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PN's Forum \ HiFi \ Akustik \ Frage zu Raummoden


NI0X *

#1 Verfasst am 15.08.2009, um 12:42:03



Wie ich hier schon öfter in den Beiträgen und in den Grundlagen zur Raumakustik gelesen habe, soll eine Hörposition 38% von der Rückwand entfernt am besten sein.
Meine blöde Frage ist nun wie sieht es mit 38% von der vorderen Wand aus?
Genau so? Noch schlechter als in der Mitte des Raumes?
Gelten da nicht die gleichen Regeln oder herrschen dort ganz andere Gesetzmäßigkeiten vor?


Wenn's knallt noch 2 Meter!

TimB

#2 Verfasst am 15.08.2009, um 13:20:55



38% von der Vorderwand entfernt ist ja das gleiche wie 38% von der Rückand wenn man andersrum sitzt.
Der Bass weiß ja nicht was die Rückwand und was die Vorderwand ist also geht das genau so


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

NI0X *

#3 Verfasst am 15.08.2009, um 13:24:30



Gut, danke, habe mir schon Sorgen gemacht, weil das in der Form hier noch niegrendwo steht :D
Zur Not hätte man ja auch den Subwoofer eher Richtung Rückwand stellen können, dann ist die Vorderwand vom Subwoofer aus gesehen ja die Rückwand ;)


Wenn's knallt noch 2 Meter!

DarkSubZero

#4 Verfasst am 15.08.2009, um 19:19:49



Das stimmt so nicht. Wenn du dich einfach nur umdrehst ändert sich überhaupt nichts, da der Klang einfach nur nur von hinten kommt, aber wenn du 38% von der vorder Wand sitzt wird der ganze Schall komplett anders reflektiert und je nach Raum sitzt man dann im Nahfeld. 38% von der Rückwand nimmt man deshalb weil sich da die Moden (die im Bass am deutlichsten sind) sich am wenigsten ausprägen. Mitte wäre z.B. am schlehctesten, da du da die meisten Auslöschungen hast und je nähr du an die Rückwnad gehst desto mehr wirdst du in Schallwellenmaxima sitzen und auch Interferenzen (Schallüberlagerungen) und Reflektionen haben die sich in Gedröhne ausprägen.

Wie du siehst ist die Sitzposition von essentieller Wichtigkeit. Wenn man das ganze mal an verschiedenen Positionen misst wird schnell deutlich warum.



 Poison Nuke 

#5 Verfasst am 15.08.2009, um 19:25:42



im Bass ist es egal ob 38% von der Vorderwand gerechnet oder von der Rückwand gerechnet, das Ergebnis ist im Bassbereich identisch
bezogen auf Frequenzen die nicht im Bereich der Raummoden liegen (100Hz und höher so ca.) sind dann natürlich anders zu betrachten. Im Studio z.B. wird gern die 38% Position vorn genommen, weil man da, wie DarkSubZero schon schrieb, eher im Nahfeld der Lautsprecher sitzt.


Die Ortbarkeit vom Bass ist eine Sache für sich. Steht in meinem Akustikartikel ganz unten noch näher erläutert. Hat aber grundlegend mit dem hier genannten Thema erstmal nichts zu tun und wäre nur bei weiterer Betrachtung interessant.


greetz
Poison Nuke

NI0X *

#6 Verfasst am 15.08.2009, um 22:55:10



Hmm jetzt bin ich nicht unbedingt schlauer als vorher...
Ist Nahfeld nun gut oder schlecht :?

Der Raum hier ist 6.63m lang, Fernseher soll an die Wand, Rears werden dann irgendwann mal ein gutes Stück weg von der Rückwand (sehr viel Fenster) gesehen aufgestellt werden.
Ich glaube ich sollte mal eine Skizze anfertigen :D


Wenn's knallt noch 2 Meter!

