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PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Autos \ Was haltet ihr von Elektroautos

Seite: 1  2  > 

mersen *

#1 Verfasst am 30.01.2010, um 11:45:05



Fährt jemand schon ein Elektro ?

hätte ein schönes Model in aussicht

http://www.teslamotors.com/buy/buyshowroom.php

kostet nur ein bisschen viel ;)


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 30.01.2010, um 12:21:43



der Preis ist sogar relativ human, fast schon günstig. sind ja immerhin USD. Gut ist die Frage wieviel es hier übern Teich kostet, nicht dass der Preis dann wieder 1:1 in Euro übernommen wird :L
Nur immerhin sind die an sich mit 5er BMW und der Roadster mit dem Porsche Cayman und höher vergleichbar, zumidnest rein vom ersten Eindruck her.


Das größere Problem ist eher, eine komplette Aufladung dauert zwar "nur" 3,5h, was für die Akkugröße beeindruckend ist, aber mal eben tanken fahren ist da nicht. Das wird dann bei längeren Touren wohl eine ausgedehnte Mittagspause oder so.


praktisch wäre es, wenn die gleich noch ein paar Photozellen aufbringen würden, die kontinuierlich während der Fahrt nachladen.


aber interessant sind die allemal. Also ein wenig verlieben kann man sich in das Modell S schon.



größere Frage ist:
wie macht man das mit dem nachladen unterwegs...immerhin sind das ein paar kWh die man da aus dem Netz zieht. Vorallem über welchen Anschluss lädt man nach. Der Motor hat ja eine Leistung von über 200kW. Nehmen wir mal an man fährt die meiste Strecke mit 10-50kW Leistung, so könnte man vermuten dass man trotzdem über 100kWh aus dem Netz ziehen muss zum aufladen 8o
wenn ich mich gerade nicht total verschätze.
Um das in wenigen Stunden zu übertragen, braucht man armdicke Kabel :cut


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 30.01.2010, um: 12:23:12


TimB

#3 Verfasst am 30.01.2010, um 12:43:51



1000kWh in 3,5h macht ~28,5kW


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Der_Elektromeister

#4 Verfasst am 30.01.2010, um 13:00:32



Der Plan ist doch, einfach den kompletten Akku zu tauschen, beim tanken.

Ich bin noch nicht so der Freund von Elektroautos -kein gescheiter Sound, kein Benzin/Ölgeruch, keine verqualmte Einfahrt beim anheizen, begrenzte Reichweite...

Die Tesla sehen ja aus wie Japaner und Porsche aber der Firmenname ist geil

Am lustigste sind ja die dämlichen Ökofritzen, die am liebsten nur so autos auf den Straßen sehen wollen aaaaber die bösen KKWs wollen sie nicht


Grüsse, Andi.

 Poison Nuke 

#5 Verfasst am 30.01.2010, um 13:04:05




Der_Elektromeister schrieb:
Der Plan ist doch, einfach den kompletten Akku zu tauschen, beim tanken.



da brauchst ja einen universellen Akku für alle Autos...da scheitert es schonmal an einem standard und dann muss der ja auch noch bewegbar sein...wieviel kg wiegt aktuell so ein Akkupack? 100kg?

aber ist halt wie mit Schallplatte und CD. Für die Schallplatte gibt es ja auch noch viele Anhänger weil sie eben den Flair hat, den die CD nicht mehr hat. So wird es wohl auch ewig noch Verbrennungsmotoren geben, für Nostalgiker :L



hat einer von euch aber eventuell mal genauere Infos finden können wie das mit den Kapazitäten und dem nachladen aussieht?


greetz
Poison Nuke

KuschelTiga

#6 Verfasst am 30.01.2010, um 13:12:17



Ich hab mal ein paar Reportagen über Elektroautos angesehen. Akku tauschen dürfte nach dem, was ich gesehen habe etwas länger als 3,5h dauern. Die haben da wirklich jede freie Lücke mit Akku vollgeklatscht. Die Teile sind quasi Akkus auf Rädern.


Erst mal die Akkus weiterentwickeln, dann ist das Elektroauto eine super Sache.

Wusstet ihr, dass der Verbrennungsmotor um etwa 1900 den Elektromotor aus den Autos verdrängt hat?
"Um 1900 waren in den USA 40 % der Automobile Dampfwagen, 38 % Elektrowagen und 22 % Benzinwagen."



DarkSubZero

#7 Verfasst am 30.01.2010, um 13:36:20



Hier ist ein Video dazu:

http://www.youtube.com/watch?v=pzdcFAC5oWA



Der_Elektromeister

#8 Verfasst am 30.01.2010, um 14:12:20



Wo liegt das Problem, die Akkus für Autos zu standardisieren -bei anderen Akkus gehts doch auch. Um einen schnellen Wechsel zu realisieren bedarf es nur etwas konstruktiven Aufwand und vollautomatischen, evtl. robotgestützten Wechselstationen -ok kann natürlich leicht sein, dass das unseren teilweise blöd´gstudierten Ingenieuren zu hoch ist
aber wo liegt das Problem? "Tankdeckel" auf Akku raus -Akku rein Tankdeckel zu



Grüsse, Andi.

KuschelTiga

#9 Verfasst am 30.01.2010, um 14:14:51



Das Problem ist einfach die Größe/Anzahl der Akkus, die da aktuell scheinbar so verbaut werden.

Wenn du mit "Tankdeckel auf" meinst, mal eben die ganze Karosse wegzuheben, dann stimm ich dir aber zu

edit: der Akku vom Tesla wiegt 450kg (und kostet 13k $)...


bearbeitet von KuschelTiga, am 30.01.2010, um: 14:18:22


Der_Elektromeister

#10 Verfasst am 30.01.2010, um 14:23:37



Warum? hängen wir die Akkus doch einfach von unten ans Auto...ein-zwei fette Blöcke und gut dann fährst über ne Grube, wo unten schon der ABB/Mitsu/Kuka oder Stäubli-bot lauert und tauschtwie wollt Ihr momentan sonst so schnell so viel elektrische Energie in ein Auto bekommen?


Grüsse, Andi.

KuschelTiga

#11 Verfasst am 30.01.2010, um 14:27:09



Ich persönlich würd ja erst auf brauchbare Akkus warten, bevor ich ne schweineteure Infrastruktur für schweineteure 450kg Blöcke einrichten würde...




Der_Elektromeister

#12 Verfasst am 30.01.2010, um 14:33:32



Ja, schon aber ist hald die Frage, wann es mal akkus gibt, die innerhalb von 10min. >400kwh speichern können


Grüsse, Andi.

KuschelTiga

#13 Verfasst am 30.01.2010, um 14:35:30



Autobahnen könnte man ja so Carrerabahn mäßig lösen. Mit so nem Schleifkontakt
Dann braucht man keine sooo dicken Akkus mehr



Der_Elektromeister

#14 Verfasst am 30.01.2010, um 14:39:13



Der Ansatz ist an sich nicht so verkehrt aber es ist technisch nicht sinnvoll umsetzbar.


Grüsse, Andi.

 Poison Nuke 

#15 Verfasst am 30.01.2010, um 14:43:24




Der_Elektromeister schrieb:
Wo liegt das Problem, die Akkus für Autos zu standardisieren -bei anderen Akkus gehts doch auch.



ja genau :.
zeig mir doch mal einen Handy oder Laptop Akku der in irgendein anderes Gerät passt außer das für das er gebaut wurde :Y



Der Model S soll angeblich sogar in 45min geladen sein. Ich finde das ich schon beachtlich. Wenn man eine längere TOur also entsprechend plant kann man also einfach dann mal ne Mittagspause machen und die Karre ist wieder voll.



Die größte Frage ist und bleibt aber:
wo und wie bekommt man so dermaßen viel Strom mit einem Schlag her?
Immerhin sind das etliche kilowatt die da dann mal über die Leitung laufen müssen. Da braucht man nen dreiphasen-anschluss der pro Phase mit 100A abgesichert ist oder so...oder?

- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting



Der_Elektromeister schrieb:
Der Ansatz ist an sich nicht so verkehrt aber es ist technisch nicht sinnvoll umsetzbar.



Über Induktion wäre zumindest die Übertragung machbar.


Größeres Problem wäre die Stromversorung und Bezahlung davon.


greetz
Poison Nuke

mersen *

#16 Verfasst am 30.01.2010, um 14:56:15



Das mit Carrerabahn ist lustig

Sorry ist aber Technisch nicht möglich
Bei mir in der Firma Stellen wir verschiedene Systeme zur Stromübertragung her

Ein Schlitz in die Autobahn geht nicht weil du dan nicht mehr überholen kannst

Eine Andere Lösung die wir auch in fast alle Automobielwerke gebaut haben ist das laden per induktion auf der Autobahn
ist aber saumäsig teuer und deshalb nicht möglich, mal damit ihr ne Größenordung habt 1 System das bei einer viel befahrenen Autobahn ca. 0,5 - 1 km abdeckt kostet 30-40 Tausend plus abnehmer in jedem Auto. Ausserdem müsste man niewieder Schnee schippen weil die Straße immer beheizt wir durch die Verlust.

Was momentan am Ende der Entwicklung steht ist das Auto zuhause auf dem Parkplatz per induktion zu laden. Ziel davon ist wenn du irgendwo parkst zahlst du was in die Parkuhr und dein Auto wird aufgeladen.

Mal ein Vid
http://www.teslamotors.com/buy/buyshowroom.php



- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting


Den Stromm must du nicht auf einen Schlag bekommen kannst die Batterie ja auch langsam laden


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke 

#17 Verfasst am 30.01.2010, um 15:00:30



es geht ja darum, wie man die Batterie in den angegebenen 45min laden kann.


PS: dein Link zeigt kein einzelnes Bild


greetz
Poison Nuke

mersen *

#18 Verfasst am 30.01.2010, um 15:01:36



sorry

http://www.youtube.com/watch?v=VpewV0Y9O3E


Das hab ich geschrieben :?

