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PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Elektronik / Elektrik \ (E)Gitarren AMP selber bauen


Stripes *

#1 Verfasst am 28.01.2010, um 21:19:07



Zusammen mit dem Gitarristen aus userer Band kam ich gestern auf die Idee einen Gitarren AMP selber zu bauen.
Einsatz ist der Proberaum, da er seinen "großen" Amp @home haben möchte.

Grundidee:
Box mit Eminence oder Celestion Chassi. (die werden auch bei Marshall eingebaut, sollte schönen sound Bringen)
Extra Top mit der Technik.

Alles günsting also nicht die Edel Röhren Technik wie dort:
http://www.madamp.de/
http://www.tube-town.net/ttstore/product_info.ph...ker-Bausatz.html

Für Verzerrungen werden Boden Effekte eingesetzt, ich brauche jetzt also nicht in tiefen der Audio Schaltungen :D

Cleaner Sound der nicht grässlich klingt, aber auch nicht so derbe geil wie die AMPs von Jack White^^

Kenntnisse der E-Technik sind vorhanden.

Hat von euch jemand so etwas mal gemacht?

Ich würde jetzt ein Netzteil + Transistorverstärker(Bausatz) in ein Gehäuse Packen, einen Vorverstärker Bausatz (Mic Preamp) davor löten und hören was raus kommt.

Ich habe nur die Befürchtung das ein Mic preamp noch zu wenig verstärkt...
Was liefern E Gitarren für ein Signal?

Welche Schaltung eignet sich am besten für die Vorverstärkerkung?

Ein passender Amp wäre für 200 fertig zu bekommen (wobei der grässlich klingt), da sollten wir nicht rüber kommen.






Addicted to good music!

bearbeitet von Stripes, am 28.01.2010, um: 21:20:04


hifi-killer

#2 Verfasst am 29.01.2010, um 14:01:13



ja genau, bei mir bist du fast richtig

ich hab das alles schon gemacht! ja der celestion ist sicher eine gute wahl! am besten wenn man noch so alte greenback 30W auftreibt! da du deine effekte in der vorstufe machst kannst du auf röhre verzichten und das ganze wird einfacher!
klar kanst du dir einen bausatz nehmen! ist auch fast egal welchen! und umm schnell zum ergebniss zu kommen wirds wohl das beste sein!
zunächst mußt du wissen wie stark das gerät werden soll! dann etwa das doppelte veranschlagen und drosseln! es soll ja keine problenmchen machen, sondern dauerbetrieb!

den vorverstärker kann ich die demnäcst posten, ich hab da einige einfache schaltpläne gesammelt, muß das nur abzeichnen

andererseits kannst du, wenn du schon in die materie einsteigst,. das ganze auch noch vertiefen, und klangliche spielereien machen! da gitarrenverstärker eigentlich nicht linear arbeiten, währe die experimentierphase das interesanteste! auch die ahnung die du dabei gewinnst ist es wert.

das geilste experiment war ein klass A verstärker mit travo und gegenkopplung die geregelt werden konnte! sustain effekte


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Stripes *

#3 Verfasst am 29.01.2010, um 15:01:33



Hab mir schon gedacht das die PA Banane sich dort auskennt

Es geht mir erstmal darum möglichst schnell etwas brauchbares zu haben.
Fortgeschrittene Audio Schaltungen würde ich gerne kennenlernen, das aber später.

Neu ist mir der greenback zu Teuer, noch eine alternative?

Denke so 20-30W Sinus reichen locker, aber wie du schon sagst die werden auch gnadenlos ausgefahren

Ich weis noch nicht recht welche Transistor Endstufe dafür gut ist...

tda7293 ist günstig und gut oder?

Oder doch besser eine Echte solide Schaltung?
Was liefert denn so eine E Gitarre?
Was hast du denn gebaut?







Addicted to good music!


hifi-killer

#4 Verfasst am 29.01.2010, um 15:06:48




der eingangs verstärker auch für gitarre! ein OP funktioniert genau wie ein endverstärker, nur feiner.
der eingang links führt über einen kondensator, der zum entkoppeln gedacht ist! der darf ruhig größer sein! ich hatte 1µF! der widerstand danach ist der eingangswiderstand! sehr wichtig! für gitarre sollte der mindestens 100kohm betragen 1M ohm fals das instrument immer direkt ohne effekt bertrieben wird, und der tonabnehmer recht schwaches signal liefert! allerdings hat der hohe eingangswiderstand den nachteil das knacken rauschen und brumm starke probleme machen können! am besten zwei eingangsbuchsen mit jeweils einer schaltung,oder ein schalter der den 100k dazu schaltet!
für cd player ist 20k ok

dann kommt das OP ! die beiden widerstände sind die gegenkopplung der untere sollte auch bei 1k ohm bleiben, der andere ist mit 10 k ohm für 10fach verstärkung ausgelegt fals zu viel darf er kleiner werden oder ein poti als reglung ist auch ok (wird aber nie null)

danach widerstand und kondensator der widerstand nie kleiner 470ohm (schutz fürs OP) der kondensator zum endkoppeln. darf wie beim ersten größer werden!

noch ein tip: verzichte NIE auf einen IC sockel!!!denn wenn es verreckt tauscht man das billige ding aus! ohne die ganze schaltung mit löten zu versauen!



und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Stripes *

#5 Verfasst am 29.01.2010, um 15:15:24



Was für einen Operationsverstärker meinst du denn genau?
Und wie oben schon steht welche Endstufe würdest du nehmen?

Netzteil kommt dann wenn die Endstufe fest steht...

Das ist ja richtig kompakt, ist in den echten Verstärkern auch so eine einfache Schaltung?


