Registrierung
leer
leer
newposts
Users
search
FAQ
Login
Start

Hallo Gast, und Willkommen im Forum. Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um alle Funktionen nutzen zu können.


PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Elektronik / Elektrik \ hochwertiges Verbrauchsmessgerät für die Steckdose?


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 27.02.2010, um 12:21:13



Hio,

was ist denn von diesen 20€ Teilen bei Conrad usw zu halten? Kann man bei den Watt und Amperanzeigen wirklich genau auf den realen Verbrauch schließen, vorallem bei Geräten mit sehr schlechtem CosPhi?


Will gerade eine Vergleichsmessung von PC Netzteilen machen und allein durch das Netzteil kommen Unterschiede von 30-60VA zustande, wenn ich erstmal von dem angezeigten Strom ausgehen. Wenn ich die Wattzahl annehme, dann sind die Unterschiede irgendwie komplett anders, allerdings hat das 80+ Netzteil durchweg einen hohen CosPhi, das andere teilweise einen CosPhi von 0,02 oder so 8o
entsprechend auch wenig aufgenommene Wirkleistung.


Nur wenn das 80+ Netzteil bei gleicher Systemauslastung eine höhere Wirkleistung zieht, ist doch die eigentliche Strommenge, die von den Stadtwerken berechnet wird, mehr oder minder das was an Strom aufgenommen wurde, also VA, oder?

und gäbe es noch bessere Messgeräte die mir da genaueres sagen können, was schlussendlich auf der Rechnung landet?


greetz
Poison Nuke

Der_Elektromeister

#2 Verfasst am 27.02.2010, um 15:14:41



Anscheinend messen die schon die Wirkleistung aber nicht sehr genau ich würde nen normalen geeichten kwh-Zähler nehmen und das ganze ne Stunde laufen lassen. Die Stadtwerke berechnen die Wirkleistung kwh und nicht vah.

Kunden mit nem hohen Blindleistungsanteil bauen se ja nen extra Blindleistungszähler ein und kassieren dafür ein paar cent pro varh.


Grüsse, Andi.

 Poison Nuke  *

#3 Verfasst am 27.02.2010, um 15:33:47



aber der Strom fließt an sich ja trotzdem oder? Sprich die Leitungen werden durch die Blindleistung trotzdem belastet und man muss grundlegend die gesamte Leistung rechnen für das was über das Stromkabel fließt?


und wo bekommt man so einen geeichten kwh Zähler her?




greetz
Poison Nuke

Stripes

#4 Verfasst am 27.02.2010, um 15:51:12



Stimmt soweit, da du aber nach den Conrad Messgeräten fragst.... ich wäre da sehr vorsichtig.
In der c't wurden mal eine Reihe dieser "Leistungsmessgeräte" getestet, soweit ich mich erinnere haben die alle nur Wirkleistung gemessen und das nicht besonders gut.
Bezahlen tust du nur die Wikleitung, also passen die Stromkosten meistens umgefair.

Das VOLTCRAFT VC-870 DMM ist bisher mein Favorit was günstige Messgeräte angeht... noch genauer ist dann aber deutlich teuer!

€: http://www.conrad.de/ce/de/product/620194/WECHSE.../SHOP_AREA_17263

Mit Eichschein.
Müsste es bei Richelt oder Pollin noch für weniger geben


Addicted to good music!

bearbeitet von Stripes, am 27.02.2010, um: 15:54:18


riffraff

#5 Verfasst am 27.02.2010, um 16:08:26



Man kann solche Geräte auch bei seinem Stromanbieter ausleihen, hat ein Freund vor kurzem gemacht.
Vielleicht einfach mal nachfragen.


Gruß
Daniel

 Poison Nuke  *

#6 Verfasst am 27.02.2010, um 16:59:17



ich habe gerade erstmal zwei verschiedene Geräte bei mir, beides 20€ Geräte :X


das eine ein "Serd EKM 2000", das andere ein "PeakTech 9025"

das lustige ist, die zeigen teilweise gravierende Unterschiede an. Egal ob Strom oder Leistung. Wenigsten Frequenz und Spannung stimmenüberein :L
welchem von beiden könnte ich trauen, oder gar keinem?


und meine Frage bezgl der Scheinleistung ist noch offen...über die Sicherrung z.B. läuft es trotzdem oder? Sprich wenn ich 4kW Scheinleistung an einem B16 Automaten habe, wird das Ding dennoch ziemlich bald schalten, obwohl Wirkleistung nur 100W drübergehen oder schaltet der erst bei über 3kW Wirkleistung, auch wenn 50kW Scheinleistung drübergehen?