Der_Elektromeister

#19 Verfasst am 30.01.2010, um 15:04:37



Sagen wir mal der akku hat 100kwh.
100kwh=100kw für eine Stunde=bei 3~400V 150A ich lach mich tot. Dann muss man noch gleichrichten und womöglich sogar noch runtertransformieren und hat dann am Ende 240V und 420A = ein 2x300mm² Kabel oder bin ich jetzt zu blöd zum rechnen

ok, bei den Handyakkus funktioniert es nicht aber bei den ganzen micro/mignon/baby-akkus


Grüsse, Andi.

mersen *

#20 Verfasst am 30.01.2010, um 15:10:03



laut den Angaben braucht der 70A bei 240V zum voll laden in den 3,5 h


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke 

#21 Verfasst am 30.01.2010, um 15:58:42



da ein normaler Hausanschluss mit 35A abgesichert ist wir man also für ein Auto drei Hausanschlüsse brauchen :cut

allerdings hätte der Akku dann ja auch nur magere 60kWh.
D.h. wenn man die ganze Zeit vollgas geben würde, wäre der nach 16min leer :.


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#22 Verfasst am 30.01.2010, um 16:25:00



aus dem elektro auto wahn spricht nur verzweiflung!
absolut blödsinnig das akkugewicht mit sich rum zuschleppen! eine alkoholproduktion ist wesentlich sinnvoller!
wenn das erste elektro auto, die formel eins gewinnt,sprechen wir weiter


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 30.01.2010, um: 16:26:06


mersen *

#23 Verfasst am 30.01.2010, um 16:34:38



ein alkohol auto hat meines Wissens auch noch nie die Formel 1 gewonnen

die Bremsenery wird ja auch noch genutzt beim elektro, das darf man ja auch nicht völlig auser acht lassen


Das hab ich geschrieben :?

hifi-killer

#24 Verfasst am 30.01.2010, um 17:05:21



natürlich nicht aber den elektoschrott packter locker
ohne den rückladeeffekt der bremse käm der müll nur halb so weit
selbst hybrid fahrzeuge verplempern mit verbrennungsmotor den ganzen energie gewinn zum akkuschleppen!
auch die durchschlagskraft des akkugewichtes beim unfall ist fürn kleinwagen extrem hoch!

besser man baut bessere kolektoren und fährt bei tag oder spannt autoscooternetze über die straße! dann wirds vernünftiger!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

AlmGandi

#25 Verfasst am 30.01.2010, um 17:06:53



Wie aufwändig ist denn eigentlich die Produktion von solchen Autos????


mfg



fusion1983

#26 Verfasst am 30.01.2010, um 17:28:55



Also ich finde die Elektroautos auch nicht so der Bringer.
Aber für den recht weiten arbeitsweg, den ich hab. Könnte ich mir so was schon vorstellen.

Während der Arbeitszeit, kann der akku wider aufgeladen werden.


Gruß Stephan
Meine-Homepage

mersen *

#27 Verfasst am 30.01.2010, um 18:21:11



Die Produktion ist genauso aufwendig wie bei jedem anderen Auto

Es kommt nur drauf an ob du ein Auto als Serie wie zb Golf bauen wilst oder ob du sie einzeln bauen willst wie Porsche

Das macht auch den Preis aus


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke 

#28 Verfasst am 30.01.2010, um 21:08:54




hifi-killer schrieb:
auch die durchschlagskraft des akkugewichtes beim unfall ist fürn kleinwagen extrem hoch!



aha...und der Motor von einem normalen Wagen hat keine Durchschlagskraft, wiegt ja auch nur 10kg :.


also ich weiß nicht, 500km mit einer Akkufüllung finde ich schon ok. Die Ladezeit muss man sich halt drauf einstellen aber das sollte auch gehen. Wir sind halt einfach nur zu verwöhnt von dem normalen Nachtanken bei einem Verbrennungsmotor. Wenn es schon immer so gewesen wäre dann würde es keinen jucken, bzw es würden auch neue techniken erfunden werden.



Und an sich sollte es denke auch heute schon ohne Probleme möglich sein, das ganze in 30min und weniger zu laden. Denn ein Handyakku braucht ja mit einem Schnelladegerät auch nicht viel länger. Die Sache ist ja einfach nur der Ladestrom.
Immerhin hat man in so einem LiIo Akku beim Tesla über 6000 einzelne Zellen. Wenn ma jede einzeln ansteuert, dann könnte man auch das ganze Auto schneller laden. Nur man braucht entsprechen einen extrem hohen Ladestrom (braucht man so oder so zum schnellen laden).


es scheitert also weniger an den Akkus als einfach an der schnellen Bereitstellung von ein paar hundert Kilowatt Strom.


vorallem, wie sagt man dem Auto wieviel Strom es ziehen darf...weil wenn ich es an einen 16A Hausanschluss anstecke dann sollte es tunlichst nicht die volle Leistung ziehen sonst kommt einfach nüscht.


lol, was für eine Lösung wenn man auf größere Touren gehen will:L

http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:...p=20060826124243


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 30.01.2010, um: 21:34:35


mersen *

#29 Verfasst am 30.01.2010, um 21:50:37



Auch ne gute Lösung

Ich denke das haute hat ne elektronik drin der du den max Strom sagen kannst


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke 

#30 Verfasst am 30.01.2010, um 21:57:50



ich habs nochmal überschlagen...so ein 100kWh Akku scheint ja wohl doch derzeit so bald ein "Standard" zu werden, mit ca. 600kg Gewicht auch noch einigermaßen vertretbar (soviel wiegt bei einem Brennstoffzellen Auto allein der Tank für den Wasserstoff).


Nur um die 100kWh in einer Stunde zu laden braucht man glatte 100kW, bei 230V müsste man mit satten 500A (!!!) absichern damit das geht. Wenn man in kürzer Zeit laden will dann geht das ganze sogar in Richtung von EINEM MEGAWATT!


ganz ehrlich wie stellen die sich das mit dem schnellen laden von einem Auto vor :?
wenn man sich mal ne normale Tankstelle vorstellt an der Autobahn, wo halt mehrere Autos gleichzeitig laden, dann brauchen die gleich mal zig Megawatt :cut
die Tankstelle braucht ihr eigenes Umspannwerk.



ich hab das Gefühl, die Akkus sind das geringste Problem bei der flächendeckenden Durchsetzung von Elektroautos :L


greetz
Poison Nuke

mersen *

#31 Verfasst am 30.01.2010, um 22:11:35



Ein Problem würd ich eher zuhause sehen wenn das Auto einmal am Tag geladen wird und so viel Strom frisst

Bei der Tankstelle sind ja fast immer Autos die hätten einen recht stabielen Stromverbrauch

Ein kleines Umspannungswerk oder Trafostation wird auch nicht teurer als 4 verschiedene 100.000 Lieter Tanks für Benzin und Diesel

Das mit dem Gewicht:
Das Getriebe fällt komplet weg
Auspufanlage fällt weg


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke 

#32 Verfasst am 30.01.2010, um 22:16:04



im Endeffekt wird die Energieerzeugung ja nur vom Motor auf die Kraftwerke umgelegt, finanziell nimmt sich das nicht viel. Der Strom muss ja auch bezahlt werden. Da hat man die vielen kleinen Tankrechnungen halt einmal im Jahr auf der Stromrechnung. DIe sollte dann wohl besser monatlich beglichen werden.


greetz
Poison Nuke

Joker (AC)

#33 Verfasst am 30.01.2010, um 23:02:50




mersen schrieb:


Das mit dem Gewicht:
Das Getriebe fällt komplet weg
Auspufanlage fällt weg



Ein CiH "Eisenschwein" wiegt ca 180kg(will sagen nen Alu 16V wird weniger wiegen), Getriebe knapp unter 50kg
Auspuff 15-20kg.
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroauto
Wenn ich mir die Tabelle "Energiedichte" anschaue, wird das noch nix mit Elektro.


Bildung Bremst^^
[Mein PC]
http://www.tualatin.de/phpbb/images/smiles/intel__rulz.gif

hifi-killer

#34 Verfasst am 30.01.2010, um 23:47:59



naja die ladestrombegrenzung ist eher das kleinste problem, fürn euro lös ich das in ner stunde

der elektromotor is schon leichter, aber du brauchst 4 stück und der verbrennungsmotor mit gleicher leistung dürfte nicht viel schwerer sein!

klar n luxuslimu motor mit 400PS wiegt auch zuviel


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke 

#35 Verfasst am 31.01.2010, um 00:12:53



es gibt Fahrzeuge mit 4 Stück, das sind dann aber vier kleine. Hat den Vorteil dass man die Räder extrem direkt steuern kann und sämtliche Sicherheitsprogramme damit nochmal wesentlich besser funktionieren.

Aber bei Tesla z.B. hast du einen großen Elektromotor. Da ändert sich nix gegenüber einem Verbrennungsmotor rein vom Antrieb her, außer dass man kein Getriebe mehr hat.



und den Roadster ist mit 1200kg leichter als manch andererer Roadster (ein Cayman wiegt knapp 1400kg und ein TT bringt es sogar auf 1500kg und weniger Leistung haben sie bei ähnlichem Preis auch noch).


greetz
Poison Nuke

AundB

#36 Verfasst am 31.01.2010, um 00:32:27



Die Drehmomentkurve und Leistungskurve von Elektromotoren ist halt Sahne, da kann man nichts sagen. Das ist wie z.B. ein Örpz ohne GD-Anstieg und superflacher Wiedergabekurve mit perfektem Ansprechverhalten.
Auch RUF "Porshe Tuner" hat ein Elektroauto im Programm. Da kann ebenfalls die Bewegungsenergie genutzt werden damit die Energie nicht aus dem System-"Auto" fließt, die nennen das Schubumkehr wie das bei Flugzeugen genannt wird. Ich gebe zu das ist schon irgendwie cool.
Das Problem mit Gewicht, kürzerer Fahrzeit und Ladezeit wird wohl noch lange bleiben, vielleicht für immer. Das war auch der Grund warum ich damals auf ein RC Verbrenenr gewechselt habe, einfach nachtanken und weiter gehts ohne Laden über Nacht, ohne Leistungseinbruch bei Kälte und ohne Performanceverlust mit zunehmend leerem Akku. Wobei die teuren Akkus genau dieses Problem zu entschärfen versuch d.h. möglichst bis zum letzten Bit vollen Strom raushauen, wenn benötigt.