Addicted to good music!


hifi-killer

#6 Verfasst am 29.01.2010, um 15:15:48



im prinzip kann man jeden verstärker misbrauchen! meine grundschaltung ist brauchbar und auch http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=4508&Seite=1 erscheint mir brauchbar und sehr interesant! kostet aber mehr!

-


Operationsverstärker nehme ich den TL72 rauscharm der esel mann hat mir bessere geraten und ichj muß zu meiner schande gestehen ich habs nicht getestet! der TL reicht! kostet 25ct!

meine grundschaltung entspricht fast genau dem innenleben eines OPs

-


das OP (TL darf maximal mit +18 -18 V betrieben werden! eigentlich braucht man nur 2 transistoren dazu löten und hat einen verstärker mit 10W 8 ohm oder 20W 4ohm! dioden und widerstände brauchts noch!

ich hab wahrscheinlich fast alle bauteile da! nur PNP transistoren fehlen noch alle tot


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 29.01.2010, um: 15:25:54


hifi-killer

#7 Verfasst am 29.01.2010, um 16:03:26



bauteile findet man in alten pc netzteilen, da hast du den wichtigen elko in der bootstrapp
fette dioden zur ruhestrom begrenzung und unterlegisolation für dei transen!
ich versuch mal die stückliste zusammen zu stellen nur aus dem gedächniss

eingangs kondensator 1µ , eingangswiderstand 20k , 2 differenz transistoren PNP 2SA1371
treibertransistor NPN z.B. 2SC3461 (die 3 transistoren können bei niedriger betriebsspannung unter 50V auch mit BD 140/139 ersetzt werden) endtransistoren BDW 83D /BDW 84D (ODER bei unter50V TIP147/142)
emitterwiderstände keramik 1,5ohm 10W so viele wie du transitoren gedenkst! bei mehr als 4BDWs pro seite gibts 1ohm widerstände mit 5W.
zenerdiode 12V vorwiderstand ca3K (richtet sich nach der betriebsspannung! bei 60V besser 5K) arbeitswiderstand 3,3K
2x keramik widerstand 1k 5W
gegenkopplung 10K elko 220µ elko470µ 3-4 dioden kondensator 0,47µ und zwei gute spindelpoties mit 0 bis 2k oder bis 10K einer und bis 1k einer lochrasterplatiene und zwei 50pf zur selbstschwingungsunterdrückung(muß nicht genau der wert sein hauptsache is was drinn) der eine wird in die gegenkopplung eingebaut um den verstärkungsfaktor einzustellen der andere zwischen die treiber und differenzschaltung um den 0punkt des ausgangs einzustellen
isolierzeugs und schrauben, kühlkörper!

so ich poste und dann überprüf ich was ich noch vergessen hab



ganz wichtig! die 1ohm keramik und der 100nF am ausgang!!!! wenn die fehlen macht der verstärker böse geräusche !! und die dürfen nicht in der schaltung verbaut sein!!! die müssen an die lautsprecherbuchsen!!!
ansonsten wars das glaub ich !
die menge an bauteilen ist sehr gering, und der verstärker wird somit nicht teuer! 20E pro st bis 100W spitze und echte 80W RMS besser man baut gleich zwei und schaltet brücke, dann wirds highendig! auch beim bestellen, besser man kauft doppelt und dreifach, fals man was lyncht! also die transen zumindest und die emitterwiderstände! einige rote leuchtdioden werden den ruhestrom reduzieren, und über den emiterwiderstand gelötet in verbindung mit einem fotowiderstand (teuerstes bauteil außer travo und siebung)macht das ganze betriebsfest!

brauchst nur noch das netzteil! travo brückengleichrichter siebelkos

-


ach ja, der verstärker kann dermaßen empfindlich eingestellt werden, das du mit einem 100k als eingang sogar mit der gitarre direkt rein kanst! ich empfehle aber dann eher die vorschaltung mit 0 verstärkung! also einfach die widerstände weg lassen, die am OP sind und den nicht gegen masse liegenden zu überbrücken! so wirkt der OP als impedanzwandler und auch als schutz. zusätzlich zwei fette zenedioden 6v und 470 ohm widerstand o,25W oder weniger in den eingang und es geht nichts kaput fals mal das gitarrenkabel an die spanungsfüherende kaputte sch.. eines anderen kommt nur der eine widerstand könte etwas qualmen

es wäre bei der auswahl des travos noch zu beachten das das OP eigene anschlüssevon 2x12V erfordert.

wie gesagt ich hab fast alles da


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 29.01.2010, um: 16:36:05


Stripes *

#8 Verfasst am 31.01.2010, um 13:57:28



Erstmal vielen Dank für die Hilfe!

Soweit verstehe ich allen außer diesem Abschnitt:


hifi-killer schrieb:
einige rote leuchtdioden werden den ruhestrom reduzieren, und über den emiterwiderstand gelötet in verbindung mit einem fotowiderstand (teuerstes bauteil außer travo und siebung)macht das ganze betriebsfest!



Welcher Emiterwiderstand?
Bitte noch etwas genauer erklären

Bauteilmäßig wird das einfach nur Trafo, Gleichrichter und die Transitoren muss ich bestellen.

Ich werde aus deinem Text mal einen Schaltplan machen, dann wird der ein oder andere Fehler ersichtlich.


Addicted to good music!


hifi-killer

#9 Verfasst am 31.01.2010, um 18:36:40



das ist ein eigener schaltungs kniff, emitterwiderstände haben einen gewissen spannungs abfall bei sromfluß. den verwende ich um eine LED zum leuchten zu bringen, die widerum auf einen fotowiderstandleuchtet der über den 10k ohm widerstand in der gegenkopplung verlötet wird! das reduziert die verstärkung bei vollast, so als automatischesicherrung! habs sogar schon mit kurzschluß getestet, kann aber nicht schwören das es immer funzt


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Stripes *

#10 Verfasst am 03.02.2010, um 19:40:52



Ich habe den OP mal simuliert:


So richtig komme ich bei der anderen Schaltung nicht weiter... theoretisch schon aber dann hapert es doch noch ab und zu^^.

