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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Subwoofer \ Die Subwoofer-Fibel


DarkSubZero *

#1 Verfasst am 18.09.2009, um 05:15:49



Hallo zusammen,

da es in letzter Zeit sehr viele Diskussionen über Subwoofer und deren konstruktionsbedingten Vor- und Nachteile gab, habe ich mich aus gegebenem Anlass dazu entschlossen ein kleines Nachschlagewerk für alle beliebten und gehypeten Subwoofer-Chassis zu erstellen.

Für dieses Vorhaben habe ich mich mit einigen Spezialisten auf den jeweiligen Gebieten kurzgeschlossen und auf Erfahrung basierende Meinungen eingeholt.

Vorab möchte ich noch kurz erklären worum genau es hier überhaupt geht:

Es soll anhand von Simulationen und gesammelten Erfahrungen mit einer Auswahl an den beliebtesten Chassis dargestellt werden welche Chassis für welche Konzepte die besten Ergebnisse erzielt und was die einzelnen Konzepte für Vor- und Nachteile gegenüber den anderen hat.

Anfangen möchte ich mit der wohl beliebtesten und am weitesten verbreiteten Subwooferkonstruktion: Dem Bassreflex (BR).

BR-Gehäuse im Vergleich zu anderen Gehäusen recht groß, haben dafür aber auch einen großen Wirkungsgrad und auch mit nur einem Chassis einen respektablen Tiefgang. Diesen Tiefgang haben sie der Wirkungsgradsteigerung um die Tuningsfrequenz (TF) herum durch den Port (Resonator) zu verdanken.
Dieser Resonator funktioniert gewissermaßen wie ein mechanischer Filter 4. Ordnung (24dB/Oktave) und bringt auch einige Nachteile mit sich. Diese äußern sich meist in Verzerrungen (Klirr) um die TF herum, da dort Impedanzspitzen auftreten, die der Membran ganz schön zusetzen können und damit auch die Gruppenlaufzeit (GLZ) negativ beeinflusst, wodurch wieder die Präzision des Basses um diesem Bereich herum leidet und falls Membran und Antrieb des Chassis nicht sehr stark sind kann der Klang als schwammig und träge empfunden werden.
Daher bin ich auch der Auffassung, dass BR-Subwoofer aus klanglichen Gründen nicht oder nur in sehr speziellen Fällen, elektrisch entzerrt (Anhebung tiefer Frequenzen) werden sollte.

Aus diesem Aspekt aus habe ich bei meinen Simulationen (Simus) auch bewusst darauf verzichtet und keine sonstigen Filter oder Equalizer (EQ) gesetzt. Die Trennung wird Normalerweise bei einem BR-Gehäuse mit einem Tiefpass (TP) 4.Ordnung zwischen 60-80Hz vorgenommen.

Ziel der Simus war ein stets glatter Frequenzgang (FG) mit bestmöglichem Tiefgang und höchstmöglichem Wirkungsgrad (WG).

Da ich ein möglichst Breitbandiges Ergebnis erzielen wolle haben von Chassis aus allen Größen (12-24") und Preisklassen (60-1000€) gewählt.

Angetreten sind der Reihe nach von links nach rechts:

HKM XX-21 PA (22") grün
Beyma 18 LX60 (18") blau
Mivoc AWX184 (18") orange
PD.2450 (24") gelb
Visaton TIW300 (12") pink
PD.2150 (21") türkis
Mivoc AWM124 (12") braun
18S NLW9600 (21") rot
PD.1550 (15") weiß

Zum besseren Vergleiche habe ich als erstes alle Probanden in einem Schaubild Simuliert:



Wie man trotz des recht chaotischen Anblicks erkennen kann haben alle Subwoofer unter 100Hz bis zu ihren -3dB Punkt (f3) einen ziemlich linearen FG, der durch den Einsatz eines TP wirklich Aalglatt wird. Damit verschiebt sich f3 um einige Dezibel (dB) nach unten und man könnte sagen, dass lediglich der WG um 3dB sinkt.

Die Chassis wurden von mir in Folgenden Gehäusen simuliert:

HKM XX-21 PA: 897l, TF 17Hz, f3 19Hz/115dB, f6 15Hz/108,5dB
Beyma 18 LX60: 750l, TF 20,5Hz, f3 23Hz/117dB, f6 18,5Hz/112,5dB
Mivoc AWX184: 325l, TF 25,5Hz, f3 29Hz/114,5dB, f6 23Hz/110dB
PD.2450:660l TF 26Hz, f3 30Hz/124dB, f6 23,5Hz/121dB
Visaton TIW300: 125l, TF 26Hz, f3 30Hz/113dB, f6 24Hz/110,5dB
PD.2150: 210l, TF 32Hz, f3 40Hz/123dB, f6 31Hz/120dB
Mivoc AMW124: 44l, TF 34Hz, f3 41Hz/111dB, f6 31Hz/107,5dB
18S NLW9600: 153l, TF 37Hz, f3 42Hz/126,5dB, f6 34,5Hz/123,5dB
PD.1550: 100l, TF 41Hz, f3 50,5Hz/121dB, f6 39,5Hz/118dB

Nicht vergessen f6 ist relativ gesehen f3 (f6 = rel-3dB)!

Bevor sich jetzt einige fragen wieso ich z.B. beim PD2150 kein größeres Gehäuse simuliert habe um den Tiefgang zu verbessern, möchte ich noch mal auf das Ziel der Simus Hinweisen. Denn umso größer das Gehäuse wurde, desto welliger wurde der FG. Ob man solche Chassis dann weiter entzerren möchte auf Kosten des Klangs muss jeder für sich selbst entscheiden.


Kommen wir zum GLZ-Diagramm:



Wie man hier schön erkennen zeichnen sich die von den Resonatoren hervorgerufenen erwähnten Spitzen ab. Dies ist aber nicht weiter schlimm, da man die Unterschieden in bei der GLZ im Subsonicbereich nicht wahrnehmen kann und diese in den entscheidenden Bereichen stark abfallen.

SPL (Sound Power/Pressure Level) und SPL MAX zeigen den WG 1W-1m und den höchst erreichbaren Pegel an im Freifeld.

SPL:


SPL MAX:


In kleinen bis mittelgroßen Räumen kann man meist je nach Aufstellung noch 6-12dB raus holen.

Hier die Daten bei 20Hz/60Hz:

HKM XX-21 PA: SPL 91dB/93dB, SPL MAX 118,5dB(17,5Hz)/121dB
Beyma 18 LX60: SPL 92dB/95dB, SPL MAX 119,5dB/122dB
Mivoc AWX184: SPL 84dB/92,5dB, SPL MAX 100dB/117dB
PD.2450: SPL 87dB/96dB, SPL MAX 111dB/125DB
Visaton TIW300: SPL 79,5dB/89dB, SPL MAX 102dB/114dB
PD.2150: SPL 77,5dB/94dB, SPL MAX 102,5dB/123dB
Mivoc AMW124: SPL 69dB/88dB, SPL MAX 88dB/111dB
18S NLW9600: SPL 73dB/94dB, SPL MAX 105dB/127dB
PD.1550: SPL 70dB/94dB, SPL MAX 88dB/121dB

Auf cone excursion (Membran Hub) verzichte ich mal, da dieser Graf nur sehr schwer vergleichbar ist.

