Verfasst am 14.11.2009, um 13:19:49



Die Son MKII hab ich auf dem K&T Treffen gehört. Lieferte den besten Sound
am Set. Auch der kleine Sub, den Achenbach da dazu konstruiert hat, ist der
Hammer. Selten eine so stimmige Vorstellung gehört.




alexanderdergroße

#41 Verfasst am 16.11.2009, um 13:26:38



Onken ist ganz normales BR ... Treiber muss halt passen, damit die Abstimmung geht.

Die SON MKII ist sehr geil, hab die auch auf der Hifi Music World gehört.

- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting


Kennt wer den SOng / die CD von dem Youtube Video?



FlorianK

#42 Verfasst am 16.11.2009, um 19:22:57




alexanderdergroße schrieb:

Kennt wer den SOng / die CD von dem Youtube Video?



Flash for fantasy von Billy Idol


AlexanderdG@ ist das ein Lab 400 Hz oder so etwas - was du auf dem Bass hast ? Welcher Treiber ? BMS Koax oder so ??


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 16.11.2009, um: 19:24:30


alexanderdergroße

#43 Verfasst am 17.11.2009, um 12:22:37



hi, vielen Dank für das Lied... Details zu meiner Anlage stehen alle in dem "Anlagen unserer Mitglieder" Thread



alexz *

#44 Verfasst am 14.10.2010, um 21:30:04



Hallo,
Wollte ja vor langem mal mit meinen zwei PD 2150 geschlossene Gehäuse bauen und zusammen mit Elektrostaten betreiben. Anschließend war die Idee diese zusammen mit den SON MK II von Herr Achenbach laufen zu lassen. Hatte die SON bei ihm gehört. Klang mit den Air-Motion HT von Beyma sehr gut. Im Moment höre cih mit Audio Physic Tempo 3i übergangsweise Musik da ich mir von Stage Accompany zwei BlueBox (http://www.stageaccompany.com/vintage/docs/SA4525bb.pdf) gekauft habe. Das sind Aktivlautsprecher mit einem 38 er JBL Tief-Mittelton in BR und einem riesigen Magnetostaten. Klingt sehr sehr gut. Im November sollen die Gehäuse überabeitet und lackiert werden. Unten Rum möchte ich jetzt endlich die PD als Subwoofer. Bräuchte Eure Hilfe wegen des Volumens, der Grösse des BR-Öffnung, Versteifungen, Gehäuseform etc. .Da ich das Ganze bauen lassen muss da ich handwerklich unbegabt bin und auch kein Werkzeug habe muss ein Schreiner ran. Daher sollten die Subs zum Schluss auch optimale Klangergebnisse liefern da das Ganze sicher nicht billig wird.

Viele Grüsse
Alexander



de0815de

#45 Verfasst am 14.10.2010, um 22:57:26



huhu, ich kanns dir zwar nicht berechnen. bin mir aber sicher das die die es können mehr angaben brauchen.
es wird also mit sicherheit nach gewünschter tiefgangfähigkeit und trennfrequenz gefragt werden. vielleicht noch pegel und amping!?
dann ist immer spannend wo das ganze zum stehen kommt! also kommt es an, in, "unter" die wand ...multisubaufbau, SBA oder oder oder! wo sollen die dinger zum stehen kommen?
die raumbeschaffenheit spielt eine ganz wesentliche rolle.

an sonsten kannste bei den PD´s sicher eine literzahl von rund 350L annehmen und eckige würfel bauen(lassen)!

meine erkenntnis bei den PD´s war "gehen nicht unbedingt in CB"! wie kammste da denn mal drauf?


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

alexz *

#46 Verfasst am 15.10.2010, um 15:08:59



Hallo,
Das Lautsprechersystem soll in einem Dachgeschoss mit ca. 63 qm stehen. Auf der einen Seite ist eine Gaube mit senkrechten Wänden und Fenstern. Gegenüber Dachschräge mit einem Kniestock von ca. 80 cm. Die Subs könnten zwischen den Lsp. oder gegenüber beim Sofa stehen. Trennfrequenz sollte bei 60-70 Hz liegen da die Satelliten ja über 38'er verfügen. Als Aktivweiche habe ich eine DCX 2496 und eine Albs Sub 25 zur Verfügung. Zunächst würde ich die Subs mit einer Kenwood M2A antreiben. Später ist eine Crown K2 geplant da ich bei Hifi keine Lüftergeräusche mag.