Könntest du mal einen einfachen Plan erstellen?

Müssen die differenz Transistoren, Treibertransistoren und Endtransistoren einfach hintereinander?

Ich habe bis jetzt Transistoren noch nie für Leistungs Zwecke eingesetzt... :D


Addicted to good music!


hifi-killer

#11 Verfasst am 03.02.2010, um 20:08:26



hab mir mal von da das bild geholt-ist n bissel gemurkst, erfüllt aber seinen zweck! wichtig ist die endtransen sind darlington!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 03.02.2010, um: 20:13:14


Stripes *

#12 Verfasst am 03.02.2010, um 20:47:44



Wo kommt da denn die Spannungsversorgung dran?

Und wo der Vorverstärker...?


Addicted to good music!


hifi-killer

#13 Verfasst am 03.02.2010, um 22:10:45





eingang roter kasten plus rote linie minus blau


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 03.02.2010, um: 22:14:13


hifi-killer

#14 Verfasst am 06.02.2010, um 03:06:35



etwas deutlicher das ganze
R5 ist 10k und bildet mit R4 die gegenkopplung
R4 und R6 sind als trimmer besser an R4 wird der verstärkungsfaktor eingestellt an R6 der arbeitspunkt /augangs gleichspannung 30mV oder weniger!30µV sind möglich
R7 und R8 mindestens 5W
R9 und R10 mindestens10W oder mit leistungsdiode überbrücken
C3undC5 sind zur schwingneigungsunterdrückung
C4 sollte die komplette bertriebsspannung vertragen

R2 ist der vorwiderstand der zenerdiode bei 20V ca2K bei 30v ca3k bei 60V ca5,6K

D1,2,3 und C4 bilden den ruhestrom über die emitterwiderstände R9,R10

die schaltung ist bis 100W belastbar





und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Stripes *

#15 Verfasst am 06.02.2010, um 03:36:04



Dankeschön

T1 und T2 sollen PNP 2SA1371 sein?
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=A...b4815a2ff555fa53

Für T3 schreibst du "NPN 2SC3461" der scheint bei reichelt aber nicht bestellbar... ne Alternative für über 50V?

Aber 50V (BD 140) sollten doch dicke reichen oder? (max. sin. Leistung?)

Btw. der BD 140 ist mit 80 V max. angegeben:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=444;GROUP=A...b4815a2ff555fa53

Wie ist der Verlust in der Schaltung bzw. wie viel muss das Netzteil noch an Reserve haben?



Addicted to good music!


hifi-killer

#16 Verfasst am 06.02.2010, um 13:45:44



richtig, die differenzstufe! die spannungan der basisT2 wird mit der eingangsspannung basis T1 verglichen. ist z,B. die basisspannung von T2 höher als T1, sperrt T2 und T1 leitet und öffnet T3.

T3kann durch beliebigen transistor NPN 2x UB ersetzwerden, da der R6 regelbar und bis10K dimensioniert wird! mit BD139 besser BD237 kann ein 1K festwiderstand verwendet werden(originalschaltung!).wichtig ist das bei vollausschlag der endstufeder transistor die gesammte spannung vertragen muß , emitter minus UB collektor plus UB! (gilt auch für T4/T5)

öffnet T3 zieht er die basis T4/T5 gegen minus und sperrt T4 und öffnet T5.dadurch öffnet T2 und T1 sperrt der auch T3 wiederum sperrt und die basis T4/T5 wird über R7/R8 plus.

durch die verwendung von darlingtontransidstoren ist die verlustspannung recht gering, je nach dimmensionierung der emmitterwiderstände und lautsprecherimpedanz ergebsn sich ca 3v emitterspannungsabfall plus 1,4v basis vorspannungsabfall also unter 5V! im original sind leistungsdioden über die emitterwiderstände geschaltet, das ein maximaler abfall von 0,7V ereicht wird! damit kann der emitterwiderstand auf 5W ausgelegt bleiben! die verlustspannung sind damit 2,1V .

ich hab die dioden endfernt, und dafür mehrere T4/T5 eingebaut! vorteilhaft ist dann,einen basisvorwiderstand von 100ohm an jede basis zu integrieren! desweiteren hab ich noch, wenn die schaltung läuft eine rote leuchtdiode über D1,2,3 gelötet und dann getestet ob die übernahmeverzerrung ausbleibt!(das hört man sofort) dadurch verringert sich der ruhestrom und die emitterwiderstände dürfen kleiner werden: 1ohm 5W
die verwendung von 4 T4/T5 lässt schom eine leistung von 250W dauer zu! ich enpfehle erst mal nur mit 50V betriebsspannung zu arbeiten, also einen 35Vtravo zu verwenden der nicht viel mehr als 100W kann.
wird ein stärkerer travo mit bis zu 42V verwendet ist ein aufstocken der T4/T5 unumgänglich!
in meinen großen endstufen hab ich eine zweite endstufe in brücke geschaltet, damit sind an 8 ohm bei 50V betriebsspannung 500W und bei 60V gut 800W möglich.
hier sollte ein gitarren amp gebaut werden, der ist normalerweise mit 50W ausreichend dimmensioniert, und eventuell mit den leistungsdioden zu versehen. andererseits wird mit der leuchtdioden und fotowiderstandsschaltung(beides wird nachgereicht)der amp betriebssicherer











die grün markierten dioden sind die original schaltung!
die in beiden bildern rotmarkierte diode begrenzt den rugestrom, eine altbewährte möglichkeit die high end hersteller wie onkio und luxman schin verwendet haben!