Ich habe hier die 9 Subwoofer in 3er Gruppen eingeteilt damit man es deutlicher erkennen kann und zu dem noch einige Beispiel TP-Filter gesetzt. Ich habe sie so gesetzt, dass alle Chassis mindestens 60Hz linear schaffen und der FG trotzdem komplett glatt bleibt. Die Farben sind die gleichen geblieben.



HKM XX-21 PA TP 2.Ordnung 60Hz
Beyma 18 LX60 TP 2.Ordnung 72Hz
Mivoc AWX184 TP 4.Ordnung 70Hz



Visaton TIW300 TP 4.Ordnung 70Hz
18S 21NLW9600 TP 4.Ordnung 93Hz
PD.1550 TP 4.Ordnung 125Hz



PD.2450 TP 4.Ordnung 71Hz
PD.2150 TP 4.Ordnung 97Hz
Mivoc AWM124 TP 4.Ordnung 80Hz




bearbeitet von DarkSubZero, am 10.11.2010, um: 18:37:46


 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 18.09.2009, um 10:01:24




DarkSubZero schrieb:
Bevor sich jetzt einige fragen wieso ich z.B. beim PD2150 kein größeres Gehäuse simuliert habe um den Tiefgang zu verbessern, möchte ich noch mal auf das Ziel der Simus Hinweisen. Denn umso größer das Gehäuse wurde, desto mehr sank der Wirkungsgrad und damit auch der Maximalpegel.



genau das will ich jetzt fragen...weil es war bisher immer so das je größer das Gehäuse ist, desto höher der Wirkungsgrad bei tieferen Frequenzen, insbesondere der MaxSPL stieg dann an.


greetz
Poison Nuke

KuschelTiga

#3 Verfasst am 18.09.2009, um 10:39:35



Ich finde das 900l Gehäuse etwas realitätsfern. Das ist ja ~1m³ in Würfelform!
Wenn man die Gehäuseform ein bisschen variiert, dann nimmt das Ding soviel Platz weg wie eine 2er Couch.

Außerdem zweifel ich die absolute Verlässligkeit der Simulationen auch etwas an



DarkSubZero *

#4 Verfasst am 18.09.2009, um 10:52:27




Poison Nuke schrieb:

DarkSubZero schrieb:
Bevor sich jetzt einige fragen wieso ich z.B. beim PD2150 kein größeres Gehäuse simuliert habe um den Tiefgang zu verbessern, möchte ich noch mal auf das Ziel der Simus Hinweisen. Denn umso größer das Gehäuse wurde, desto mehr sank der Wirkungsgrad und damit auch der Maximalpegel.



genau das will ich jetzt fragen...weil es war bisher immer so das je größer das Gehäuse ist, desto höher der Wirkungsgrad bei tieferen Frequenzen, insbesondere der MaxSPL stieg dann an.



Aber nicht mit einem linearem FG.;) Hab mich da vielleicht etwas falsch ausgedrückt.

- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting



KuschelTiga schrieb:
Ich finde das 900l Gehäuse etwas realitätsfern. Das ist ja ~1m³ in Würfelform!
Wenn man die Gehäuseform ein bisschen variiert, dann nimmt das Ding soviel Platz weg wie eine 2er Couch.

Außerdem zweifel ich die absolute Verlässligkeit der Simulationen auch etwas an



Nein ist es nicht. Wenn in einem 10qm zimmer platz für 16 HKMs in CB ist wird in einem Heimkino auch der ein oder andere in BR unterkommen;)

Seit wann sind Simulationen absolut Verlässlich? Ist natürlich nur ein grober Anhaltspunkt um besser die Unterschiede verschiedener Chassis in verschiedenen Gehäusen zu erklären.





KuschelTiga

#5 Verfasst am 18.09.2009, um 11:09:43




DarkSubZero schrieb:

Aber nicht mit einem linearem FG.;) Hab mich da vielleicht etwas falsch ausgedrückt.


Wie linear ist denn ein linear simuliertes Gehäuse (man beachte da mal die krassen Unterschiede zwischen Winisd Pro, Winisd Beta, Boxsim, Lautsprechercad und wie sie nicht alle heißen) in einem meinetwegen 40m² großen Wohnzimmer?
Ich hab bis jetzt mit gleichmäßig abfallenden Gehäusen wesentlich bessere Erfahrungen gemacht. Könnte daran liegen, dass mein größtes Wohnzimmer bisher auch bei ~35m² lag


Zitat:

Nein ist es nicht. Wenn in einem 10qm zimmer platz für 16 HKMs in CB ist wird in einem Heimkino auch der ein oder andere in BR unterkommen


Und wenn du dich in einen Schrank setzt, um einen Film zu sehen
Ich zahle halt ungern jeden Monat ein Schweinegeld pro m² Wohnfläche um mir die dann zuzubauen :p




DarkSubZero *

#6 Verfasst am 18.09.2009, um 11:52:04



Die FG fällt doch gleichmäßig ab, ich weiß gar nicht was du hast.


Zitat:
Und wenn du dich in einen Schrank setzt, um einen Film zu sehen
Ich zahle halt ungern jeden Monat ein Schweinegeld pro m² Wohnfläche um mir die dann zuzubauen :p



Musste dir halt was schön großes kaufen dann hast du Platz und muss auch keine Miete mehr zahlen



ferryman

#7 Verfasst am 18.09.2009, um 17:59:14




Zitat:
Diese äußern sich meist in Verzerrungen (Klirr) um die TF herum, da dort Impedanzspitzen auftreten, die der Membran ganz schön zusetzen können und damit auch die Gruppenlaufzeit (GLZ) negativ beeinflusst, wodurch wieder die Präzision des Basses um diesem Bereich herum leidet und falls Membran und Antrieb des Chassis nicht sehr stark sind kann der Klang als schwammig und träge empfunden werden.
Daher bin ich auch der Auffassung, dass BR-Subwoofer aus klanglichen Gründen nicht oder nur in sehr speziellen Fällen, elektrisch entzerrt (Anhebung tiefer Frequenzen) werden sollte.



Hallo,

Sollten die Verzerrungen nicht im Bereich der TF besonders niedrig sein, da hier die Hubmindernde Funktion von BR den Hub auf wenige Millimeter, selbst bei Maximalpegel, drückt? Wie schliesst du von Impedanzspitze auf Klirr? Meinst du die Impedanzhöcher, die für jedes BR charakteristisch sind, oder Impedanzgang"fehler"?

Von der Entzerrung bei BR rätst du ab, weil es die Gruppenlaufzeit erhöht, oder die Membran weiter belastet?

