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PN's Forum \ HiFi \ Allgemeines \ Einladung zu Umfrage über Wahrnehmungsunterschiede


Hörzone *

#1 Verfasst am 25.08.2009, um 09:53:19



Ich stell hier mal eine Anfrage zur Teilnahme einer Umfrage ein:


Zitat:
Liebe Musikenthusiasten,

Im Rahmen meiner Doktorarbeit möchte ich euch einladen, an einer kurzen Umfrage zum Wahrnehmungsunterschied von live gehörter und reproduzierter Musik teilzunehmen.

Diese Umfrage dient zur Vorbereitung einer umfassenden experimentellen Studie an der TU Berlin.
Diese wird modernste Audio-Simulationstechnologien nutzen, um beliebige virtuelle akustische Umgebungen
von höchster Überzeugungskraft zu erzeugen.

Der Fragebogen ist sehr kurz, vollständig anonym und unter

http://www.zoomerang.com/Survey/?p=WEB229JBUWFZGM

erreichbar. Er enthält im wesentlichen nur 3 Fragen, das Ausfüllen dauert in etwa 5 Minuten.

Eure Unterstüzung als musikalischen Enthusiasten ist hochwillkommen, jede Meinung ist wertvoll und relevant!
Und ich denke doch, daß jeder eine Meinung zum Unterschied von live gespielter und technisch reproduzierter Musik hat?


Mit besten Grüssen

Alex Lindau, TU Berlin



über rege Beteiligung freut sich der Autor. Die Ergebnisse werden allerdings nicht vor 2010 veröffentlicht, da es sich hier um eine umfangreichere Arbeit handelt.

viele Grüße
Reinhard


Gewerblicher Teilnehmer
www.hoerzone.de
Studio für Lautstprecher
Deutschlandvertrieb Vicoustic Raumakustikelemente

bearbeitet von Poison Nuke, am 25.08.2009, um: 13:38:25


ferryman

#2 Verfasst am 25.08.2009, um 12:35:09



Hab mich mal versucht


Lamello rulez :p

 Poison Nuke 

#3 Verfasst am 25.08.2009, um 13:53:23



ich auch. War ja eine sehr kurze Umfrage. Ich dachte da kommen noch ein paar mehr Fragen aber das waren ja lediglich 9 oder 10 :L

na mal schauen was er mit meinen Antworten anfangen kann, die dürften wohl sicher teilweise aus der Reihe tanzen :D


@ Reinhard:
kennt ihr euch persönlich oder wie kommst du dazu?


greetz
Poison Nuke

Hörzone *

#4 Verfasst am 25.08.2009, um 13:56:35



Nein, persönlich nicht. Kenn ich über ein geschlossenes Akustikforum..

noch ein paar Infos um was es letztich auch geht.

Konzertsaal und mediale Rezeption. Eine empirische Analyse durch immersive Audiotechnologien.

Die dynamische d.h. den Kopfbewegungen eines Hörers folgende Auralisation binauraler Raumimpulsantworten (BRIRs) erlaubt eine plausible, im Idealfall authentische Reproduktion prinzipiell beliebiger realer akustischer Umgebungen. Ein vom mir im Rahmen meiner Magisterarbeit entwickelter, automatisierbarer Messroboter (FABIAN) ermöglicht die schnelle Vermessung solcher BRIR-Sets in hoher Audioqualität. Eine am Fachgbiet entwickelte Software zur schnellen Echtzeitfaltung (fWonder) erlaubt das instantane Umschalten zwischen akustischen Simulationen multipler Quellen/Raumsituationen.

Die Möglichkeit des schnellen Umschaltens der Auralisation verschiedener BRIR-Sets gestattet erstmals einen direkten empirischen Vergleich der Wahrnehmung realer Live-Darbietungen (z.B. konzertanter Aufführungen) mit der üblicheren Wiedergabe von Tonträgeraufzeichnungen über Anordnungen elektroakustischer Wandler (Lautsprecher). Die Diskussion der für die „Natürlichkeit“ einer medialen Übertragung wesentlichen akustischen und nicht-akustischen Faktoren ist seit längerer Zeit Gegenstand produktionspraktischer und musikpsychologischer Diskurse. Eine empirische Überprüfung der für die Wahrnehmung eines audiotechnisch gestalteten Klangbilds wesentlichen Faktoren im Unterschied zum Live-Erlebnis rückt erst durch die moderne Binauraltechnik in greifbare Nähe. Insbesondere Art und Ausprägung des wahrgenommenen Unterschieds sind hierbei von Interesse. Qualitativ ermittelte und damit individuell valide Konstrukte sowie deren quantitative Bewertung können durch ein der Konstruktpsychologie entlehntes Untersuchungsdesign nach der Repertory Grid Technik (RGT) erreicht werden.