im zweiten bild hab ich meine schutzschaltung :
die dioden beginnen bei ca 1V zu funzeln und brennen hell bei 1,4V somit wird an einem widerstand von 1 ohm der strom auf 1 bis 1,4A begrenzt! bei einer betriebsspannung von 60V bedeutet das, das der transistor mit maximal 120W belastet werden kann. weil wenn der strom ca 1A übersteigt wird der 10Kohm widerstand vom LDR verringert, dadurch sinkt der verstärkungsfaktor und der ausgang wird somit reduziert auf etwa den wert der eigangsspannung.
die dimensionierung der widerstände und der dioden müssen harmonierten! ein wenig mess, rechen und bastelarbeit sind unvermeidbar der schwellwert der leuchtdioden kann mit hilfe normaler netzdioden in 0,7V schritten verändert werden . oder durch verwendung von anderen farben erhöht sich der auch! die verwendung von relativ sehr hellen LEDs ist natürlich selbstverständlich eine niedrige schwellspannung für hohe betriebsspannung und eine hohe schwellspannung für niedrigere betriebsspannung!
es geht einzig und alleine darum den spitztenwert der endtransistoren zu begrenzen, der im extremfall zur zerstörung der selbigen führt! die schaltung muß nur einmal für alle endtransistoren eingebaut werden bei der schaltung mit 38 transistoren hab ichs zweifach gewählt.

eine einfache limmiterschaltung zur vermeidung des clipp, kann auch nachträglich eingebaut werden, dafür reicht ein LDR im eingang(vorstufe) und eine ausgangsspannungsbegeenzung mit zenerdioden und brüchengleichrichter und LED.

der ausgangs kondensator der vorstufe fällt natürlich weg, der eingangskondensator der endstufe macht das aleine!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 06.02.2010, um: 14:44:33


hifi-killer

#17 Verfasst am 06.02.2010, um 15:40:28





so, die anticlipp nach hifi-killer wichtig ist das der widerstand R1 und die zenerdiode D1 je nach augangsleistung (genauer spannung spitze spitze minus e bissel) dimensioniert werden!
die zenerdiode so mehr nach try and error, weil der arbeispunkt der diode bei geringer leistung doch sehr schwankend ist und sich nicht so leicht errechnen läst! ein kleiner kondensator zum brückengleichrichter ausgang macht die schaltung sanfter und weniger hörbar! aber auch langsamer
der R2 gibt die intensität der schaltung, wird er größer regelt sie stärker zu


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 06.02.2010, um: 15:56:03


Stripes *

#18 Verfasst am 14.02.2010, um 01:13:04



So, habe versucht die Schaltung zu simulieren aber irgendwas passt einfach nicht
Dazu musste ich mich erstmal etwas in Pspice reindenken, das Programm solltest du dir auch mal saugen, deine Skizzen sind nur schwer zu entziffen
http://www.tietze-schenk.de/tsdown.htm Diese Version, ist die beste Freie, mehr Bauteile und super Anleitung!

Erstmal ein Screen:

Da nicht immer die gleichen Bauteile in dem Programm sind habe ich sie durch "Funktionsgleiche" ersetzt.


Als Trafo würde ich diesen bestellen und für die Kleinspannung nochmal einen Kleinen extra:
http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=C55...6a8ac1e543ea9635
In Reihe 36V, Gleichrichter etc. hinter und es wird ein 30V Trafo, sollte Reichen oder?

http://www.reichelt.de/?;ACTION=3;LA=2;GROUP=C52...6a8ac1e543ea9635
Dort das Gleiche und dann 7812(12V).

Mit der Schaltung stehe ich noch immer auf Kriegsfuß, wie die Werte jetzt verglichen werden ist noch immer nicht klar


Addicted to good music!


hifi-killer

#19 Verfasst am 14.02.2010, um 08:26:25



aha! die diode D4 ist verkehrt, andersrum und zenerdiode 12V,kannst natürlich auch 18 st der normalem in der richtung wie du sie hast zur simu nehmen
der vorwiderstand R2 sollte bei deinen zu erwartenden betriebsspannungen etwa 50V einen wert von ca5kohm haben der arbeitswiderstand R3 hatte im original 5,6kohm ich hattes nicht geändert! der gegenkopplungs widerstand R5 darf ca 10Kohm haben, sonst schafft er die verstärkung nicht ganz der C3 ist etwas zu groß der wert in pF ist richtig, darf aber ruhig um 100% verändert sein auch C5 besser so 50pF
R7, R8, R10 und R11 dürfen mindestens 5W haben R9 so 2W reicht glaub ich


seh ich das richtig? zwei so travos?
R12 ist der lautsprecher? bei der dimmensionierund besser 8ohm

den kleinen travo kannst du dir sparen, weil mit 2x 36V, hast du auch die 2x 18V damit kommt das LM 7812 / 7912 gut zurecht! da die LM dinger unterschiedlich sind empfehle ich im extremfall mit verschiedenen leuchtdioden und dioden die spannung noch anzugleichen und zu experimentieren dabei darf die ausgangsspannung fast 18V werden! so 17V find ich gut

T4 ist falsch muß NPN sein und emitter nach R7
die gewählten transen, sind alerdings zu schwach! außerdem müssen darlington verbaut werden, wenn der b typen kennt BDW oder BDX !!
für die differenzstufe und als treiber passt das bis +-50V vorausgesetzt es sind
C typen ;)
was spricht die simu? diode leuchtet? leuchtdioden in reihe tuns auch.

