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PN's Forum \ Computer \ Programmierung \ Programmiersprachen \ LaTeX


dr.thod *

#1 Verfasst am 29.09.2009, um 11:36:35



Generelle Frage, vor allem an jene gerichtet die viele Facharbeiten/Artikel schreiben müssen. Wer benutzt die Textsatz-Sprache LaTeX? Ist ja eigentlich ein Quasistandard. Falls es hier Experten oder Interessenten gibt, könnte man ja sowas wie einen "Stammtisch" darüber etablieren.


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 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 29.09.2009, um 12:00:36



wird LaTeX heutzutage echt noch so stark verwendet? Weil grundlegend kann man das ganze ja auch mit nun mittlerweile fast jedem Textbearbeitungsprogramm auf WYSIWYG Basis sowas machen, ohne das es dabei an Funktionen mangelt. Oder etwa doch?


weil ich weiß nicht, mir erscheint LaTeX eher als unnötige verkomplizierung vom Arbeitsablauf. Wenn man ein umfangreiches wissenschaftliches Dokument erstellt will ich mich nicht noch parallel mit der syntaktisch korrekten Umsetzung der Ausschreibungen beschäftigen. die modernen Textprogramme bieten hier ja schon teilweise einen sehr guten Automatismus an und sind vorallem deutlich schneller was die umformatierung angeht...man klickt einfach die gewünschte Elementgruppe an und sieht auch sofort wie sich eine Formatänderung auswirkt...bei LaTeX muss man wahrscheinlich erst eine Objektklasse anpassen und das ganze neu parsen lassen, oder?



gibt es einen echten Vorteil von LaTeX das einem die WYSIWYG nicht bieten?


greetz
Poison Nuke

dr.thod *

#3 Verfasst am 29.09.2009, um 15:11:36



Dazu kann ich folgenden Link empfehlen - spricht mir aus der Seele:

http://www.matthiaspospiech.de/latex/informationen/

Vor allem der Absatz "Warum LaTeX"

Der Einstieg ist wie bei jeder "Programmiersprache" natürlich nicht so trivial, aber steht erstmal die Präambel und man hat die wichtigsten Befehle drauf, dann kann man sich AUSSCHLIESSLICH auf das Schreiben ansich kümmern. Vor allem nachträgliches tauschen von Abschnitten ohne dass man dann mühsam alle Referenzen neu ordnen muß (das ist bei Diplomarbeiten mit 50-100 Abbildungen und um die 100 Literaturnachweisen schon eine Qual).

Außerdem ein wirklich professionell anmutender Schriftfluss durch Ligaturen und harmonische Zeilenumbrüche und die konkurrenzlose Formelumgebung.

Wenn man öfter damit zu tun hat, stört einem das Fehlen von WYSIWYG gar nicht. Das kompilieren geht fix, und die Fehlermeldungen sind selbsterklärend.

Vor allem diese Präsentation gibt Aufschluß was ich meine.

http://homepage.ruhr-uni-bochum.de/Georg.Verweyen/latexfuerword.pdf


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bearbeitet von dr.thod, am 29.09.2009, um: 15:17:53


Boettgenstone

#4 Verfasst am 30.09.2009, um 21:12:50



Hi,
ich hab mit Latex bisher nur ein wenig rumprobiert, bei Laborberichten werde ich in Zukunft kein openoffice/word mehr benutzen da bekommt man nur graue Haare Formeleditoren sind umständlich, Tabellen nervig und Bilder einfügen funktioniert so gut wie nie problemlos.
Bei längeren Berichten wird man mit Word garantiert nur verrückt.

Fürs Anlegen von Tabellen oder Diagrammen benutze ich inzwischen IDL oder Matlab.(scilab wäre open source die Lizenzen für die beiden anderen Programme sind ohne Uni im Hintergrund reichlich teuer)


Gruß,
Christoph

dr.thod *

#5 Verfasst am 30.09.2009, um 21:41:57



Tabellen sind in TeX allerdings auch nicht ganz trivial. Aber da gibts ein kleines Freeware Tool mit dem man wie mans in Excel gewöhnt ist machen kann (bzw. direkt reinkopieren).


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 Poison Nuke 

#6 Verfasst am 30.09.2009, um 21:43:33



wie sieht eine Tabelle in reiner TeX Ausschreibung denn aus? Hat es wenigstens ähnlichkeit mit HTML Konstrukten?


greetz
Poison Nuke

dr.thod *

#7 Verfasst am 30.09.2009, um 21:49:22



Es ist sogar noch ein bißchen einfacher als in HTML. Man notiert die Spaltenzahl, kann die absolute oder relative Größe und Ausrichtung festlegen und die einzelnen Elemente werden dann einfach mit speziellen Zeichen umgebrochen. Was eben noch sehr schön ist, es gibt auch Makros welche die Positionierung Zahlen unterschiedlicher Größe und die Formelzeichen von sich aus regulieren. Das ist nämlich etwas worauf in der Fachwelt verflucht viel Wert gelegt wird.


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Soundfreak

#8 Verfasst am 11.12.2009, um 15:30:57



Also ich studiere ja Physik und Mathe in Münster und ich kann nur sagen das LaTeX da Standart ist, 90% aller Veröffentlichungen sind it LaTex geschrieben. Der unübertreffliche Vorteil sind die Formeln und die sehen auch noch viel besser aus, kein Formeleditor mit dem man ewig rum hantieren muss, wie in Word. Des Weitere, die Formel-Nummerierung, automatische Überschriften und Texstrukturierung, automatische Quellenverzeichnisse, usw. Eigentlich alles was man will, man muss sich halt "nur" einarbeiten!


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

bearbeitet von Soundfreak, am 11.12.2009, um: 15:31:46


dr.thod *

#9 Verfasst am 14.12.2009, um 09:20:22



Und wie mit jeder "Programmiersprache" kommt man auch damit irgendwann wie von selbst zurecht. Inzwischen hab ich sogar ne sehr mächtige Möglichkeit gefunden Diagramme über Gnuplot direkt in TeX einzubauen. Das sieht aus wie aus einem Guss. Ich bin begeistert. Und mein Prof. auch. Wenn mit einem gewissen Funkeln in den Augen bei der Abgabe einer Belegarbeit kommt "Ach die is ja in LaTeX geschrieben", dann tröstet das vielleicht auch über gewisse inhaltliche Mängel hinweg.


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