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PN's Forum \ HiFi \ Allgemeines \ Surround & Heimkino \ Wie die neuen Surroundformate aussehen sollten (nicht kanalgebundener 3D Sound)


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 05.03.2008, um 22:35:21



im Hifi-Forum gibt es aktuelle eine kleine Diskussion über 3D Sound usw.

Daher wollte ich hier mal eine kleine Dikussion zum Thema neue Soundformate für den Audiobereich starten.



also, aktuell ist es ja so, dass bei den Tonformaten für jeden Kanal eine eigene Tonspur erstellt wird. Dabei gibt es grundlegend erstmal 2.0, 5.1, 6.1 und 7.1 bis 13.2 (die letzten beiden wohl noch nicht wirklich genutzt).
Zumindest ist es jetzt ja so, dass der Tonmeister vor dem Abmischen wissen muss, für was für eine Kanalanzahl es abgemischt wird.
Und weiterhin ist der Konsument im Endeffekt schon fast gezwungen, bei sich zuhause exakt genauso eine Anlage aufzustellen.

Es ist also eine recht umständliche Sache, da man wenig flexibel bei der Lautsprecheraufstellung usw ist. Außerdem kann man nicht soo einfach auch noch Kopfhörer oder andere Übertragungssyteme nutzen.



Wenn man jetzt mal in den PC Bereich zu den 3D-Spielen schaut. Dort gibt es seit Jahren bereits den Standard "EAX" und aktuell "OpenAL". Damit ist es möglich, dass der Sounddesigner völlig unabhängig von der entgültigen Lautsprecheraufstellung sagen kann, was für Geräusche wo in einem virtuellen Raum vorkommen sollen.
Der Sounddesigner arbeitet jetzt im Prinzip also einfach mit einem 3D Programm, erzeugt da einen virtuellen Raum und platziert in diesem Raum die Geräusche und den Hörer und dann wird einfach nur noch jedes Geräusch als Monodatei gespeichert und eine Szenedatei, in der drin vermerkt ist, wann und wo in was für einen Raum welches Geräusch vorkommt.
Die Soundkarte im PC ist nun in der Lage, ein normalerweise völlig frei definierbares Soundsystem anzusteuern und die Klangdaten so umzusetzen, dass es auf diesem System möglichst ideal klingt.
Ok, aktuell sind halt als Vorgabe normale Konfigurationen als Vorgabe drin, aber man kann auch die Lautsprecher ganz wo anders hinstellen:



wie man sieht, kann man hier die Winkel einstellen, in dem der LS zum Hörer steht. Die Soundkarte kann also im Prinzip jede erdenkliche AUfstellung verarbeiten und setzt dann das vom Sounddesigner erzeugte Stück auf dieses System um. Dabei ist es unabhängig, ob man über Kopfhörer, Stereo, 5.1 oder gar 20.2 oder so hört.
Der Tonmeister hat dann im Endeffekt sogar massiv weniger Arbeit.




Nur leider fehlt es noch an den Technologien in den Receivern. Prinzipiell müssten die Hersteller nur ähnliche Chips einbauen, wie auf den Soundkarten vorkommen und schon könnte man bei Zulieferung von entsprechenden Daten einen komplett virtuellen Klangraum erzeugen, der in der Krönung in einem 3D-WFS System endet, aber dass muss ja nicht sein, denn der Vorteil von meiner Variante ist, dass man eben jede beliebige Lautsprecherkonfiguration umsetzen kann, je nachdem was Raum + Budget hergeben.




Also, was meint ihr dazu?


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 05.03.2008, um: 22:38:42


Gordenfreemann

#2 Verfasst am 05.03.2008, um 22:40:18



Klingt sehr interessant. Ich hoffe die Firmen entwickeln mal entsprechende Chips, das wär echt der Hit


Streben nach Perfektion

Depeche Mode - neues Album 17.04.09 - SOUNDS OF THE UNIVERSE


CHILLOUT_AREA

#3 Verfasst am 05.03.2008, um 22:49:46



Aber diie Industrie wartet bis es billiger wird,sonst würde es schon heute geben.





