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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Subwoofer \ Der perfekte Subwoofer

Seite: 1  2  > 

DarkSubZero *

#1 Verfasst am 19.08.2009, um 01:29:39



Ich habe diesen Thread mal eröffnet um von euch zu erfahren welcher Subwoofer oder Subwooferkonzept für euch das idealste ist.

Sei es w-bin stack oder CB-Array, BR-Multiwoofer, DBAs in all seinen Varriationen oder extreme Hornwoofer.

Beschreibt einfach mal euer Traumkonzept.



Barnie

#2 Verfasst am 19.08.2009, um 09:17:21



Mein Traumkonzept hab ich zuhause stehen! Im Ernst, ich finde es am besten wenn man so viele kleine Woofer hat wie nur in den Raum passen. Das Ganze soll gleichphasig als Multisub und nicht als DBA laufen! Abgestimmt nach Geddes bzw. der Anleitung, die ich davon abgeleitet habe. Weil es möglichst viele Subs sein sollen, muss man sie wohl eher klein bauen(ausser man wohnt in einem Schloss), daher würde ich sie wieder als CB ausführen und dann nach Geschmack im Tiefgang entzerren. Weil es ja viele sind, sind auch hohe Pegel kein Problem. Angetrieben wird das Ganze mit den grössten Alesis RA-500-Endstufen weil sie keine Lüfter haben. Je nach Budget und Ansprüche auch mehrere davon. Als Controller kommt eine Behringer DCX zum Einsatz. Die Subs könnte man beim entsprechenden Budget auch von einem Schreiner schön machen lassen und Chassis könnte man auch hochwertigere nehmen, als die, die ich verwendet habe - je nach Budget halt.

Vorteile:
- man ist 100% flexibel in der Aufstellung
- man bekommt damit auch den ungünstigsten Raum in den Griff (siehe bei mir)
- man bleibt flexibel in der Abstimmung - sprich man kann sie perfekt an den eigenen Geschmack anpsassen
- schon mit vergleichsweise wenig Budget realisierbar

Grüsse
Barnie




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 19.08.2009, um: 09:18:42


ferryman

#3 Verfasst am 19.08.2009, um 10:30:57



Kommt drauf an...

Es bleibt die Frage zu klären, wie ein riesiges Hornstack im Raum funktioniert. Nach der ansicht einiger könnte man den selben Effekt auch durch ein URPS erzielen.

Aber um einen Perfekten Subwoofer zu nennen, fehlt es mir an Erfahrung. Bisher hat immer der Preis bestimmt, was es für mich wurde/ was ich für meine Freunde gebaut habe. Und bei Preis Leistung gewinnt Horn und BR, da gibts nichts zu diskutieren. Und die Hornperformance halte ich für schwer zu toppen.

Grüße,
Julian


Lamello rulez :p

DarkSubZero *

#4 Verfasst am 19.08.2009, um 19:08:25



Wie würdest du das denn machen Barnie würdest du die in der Wand integrieren? Weil quer durch den Raum verteilt ist ja auch nichts.

Grundsätzlich finde ich CB auch am besten ist nur die Frage in welcher Form. URPS, ÖRPZ, SBA, DBA, Hornstack und dann noch welche art von Horn und das dann als Multisub oder nicht. Gibt halt so unglaublich viele Möglichkeiten...

Poison meinte ja auch, dass sich ein SBA aus vielen CBs wie ei Horn verhält, was ich aber in der Praxis nicht wirklich bestätigen kann. Ich habe nämlich schon öfters große CB Stacks hört und die haben sie nie wie Beispielweise ein W-Bin Stack anghört.

Ich glaube wenn ich mich jetzt für ein Konzept entscheiden müsste würde ich entweder W-Bin Stack nehmen oder CB SBA mit mindestens 16 21" Chassis.





TimB

#5 Verfasst am 19.08.2009, um 19:41:06



was ist ein ÖRPZ



"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

DarkSubZero *

#6 Verfasst am 19.08.2009, um 19:50:40



Mein SBA z.B.



 Poison Nuke 

#7 Verfasst am 19.08.2009, um 20:59:56



und für was steht ÖRPZ?


greetz
Poison Nuke

Barnie

#8 Verfasst am 19.08.2009, um 21:00:09




DarkSubZero schrieb:
Wie würdest du das denn machen Barnie würdest du die in der Wand integrieren? Weil quer durch den Raum verteilt ist ja auch nichts.


Wieso nicht?? Einfach im Raum verteilen, dort wo sie den FG am besten beeinflussen bzw. da wo man sie einrichtungstechnisch am besten unterbringen kann.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

DarkSubZero *

#9 Verfasst am 19.08.2009, um 22:16:16



Hier ist erstmal eine sehr interessante Seite zu URPS für allen denen das System nicht ganz klar ist und für die die sich fragen wie ein System mit so "schlechten" Messwerten so gut klingen kann:

http://www.weidinger-online.de/

Auch ein paar Interessante Ansätze dazu gibts hier:

http://www.traumboxen.de/ad-audio/urps.htm

Under wieder muss man folgendes lesen:


Zitat:
Desweiteren müssen Sie beachten, dass Herstellerangaben bei fast allen Herstellern im Durchschnitt um Faktor 1.5 bis 2 übertrieben sind und dementsprechend auch daraus berechnete Folgewerte (B*L, ...) und Gehäuse fehlerhaft sind.



wofür ÖrpZ genau steht komm ich jetzt auch nicht drauf.



TimB

#10 Verfasst am 19.08.2009, um 22:32:26



aber was ist jetzt der Unterschied zwischen URPS und ÖRPZ?


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

ferryman

#11 Verfasst am 19.08.2009, um 22:43:04



ÖRPS kann eigentlich nur Käse sein- URPS ist ja eine Englische Abkürzung, und ich hab im Englischen noch kein Ö gesehen. (Ich kenn nur das Ö in Achstetten).


Lamello rulez :p

AundB

#12 Verfasst am 22.08.2009, um 15:17:48



@DarkSub: Ich denke, dass es sich anders anhört als Horn liegt nur an Verzerrungen. Im Horn hört man die Membranresonanzen oder Geräusche nicht mehr wirklich (Bandpasseffekt) und das Horn hat so weit ich weiss andere Verteilung von harm. und unharmonischem Klirr. Hört sich halt anders an.