Des Weiteren: Dass bei BR ein Überschwinger (Ripple) vermieden werden sollte, ist naheliegend. Aber wo liegt der Vorteil eines (laut Simu) schnurgeraden Frequenzgangs, gegenüber 3db Restwelligkeit? Doch nicht wirklich im Energiefrequenzgang?

Danke im Voraus,
Julian

PS: Die Fragen dienen nicht dazu, deine Argumentation auseinander zu nehmen (um dies im Voraus klarzustellen), ich bin nur interessiert. Hut ab vor dem Aufwand
Hinzufügen könntest du noch das verzögerte Ausschwingverhalten des Resonators bei der Abstimmfrequenz, woraus auch direkt auf ein verzögertes Einschwingen geschlossen werden kann.






Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 18.09.2009, um: 18:00:43


DarkSubZero *

#8 Verfasst am 18.09.2009, um 19:07:48




Zitat:
Sollten die Verzerrungen nicht im Bereich der TF besonders niedrig sein, da hier die Hubmindernde Funktion von BR den Hub auf wenige Millimeter, selbst bei Maximalpegel, drückt? Wie schliesst du von Impedanzspitze auf Klirr? Meinst du die Impedanzhöcher, die für jedes BR charakteristisch sind, oder Impedanzgang"fehler"?



Der Klirr entsteht um die TF, weil es Schwierig für die Schwingspule ist den Membran bei diesem schlagartigen Lastwechsel unter Kontrolle zu halten und die Membran deshalb in Partialschwingungen aufbricht. Nach unten hin wirds wie an der GLZ auch zu erkennen ist deutlich schlimmer und der Hub ist auch unverhältnismäßig hoch.


Zitat:
Von der Entzerrung bei BR rätst du ab, weil es die Gruppenlaufzeit erhöht, oder die Membran weiter belastet?



Richtig und nicht nur die Membran sondern den Antrieb, was sich in Klirr und geringerem Pegel/WG manifestiert.


Zitat:
Des Weiteren: Dass bei BR ein Überschwinger (Ripple) vermieden werden sollte, ist naheliegend. Aber wo liegt der Vorteil eines (laut Simu) schnurgeraden Frequenzgangs, gegenüber 3db Restwelligkeit? Doch nicht wirklich im Energiefrequenzgang?



Dieser Vorteil liegt nur in der Theorie. Wenn die Simus 100% zuverlässig wären (was sie nicht sind) und man in einem Schalltotenraum oder Freifeld hören würde hätte man einen perfekten FG. In der Praxis aber scheitert die an vielen verschiedenen Faktoren.


Zitat:
Hinzufügen könntest du noch das verzögerte Ausschwingverhalten des Resonators bei der Abstimmfrequenz, woraus auch direkt auf ein verzögertes Einschwingen geschlossen werden kann.



Das ist korrekt.

Das war jetzt bisher auch nur das erste Viertel. Weiter 3 Teile werde ich hinzufügen und mir noch weiter Informationen zu kommen.



ferryman

#9 Verfasst am 18.09.2009, um 19:15:00




Zitat:
Dieser Vorteil liegt nur in der Theorie. Wenn die Simus 100% zuverlässig wären (was sie nicht sind) und man in einem Schalltotenraum oder Freifeld hören würde hätte man einen perfekten FG. In der Praxis aber scheitert die an vielen verschiedenen Faktoren.


Ja eben! Und wo liegt dann das praxisbezogene Argument für einen absolut linearen Subwooferfrequenzgang? Gerade die Kritik an Schwankungen um 2db verstehe ich nicht.


Zitat:
Der Klirr entsteht um die TF, weil es Schwierig für die Schwingspule ist den Membran bei diesem schlagartigen Lastwechsel unter Kontrolle zu halten und die Membran deshalb in Partialschwingungen aufbricht.


Also Partialschwingungen entstehen vor allem bei der Tuningfrequenz? Ich weiss nicht, ob der Begriff Partialschwingung hier tatsächlich passt... ich würd es dabei belassen, von Membranverbiegung zu sprechen. Eine Partialschwingung gibt es meines Erachtens erst über der Membranresonanz.


Zitat:
Nach unten hin wirds wie an der GLZ auch zu erkennen ist deutlich schlimmer und der Hub ist auch unverhältnismäßig hoch.


Aus dem Grund betreibt man Bassreflex- Subwoofersysteme auch nicht weit unter Reso- würde es doch den Vorteil des Wirkungsgrades und der Hubmindernden Funktion kosten. Solange aber der Hub nicht höher ist, als darüber gibt es imho kein Problem leicht unterhalb der TF. Group Delay sinkt sogar teilweise wieder.


Zitat:
Richtig und nicht nur die Membran sondern den Antrieb, was sich in Klirr und geringerem Pegel/WG manifestiert.


Das lässt aber den Schluss zu, dass es viele Chassis gibt, die durch wohldimensionierten Antrieb, viel linearen Hub und stabiler Membran in BR durchaus eine Entzerrung ohne Nachteile zulassen- für Kurzhuber mit kleine Schwingspule gilt das natürlich nicht.

Gerade wenn auf der TF entzerrt wird, entfällt eine übermäßige Hubsteigerung im Übertragungsbereich.

Gruß,
Julian


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 18.09.2009, um: 19:18:33


DarkSubZero *

#10 Verfasst am 18.09.2009, um 19:38:35




Zitat:
Ja eben! Und wo liegt dann das praxisbezogene Argument für einen absolut linearen Subwooferfrequenzgang? Gerade die Kritik an Schwankungen um 2db verstehe ich nicht.




Was gibts da nicht zu verstehen? Ich bin halt ein Perfektionist und wenn ich eine Simu erstelle soll diese (zumindest in der Theorie) perfekt sein. Du kannst ja ruhig +-3dB simulieren ich mags halt +-0dB.


Zitat:
Also Partialschwingungen entstehen vor allem bei der Tuningfrequenz? Ich weiss nicht, ob der Begriff Partialschwingung hier tatsächlich passt... ich würd es dabei belassen, von Membranverbiegung zu sprechen. Eine Partialschwingung gibt es meines Erachtens erst über der Membranresonanz.



http://de.wikipedia.org/wiki/Partialschwingung


Zitat:
Aus dem Grund betreibt man Bassreflex- Subwoofersysteme auch nicht weit unter Reso- würde es doch den Vorteil des Wirkungsgrades und der Hubmindernden Funktion kosten. Solange aber der Hub nicht höher ist, als darüber gibt es imho kein Problem leicht unterhalb der TF. Group Delay sinkt sogar teilweise wieder.



Wie im ersten Posting bereits geschrieben bleibt es jedem selbst überlassen.


Zitat:
Das lässt aber den Schluss zu, dass es viele Chassis gibt, die durch wohldimensionierten Antrieb, viel linearen Hub und stabiler Membran in BR durchaus eine Entzerrung ohne Nachteile zulassen- für Kurzhuber mit kleine Schwingspule gilt das natürlich nicht.



