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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Selbstbau-Projekte \ Hornresp (Anleitung, Fragen usw)


Velocifero *

#1 Verfasst am 22.11.2009, um 07:45:29



Sicherlich habt ihr von diesen kleinen, unübersichtlichen Tool schonmal gehöhrt.
Ich hatte in einem anderen Forum schonmal so eine Art Quik-Anleitung über die gängisten Gehäusevarianten geschrieben. Es lassen sich aber auch Gehäuse simulieren auf die man so gar nicht kommt
Auf Wunsch kopiere ich die kleine Anleitung auch mal hier rein.
Falls Fragen sind, einfach loslegen;-)

Ein interessantes Tool darin ist der Wavefrontsimulator, mit dem sich Abstrahlverhalten in 2D simulieren lassen. Darin kann man auch Gehäuse und Wände selber zeichnen.

Seit neuesten lassen sich Impulsantworten simulieren, als *.wav speichern und anhöhren
Putzig, aber interessant...

So dann:

Hier geht´s zum Download:

http://www.dmcbean.bigblog.com.au/index.do

Anleitung Hornresp:

Hornresp ist ein sehr nützliches Tool, welches AjHorn woll fast nichts nachstehen dürfte. Im Gegensatz zu den anderen Tools finde ich hierzu keine gute Anleitung. Also versuche ich es selber mal.

Ich will euch die wichtigsten Dinge und gängigen Simulationen erklären.
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass sich letztendlich jedes Gehäuse auf einen Bandpass zurückführen lässt.

Los, geht´s:

Die Eingabemaske:




Ang: Gibt die Raumposition an und hat damit auf den Wirkungsgrad Einfluss.
0,5 x pi = Eckaufstellung (hat den höchsten Wirkungsgrad)
1 x pi = Aufstellung an einer Wand und Boden
2 x pi = Austellung im Halbraum (die meistens gängige Darstellung)
4 x pi = Freiaufstellung

Eg: Ist die Eingangsspannung in Volt, welche normal auf 1 Watt je Anschlussimpedanz angegeben wird. Das ist besonders wichtig, wenn Wirkungsgrade verglichen werden sollen!!
Auch Doppelklick auf das Feld ist möglich.
Ein Watt gilt bei:
U = Wurzel(R/P) > Spannung = Wurzel aus (Widerstand/Leistung)

1 Ohm = 1 V
2 Ohm = 1,41 V
4 Ohm = 2 V
8 Ohm = 2,83 V
16 Ohm = 4 V

Rg: ist der Innenwiderstand der Quelle in Ohm, der sich aus dem Generatorwiderstand (also dem Verstärkerinnenwiderstand), plus Leitungs- und Weichenbauteilewiderstand ergibt.
Ohne Weichenbauteile kann man ca: 0,2 Ohm annehmen.
Steigt dieser Widerstand z.B. durch Spulengleichstromwiderstände, ändert sich auch die Basswiedergabe. Don´t forget it!

Cir: habe ich noch nicht herausgefunden

S1 - S2 hier lassen sich bis zu 4 Abschnitte hintereinander für ein Horn, oder
S2 - S3 oder Reflexkanal in cm² angeben. Mit Doppelklick auf die
S3 - S4 3. Spalte kann zw. konischem und exponentialem Verlauf
S4 - S5 gewählt und die Länge in cm angegeben werden.

Danach kommen die Eingabeparameter für den/ die Lautsprecher:

Sd: Ist die Membranfläche des Lautsprechers in cm²
Cms: ist die mechaniche Nachgiebigkeit, sprich die Härte der Membraneinspannung in Meter/Newton (Achtung auf die Eingabe!!!)
Mmd: Ist das bewegliche Gewicht, also Membran + Spule in Gramm
Re: Ist der Gleichstromwiderstand der Spule in Ohm
Bl: Ist die Antriebskraft des "Motor"-systems in Newton/Ampere
Rms: Sind mechanische Verluste in Kg/s (Kilogramm/Sekunde), die sich aus mehreren einzelnen Komponenten zusammensetzen. (schwer zu erkären...)
Le: ist die Schwingspuleninduktivität in mH
Nd: ist keine direkte Eingabe, sondern gibt Info über die Anzahl und die Art der Verschaltung mehrere LS an, also parallel oder seriell.
Das geht unter Tools> Driver Arrangment (Auf "Eg" achten!!!)