Viele Grüsse
Alexander



SpeakerFrank

#47 Verfasst am 09.04.2012, um 10:49:26



Wenns noch aktuell ist, kannst Du mich gern mal kontaktieren. Such dir im WWW die Pläne für die 21" Scooper vom Roger Mogale und ich denk du hast damit was sehr amtliches!
Hast Du die Blue`s noch?

LG

SpFr


bearbeitet von SpeakerFrank, am 09.04.2012, um: 10:58:55


 Poison Nuke 

#48 Verfasst am 09.04.2012, um 11:10:53



hatten wir hier im Thread auch schon mal durch, dieses Gehäuse, bzw Horn für den PD2150, nur am Ende war es dann doch etwas anders geworden, weil der Tiefgang dann nicht mehr so pralle ist...dafür ein Pegel der dann wohl doch ziemlich abartig wird


greetz
Poison Nuke

SpeakerFrank

#49 Verfasst am 09.04.2012, um 11:33:43



Naja ich bin von seinem letzten Post ausgegangen, denn danach kam ja nix mehr wirklich nennenswertes!
Übrigens ist so nen Scoop nicht wirklich die schlechteste Alternative. Aber wie mit allem, eine Frage des Geschmacks!

LG

SpFr



alexz *

#50 Verfasst am 14.06.2012, um 22:23:41



Hallo,
Endlich ist es geschafft. Die Gehäuse für den Sub als auch meine Monitore sind fertig. Da ich zwei linke Hände habe wurden sie von einem Schreiner gebaut. Nun habe ich noch eine Frage. Ist der Noppenschaum im Sub OK oder sollte ich noch zusätlzlich Schafwolle oder ähnliches einfüllen? Bei den Monitoren wurde mir vom Entwickler empfohlen den Noppenschaum gegen Mineralwolle auszutauschen. Würde aber lieber wenn gleichwertig Schafwolle reinmachen. Kann der Noppenschaum bei den Monitoren drin bleiben? Was ist Eure Meinung. Danke.










Viele Grüsse
Alexander



 Poison Nuke 

#51 Verfasst am 14.06.2012, um 23:37:24



wow, was für geile Gehäuse
richtig sauber gefertig, Hut ab, der Schreiner hat zwei rechte Hände

sogar mit der Kontur des Subwoofers und Kontermuttern für richtige Schrauben.


Bezüglich Dämmung:
wie sieht es denn hinten im Bereich des Portes aus?

Grundsätzlich Noppenschaum an den Seiten ist sehr gut, ich würde zusätzlich noch lockere Wolle reinfüllen, allerdings aufpassen dass der Bereich in der Nähe des Portes großräumig offen bleibt. Dort darf nix sein dass die Luftbewegung stört.


Bei den Monitoren reicht es nur den Noppenschaum drin zu lassen. Finde ich persönlich sogar besser als locker eingefüllte Wolle, welche sich teilweise irgendwo verhängen kann. Hier geht es eh nur darum die Frequenzen oberhalb des DruKaEff zu dämpfen und da die Grenzfrequenz dafür sehr hoch liegt bei einem kleinen Gehäuse hat man auch entsprechend nur mit sehr hohen Frequenzen zu tun die absorbiert werden müssen. Und mit Schaumstoff an den Wänden kann man das ganze gezielter machen als mit wild eingefüllter Wolle die sich unter Umständen beim Transport komplett verschieben kann.


greetz
Poison Nuke

typhson

#52 Verfasst am 14.06.2012, um 23:49:45



Schafwolle würde ich nicht machen dämpft kaum Stehwellen schluckt aber viel Bass, lieber Bondum oder so..
Edit: Oder wie Robert sagt, Noppe drinn lassen in den Monitoren.