KuschelTiga

#37 Verfasst am 31.01.2010, um 12:15:05



Wie ist das eigentlich mit der Selbstentladung? In den Dimensionen "Getanktes" zu verlieren wäre wohl auch etwas ärgerlich



hifi-killer

#38 Verfasst am 31.01.2010, um 12:30:40



oh ja, bei der hohen spannung eine woche parken und 50E weg

und die lebensdauer von den sch..akkus! meine akkuschrauber hab ich alle entsorgt! nach 6 monden akku platt


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 31.01.2010, um: 12:34:00


mersen *

#39 Verfasst am 31.01.2010, um 12:43:48



50€ wären ja mehr wie 200KWH das kann ich mir nicht vorstellen das die soveil verlieren

Wo wurde den dein Akku produziert in China

Bei mir in der Firma kommen auch immer viel Leute mit ihren Akkuschraubern die sie bei Lidel oder ähnlichm gekauft haben

Nach 2 Wochen ist der Aukku kaputt


Das hab ich geschrieben :?

hifi-killer

#40 Verfasst am 31.01.2010, um 12:47:57



erwicht


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke 

#41 Verfasst am 31.01.2010, um 14:20:14



also mein Notebook kann ich z.B. auch mal ein paar Wochen liegen lassen statt 60% (der ideale Ladezustand wenn man es länger liegen lässt) sinkt dann halt auf 50% oder so nach einigen Wochen mit Monaten, aber für eine Vollentladung dauert das wesentlich länger.
Und im Auto ist die Kapazität extrem viel höher und im ausgeschalteten Zustand wird da sicher nicht viel laufen. Ist die Frage ob im Parkmodus dennoch die gesamte Akkuelektronik läuft, um den auf Temperatur zu halten, denke mal schon, weil ein eingefrorener LiIo Akku ist auch nicht sonderlich gut.

Nur selbst wenn, das braucht ja nur ein paar Watt.


greetz
Poison Nuke

de0815de

#42 Verfasst am 31.01.2010, um 20:06:04



so neu ist das ja alles nicht. wir haben an der arbeit tausende elektroarbeitsgeräte. die haben schon lange eine "laderückgewinnung" und die batterien halten eine ganze schicht.
u.a. werden die größten baumaschinen von elektromotoren angetrieben und erzeugen mit dem verbrennungsmotor "nur" den strom. so spart man sich den aufwand für ein monstergetriebe usw.

grundsätzlich find ich elekroautos geil, weil sie unglaubliche drehmomente aufweisen :daumen

primär bleibt aber die frage "woher kommt der strom?"

zur zeit entwickeln wir gerade in der firma einen elektromotor und ich bin sehr gespannt wo der bald zum einsatz kommt.

aber so richtig vorstellen kann ich mir ein straßenbild nicht, wo es keine verbrennungsmotore mehr gibt! vielmehr denke ich das man da noch weiter den wirkungsgrad steigert und immer mehr alternative brennstoffe entwickelt.
so wäre ein alkoholverbrennungsmotor sicher auch um einiges effektiver als ein herkömmlicher benziner. da alkohol klopffester ist und die verdichtung erheblich angehoben werden kann.
durch die beimischungspflicht ist ja bereits kein benzin mehr an den tankstellen zu bekommen... find ich irgendwie lustig das da kaum einer drüber gemeckert hat.
übrigens war ford´s t-modell ursprünglich auch ein alkoholbetriebner wagen. ford hatte die infrastruktur gut geplant... da kam ihm dann aber der rockefeller "entgegen"! ab da brauchte der rockefeller keine öllampen mehr zu verschenken und wir haben die stinker auf der straße... sind schön abhängig von den ölmulties.

also meine meinung: alkohol kann die welt retten


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

mersen *

#43 Verfasst am 31.01.2010, um 20:15:11



@ de0815de

Was entwickelt ihr für nen Motor
Haste da mal ein paar Daten
und ist da vll ein Testteil zu haben, fals es bei mir passen würde


Ein Nachbar meines Bruders hat sich nen Elektro Roller gebastelt, der Fährt 40 KM mit 1 KWH


Das hab ich geschrieben :?

KuschelTiga

#44 Verfasst am 31.01.2010, um 20:46:10



Gabs nicht mal ne Kombination Diesel + Radnabenelektromotoren, die um einiges effizienter war, als ein normaler Diesel?



de0815de

#45 Verfasst am 31.01.2010, um 22:57:41



mersen, die daten möchte andere auch haben
hier steht wenn du fragen musst:
http://www.ariva.de/VW_will_Elektromotoren_selbs...n_Kassel_t352670

wie effektiv arbeitet eine umwandlung von arbeit>strom??? es wäre durchaus denkbar das die reibungsverluste in getrieben größer sind. ggf. wäre das noch eine sinnvolle ergänzung zum reinen elekroauto? durch die hohen drehmomente von elektromotoren brauchte man(n) dann vielleicht auch nicht unbedingt 300kw um auf beeindruckde beschleunigungswerte zu kommen?


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

 Poison Nuke 

#46 Verfasst am 31.01.2010, um 23:15:12



ist denn nicht Drehmoment und elektrische Leistung bei einem E-Motor direkt gekoppelt? Sprich ein 200kw Motor hat halt immer, egal welches Auto und welcher Hersteller usw, ka 300Nm oder so?



wie sieht es mit den Motoren eigentlich aus...kann man zumindest grob sagen ob das noch ewig dauert oder ob wir schon bald was davon zu sehen bekommen?



@ Kuscheltiga:
allein aus dem grund, weil bei einem Hybrid die Bremsenergie zum Teil nicht in Wärme an die Umgebung abgegeben wird sondern gespeichert wird, hat man bei kurzstrecken eine teils wohl enorme Steigerung des Wirkungsgrades. Auf Langstrecken klar wohl eher weniger weil hier bremst man normalerweise kaum, aber bei Stadtfahrten könnte ich mir schon vorstellen dass ein Hybrid da deutlich weniger Sprit braucht und vorallem auch Bremsen und Mechanik des Motors/Getriebe usw entlastet, weil die verschleißintensiven Brems- und Beschleunigungsvorgänge auf den E-Motor umgelagert werden. Das Auto hält bei viel Stadtbetrieb also auch länger, wäre insbesondere für Taxis sehr interessant. brauchen weniger Sprit und die Karre hält auch länger.


greetz
Poison Nuke

AundB

#47 Verfasst am 31.01.2010, um 23:38:24



Die Drehmomentkurve beginnt praktisch schon bei den ersten Paar RPM beim Maximum und zieht sich fast gerade durch das Drehzahlband. Das hat zu Folge, dass die Leistung proportional der Drehzahl, linear und ohne Macken zunimmt. Ein perfektes Verhalten.
Und im Getriebe geht wirklich haufenweise Energie verloren, von den 30-40% des Motors, werden nochmals 20% abgezogen etc. Ein Lehrer der mal in der Branche gearbeitet hat, hatte uns das mal erzählt aber die genauen Werte habe ich nicht im Kopf, ich suche morgen mal das Blatt.



TimB

#48 Verfasst am 31.01.2010, um 23:46:09




Poison Nuke schrieb:
ist denn nicht Drehmoment und elektrische Leistung bei einem E-Motor direkt gekoppelt? Sprich ein 200kw Motor hat halt immer, egal welches Auto und welcher Hersteller usw, ka 300Nm oder so?



Wäre das so, dann würde Ich in ein Elektroauto eine extrem kurze Übersetzung einbauen, damit die Drehzahl sehr hoch ist und Ich eine extreme mechanische leistung bekomme

Denn nicht zu vergessen

P = M * 2πn

P: Leistung
M: Drehmoment
n: Drehzahl


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

 Poison Nuke 

#49 Verfasst am 01.02.2010, um 00:00:08



was wäre mit Radnabenmotoren? dienen gleichzeitig als vollwertige Bremse und in so einem Rad bringt man schon einiges unter...da passen die breiten Niederquerschnittsreifen bei Sportwagen nat um so besser, viel Platz für starken Motor :D

und hat den Vorteil, der Schwerpunkt ist am tiefsten nur möglichen Punkt, wenn man zusätzlich den Akku noch am Bodenblech verteilt.


greetz
Poison Nuke

de0815de

#50 Verfasst am 01.02.2010, um 10:11:08



ich denke ein radnarbenmotor hätte eine zu schwere masse für einen sportwagen? das macht dann beim federn probleme. das ergebniss wäre vielleicht "toller motor, scheiß fahrwerk"? aber man(n) kann sich auch andere günstige positionen überlegen. auf jeden fall ist der e-motor dem verbrenner überlegen.

was glaubste was ein e-stapler für eine beschleunigung hat, wenn das potentiometer mal im a... ist! so bald du dann das gaspedel berührst hast du schon die höchstgeschwindigkeit erreicht. das ist sehr beeindruckend. aus diesem grunde bietet ja der tesla auch die werte vom porsche. 0-100km/h ist dann nur noch reine einstellungssache.

ich kann leider nicht sagen wie hoch der wirkugsgrad bei modernen getrieben ist. fakt ist aber das es dort verluste gibt. und je mehr zahnräder um so doller wird das.
ein altes wandler-automatik ist da sicher im schlimmsten. das führte ja bereits dazu das man(n) wandlergetriebe ab einer bestimmten geschwindigkeit 1:1 schaltete.
VW experimentierte dann mit dem sog. "elvisgetriebe". das ist werkzeugmaschinen nachempfunden und sollte stets die richtige drehzahl "stufenlos" anlegen. es wurde dann das DSG-getriebe entwickelt, da es schlicht störfreier läuft und man dort recht gut die vorteile eines automaten und die vorteile von "normalen" getrieben vereinen konnte.
das beste getriebe wäre aber auch in zukunft "kein getriebe"!

wenn nun der e-motor einen wirkungsgrad von nahe 100% hat, dann wäre eine "onboardstromerzeugung" nicht mal so unwahrscheinlich, da der gesammtwirkungsgrad gesteigert werden könnte. vermutlich wäre die technik sogar um ein vielfaches günstiger?
enorme leistungen braucht man(n) ja eigentlich nur beim beschleunigen und bei absoluter höchstdrehzahl! so könnte man diese für die beschleunigung ggf. mit kleineren akkus und kondensatoren bereitsstellen und bei vollgas muss dein aggregat eben auch vollgas läufen, wenn sich die akkus dem ende zuneigen! sicher ungewöhnlich aber funktionell. mehr oder weniger isses dann reine rechnerei...