DarkSubZero *

#13 Verfasst am 22.08.2009, um 15:30:52



Solche Erfahrungen habe ich bisher auch gesammelt. Schade, dass wir kein Horn bei dem Treffen haben werden oder ein W-Bin.



hifi-killer

#14 Verfasst am 23.08.2009, um 05:32:51



für richtig tiefe bässe mit richtig pegel ist ein riesenhorn meiner meinung immernoch das geilste !
nur der platz


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

DarkSubZero *

#15 Verfasst am 23.08.2009, um 13:32:02



aber ein Riesenhorn ist doch nicht so gut wie ein großes Hornstack oder nicht?



hifi-killer

#16 Verfasst am 24.08.2009, um 15:58:19



wenn der öffnungswinkel passt,ists geschmacksache, außerdem braucht man doch beides, schon allein deshalb weil man recht tief trennen muß
der vorteil eines hornes ist eigentlich der , das man wenig endstufenleistung und auch treibermangel mit holz oder beton ausgleichen kann .

andererseits, wenn geld keine rolle spielt dann sind 20 große endstufen doch besser als hornkonstruktionen:X

mein risenhorn ist noch nicht verloren, das hals teil existiert noch


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 24.08.2009, um: 16:00:07


DarkSubZero *

#17 Verfasst am 08.09.2009, um 04:53:18




Poison Nuke schrieb:
und für was steht ÖRPZ?



Ich zitiere hierfür mal Uwe (ukw)


Zitat:
Fillerbässe - damit werden Lücken gefüllt... diese Lücken enstehen beim
ÖrpZ (das Original - ein 128 Chassis Tiefton Tsunami Erfinder, Namensgeber usw. ist der letzten Sommer (Ende Juni) verstorbene Finn Hoffmann (aka Wellenfront)
im Bereich über 100 Hz bis zum Top (2 oder 3 Wege Mittel- Hochton System) - also bis ca 400 Hz.

Bei Hifi zieht man vielleicht das Tiefton-Chassis höher und das Mittelton Chassis etwas tiefer.
Aber 5000 Raver glücklich mache willst, geht das nicht mehr.

Dazu kommt, das der Örpz eine so kompakte Fläche bildet, daß Frequenzen über 100 Hz die Luft vor der Schallwand quasi zu Beton komprimiert.
Das übertragende Medium " Luft" kollabiert und mit der Luft die TT Chassis.

Darum sind diese "Tiefmitteltöner" => Fillerbässe zwingend notwendig.

Ich zitiere Welle:


Bei der letzten größeren Danceparty mit einem Monobassarray standen als Filler 100-300Hz und Mitten 200-800Hz auf mehrere Punkte verteilt:

Filler:
4x15"
20x12"
24x10"

Mid:
20x10"


Das ist kein Spielzeug mehr...
Der OrpZ hat je nach Größe eine Membranfläche von 40-60 Stück 18" Bässen, aber eine ungleich höhere Wirkung. Dabei produziert sein Mono Bassarray kaum klirr, weil es quasi wie ein Magnetostat einen Flächenantrieb besitzt.

Kannst Du Dir vorstellen, wie groß ein LKW sein muss, der 60 Stück 18" PA Bässe in mindestens 60 x 60 x 60 cm Gehäuse läd?

Der Örpz passte bis auf ein Element in ein (Ford) Granada Kombi.
Ein Sprinter (kurz) ist nach dem Beladen schlichtweg noch "leer"

Um ein "halbwegs" ausgeglichenen Sound im Lowmid, Mittel und Hochton hin zu bekommen (ÖrpZ meist mit 6-10 dB Haedroom)
führ er (wie oben zitiert) auf:
Filler:
4x15"
20x12"
24x10"

Mid:
20x10"


Vielleicht kannst Du Dir jetzt vorstellen, was der ÖrpZ ist.
Das Ding hat nichts Wohnzimmertaugliches an sich. Es sei denn, Du willst Dich umbringen. Interessant sind die Erkenntnisse die sich aus diesem Konstruckt gewinnen lassen .
In erster Linie wird die Funktion dieser Konstruktion von den meisten Lautsprecherbauern überhaupt nicht verstanden. Sie hielten den Örpz für ein "Gerücht" oder "Voodoo".
Es gibt kein Simulationsprogramm, welches den ÖrpZ simulieren kann.

Trotzdem wird mit diesen Programmme überall gearbeitet.

Lustigerweise weiß jeder in der PA Szene, dass es ab ca 12-16 Stück Resonator Bässen nicht lohnt weitere daneben zu stellen.
Es kommt nicht mehr Schalldruck daraus. Das BR System, das sich so prächtig simulieren ließ zeigt in der Praxis keine Wirkung mehr.
"Bei kleinen Sachen Bass Reflex oder Bandpass
bei große Sachen Hörner. Die drücken aber erst bei mindestens 6-8 Stück und Tiefgang nicht unter 12 Stück..."
ist der "amtliche Tenor"
Leider sind Bass Hörner recht groß. Also lohnen Bass Hörner nicht für PA Kleinbeschallung (50-400 Leute) - sind aber bei richtig großen Veranstaltungen (ab + 10.000 Leute) das einzig bekannt funktionierende (und geliebte) System.

Naja, und dann war da noch dieser Freak mit Lautsprechern aus Omis Hifi das man aus dem Wohnzimmer Hifi Lautsprecher findet...
... der sich mit einem PKW Kombi an die Laderampe stellt und den "ultimativen Subwoofer" ausläd...

das erzeugte heftigste Diskussionen...





alexanderdergroße

#18 Verfasst am 08.09.2009, um 10:28:51



Na Poison, bist du jetzt immer noch ein URPS hasser? Und meinst dass das so heftig klirrt?



ferryman

#19 Verfasst am 08.09.2009, um 10:41:13



Jetzt muss man nur noch um die 200 10"er auftreiben, die mit der Strahlungsimpedanz fertig werden und <10 Euro kosten


Lamello rulez :p

 Poison Nuke 

#20 Verfasst am 08.09.2009, um 21:33:13




alexanderdergroße schrieb:
Und meinst dass das so heftig klirrt?



warum meinen?
Wurde doch von allen bisher bestätigt, das es so ist und die Messungen zeigen es auch. Mag sein das harmonischer Klirr gut klingt, aber ich will es nicht.


interessant klingt es allemal. Nur der Aufwand ist dennoch brachial und das es nicht über 100Hz funktioniert gefällt mir auch ned so recht. Irgendwie kann ich mir aber nciht vorstellen das es über 100Hz nicht funktioniert...in Hörnern passiert sowas ja auch nicht.