In der Praxis ist viel hab nie linear, deshalb baut man mit unter auch riesige Stacks um den Hub und somit auch den Klirr bei hohen Pegelanforderungen zu minimieren.

Warte doch einfach die nächsten Teile ab da werde ich noch auf vieles eingehen und erklären.



ferryman

#11 Verfasst am 18.09.2009, um 19:47:29



In dem Wiki Artikel verstehe ich nicht, was an Mode 01 eine Partialschwingung sein soll... schwingt doch alles gleich, nur dass sich die Membran verbiegt.
02 und 03 sind die, die ich gemeint hab, und sollten im Betriebsbereich des Subwoofers nicht vorkommen- soviel zu meinem Einwurf.

Willst du auf meine anderen Fragen garnicht mehr eingehen? Gerade der Punkt der Entzerrung wäre einige Argumente wert- nicht nur ein "muss jeder selbst wissen". Das mit der Simu ist jetzt klar, danke.

Ich habe übrigens gedacht, ich könnte was zu der Fibel beitragen. Soll ich mich hier noch beteiligen?


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 18.09.2009, um: 19:56:35


KuschelTiga

#12 Verfasst am 18.09.2009, um 19:49:34




ferryman schrieb:

Ja eben! Und wo liegt dann das praxisbezogene Argument für einen absolut linearen Subwooferfrequenzgang? Gerade die Kritik an Schwankungen um 2db verstehe ich nicht.


Ich rate mal, dass es ihm dabei um eine gewisse Vergleichbarkeit geht.

edit: Viel zu spät auf Absenden geklickt^^


Zitat:
Fabel



Genial :)


bearbeitet von KuschelTiga, am 18.09.2009, um: 19:52:56


DarkSubZero *

#13 Verfasst am 18.09.2009, um 19:55:09




Zitat:
Ich habe übrigens gedacht, ich könnte was zu der Fabel beitragen. Soll ich mich hier noch beteiligen?




Wenn du uns eine bebilderte Tiergeschichte schreiben möchtest, bitte nur zu!

@Kuscheltiga: jetzt warst du schneller^^


bearbeitet von DarkSubZero, am 18.09.2009, um: 19:56:52


ferryman

#14 Verfasst am 18.09.2009, um 19:56:19



Sorry Jungs.


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 18.09.2009, um: 19:57:24


AundB

#15 Verfasst am 18.09.2009, um 20:10:49



Vielleicht noch ne Anmerkung zu Entzerren bei BR-Gehäusen. Mit zunehmender Entzerrung wird das Impulsverhalten auch immer schlechter.



ferryman

#16 Verfasst am 18.09.2009, um 20:14:47



Hallo AundB,

könntest du das erklären, was du damit genau meinst, und wie es zustande kommt?

Julian


Lamello rulez :p

AundB

#17 Verfasst am 18.09.2009, um 20:27:54



[EDITED]
Leider habe ich keine echten Erfahrungen, nur theoretisches Wissen in diesem Bereich.
Das Impulsverhalten zeigt nicht nur die Verzögerung beim Wiedergeben des elektrischen Signals sondern auch die Abweichung vom Pegel was in meinen Augen auch "Klirr" bedeutet. Verzögerung d.h. das Signal wird wiedergegeben aber zu einem späteren Zeitpunkt als das elektrische Signal eintrift.(GLZ)
Es wird ein Impuls auf die Spule gegeben und es wird dann gemessen wie schnell (GLZ) und genau (Klirr?) der LS den Impuls dann in Schalldruck umsetzt. Es kann z.B. sein, dass ein Resonator ein paar Schwingungen braucht um auf den Soll-Pegel des elektrischen Signals zu kommen. Das wird daran deutlich, dass in einer Messung mit Sinusburst die Amplitute des wiedergegebenen Schalldruckes, mit jeder Schwingung erst stufenweise zunimmt-das System schwingt sich ein. Das bedeutet IMHO bei hohen Filtergüten (z.B. BRs und entzerret CBs etc), dass ein kurzes Signal vom BR nicht sofort "lautstark" wiedergegeben wird, sondern erst bei längerem Anregen des Resonators der simulierte Pegel auch wirklich erst erreicht wird. D.h. das System muss länger angeregt werden, was bei Musik ja nicht zum Alltag gehört, sind ja keine reinen Sinuswellen. Da sind CBs besser dran.
Allgemein: Jeder Filter muss sich erst einschwingen (ein chassis ist auch eine Art BP-Filter) und laut dem "Lautsprecherbau"-Buch von Vance Dicason verschlechtert jeder Filter weiter das Impulsverhalten. Also kommt ein Impuls mit geringerem Pegel daher als das Musiksignal es vorsieht. Wie UKW auch mal sagte, dass der resonator ja nicht sofort perfekt schnell anspricht, er braucht Zeit bis er voll angeregt ist.


bearbeitet von AundB, am 18.09.2009, um: 20:37:30


ferryman

#18 Verfasst am 18.09.2009, um 20:32:24



Ich kann daraus leider nicht erschliessen, warum bei BR eine Entzerrung noch weniger zu empfehlen ist als bei CB: in beiden Fällen verschlechtert sie das Impulsverhalten, klar: aber dies wird durch den Resonator nicht verschlimmert; der geringere Hub bei der TF lädt halt dazu ein.

Dass der Resonator an sich Zeit zum einschwingen braucht, ist klar- aber wie hängt das mit den el. Filtern zusammen?

Edit: Ach, ich glaube du meinst das so, dass das Verschlechterte Impulsverhalten dazu führt, dass die Zeit nicht reicht den Resonator anzuregen?


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 18.09.2009, um: 20:34:41


 Poison Nuke 

#19 Verfasst am 18.09.2009, um 20:34:19



liegt daran weil sich die Phase teilweise massiv verbiegt und gerade die entzerrte Frequenz "später" kommt. Allerdings kann man es nur im Freifeld wirklich sicher sagen. Im Raum hingengen kann sich durch eine Entzerrung das Impulsverhalten sogar verbessern, durch den Einfluss der Raummoden.
Ist also auch ein zweiseitiges Schwert.



@ DarkSubZero
zeig mir mal die Membran deren Eigenreso so extrem tief liegt, das da Partialschwingungen entstehen? Glaub doch nicht alles was so erzählt wird. Die Schallgeschindigkeit in Festkörpern ist bei den verwendeten Materialien IMMER weit höher als in der Luft und jetzt rechne mal aus wie lang so eine Schallwelle allein schon an der Luft ist. Wie soll da nun die Membran in Partialschwingungen aufbrechen? Richtig, völlig ausgeschlossen. Was halt passieren kann, das die Membran sich verbiegt, wie ferryman es richtig geschrieben hat.