-ach ja,


ich war letzt beim plasma georg! der bastelt zur zeit an einem ähnlichen projekt! mit röhren! konnte ihm beim bauteile einspaaren etwas zur hand gehen was die kopplung und vorwiderstände betrifft, die er in OP schaltungen einsetzt! dabei bin ich auch mal wieder über die musikman schaltung gestolpert, die er immer mit einbaut! ich werds mal gelegentlich posten! wobei wir feststellen mußten, das die amps von musikman fehlkonstruktionen sind! bis auf die besagte schaltung!!! nie was fetteres gehört!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 14.02.2010, um: 08:51:23


Stripes *

#20 Verfasst am 15.02.2010, um 20:40:29



Ahh, so ergibt es langsam Sinn

Ich glaube auf die Belastung der Bauteile muss keinen Wert gelegt werden, ist ja nur eine Simu...

Wie kommst du auf 50V Betriebsspannung?
Wie gesagt entweder den 2x~18V (30V gleich) oder 2x ~30 (54V gleich), wobei 54 etwas viel sind.
U Dach kann in der Ganzen Schaltung doch nur maximal U gleich sein oder?

Die darlington kann ich doch mit 2 BD239 + einen R "erschaffen" ?

Die verschiedenen Typen sind nur wegen der Maximal Spannung?





Addicted to good music!

bearbeitet von Stripes, am 15.02.2010, um: 20:43:51


hifi-killer

#21 Verfasst am 15.02.2010, um 21:09:42



ach so, ein travo , 18V wechsel gibt plus 25V minus 25V ! den kleinen travo kanst sparen der LM kann das!

2x ~30 ca42V sehr enpfehlenswert! wobei da der LM platzen würde! da kannst aber auch eine transistor zenerdioden schaltung nehmen! oder doch den kleinen travo! ich würde nicht den travo nehmen, der macht nur zusätzliche streuung und so viel schwerer ist die transistorschaltung nicht! einen LM zusätzlich zu verwenden macht da alerdings sinn!

Zitat:
darlington kann ich doch mit 2 BD239 + einen R "erschaffen"

eigentlich schon, habs sebst nur noch nicht gemacht! ich würde es nur probieren wenn ich genug davon hab! bei der spannung ~18V währe eine brückenschaltung von vorteil! die hat eh viele vorteile

mit den typen meinte ich den zusatzbuchstaben, Z.B.
BDW 83A = 80V
BDW 83B = 100V
BDW 83C = 100V
BDW 83D = 120V
also genau wie vermutet die spannung, aber der grund ist, das die nachträglich verbessert wurden! beim BC107 gibt der zusatsbuchstabe den rauschfaktor an

die Belastung der Bauteile ist erst beim echten teil interesant, das stimmt! aber lieber überdimmensioniert als peng!



und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 15.02.2010, um: 21:14:30


Stripes *

#22 Verfasst am 15.02.2010, um 21:17:56



Den darlington möchte ich nur für die Simu "erschaffen".

Das mit der zweiten Spannungsquelle war eigentlich nur so ne Idee, weil so die Vorstufen getrennt vom Rest laufen würden.
Muss aber nicht sein und ich kann auch gleich den LM nehmen.

Ich dachte die 18V sind U Spitze

Ok dann ist der 18er Trafo schon gut oder?




Addicted to good music!


hifi-killer

#23 Verfasst am 15.02.2010, um 22:04:59



40W 8 ohm 80W 4ohm! klar für gitarre reicht das!fals nur ein Paar endtransistoren verwendetwerden, würde ich dann die leistungs dioden über die emiter widerstände wieder ein bauen, dadurch hat man etwas mehr leistung, und die emiterwiderstände werden nicht heiß und 5W reicht! hörbar ist das nicht!
als diode wird die P600 empfohlen


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 15.02.2010, um: 22:12:44


Stripes *

#24 Verfasst am 15.02.2010, um 22:08:22



Habe gerade darlington in Pspice gefunden.
T4 ist npn und T5 pnp?

Meinste die beiden grünen Dioden? (oben das Bild)


Addicted to good music!


hifi-killer

#25 Verfasst am 15.02.2010, um 22:17:36



ja genau und ja genau die ! die dioden, müssen nur wenn man transistoren paralell schaltet weg gelassen werden, weil die transistoren selbst schon winzige unterschiede haben, und die dioden erst recht! dadurch würde nur einer arbeiten und das paralelschalten ginge nicht!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 15.02.2010, um: 22:20:39


Stripes *

#26 Verfasst am 15.02.2010, um 22:31:42



Ich habe U1 1Vrms 20 - 20000Hz.
U2 50V gleich.



Komme an R12 aber auf diese Kurve:




Addicted to good music!


hifi-killer

#27 Verfasst am 15.02.2010, um 22:49:52



ich seh da nur das das mit der zenerdiode nicht passt, die muß dann doch wieder andersrum!
und zwar werden zenerdioden entgegen der durchlassrichtung geschaltet das ersatzschaltbild mit normalen dioden in durchlassrichtung
es sieht so aus als ob die schaltung nur als kondensator funktioniert ich schau mir das noch mal an



versuch mal zwei spannungsquellen und gib der mitte masse! und das die auch gleichspannung liefern, ab 2x 20V besser etwas mehr und R2 etwas kleiner und stell sicher das es keine sicherung ist


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 15.02.2010, um: 22:57:11


Stripes *

#28 Verfasst am 16.02.2010, um 19:21:21




hifi-killer schrieb:

und zwar werden zenerdioden entgegen der durchlassrichtung geschaltet das ersatzschaltbild mit normalen dioden in durchlassrichtung



Hast recht, war spät gestern^^.