Nur was ist halt, wenn es einem nicht auf Platz ankommt. Muss es denn ein URPS sein? hatte ich ja schonmal gefragt aber keiner antwortete. Warum nicht einfach ein CB mit 0,707 oder gar noch weniger. Da braucht man nicht so brutal viel Leistung und Klirr sollte auch weniger sein


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero *

#21 Verfasst am 08.09.2009, um 23:38:32



URPS sind ja nicht für kleine Räumlichkeiten im Gegenteil sogar. Ich habe ja auch gesagt, dass man im "normalen" HK bzw Power-Hifi Bereich vermutlich besser mit BR fährt, da der Wirkungsgrad da einfach besser ist. Aber für größere bis große Systeme wäre ein URPS besser weil der Wirkungsgrad da sogar größer ist als bei BR und der Klang trockener/präziser.

Ich hatte auch erwähnt, dass sich das mit dem Klirr auch relativiert bei großen SBAs da die einzelnen Chassis nur noch wenige mm huben müssen und dadurch auch nicht klirren.

Poison, wie wärs wenn wir die beiden Threads wo wir über URPS/ÖRPZ diskutieren zusammenfassen? Ist so schon ganz schön verwirrend und einige bekommen dabei bestimmt nur die Hälfte mit.



 Poison Nuke 

#22 Verfasst am 09.09.2009, um 09:24:15



es gibt sogar einen eigenen Thread zu URPS...warum nicht direkt in dem weitermachen? ;)
müsste nur erstmal rausfinden wie hier was in den Threads zusammengehört, das ist wirklich ein Chaos geworden


greetz
Poison Nuke

alexanderdergroße

#23 Verfasst am 09.09.2009, um 10:16:38




Poison Nuke schrieb:

alexanderdergroße schrieb:
Und meinst dass das so heftig klirrt?



warum meinen?
Wurde doch von allen bisher bestätigt, das es so ist und die Messungen zeigen es auch. Mag sein das harmonischer Klirr gut klingt, aber ich will es nicht.


interessant klingt es allemal. Nur der Aufwand ist dennoch brachial und das es nicht über 100Hz funktioniert gefällt mir auch ned so recht. Irgendwie kann ich mir aber nciht vorstellen das es über 100Hz nicht funktioniert...in Hörnern passiert sowas ja auch nicht.


Nur was ist halt, wenn es einem nicht auf Platz ankommt. Muss es denn ein URPS sein? hatte ich ja schonmal gefragt aber keiner antwortete. Warum nicht einfach ein CB mit 0,707 oder gar noch weniger. Da braucht man nicht so brutal viel Leistung und Klirr sollte auch weniger sein



Bei einem URPS klirrt es, bei einem Array mit hundert nicht mehr.

Über 100 Hz funktioniert es nicht mehr bzw. widerspricht ja dem Prinzip der "Unter-Resonanz". In dem kleinen Gehäuse hast meinetwege eine Reso von 100 Hz, also muss de URPS darunter spielen. Und genau das ist ja das schöne daran, da der Verstärker nicht mehr von so einer blöden Reso elektrisch geärgert wird und das CHassi auf der Reso nicht rumschwabbelt und die Kontrolle einfach besser ist. Und so Brutal viel Leistung brauchst in dem großen Array auch wieder nicht.

Ach, warum kann man sich nicht mal so ein Teil anschauen bzw. hören



 Poison Nuke 

#24 Verfasst am 09.09.2009, um 11:35:42



und vorallem Messen wäre interessant, parallel dazu ein großes, herkömmliches System, das ein paar Sattelzüge braucht aber ähnlich im gesamtOutput ist. DAS wäre in der Tat mal ein Mega Subwoofer vergleich :hail



greetz
Poison Nuke

DarkSubZero *

#25 Verfasst am 09.09.2009, um 14:56:52



Also ich habe jetzt mehrere Stunden alles über URPS gelesen was ich finden konnte.

Interessante Erkenntnisse daraus:

Große URPS werde in Porofi-Bereich nicht mehr entzerrt da die Reso so weit abgesunken ist, dass es nicht nötig ist. (Wahrscheinlich für PA-Zwecke also um die 40Hz vermute ich mal)

Bei großen URPS fällt der Wirkungsgrad unter der Resonanz nur noch mit 6dB Pro Oktave.

Ein URPS lohnt sich wirklich nur in großen Maßstäben wenn man wirklich Pegel fahren will sollte >1qm Membranfläche zur Verfügung stehen.

Ein URPS profitiert von vielen kleinen Chassis mit starkem Antrieb und hohen Wirkungsgrad. Die besten Ergebnisse wurden mit Chassis zwischen 6,5" und 10" erreicht. Wie z.B. das Gecko Chassis.

Die kleinsten URPS die wirklich mit BR und Co mithalten konnten bestanden aus 48 Chassis.

Standardgrößen für URPS sind 128-500 Chassis dann sind auch locker 140dB bei 20Hz drin, die aber auch noch ein einem Kilometer Entfernung ordentlich drückn.

Der Klang soll unverwechselbar und deutlich anders sein als bei Resonatoren, Horn etc.

Hier noch ein Link vom Gecko Chassis das wohl eins der besten (bezahlbaren) Chassis für URPS sein soll:

http://www.2sound.de/musiker-forum/urps-10&-die-...-t10349-110.html



TimB

#26 Verfasst am 09.09.2009, um 15:09:29




DarkSubZero schrieb:
Ein URPS profitiert von vielen kleinen Chassis mit starkem Antrieb und hohen Wirkungsgrad. Die besten Ergebnisse wurden mit Chassis zwischen 6,5" und 10" erreicht.



und warum baust du deins mit 21"-Chassis?