Nur wenn man sich die Membrane mal etwas genauer anschaut sieht man schnell, das die Entwickler auch nicht ganz blöde sind und die die schon ziemlich robust bauen.


einfacher test, wer wie ich mal nen großen Subwoofer zum zerlegen hat:
15" oder 18" Chassis ausbauen und die Membran herauslösen und von der Schingspule trennen.
Dann einfach mal mit der Rückseite nach oben legen und dann sich draufstellen. Also die die ich bisher hatte, haben mein Gewicht von 80kg gehalten...ohne sich zu verbiegen. Wenn man es übertrieben hat oder querbelastet hat, dann brach das Teil regelrecht und man hatte einen wundervoll sichtbaren Riss.
Weiterhin, wenn das Chassis intakt ist...einfach mal draufstellen und dann vollgas geben...bei mir hat sich da nix mehr bewegt. Mein Gewicht war wohl zu groß.

Heißt für mich: wenn sich die Membran wirklich deutlich verbiegen sollte, dann MÜSSEN sichtbare Schäden zurückbleiben, weil sie sich erst relevant verbiegt wenn es zu spät ist. Und die Schwingspule schafft obendrein nicht so eine Kraft aufzubringen wie sie meine Gewichtskraft beim draufstellen hatte.

Und selbst wenn sich die Membran um wenige mm verbiegt, was interessiert das eine Schallwelle von mehreren METERN länge? Das ist ein Verhältnis von 1:10.000 und mehr. Im Kiloherz bereich würde ich mir da vllt Gedanken machen aber nicht im Bass.



Und jetzt noch eins:
woher kommt dieser Schwachsinn (!), das bei der TF der Klirr höher sein sollte? Genau das Gegenteil ist der Fall, die Membran muss doch weniger huben...aber seht euch doch einfach mal Messungen von bekannten BR Subs an und urteilt selbst:
http://www.hometheatershack.com/forums/subwoofer...b12-nsd-1-a.html




greetz
Poison Nuke

ferryman

#20 Verfasst am 18.09.2009, um 20:36:00



Sagmal Robert, du und ich einer Meinung... dass ich das noch erlebe...


Lamello rulez :p

TimB

#21 Verfasst am 18.09.2009, um 20:38:29




Poison Nuke schrieb:
Weiterhin, wenn das Chassis intakt ist...einfach mal draufstellen und dann vollgas geben...



Du empfiehlst das uns doch jetzt nicht wirklich oder?


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

AundB

#22 Verfasst am 18.09.2009, um 20:38:56



Habe es gerade editiert oben, mein Beitrag. Sollte besser zu lesen sein jetzt



 Poison Nuke 

#23 Verfasst am 18.09.2009, um 20:41:43




TimB schrieb:

Poison Nuke schrieb:
Weiterhin, wenn das Chassis intakt ist...einfach mal draufstellen und dann vollgas geben...



Du empfiehlst das uns doch jetzt nicht wirklich oder?



ich hatte einige Subwoofer zum testen da :D
in der Hinsicht bin ich halt auch ein "hifi-killer" :twisted



@ AundB

Klirr ist, wenn der Lautsprecher Frequenzen wiedergibt die vorher nicht im Signal waren. Meist harmonische Vielfache, teilweise auch unharmonische Vielfache. Wenn man eine Spektrumanalyse macht bei einem Sinuston, dann sieht man da bei höheren Frequenzen uach noch ein paar Ausschläge...das sind die Klirrkomponenten :prost


greetz
Poison Nuke

AundB

#24 Verfasst am 18.09.2009, um 20:49:34




Zitat:
...das sind die Klirrkomponenten


Ok ja nix einzuwenden aber ich kenns allgemein, dass Klirr einfach jede mögliche Art von Verzerrung/Abweichung vom eigentlichen Signal ist. Wenn die Begriffe: "Klirr" und "Verzerrung" nicht das selbe bedeutet dann ist ok Dann wäre Klirr also nur als Frequenzanteile anzusehen, die im eigentlichen Signal garnicht vorhanden sind und erst bei der Wiedergabe fälschlicher Weise entstehen.

EDIT:

Zitat:
Edit: Ach, ich glaube du meinst das so, dass das Verschlechterte Impulsverhalten dazu führt, dass die Zeit nicht reicht den Resonator anzuregen?


Ja, das ist es


bearbeitet von AundB, am 18.09.2009, um: 20:53:53


TimB

#25 Verfasst am 18.09.2009, um 20:51:28



dann hat man bei einem viel zu kleinen BR-Port halt viel Klirr in Form von Strömungsgeräuschen


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

DarkSubZero *

#26 Verfasst am 18.09.2009, um 20:54:31




Zitat:
Glaub doch nicht alles was so erzählt wird.



Wenn sich da die Lautsprecherentwickler bei vertun da vertue ich mich mit der Aussage auch. Wenn man schon den unerkanntesten DIYlern der Szene nicht glauben darf, was soll ich dazu noch sagen...



Zitat:
woher kommt dieser Schwachsinn (!), das bei der TF der Klirr höher sein sollte? Genau das Gegenteil ist der Fall, die Membran muss doch weniger huben...aber seht euch doch einfach mal Messungen von bekannten BR Subs an und urteilt selbst:



Ich habe ja nicht gesagt, dass es genau auf der TF passiert sondern um sie herum und gerade darunter wo der Hub am größten ist.



KuschelTiga

#27 Verfasst am 18.09.2009, um 20:56:03




Poison Nuke schrieb:

Nur wenn man sich die Membrane mal etwas genauer anschaut sieht man schnell, das die Entwickler auch nicht ganz blöde sind und die die schon ziemlich robust bauen.


einfacher test, wer wie ich mal nen großen Subwoofer zum zerlegen hat:
15" oder 18" Chassis ausbauen und die Membran herauslösen und von der Schingspule trennen.
Dann einfach mal mit der Rückseite nach oben legen und dann sich draufstellen. Also die die ich bisher hatte, haben mein Gewicht von 80kg gehalten...ohne sich zu verbiegen. Wenn man es übertrieben hat oder querbelastet hat, dann brach das Teil regelrecht und man hatte einen wundervoll sichtbaren Riss.



So ganz verstanden, wie du dich da draufstellst (aber nicht auf die Membran, oder?) hab ich nicht.
Hab nen 15" von Cerwin Vega auf dem Schrank liegen. Bei dem kann ich die Membran mit dem kleinen Finger deformieren^^



ferryman

#28 Verfasst am 18.09.2009, um 20:58:50




Zitat:
Ich habe ja nicht gesagt, dass es genau auf der TF passiert sondern um sie herum und gerade darunter wo der Hub am größten ist.

Darksubzero, wenn das so ist ist es aber kein Argument gegen BR an sich.

Andreas, das würde ja bedeuten, dass einzelne Signale verloren gehen. Ich denke eher, dass es den bekannten Nachteilen des Systems nur ein klein wenig nachhilft, ein sanft abfallendes BR- System, das auf die 0db- Linie entzerrt wurde wird ähnlich tun, wie ein direkt linear abgestimmtes (dann mit größerem Gehäuse). Beides, die Entzerrung und die Abstimmung auf einen steilen Abfall beeinflusst das Impulsverhalten. Letztlich von Belang ist der Zielfrequenzgang- wir behandeln ja gerade die Verwandtschaft elektrischer und akkustischer Filter.