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 27.02.2010, um: 16:59:40


Der_Elektromeister

#7 Verfasst am 27.02.2010, um 17:08:18



Der Strom belastet die Leitung -das hat nichts mit der Wirkleistung zu tun sondern nur mit der Scheinleistung -dazu musst ja nur den Strom mit nem schnödem Amperemeter messen und mit der Spannung multiplizieren.

Geeichte Stromzähler gibts beim elektromeister:
http://www.eltako.com/fileadmin/downloads/de/Dat...t_wsz12b-32a.pdf
wenn Du es noch billiger willst brauchst connections zu nem EVU, die geben ihre ausrangierten Zähler teilweise kostenlos her nur ob die noch soo genau sind...auf jeden fall besser als beim conrad


Grüsse, Andi.

Stripes

#8 Verfasst am 27.02.2010, um 17:27:28



Klar fließt der Bildstrom auch durch die Sicherung und lässt diese auch ggf. auslösen!

Habe gerade mal die c't Ausgabe ausgekramt (Jubiläumsausgabe 25 Jahre c't).
Deine beiden wurden nicht getestet... wäre vorsichtig bei solchen Ergebnissen wobei auch ein TRMS Ding nicht immer das perfekte Gerät ist.
Richtig genau wird es nur mit einer Messperiode in jeder Halbwelle... bei gutem Messzeug



- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting


http://www.heise.de/ct/artikel/Pulsmesser-291796.html


Addicted to good music!


mersen

#9 Verfasst am 27.02.2010, um 19:40:44



blindleistung kann dir völlig egal sein wei ldu keinen Zähler haben wirst der Bilndleistung zählen kann

für so einen Vergleich reicht so ein Gerät oder brauchst du es auf eine Wh genau?

must es nur mehrere Stunden laufen damit die Fehlerquote veringert wird


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke  *

#10 Verfasst am 27.02.2010, um 20:01:59



auf die Wh wäre ideal.
Um es einfach kurz zu formulieren. Ich vergleiche gerade verschiedene Netzteile im Verbrauch um zu ermitteln wie stark es sich bei mehreren tausend bis zehntausend Netzteilen auf den Gesamtverbrauch auswirkt. Ergo sollte es pro einzelnes Netzteil (ich mach klarerweise zig Messdurchläufe um einen aussagekräftigen Durchschnittswert zu bekommen) aufs zehntel Watt genau sein.


allerdings ist da schon eine Frage die sich noch so stellt...die Teile hängen an einer OnlineUSV. Das eigentliche Stromnetz sieht einen idealen CosPhi von 0,99. D.h. es wird so oder so nur die Wirkleistung nach außen sichtbar, da die USV die Scheinleistung komplett "abfängt" ?


arg, ich brauch wirklich was besseres zum Messen.


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 27.02.2010, um: 20:02:24


Der_Elektromeister

#11 Verfasst am 27.02.2010, um 20:21:16



Ich würde die Methode mit dem geeichten dreh-oder wechselstromzähler nehmen -geht vielleicht nicht auf die wh genau aber wenn Du nur verschiedene Netzteile vergleichen willst und stundenlange testläufe machst ist das mit sicherheit aussagekräftig genug.

Eine USV kompensiert nicht zwangsweise die Blindleistung -dafür gibt es extra Kompensationsanlagen. -kann natürlich sein, dass bei euerer USV eine integriert ist.


Grüsse, Andi.

mersen

#12 Verfasst am 27.02.2010, um 20:43:29



wenn es bei dir um so viele Geräte geht würd ich ein hochwertiges Messgerät kaufen/mieten oder leasen

Wie wärs mit nem Oszi und einer Strommeszange ist so zimlich das genauste


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke  *

#13 Verfasst am 27.02.2010, um 20:47:04



wieso integriert? Wieso sollte sie überhaupt irgendwas ans Stromnetz weiterreichen :?
Sie erzeugt komplett neuen Strom. Der wird erst gleichgerichtet und dann erzeugt die USV ihr eigenes Stromnetz. So wie ne OnlineUSV halt funktioniert.
Sieht man ja auch an den Anzeigen. CosPhi am Eingang beträgt doch nur (gerade geschaut) nur 0,97, teilweise 0,98. Könnte denke ja eigentlich mehr sein. Am Ausgang liegt CosPhi bei 0,80.



was haltet ihr von dem

PeakTech 2510
http://www.umwelt-electronic.de/leistungsanalysator.htm

Da wäre nur die Frage, ob der auch normale Steckdosen hat oder ob man sich hier was basteln muss :?


greetz
Poison Nuke

mersen

#14 Verfasst am 27.02.2010, um 20:50:26



sieht nicht schlecht aus könnte auch was für mich sein

so günstig


Das hab ich geschrieben :?

