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PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Elektronik / Elektrik \ L(H) Induktivitätsmessgerät - Funktionsweise


Stripes *

#1 Verfasst am 25.01.2010, um 19:14:32



Ich würde gerne die Induktivität einer selbst gewickelten Spule messen.
Hab mir dazu ein LRC Messgerät ausgeliehen, dort ist eine Messfrequenz von 1kHz angegeben.

Für mich stellt sich jetzt die Frage wie so ein Ding denn funktioniert?

Ich habe leider in der Schule noch nichts weiter mit Spulen gemacht...
Klar ist 1 H = 1 Vs/1A hat mit der Selbstinduktion zu tun... nur wie wird jetzt genau ein Henry definiert?

Hängt die Angabe Henry auch von der Spannug (höhe, Frequenz) ab?

Was wäre eine Schaltung um die Induktivität zu ermitteln?


Addicted to good music!


TimB

#2 Verfasst am 25.01.2010, um 19:20:42



Die Induktivität lässt sich am besten bestimmen indem man zuerst den Gleichstromwiderstand misst und dann die Impedanz bei einer bestimmten Frequenz

Und die Induktivität ist dann:

Quellcode
z = R + z1
z1 = 2πf * L
       z-R
=> L = ---
       2πf

z: Gesamtimpedanz
z1: Impedanz infolge von Selbstinduktion
f: Frequenz



"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

bearbeitet von TimB, am 25.01.2010, um: 19:25:44


hifi-killer

#3 Verfasst am 25.01.2010, um 19:25:25



wie soll das funktionieren, wenn nur bei 1 kHz gemessen wird, eventuell wird gleichzeitig der gleichspannungs widerstand gemessen! der induktive widerstand läst dann auf die impedanz schließen. der steigt mit zunehmender frequenz.

ich mach das anders, ich messe den frequenzgang an einem widerstand und rechne den -3db punkt um.

oder messe direkt am treiber, und wickle endsprechend nach! somit weis ich zwar nicht die induktivität, hab aber für den treiber genau abgestimmt


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Stripes *

#4 Verfasst am 25.01.2010, um 19:31:55




hifi-killer schrieb:

ich mach das anders, ich messe den frequenzgang an einem widerstand und rechne den -3db punkt um.



-3db Punkt?

Ich muss aber doch eine feste Frequenz haben oder? (für H)

Und ist Z (Scheinwiderstand) und Impedanz nicht dasselbe?


Addicted to good music!


Der_Elektromeister

#5 Verfasst am 25.01.2010, um 19:36:45




Zitat:
wie soll das funktionieren, wenn nur bei 1 kHz gemessen wird



z-R
L = ---
f



Grüsse, Andi.

bearbeitet von Der_Elektromeister, am 25.01.2010, um: 19:37:45


hifi-killer

#6 Verfasst am 25.01.2010, um 19:41:50



beim 3db punkt ist der scheinwiderstand/impedanz endsprechend dem bezugswiderstand in der 6db weiche! ja die ists dann, die bezugsfrequenz!
ich geh von der formel für die 1. order weiche aus!
beim 3db punkt wird der gesamtwiderstand Zg doppelt so hoch wie der treiber widerstand Zlautsprecher ! auch bei 12db.


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

TimB

#7 Verfasst am 26.01.2010, um 07:17:47




Der_Elektromeister schrieb:

Zitat:
wie soll das funktionieren, wenn nur bei 1 kHz gemessen wird



z-R
L = ---
f



Indem zuerst der Gleichstromwiderstand gemessen wird deshalb "z-R"


Stripes schrieb:
Und ist Z (Scheinwiderstand) und Impedanz nicht dasselbe?


Ja, nur ein anderes Wort für die gleiche Eigenschaft


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

bearbeitet von TimB, am 26.01.2010, um: 07:18:20


Der_Elektromeister

#8 Verfasst am 26.01.2010, um 09:10:25




Zitat:
Indem zuerst der Gleichstromwiderstand gemessen wird deshalb "z-R"


sag ich doch


Grüsse, Andi.

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