...und noch ein paar Angaben zum Gehäuse:

Vrc: Gibt das Volumen der Rückkammer, bzw. der linken Kammer in Liter an. Schaut euch dazu unter "Window" das 2. Bild "Schematic Diagram" an.
Ganz wichtig, das virtuelle Mikro sitzt hier immer auf der rechten Bildseite!
Lrc: ist die Tiefe des rückseitigen Gehäuse in cm.
Frc / Tal bzw Ap/Lpt: lässt sich per Doppelklick umschalten.
Frc mit Tal ist eine Angabe für die Dämmung eines geschlossenen Gehäuses. Ich hab hier aber noch keine Simulationsunterschiede feststellen können. Da ist Boxsim woll besser.
Ap ist die Eingabe für die Fläche eines Reflexkanals auf der Rückseite des Gehäuses. Lpt gibt dazu die Länge in cm an.
Vtc: Ist das Volumen eines vorderen Gehäuses in ml (Milliliter!)
Atc: Ist die Fläche der Gehäusefront in cm²

Unter Comment kann man sein Projektname eingeben.
Unter Add geht ein neues Projekt los, und Delete dürfte selbsterklärend sein.
Bei Calculate beginnt die Berechnung.

Das geschlossene Gehäuse



So sieht erstmal die Eingabemaske aus. Bei Re = 6 Ohm gehen wir von einem LS mit 8 Ohm Impedanz aus und schreiben bei Eg: 2,83 V ein.
Getestet wird im Halbraum, also 2 x Pie.
Für Rg nehmen wir 0,2 Ohm an, was einer Verkabelung ohne Weichenbauteile in etwa praxisnahe kommt.
S1 bis S5 ist hier nicht vorhanden, also 0.

Sd bis Nd sind die Eingabeparameter für den LS.

Bei "Tools" > "Rear Chamber" wird auf "Lined" gestellt, bzw. Doppelklick auf Fr/Ap im Eingabefeld. Damit ist für Hornresp klar, dass der hintere Gehäuseteil geschlossen ist.

Vrc gibt 14 Liter an und Lrc eine Gehäusetiefe von 16 cm.
Fr muss woll sowas wie die Dichte der Gehäusedämmung sein, und Tal die Dicke des Dämmmaterials.....
Wer sowas genauer berücksichtigen will, soll es lieber in Boxsim probieren.
Vtc, also ein vorders Volumen gibt es nicht und ist also 0.
Atc ist die Fläche der Gehäusefront in cm².

Dann pressen wir mal sanft den Calculate-Button, und gehen zu "Window"
Und so sollte dann das "Schematic Diagramm" aussehen:



Das sollten man sich immer als erstes anschauen, damit klar ist, dass Hornresp unsere Eingabe wirklich richtig verstanden hat.
Rot ist die Schallabstrahlende Fläche Sd, also die Membranfläche.
Grau soll das Dämmaterial darstellen, das sich je nach Eingaben bei Fr und Tal ändert.
Dann können wir uns bei der elektrische Impedanz die Einbauresonanz anschauen, welche bei diesem Gehäuse generell immrt höher als die Freiluftresonanz des LS ist.
Bei einem geschlossenen Gehäuse gibt es nur einen Impedanzbuckel, es sei denn, es währe undicht ;-)



Unter "Tools" > "Range" > "Zoom" können wir automatisch auf eine optimale Ansicht schalten.
Mit "Tools" > "Sample" können wir bestimmte Frequenzbereiche abfragen.
Nun kommt noch das SPL-Diagramm. Aber bei 125 Hz Einbauresonanz erwarte ich keinen bassfähigen Lautsprecher;-)
und so sieht es aus:



Hier ist definitiv nix mit Bass zu erwarten, aber darum geht es ja jetzt nicht.
Mit "Tools" > "Sample" kann ich mir jetzt wieder eine Frequenz und deren Spl auswählen (hier spielt natürlich Eg und Ang eine Rolle).

Mit "Compare Previous" kann die vorherige Simulation hellgrau mit berücksichtigen.

"Tool" > "Maximum SPL" dürfte klar sein. Ich gebe die Sinusbelastbarkeit und die maximale Auslenkung ein, und Hornresp errechnet mir den theoretisch maximalen SPL aus.

Klickt danach auf "Tools" > "Compare Previous" und ihr habt einen Vergleich zur Eingangsleistung bei Eg (also die Eingangsspannung).