 Poison Nuke 

#7 Verfasst am 15.08.2009, um 23:41:33



wenn im Tonstudio eher im Nahfeld gehört wird, dann wird das wohl ... ? eben, besser sein ;), machen die dort nicht ohne Grund. Nahfeld heißt einfach, das der Direktschall von den Lautsprechern gegenüber dem reflektierten Schall im Pegel überwiegt, meist ist das so wenn der Abstand zum Hörer kleiner ist wie der Abstand von den LS zu den wänden. Und da Reflektionen=schlecht kann man sagen Nahfeld=gut 8)


PS: zur weiteren Raumplanung bitte deinen Thread nutzen, hast doch einen Anlagenthread ;)


greetz
Poison Nuke

BassArray

#8 Verfasst am 16.08.2009, um 12:51:34



Wenn man die 38% Regel nicht einhalten kann, dann gibt es noch einen Trick. Hat man die Möglichkeit, die Anlage einmessen zu können per Audyssey z.B., dann sollte man als Hörposition (Aufstellungsposition des Mikros) die 38% von der Wand wählen. Man sitzt dann zwar dahinter, wodurch es etwas diffus wird aber hört sich trotzdem noch gut an.
Steht die Couch an der Wand und man hat einen Abstand zur Wand von ca. 30 cm (Lehnenbreite) und stellt dort das Mikro zum Einmessen auf, dann ist das Dröhnen kaum zu ertragen und überall woanders im Raum ist der Klang um Welten besser.


Gruss BassArray

Rechtschreibefeeler sind gewolt und dinen der allgemeinen Behlustigung

 Poison Nuke 

#9 Verfasst am 16.08.2009, um 13:04:50



das ist aber keine sinnvolle Methode. Wenn man eh schon an der Wand sitzt, dann kann man zumindest die BAssprobleme dort einigermaßen ausgleichen lassen und man hat keine Pegelschwierigkeiten...allerdings alles andere als vorteilhafte Vorausetzungen für Stereo und Surround.

Zudem eine Abweichung von den 38% schnell zum Chaos führen kann, wenn es z.B. Richtung Mitte vom Raum geht. Dort kann dann auch die Einmessung nur noch wenig anrichten. Ist halt alles nicht einfach, vorallem mit nur einem Sub wird auch die 38% Regel eher zum verzweifeln führen.


greetz
Poison Nuke

BassArray

#10 Verfasst am 16.08.2009, um 13:10:24



Tja sinnvoll ist eigentlich nur ein separates Heimkino ohne Wohnzimmer oder ein riesen Zimmer mit ausreichend Stellmöglichkeiten so ab 40 m² aufwärts.
Mit dem Dröhnen spreche ich allerdings aus eigener Erfahrung und da kannst Du mir schon glauben, dass Du beim Einmessen mit 30 cm Wandabstand schlechtere Ergebnisse erreichst als bei der vorgelagerten, gemogelten Hörposition.


Gruss BassArray

Rechtschreibefeeler sind gewolt und dinen der allgemeinen Behlustigung

 Poison Nuke 

#11 Verfasst am 16.08.2009, um 13:12:15



da wird wohl die Einmessautomatik einfach versagen. Ich weiß schon warum ich lieber selbst messe :L


greetz
Poison Nuke

BassArray

#12 Verfasst am 16.08.2009, um 13:15:31



Ja das mit der Automatik beäuge ich auch sehr skeptisch! Irgendwann nehme ich mir mal die Zeit und messe auch selber ein aber da bist Du ja locker einen Tag beschäftigt oder?


