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PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Elektronik / Elektrik \ Silberlot


endurance *

#1 Verfasst am 05.05.2009, um 08:44:36



Hab noch nichts passendes hierzu gefunden. Was empfehlt Ihr denn zum Verlöten der LS Kabel.

4% Silberlot (4% Silberanteil + 1% Kupfer)? Passt das oder gibt es besseres bei einem für Heimanwender akzteptablen Schmelzpunkt (<=350 Grad).


http://www.mtb-la-palma.de

 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 05.05.2009, um 08:48:45



eigentlich würde sogar schon normales Lötzinn reichen. Wenn du ganz sicher wegen Korrision gehen willst würde ich vergoldete Kabelschuhe nehmen und die dann um die vorgelöteten Litzen crimpen und das dann gesamt nochmal verlöten


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#3 Verfasst am 05.05.2009, um 14:12:09



wichtiger ist das flußmittel, das ist in elektronik lot schon mit drinn(steht drauf) ohne flußmittel geht nichts, da tröpfelt das zinn nur so am kabel vorbei


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

endurance *

#4 Verfasst am 05.05.2009, um 21:11:49



Flußmittel, Lötstation ist alles vorhanden auch "normales" Lötzinn. Wollte nur mal Meinungen hören ob sich teures Silberlot rentiert. Wohl eher nicht oder?


http://www.mtb-la-palma.de

 Poison Nuke 

#5 Verfasst am 05.05.2009, um 21:27:29



nö. Ich habe einige LS Kabel schon seit einigen Jahren normal verzinnt und ich höre da mit meinen Holzohren noch keinen UNterschied raus8)

Wie gesagt, wenn du es wirklich perfekt haben willst, also korrosionsfrei, dann eben Königsweg und vergoldete Kabelschuhe crimpen und Löten. Oder du lötest das Kabel an gute Bananas an.


greetz
Poison Nuke

Sharangir

#6 Verfasst am 18.05.2009, um 15:24:01



Ich habe hier Silberlot rumliegen, mir wurde aber gesagt, dass das nicht geht, weil dabei das Kabel schmelze..

nu hab ich's halt nicht verwendet :D



hifi-killer

#7 Verfasst am 18.05.2009, um 18:20:42



richtig, silberlot, is nicht gleich lötzinn,das ist lot für anderes baustelle


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

endurance *

#8 Verfasst am 18.05.2009, um 19:35:10




hifi-killer schrieb:
richtig, silberlot, is nicht gleich lötzinn,das ist lot für anderes baustelle

Richtig - ich hätte im Thementitel lieber silberhaltiges Lötzinn schreiben sollen


http://www.mtb-la-palma.de

hifi-killer

#9 Verfasst am 18.05.2009, um 19:52:24



stimmt ,ist mir nicht aufgefallen, ich wuste was du meinst


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke 

#10 Verfasst am 18.05.2009, um 20:44:23



wofür wird das richtige Silberlot überhaupt benötigt? Und womit verarbeitet man das überhaupt? Weil Silber braucht ja schon etwas mehr Energie eh es anfängt zu schmelzen.


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#11 Verfasst am 18.05.2009, um 20:47:31



richtig, es ist ein hartlot, ähnlich wie messinglot, mit besseren eigenschaften, aber auch teuerer
es wird meist zum verlöten von stahl verwendet


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 18.05.2009, um: 20:49:35


 Poison Nuke 

#12 Verfasst am 18.05.2009, um 20:49:33



ja und wie verarbeitet man es denn nun? Mein Lötkolben mit max 350°C oder so dürfte wohl sicher nicht ausreichend sein.


Und wozu benutzt man überhaupt hartlot so im allgemeinen?


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#13 Verfasst am 18.05.2009, um 20:53:08



es wird meist zum verlöten von stahl verwendet , und mit der flamme eines gasschweißgerätes gelötet kanten, am auto werden manchmal verlötet, wenn die nicht geschweißt werden können, oder nur punktgeschweißt sind und das lot dichtet die fuge(rücklichtkanten am mercedes W126)

hartlöten war bestandteil meiner prüfung zum KFZmechaniker


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 18.05.2009, um: 20:55:48


Soundfreak

#14 Verfasst am 27.07.2009, um 16:09:35



Ich glaub hier reden ihr nen bisschen aneinander vorbei. Denn es gibt meines Wissens verschiedene "Silberlote". Das von Hifi-Killer" erwähnte Hartlot gibt es schon lange. Dies ist aber nicht das hier erwähnte silberhaltige Lötzinn, welches in der Elektronik verwendet wird. Denn dies ist auch ein Weichlot und hat folgenden Ursprung.
Laut irgendeiner EU-Richtlinie, darf nämlich in der gewerblichen Elektroindustrie kein Blei mehr im Lot sein. So war man gezwungen dort alternativen zu suchen und dabei kam zum einen das Zinn-Silber-Lot in Umlauf. Da ich noch nicht lange am Löten bin werde ich mich direkt ans bleifreie Löten (also mit Silber) gewöhnen. Da Blei wie sicher alle wissen ein ziemlich giftiger Stoff ist. Damit tritt auch die häufige Nutzung von Absauganlagen beim Löten in den Hintergrund, denn die entstehenden Dämpfe verlieren die giftigsten Stoffe.
Dieses Lötzinn hat selbstverständlich auch höre Schmelztemperaturen, doch auch bei diesen gibt es da doch ziemlich Unterschiede von Lot zu Lot, dadurch wird das Löten nicht gerade leichter. Ich werde es trotzdem benutzen. Wenn man da nur zu leicht Silberhaltigen Loten greift und diese nicht gerade bei High-End Hifi-Händler kauft (z.B. von Mundorf), sind die auch gar nicht so teuer.