Edit, um das mal weiterzuspinnen: Eventuelle Verluste durch Membranverbiegung bei Großsignalanwendungen müssten sich doch bei der Power Compression niederschlagen. Oder nicht? Die messen doch auch nur den Akkustischen Output bei x- Leistung.
Die Werte sind gerade bei subjektiv "guten" Chassis aber enorm niedrig. Unabhängig von der Membrangröße.


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 18.09.2009, um: 21:12:51


 Poison Nuke 

#29 Verfasst am 19.09.2009, um 00:52:42




DarkSubZero schrieb:
Wenn sich da die Lautsprecherentwickler bei vertun da vertue ich mich mit der Aussage auch. Wenn man schon den unerkanntesten DIYlern der Szene nicht glauben darf, was soll ich dazu noch sagen....



nichts. Hast doch selbst den Artikel verlinkt, das da lesen, mal einen x-beliebigen Tieftöner nehmen, Pi mal Daumen eine Festkörperschallgeschwindigkeit die da passt und ausrechnen wie lang die Wellenlänge bei der höchsten Einsatzfrequenz ist und siehe da, was merkt man? Genau, es kann einfach gar nicht gehen. Das meinte ich einfach, nicht nur Aussagen (egal von wem sie kommen) für bares nehmen sondern vorher einfach mal nachdenken obs auch rational einen Sinn ergibt.



Zitat:
So ganz verstanden, wie du dich da draufstellst (aber nicht auf die Membran, oder?) hab ich nicht.
Hab nen 15" von Cerwin Vega auf dem Schrank liegen. Bei dem kann ich die Membran mit dem kleinen Finger deformieren^^


ich meinte das Chassis demontieren...Sicke abschneiden oder zumindest vom Korb lösen, Zentrierung entfernen und dann halt die Membran rausnehmen. Und dann das Chassis auf die Sicke sozusagen legen und dann mal versuchen wieviel Kraft man auf die Schwingspule bringen kann eh die Membran sich deformiert. Und wie gesagt, wenn man sehr vorsichtig ist kann man sich bei einem guten Tieftöner draufstellen. Allerdings jede kleine Abweichung von einer senkrechten Kraftachse ist mehr oder minder das Todesurteil für die Membran...aber die ist an sich ja eh schon kaputt wenn man das gemacht hat :D


Bei nem Mitteltöner ist klar da verhält sich das ganze wieder völlig anders, hier sind die Wellenlängen schon teilweise im Bereich der Membrangröße...auch wenn das normalerwiese im oberen kHz Bereich erst ist.





zu dem Klirr:
also unterhalb finde ich wirklich kein Gegenargument. Wenn man einen hoch abgestimmten BR hat muss man halt einfach noch einen Hochpass setzen. Und alles was darüber ist, ist nicht schlechter als bei CB.


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero *

#30 Verfasst am 19.09.2009, um 02:43:23




Zitat:
zu dem Klirr:
also unterhalb finde ich wirklich kein Gegenargument. Wenn man einen hoch abgestimmten BR hat muss man halt einfach noch einen Hochpass setzen. Und alles was darüber ist, ist nicht schlechter als bei CB.



Das sehen die meisten auch anders. Ich mag mir da noch kein von bilden. Wie will man sowas überhaupt testen? Ein Chassis verhält sich in 200l CB anders als in 200l BR auch über der TF. Der Resonator hat immer eine Auswirkung auf den Klang auch wenn die über der TF nicht so ausgeprägt ist. Ein Subwoofer hat eh nur ein schmalbandiges Spektrum was über ca. 2 Oktaven geht und in diesem Bereich nimmt der Resonator schon Einfluss auf den Klang, da sich die Luftfeder bei diesen Frequenzen im BR noch anders verhält als in CB, die dort viel härter ist und das Ein- und Ausschwingverhalten der Membran anders beeinflusst. Bei mehreren hundert Hz könnte es schon eher sein, dass sich BR wie CB verhält.



DarkSubZero *

#31 Verfasst am 19.09.2009, um 04:24:35



MAX SPL @ f3 und f6 wurde hinzugefügt.

3 Simus mit TP-Filter Hinzugefügt.



 Poison Nuke 

#32 Verfasst am 19.09.2009, um 09:42:34




DarkSubZero schrieb:
Ein Chassis verhält sich in 200l CB anders als in 200l BR auch über der TF. Der Resonator hat immer eine Auswirkung auf den Klang auch wenn die über der TF nicht so ausgeprägt ist.



mach doch bitte mal eine Simu und schau es dir an. das sind nicht ein paar hundert Hz sondern wenn man z.B. 20Hz als TF hat, dann ist ab 40Hz das ganze spätestens schon identisch (!) zum CB, egal ob GLZ, SPL usw.
Hab zumindest noch keine gegenteilige Simu gesehen...ok WinISD berechnet es ja auch immer gleich. Und der Resonator ist doch ja auch nix anderes als das bei einer bestimmten Frequenzn +- einer Oktave zu verändern. Warum sollte er noch höher wirken? eine Oktave oberhalt der Abstimmung ist es so, das die Luft im Resonator einfach nicht mehr mitschwingen kann und damit ist das Loch wie geschlossen.

Bei meinen Subs konnte ich auch keinen Unterschied messen ab 35Hz aufwärts im Raum, wenn ich den Resonatoren verschlossen hatte oder nicht. Es wirkte sich wirklich nur in der untersten Oktave aus.


greetz
Poison Nuke

KuschelTiga

#33 Verfasst am 19.09.2009, um 10:08:47



Warum funktionieren denn dann geschlossene Gehäuse nicht, wenn sie undicht sind?
Ein winziger Spalt (Fläche minimal) mit einer länger von 19mm (Wandstärke) wäre doch eine ultratiefe Abstimmung. Liegt das dann nur an den Strömungsgeräuschen (die ja nicht auftreten dürften, wenn der Ton mehrere Oktaven über der Tuningfrequenz liegt), oder warum versaut das das Gehäuse schon ?



 Poison Nuke 

#34 Verfasst am 19.09.2009, um 10:21:54



naja welche Abstimmung der genau hat lässt sich wohl nicht so einfach ermitteln. Aber der Wirkungsgrad der Subs wird dadurch im oberen Bereich eher nicht schlechter (kam mir zumindest so vor)...es ist halt nur überdeutlich hörbar das was nicht in Ordnung ist und daher fängt da normalerweise auch keiner an zu messen sondern schaut das er den Spalt dichtbekommt.
wüsste zumindest nicht das jemand mal einen Sub mit so einem Spalt und dann ohne gemessen hat, wer würde das machen :L


aber vllt findest du ja einen der so ein Problem hatte und die TF vom Spalt ermittelt hatte und dann eine Messung vom ganzen Sub gemacht hat eh er den Spalt abgedichtet hat :D


greetz
Poison Nuke

ferryman

#35 Verfasst am 19.09.2009, um 11:24:15



Der Spalt ist zu klein, da sind die Strömungsverluste so groß dass keine nennenswerte Schallleistung zustande kommt- was man hört ist das Pfeiffen.