Gruss BassArray

Rechtschreibefeeler sind gewolt und dinen der allgemeinen Behlustigung

 Poison Nuke 

#13 Verfasst am 16.08.2009, um 14:45:25



nö, so lange nicht. Kommt halt drauf an wie "störrisch" der Raum ist sozusagen. Bei mir hatte ich das ganze aber auch meist nach wenigen Stunden abgeschlossen...ok meist wegen Frustration, aber ich habe auch so viele Einstellmöglichkeiten, das übertrifft die eines einzelnen DD-10 ohne zu übertreiben um das zig-tausendfache. Weil bei 8 Subs jedes Chassis in sämtlichen Parametern anpassen ergibt schier unendliche Möglichkeiten, aber die richtige zu finden :cut

meist reicht es aber sich mit den simplen Parametern zu befassen da kommt man meist schon relativ weit.

Größtes Problem ist nat. die Aufstellung aber die sollte man nach raumakustisch sinnvollen Regeln auswählen und bei ein oder zwei Subs nat. auch hin und her schieben. Ab 4 und mehr Subs reicht es aber bereits diese in ihren Einstellungen zu verändern und die Position zu belassen.


greetz
Poison Nuke

BassArray

#14 Verfasst am 16.08.2009, um 15:22:16



Ach du sch..., mit so vielen Einstellungen würde ich verzweifeln. Ich denke, ich werde mir noch einen zweiten DD10 holen (gebraucht natürlich) und dann habe ich das bestmögliche aus dem Raum ´rausgeholt. Soll heißen max. Kompromiss zwischen Klang, Komponenten, Wohnzimmer und WAF.

Diese Probleme hast Du natürlich nicht, deshalb hast Du ganz andere Möglichkeiten, was sehr geil ist.


Gruss BassArray

Rechtschreibefeeler sind gewolt und dinen der allgemeinen Behlustigung

bearbeitet von BassArray, am 16.08.2009, um: 15:23:50


 Poison Nuke 

#15 Verfasst am 16.08.2009, um 17:39:51



glaub mir, ich bastel dir ein Wohnzimmer selbst mit 20 oder mehr Subs in der Größenordnung der DD18 oder größer, ohne das die überhaupt einer sehen wird ;)
an der Wohnlichkeit scheitert sowas also sicher als letzes. Wenn dann am Aufwand...finanziell wie auch arbeitstechnisch. 8)


greetz
Poison Nuke

alexanderdergroße

#16 Verfasst am 25.08.2009, um 17:06:42




Poison Nuke schrieb:
... Und da Reflektionen=schlecht kann man sagen Nahfeld=gut 8)


PS: zur weiteren Raumplanung bitte deinen Thread nutzen, hast doch einen Anlagenthread ;)



Kommt aber auf die LS an. Gibt auch welche, die funktionieren erst in 3-4 m entfernung. Bei meinen hätte ich gerne noch mind. 2 m mehr abstand



CHILLOUT_AREA

#17 Verfasst am 25.08.2009, um 21:00:32



Bei deinen Hörnern kann ich das vollkommen nachvollziehen.


Zitat:
Bei meinen hätte ich gerne noch mind. 2 m mehr abstand



Selbst bei meinen Ls braucht man auch mindestens 3 m abstand, darunter ist es auch schon problematisch.





 Poison Nuke 

#18 Verfasst am 25.08.2009, um 21:45:30



naja, das ist bei deinen LS nicht wirklich der Fall, die kann man auch gut im Nahfeld hören, pseudo d'appolito sei dank 8)
Hörnlis gehen je nach Konstruktion auch im Nahfeld aber primär sind sie nat. für eine große Distanz gebaut, da ist es schon klar.

Das Problem ist einfach nur, je näher man dran sitzt, desto weniger Reflexionen bekommt man ab, desto mehr ist man also im Nahfeld. Es ist also ein sehr direkter Klang, daher rücken viele gerne etwas von den LS weg um etwas diffuseren Sound zu bekommen. Und gerade bei Hörnlis muss man da etwas weiter rücken da hier der Nahfeldbereich einfach größer ist.
Nur wenn man die LS mal im Freifeld hört wird man schnell merken das man da rücken kann wie man will, der direkte Klang geht irgendwie nie weg :D


greetz
Poison Nuke

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