 Poison Nuke  *

#4 Verfasst am 06.03.2008, um 06:37:35



das ist so eine Sache...weil wenn man sich überlegt: ab 50€ aufwärts bieten Soundkarten bereits einen größeren Funktionsumfang wie jegliche AVRs. Die Hard- und Software existiert ja schon seit ein paar Jahren. Es müsste sich im Endeffekt doch nur noch auf einen Codec geeinigt werden, mit dem alles einheitlich gespeichert werden kann. Im Endeffekt ists sogar billiger wie die aktuellen Systeme, da wesentlich einfachere Implementation und noch viel geringerer Aufwand für die Tonmeister.


greetz
Poison Nuke

Yaso

#5 Verfasst am 02.09.2008, um 19:16:02



Wenn ich das richtig deute liegt das Problem darin, das ein
Großteil der Arbeit bei den PC-gestützen Systemen softwareseitig
gelöst wird - sprich die Umrechnung auf die einzelenen physisch
vorhandenen Lautsprecher.
Das ist in sofern kein Problem da ein Computer ja Rechenkapazität
en masse hat.

Bei Recievern sieht das anders aus, hier müssen Embedded-Lösungen her.
Ich denke das die schwerer zu realisieren sind und dementsprechend auch
den Preis nach oben treiben. Und das soweit, das sich wohl zur Zeit
keiner traut ein solches Produkt auf den Markt zu schmeissen.

Vielleicht liege ich aber auch komplett falsch

Grüße!

(PS: Erster Beitrag, dazu noch in einem alten Thread...)


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 Poison Nuke  *

#6 Verfasst am 02.09.2008, um 19:29:06



willkommen in unserem kleinen Forum hier und bei so einem Thread hier ist es doch nicht schlimm, der wird noch länger aktuell sein:prost



also bei PCs wird ja auch alles von dem Chip auf der Soundkarte berechnet. Die Soundkarte weiß ja, wieviele Lautsprecher sie ansteuern kann und dementsprechend rechnet sie dann die Inputdaten von der Software um.

Und soviel Rechenaufwand ist das nichtmal. Die Soundkarte weiß über den Treiber ja, wo die Lautsprecher stehen und sie weiß, wo gemäß der Software die virtuelle Schallquelle ist. Jetzt wird eigentlich einfach nur der Abstand zwischen virtueller Schallquelle und den LS berechnet und dann wird dadurch der Pegel für jeden Lautsprecher bestimmt, mit dem das Signal auf diesem wiedergeben wird. Über EAX können dann noch Effekte aufgedrückt werden, sodass dann auch ein reales Echo mit einer bestimmten Verzögerung von allen LS wiedergeben wird uvm.

bei der echten Wellenfeldsynthese wird dann sogar schrittweise von der virtuellen Schallquelle aus eine Kugel gebildet und überall, wo bei der Vergrößerung der Kugel diese einen Lautsprecher trifft, der nicht tangential oder umgedreht zur Ausbreitungsrichtung steht, wird dieser in dem Moment auch angesteuert.
Nagut, etwas komplexer ist es schon noch, aber grundlegend braucht man nicht viel Rechenleistung dafür. Die Videochips heutiger Receiver haben schon extrem viel mehr Rechenleistung, wie nötig wäre.
Bzw die eigentliche Rechenleistung wird ja erst durch eine massiv größere Anzahl an Kanälen notwendig. Wenn man 3000 reale Lautsprecher hat muss der Receiver klarerweise mehr rechnen wie für nur 5 reale Lautsprecher:prost


greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#7 Verfasst am 08.09.2008, um 06:43:55



keine Rückfragen zu dem Thema? :.:L


greetz
Poison Nuke

Sharangir

#8 Verfasst am 17.09.2008, um 22:30:15



Kleine Anmerkung, von wegen Rechenpower und nicht vorhanden in AV-Receivern:

Die Playstation 3 hat einen der stärksten Prozessoren verbaut, die es je in einem kommerziellen Computer-System gab! (7 Kerne, 3,5GHz bis jetzt überhaupt nicht ausgelastet.. gibt nur besondere PC's die auf dem CELL basieren, auf denen man Spiele entwickeln könnte, die diese spezielle CPU auch ausnützen könnten!!!)

Der REON-Chip von Onkyo-AV-Receivern ist zwar nicht so eine krasse CPU, aber immerhin:
http://www.siliconoptix.com/products/ReonVX.cfm

steht leider nicht, wie viele MHz der Reon liefert, aber rein von seiner krassen Abwärme her, würde ich auf mehr als 600 tippen.. und das sollte deutlich reichen, für so ein Soundprocessing!