bearbeitet von typhson, am 14.06.2012, um: 23:50:37


 Poison Nuke 

#53 Verfasst am 15.06.2012, um 00:00:45




typhson schrieb:
Schafwolle würde ich nicht machen dämpft kaum Stehwellen schluckt aber viel Bass



schluckt viel Bass dämpft aber keine Stehwellen? das ist ein ziemlicher Widerspruch in sich
im unteren Frequenzbereich muss das Zeug normalerweise eh nix dämpfen, es geht grundsätzlich nur immer um den Bereich oberhalb vom DruKaEff und solange man kein gigantisches Gehäuse hat, liegt man regulär schon im Bereich von ein paar hundert Hz.
Ok bei dem Gehäuse hier wohl so 180-200Hz als untere Grenzfrequenz, schätze ich mal. Ist aber auch schon recht groß.

Und wenn du eh schon Stehwellen hast, hilft auch die beste Dämmung nix mehr. Es geht ja nur darum, das Echo zu verhindern.


greetz
Poison Nuke

typhson

#54 Verfasst am 15.06.2012, um 00:40:19



Wo du es sagst. Ich glaube ich habe mich damals auch gewundert. Ich suche mal die Messung raus..

Hier: http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showthread.php?p=31476#post31476
Obwohl, war Polyesterwatte, nicht Schafswolle. Trotzdem, ein Dämmstoff der Bass schluckt aber keine Stehwellen mindert





 Poison Nuke 

#55 Verfasst am 15.06.2012, um 01:30:06



hm, extrem undurchsichtiger Thread, so wirklich blickt man da nicht durch was hier genau gemessen wurde, insbesondere wo die Stehwellen gemessen wurden usw.
muss ich mal, wenn ich sehr sehr viel Zeit habe, mir genauer ansehen.

Zumindest dass in dem Bereich wo die Luftbewegung vom Port stattfindet, jegliche Dämmung schädlich ist, ist ja an sich klar. UNd wie es in dem Link scheint, ist das Hauptproblem die lose Watte, die sich mitbewegt und damit Energie klaut. Wobei ich das Zeug wenn überhaupt eh nur in die Nähe der Wände und des Chassis machen würde und dort auch etwas gestopft, damit es wirklich stabil drin ist. Wie schon oben geschrieben halte ich persönlich von loser Watte auch nicht soo viel. Hab bei mir ja auch feste Steinwolle reingeklemmt.


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 15.06.2012, um: 01:30:25


FlorianK

#56 Verfasst am 15.06.2012, um 06:57:03



Erstell doch bitte mal einen Anlagenthread für deine Anlage. Mich würden deine fronts interessieren. Was ist das für eine Hornkontur ? Es sind keine RCF oder ? Schreib doch mal ein paar Sätze dazu.


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

alexz *

#57 Verfasst am 15.06.2012, um 07:19:32



Hallo,

Bei den Monitoren handelt es sich um einen Nachbau der Studiomonitore Stage Accompany M 57 aus den Niederlanden. Dort hätte ich auch die Gehäuse kaufen können aber nur mit 36 mm Wandstärke. Jetzt haben sie 50 mm & der Hochtöner (große Magnetostat ab ca. 1000 Hz) ist in einem komplett eignen abgetrennten Gehäuse. die beiden 30'er Tief-Mitteltöner sind auch von SA mit 100 mm Schwingspule und soweit ich weiß ein JBL-Chasis das noch für SA modifiziert wurde. Die Monitore werden aktiv betrieben und über eine Rotel RHB 10 (MT-TT) sowie zwei Monoblöcken von StSt im Hochton angetrieben. ALs Vortsufe kommt eine Sonic Frontiers SFL 2 (zweiteilige Röhrenvorstuife)zum Einsatz. CD-Player Onkyo DX 7911 mit D/A-Wandler RME ADI 2. Demnächst noch für Heimkino ein Denon AVC A1 SRA inkl. Denon DVD A11. Der Sub erhält den PD 2150 und wird mit eine Stage Accompany PP1 1200 angtreiben. Hat aber nur 350 W/8Ohn. Die Besonderheit der Endstufe ist das Dynamic Damping Control. Dadurch wird ein Dämpfungsfaktor von 1: 10000 erreicht. Schon mal besten Dank für Eure Antworten.