Unter "Tools" > "Wavefront Simulator" könnt ihr euch die Schallausbreitung anschauen. Richtig interessant wird das erst bei ventilierten Gehäusen, wenn ein Teil der Schallwellen zurück in denn Kanal gestreut wird ;-)

Ihr könnt euch weiterhin anschauen:
- bei dem Fenster "SPL Response" auf "Tools" -> "Impulse Response" berechnen lassen
- akustischer Widerstand > Strahlungswiderstand an die Umgebung
- Diaphragm Displacement > Auslenkung in mm
- Phase Response > akustischer Phasengang
- Group Delay - Gruppenlaufzeit in ms.

in Folgenden können wir unter "Tools" > "Multiple Speaker" Mehrere Lautsprecher in Reihen- oder/und Parallelschaltung angeben. Dabei sollte die Eingangspannung Eng und das Gehäusevolumen Vrc angepasst werden.

Das Bassreflexgehäuse

Das Bassreflexgehäuse hat zwei schallabstrahlende Flächen (Membranfläche und Reflexkanal), aber Hornresponse berechnet immer nur eine.

Es gibt aber zwei Möglichkeiten der Eingabe.
Für die Simulation nehme ich die Mittelwerte meiner 4 Tangband W8Q-1071.

1. Den Schalldruck des Lautsprechers:
Ich setzt den W8 in ein 40 Liter Bassreflexgehäuse mit einer Gehäusetiefe von 30 cm. Der Reflexkanal ist 10 cm im Durchmesser (entspricht 78,5 cm²) und 45 cm lang.
Dann sieht die Eingabemaske so aus:



2. Den Schalldruck des Reflexkanals:
Dann ist S1 die Anfangsfläche und S2 die Endfläche des Reflexkanals.
Mit Doppelklick auf L12 wird auf "con" umgeschalten, und die Kanallänge in cm Eingetragen.
Wie schon erwähnt, ist bei Vtc die Eingabe in Milliliter.



Damit ergibt sich der Schalldruckverlauf des Lausprechers:



und der des Reflexkanals. Die 350 Hz-Spitze sind "stehenden Wellen" bedingt durch die Kanallänge. Sie ist bei 700 Hz norchmal zu erkennen.



Klicken wir bei "Tools" auf "Combined Response", werden beide Schalldrücke zusammen ausgerechnet.



Im Gegensatz zum CB wird die Einbauresonanz hier zw. den beiden Impedanzspitzen abgelesen.



einfach ventilierter Bandpass/ Bandpass 4. Ordnung

Dieser setzt sich nur aus einem geschlossenen und einem ventilierten Gehäusteil zusammen.

Für den geschlossenen Teil müssen die Angaben bei:
Vrc, Lrc gemacht werden Fr und Tal können 0 bleiben.

Für den ventilierten Teil müssen S1, S2 und L12 für den Reflexkanal angegeben werden, und Vtc für das Gehäusevolumen.

Die Abstimmfrequenz wird hier genauso wie beim Bassreflexgehäuse ermittelt.

doppelt ventilierter Bandpass/ Bandpass 6. Ordnung

Dieser setzt sich aus 2 ventilierten Gehäuseteilen zusammen.
Die Eingabe ist wie beim Bassreflexgehäuse.

Die rückseitige Kammer:
Vrc, Lrc und Ap mit Lpt

und die vorderseitige Kammer wieder:
S1, S2, L12 und Vtc

Hier gibt es jetzt zwei Einbauresonanzen und deswegen auch 2 Impedanzsenken. Für gewöhnlich übernimmt das rückseitige Gehäuse die unter Abstimmung (hier 33Hz), und das vordere die obere Abstimmung
(60Hz)



einfacher Dipol, also nur Schallwand

Dafür müssen alle Gehäuseeingaben 0 sein.
Lediglich Atc, die Fläche der Gehäusefront muss eingegeben werden.

Da ein Dipol in beide Richtung den gleichen Schall, nur um 180° Phasenverdreht abstrahlt, gibt es hier woll keine Möglichkeit beide zusammen zurechnen. Logischerweise währe das Summensignal 0!

Der Dipol ändert normal die Resonanzfrequenz des Lautsprechers nicht, sie bleibt also gleich.