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Sharangir

#27 Verfasst am 09.09.2009, um 15:24:12



Vor allem, weil da 48 Stück ja doch "nur" 1'700€ kosten!

So viel, wie meine zwei SVS..
okay, ohne AMP und ohne Holz und ohne Kabel..
Aber für 3'000€ ist man da, denke ich, voll mit dabei, oder?

http://www.hifi-forum.de/viewthread-104-10689.html
falls der noch gefehlt hat.


bearbeitet von Sharangir, am 09.09.2009, um: 15:26:10


DarkSubZero *

#28 Verfasst am 09.09.2009, um 15:34:00




Zitat:
und warum baust du deins mit 21"-Chassis?



Weil der HKM eine Ausnahmeerscheinung für den Preis war.

@sharangir der Thread im HF ist ja aus dem von mir verlinkten Thread entstanden;)



Sharangir

#29 Verfasst am 09.09.2009, um 15:38:29



Ah, okay, sorry ;)

Könnte man für die Gekkos diese Endstufe nutzen?
http://www.sound-systems24.de/PA-Verstaerker/PA-...Verstaerker.html

oder sogar zwei Geckos parallell schalten? (Sind die 8Ohm?!)
Reicht die leistung aus?

Weil, sonst könnte man
Normal:
1 Wand (6 x 8 der 10" Subs = 1'700€) belegt und nur 6 Endstufen = 2100€ wären nötig.
Günstiger:
Wenn man parallel schalten könnte, bräuchte es nur 3 Endstufen = 1050€



Auf jeden Fall ein interessanter Punkt!
Lese das auch mal durch, was HAHA da gebastelt hat.
Wie sich das anfühlt, wenn bei "Poseidon" der Bug explodiert?!
(Bei mir hats die Haare aufem Kopf aufgestellt, mit EINEM SVS)
Eine ganze SchallWAND kommt dann auf dich los..



DarkSubZero *

#30 Verfasst am 09.09.2009, um 15:49:42



Die Geckos gibts oder gabs sogar als 16 OHM. Die Leistung der Sirus für für 4 Chassis parallel an 8Ohm reichen. Könntest dann 32 Chassis an einer Endstufe anschließen. Würde dann 2 Sirus nehmen und 64 Chassis (8*8 SBA). Das Ganze dann als URPS und ab geht die Post. Die Chassis würden dich bei der Menge zwischen 20€ und 30€ kosten. Für 3000€ hättest du das komplette URPS stehen mit kompletter Elektronik und alles was dazu gehört.



Sharangir

#31 Verfasst am 09.09.2009, um 16:07:39



Jo, und 8 x 8 Chassis passen auch prima an eine Wand!
2'000€ für die Chassis also
700€ für zwei Sirus-Endstufen
300€ für Holz und Kabel


mann, das Projekt klingt interessant!

Da bräuchte man nur einen EQ, oder?!
Das ganze wird als 1 Woofer angeschaut, oder verstehe ich das falsch?



DarkSubZero *

#32 Verfasst am 09.09.2009, um 18:54:41



Eine DCX reicht. Die Chassis wirst du in der Menge auch billiger bekommen. Wie gesagt 3000 tutto kompletto.



Sharangir

#33 Verfasst am 09.09.2009, um 21:10:33



kann man das mal simulieren?



Swen

#34 Verfasst am 09.09.2009, um 21:17:07



Übrigens, auch im Profibereich wird der Urps und Örpz äusserst!!! kontorvers diskutiert...
Leider ist der URPS-verfechter und Anwender(im PA-Bereich) schlecht hin, leider verstorben...

Leider kann ich auch keinen Link setzen, da der URPS-Bereich in einem Forum nur mit Besonderer Registrierung zugänglich ist, eben aufgrund der Kontroversität





DarkSubZero *

#35 Verfasst am 09.09.2009, um 21:18:03



Man kann ein URPS nicht vernünftig simulieren und erst Recht nicht so ein großes.



 Poison Nuke 

#36 Verfasst am 09.09.2009, um 21:53:10



vorallem, wie macht sich so ein großes URPS im Raum? Wenn es im Freifeld schon kaum noch einen Abfall hat, schafft man es im Raum vllt sogar das es linear wird oder das man gar untenrum den Pegel wegnehmen muss?

Neugierig werd ich schon a bissl, ukw hat da heute ein paar Details gebracht die man vorher nicht zu lesen bekam. Obwohl ich irgendwie dennoch mal gern ein Vergleich eines herkömmlichen Megastacks hätte gegenüber einem UPRS. Weil man ließt halt vieles...viel klingt verlockend...anderes kommt einem erstmal komisch vor, anderes passt eigentlich gar nicht so recht in ein Bild hinein.


Ich denke mal das einzig sinnvolle wäre echt, ein mega BR-Stack wie auf der Sensation Black z.B. mal gegen ein URPS laufen zu lassen und zu hören und zu messen. Weil dieses gigantische BR Array aus glaub 120 BR-Subs (18" in je geschätzen 100L), hat mich bisher am meisten beeindruckt von allem was ich je gehört hatte.


greetz
Poison Nuke

Sharangir

#37 Verfasst am 09.09.2009, um 21:58:21



Könnte man das URPS auch als DBA betreiben?
64 vorne, 64 Stück hinten, 6'000€
Phaseninvertiert müsste das dann doch "perfekt" laufen, da man wohl eine nahezu perfekte ebene Welle hat, oder?!



 Poison Nuke 

#38 Verfasst am 09.09.2009, um 22:28:19



wirst dann immernoch den ideale Raum dafür brauchen. Und an sich schon, warum nicht. DBA sagt ja nix darüber, was für Subs das sein sollten.


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero *

#39 Verfasst am 09.09.2009, um 22:56:56



Ein CB DBA sollte sogar ein Bisschen präziser funktionieren als eins mit Resonatoren.



 Poison Nuke 

#40 Verfasst am 10.09.2009, um 09:14:40



ne, das DBA an sich funktioniert IDENTISCH. Egal ob Resonatoren mitspielen oder nicht. Was zählt ist, das am Ende beide Seiten exakt die gleichen Phasen- und auch Frequenzgänge haben.


greetz
Poison Nuke

Sharangir

#41 Verfasst am 10.09.2009, um 09:34:06



Könnte man so eine Bass-Wall auch einfach als SBA betreiben?
(Habe noch nicht die Zeit gehabt, mich ins URPS einzulesen, falls es das gleiche bewirken sollte!)