Viele Grüsse
Alexander



DarkSubZero

#58 Verfasst am 15.06.2012, um 10:57:12



Ich würde dem PD eine Richtige PA-Endstufe gönnen. 350W sind trotz des hohen DFs zu wenig bzw verschenktes Potential.



Der_Elektromeister

#59 Verfasst am 16.06.2012, um 10:47:10



Geil!


Grüsse, Andi.

Florianderton

#60 Verfasst am 09.04.2015, um 18:19:56



Hallo Leute,

ich hoffe mich liest hier jemand, der letzte Beitrag liegt 3 Jahre zurück... aber es gehört nun mal definitiv zu Gehäuse für den PD2150

Ich plane mir sowas zu bauen und bin noch am überlegen wie ich den Bassreflexkanal tunen soll. Es sollen netto 360l werden, mit dem BR-Kanal auf 20Hz getunt. Anbei die Simulation:



Jetzt habe ich ein paar Fragen an Euch:

1.) Denkt ihr die Portgröße (= 63,7 x 8cm) = 510cm² steht in einem guten Verhältnis zu Sd = 1630cm²? = 3,2? Oder soll ich den Port größer und damit länger machen?
2.) Wie berechne ich die Kanallänge "wenn er um die Kurve/ Ecke geht"? Er ist die 8cm hoch, soll ich dann genau in der Mitte, also bei 4cm den Weg messen und zur Berechnung heranziehen?
3.) Ich hab das nur mit WinISD simuliert - wird es so funktionieren? Macht die Abstimmung so Sinn?
4.) Ich hab hier im Forum gelesen dass die TS-Parameter von der Homepage von PD nicht ganz exakt sind - wer hat die exakten? Oder sind sie mittlerweile angeglichen worden? Man liest ja auf Thomann sogar von einer fs von 22Hz.... derweil können es nur die 29 sein wenn man Mms und Cms eingibt...

Danke für Euer Feedback!

Florian


Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

 Poison Nuke 

#61 Verfasst am 09.04.2015, um 18:37:32



grundsätzlich ist die Mitte noch am ehesten dran, wenn man die Länge messen will. Wobei aber jede Ecke soweit es geht vermieden werden sollte, da es den Wirkungsgrad deutlich senkt.

Exakte Parameter bekommt man leider nur, wenn man selbst misst. Das wäre auch mein Ratschlag, mit dem Bau zu warten bis die Tieftöner da sind, und dann schnell die Parameter gemessen, zumindest fs kannst du mit relativ einfachen Mitteln (Widerstand, Soundkarte, paar Kabel zum "opfern") selbst messen durch eine Impedanzmessung.


Wobei grundsätzlich eine Abweichung der Gehäuse um 50-60L oder so bei den Größenregionen völlig unerheblich ist. Durch die Dämmung kommt da eh noch was dazu an Volumen. Wichtig ist dann eben die Länge vom BR Port.


510cm² reichen im übrigen völlig aus. Es könnte sogar noch etwas weniger sein. Selbst mit 200-300cm² bekommst du noch gar keine Strömungsgeräusche, selbst bei kantiger Öffnung.


greetz
Poison Nuke

Florianderton

#62 Verfasst am 09.04.2015, um 19:18:08



Hi Robert,

danke für Deine rasche Antwort!

Ich bin etwas erstaunt, ich hab schon mal selber TS-Parameter gemessen vor vielen Jahren (wie heißt noch mal die Software/ Freeware...was verwendest Du??) aber ich dachte immer so genau und toll kriegt ich das selber wohl nicht hin... ich hätte mich auf die der homepage verlassen. Du meinst wirklich selber messen? Hast Du irgendwo eine Anleitung stehen wie man das gut machen kann?

Alles klar, dann mach ich den Kanal lieber nur 75cm lang und dafür hat er keine Ecke!

Denkst Du meine Simulation ist ok?