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

 Poison Nuke 

#51 Verfasst am 01.02.2010, um 10:25:12



bei Radnabenmotor wäre ja die Masse direkt am Boden, die müsste also nichtmal gefedert werden. Zudem die Masse für Bremssysteme entfällt und so gigantisch schwer würden die Räder damit ja nun auch nicht werden.

man hätte aber halt den großen Vorteil dass es wirklich nichts mehr gibt was mechanische Verluste erzeugen könnte.


greetz
Poison Nuke

de0815de

#52 Verfasst am 01.02.2010, um 10:58:15



wie gesagt, eine günstige position wird sich schon finden und stellt sicher das geringste problem dar! teilweise gibt es ja auch autos wo die bremsscheiben am getriebe angebracht sind... somit ist diese masse nicht mehr zu federn! es braucht nur den willen und "das haben wir schon immer so getan" ist zu überwinden. es gibt viele dinge die logisch wären und dennoch nie zum einsatz kommen...


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

TimB

#53 Verfasst am 01.02.2010, um 12:29:47



Man versucht dch möglichst geringe "ungefederte Massen" zu haben deshalb achtet man auch auf leichte Felgen (Magnesium) und leichte Bremsen
Und wenn Die Motoren ungefedert sind ist das schon etwas viel Masse

http://www.bmw-syndikat.de/bmwsyndikatforum/topi...rgreifendes.html

Zitat:
Die Ingenieure sind seit jeher bestrebt, die ungefederten Massen gering zu halten, beispielsweise durch Leichtmetallräder oder entsprechend gestaltete, leichte (hohle) Aufhängungsteile. Geringe ungefederte Massen erlauben es, eine sehr fein auf kleinste Unebenheiten ansprechende Federung zu realisieren.




"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

de0815de

#54 Verfasst am 01.02.2010, um 13:17:41



naja wenn die sooooo bemüht wären und das problem sooooo groß, was wäre dann "leichter" als die bremsscheiben näher an das getriebe zu führen? das ist sicher einfacher und günstiger als magnesiumfelgen
es muss ALLEN einen nutzen bringen, sonst wird das einfach nix! und nicht zu vergessen... die ganze politik muss bei derartigen veränderungen einfach passen.

es ist kaum zu glauben was in kriegszeiten schon alles einmal da war und funktionierte.
es war gang und gebe mit holzvergasern zu fahren. alkohol wurde u.a. auch in der V2 als antriebsenergie verwendet.
heute meint jeder das es etwas neues und ganz besonderes wäre.
und so blasen wir noch immer die meiste energie ungenützt zum "schornstein" raus.

ich habe eben über den freikolbenmotor gelesen. dieses ding als "stromaggregat" und dann die antriebe mit elektrmotoren, wäre wohl eine feine sache. ein serienreifes konzept könnte sicher einenwirkungsgrad von 75% aufweisen.
wenn man bedenkt das ein benziner kaum über 30% kommt und ein diesel mit mühe und not 45% erreicht. dann bietet diese kombo ein gehöriges potential
energie sparen bietet bei weitem immer noch die größten duchbruchmöglichkeiten.
das reine e-auto wird wohl immer auch nur ein nischenprodukt bleiben und taugt auch nur für bestimmte anwendungen... siehe e-stapler in produktionshallen. oder halt als wagen für "an die arbeit und zurück"! einen batteriewechsel halte ich für zu kostspielig. nach meiner meinung muss die energie "vor ort" als im auto erzeugt werden.
im grunde findet ja auch gerade landesweit ein politisches umdenken statt. so bemüht man sich doch die stromerzeugung auf die haushalte umzulegen und somit viele kleine krafwerke zu haben. die abwärme für die heizung und den strom für die allgemeinheit und den haushalt.
gut vorstellbar wäre dann auch eine eigene erzeugung von holzgas, das dann im o.g. aggregat den notwendigen strom erzeugt!?
das gewicht eines akkus für e-autos ist einfach zu hoch ! in einem stapler oder schlepper ist das ja von vorteil! von einem auto erwartet man aber eine ganz andere wirtschaftlichkeitsberechnung und sicherheit.
hohe effektivität wird zukünftig, mehr den je eine rolle spielen.

die (großen)automobilhersteller haben weiterhin noch ganz andere probleme! wenn da mal ein produkt in produktion ist und sich erst im betrieb gravieende fehler herrausstellen, dann isses ggf. essig mit der ganzen marke. die verantwortung ist da immens. die werden also nie produkte für "freaks" auf den markt werfen.
man tut sich äußerst schwer mit ganz großen veränderungen. so hat sich opel kaum von dem tankstutzenproblem erholt und so wird toyota jetzt unter dem gaspedalproblem leiden. alleine toyotas aktienkurs hat in einer woche um 30% gelitten... weil diese eine produkt ca. 18mio. mal eingebaut wurde. so ein "kleines" problem zieht viele weitere nach sich. und beantwortet "lieber alles beim altbewährten lassen"! die risiken sind einfach gewaltig.

das birgt enorme möglichkeiten für "neue" entwickler.


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

roadrunner

#55 Verfasst am 01.02.2010, um 14:39:51



Ich bin der Meinung, dass ein E-Auto für bestimmte Anwendungsgebiete sicher eine tolle Sache ist, aber eben nicht in allen Bereichen und weiterhin würde es wieder einiger persönlicher Umstellung bedeuten.
Nicht nur in der Benutzung, sondern auch als unbeteiligter Verkehrsteilnehmer. Wir haben uns doch als Fußgänger oder Radfahrer schon daran gewöhnt auch mit den Ohren auf den Verkehr zu achten. Bei E-Autos muss man wieder die Augen benutzen!

Für den kurzen Weg zur Arbeit, Kindergarten, Einkaufen ... und am Abend an die Steckdose, oder in die Sonne stellen, sicher ganz gut, für diese Zwecke reichen dann auch relativ kleine und leichte Autos. In dem Einsatzbereich brauchts ja oft nur ein oder zwei Sitzplätze.
Als komfortable Familienkutsche, mit der man dann 1000km in den Urlaub fährt eher nicht das Richtige.

Ein anderer Aspekt der E-Autos sind die unmittelbar damit verbundenen Speichermöglichkeiten.
Ich habe kürzlich gelesen, dass für einen allgemeinen Umstieg auf Elektro und die damit benötigten Akku das Material Lithium ganz schnell knapp wird, da dann enorme Mengen benötigt würden.

Letzen Endes steht wohl einer effektiven Umgestaltung des ganzen Energiemanagments (Erzeugung, Speicherung und vor allem Anwendung neuer Technologien), nicht nur beim Auto eine starke Lobby der Öl- und Gasproduzenten gegenüber, so dass neben Entwicklung und Umsetzung wohl auch andere Hürden zu nehmen sind.

Aber als Abschluß wieder zum Thema, für die kurzen täglichen Wege fänd' ich ein Elektroauto sinnvoll und gut! Am besten dann die Möglichkeit es in die Sonne zu stellen und zur Not noch die normale Steckdose.


Rechtschreibung ist Höflichkeit am Leser! Gruß Jörg

 Poison Nuke 

#56 Verfasst am 01.02.2010, um 15:31:07




roadrunner schrieb:
Bei E-Autos muss man wieder die Augen benutzen!



du willst mir also sagen dass du eine aktuelle S-Klasse oder irgendeinen dieser großen Limus hörst? :.
wenn dann eher am Geräusch der Reifen wenn sie mit dem Motor im unteren Drehzahlbereich fahren.
Ein E-Auto ist dann nicht wirklich leiser.

Und Solarzellen wären wohl wirklich das sinnvollste zum Nachladen nur die Frage ist, wieviel Strom bekommt man da raus, weil sonderlich effektiv sind diese Photovoltatikzellen nun auch nicht und auf der Fläche bekommt man selbst bei Zenit nur wenige kW raus :Y


greetz
Poison Nuke

de0815de

#57 Verfasst am 01.02.2010, um 16:36:23



neee, zum wirklich weit fahren wird das wohl auch in zukunft nicht reichen. und dann noch die ganzen tiefgaragen
ich habe schon einmal etwas über einen photovoltaiklack gelesen. zukünftig könnte man damit dann einfach "flächen anmahlen und zwei kabel dran hängen"! oder eben das auto lackieren. aber das wird wohl auch noch ganz weit entfernte zukunft sein und ggf. nie möglich gemacht werden???
inzwischen gibt es bereits batterielader in schiebedächern! ob das nun wirklich was sinnhaftes ist??? auf einem schiff ist solch eine notstromversorgung sicher als wirtschaftlicher zu betrachten?
wenn man mal schaut was z.zt. noch photovoltaikmodule kosten und wie (un)effektiv die arbeiten...dann isses auch in jahren noch nicht möglich mit nen paar stunden sonne "wirklich" zu fahren. das modul müsste auch "neu erfunden" werden. die physikalischen möglichkeiten der leistungssteigerung sind da bereits fast erreicht.