Denn dann würde das ja ganz simpel und einfach ne ganze Menge SINN machen, so viele kleine Treiber zu nutzen, anstelle einiger grosser?

Ich meine:
64 Gekkos an 2 Sirus versus 4 PD.2150 an 2 LDPA1600 oder so?!
Was würde da als SBA wohl besser abschneiden?
Pegel, Präzision, Tiefgang?

Grüsse



 Poison Nuke 

#42 Verfasst am 10.09.2009, um 09:52:55



ich glaube um diese Frage zu beantworten gibt es wohl einfach zu wenig Erfahrung in dem Bereich (vorallem bei der inRoom Anwendung).

ein SBA aus 4 PDs ist ganz sicher auch nicht zu verachten. da gibt es eigentlich keinen Vor- und Nachteil. Beides sind es krasse Systeme. Egal für welches du dich entscheidest, mit beiden wirst definitiv wunschlos glücklich werden, ohne Wenn und Aber.


greetz
Poison Nuke

Sharangir

#43 Verfasst am 10.09.2009, um 10:02:59



Okay, die Antwort habe ich jetzt nicht erwartet

baut man eigentlich 64 Würfel, oder kann man eine riesige Box bauen?
Also eine 2,x mal 2,x meter grosse, massive Holzplatte und da 64 runde Löcher rein (dann sollte die gar nicht mehr so schwer sein)

Würde den baulichen Aufwand massiv reduzieren und auch das benötigte Holz..
aber wie sähe das vom Volumen aus?



 Poison Nuke 

#44 Verfasst am 10.09.2009, um 11:27:19



der Aufwand wäre geringer, aber auch wenn es wie bei Raummoden keine quermoden geben sollte, so hätte ich dennoch ein bissle Bedenken bei so einer großen Box, das die 2m da schöne Resonanzen mit sich bringen. Also vllt so 4*4er Würfel oder so, je nachdem was mathematisch am besten passt.


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero *

#45 Verfasst am 10.09.2009, um 14:10:56



URPS werden immer in Modulen gebaut damit du auf die gewünschte Impedanz (z.B.) 4Ohm kommst und die einzelnen Chassis ihre gewünschte Leistung (z.B. 100W) bekommen.

Bei kleinen Projekten bauten man dann z.B. 2x2 Module und bei großen 4*4. Diese Module spielen auf ein Volumen und bekommen ein Kanal der Endstufe. Am ende sieht es dann so aus:



Hierfür wurden 6,5" Chassis mit Alumembran verwendet die extra für ein URPS-Einsatz angefordert wurden. Bei einer Abnahme von 500 Stück kam der Chassispreis auf 12,50€

Klanglich soll dieses URPS deutlich besser als das Gecko URPS sein.



Barnie

#46 Verfasst am 10.09.2009, um 14:19:32



Dumme Frage, aber wie wird dieses URPS an den Raum angepasst?? Viel besser als ein SBA dürfte das im Raum nicht funktionieren, es sei denn, man stellt an jede Wand so eine "Chassiswand" hin oder??


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

DarkSubZero *

#47 Verfasst am 10.09.2009, um 14:46:02



Es funktioniert einfach wie ein riesen Horn bzw eine ebene Welle. Also nicht anders als ein großes SBA.



alexanderdergroße

#48 Verfasst am 10.09.2009, um 15:19:05



Gecko Chassi wurde eingestellt, wurde nie in Serie gebaut... War anscheinend nicht so tauglich...



Sharangir

#49 Verfasst am 10.09.2009, um 15:26:59



Na, ich nehme auch 8"er oder so..
10 x 10 Chassis, à 20€ das Stück

Das sähe auch fett aus



DarkSubZero *

#50 Verfasst am 10.09.2009, um 15:59:52



Komisch alle schienen von dem Chassis begeistert zu sein...

Die 6,5" Chassis bekommt man ja auch nicht einfach so.

8" Chassis mit einer 75er Spule und Alumembran wäre wohl perfekt für so ein Vorhaben.



TimB

#51 Verfasst am 10.09.2009, um 16:06:37




DarkSubZero schrieb:
Bei einer Abnahme von 500 Stück kam der Chassispreis auf 12,50€



was wurde mit den restlichen 308 Stück gemacht denn auf dem Bild sind "nur" 192?


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

DarkSubZero *

#52 Verfasst am 10.09.2009, um 16:07:52



Verbaut den ich mal, das Bild zeigt ja noch nicht das fertige URPS. Insgesamt soll es 480 Chassis haben.



Sharangir

#53 Verfasst am 10.09.2009, um 16:24:18



Wie das drücken muss, wenn man an allen vier Wänden in einem quadratischen Raum solch eine Bass-Wand aht?!

Richtig eingestellt ist das bestimmt tödlich



DarkSubZero *

#54 Verfasst am 10.09.2009, um 16:25:28



Das URPS auf dem Bild soll 160dB bei 50Hz machen.



Sharangir

#55 Verfasst am 10.09.2009, um 16:27:00



Freifeld?

Und in 100m Distanz noch 140-150dB nehme ich an

Heilige...



DarkSubZero *

#56 Verfasst am 10.09.2009, um 16:29:57



Ja, so ungefähr...wahrscheinlich fällt es sogar noch weniger ab.



Barnie

#57 Verfasst am 10.09.2009, um 17:20:10




Sharangir schrieb:
Freifeld?

Und in 100m Distanz noch 140-150dB nehme ich an

Heilige...


Aber was nutzt das in Räumen... Oder redet ihr von Konzertvertonung?? (Hab nicht alles mitverfolgt...)



DarkSubZero schrieb:
Es funktioniert einfach wie ein riesen Horn bzw eine ebene Welle. Also nicht anders als ein großes SBA.



Für den Aufwand finde ich das Resultat ehrlich gesagt nicht berauschend. Das Frequenzloch, das bei einem perfektem DBA in einem "normalen" Raum entsteht musst du auch wieder irgendwie stopfen, und dann musst du wieder einzelne Subs oder eben noch mehr "Subwände" verwenden...