Wie wichtig ist die Asymmetrie des Gehäuses wirklich? Ich hab schon einen 18" in 160l, er ist würfelförmig, ohne locker voll ausgefüllt mit Schafswolle klang das Gehäuse regelrecht, aber mit, wirklich relativ viel drinnen - hört man nur mehr schönen dumpfen Bass! - Ok so? Ich frag deshalb weil ich Probleme mit schiefen Gehäuse beim Bau, bei der Optik... und Größe hätte. Ich will ihn optimal bauen, aber wenn ich nur 1% .. (Hausnummer) verlieren sollte durch parallele Wände würde ich das in Kauf nehmen. ?

Cool... dann will ich mal bestellen damit ich weiter machen kann - Thomann immer noch die beste Wahl?

Danke, Florian


Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

 Poison Nuke 

#63 Verfasst am 09.04.2015, um 22:04:54



Asymmetrie hängt immer von verschiedenen Parametern ab. Maximale Trennfrequenz (zur Sicherheit würde ich da immer 160Hz oder so annehmen, schaffen tut der das locker) und maximale Gehäuseabmessungen.

Wenn die erste Raummode der größten Gehäusegröße tiefer als die doppelte obere Trennfrequenz liegt, dann sollte man sich schon Gedanken über nicht parallele Wände machen. Die Resonanzen können durchaus echt böse klingen (das ist nicht mit 1% oder so formulierbar, wenn diese eine Frequenz angespielt wird, dann dröhnt es durchaus heftig, sodass man es gut hört).


greetz
Poison Nuke

Florianderton

#64 Verfasst am 09.04.2015, um 22:10:16



ok. Ich trenne bei 80Hz schätze ich, also besteht da keine Gefahr bei mir!


Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

Florianderton

#65 Verfasst am 16.08.2015, um 12:37:53



Hallo alle!

Ich glaube ich habe mich nun doch entschieden, es wird ein PD2150 in CB. PD2150 und nichts amerikanisches teureres weil ich nur eher leise Pegel und keine großen Reserven brauche... CB und entzerrt da einfach die bessere group delay curve.

Jetzt weiß ich noch nicht welche Gehäusegröße, Qtc = 0,577 (max. flat delay) wäre nur 80 l, das kommt mir extrem wenig vor, und wird wohl kaum klingen oder? Wenn ichs mit Bassreflex kombiniere und mich dann beim Hören endgültig für etwas entscheide würde ich 290 l nehmen und die dann verschließen, das gibt aber ein Qtc von 0,376, also mehr als critically damped. - Was bedeutet das? Klingt dann auch nicht gut da wieder unkontrolliert??

Danke,

Florian


Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

 Poison Nuke 

#66 Verfasst am 16.08.2015, um 12:58:21



je kleiner das Gehäuse, desto mehr Kraft muss der Lautsprecher aufbringen, um gegen die Luftfeder zu arbeiten. Insbesondere bei der Resonanzfrequenz, wo der Lautsprecher ohne viel äußeren Antrieb agiert, fällt das auf. D.h. wenn der Lautsprecher in FreeAir sich mehr oder minder selbstständig macht, wirkt bei größerem Qtc immer mehr die Luft dagegen und dämpft die Resonanz.

Da die Resonanz aber benötigt wird, damit untenrum auch was kommt, ist eben ein Mittelweg zu wählen.

Wobei das so genau eh nicht zu nehmen ist, insbesondere bei CB sind die Auswirkungen marginal für ein paar Liter mehr oder weniger.
Es gibt ja auch URPS, bei denen das Gehäuse so extrem klein gewählt wird, dass die Resonanzfrequenz deutlich ansteigt und man nur unterhalb der Reso arbeitet. Auf Kosten der THD die massiv ansteigt aber es gibt dann keine Resonanzen mehr.


Wenn 80L für sqrt(2)/2 rauskommt, dann kann man sich ruhig an dem Wert orientieren. Du musst beim Gehäusebau dann eh noch das Volumen vom Chassis und Vertrebungen beachten und das die Absorber im Gehäuse das Volumen wieder vergrößern (Faktor 1,2 bis 1,4 je nach Material).


greetz
Poison Nuke

Florianderton

#67 Verfasst am 16.08.2015, um 13:17:07



Alles klar! - Das was du geschrieben hast lässt mich jetzt vieles verstehen, danke dafür...