(Kleiner Tipp: auch unter WinISd lässt sich ein Dipol simulieren;-).
Dazu muss ein Bassreflexgehäuse ausgewählt werden. Das Einbauvolumen möglichst groß, also so ab 1000 L. Die Tuningfrequenz einfach auf 20.000 Hz setzten.
Was wir nun unter SPL sehen, ist die Addition, also die Auslöschung der beiden Schallabstrahlungen.
Aber unter "Rear Port - Gain" sehen wir den in eine Richtung abgestrahlten Schall.
Auslenkung und Group Delay passt normalerweise mit den HornResp-Ergebnissen)


Das war´s erstmal soweit. Bei Fragen, anderen Gehäusesimus, Fehlerkorrektur einfach Info geben.







bearbeitet von Velocifero, am 22.11.2009, um: 09:25:57


clavis

#2 Verfasst am 19.02.2010, um 12:52:42



DANK! Lange gesucht - nie gefunden, erst mit der Forumssuche. Daher exclusiv fürs große G hier noch ein paar Keywords. Einfache deutsche Anleitung deutsches Manual Erläuterungen Erklärungen Hornresp für Anfänger

Hast Du vielleicht mittlerweile heraus gefunden, was "Cir" sein soll?

Für wie sinnvoll erachtest Du es Hornresp auch zur Simulation eines MT oder HT Horns zu verwenden?


Interferenzen differenzieren = interrenzieren (Verb), Interrenzator (Substantiv)

bearbeitet von clavis, am 19.02.2010, um: 12:53:46


Velocifero *

#3 Verfasst am 19.02.2010, um 14:40:17



Hi,

ich hab das aus einem englischsprachigen Forum (mit Googles Hilfe...):

Wie Sie vielleicht wissen, simuliert Hornresp das Horn (Mund, Rachen-und Segment-) Gebiet ist, als ob die kreisförmig sind. Um eine optimale Effizienz bei der Grenzfrequenz des Horns zu geben, muss der Umfang der kreisförmigen Mundbereich auf die gleiche Länge wie die Wellenlänge, mit der entsprechenden Grenzfrequenz (in 4,0 Pi). Sie haben erreicht, wenn diese CIR 1.0 ist
Für 2,0 Pi können Sie einen optimalen Wirkungsgrad zu erhalten für einen bestimmten Grenzfrequenz mit einem kleineren Mundbereich. In 1,0 Pi kann diese kleiner sein Mund wieder aus, usw.
In den meisten modernen Horn entwirft die tatsächlichen Mund ist kleiner als der optimale Mundbereich (meist ein Kompromiss zwischen gigantischen Größe und die tatsächliche Leistung erforderlich). Über die Gründe hinter dieser können Sie weitere Informationen in den FAQ's Speakerplans Horn und allgemeine Theorie fand auf der www zu finden. Kurz gesagt, Sie können auch mit einer CIR von weniger als 1,0 ohne Leistungsverlust zu viel, wenn richtig konzipiert.


..und wenn es nicht exponentiel ist, steht statts Cir, FTA da:

Flare Tangente (in Grad) - Nur sichtbar, wenn CIR ist nicht (siehe CIR).
Wenn das FTA Null ist, ist das Horn ein gerades Rohr, der 90-Grad-Maximum ist ein (fast unendlich) Erweiterung / Flare-Rate: Ie S1 ist viel kleiner als S2 und / oder L12 ist sehr klein. Siehe auch die schematische Darstellung.


Ich selber habe mit Hornresp nur mal ein Basshorn nachsimuliert, welches ich mal vor paar Jährchen gebaut hatte.
Für Mittel- und Hochtonhorn halt ich die Simulation nicht für ausreichend, da in diesem Bereich auch gerade das Rundstrahlverhalten wichtig ist.
Das lässt sich mit Hornresp nicht simulieren.






bearbeitet von Velocifero, am 19.02.2010, um: 14:41:55


clavis

#4 Verfasst am 19.02.2010, um 16:14:05



Danke!


Interferenzen differenzieren = interrenzieren (Verb), Interrenzator (Substantiv)

 Poison Nuke 

#5 Verfasst am 20.02.2010, um 09:16:40



kann man mit Hornresp nicht auf den Frequenzgang auf einem abweichenden Winkel berechnen lassen? z.B. bei 35° oder so? damit wäre ja alles gegeben um auch Hörner für höhere Frequenzbereiche zu berechnen, weil an den Berechnungsgrundlagen ändert sich ja nichts


greetz
Poison Nuke

Velocifero *

#6 Verfasst am 20.02.2010, um 16:56:12



Hi,

mir ist nicht bekannt, dass sowas geht.
Würde mich aber auch interessieren.
Es gibt aber regelmäßige Updates von Hornresp.
Vielleicht gibt´s dann ja mal sowas

Was man zumindest machen könnte währe eine 2D-Wavefront-Simulation.
Da kann man auch selber Gehäuse und Wände zeichnen:



Aber da habe ich neulich auch schon ein besseres Tool gefunden.