Lamello rulez :p

KuschelTiga

#36 Verfasst am 19.09.2009, um 14:43:57



Mal angenommen, das Bassreflexgehäuse würde sich ein paar Oktaven höher identisch wie ein Geschlossenes verhalten, dann dürfte es aber nicht pfeifen.
Der Spalt hat eine sehr geringe Fläche bei verhältnismäßig extremer Länger -> super tiefe "Port"-abstimmung.

Da man den Spalt aber trotzdem auch bei "höheren" Frequenzen negativ hören kann, beweist das doch (oder hab ich was falsch angenommen?), dass sich ein Bassreflexgehäuse eben auch deutlich über der Tuningfrequenz nicht wie ein Geschlossenes verhält.

Und da wären wir wieder beim kuscheltigaschen Postulat: die Aussagekraft des stink normalen Frequenzgangs geht gegen 0 (*smiliemitironieschildchen*)



DarkSubZero *

#37 Verfasst am 19.09.2009, um 15:08:07



Sorry Poison, aber jetzt erzählst du Unfug. Ich habe es eben noch mal mit meinem Magnat Quantum getestet. Bei entsprechender Lautstärke kamen noch bis knapp 200Hz deutliche Luftströmungen aus dem BR-Kanal. Halt mal bei dir ein Blatt dran und teste es selbst. Zudem habe ich die Ports mal mit Schaumstoff gestopft und das hatte auch eine Klangveränderung zur Folge.

Wie ich bereits gesagt habe wird der Unterschied nach oben hin kleiner aber, dennoch besteht er.



AundB

#38 Verfasst am 19.09.2009, um 15:36:22




Zitat:
ein Bassreflexgehäuse eben auch deutlich über der Tuningfrequenz nicht wie ein Geschlossenes verhält.


...denn ein Filter wirkt theoretisch bis in die Unendlichkeit. Die Frage ist nur wie stark er dort noch wirkt. Aber hat man ein Mal ein Filter gesetzt so erstreckt sich seine Auswirkung bis ins Unendliche. Das erkennt man an der GLZ, sie ist auch bei viel höheren Frequenzen, als der Tuningfrequenz, höher als bei einer CB-Kiste, nur nimmt die GLZ eben immer weiter ab und nähert sich dem CB-Zustand welches es aber nie erreichen kann. Aber praktisch gesehen dürfte wohl nach einer Oktave bei BR-Kisten wirklich kein Unterscheid mehr zu spüren sein, da er einfach zu klein ist und sich die Kiste (fast, fast, fast) wie eine CB-Kiste verhält.


bearbeitet von AundB, am 19.09.2009, um: 15:37:24


 Poison Nuke 

#39 Verfasst am 19.09.2009, um 16:09:30



bei mir kann ich da leider keine Luft spüren...was aber auch dran liegt das ich selbst bei 16Hz mit 120dB dort nur einen leichten Luftzug habe, durch die gigantische Portgröße.

Zumindest messtechnisch macht es bei mir ab einer Oktave drüber def nichts aus.

DarkSubZero, wenn du so große Worte schwingst, warum machst du dann nicht am Beispiel des Magnats mal eine ultimative Vergleichsmessung ;)


greetz
Poison Nuke

TimB

#40 Verfasst am 19.09.2009, um 16:12:06




Poison Nuke schrieb:
...selbst bei 16Hz mit 120dB...



du schaffst bei dir 16Hz mit 120dB


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

DarkSubZero *

#41 Verfasst am 19.09.2009, um 16:15:28




Zitat:
DarkSubZero, wenn du so große Worte schwingst, warum machst du dann nicht am Beispiel des Magnats mal eine ultimative Vergleichsmessung



Hab ich doch oder was meinst du jetzt?



 Poison Nuke 

#42 Verfasst am 19.09.2009, um 16:27:11



seh ich aber nicht :P
einfach mal dein SPL nehmen an den Rechner anschließen und dann einmal eine komplette Messunge machen mit BR offen und einmal geschlossen. Fgang, eventuell Maxpegel bei einigen ausgewählten Frequenzen und vllt noch GLZ wenn du dir das zutraust :prost


greetz
Poison Nuke

KuschelTiga

#43 Verfasst am 19.09.2009, um 19:33:18




Poison Nuke schrieb:


Zumindest messtechnisch macht es bei mir ab einer Oktave drüber def nichts aus.



Was genau hast du denn da gemessen? Den Frequenzgang, oder hast du das vollständige Signal verglichen?



 Poison Nuke 

#44 Verfasst am 19.09.2009, um 19:42:59



inRoom. Bei der Größe von den Subs war auch gar nix anderes möglich. Und ja Frequenzgang. Wollte halt wissen was CB vs BR ausmacht. Aber das ist so ewig her das ich nichtmal mehr weiß ob ich überhaupt die Messungen gespeichert habe, geschweige denn wo. Ich weiß halt nur in Carma beim übereinanderlegen der Fgänge war das wirklich nur im untersten Bereich gewesen der Unterschied. Also an sich relativ ähnlich zu den Simus.


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero *

#45 Verfasst am 19.09.2009, um 20:26:04



Ich trau mir das zu aber die Software erkennt mein SPL nicht. Zudem will ich hier keinen von irgendwas überzeugen, sondern lediglich von meinen Erfahrungen berichten.



 Poison Nuke 

#46 Verfasst am 19.09.2009, um 21:03:01



du hast den Thread so in der Form gestartet als "Lexikon". Und da müssen halt Aussagen auch passen. Es kommt hier definitiv so rüber von dir als wäre es so und das was du sagst wäre unabänderlich ein Dogma.

Nur teilweise war es halt nicht so ganz richtig und man kann es nicht als "Dogma" stehen lassen. Daher so gesehen ja, du musst uns überzeugen, wenn der Thread so in der Form stehenbleiben soll ;)


und warum erkennt die Software das SPL nicht? Hat das keinen Audioausgang wo du einen Klinkestecker anschließen kannst? Musst ja nicht über USB machen.


greetz
Poison Nuke

KuschelTiga

#47 Verfasst am 19.09.2009, um 21:42:01



Kannst du eventuell auch mal mehr als den Frequenzgang messen? Hast du ne Möglichkeit auch "Gestalt" des "Sinus" (wie nennt man das?) und Phase/Zeit zu vergleichen?
Sollte ja inzwischen bekannt sein, dass ich die Dinger (Frequenzgang) gar nicht mag (sind eben nur der Schatten im Höhlengleichnis), da zwei völlig verschiedene Situationen (Zeit und Signal!) ein gleiches Ergebnis produzieren können.