Gruß Janis


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

bearbeitet von Soundfreak, am 27.07.2009, um: 16:13:27


hifi-killer

#15 Verfasst am 28.07.2009, um 17:23:12




Zitat:
Damit tritt auch die häufige Nutzung von Absauganlagen beim Löten in den Hintergrund, denn die entstehenden Dämpfe verlieren die giftigsten Stoffe.

da wäre ich mir nicht so sicher, das blei verdampft bei 380grad noch nicht!es handelt sich eher um die dämpfe des flußmittels
auf alten platinen könte es schwierig werden, mit silberhaltigem zinn


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke 

#16 Verfasst am 28.07.2009, um 17:31:57



was ist jetzt eigentlich in dem ganz normalen Lötzinn drin, wenn man im Baumark oder so einfach eine der Rollen mitnimmt? Ist das noch Bleihaltig oder ist da auch schon Silber drin oder gar was anderes?

vorallem weil das ja ein relativ hohes Gewicht hat


greetz
Poison Nuke

Soundfreak

#17 Verfasst am 28.07.2009, um 17:36:21



Dass kann ich jetzt im Einzelfall auch nicht sagen, denke aber das es noch Bleihaltiges ist. Das hat den Grund, das es erstens im Hobbybereich weiterhin erlaubt ist und zweitens man alte bleihaltige Lötstellen nicht mit bleifreien Lötzinn Nachbearbeiten sollte. Also wo einmal bleihaltiges drauf ist sollte das auch so bleiben oder man muss eben das Lot zuvor komplett entfernen, aber inwieweit das möglich ist weiß ich nicht.
Eventuelle ist es aber auch Silber und Bleifrei. Es gibt nämlich auch welche nur aus Kupfer und Zinn.


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

bearbeitet von Soundfreak, am 28.07.2009, um: 17:40:23


hifi-killer

#18 Verfasst am 28.07.2009, um 17:38:51



• Aufbau: Sn60 Pb40 F-SW 26

• Aufbau: Sn63 Pb35,6 Ag1,4 F-SW 32

• Aufbau: Sn96 Ag4 F-SW 34

• Aufbau: Sn95,5 Ag Cu0,7 F-SW 34

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=D25...b48a348976f13788

also fast pures zinn


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 28.07.2009, um: 17:40:05


Soundfreak

#19 Verfasst am 28.07.2009, um 17:41:50



Das sie alle aus fast purem Zinn sind war mir klar, aber der kleine Rest hat einen Entscheidenden Einfluss auf die Schmelztemperaturen und auch auf die Leitfähigkeit des Lots.

- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting


Ach und "Poison Nuke" in irgendeinem Fred hattest du nach ner Möglichkeit gesucht Kabel enden schneller zuverzinnen. Ich bin auf ne Seite gestoßen wo es kleine Lötbäder zu erwerben gibt. einfach mal auf folgendem Link nen bissel runterscrollen, da gibt es die ab 100Euro und auch alles nötige Zubehör.
http://www.loetdampf.de/index_loet.html


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

bearbeitet von Soundfreak, am 28.07.2009, um: 17:45:49


hifi-killer

#20 Verfasst am 28.07.2009, um 17:46:04



die leitfähigkeit eher weniger, aber die schmelzthemperatur auf jeden falllegierungen schmelzen früher


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Soundfreak

#21 Verfasst am 28.07.2009, um 17:55:09



Von mir aus auch die Leitfähigkeit nicht, obwohl sie sicher beeinflusst wird, die Frage ist nur in welcher Größe. Aber im Allgemeinen wird die Leitfähigkeit von Lötzinn eh überbewertet. Denn bei einer perfekten Lötstelle kommen die beiden zu verbindenden Materialen direkt in Kontakt und das Lötzinn ist nur außen herum um die beiden Materialien in Position zu halten.


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

hifi-killer

#22 Verfasst am 28.07.2009, um 17:59:52



richtig,und son millimeter spielt keine rolle! is wie beim lautsprecher,da sind so dünne flexible drähte!
übrigens binn ich froh, dass es das alte lot noch gibt!!! sonst ist mein lötkolben nix mehr wert


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke 

#23 Verfasst am 28.07.2009, um 18:03:43




Soundfreak schrieb:
Ach und "Poison Nuke" in irgendeinem Fred hattest du nach ner Möglichkeit gesucht Kabel enden schneller zuverzinnen. Ich bin auf ne Seite gestoßen wo es kleine Lötbäder zu erwerben gibt. einfach mal auf folgendem Link nen bissel runterscrollen, da gibt es die ab 100Euro und auch alles nötige Zubehör.
http://www.loetdampf.de/index_loet.html



thx, schon fast zu spät. Hab jetzt die ca. 1000 Klinkebuchsen verlötet. Aber mal schauen, die näcshte große Aktion kommt bestimmt 8)

aber ist ja auch gefährlich so ein Teil...wenn man da mal nicht aufpasst und reingreift....aua.


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#24 Verfasst am 28.07.2009, um 18:07:25




Zitat:
wenn man da mal nicht aufpasst und reingreift

und der gestank
das riecht noch tagelang,und nicht nach grillfleisch - eher nach hindubestattung


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

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