Velocifero

#15 Verfasst am 28.02.2010, um 01:11:46



> hochwertiges Verbrauchsmessgerät für die Steckdose? <

Wenn es finanziel Wurscht ist,....

Das Gerät ist NEBENBEI zum Wirk, Blind- und Scheinleistungsmessung auch nicht schlecht:

http://www.gossenmetrawatt.com/deutsch/produkte/secutest-s2nplus.htm#

Nur diese Funktion ist ebend neben der technischen Möglichkeiten eher nebensächlich...

Aber schön wenn man´s nutzen kann...






 Poison Nuke  *

#16 Verfasst am 28.02.2010, um 10:55:57



schaut an sich nicht schlecht aus, Preis nunja, denke wäre auf die Zukunft gesehen wohl kein Thema, aber uff...das Teil is ja der pure Overkill 8o
ich hab da mal versucht durchblicken, verdammt, da braucht man doch erstmal ne Ausbildung zum Elektroniker oder so, ich versteh da großteils gerade nur Bahnhof :X



was wäre denn mit dem o.g. Gerät von mir, das kostet erstmal wesentlich weniger macht aber an sich schon einen recht verlässlichen Eindruck bezüglich der Messgrößen und ist genau für das gedacht. Nur das hier die Frage bleibt wie man dann ein Gerät daran anschließt, ob man da selbst ein kleines Gehäuse mit Spannungs/Stromabgriffen basteln muss ?


greetz
Poison Nuke

Stripes

#17 Verfasst am 28.02.2010, um 14:24:52



Ob die Angaben alle Stimmen ist eine Sache aber einen Versuch wäre es wert!

Für den Anschluss baust du dir aus einem Kaltgerätestecker und einer Anschlussleitung mit Suko Stecker einen Abgreifpunkt:


Nur eben für eine Phase.

Stromzangen sind aber auch nicht billig!

Ich habe vor ein paar Monaten gerade so eine Einrichtung gebaut, Leistungsmessung bis 125A 3Phasen und aufs Watt genau

Kostenpunkt 3000€! (800€ pro Stromzange + Auswertung und Hardware)

Das Gerät was Velocifero verlinkt hat ist für einen anderen Einsatzzweck gedacht, Geräteprüfung nach VDE!
So etwas brauche ich in meiner Zwischenprüfung :D




Addicted to good music!


mersen

#18 Verfasst am 28.02.2010, um 15:32:55



Baust eine Kaltgeräte Verlängerung
mit nur einem Stromwandler sind um einiges günstiger als ne Zange

und einer Messeinheit


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke  *

#19 Verfasst am 28.02.2010, um 17:58:39



was ist genau eine Strommesszange und wenn ich mir eh sowas bauen muss, warum kann ich dann nicht einfach die Kontakte löten?

Zudem, was ist hier in der Skizze der unterschied zwischen der Spannungsmessung und der Strommessung? Außer dass für die Spannung der Nullleiter klar noch gebraucht wird?


und was ist hier mit einem Stromwandler gemeint?


greetz
Poison Nuke

mersen

#20 Verfasst am 28.02.2010, um 18:09:21



Die Spannungsmessung wirst du warscheins kennen
Den Strom mist du bei einer Strommeszange oder bei einem Stromwandler mit dem gleichen prinzip es fließt Strom durch die Leitung dadurch entsteht ein schwaches Magnetfeld, das unterschiedlich stark ist jenachdem wie viel Strom fließt. Es wird in die zB Strommeszange eine kleine Spannung induziert die gemessen wird, oder es wird durch die Zange ein kleiner Strom geschickt der sich verändert, dan wir die Veränderung gemessen.