Und nachdem ich jetzt die Verzerrungen des PD2150 bei 20Hz angeschaut habe, genauer hingeschaut habe, ist es für mich nun endgültig klar, ich drehe meine Entscheidung um 180°...: Ich werde mir den 21.0 von funkaudio kaufen. Das Ding hat Bl von 55 T/m und einen Verzerrungsabstand von beinahe 40dB bis runter auf 20Hz in 90 l CB, ein Qts von 0,178. Damit ist also das Konzept einer hohen fc gegeben und dem Verzicht auf eine Resonanz um Tiefe zu gewinnen, aber das Ding kann ohne Probleme entzerrt werden ohne dass die THD bedeutend ansteigen, das Ding verträgt 5000W, bzw. durch den hohen Bl ist der Abfall auch sehr gering. Der einzige Nachteil ist der Preis, 2800$ der Treiber.

Die Würfel sind gefallen, jetzt fang ich an zu sparen...


Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

 Poison Nuke 

#68 Verfasst am 16.08.2015, um 16:11:18



n bissle verrückt ist das schon
was bringt dir ein starker Antrieb, wenn die Membran sackschwer ist. Wo hast du überhaupt den Antriebsfaktor her... man findet gar nichts zu dem Chassis.

Insbesondere.... warum ein einzelner, ultra teurer Sub und nicht mehrere günstige, die zusammen in jeder Hinsicht dem einen teuren Sub überlegen sind? Macht für mich gerade überhaupt kein Sinn.


greetz
Poison Nuke

Florianderton

#69 Verfasst am 16.08.2015, um 16:29:17



Ja ein bisserl verrückt ist es, da geb ich dir recht. Aber ich habe mich im hometheatershack-Forum schlau gemacht, da gibts einen Typen der hat schon hunderte Subs gemessen (ground-plane), da waren JL-Audio Fathom, SVS PB13-Ultra und viele andere tolle Namen dabei, und ich hab einen guten Überblick bekommen. Referenziert hat er immer auf einen TC-Sound LMS 5400 Ultra in 75 l CB. Dann kam ich über wen der letzteren gegen funkaudio verglichen hat... so war mein Weg. Und die Erkenntnis dass die Amis noch verrückter sind als wir. - Ich hab nun lange mit Nathan von funkaudio korrespondiert, aber ich schenke ihm jetzt unterm Strich Glauben dass deren neuer Treiber 21.0 wirklich gut ist, für mich geeignet ist.

Ich bin keine fan von vielen Subs, 2 müssen reichen. Rein weil ich nicht so viele im Raum stehen habe möchte, und keine riesiges SBA oder DBA realisieren möchte. Abgesehen davon dass da für mich noch immer die Frage ungeklärt ist wie ich die Hauptlautsprecher auf die Subs, die ja dann dahinter stehen würden, verzögern kann, damit die Wellenfront wieder stimmt. Und ja, ich bin ein bisschen ein Fan von großen Membranen und SubsIch glaube kaum dass mehrere kleine günstige Chassis dieses Chassis aufwerten kann, da müsste ich auch an ausgesprochen gute 15" kommen, und ich bin bis jetzt nicht fündig geworden.


Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

 Poison Nuke 

#70 Verfasst am 16.08.2015, um 17:24:59



was an den Precision Devices wie dem 15BR40 oder 1550 nicht ausgesprochen gut sein soll, muss mir mal einer erklären. Und andere 15er, sind ja nur zwei von einigen sehr guten.


greetz
Poison Nuke

Florianderton

#71 Verfasst am 16.08.2015, um 20:58:09



Du verunsicherst mich wieder...

Ok - ich hab die beiden simuliert. Da komm ich nur mit ganz gewaltigen Entzerrungen in CB auf einen brauchbaren Frequenzgang, aber bei der dann doch geringen Leistung (durch die massive Entzerrung) auf nur sehr wenig Pegel, da nützen dann die +3dB durch 2 Treiber auch nicht viel.