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Guter Bass ist Einstellungssache!

DarkSubZero *

#58 Verfasst am 10.09.2009, um 17:23:29



Sprichst du jetzt von DBAs oder SBAs? Wir sprachen von SBAs.

Es geht hier allgemein um URPS und wie sie funktionieren. Auf den Einsatzort wurde nicht näher eingegangen, aber wie ich schon gesagt habe für Zu Hause ist ein URPS wirklich nur sehr bedingt empfehlenswert.



Barnie

#59 Verfasst am 10.09.2009, um 17:32:45



Ich rede auch von dieser Subwand da - urps


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Sharangir

#60 Verfasst am 10.09.2009, um 18:39:54



Jo, was ist damit, Barnie?

Das riesen-URPS, das da gezeit wird, ist ja nur ~1/3 komplett aufgestellt. (komplett sind's 480 Treiber, also etwa 80 x 60 Stück)
Das wird für Konzerte verwendet, nehme ich mal stark an


Aber mich interessiert halt, ob so ein URPS (aus 8 oder 10" Woofern, 100 resp. 64 Stück) in einem Kino-Raum nicht ein perfektes SBA abgeben würde?
Klar kommt es auf den Raum an, aber richtig mit EQ?!



Barnie

#61 Verfasst am 10.09.2009, um 19:09:51



Ja und im Raum sieht's dann so aus:

http://www.stereoplay.de/Themenspezial/Ratgeber-...ion_5388831.html

Viel Spass beim EQ-en...


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Sharangir

#62 Verfasst am 10.09.2009, um 19:17:14



Naja, ich rede von 64 Stücken, die sich da wohl etwas anders verhalten als die 4 kleinen Miniwoofer :)



Barnie

#63 Verfasst am 10.09.2009, um 19:44:16



Nich viel - ein "perfektes" SBA hat immer einen recht grossen Einbruch, der mit EQ kaum wegzubekommen ist.


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DarkSubZero *

#64 Verfasst am 10.09.2009, um 21:56:31



Wo denn?



TimB

#65 Verfasst am 10.09.2009, um 22:07:13



Und warum hat es den?


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

DarkSubZero *

#66 Verfasst am 10.09.2009, um 22:12:20



Wegen einer Mode aber mich würde interessieren wo genau dieser Einbruch stattfindet.



Barnie

#67 Verfasst am 10.09.2009, um 22:39:57




DarkSubZero schrieb:
Wo denn?


Je nach dem wie weit weg die gegenüberliegende Wand wegsteht, denn die verursacht sie. Weiss auch nicht genau wie man Auslöschungen berechnet (mag jetzt auch nicht suchen) aber in meinem Raum liegt sie irgedwo um 50Hz. Beim Andy ausm casaforum, dessen Raum ähnlich gross ist wie meiner, ist sie etwas höher:

http://mb.abovenet.de/galerie/albums/userpics/10084/SBA_l%C3%A4ngsachse.png
(sechs verschiedene Messpunkte auf der Querachse)

Wie du siehst, handelt es sich dabei nicht um eine "leichte Senke" - bei mir ist es fast noch schlimmer...


NACHTRAG:
Ein SBA wäre was tolles wenn man die gegenüberliegende Wand 100%ig absorbierend gestalten könnte, aber das schafft man in der Praxis leider nichtmal mit nem DBA... Alternativ könnte man die Wand auch raushauen! Andy wollte das Problem bei sich mit einigen wenigen VPR's lösen, aber die konnten nicht annähernd genug Energie absorbieren, als das sie dem Loch "gefährlich" werden könnten... Ich glaube, nichtmal eine mit VPR's vollgepflasterte Wand würde da viel daran ändern...


Mein Heimkino

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bearbeitet von Barnie, am 10.09.2009, um: 22:44:38


DarkSubZero *

#68 Verfasst am 10.09.2009, um 22:45:31



Cool, ein +- 30dB FG :D



TimB

#69 Verfasst am 10.09.2009, um 22:51:38



Wie sähe es mit genau auf den Bereich abgestimmte Helmholtz-Resonatoren oder Plattenabsorbern aus?


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Barnie

#70 Verfasst am 10.09.2009, um 23:15:18



Hab noch nie gesehen, dass jemand in der Praxis mehr als 5db mit Helmhöltzern wegbekommen hat, und bei Auslöschungen sowieso nicht - also eher aussichtslos! Mit Plattenresos noch mehr...

@DSZ
Sag ich doch! Und um wieder auf das eigentliche Threadthema einzugehen - deshalb finde ich die Möglichkeiten der Integration bzw. die Interaktion mit dem Raum genauso wichtig wie die Qualität des Subwoofers selbst. Daher mein Vorschlag mit vielen kleinen Subs, so verteilt im Raum, dass es einen EQ praktisch überlüssig macht.


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bearbeitet von Barnie, am 10.09.2009, um: 23:17:21


DarkSubZero *

#71 Verfasst am 11.09.2009, um 00:05:02



Wäre es möglich trotzdem so ein riesen SBA aufzubauen wegen Pegel und Tiefgang und nur vereinzelt Subwoofer im Raum gezielt so aufstellen um die Auslöschungen zu kompensieren?



Sharangir

#72 Verfasst am 11.09.2009, um 00:07:38



bei 100 Woofern wäre es möglich, je 50 Woofer zusammen anzusteuern (über die ganze Flächer verteilt!!!) und dann ein delay auf die andere Gruppe setzen, sodass sich keine Auslöschung bildet, oder nicht, Poison?

Weil bei 50 Woofern ist die Schallwand noch immer eine sehr ebene Welle!



DarkSubZero *

#73 Verfasst am 11.09.2009, um 03:49:43



Hier noch eine sehr interessante Zusammenfassung von verschiedenen Konzepten:

http://www.lautsprechershop.de/hifi/index.htm?/hifi/aka_sub_sonder.htm



Barnie

#74 Verfasst am 11.09.2009, um 08:57:08




DarkSubZero schrieb:
Wäre es möglich trotzdem so ein riesen SBA aufzubauen wegen Pegel und Tiefgang und nur vereinzelt Subwoofer im Raum gezielt so aufstellen um die Auslöschungen zu kompensieren?