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke  *

#21 Verfasst am 28.02.2010, um 18:17:50



nagut, aber dann müsste das Messgerät auch entsprechende Eingänge für die Strommesszangen haben? Und berühren die den blanken draht oder einfach nur die Isolierung? Weil die Isolierung hat ja meist verschiedene Dicken, das würde dann ja schon einen Unterschied erzeugen oder wird das irgendwie errechnet/kompensiert?


und ich kenn es halt so, Spannungsmessung wird einfach ein Stromkreis parallel geschaltet, Strommessung ist das Messgerät einfach in Reihe eingeschleift...ich dächte jetzt bei dem Messgerät hätte man dann im Endeffekt auch eingang und Ausgang, sodass es sich im Stromkreis befindet :?


greetz
Poison Nuke

mersen

#22 Verfasst am 28.02.2010, um 18:40:47



wie du es meinst ist es auch machbar vorallem nehmen die ja max 16 Amp
durch das Verfahren produzierst du halt immer geringfügik Fehler
zB Strom der über das Messgerät ist fast nix

was auch gehn würde

baust einen Strommessung und eine Spannungsmessung und multipizierst das ganze und am schluss fährste auf ein Display sollte für deine Sachen warscheins reichen
oder brauchst du eine Mitschrift?
währe aber auch machbar


Das hab ich geschrieben :?

 Poison Nuke  *

#23 Verfasst am 28.02.2010, um 19:19:42



lol, hier ist exakt das gleiche Messgerät:
http://www.pce-group-europe.com/deutsch/index.ph...-PCE-PA6000.html
nur von einem anderen Hersteller. Weil es ist ja wirklich komplett identisch, auch die technischen Daten. Wer hier wohl von wem kopiert hat.


zumindest ist hier sogar noch ein Poweradapter optional erhältlich, das wäre genau das was ich brauche, sind auch ein paar gute Bilder dabei :hail



trotzdem würde mich interessieren wie es auf normalen Wege gedacht wäre, so eine Leistungsmessung, da braucht man laut Anleitung 4 Kabel, zwei von der Stromquelle und zwei zur Last wie ich es verstehe, das Gerät wäre also direkt eingeschleift in den Stromkreis.


greetz
Poison Nuke

Der_Elektromeister

#24 Verfasst am 28.02.2010, um 19:31:10



Ja, genaugenommen braucht man nur 3 Leitungen Phase rein/raus und N


Grüsse, Andi.

 Poison Nuke  *

#25 Verfasst am 28.02.2010, um 19:37:27



wäre das Teil deiner Meinung nach in Ordnung für meinen Zweck? Sprich kann man davon ausgehen, das es auch bei Schaltnetzteilen sehr genau den Wirkleistungsanteil bestimmen kann? Ist nur die Frage, ob man davon ausgehen kann, dass die Wattanzeige auch wirklich die Wirkleistung anzeigt?


Und die Kalibrierung für 200€, machen lassen?


greetz
Poison Nuke

Der_Elektromeister

#26 Verfasst am 28.02.2010, um 20:04:22



Für den Zweck ist es ok, es misst wirk, schein und Blindleistung kalibrieren würde ich nicht, da Du ja nur vergleichst also wenn es das eine NT mit einer Abweichung von +1% misst, macht es das ja auch beim anderen.


Grüsse, Andi.

 Poison Nuke  *

#27 Verfasst am 01.03.2010, um 11:17:39



so, bestellung ist raus 8)
bin da mal gespannt, was da rauskommt :hail


greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#28 Verfasst am 02.03.2010, um 13:43:17



verdammt, Lieferzeit 3 woche:cut :Y
die werden aus Übersee angeliefert, kommen wohl wirklich mitm Schiff


greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#29 Verfasst am 08.03.2010, um 08:17:07



Juhu es ist doch schon am Freitag gekommen :hail

verdammt is das Teil leicht. Hm, und mit dem Steckernetzteil wollen die einen wohl auch erstmal testen...ist ein variables Steckernetzteil wo man die Adapterstücken mit beiden Polungen aufstecken kann...toll 50/50 das man falsch liegt, irgendwie hab ich nicht so ein Vertrauen in diese 2mm große Miniskizze auf dem Stecker :X

naja, erstmal ein paar Batterien rein und auf Nummer sicher gehen :D



so, dann gleich mal los 8)


greetz
Poison Nuke

DarkSubZero

#30 Verfasst am 08.03.2010, um 15:20:03



Machst du noch einen Thread auf wo du die Mussungen der Netzteile postest?



 Poison Nuke  *

#31 Verfasst am 09.03.2010, um 09:43:53



http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=4883

:prost


greetz
Poison Nuke

PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Elektronik / Elektrik \ hochwertiges Verbrauchsmessgerät für die Steckdose?


- Zurück zur Homepage - Eigene Beiträge - Neue Beiträge - Wer ist online? - Impressum - Datenschutz - Statistiken -



Board coded and provided by: Poison Nuke
Copyright 2007-2014, Robert Menger