Ich möchte ja keinen Pessimismus verbreiten - aber wie soll das gehen?? Wenn ich 10 von denen nehme, ok, dann wirds was anderes sein, aber wenn ich nur 2 davon nehme (entspricht dann selber Membranfläche) - wie soll das gehen? Und ich will 20Hz im Freifeld, und nicht durch den room gain. Wer weiß in welchen großen Raum ich noch komme...!

Danke,

Florian




Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

 Poison Nuke 

#72 Verfasst am 16.08.2015, um 21:23:13



um vom verschobenen Luftvolumen her gleichauf zu kommen musst du auch 4-8 nehmen (immer noch günstiger als ein großer). Da sie kleiner sind kannst du aber auch 2 in ein Gehäuse packen und damit dann sogar die Gehäusevibration eleminieren (2 Chassis gegenüber).

Sicherlich, die Entzerrung mag stärker sein, aber du kannst ja auch umgekehrt rangehen und mit einem Tiefpass-Filter den Hochtonbereich rausfiltern ab sagen wir 50Hz aufwärts mit einem 12dB Butterworth oder LR. Damit brauchst du keine wahnsinnigen EQ Einstellungen und hast auch keine großen Phasenverdrehungen. Und am Ende brauchst du exakt die gleiche Leistung um bei 20Hz auf den gewünschten Pegel zu kommen wie mit den großen. Durch den höheren Wirkungsgrad wegen größerer Fläche sogar etwas weniger (weil die Luftkoppelung besser wird bei größerer angeregter Fläche).





greetz
Poison Nuke

Florianderton

#73 Verfasst am 16.08.2015, um 21:43:35



- Da müsste ich schon ab 30Hz tiefpassfiltern, sonst komm ich nie und nimmer auf -3dB 20Hz. Und dann würde die Leistung noch geringer werden und ich die Chassis im Grenzbereich betreiben was hohe Verzerrungen zur Folge hätte. Der Treiber von funkaudio hat 30mm xmax und 5000W, und dürfte außerdem relativ efficient sein, das mit der Ankoppelung der vielen kleinen Treiber aneinander kann auch nicht gelten als Vorteil. - Ich fürchte geschlossen komm ich auf kein anderes Ergebnis. Durch die Entzerrung muss der Treiber einfach unglaublich viel Reserven haben um ihn mühelos betreiben zu können.

Das ist was Nathan von funkaudio mir auch geschrieben hat:

Often “high power” drivers require lots of power as most high travel drivers have high mass and lower BL, ours have the mass and BL more like the high efficiency drivers like the PD2150, but with longer travel, without sacrificing anything other than increasing cost. So they have the benefits of long travel without loosing the tight clean sound of the lower travel designs.




Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

manollo139

#74 Verfasst am 26.08.2015, um 08:22:29



Bau halt den funkaudio 21.0
Wenn du Geld Verbrennen magst :D
Glaub, dass ich mit der Meinung nicht allein da stehe.
2-4 Gescheite 15"er regen den Raum bestimmt besser an und der Pegel sollte auch reichen.

Gruß


Interessengemeinschaft DIY Hifi
DIY-Hifi-Forum

alexanderdergroße

#75 Verfasst am 02.09.2015, um 10:34:31



Eine Alternative wäre der hier:

http://quint-store.com/index.php?page=product&info=236




 Poison Nuke 

#76 Verfasst am 02.09.2015, um 13:51:22



ist aber klanglich das genaue Gegenteil der anderen Tieftöner. Ist ja der Aura-Sound Tieftöner, den auch Adam Audio verwendet hat bei seinen großen LS und auch selbst gesagt hat, dass der einen massiven Unterschied zum PD2150 darstellt, der in dem Adam 21 Sub zum Einsatz kommt. Eben viel weicher und "schlaffer" wie ich es bezeichnen würde. Oder eben "schlammig" in meinen Ohren.


greetz
Poison Nuke

PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Subwoofer \ Gehäuse für PD2150


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