Gruß



clavis

#7 Verfasst am 20.02.2010, um 18:05:12



Hallo,

ich versuche mit Hornresp einen BB zu simulieren. Irgendwas mache ich aber scheinbar ganz falsch, denn ich krieg noch nicht mal als closed box ein sinnvolles Ergebnis. Könnte mal jemand drüber schauen, vielleicht ists ein einfacher Fehler, den ich nur übersehe.





Hier wären noch die TSP laut TangBand:

NOMINAL IMPEDANCE 4 Ohm
DCR IMPEDANCE 3.6 Ohm
SENSITIVITY 1W/1m 88 dB
FREQUENCY RESPONSE 150-20K Hz
FREE AIR RESONANCE 150 Hz
VOICE COIL DIAMETER 18.4 mm
AIR GAP HEIGHT 3 mm
RATED POWER INPUT 12 W
MAXIMUM POWER INPUT 24 W
FORCE FACTOR, BL 3.00 TM
MAGNET WEIGHT Neodymium
MOVING MASS 1.53 g
FERRO FLUID ENHANCED No
SUSPENSION COMPL. 731.574 MN-1
EFFEC.PISTON AREA 0.0029 M2
Levc 0.029mH
Zo 28ohm
X-max 0.9 mm
Vas 0.873 Litr
Qts 0.50
Qms 4.25
Qes 0.57

Dank im voraus,

clavis


Interferenzen differenzieren = interrenzieren (Verb), Interrenzator (Substantiv)

Velocifero *

#8 Verfasst am 20.02.2010, um 19:13:41



Deswegen der Hinweis, sich das Gehäuse anzuschauen, was da simuliert wurde:



Es ist CB, hat 2 Liter und ist 10 cm Tief.

Vllt. erwartest du zuviel von dem kleinen BB?



clavis

#9 Verfasst am 20.02.2010, um 19:36:59



Glaub ich nicht, ich erwarte ja keine Tiefbassorgien, im Gegenteil. Was mich stört ist der Abfall der hohen Frequenzen. In Aj-Horn ergeben 2 Lliter mit dem Treiber eine realtiv gerade Linie.



Interferenzen differenzieren = interrenzieren (Verb), Interrenzator (Substantiv)

bearbeitet von clavis, am 20.02.2010, um: 20:18:03


Velocifero *

#10 Verfasst am 20.02.2010, um 20:17:59



Das liegt an der Schwingspuleninduktivität.
Soweit ich weiß wird bei AjHorn die Impedanz bei 1KHz und 10Khz eingegeben.

Letztendlich entspricht beides nur der halben Wahrheit, da das Abstrahlverhalten der Membran (Bündlung, Resonanzen, etc.) nicht ausreichend berücksichtigt ist.

Simulationstool´s dienen nur zum Abschätzen des Verhalten´s um die Einbauresonanz.
Eine Oktave höher oder niedriger können schon wieder ganz andere Verhältnise herrschen.



clavis

#11 Verfasst am 20.02.2010, um 20:24:31



Hm... und wie kann ich jetzt einen Entwurf für ein Fronthorn machen Vielleicht die Absenkung im oberen Bereich einfach ignorieren, eine Simu machen die halbwegs "linear" ausschaut und dann mal Proto bauen

Also so etwa:





Interferenzen differenzieren = interrenzieren (Verb), Interrenzator (Substantiv)

bearbeitet von clavis, am 20.02.2010, um: 21:07:45


hifi-killer

#12 Verfasst am 20.02.2010, um 20:47:12



hilfreicher thread, man solte dennoch keine wunder erwarten!
ein phaseplug ist nicht berücksichtigt, was HT betrifft
die formgebung des hornes kann auch nicht ignoriert werden, was das beaming/abstrahlverhalten betrifft
und das falten des hornes vernichtet höhere frequenzen was bass hörner betrifft
zumindest kann mit dem programm eine grobe prognose erstellt werden!
für unendliche hörner(frequenz bezogen ) gibts ein einfacheres programm, man kann ja beides nutzen


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Velocifero *

#13 Verfasst am 20.02.2010, um 20:59:17




clavis schrieb:
Hm... und wie kann ich jetzt einen Entwurf für ein Fronthorn machen Vielleicht die Absenkung im oberen Bereich einfach ignorieren, eine Simu machen die halbwegs "linear" ausschaut und dann mal Proto bauen



...und hinterher ausmessen mit Messmicro und Zeug. Ja ich denke darauf wird es woll hinauslaufen.
Nicht immer sind Thiele-Small-Parameter, oder hier in diesem Fall Elektro-Mechanische Parameter ausreichend um das Verhalten zu bestimmen.