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AundB

#58 Verfasst am 01.02.2010, um 16:51:10



Nicht zu vergessen, die Ladespannung muss höher sein als die Spannung an den Akkus. viel Strom bleibt da nicht mehr übrig was einfach eine lange Ladezeit bedeutet.



hifi-killer

#59 Verfasst am 01.02.2010, um 17:09:21



ich finds immernoch mist!
ein umwelfreundliches fahrzeug wird das eh nicht!
fahr mal berg auf mit dem gewicht! mag zwar berg ab, mit rückgewinnung etwas besser sein, aber spätestens wenn man 200kg als ausreichend erachtet, eine person zu transportieren, und dann das fahrzeug,ein einkaufskurtzstreckenschnapsrenner mit einem 2T elektroluxuskurzstreckenauto vergleicht?

strom muß auch erzezugt werden! dann laden alle nur bei wind? spann mal segel, bei 200Kg und bei2T(berg auf!)


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

mersen *

#60 Verfasst am 01.02.2010, um 18:55:14



Wenn du mal so überlegst das

ich daheim eine Solaranlage aufem Dach habe und damit das Auto laden könnte

Wäre wohl das Umweltfreundlichste was es gibt


Das hab ich geschrieben :?

Der_Elektromeister

#61 Verfasst am 01.02.2010, um 19:38:13



Nicht gut z.B. mein PS-Monster steht meist nur daheim, wenn es dunkel ist.
Und mit einer 6Kwp-Anlage macht man den akku niemals an einem Tag voll -macht aber nichts, weil nachts ist eh mehr Strom im Netz.

Mit 200kg ist aber kein Auto, Killer


Grüsse, Andi.

de0815de

#62 Verfasst am 01.02.2010, um 22:05:23



nicht zu vergessen, der energieaufwand für die erzeugung von photovoltaikanlagen... ich glaube das hat sich erst kürzlich ins "etwas" positive gewendet? es war jedenfalls mal eine ganze zeit lang "umwelttechnisch" absoluter quark sich eine solche anlage zu montieren. eben weil der energieaufwand größer gewesen ist als das was die zelle je erarbeiten könnte
das "gaukelt" einem nur vor das es umweltfreundlich wäre. liegt ja nur so doof auf dem dach und tut keinem was!


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Velocifero

#63 Verfasst am 01.02.2010, um 22:42:56



Ach was quatsch

Strom kommt doch aus der Steckdose

.
.
.
.

Atom -> nein danke!
Braunkohle -> zu viel Co²!
Windräder -> schön währe es, wenn der Wind mitspielen würde, oder wir drehen selber die Dinger an...
Sonne -> auch ne Möglichkeit nur ist nacht´s der Mond nicht hell genug

Energiespeicherung in großen Mengen @ D ist nachwievor ein ungelöstes Problem.
Energieübetragung aus großen Entfernungen a la "Wüstenstrom" viel zu unsicher....

Elektroautos gut und schön, aber keine Landesweite Lösung.....

Aber der Energiebedarf steigt und steigt.......






bearbeitet von Velocifero, am 01.02.2010, um: 23:03:08


de0815de

#64 Verfasst am 01.02.2010, um 23:05:46



diese seite beschäftigt sich recht gut mit zahlen/daten/fakten ...insbesondere dem wirkungsgrad.

hmmmm, das finde ich jetzt aber bedenklich "um 300w aus einer LIMA zu holen, bedarf es 500w kinetische energie vom motor" ...na, dann wäre die frage doch gelöst, "warum haben wir eigentlich ein getriebe im auto?"
das eine enorme leistungssteigerung mit einer optimierten servolenkung möglich ist, wow...ich dachte eigentlich die funktioniert schon immer so wie die "besseren"!

man könnte es einmal rechnerisch versuchen? was wir brauchten wären dann die gesamtwirkungsgradzahlen von "verbrennungsmotor vs. elekroauto"
traut sich das einer zu?


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Der_Elektromeister

#65 Verfasst am 01.02.2010, um 23:33:03



Wenn dann nur fürs Elektroauto.


Zitat:
der energieaufwand für die erzeugung von photovoltaikanlagen...


Das ist schon lange kein Thema mehr aber PV-Anlagen sind trotzdem fürn A....


Grüsse, Andi.

hifi-killer

#66 Verfasst am 02.02.2010, um 03:51:40




Zitat:
Mit 200kg ist aber kein Auto, Killer

ich denk an modernste materialien und kutzstrecke, da gehts mit 200k! nur halt ohne luxus! eher ein einkaufswagen mit antrieb

therorie und praxis! ich hoff auf das algenexperiment



und die jungen leuts hörn mucke über piezos

de0815de

#67 Verfasst am 02.02.2010, um 05:59:09



sorry, irgenswie hab ich wohl den link vergessen ich besorge den wieder. weil da recht viel über wirkungsgrade stand und überhaupt war das eine sehr informative seite, die grundlagen für die "nützlichkeit" von e-autos bringen könnte!

@elektromeister,
ist der wirkungsgrad von kinetisch/elekrisch wirklich so übel? und wie isses umgekehrt? also von elektrisch in eine bewegung? dann käme da ja ein gesamtwirkungsgrad rausda wären ja unsere ALTEN benziner noch nen reines wunder gegen! ...jedes weitere wort kaum noch lohnen?
selbst mit dem tollsten akku bleibt dann die frage wie ich da nicht noch weitere KW(energie) vernichten kann???
je weiter man nun die "wertschöpfungskette" nach vorne verfolgt, um so unsinner scheint mir das ganze zu werden! um grunde isses aber eigentlich fast logisch... jede energieumwandlung, spannungsumwandlung, transport usw. "kostet"!
auch wenn z.zt. der preis pro/1km bei einem elekroauto scheinbar "günstiger" wäre... eine umweltsauerei (weil energieverluste so hoch sind) wäre es allemal!
somit bleibt ja eigentlich erst mal nur den wirkungsgrad von bereits entwickeltem zu verbessern und die energieumwandlung "direkt vor ort" zu machen!
eigentlich schon wieder schade das uran auch sehr endlich ist...



Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

roadrunner

#68 Verfasst am 02.02.2010, um 08:46:39



Poison schrieb:

Zitat:
du willst mir also sagen dass du eine aktuelle S-Klasse oder irgendeinen dieser großen Limus hörst?
wenn dann eher am Geräusch der Reifen wenn sie mit dem Motor im unteren Drehzahlbereich fahren.
Ein E-Auto ist dann nicht wirklich leiser.



Bei uns gibt es große Limos und S-Klasse nicht... nur mindestens 10 Jahre alte Klapperkisten...
Nein Du hast schon recht, wirklich Laut sind die Autos heute auch schon nicht mehr, wenn ich auf meinen Skates lang hin rolle erschrecke ich mich schon hin und wieder , dass plötzlich ein Auto vorbei fährt, ist auf dem Rad sicher genau so.
Ich denke da eher an etwas unübersichtliche Stellen, an denen ich doch auch die Ohren benutze und das bisher auch ganz gut funktioniert hat, bzw. zur Vorinformation, ob hinter mir etwas kommt erst einmal "nach hinten höre" bevor ich den Blick von meiner Fahrtrichtung abwende.
So ein Kinderspielfahrzeug mit "Akkuschrauber" drin ist da aber wirklich schon recht laut.
Wenn ich mich da aber an die Elektrokarren erinnere, die früher auf den Bahnhöfen das Gepäck transportierten, da war eigentlich kaum etwas zu hören.

Aber ein künstliches Geräusch einzubauen wäre wohl das geringste Problem, da ist die Energiefrage wohl schwieriger zu lösen.

In Australien gibt (gab?)es eine Solarrallay, bei der sich oft Uni-Prototypen beteiligten. Die FAhrzeuge funktionierten schon ganz gut auch bis über 100km/h schnell, aber sehr spartanisch und gerade Platz für den Piloten und vielleicht noch eine Trinkflasch, aber die zur Verfügung stehende Fläche und damit erzeugte Energie passten schon.
Für mich persönlich wäre das schon ein vernünftiger Ansatz, zum Zweck "die kleinen Wege" - ein, zwei Personen und ein bischen Einkauf, denn gerade dieser Stadt- und Kurzstreckenverkehr frisst Unmenegen an Energie (Treibstoff) und in dem Verhältnis dazu sieht die Elektrovariante sicher nicht schlecht aus. In meinen Auge sicher das große Plus des E-Motors, dass er in der Startphase nicht solch enormen Mehrverbrauch hat.


Rechtschreibung ist Höflichkeit am Leser! Gruß Jörg

AundB

#69 Verfasst am 02.02.2010, um 13:45:35



Also ich habs so gelernt, dass E-Motoren ein Wirkungsgrad von etwa 90%+ haben und Generatoren bis 97% gehen und somit praktisch der effizienteste Energiewandler sind, den es gibt. Gasturbinen haben auch einen sehr hohen Wirkungsgrad. Dampfturbinen sind auch besser als Kolbenmotoren aber haben weniger als die Gasturbinen. Wasserdampfkraftwerke mit Hoch- und Niederdruckturbinen schaffen aber bis knapp 60% hoch. Atomkraftwerke haben 33% der Rest wird im Kühlturm (Kondensator) und Kühlwasser vernichtet.


bearbeitet von AundB, am 02.02.2010, um: 13:47:27


de0815de

#70 Verfasst am 02.02.2010, um 14:04:20



ups, AundB war noch nen bissel schneller! will aber dennoch einmal drauf antworten "was wäre wenn der wirkungsgrad nicht so wäre, wie AundB beschreibt"

wenn nun aber der gesamtwirkungsgrad unter dem von "herkommlichen" benzinern liegt! wo bleibt dann noch das "plus" für einen elektrokarren? mal abgesehen davon das die energieerzeugung nicht mehr "vor ort" produziert wird und wir augenscheinlich eine "saubere verbrennung" vergegaukelt bekommen.

es muss ja im ganzen etwas "effizenteres" bei raus kommen!? sonst sind ja unsere vorräte an öl, kohle, gas, etc. noch schneller verbraucht. das wäre kontraproduktiv und blanker unsinn ...die saubere statt wäre dann einfach nur ein gesellschaftlicher luxus, zu lasten unserer rohstoffe.

im grunde bliebe uns dann nur ein noch höherer verbrauch von rohstoffen (meinetwegen auch nachwachsende)!