Begleitend wird die hierzu entwickelte Technologie auch bei anderen Fragestellungen zur Anwendung kommen (in der Lehre, bei öffentlichen Demonstrationen, in der Forschung: zum Vergleich von Lautsprechersystemen, zum subjektiven Vergleich von Raumakustik, bei Vergleichen mehrkanaliger medialer Wiedergabeverfahren wie WFS u.ä. oder auch beim Aufbau virtueller Kommunikationsumgebungen).

Technologische Teilaspekte der Arbeit umfassen insbesondere die Bestimmung der notwendigen - weil auditiv relevanten - Auflösungsgenauigkeit der zu messenden BRIR-Datensätze, die Beschleunigung des BRIR-Messverfahrens, Aspekte geeigneter Schallquellenrepräsentation bei der Messung (z.B. bzgl. ihrer Richtcharakteristik), die perzeptive Optimierung der Echtzeitfaltungssoftware, die Parameterisierung und Fernsteuerung der Auralisationsumgebung sowie die Evaluation und Einrichtung visueller und haptischer Interfaces zur immersiven und nichtintrusiven Versuchsdurchführung in virtuellen akustischen Simulationen.



Gewerblicher Teilnehmer
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 Poison Nuke 

#5 Verfasst am 25.08.2009, um 14:25:14



hm, so richtig versteh ich das noch nicht. Ist das ein Wellenfeldsynthesesystem das eine binaurale Wiedergabe immer exakt auf den Hörer ausrichtet oder was wird damit genau gemeint?
Weil wenn ich im Konzert meine Kopf bewege, bewegt sich das Klangbild ja nicht mit, so mal ganz stupide betrachtet.


greetz
Poison Nuke

Hörzone *

#6 Verfasst am 26.08.2009, um 14:46:41



ich hab das nochmals genau nachgefragt, hier die Antwort:


Zitat:
Hallo Reinhard

Der Abhörraum sollte so wenig wie möglich Einfluss nehmen (was sicher nicht immer vollstdtg. ereichbar ist). Aber die Kopfhörerwiedergabe erlaubt das ja ganz gut.

Das Schallereignis dreht sich dann tatsächlich nicht mit, wenn man den Kopfbewegt, eine frontale Quelle wird beim schauen nach links dort bleiben wo sie war (...d.h. nun von rechts kommen) also nicht "mitwandern"...

Der Vorgang ist letzlich identisch zu einer Filterung, nur das die Filter unhörbar, sehr schnell und während die Musik läuft ausgetauscht werden - und das das Filter das Schallfeld am Ohr (unseres Kunstkopfroboters) vollständig darstellt.

Probanden brauche ich natürlich immer ;-)...allerdings ist es zu den Hauptversuchen noch eine Weile hin (ich nehm edich gern in meinen Liste mit auf, wenn dir der Weg nicht zu weit ist). Für die vorher stattfindenden Evaluationen, in der Simulation und Realität prototypisch (für eine Quelle) direkt vor Ort in einem Saal umgeschaltet und verglichen werden können, kann ich aus versuchstheorttischen Aspekten leider nur Leute nehmen auf die ich länger "Zugriff" habe...

Viele Grüsse
Alex




Gewerblicher Teilnehmer
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bearbeitet von Poison Nuke, am 26.08.2009, um: 15:30:10


 Poison Nuke 

#7 Verfasst am 26.08.2009, um 15:32:05



achso, ist also eine Kopfhörerwiedergabe wo die Wiedergabe im Kopfhörer der KOpfrichtung vom Hörer angepasst wird...auch nicht schlecht 8)



greetz
Poison Nuke

Hörzone *

#8 Verfasst am 26.08.2009, um 15:49:01



die Probantentest beginnen erst im nächsten Jahr, wenns soweit ist, geb ich Bescheid, dann können sich interessierte ja melden.
Findet an der TU Berlin statt
viele Grüße
Reinhard


Gewerblicher Teilnehmer
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