Ich habe in Pspice eine Zenerdiode (1N750) gefunden, so müsste es passen:


Leider gibt Pspice nur Errors... mal sehen was jetzt wieder ist


Addicted to good music!


hifi-killer

#29 Verfasst am 16.02.2010, um 20:54:13



das könte die fehlende masse der spannungsversorgung sein, der lautsprecher hängt ja nicht mit 100W am eingangs signal! sondern mit dem dickeren kabel am netzteil!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Stripes *

#30 Verfasst am 18.02.2010, um 20:04:29



Ich möchte jetzt doch einen Celestion als LS nehmen.

Was hälst du von dem:
http://www.musik-produktiv.de/(s(codjyzd7cwodtqejftsvaz9v))/celestion-vintage-30-8-ohm.aspx

Oder halt doch ein Greenback, leider nur 25W max... könnte knapp werden wenn auch 8 Ohm:
http://www.musik-produktiv.de/(s(codjyzd7cwodtqejftsvaz9v))/celestion-g12m-greenback-8-ohm.aspx


Addicted to good music!


hifi-killer

#31 Verfasst am 18.02.2010, um 20:21:28




Stripes schrieb:
Ich möchte jetzt doch einen Celestion als LS nehmen.

Was hälst du von dem:
http://www.musik-produktiv.de/%28s%28codjyzd7cwo...ge-30-8-ohm.aspx

Oder halt doch ein Greenback, leider nur 25W max... könnte knapp werden wenn auch 8 Ohm:
http://www.musik-produktiv.de/%28s%28codjyzd7cwo...nback-8-ohm.aspx

hab erst mal die links korrigiert

ja , meine greeback damals warn die 30W!

musik produktiv ist ne renovierte firma, wenn man in der nähe wohnt können die auch hör und spieltests organisieren! soweit ich weis ist der greenback etwas präsenter und deshalb auch lauter! aber frag doch auch bei denen mal, was die für erfahrungen haben, den amp kann man drosseln


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 18.02.2010, um: 20:28:39


Stripes *

#32 Verfasst am 18.02.2010, um 20:23:19



und?

(ist die Link Erkennung... bzw. MP komplizierte Links)


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hifi-killer

#33 Verfasst am 18.02.2010, um 20:30:56



im zitat gehts


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Stripes *

#34 Verfasst am 19.02.2010, um 14:56:55



Ich habe mich zusammen mit dem Gitarristen für einen Celestion Vintage 30 entschieden.
Dieser wird in den großen Orange Boxen verbaut und die klingen abartig geil


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bearbeitet von Stripes, am 19.02.2010, um: 15:11:54


hifi-killer

#35 Verfasst am 19.02.2010, um 15:19:16



stimt!gitarre über neutrale boxen ist indiskutabel, man braucht die eigenresonanzen die zum stil und zur klampfe passen!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Stripes *

#36 Verfasst am 24.02.2010, um 18:42:43



Habe gerade den Celestion vintage 30 von der Post gehohlt

Gehäuse wird am WE gebaut und gleich kommt eine Liste mit allen Bauteilen die ich noch Brauche.


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Stripes *

#37 Verfasst am 24.02.2010, um 19:14:05



Welche Dioden sind für D1,D2,D3 gut?

Wo können Elkos genommen werden und wo sind Folienkondensatoren sinnvoll?


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hifi-killer

#38 Verfasst am 24.02.2010, um 19:54:55



im original sind das die ganz billigen! das war bis 40V problemlos aber wenn da eine verreckt, is alles futsch! und ich hab P600 drin
das ist der ruhestrom! der wichtigste teil der ganzen endstufe! durch den spannungsabfall an den dioden ergibt sich eine spannung zwischen der basis der endtransen! die spannung für die basis, wenn sie öffnet, zwischen beiden basisanschlüssen!

ist die spannung zu klein entstehen übernahme verzerrungen ist die zu groß wird der kühlkörper und emmiterwiderstand zu heiß! bei verwendung schwächlicher silizium dioden beträgt der wert ca 2,1V! da nicht all zu viel strom fließt kann mit größeren dioden die spannung nur 1,7V betragen eigentlich sollten 1,4V ausreichen, aber das ist die absolute grenze und der spannungsabfall an den emitterwiderständen wirkt mit ! klar sind 2,1 v funktionsfähig, aber erscheint mir doch zu hoch! deshalb bastel ich erst mal drei oder 4 leistungs dioden rein! die standart 1n400x dürften mit 3 dioden auch gut gehen! und dann wenns mal funzt experimentier ich mit LED oder anderen dioden wie weit ich runter stufen kann!
das mit der roten LED funzt meißt,aber da gibts unterschiedliche, die kostenlosen vom möll gehen da superbestellte passen nie! das prinzip der ruhestromeinstellung wurde oft auch bei renomierten high end geräten gemachtja, die nehmen neue leds und machen nur die rein

die werte größer 1µF sind elkos der 220µF kann weniger V der 470µF am besten doppelte UB damit er nicht platzt wenn doch ein transistor stirbt!
für C1 nimmt man hochwertige,tonfrequenz gehen auch , aber eigentlich doch fast egal! da läuft das komplette signal!
die kleineren werte sind als elko eh quatsch! C3/C5 zwichen 50p und 150P ist nur ungefähr einfach irgendwas
und C6 ist für die D1D2D3 zur siebung, auch nur irgendwas in der richtung! nur wenn D1D2D3 defekt (oder wackelkontakt) ist die spannung bis 2xUB also kein elko!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 24.02.2010, um: 19:56:07


Stripes *

#39 Verfasst am 24.02.2010, um 20:36:28



Sehe ich das richtig das immer Bipolare Elkos genutzt werden?
(wo Elkos genutzt werden können)


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bearbeitet von Stripes, am 24.02.2010, um: 20:37:10


hifi-killer

#40 Verfasst am 24.02.2010, um 20:59:29



nein, selbst wenn der eingang ein elko währe, ist minus nach masse und oder nach minus OK!
ganz einfache elkos hatte ich aus nem PC netzteil! der 470µ mit plus zum widerstand 1K und minus auf lautsprecher

und der 220µ minus an masse


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 24.02.2010, um: 21:06:39


Stripes *

#41 Verfasst am 24.02.2010, um 21:14:09



An C2 kann doch nicht viel Spannung anliegen, würden da 16V Reichen?
(Den habe ich da)

1u (C1) hat Reichelt nicht als Tonfreq. da... wo bekomme ich den am besten?