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

bearbeitet von de0815de, am 02.02.2010, um: 14:06:18


hifi-killer

#71 Verfasst am 02.02.2010, um 14:32:20



ja, wie gehabt, den armen ihr essen in den tank füllen


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

mersen *

#72 Verfasst am 02.02.2010, um 15:18:09



Wenn es um Umweltfreundlichkeit liegt sollte man vll auch mal sehen wie viel Co² und Strom bei der Produktion von Benzin oder Diesel entsteht

Meint ihr dan sind Elektroautos wirklich so schlecht gegenüber den Benzinern


Das hab ich geschrieben :?

AundB

#73 Verfasst am 02.02.2010, um 15:32:13




Zitat:
ups, AundB war noch nen bissel schneller!


Passiert *gg*
Das ist auch wie mit den Wasserstoffautos und zwar meine ich nicht mit Brennstoffzellen sondern direkte Verbrennung von H2, da hat BMW am meisten gemacht vor paar Jahren. Wenn man nur das Auto eng betrachtet ist es absolut umweltfreundlich aber wenn man eine Ebene höher geht und nochmals schaut, merkt man, dass die Erzeugung von Wasserstoff viel "Elektrizität" braucht. Und am Ende ist das Ganze sinnlos denn wo man an einem Ende die Natur freundlich behandelt wird sie am Anderen nur wieder mehr in Mitleidenschaft gezogen, da mehr Strom erzeugt werden muss und Kohlekraftwerke sind nach Atomkraftwerken die Nr.2 Powerplants.
...oder mit dem Biodiesel. Dazu werden große Rapsfelder (war doch Raps, oder?) angelegt was wiederum der Umwelt schadet durch Düngemittel und andere Gase die entstehen.



hifi-killer

#74 Verfasst am 02.02.2010, um 15:32:27



nicht die benziner von gestern, da hält der elektrochopper vieleicht noch mit! aber gebt mal inovativen leuten eine changs und macht die abgasuntersuchung nicht zum schutz herkömlicher stinker!
einige konzepte werden einfach abgewürgt! keine ASU! man darf nicht!

das mit der algenzucht hat mir imponiert, weil geschlossene produktion! das geht auch in der sonnigen wüste! nutzbares ackerland sollte nicht zum treibstoff gewinnen missbraucht werden!
andererseits wenn die energieübertragung, währen der fahrt möglich ist, gibts sicher nichts besseres als elektroautos!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

mersen *

#75 Verfasst am 02.02.2010, um 15:37:13



Energieübertragung während der Fahr ist extrem teuer, egal für was für ein System man sich entscheidet

zusätzlich kommt noch bei berührungslosen Systemen die enorme Energie die Sinnlos verheizt wird


Ist nicht wirklich ne Alternative


Das hab ich geschrieben :?

de0815de

#76 Verfasst am 02.02.2010, um 15:38:25



hallo mersen,
dann sag uns doch mal etwas brauchbares. oder kommt bei dir der strom nur einfach aus der steckdose?

darum geht es doch im grunde beim "wirkungsgradproblem". wenn ein elektroauto einen gasmtwirkungsgrad>besser als bisherige varianten haben, dann wäre das ganze in absehbarer zukunft DER antrieb.

wenn nun aber der strom, bis er erst mal bei dir ist, schon 50% seiner ursprungsenergie aufgebraucht hat. dann weitere verluste bei der ladung von akkus erleidet (die mit selbstentladung zu kämpfen haben und sich beim fahren enorm erhitzen...weitere wirkungsgradverluste), dann folgt der wirkungsgrad vom motor... dann muss wenigstens die ursprungsenergie keine "besonderen" umwelteinflüsse haben und quasi kostenlos daher kommen!
sonnenenergie lässt sich wohl am besten in pflanzen speichern. dummerweise sind alle "sonnenpflanzen" düngerintensiv und lassen sich auch nur ein paar jahre in monokultur anbauen ...bis auf hanf! der ist aber komischerweise in westlichen ländern nahezu ausgerottet.
auf die reine sonne, sprich photovoltaik oder nur den wind, kannste dich alleine nicht verlassen. ich möcht jedenfalls nicht auf der arbeit auf "besseres wetter" warten!



Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

AundB

#77 Verfasst am 02.02.2010, um 15:46:19



Als die Elektroautos anfingen in Mode zu kommen, vor paar Jahren, dachte man ja anfangs immer an eine Kombination E-Motor + Brennstoffzelle.

Der Vorteil einer Brennstoffzelle ist, dass sie sofort startbereit ist sobald die beiden Behälter gefüllt sind. Getrennt werden H2 und O im Elektrolyseur der praktisch eine Brennstoffzelle im Rückwertsgang ist. In der betriebenen Brennstoffzelle wirds wieder zu Wasser und nutzbare Energie wird frei (Elektronen nehmen Umweg um die halbdurchlässige Platinmembran). Nach jedem "verbrauchten" Tank geht in Bisschen Wasser verloren. In der Minibrennstoffzelle bei uns in der Schule warens vielleicht ein/zwei Tropfen. Leistung hatte sie auch überraschend viel für die Größe. Ansonnsten macht man stacking von vielen einzelnen Zellen.

Was nun jeweils teuerer oder schwerer(Gewicht) ist: Brennnstoffzelle oder Lipo/LiIon-Akku weiss ich nicht und warum Brennstoffzellen nicht eingesetuzt werden, weiss ich auch nicht. Da kann ich nur spekulatius essen.


bearbeitet von AundB, am 02.02.2010, um: 15:49:22


mersen *

#78 Verfasst am 02.02.2010, um 15:48:37



Bei mir kommt Strom aus der Steckdose, ich hoff bei dir auch sonst ist sie Kaput :P

Ich dachte mir die Sache mit den Solarzellen ist was Umweltfreundliches und ich denke wenn sie lange Zeit laufen ist das auch ne gute lösung

Es wird auch nie gehn das die Autos direkt von der Straße gespeist sind, wäre zwar schön
(ich komme aus der Branche deshalb kann ich das so genau sagen)

@de0815de
hallo mersen,
dann sag uns doch mal etwas brauchbares

Ich würd mal sagen des ist ein Diskussionsforum und kein Los sag die Lösung Forum


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke 

#79 Verfasst am 02.02.2010, um 16:24:20




AundB schrieb:
Was nun jeweils teuerer oder schwerer(Gewicht) ist: Brennnstoffzelle oder Lipo/LiIon-Akku



bei ner Brennstoffzelle brauchst erstmal einen H2 Tank und der ist deutlich schwerer als die Akkus...weil 600kg allein nur für einen Tank mit ausreichend kapazität.


greetz
Poison Nuke

AundB

#80 Verfasst am 02.02.2010, um 16:28:10



OK, aber 600l Tank? Ich würde eher im Bereich bis max 300l schätzen? Normale Tanks beim Auto haben meisst um die 60l.



de0815de

#81 Verfasst am 02.02.2010, um 16:34:58



mersen, tut mir leid das du das so auf dich beziehst!
aber was meintest du dann im post 72? schreibst du da von stromaggregaten? so weit waren wir ja schon einmal!
CO² wird in treibhäusern zum pflanzenwachstum eingesetzt! aus diesem grunde ist es wirklich ein treibhausgas. wenn man ernsthaft die welt damit retten wollte das man nur dieses gas reduziert, dann hätte man schon längst einmal etwas über die konzentrationen in der umwelt gehört. auch gibt es genügend natürliche quellen die man "konzentriert" einfassen könnte und die im grunde das hauptübel des CO² sind!
ich bin davon überzeugt das es beim e-auto nicht um umwelt geht. jedenfalls nicht global gesehen. es geht um umsatz, macht und beschäftigung. so isses leider auch, nach meiner meinung, mit solarzellen. wenn da nix profitabeles bei rum kommt, warum sollte ich´s dann tun wollen?
rechne einmal ein solarsystem für warmwaser (in deutschland). die kosten belaufen sich auf ca. 5.000€ pro wohneinheit. nutzare energie wird vielleicht an 30% des jahres geliefert. ein durchschnttlicher haushalt hat ca. 200L heizöl/jahr für warmwasser nötig. dann haste pumpen und regeltechnik am laufen und wartungkosten ...das ist der grund warum nicht jeder in deutschland sowas hat. es rechnet sich nicht, weil der nutzbare wirkungsgrad zu gering zum invest ist!

fast jeder wird auch so beim autokauf rechnen? die wenigsten sind doch in der lage sich aus spaß für "dies oder das" aus reiner "vorliebe" zu entscheiden.
autokauf ist auch fast nur in deutschland "herzenssache". die meisten autokunden betrachten ihre wagen als reine wirtschaftsgüter. dort müssen sie einem wirtschaftlichen zweck nachkommen und nach ihren speziellen bedürfnissen wird dann entschieden.
nicht die ganze welt kann so entscheiden "schatz, welchen wagen nehmen wir den heute?"

es wird immer freaks für etwas besonderes geben! die masse wird aber nach nutzen und geldbeutel entscheiden.

das e-mobil muss sich rechnen, sonst hat es kaum eine möglichkeit auf den markt zu kommen und nur eine nische zu erfüllen!