Meine "Creative Soundblaster X-Fi Platinum Fatal1ty Champion" (ich liebe es, diesen Namen aufzuschreiben)
http://ch-en.europe.creative.com/products/produc...59&nav=0&listby=
beispielsweise hat nen eigenen Arbeitsspeicher (64MB), nen Prozessor mit 233MHz (wenn ich nicht irre) und haufenweise sonstige Goodies!

Zum Zocken der absolute Traum und sonst habe ich die Karte nur mal benutzt, um MP3s über den AVR abzuspielen! Der Crystallizer ist der Hammer, die Surroundeffekte (via Coax ausgegeben) ebenfalls bemerkenswert!

Die Karte hat 140€ gekostet, aber die gebe ich nimmer her!!! :D

Greetz



 Poison Nuke  *

#9 Verfasst am 17.09.2008, um 22:36:17



hat die PS3 echt 7 Kerne a 3,5Ghz? Gibt es dazu eine Quelle? Weil das kann ich mir gar nicht vorstellen, da das Teil viel zu wenig Abwärme für so eine Rechenleistung produziert. Denn 45nm CPUs haben die damals noch nicht gehabt und selbst die haben bei so einer Taktung noch ein paar hundert Watt Abwärme, die PS3 würde da ja eingehen.

aber die Xfi ist wirklich bemerkenswert...aktuell wohl halt auch die einzige überhaupt, mit der man gescheit spielen kann :L
vorallem die neue XFi Titanium finde ich geil, da würde ich meine alte Xfi sogar ausbauen für die8)






greetz
Poison Nuke

Sharangir

#10 Verfasst am 17.09.2008, um 23:41:44



http://www.forumla.de/f-sony-ps3-forum-30/t-fold...-statistik-13182

Auf jeden Fall deutlich mehr Leistung als in fast allen Heimcomputern, was auch der Folding@home zeigt :D

http://de.wikipedia.org/wiki/Cell_(Prozessor)

hier die exakten Daten, auf der IBM-HP (Hersteller) fand ich nix... Aber steht auch sonst überall, nur nicht so schön übersichtlich :D

Interessant finde ich, dass der Prozessor in der PS3 ein "defekter" Prozessor ist, der für IBM nicht gut genug war..
ich glaube, ich erhebe Garantieanspruch :D


Ja, die neuen schauen sehr nice aus, diese Titanium.. aber haben die auch en rotes F leuchten? HA ! :D
Mein ganzer PC leuchtet blau bis auf die Soundcard :D



CHILLOUT_AREA

#11 Verfasst am 18.09.2008, um 00:11:10



Die ist ja auch nicht schlecht muss man sagen.

http://www.asus.com/products.aspx?l1=25&l2=150





Cattivo

#12 Verfasst am 18.09.2008, um 00:14:01



Stimmt, auf die Xonar HDAV1.3 Deluxe hat Poison ja schon einmal hingewiesen.
Mit der richtigen PC Basis kann man schon einiges aufrüsten.


Gruß Markus
Mein Heimkino

 Poison Nuke  *

#13 Verfasst am 18.09.2008, um 06:54:00



die Xonar kann aber keinen Spielesurroundsound :Y
Und wie es mit den sonstigen Surroundfunktionen aussieht ist auch eine gute Frage. Ich denke im Vergleich zur XFi wird sie ganz schön schlecht abschneiden.

Ideal wäre wohl, die Xonar UND die XFi Titanium im System zu haben und dann die Ausgabe der XFi über die Xonar umzuleiten. Dann könnte man Spiele in Surround spielen und trotzdem die neuen Tonformate ausgeben lassen8)


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#14 Verfasst am 18.09.2008, um 09:50:57



Jo,dann ist man locker bei 350euro.