DarkSubZero *

#48 Verfasst am 20.09.2009, um 02:04:54



Wie schon gesagt habe ich diesen Beitrag(der lange noch nicht fertig ist) verfasst, weil es wie du weißt in letzter Zeit viele Unstimmigkeiten gab was subwooferkonzepte anging. Diese wollte ich halt mit einander Vergleich und ich kann absolut nichts verstehen wieso darum so ein Trubel gemacht wird, gerade da erst das erste Konzept vorgestellt wurde (CB, URPS und RiPol sollen noch folgen).

Ich verstehe auch nicht was es da so viel zu diskutieren gibt ich habe in der "Fibel" absolut nichts falsches stehen, sondern lediglich ein Paar Simulationen gepostet und die Basics dazu erklärt.

Falls an so einer "Lektüre" kein Interesse besteht sagt das gleich dann lösche ich den Ersten Beitrag komplett und spare mir die Mühe für den Rest. Bisher waren es lediglich 6 Stunden die ich effektiv an dem Beitrag saß und eine Tage intensive Informationsbeschaffung sozusagen aus erster Hand.

Also falls ihr denkt, dass es Blödsinn oder überflüssig ist was ich hier schreibe dann sagt mir das bitte jetzt. Ich würde mich im diesen Fall sehr freuen wenn jemand anders einen Vergleichsartikel über die verschiedenen Subwoofer Konzepte und Chassisauswahl schreibt, dann brauch ich auch die ganzen verschiedenen Testgehäuse und Messungen mit meinen Subwoofern auch nicht mehr durchführen und spare mir damit auch Zeit, Geld und Nerven.

Die Entscheidung liegt bei euch.


Btw, mein SPL hat ein Klingenanschluss aber was soll ich daran anschließen?



TimB

#49 Verfasst am 20.09.2009, um 02:30:38



Also Ich wäre schon dafür das du deine "Lektüre" hier fortsetzt du solltest aber schon für Kritik offen sein denn diese ist in diesem Forum zu min. 90% begründet


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

 Poison Nuke 

#50 Verfasst am 20.09.2009, um 09:57:31



dito, finde das schon super was du machst :daumen
aber du hast hier im Forum ja keine Idioten vor dir und da es ja mehr oder weniger eine allgemeingültige Lektüre werden sollte, bietet es sich schon an das alles ohne Zweifel ist.

ich wurde gestern auch freundlich per Email darauf hingewiesen das in meinem Subwooferartikel der Bereich zur TML falsch ist und darauf hin hab ich mich hingesetzt und eingehend damit beschäftigt und mit dem betreffenden User nochmal kurzgeschlossen und das ganze dann verbessert. Ich bin halt auch nicht allwissend :D
Wenn wir nachfragen heißt das ja nicht das wir das schlecht finden im Gegenteil, wir wollen halt nur das inhaltlich auch wirklich richtig ist und keine Fragen offen lässt. Weil wenn wir nachfragen heißt es ja auch soviel das vllt einfach nur etwas nicht so geschrieben wurde das es jeder auf Anhieb versteht.



DarkSubZero schrieb:
Btw, mein SPL hat ein Klingenanschluss aber was soll ich daran anschließen?



den Rechner, LineIn. Dann ist das ganze einfach nur wie ein Mikrofon und du kannst mit ARTA z.B. dann Messungen machen :prost


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero *

#51 Verfasst am 20.09.2009, um 17:09:43



Bisher hat aber noch niemand gesagt und begründet was explizit falsch im ersten Beitrag ist und was ich verbessern sollte. Ich habe eher den Eindruck gehabt, dass allgemein gemeckert wurde, weil einige die Simulationen anders machen würden was jedoch jedem selbst überlassen ist und nicht als richtig oder falsch zu bewerten ist.

Also für Verbesserungsvorschläge war ich schon immer offen dann soll diese aber auch vernünftig erklärt werden, was bisher nicht der Fall war.


Dazu brächte ich ein Kabel Miniklinke auf Miniklinge, das ich nicht besitze.





 Poison Nuke 

#52 Verfasst am 20.09.2009, um 18:01:24



was wurde bisher nicht vernünftig erklärt? Die Hauptpunkte waren doch bisher, soweit ich das überblicke die:

- größeres Gehäuse bei BR bringt mehr Wirkungsgrad (lediglich auf Kosten eines absolut linearen Fganges,
- BR um die TF herum hat weniger Klirr als ein CB. Unterhalb der CF steigt es an aber da liegt dann halt die Kunst das man es entweder so tief abstimmt das es außerhalb des relevanten Bereichs ist oder es wird gefiltert. Überhalb von TF musst erstmal zeigen das Klirr wirklich schlechter ist wie bei CB, konnte ich bisher noch nirgendwo eindeutig sehen.
- BR und CB sind ab eine Oktave über TF identisch im relevanten Maßstab...da will ich ja das du das beim Magnat mal misst. Bei meinen Subs ist es zumindest so.


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero *

#53 Verfasst am 20.09.2009, um 20:05:48




Zitat:
- größeres Gehäuse bei BR bringt mehr Wirkungsgrad (lediglich auf Kosten eines absolut linearen Fganges,



Das hatte ich am ersten Tag direkt editiert, da ich es ja auch so sehe nur mich lediglich falsch ausgedrückt habe.


Zitat:
- BR um die TF herum hat weniger Klirr als ein CB. Unterhalb der CF steigt es an aber da liegt dann halt die Kunst das man es entweder so tief abstimmt das es außerhalb des relevanten Bereichs ist oder es wird gefiltert. Überhalb von TF musst erstmal zeigen das Klirr wirklich schlechter ist wie bei CB, konnte ich bisher noch nirgendwo eindeutig sehen.



Da gehen die Meinungen auseinander. Bis keine eindeutigen Beweise in diesem Punkt sind kann können wir wohl keine genauen Aussagen treffen.


Zitat:
- BR und CB sind ab eine Oktave über TF identisch im relevanten Maßstab...da will ich ja das du das beim Magnat mal misst. Bei meinen Subs ist es zumindest so.



Ich habs schon gemessen und was dazu geschrieben aber ich werde versuchen die Messung aufzuzeichnen und dann zu posten.



ferryman

#54 Verfasst am 08.02.2010, um 17:36:53



Gehts hier nochmal weiter, oder gab es zuviel Gegenwind auf dem Weg?

Die größten Werke der Geschichte blieben unvollendet


Lamello rulez :p

DarkSubZero *

#55 Verfasst am 08.02.2010, um 17:44:16



Ja, so ungefähr...

Wenn ich aber mit dem Bau meiner neuen Gehäuse für die HKMs anfange werde ich noch was dazu schreiben, jetzt über den Winter hab ich nicht so wirklich Lust Draußen was zu basteln.



AlmGandi

#56 Verfasst am 08.02.2010, um 17:49:59



Was wirds denn?

mfg



DarkSubZero *

#57 Verfasst am 08.02.2010, um 17:59:31



Höchstwahrscheinlich CB als 2x 4x1 LA/SBA


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