"Evtl. hilft dir dieser Threat weiter":

http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=View...0&goto=last#ende







bearbeitet von Velocifero, am 20.02.2010, um: 21:00:06


 Poison Nuke 

#14 Verfasst am 21.02.2010, um 20:13:40



hier geht es zur Diskussion weiter:

http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=View...661&goto=128#128


greetz
Poison Nuke

Velocifero *

#15 Verfasst am 26.03.2010, um 18:56:33




Poison Nuke schrieb:
kann man mit Hornresp nicht auf den Frequenzgang auf einem abweichenden Winkel berechnen lassen? z.B. bei 35° oder so?



Moin,

jo es geht Hab´s gefunden


Befindet man sich im Fenster "SPL Response", hat man unter "Tools" -> "Directivity" dazu die Möglichkeit:

http://s3.directupload.net/images/100326/32snefe4.jpg

Voraussetzung dafür ist, dass die Werte für ein Hornsegment angegeben sind.

Weiter spielt ANG eine Rolle für denn maximalen Berechnungswinkel. Maximal sind 90° möglich.

ANG:
0,5 > bis 45°
1,0 > bis 60°
2,0 > bis 90°

Gruß

EDIT: Simulationen von Dipol´s funktioniert damit nicht.


bearbeitet von Velocifero, am 26.03.2010, um: 18:58:40


Mathes

#16 Verfasst am 25.12.2010, um 10:05:24



Hallo Leute

Erst mal Frohe Weihnachten an alle!!!
Ich habe mir ein Bassreflex Subwoofer zusammen gebaut und es einfach mit WinISD berechnet.
Nun wurde mir empfohlen ich solle es besser mit Hornesp berechnen.
Jetzt habe ich mir die Anleitung hier durchgelesen und bin immer noch nicht schlauer als vorher, leider.
Wo gebe ich an wie viel Liter mein Gehäuse haben soll?
Wo gebe ich überhaupt was ein, sorry aber habe irgend wie die Gesamte Anleitung nicht verstanden.
Hier die Werte nach TSP:Re 6,2 Fs 28,277 Qms 2,27 Qes 0,43 Qts 0,36 Vas 116,80 Sd 507 cms 0,32 Mms 99 dB/W 89,67 B*L 15,92 Rms 7,74
Das Gehäuse habe ich so gebaut (Innen Hoch60cm/tief50cm/breit40cm) Reflex Kanal Schacht innen Maß wieder:30mmHoch400mmBreit Tiefe 339mm
Am liebsten währe mir einer würde das mal in dem Programm eingeben und mir dann ein Bild schicken damit ich sehen kann wo ich nun wirklich was eingeben muss.
Es handelt sich um einen 12° Sub.

PS: Ich bin kurz davor dieses Müll Prog runter zu schmeißen.

Vielen Dank an alle


bearbeitet von Mathes, am 25.12.2010, um: 10:10:14


hifi-killer

#17 Verfasst am 25.12.2010, um 20:34:43



hi Mathes hast dir naturlich das unfangreichste programm aus gesucht! ist mir selbst zu anstrengend, seh gerade das du hier stoeberst

BR berechnen mit WinISD reicht normalerweise voll aus, auch bascad verwende ich dafuer , besonders die bascad bandpass simu macht da sinn !
tatsaechliche frequenzverleufe werden auch im hornrsep nicht wirklich erfasst, da die TSP nur im unteren bereich der treiber relevant sind und treiber eigenheiten nicht voll und ganz erfasst werden koennen.


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Mathes

#18 Verfasst am 25.12.2010, um 22:43:05



hallo
danke
bascad kenne ich noch gar nicht, werde ich mal testen.
Schönen Abend noch


PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Selbstbau-Projekte \ Hornresp (Anleitung, Fragen usw)


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