 Poison Nuke  *

#15 Verfasst am 18.09.2008, um 10:08:45



kannst dir dafür aber auch den Receiver sparen und brauchst nur noch ein paar Endstufen:prost

somit also extrem viel günstiger als eine vergleichbar gute LÖsung über AVR:P


greetz
Poison Nuke

Cattivo

#16 Verfasst am 18.09.2008, um 10:19:55



Viel günstiger ist das auch nicht gerade. Mit den Karten alleine ist es ja nicht getan, die muss man ja auch noch irgendwo unterbringen. Ich könnte die nicht verbauen und müsste alles andere auch noch kaufen. Geht in dem PC etwas kaputt ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch keine Ersatzteile mehr zu bekommen und man braucht auch wieder alles neu. Eine einfache Maschine reicht auch nicht, denn er sollte schon so geräuschlos wie möglich sein.

Da steht man sich mit einem Verstärker besser, weil das viel komfortabler ist.



Gruß Markus
Mein Heimkino

CHILLOUT_AREA

#17 Verfasst am 18.09.2008, um 10:30:51



Wenn es danach geht und es als HTPC aufzieht ist man dann auch einen 1000er los,und dann braucht man immer noch die passenden Endstufen oder einen AVR,die neuen AVRs haben doch alle schon den Anschluss für externe Festplatten usw. das einzige der Sound wäre das problem,selbst das ist nicht mal die Welt.

Aber dier Karten sind auf jedenfall was feines ,gar keine Frage.


Diese habe ich gerade eben gefunden.

http://www.audiotrak.net/products/prodigy71hifi/





bearbeitet von CHILLOUT_AREA, am 18.09.2008, um: 10:34:00


Cattivo

#18 Verfasst am 18.09.2008, um 10:38:37



Eben, man kann kein Geld sparen. Es wird sogar erheblich teurer.

Den Fehler mit dem PC habe ich einmal gemacht, als ich meine CD Sammlung auf die Platte kopierte und mich von den Originalen trennte. Dachte damals wirklich das wäre die Lösung überhaupt.

Gestern Nacht wollte ich noch ein paar Stücke hören. 4 Knöpfe gedrückt und die Musik lief.
Da muss man keinen Rechner booten, warten, sich durch klicken und am Schluss alles wieder beenden.
Und am Ende. 2 Knöpfe auf der Fernbedienung und Ruhe ist. So muss das sein.


Gruß Markus
Mein Heimkino

 Poison Nuke  *

#19 Verfasst am 18.09.2008, um 11:47:29



so teuer is ein HTPC nun auch wieder nich, die Realisierung ist eher nur umständlich, wenn er aber einmal läuft, dann reichen auch 2 Tasten um dann die Wiedergabe sofort zu starten:prost


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#20 Verfasst am 18.09.2008, um 11:53:38



Ok,aber du muss zugeben,das man auch noch die Endstufen dabei haben muss,und wenn ich mir die entwicklung der AVRs so betrachte,kann man bald sagen das sie in richtung HTPC gehen,siehe nur mal die neuen Modelle von Harman oder Onkyo die jetzt kommen,da fehlt echt nicht mehr viel.





Harry Balls

#21 Verfasst am 06.05.2009, um 16:36:49



passend(?) zum thema
http://www.thx.com/technologies/mediadirector/index.html

dazu hab ich in der audiovision einen kurzen artikel gelesen und mich gewundert dass hier noch nicht drüber geredet wird.
auf jeden fall soll das neue THX ähnlich wie EAX arbeiten, wenn ich das richtig verstanden hab. bei der abmischung werden nicht nur töne auf die lautsprecher verteilt, sondern gleichzeitig die positionen gespeichert wo der tonmeister die geräusche denn gern hätte. aufgabe des THX fähigen geräts ist es dann das geräusch genau da zu platzieren. ein genau eingestelltes system vorausgesetzt.

folgende einstellungen sind laut dem artikel dann gespeichert:
- Art des Audio-Inhalts, nützlich zur Auswahl voreingesteller Klangfelder oder DSP-Modi
- Anzahl der Kanäle, einschließlich der Matrix-codierten Quellen
- Anzahl der Subwoofer-Kanäle bei der Abmischung
- Positionierung der Surround-Kanäle bei der Abmischung
- Referenz-Pegel
- Referenz-Pegel des Tieftonkanals
- Audioprocessing Flags, etwa für die Re-Equalisation nach THX oder Filterung nach Acadamy-Kurve

klingt auf jeden fall sinnvoller als der momentan THX lizenz schmarrn ^^


"Only a Sith deals in absolutes..."

bearbeitet von Harry Balls, am 06.05.2009, um: 16:37:13


 Poison Nuke  *

#22 Verfasst am 06.05.2009, um 18:00:47



also ich kann da auf der Seite kaum wirklich weiterführende Infos finden schon gar nicht ob dann wirklich die Position der Schallquellen gespeichert wird, zudem das ja eben eine völlig andere Art der Aufzeichnung erfordert, DVD und BR sind gar nicht in der lage das so einfach zu speichern :Y

wo hast du das her mit den genaueren Infos was es alles speichert?