Schade das die Simmu nicht geht... würde mir einige Fragen spaaren
Schematics will keine 3 Spannungsquellen akzeptieren!

R10, R7, R8, R9 sind alle 5W (bzw. mehr) Widerstände oder?


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hifi-killer

#42 Verfasst am 24.02.2010, um 21:54:06




Stripes schrieb:
An C2 kann doch nicht viel Spannung anliegen, würden da 16V Reichen?
(Den habe ich da)

ja schon!

Zitat:
1u (C1) hat Reichelt nicht als Tonfreq. da... wo bekomme ich den am besten?


nimm irgend was,(ich vergaß) wir reden von gitarre, nicht high enddie kleinen blauen sind gut oder die großen ausem PC netzteil da geht einfach alles, ich lass mich da nur gern von VOODOO beeinflussen! für gitarre geht auch halb so groß,größer is auch egal! da kommt kein tiefbass! und ultra hochton auch nicht!


Zitat:
Schade das die Simmu nicht geht... würde mir einige Fragen spaaren
Schematics will keine 3 Spannungsquellen akzeptieren!


versteh ich nicht, gibts da ne anleitung?


Zitat:
R10, R7, R8, R9 sind alle 5W (bzw. mehr) Widerstände oder?

richtig, und R11! R9 geht auch 1W!








und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 24.02.2010, um: 22:03:23


Stripes *

#43 Verfasst am 06.03.2010, um 17:26:45



Soll R4 jetzt 200 oder 1k Ohm sein, oder doch regelbar?

Normales 10k Poti für R6?
(spezielle Qualität gegen Kratzgeräusche?)

Mal eine Bestellliste ohne Trafo, Gleichrichter etc...:

Quellcode
NPN BDW 83D darlington	3st.
PNP BDW 84D darlington	3st.
17W 1,5Ohm	6st.
5W 1kOhm	9st.
PNP BD 240C	6st.
NPN BD 239C	3st.
P 600G (400V) Diode	20st.
1µF Visaton tonFq. Elko	3st.
470µF 100V	3st.
220µF 63V	3st.
100pF 200V	6st.
5,6 K-Ohm 1W	3st.
3,6 K-Ohm 1/4W	3st.
20 K-Ohm 1/4W	3st.


Alles min. 3 Fach!

EDIT: C6, R4 und R6 fehlen noch.


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bearbeitet von Stripes, am 06.03.2010, um: 17:28:22


hifi-killer

#44 Verfasst am 28.03.2010, um 20:07:46



R4 regelt den verstärkungsfaktor, und sollte mindestens 100ohm haben bei unendlich ist die verstärkung 1! also ein lautstärke regler der nie ganz aus geht!

R6 ist zum einstellen des arbeits punktes, je genauer der eingestellt ist um so weniger rauscht und brummt es! bei unpassender einstellung wird am ausgang gleichspannung erzeugt. nach der wird eingestellt, möglichst nahe bei null!
der widerstand ist bei 1K im orginal plan angegeben, der wert hat was mit dem nachfolgenden basis anschluß zu tun, der über die 1k widerstände und dem transistor einen spannungsteiler bildet und so die mitte der ausgangsspannung bestimmt. je nach transistor kann das auch bis 10k oder nur 500ohm sein! ich empfehle spindelpotis wegen der genauig keit.
die P 600G (400V) Diode macht 6A die geht mit dem travo nicht kaputt!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 28.03.2010, um: 20:10:11


Barnie

#45 Verfasst am 30.03.2010, um 15:12:29



Ich dacht ich sach mal was damit's nicht nur bei euch beiden bleibt hier!


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#46 Verfasst am 30.03.2010, um 16:13:43




jetzt hast du die traute Zweisamkeit der beiden gestört, also echt :L


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 30.03.2010, um: 16:13:53


Stripes *

#47 Verfasst am 30.03.2010, um 18:39:34



Es hat sich etwas getahen

Die Box ist schon lackierfertig, Bilder kommen bald.

Alle Bauteile die ich nicht schon hatte sind gestern gekommen:








Bin z.Z. etwas Gesundheitlich angeschlagen und werde wenn es wieder besser ist mit dem Aufbau anfangen.
Da die PA-Banane sich länger nicht sehen lassen hat habe ich mich nochmal intensiver mit der Schaltung beschäftigt und eine Simmu mit einer pSpice Vollversion versucht, erfolgreich!

Da ich nicht die 20k€ für das Programm blechen wollte bin ich auf den Rechner eines El. Ing. ausgewichen... kann also leider keine Änderungen überprüfen.
Problem war, mit 48V sind nur maximal +/- 12V am Ausgang angekommen sah dann so aus:


Selbst gezeichnet weil kein USB Stick dabei^^.

Folgender Aufbau:





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hifi-killer

#48 Verfasst am 19.04.2010, um 16:29:13



ja, bei 4 ohm lautsprecher ist der spannungs abfall an den 1,5 ohm emitterwiderständen schon erheblich!
mit der diode über die beiden emitterwiderstände dürften es dann doch 3,8V mehr sein ;)

an 8 ohm ists dann nicht ganz so extrem


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 19.04.2010, um: 16:33:34


Stripes *

#49 Verfasst am 03.06.2010, um 19:08:08



Habe eben die Vorstufe aufgebaut, OP wie oben besprochen.