Klar - wer den Aufwand auf sich nehmen will... Ich würde da wie gesagt gleich auf mehrere kleinere Subs setzen, die in der Gesamtheit dann auch gut Pegel und Tiefgang erreichen... Das Gesamtverhältnis aus Aufwand, Kosten und Ertrag ist da um Welten besser.


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Sharangir

#75 Verfasst am 11.09.2009, um 11:06:25



100 8"er kannst aber nicht einzeln stellen, oder?
Die haben dann keinen Tiefgang mehr, oder sehe ich das falsch?

Das wäre so geil, an jeder Wand 4 x 4 kleiner Woofer, dann am Boden noch 4 x 4 und an der Decke 4 x 4..
96 Woofer



DarkSubZero *

#76 Verfasst am 11.09.2009, um 14:29:48




Zitat:
Klar - wer den Aufwand auf sich nehmen will... Ich würde da wie gesagt gleich auf mehrere kleinere Subs setzen, die in der Gesamtheit dann auch gut Pegel und Tiefgang erreichen... Das Gesamtverhältnis aus Aufwand, Kosten und Ertrag ist da um Welten besser.



Das kann ich so nicht unterschrieben, denn die Chassis profitieren von Stacking ungemein und wenn du einfach 16 Subs im Raum verteilst oder ein 4*4 SBA baust wirst du bei der Multisubanordnung niemals den Pegel und Tiefgang des SBAs erreichen können. Kosten-Nutzen ist bei SBA also um einiges Besser als bei einem Multisub.



Barnie

#77 Verfasst am 11.09.2009, um 17:05:36



CB kannst du ja im Tiefgang nach eigenen Wünschen entzerren, wobei ich 20Hz als vernünftig sehe. Je nach Pegelbedarf stellst du dann mehr oder weniger Subs in den Raum. Damit dürften sich 99% aller Pegelwünsche realisieren lassen. Bei den restlichen 1% gebe ich dir recht... Klar hast du theoretisch recht. Ich berücksichtige dabei aber immer auch noch den Praxistauglichkeitsaspekt.


Mein Heimkino

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bearbeitet von Barnie, am 11.09.2009, um: 17:07:15


DarkSubZero *

#78 Verfasst am 11.09.2009, um 21:38:24



Mit Praxistauglichkeit dürfen wir bei dem Thread-Titel gar nicht erst anfangen.



Barnie

#79 Verfasst am 11.09.2009, um 22:21:16



Ja gut - ok!


Mein Heimkino

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TimB

#80 Verfasst am 11.09.2009, um 22:34:15



wenn wir nach dem Threadtitel gehen nehmen wir einen 2m hohen 10MW Plasma-Tieftöner


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

DarkSubZero *

#81 Verfasst am 11.09.2009, um 22:58:25



Der würde nicht annähernd so viel Luft verschieben.



TimB

#82 Verfasst am 11.09.2009, um 23:55:19



Dann nehmen wir 10GW, 5m höhe und 10Stk


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

bearbeitet von TimB, am 11.09.2009, um: 23:56:38


 Poison Nuke 

#83 Verfasst am 12.09.2009, um 08:57:52




DarkSubZero schrieb:
Der würde nicht annähernd so viel Luft verschieben.



woher willst du annährend wissen wie groß das mögliche Verschiebevolumen von einem Plasmajet ist? :.
das ausrechnen dürfte eine Tortour werden und praktische Erfahrungen gehen gegen Null ;)


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero *

#84 Verfasst am 12.09.2009, um 15:38:25



Schätzwert ;)

Wenn du überlegst um Luft zu bewegen braucht du Membranfläche und Hub. Das wird in der Größe so ein Plasma Lichtbogen nicht erreichen wie eine Wand voller TT.



Sharangir

#85 Verfasst am 12.09.2009, um 20:24:20



Also rein vom Pegel her, den eine "einfache" Entladung zwischen zwei Metallkugeln (20'000V ) mitbringt, denke ich schon, dass man da mit riesiger Fläche ordentlich Tiefgang bekommt..



DarkSubZero *

#86 Verfasst am 18.09.2009, um 22:05:49



Weiß jemand wie sie ein Chassis verhalten würde, wenn die komplette Membran aus einem invertiertem Dustcap bestehen würde? Ist zwar etwas OT aber passt gerade so schön



ferryman

#87 Verfasst am 18.09.2009, um 22:08:24



Dann müsste ja die Schwingspule so groß sein wie die Membran.

Oder meinst du einfach eine Kalottenform, invers?


Lamello rulez :p

DarkSubZero *

#88 Verfasst am 18.09.2009, um 22:11:37



Ich meine schon, dass die Spule so groß sein soll wie die Membran. Das Dustcap deshalb invers, damit die Luftverdrängung höher wird. Müsste doch rein theoretisch vom Impulsverhalten und Antriebs/Masse Faktor das Optimum darstellen.



TimB

#89 Verfasst am 18.09.2009, um 22:23:12



kommt dann noch auf die Materialien von der Dustcap der Schwingspule und dem Schwingspulenträger an

aber sonst wäre das doch mal was ein 18" Tieftöner mit 18" Schwingspule


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Krasser

#90 Verfasst am 18.09.2009, um 22:43:36



Seid Ihr sicher, dass die Luftverdrängung durch eine inverse Dustcap/Membran größer wird?

Ich würde denken (ohne es wirklich zu wissen ), dass für die Luftverdrängung nur Hub und Öffnungsfläche (also die plane Fläche, die von der Sicke eingeschlossen wird) verantwortlich sind.



DarkSubZero *

#91 Verfasst am 18.09.2009, um 22:56:53



100% sicher.;) Kannst es ja mal austesten, balle deine Hand zu einer Hemisphere und strecke sie bei Tempo 100 aus dem Autofenster mal mit der Innenfläche in Fahrtrichtung und mal mit der Außenfläche. Dann siehst du auf welcher Seite mehr Druck entsteht.