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero

#23 Verfasst am 06.05.2009, um 18:04:28



Also das klingt ja mehr als geil, wenns wirklich in absehbarer Zeit dazu kommen würde.

Dan können wir uns auch endlich von diesen veralteten Tonformaten wie dts HD und dolby ture hd verabschieden die mir schon aus dem Hals kommen.

Hier noch ein Link zum Thema:

http://www.areadvd.de/news/2008/200801/07_01_200...a_Director.shtml


bearbeitet von DarkSubZero, am 06.05.2009, um: 18:09:00


Harry Balls

#24 Verfasst am 06.05.2009, um 18:14:30



die genauen infos hab ich aus der aktuellen (noch 2 tage aktuell ^^) audiovision.
wirklich viel über den ton erfährt man da auch nicht, nur wie es funktioniert (datenblock im HDMI kanal), aber vor allem was es für das bild bringt (24p oder 50p, 16:9 oder 21:9, farbtemperatur usw...).


"Only a Sith deals in absolutes..."

DarkSubZero

#25 Verfasst am 06.05.2009, um 18:15:59



Hier ist auch noch ein interessanter Beitrag zum Thema.


Zitat:
„Star“ auf dem THX-Stand war „Media Director“ – ehemaliger Codename „Blackbird“. Hintergrund: Verschiedene mediale Inhalte - Filme, Musik und Spiele – werden in verschiedenen Umgebungen und unter verschiedenen Vorzeichen erschaffen. Demzufolge hat jeder mediale Inhalt seine eigene Charakteristik. Mediale Inhalte werden auf verschiedenen Wege zum Heimanwender transportiert. Mittels optischen Discs (Filme, Musik, Spiele), über Kabel sowie Satellit oder mittels digitaler Downloads (Videos, Musik). Trotz der verschiedenen Entstehungs- und Übertragungsweisen werden alle medialen Inhalte zuhause über ein und die selbe Anlage wiedergegeben. Hinzu kommt, dass moderne Endverbraucher-Unterhaltungselektronikgeräte enorm kompliziert geworden sind, dem Anwender wird zudem die Bürde auferlegt, wichtige Einstellungen, die für eine akkurate Wiedergabe des betreffende medialen Inhalts unerlässlich sind, selber, das heißt manuell vorzunehmen. Aufgrund der vielen möglichen Kombinationen von Einstellmöglichkeiten ist der normal versierte Anwender überfordert. Daher werden – fälschlicherweise – einmal getroffene Einstellwerte für alle medialen Inhalte eingesetzt. Weder die Bilddarstellung auf dem Bildwiedergabegerät noch die Audio-Signalbearbeitung sind somit korrekt. Der Anwender ist unzufrieden und sucht die Schuld dafür beim zu komplexen Produkt. Hier setzt „Media Director“ an – hier werden digitale Medieninhalte in intelligente Inhalte verwandelt, die direkt mit den wiedergebenden AV-Komponenten kommunizieren und sie dynamisch, das heißt abhängig vom Inhalt, konfigurieren – im Sinne einer bestmöglichen Wiedergabequalität. Der THX Media Director sucht automatisch die optimalen Einstellungen für den wiederzugebenden Inhalt aus – akustisch wie auch visuell. Die Vorteile des Systems liegen auf der Hand: Diejenigen, die die Inhalte schaffen, können ihre Intention dem Heimanwender präzise mitteilen, denn durch den Media Director wird der Inhalt zuhause exakt so wiedergegeben, wie die Erschaffer es beabsichtigt haben. Hersteller können ihre besonders aufwändigen DSP-Modi voll zur Geltung bringen, indem sie automatisch vom Media Director als besonders geeignet für die Wiedergabe spezieller Inhalte erkannt werden. Letztendlich ist der Endkonsument in der Lage, alle medialen Inhalte in hoher Güte genießen zu können. Wie genau arbeitet der THX Media Director? Metadaten werden mit dem jeweiligen Inhalt assoziiert. Die Daten gelangen zusammen mit dem Inhalt zur Wiedergabekette, innerhalb der die THX Media Director-Daten dann von den einzelnen Geräten erkannt und entsprechend interpretiert werden: Die bestmöglichen Settings werden automatisch ermittelt. Geräte, die mit THX Media Director ausgestattet sind, sind bislang noch rar und sehr exklusiv: Der Lyngdorf D-1 Home Theater Prozessor ist eines der ersten akustischen Produkte und der Anchor Bay/DVDO-VP50 Pro ist eines der ersten visuellen Produkte mit dieser Technologie.