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 Poison Nuke 

#82 Verfasst am 02.02.2010, um 17:17:47




AundB schrieb:
OK, aber 600l Tank? Ich würde eher im Bereich bis max 300l schätzen? Normale Tanks beim Auto haben meisst um die 60l.



der Tank OHNE Inhalt wiegt soviel. Wieviel Liter da reinpassen gute Frage, aber der Wasserstoff ist ja eh flüssig gespeichert...da reichen dann wohl schon 2L oder so wahrscheinlich locker aus.


greetz
Poison Nuke

de0815de

#83 Verfasst am 03.02.2010, um 00:28:16



gibt es keine anderen medien für die BSZ? wasserstoff passt irgendwie nicht so in mein "weltbild"... da macht der terror zu viel spaß mit und steigert die effizenz ggf. an der absolut falschen stelle :D
ein "wirtschaflicher" einsatz wird in deutschland dann schon alleine durch die deutsche überwachung nicht mehr möglich sein. dann kommen vorschriften, prüfungen, beamtenkram ohne ende... das lohnt wohl für die e-autos nicht? vielleicht bei staatlichen bussen oder anderen staatlichen fahrzeugen, wie etwa der polizei. geil, dann können die sich endlich selbst mit verkehrsdelikten anscheißen. zum jahresende ihre verbrecherquote, statt mit alkoholsündern von weihnachtsfeiern, mit ihresgleichen in die höhe treiben...abgelaufene prüffristen etc.


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

bearbeitet von de0815de, am 03.02.2010, um: 00:34:32


roadrunner

#84 Verfasst am 03.02.2010, um 08:03:54



Passt jetzt zwar nicht unbedingt ins Toppic, aber genauso wie Wasserstoff.

Ich habe vor vielleicht 4 Jahren eine Sendung von "...einfach genial" gesehen. Da wurde ein Mann vorgestellt, der aus aus organischen Stoffen in dem Fall war es "Gelber Sack - Müll" in einem Verfahren mit kkeramischem Zusatz und Temperatur .... Diesel hergestellt hat.
Er wollte das im Großen Rahmen betreiben.
Der Diesel wäre nach den dort gegebenen Informationen ca 10cent billiger als der normale Diesel, ohne dass der Staat steuerliche Einbußen hätte hinnehmen müssen, er hätte für den Betrieb ca 10 000 Arbeitsplätze bundesweit geschaffen, und motortechnische Einschränkungen gab es auch keine. So weit ich mich erinnern kann betrieb er selbst eine LKW-Flotte oder ein Bekannter Furhunternehmer (weiß nicht mehr genau), also getestet war das ausgiebig.
Es gab in Deutschland keine Erlaubnis dafür....WARUM???
Das Gelbe Sack Zeugs wird doch eh nur in die Umwelt gepußtet, warum nicht noch nutzen?

Vor etwa 2 Jahren habe ich gesehen, dass er Anlagen ins Ausland verkauft!! In dem Fall baute er eine Anlage in einem norwegischen Sägewerk, die ihre ganzen Rindenreste zu Diesel umbauen wollten.


Rechtschreibung ist Höflichkeit am Leser! Gruß Jörg

de0815de

#85 Verfasst am 03.02.2010, um 09:04:27



jep, mit holz ist das recht einfach! produktionsverfahren ist in etwa so... holz (kohlenstoffhatige stoffe) gegen eine etwa 500°C heiße platte drücken und verdampfen. kondensieren und fertig ist das öl. naja, ganz so einfach wird´s vielleicht nicht seinist halt nicht vergasen, sondern verkohlen. kennt der ein oder andere ja vom brennenden schornstein. bei zu wenig hitze entsteht eine art teer.
is aber echt OT.

wenn man jetzt mal zusammenfasst, dann ist mir jedenfalls klar das die "vor ortenergiegewinnung" immer noch am erfolgversprechendsden sein könnte, um jemals "altagstaugliche" e-autos zu haben.
man(n) kann sich eine vielzahl von möglichen stromversorgern vorstellen. je weniger "irgendwas" gewandelt und gespeichert werden muss, um so größer die erfolgsaussichten!
entscheidend ist auch der verwendungszweck. also was man(n) damit tun können möchte/muss. um, nach arbeitsstättenverordnung, saubere fabrikhallen zu haben, sind e-fahrzeuge gang und gebe und zu abertausenden auf dem markt und produzieren bereits unsere "stinker"!
der wirkungsgrad, insbesondere der gesamtwirkungsgrad spielt DIE entscheidente rolle. oder eine bahnbrechende erfindung ...die wir entweder noch nicht kennen oder nicht ausreichend beherschen um sie im alltag anwenden zu können.
die infrastruktur und hier muss man mal gaaaaanz woanders hin denken und nicht nur in europa bleiben, muss vorhanden sein oder so ausbaubar, dass man diesen wagen auch dort fahren kann! ich meine das alleine damit schon alles weg fällt was es hier in europa nicht bereits schon gibt.
die autobauer drängen in die märkte brasilien, russland, indien, china. dort wächst der markt und ist nicht rückläufig. dort haben die leute entweder geld oder wenigstens keins ...hier isses ja ehr so das einige im geld schwimmen, ein paar wenige nix haben und die meisten nur schulden. verdienen kann man aber nur mit leuten die grundsätzlich etwas haben. an den schuldnern hat man sich ja hier inzwischen auch schon zu genüge zu schaffen gemacht. kaum jemand kauft seine neuwagen ohne schulden ...das geht also auch nur bis zu gewissen grenzen.
also, was nutzt zuletzt die tollste erfindung und keiner hat die kohle sie zu kaufen?
bezahlbar muss das ganze also auch noch sein.

hier schrieb auch schon mal einer was von "lithium geht und dann aus". ich meine sogar das man erst mal einen krieg führen müsste um da überhaupt ran zu kommen, sollte man es in anderen dimensionen benötigen! die wenigen abbaustetten sind hochgradig gefährlich und voller politischer unruhen.

das ganze vorhaben muss also "in die welt" passen! sonst isses doch wieder nur für freaks

mich interessiert immer noch:
wie hoch der wirkungsgrad von eletromotoren ist! sind das wirklich 97%
und wie hoch isser bei der erstellung von strom, aus eine bewegung?
und wie hoch liegt der wirkungsgrad einer brennstoffzelle?
gibt es andere brenstoffzellen als die mit wasserstoff? und ist d der wirkungsgrad immer gleich?
kennt jemand noch andere arten der stromerzeugung, die man mobil anweden könnte?



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Der_Elektromeister

#86 Verfasst am 03.02.2010, um 10:17:01



Der Elektromotor schafft fast 100% -ebenso der Trafo
Das KKW hat 35%, Am effizientesten ist immernoch Wasserkraft mit 90%
Bei der Energieübertragung kommen auch nur 95% raus, von dem, was du vorne reinschickst. Brennstofzellen habe nur 20-50%
Also sagen wir Du hast die perfekte 50%-Brennstofzelle und tankst nur Wasserkraft dann kommen wir auf knape 40% -Mit dem AKW aber nur auf 15%


Grüsse, Andi.

typhson

#87 Verfasst am 03.02.2010, um 11:22:52




AundB schrieb:
warum Brennstoffzellen nicht eingesetuzt werden, weiss ich auch nicht



Du sagst es selber, da müssen Platinmembrane rein und Platin ist nunmal verdammt teuer.
Mercedes verwendet in den aktuellen Zellen zwar nur noch 10 prozent der Menge von 97 (oder so) und bis 2015 wollen sie nochmal um 90% runter

mfg willi





AundB

#88 Verfasst am 03.02.2010, um 15:31:48



@typhson: Ja hast Recht aber ich dachte Platin zu beschaffen sei nicht mehr so das Problem was man damit noch verbindet. Ist ja auch nicht so sehr viel Platin.

de0815de schrieb:
gibt es andere brenstoffzellen als die mit wasserstoff?


laufen auch mit Ethanol/Methanol. Ich meine da ist die Verbrennungstemperatur dann anders.

de0815de schrieb:
und ist d der wirkungsgrad immer gleich?


Nope, Wirkungsgrad variiert. Mit einfachem destilierten oder entmineralisiertem Wasser hats am wenigsten Wirkungsgrad das wäre dann die PWM Zelle (die wir auch hatten) Niedertemperatur-Brennstoffzelle. Es gibt bessere Hochtemperaturbrennstoffzellen mit Brennstofflagerung in Druckbehältern etc.




de0815de

#89 Verfasst am 03.02.2010, um 15:47:59



nun, wenn der wirkungsgrad bei elektromotoren/elektrogeneratoren wirklich so hoch ist, dann könnte ich mir das getriebe "der nächsten generation" als e-motor vorstellen!

in´s auto gehörten dann noch nen kleiner akku, ein paar kondensatoren und ein "herkömmlicher" motor.

die vorteile dieses konstruktes wären dann nicht unerheblich! und bezahlbar bliebe das ganze auch noch.
im grunde würde das produzierte wohl weniger kosten als herkömmliche antriebsstränge???
statt verlustbehafteter zahnräder würde dann ein e-motor die aufgabe des getriebes übernehmen.
den verbrenungsmotor könnte man nahezu immer auf "bestmöglicher verbrauch" laufen lassen und somit den gesamtwirkungsgrad, mit vorhandener (ausgereifter) technik, steigern.

weiterhin wäre nun der weg frei für bisher unkonventionelle motorrentechniken. den die anforderungen an einen automobilmotor wären nun verschoben auf die eines "wirkungsgradbesseren" permanentmotor´s.
damit würde das ganze gebilde auch automatisch zu einem leichtgewicht... was weiterhin den verbrauch senkt.
ganz nebenbei verliert der status eines 12 zylinders an bedeutung. denn die so machbaren drehmomente haben eigentlich immer sportwagenualitäten ...im mach/bezahlbaren rahmen.

hmmm, so könnte das e-auto aussehen? leicht, machbar, überall einsetzbar, nachrüst und erweiterbar ...wirtschaftlich, ohne die ganze wirtschaft auf den kopf zu stellen
im stadtverkehr und mit größerem akkus wäre der reine e-antrieb möglich. entweder man läd an der steckdose oder halt mit dem wagen. auf land und autobahnen läd man beim fahren und bremsen
biokraftstoffe, insbesondere die der sog. 2. generation, würden nach und nach auch an bedeutung gewinnen. und so kann uns ruhig ganz langsam das öl ausgehen

ich bin davon überzeugt das es SO kommt ...es sei denn das man in zukunft über eine andere energieform stürzt. nicola tesla hat das stehts von sich behauptet


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 Poison Nuke 

#90 Verfasst am 03.02.2010, um 16:42:14



ist nicht von BMW einer der großen so gebaut? Dachte ich hätte von einem größeren Hersteller ein Auto gesehen wo der Verbrennungsmotor nichts mehr mit dem eigentlichen Antrieb zu tun hat. Also genau dein Konzept, welches in der Tat sehr sinnvoll ist.