Bevor der Ausgang an einen AMP kommt habe ich zu vorsicht mal etwas gemessen

Aus der Schaltung kommen 14,3V AC bei 69 kHz! Ohne das am Eingang eine Spannung (Gitarre) anliegt

Normal? Tiefpass hinter?

Versorgung +/- 15V, 100k Ohm Eingangswiderstand vorne 1µF hinten 100nF (wie oben schon steht).


Addicted to good music!

bearbeitet von Stripes, am 03.06.2010, um: 19:08:50


hifi-killer

#50 Verfasst am 04.06.2010, um 18:28:20



da dürfte ein fehler vor liegen

normalerweise, gibt der OP, entsprechend der gewählten verstärkung, eine der eingangsspannung entsprechende ausgangsspannung ab!

eingangsspannung mal verstärkungsfaktor = ausgangsspannung!


entweder ist da am eingang entsprechend eine spannung oder es ist ein massiver fehler aufgetreten
:oops: 69kHz? das ist schwingneigung, ein kleiner kondensator(ca 100pF) über den verstärkungsfaktor bestimmenden widerstand schafft abhilfe!!!



-
vorne 1µF is super!
hinten 100nF könnte eventuell etwas größer sein




und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 04.06.2010, um: 18:39:06


hifi-killer

#51 Verfasst am 04.06.2010, um 19:41:01




Zitat:
hinten 100nF könnte eventuell etwas größer sein

is auch quatsch, der fällt doch eh weg, da der eingangs C der endstufe ausreichen sollte wenn das ganze im selben gehause platz findet! und ich vergess jedesmal das es sich um einengitarrenamp handelt! somit ist eine UG von 80Hz und die hälfte an nF locker ausreichend


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Stripes *

#52 Verfasst am 23.08.2010, um 19:07:12



Das Projekt musste erstmal liegen bleiben, unsere Band ist leider etwas geschrumpft

Doch heute hatte ich etwas Zeit um weiter zu machen, der OP ist Fehlerfrei aufgebaut, nur das angelötete Gitarrenkabel hatte einen Kabelbruch

Nun denn, es Funktioniert wie gewollt, dafür erstmal ein dickes DANKE an die Banane

Wie du schon mal erwähnt hast kann ich den Verstärkungsfaktor am OP nicht auf Null setzen (R2).

Wie regel(genau genommen steuer) ich denn Verstärker nachher von 0%(kein Ton) auf 100% Stufenlos?


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hifi-killer

#53 Verfasst am 23.08.2010, um 21:20:11



am besten mit einem einfachen poti! dazu wird eine seite an masse, eine am augang des OP angeschlossen und der schleifkontakt an die nächste stufe bzw endstufen eingang.


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 23.08.2010, um: 21:21:31


Stripes *

#54 Verfasst am 04.11.2010, um 18:21:37



Heute habe ich mal den Endverstärker aufgebaut:


Ein offensichtlicher Fehler besteht nicht, nach dem Einschalten blieb alles heile

Die Box ist auch schon fertig:


Bevor ich den Lautsprecher anschließe habe ich mal gemessen und einen 1k Ohm Widerstand an dessen Stelle eingebaut.
Dort liegen + 23,5 V DC an!?! (müsste doch 0V sein?)

R4 ist auf 200 Ohm eingestellt, R7 auf 8k Ohm.

Versorgung ist +24,8 und -24,8 V.

Wie gehe ich beim Fehler suchen am besten vor?

Bauteilbezeichnungen nach diesem Plan:






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bearbeitet von Stripes, am 04.11.2010, um: 18:25:23


hifi-killer

#55 Verfasst am 07.11.2010, um 02:00:35



R7 auf 8k Ohm, is etwas hoch zum starten, erst R7 auf etwa 1k stellen . R12 sollte nur 1 ohm haben und ist mit C6 nur schwingneigungs unterdrückung.
:. ist R7 zu hoch, müsste aber die ausgangsspannung zu niedrig sein, also minus
am besten erst mal die transistoren prüfen, die hohe positive spannung verweist auf deffekten T3, bei dir Q2 (anschlußbelegung prüfen, die BD haben basis rechts)(sind die colektoranschlüsse der differenztransen auch nicht vertauscht? beide in ordnund ligt am emitter ca 0,7V an? oder auch defekte endtransistoren (basis links) die müsten npn kurzschluß und pnp unterbrechung aufweisen ( ohne kühlkörper sterben die manchmal ganz heimlich)
auch bei C4 ists wichtig daß das plus auf den 1Kohm widerständen und minus auf der ausgangsleitung anligt

hab auch noch son bastelwerk , das nicht geht



und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 07.11.2010, um: 02:22:45


Stripes *

#56 Verfasst am 07.11.2010, um 18:38:31



BD (239/240) Transistoren haben die Basis aber links (von vorne betrachtet):
http://www.datasheetcatalog.net/de/datasheets_pdf/B/D/2/3/BD239.shtml

Die BDW83/84 auch.

An welchem Emitter müssen 0,7V anliegen?

Mit "npn kurzschluß" meinst du das der BDW 83 vollen Durchgang haben muss?
"pnp unterbrechung" soll heißen der Q5 (BDW 84) muss ganz zu machen?






Addicted to good music!


hifi-killer

#57 Verfasst am 07.11.2010, um 18:58:36



ubs ich dachte die hätten TO126 gehaüse .. TO220 is klar hast recht

Emitter der PNP (BD240) 0,7V

Q5 (BDW 84) durchgebrutzelt?

muß nicht unbedingt so sein,nur erst mal prüfen





und die jungen leuts hörn mucke über piezos

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