So einer 12er Chassis mit 10er Spule wäre schon geil ein bisschen Platz braucht man ja noch für die Sicke. Das Duschen würde ich aus einem Carbon-Kevler-EpoxydHarz-Verbund machen. Die DC ganz normal aus Alu.



ferryman

#92 Verfasst am 19.09.2009, um 11:29:17



Sorry, aber das ist Aerodynamik und hat mit der Luftverdrängung nischt zu tun

Ob die Dustcap invers ist oder aben nicht hat allenfalls Fertigungstechnische Vor/Nachteile, ansonsten wird vielleicht die Stabilität beeinflusst... aber Verschiebevolumen ist und bleibt Sd mal Xmax, und inwiefern ändert sich SD mit einer inversen Dustcap?`


Lamello rulez :p

 Poison Nuke 

#93 Verfasst am 19.09.2009, um 11:51:40



etwas in der Art wollte ich gestern auch schreiben aber ganz sicher wäre ich mir da im Moment nicht. Der Unterschied wird sicher marginalst sein aber ich könnte mir schon vorstellen, wenn man ein einzelnes Chassis hat, das nicht im Stack ist und nicht im Horn, das die Luft bei einer großen Dustcap und tiefen Frequenzen doch eher ausweicht als wenn sie sie bei einer inversen Dustcap weniger Möglichkeiten hat zum ausweichen.


Müsste man mal eine Messung machen, würde mich persönlich irgendwie schon interessieren, was es ausmacht. Naja, wird aber OT hier könnte man ja in einem der bestehenden Subwoofer THreads weiterführen die Diskussion


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero *

#94 Verfasst am 19.09.2009, um 14:53:08




Zitat:
Sorry, aber das ist Aerodynamik und hat mit der Luftverdrängung nischt zu tun



Und ob. Der Cw-Wert spielt bei Chassis genau so eine Rolle wie bei jedem anderen Körper der sich durch die Luft bewegt und umso schneller sich der Körper durch die Luft bewegt desto mehr kommt der Cw-Wert zum tragen. Umso langhubiger das Chassis desto mehr kommt der Effekt zum tragen.



KuschelTiga

#95 Verfasst am 19.09.2009, um 14:57:14



Die Membran schwingt aber. Dann müsste es drucktechnisch einen Unterschied machen, ob es aus dem Gehäuse raus oder ins Gehäuse rein schwingt. Wenn man dann mal einen beispielsweise 20Hz Sinus aufzeichnet, dann müsste jede 2. Amplitude größer sein, wenn das eine Rolle spielen würde. Hat das mal wer getestet?


edit: Peinlichkeit behoben (vielleicht sind noch mehr in den 3 Zeilen^^)

edit2: ich gehe davon aus, dass die Membranform reine Stabilitätsgründe hat. Die muss ja einiges an Spannung wegstecken

edit3: konnte auch keinen Unterschied feststellen, als ich mal nen Treiber invers in nem geschlossenen Gehäuse montiert hatte. War nur besser zu verkabeln und den Geruch konnte ich auch schneller merken.


bearbeitet von KuschelTiga, am 19.09.2009, um: 15:03:16


manollo139

#96 Verfasst am 19.09.2009, um 15:12:12



Die Verdrängung der Luft ist nicht beeinflusst davon, ob es invertiert ist oder nicht, da sich an der Fläche rein Garnichts ändert.

Die form hat nur eine Auswirkung auf den Luftwiderstand und somit die Geschwindigkeit, mit der z.B. ein Gegenstand herunterfallen würde.
Aber da das Chassi nicht fällt sondern von einem Magneten und Spule angetrieben wird, beeinflusst doch nur das Signal wie schnell sich das Chassi zu bewegen hat.
Die dabei in Bewegung gesetzte menge an Luft ist die Gleiche.

Es ist aber so, dass bei einer Invertierten Dustcap sich das Abstahlverhalten des Chassis ändern müsste.



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DarkSubZero *

#97 Verfasst am 19.09.2009, um 15:20:31



Ach Jungs jetzt fangt doch mal an nachzudenken was ihr das sagt. Probiert es doch einfach mal aus. Nehmt ein großes Stück Tonpapier und wickelt einen Kegel daraus. Dann bewegt ihr es einmal mit der spitzen Seite schnell in Richtung eures Gesichts und ein mal mit der anderen Seite und guckt dann was mehr Wind macht.

Bei ganz normalen Chassis werdet ihr keine Unterschiede hören, da diese zu gering sind, aber bei dem Beispiel ging es um Duscaps die die ganze Membran ausmachen. Wenn diese dann 24" groß wären und 30mm Hub machen würde, gäbe es da schon messbare Unterschiede.



manollo139

#98 Verfasst am 19.09.2009, um 15:25:52



Ja das das eine mehr wind macht kommt durch die Bündelung der Luft in eine Richtung.
Aber die verdrängte Luft ist die gleiche.
Wird nur in mehrere Richtungen "abgleitet" und kommt somit erst garnicht bei dir am Gesicht an.


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KuschelTiga

#99 Verfasst am 19.09.2009, um 15:27:42



Und jetzt machst du einen kapitalen Fehler.
Bei einer Schallwelle findet kein Materietransport statt. Was ist Wind?
Es geht nur um einen sich ausbreitenden periodischen Wechsel zwischen zwei Energiezuständen
Die Frage ist: kann die Membran eine periodische Druckveränderung verursachen oder nicht? Das hängt (zumindest bei meinen bisherigen Überlegungen) nicht von der Form ab. Die Form bestimmt nur, ob die Membran sich dabei verformt oder nicht.
Bei einer inversen Membran müsste doch die bewegte Masse enorm steigen, bei gleichzeitiger Abnahme der Stabilität der Aufhängung ???

Für eine Änderung im Abstrahlverhalten müsste die Struktur auf der Membran doch eigentlich lambda/4 betragen, oder lieg ich da falsch?



 Poison Nuke 

#100 Verfasst am 19.09.2009, um 15:57:26




KuschelTiga schrieb:
edit3: konnte auch keinen Unterschied feststellen, als ich mal nen Treiber invers in nem geschlossenen Gehäuse montiert hatte. War nur besser zu verkabeln und den Geruch konnte ich auch schneller merken.



das ist wohl das beste Gegenargument überhaupt. Denn selbst langhubige Tieftöner im Auto werden so verbaut und die machen da genauso viel Druck als wenn sie andersherum eingebaut werden. Und das übrigens auch wenn der Kofferaum offen ist...also nix DruKaEff.


greetz
Poison Nuke

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