Nat. mag ein echter Sportwagenfahrer sowas wohl nicht...ein Motor der immer mit 5000UPM läuft egal wann :L


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#91 Verfasst am 03.02.2010, um 16:54:10




Zitat:
ein Motor der immer mit 5000UPM läuft

das hat den vorteil das der teilastbereich nicht mehr so wichtig ist und dadurch efizienter im optimalen leistungsbereich gearbeitet wird! das rückt den wirkungsgrad in die nähe von stationären antrieben, die nur mit einer dauerdrehzahl im optimierten bereich arbeiten! immer optimale füllung und verbrennung, mit einem energie zwischenspeicher nur motor an und aus
auch könnten leistungsspitzen, bei bedarf, wesentlich höher sein als die dauerleistung des verbrenners


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 03.02.2010, um: 16:56:14


de0815de

#92 Verfasst am 03.02.2010, um 17:29:44



ich sehe jedenfalls, mit heutigen mitteln, keine andere lösung! ich habe auch noch von niemandem gehört das etwas in serie ist.
wenn man(n) aber 1und1 zusammen zählt, dann meine ich muss es zwangsläufig SO kommen, da einfach die globalen umstände und die vorhandenen möglichkeiten damit weiter ausgebaut werden. wer da noch an etwas anderes glaubt der träumt in meinen augen.

wer DAS ding als erster SO auf den markt bringt der kann die marktführerschaft sicher eine ganze weile recht gelassen behaupten? wer selbst entwickelt und produziert, hat im nächsten poker die nase vorn. da bin ich mir ganz sicher.

meine firma plant mit "lichtblick" 100.000 homekraftwerke (BHW´s mit erdgasantrieb) in der umgebung von hamburg und entwickelt seit 2007 DEN elektrmotor (im getriebeleitwerk) es wird lautstark die marktführerschaft angekündigt...

die einst so verschriehne "selbstproduzierpolitik" könnte nun ungeahnte stärke bedeuten. niemand hat zur zeit ein besseres konzept in der tasche ...und ZUKAUFEN geht nicht!

es wird auch zukünftig nicht mehr so einfach sein nur ein paar "legos aus dem BAUKASTEN" von zulieferern zusammen zu setzen und dort zu produzieren wo die autos gekauft werden. die zulieferer haben nichts tolles entwickelt und waren sehr anfällig für die "kriese" :cut

das hängt schlicht mit den interessen der zulieferer zusammen und deren (einzelnen) möglichkeiten. so baut einer radios und vielleicht elekroteile und ein anderer akkus.
es paast aber nix so recht beieinander, soll mal etwas "neues" draus werden!

spannede zeiten




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AundB

#93 Verfasst am 06.02.2010, um 13:01:22



@de0815de:
Aber dann bitte Fotos nicht vergessen, hehe.

Hier mal neues Futter für den Thread:

Gerade im ADAC Heft ein bisschen gelesen und gemerkt, dass die Themen Umweltfreundlichkeit und alternative Energiequellen gerade besonders diskutiert werden.
Es wird jetzt für den Kauf eines Elektroautos 5000EUR Prämie geben; wir stünden vor einer Dekade des Umbruchs, sagt der Verkehrsausschuss-Vorsitzender Winfred Hermann und fordert den Umbau der Automobilindustrie.
Den Fiat500 kann man jetzt nach dem Kauf sogar ganz zu einem Elektroauto umbauen lassen und es gibt von Mercedes die B-Klasse mit Brennstoffzelle.




bearbeitet von AundB, am 06.02.2010, um: 13:02:03


 Poison Nuke 

#94 Verfasst am 06.02.2010, um 13:27:24



kommt mir jetzt alles etwas überstürzt vor. Die Regierung scheint wohl selbst noch nicht das Problem der Energierzeugung und Verteilung zu erkennen.


das Hauptproblem hat ja de0815de schon mehrfach angesprochen:
die Energie mit einem hohen Wirkungsgrad zu erzeugen und zum Auto zu bringen. Bzw halt eine effektive Methode um mit möglichst wenig Energieverlust ein Kfz anzutreiben. Nur weil Autos mit EMotor fahren ist damit das Energieproblem noch lange nicht gelöst.



Der Stelzermotor aus dem anderen Thread sieht aber IMHO sehr interessant aus:
http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=4617

wenn der noch weiter optimiert wird hätte man ja schonmal einen sehr leichten und effektiven Stromgenerator fürs Auto dass mit E-Motor fährt.
Ist zwar immernoch ein Verbrennungsmotor aber es gibt ja auch alternative Brennstoffe msus ja nicht immer Benzin sein.


Das wäre IMHO wohl für die nahe Zukunft die mit Abstand sinnvollste Methode. Also alternative Brennstoffe (Biodiesel oder so) und dann so ein Motor der konstant mit einem hohen Wirkungsgrad von 70 bis vllt 80% läuft und dann ein E-motor der ohne viel Getriebe dazwischen das Auto mit ebenfalls einem hohen Wirkungsgrad antreibt.


greetz
Poison Nuke

Soundicate

#95 Verfasst am 06.02.2010, um 14:05:57



Joa, das wäre auch mMn das einzig Sinnvolle, ein Elektro mit Range-Extender-Verbrenner. Und dann noch mit Alkohol, denn man Zuhause aus Selbst angesetztem Bananenschnaps brennt

Aber reine Elektroautos sind einfach noch zu 'unhandlich' mit den Ladezeiten und der Akkukapazität. Weil wenn ein Akku 1000-2000km hält, dann ist es auch egal, wenn ich den einmal die Woche eine Nacht lang auflade. Und in den Urlaub würde es auch reichen.


de0815de, was wird das besondere an eurem Motor? Kann man den Wirkungsgrad noch erhöhen? Leistungsmäßig wird's wohl auch in allen Größen was geben, oder? Baugröße?


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

AundB

#96 Verfasst am 06.02.2010, um 14:13:29




Zitat:
de0815de, was wird das besondere an eurem Motor? Kann man den Wirkungsgrad noch erhöhen? Leistungsmäßig wird's wohl auch in allen Größen was geben, oder? Baugröße?


Wahrscheinlich wirds ein bürstenloser Drehstrommotor? Was Besseres gibts nämlich nicht, odrr?



KuschelTiga

#97 Verfasst am 06.02.2010, um 14:15:07




Poison Nuke schrieb:
ein E-motor der ohne viel Getriebe dazwischen



Fast das Konzept, dass ich hiervor einiger Zeit erwähnt hatte. Nur ganz ohne Getriebe und nicht mit einem, sondern mit vier Motoren um die zu beschleunigende Masse (bei der Rotation) auf ein Minimum zu reduzieren :)



 Poison Nuke 

#98 Verfasst am 06.02.2010, um 14:20:43



das kam von mir weiter oben ja auch schonmal, die "Radnabenmotoren". Aber da ist halt das Problem dass die ungefederte Masse wieder steigt was schlecht für das Fahrverhalten ist. Oder meinst den Motor an der Achse einfach unterbringen? Muss man halt auch nur einen Punkt finden wo man den Motor ohne Getriebe unterbringen kann ohne dass er Gefahr läuft, beschädigt zu werden, wenn etwas am Bodenblech kratzt :Y


greetz
Poison Nuke

KuschelTiga

#99 Verfasst am 06.02.2010, um 14:24:15



Mir war so, als hätte irgendeine Uni einen Prototypen mit 4 Radnabenmotoren, 2Sitzen und Diesel. Vmax 200km/h und Reichweite München-Moskau.
Finde nur den Link nichtmehr. Wie groß und schwer ist denn so ein Elektromotor? Stell mir das gerade so vor, als würd man den einfach an der Platz der herkömmlichen Bremse unterbringen können



 Poison Nuke 

#100 Verfasst am 06.02.2010, um 14:33:20



n bissle schwerer ist der aber trotzdem noch. ein 200kW Motor für den Tesla Roadster wiegt auch noch seine 60kg waren es glaube (müsste nochmal nachlesen). Und wenn man es aufteilt teilt sich die Masse ja nicht so einfach, du brauchst ja für jeden Motor noch Gehäuse usw usw.

Ich denke so ein Rad mit 20kg-30kg dürfte wohl schon nicht mehr so schön sein. Bei einer Straßenbahn oder so isses ja was anderes, da ist ja keine wirkliche Federrung drin und nötig und beim ICE z.B. hat man auch zwei große Motoren und sieht schön von der Seite wie da ein normales Achsgestänge mit Differential zum Einsatz kommt.


greetz
Poison Nuke

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