Text: Carsten Rampacher





 Poison Nuke  *

#26 Verfasst am 06.05.2009, um 18:45:01



hm, irgendwie lese ich da noch nicht so wirklich heraus, dass es was wirklich sinnvolles und gutes ist, klingt für mich eher wie ein "aufpuschen" der aktuellen Formate :X

na bin mal gespannt was sich da noch alles tut.


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero

#27 Verfasst am 06.05.2009, um 23:19:37



Es wäre aber echt schön wenn THX sowas wie EAX für Musik und Filme rausbringen würde. Das wäre meiner Meinung nach ein riesen Schritt in die richtige Richtung und wir würden uns der perfekten Wiedergabe wieder ein Stück nähren.



_Floh_

#28 Verfasst am 24.01.2010, um 01:24:40




Poison Nuke schrieb:
ändert trotzdem nichts daran dass es aus meiner Sicht einfach nur peinlich ist, bei so einer revolutionären Bildtechnik weiterhin mit so einer Steinzeittechnik beim Sound zu arbeiten. WENN 3D Bild dann verdammt nochmal auch 3D Sound und nicht so eine langweilige, konventionelle Frontlastige, Kanalgebundene Abmischung.

und nur weil es kein Studio gibt dass es besser (richtig) hinbekommt muss man die hier gut finden?

Ich sag ja nicht das Score und der Sound allgemein schlecht sind. Ich weiß dass es eine extreme Herausforderung ist für einen 3D Film überhaupt erstmal die passenden Sounds zu finden weil man dafür sogut wie keine realen Vorlagen hat, das ist hier auch gut gelungen, aber genauso wie hier eine Revolution in der Bildwiedergabe gemacht wurde hätte endlich mal auch die veraltete Soundwiedergabe (die immerhin auf dem technischen Stand von vor einigen Jahrzehnten ist) auf einen aktuellen Stand gebracht werden können.




_Floh_ schrieb:
Das Problem ist auch, dass man ein "modernes Sounddesign" in den wenigsten Kinos anwenden kann.

Wenn wir mal in die Richtung IOSONO gehen (ich denke darauf willst du hinaus),
dann taugt das jetzige Equipment der Kinos nicht allzu viel für sowas.

Man hat in Kinos nunmal recht potente Frontsysteme mit 3 Wegen, von denen zumindest Hoch- und Mittelton oftmals horngeladen sind.
Sowas wird immer brachial, fett und durchsetzungsfähig klingen, wenn es denn vernünftig dimensioniert und eingestellt ist.
Dazu kommen 15" Tieftöner, die ordentlich Grundton liefern.

Schauen wir uns dagegen mal die Surround Systeme an, das ist oftmals eine Box mit 12" TMT und Hochtöner im Horn.
Hin und wieder ist es sogar noch weniger, z.B. 10"1" oder auch nur 8"1",
in der Luxusausstattung ist es evtl. auch was mit 3 Wegen, im dem Fall mit einem Mitteltöner extra, macht sich ganz gut.
Dennoch wird sowas immer deutlich dünner klingen, als die potenten Frontsysteme.

Wenn man hier anfängt auch über die Surround Kanäle (um bei der bestehenden Technik zu bleiben) Signale aus vollem Rohr schickt,
kann das nicht wirklich gut klingen, es wird hier immer ein Unterschied zu den Frontsystemen hörbar sein.
Auch wird es mit der Belastbarkeit der Surround Lautsprecher unter Umständen icht ganz so gut aussehen.
Ob die Positionierung der Surround Lautsprecher in Kinos für wirklichen 3D Sound ideal ist, wage ich auch zu bezweifeln.
Von der Ansteuerung will ich garnicht reden, mit 3 Kanälen ist das nicht mal etwas halbes.

Im Endeffekt würde eine Umstellung große Kosten verursachen, weil man wohl etwas von Grund auf neues installieren müsste.
Die alten Systeme kann man da wohl kaum verwenden, hinter der Leinwänd müssten etwas weniger potente,
aber dafür deutlich größere Mengen, an kleineren Lautsprechern verbaut werden.
Im Surround Bereich müssten mindestens genauso große Mengen an deutlich potenteren, zu den Lautsprechern hinter der Leinwand identische, Lautsprecher verbaut werden.

Das kostet ´ne Menge Geld, deswegen wird´s wahrscheinlich auch nicht gemacht

Gibt es mitlerweile überhaupt eine Möglichkeit, sowas vernünftig anzusteuern?
Konventionell, mit x.x Kanälen wird das ´ne Menge Speicherplatz fressen,
wenn man es mit richtig vielen Kanälen (also vernünftig) macht.




Poison Nuke schrieb:
es kostet eine Menge Geld weil Leute wie du ein völlig falsches Bild davon haben, bzw nicht wissen wie es funktioniert.

der große Vorteil ist doch, es kann JEDES Soundsystem, von Mono bis IOSONO, kompromissfrei eingesetzt werden. Einzig der Controller am Ende muss es unterstützen, ja mei das bekommt ne 100€ Soundkarte hin, mit ein wenig AUfwand und schön mit Dolby Logo oben drauf kostet es in einer Box dem Kino vll ein paar tausender, weil Dolby draufsteht. Sonst ändert sich aber nix für die.

Wo sind also die Kosten :.
Und für die Produzenten entfällt das langwierige abmischen auf die einzelnen Kanäle, es wird ein 3D Mastering erstellt und fertig. Nat. müssen die sich das auf verschiedenen Systemen anhören aber am Ende gibt man das weiter und es läuft auf jedem Surroundsystem.

Und der Speicherplatz kann sogar durchaus sehr viel geringer sein wie bei bisheringen Formaten, weil man eben NICHT die Lautsprcher einzeln ansteuert, das übernimmt dann das Rendersystem im Kino. mehrfach vorkommende Sounds brauchen so z.B. nur einmal gespeichert werden.



jetzt aber genug OT!
wenn doch noch Diskussionsbedarf bestehen sollte, im passenden Thread!



Soviel zur Vorgeschichte.

- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting



Poison Nuke schrieb:
es kostet eine Menge Geld weil Leute wie du ein völlig falsches Bild davon haben, bzw nicht wissen wie es funktioniert.



Das ist richtig, an sich interessiert mich das Thema nicht wirklich, weil mir das bisherige System vollkommend ausreicht.

Dennoch kann ich mir vorstellen, in welche Richtung es gehen könnte.


Poison Nuke schrieb:
der große Vorteil ist doch, es kann JEDES Soundsystem, von Mono bis IOSONO, kompromissfrei eingesetzt werden.



Unsinn.

Ich verstehe durchaus, welches System hinter IOSONO steckt, nur kann man es Garantiert nicht überall anwenden!

Nehmen wir ein ganz normales Kino, da haben wir die fetten Frontsysteme und die eher mickrigen Surround Lautsprecher.
Wenn es vorne nach ´nem Panzer klingt, dann wird es hinten (übertrieben gesagt) nach ´nem Trabbi klingen.

Ich kenne Lautsprecher, die den Frontsystemen für Kinos ähnlich sind, durch die Hornladung klingt das unglaublich mächtig.
Horngeladene Systeme für den Hochton sind in Kinso eh standard, im Mittelton sind sie bei größeren Säälen sinvoll.
Was ich meine ist zwar eher PA Material, aber das ändert nichts an der grundlegenden Klangcharakteristik solcher Systeme.
Da gibt es einfach "voll auf die Fresse" (kann man nicht anders beschreiben), auch auf große Distanzen.

Lautsprecher, die den Surround Lautsprechern aus Kinos ähnlich sind, kenne ich auch, ist zwar auch wieder PA Material, ändert aber nichts an der Sache.
Die Dinger haben auch den "voll auf die Fresse Sound", aber höchstens auf die ersten 10 Meter, dann ist das ganze weniger präsent.
Im Allgemeinen klingt sowas, wie ich es bereits geschrieben habe, dünner als ein Lautsprecher mit Hochtöner und TMT im Horn.

Ausgleichen kann man das mit keinem EQ oder Rechenmodell der Welt.

Deswegen: vorne Panzer - hinten Trabbi, um es übertrieben darzustellen.

Willkommen bei den (schlechten) Kompromissen.


Poison Nuke schrieb:
Und der Speicherplatz kann sogar durchaus sehr viel geringer sein wie bei bisheringen Formaten, weil man eben NICHT die Lautsprcher einzeln ansteuert, das übernimmt dann das Rendersystem im Kino.



Ich weiß dass der ganze Spass in etwa so funktioniert, wie EAX auf´m PC.


_Floh_ schrieb:
Gibt es mitlerweile überhaupt eine Möglichkeit, sowas vernünftig anzusteuern?
Konventionell, mit x.x Kanälen wird das ´ne Menge Speicherplatz fressen,
wenn man es mit richtig vielen Kanälen (also vernünftig) macht.



Nur es war mehr die Frage, ob das mitlerweile geht, und ich spreche von professionellen (=> vernünftigen) Lösungen, die man in ´nem Kino einsetzen kann.
In dem Fall muss Dolby, DTS, oder sonstwas draufstehen, sonst wird das, wie die Bastelei mit der Soundkarte, niemals angenommen werden.
Generell herscht im Großbeschallungssektor eine große Markenfixiertheit und großes Misstrauen gegenüber neuem vor, Außnahmen gibt es, aber die sind selten, falls das nocht nicht bekannt sein sollte...


bearbeitet von _Floh_, am 24.01.2010, um: 01:27:50


 Poison Nuke  *

#29 Verfasst am 24.01.2010, um 09:25:44



was du vergisst:
bei einem normalen Kino hast du an den Seiten ein SurroundArray. Sagt ja keiner dass hier dann jeder kanal dediziert angesprochen werden muss, im Gegenteil, dass kann ruhig zu bleiben. und dann gleicht sich das ja auch wieder aus. Unter 120Hz übernimmt ja auch im Kino der Sub, und bis 120Hz werden auch die kleinen Systeme den Pegel schaffen und zwar für jede Sitzreihe...einfach daher weil es mehr als ein LS ist der das macht.


Da auch bei aktuellen Filmen ab und an ein Panzer von vorn nach hinten fährt, wenn auch selten, ist es def so das die Surroundsysteme es heutzutage schon schaffen MÜSSEN.

Und der Kompromiss ist immernoch exakt der gleiche wie bei normalen Surroundsystemen. Es ist auch bei normalem Surround schon IMMER ein Kompromiss gewesen, wenn man hinten andere LS verwendet als wie vorne. Genau der gleiche Komprimiss bleibt es auch bei 3D Sound. Daran ändert sich nicht im geringsten etwas.

was sich ändert, mit der gleichen "Tonspur" kann nun ein Stereosystem, ein 4.0 System, ein 5.1 oder ein 2563.223 was weiß ich nicht angesteuert werden. DAS ist der primäre Vorteil. Bisher hatte man eine 5.1 Spur mit vllt einem 6. Matrixkanal und damit war dann halt nach oben schluss, und bei wenige LS musste man umständlich downmixen was auch nie funktioniert hat, weil bei 4.0 und 2.0 phantomCenter und LFE den falschen Pegel haben usw usw


im Endeffekt muss das Kino einfach nur einen neuen Kontroller kaufen und alles ist gut...investitionskosten gehen gegen Null.
Der Vorteil ist nun aber, größere Kinos könnten mehr investieren um sich soundtechnisch abzuheben...eben IOSONO oder kleiner...muss ja nicht gleich die volle Ausbaustufe sein.



Im Endeffekt, es gibt kein einziges Contra-Argument für 3D-Sound und es gibt kein einziges Pro-Argument für den bisherigen Sound.


greetz
Poison Nuke

PN's Forum \ HiFi \ Allgemeines \ Surround & Heimkino \ Wie die neuen Surroundformate aussehen sollten (nicht kanalgebundener 3D Sound)


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