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PN's Forum \ Community \ Off Topic \ Welche Versicherung?


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 28.02.2010, um 22:18:10



Hio,

wahnsinn, wenn man bei Google da was eingibt, wird man nicht nur erschlagen, da kommt alles, aber nicht was was man braucht. Werbung ohne Ende und Vergleichsseiten wo ich aber keinen Schimmer habe wie seriös das ganze ist, die ersten Seiten bei Google wirken zumindest für mich alles andere als seriös, ich schenke den kein großes Vertrauen :X


hat einer von euch eventuell gute Tipps wo man sich wirklich gut informieren kann über Versicherungen?

Ich suche so gesehen eigentlich alles, von A bis Z.
ich brauche ne private Krankenversicherung, ne private und berufliche Haftpflicht, ne Rechtschutz, ne Hausrat. Joar...hoffe das war erstmal alles wichtige.

Bis auf ersteres wäre mit so ein Komplettpaket irgendwie lieb, damit nur ein Verein da monatlich abbucht und nicht zig verschiedene, oder ist sowas eher aussichtslos?

und bei den privaten Krankenvers. hab ich noch weniger Plan, bei den gesetzlichen wäre die TKK ja ne gute Wahl, da bin ich auch mehr oder minder bisher, nur durch meinen beruflichen Status muss ich ne private nehmen, weil die gesetzliche nicht bezahlbar wäre (weil freiwillig versichert).


danke schonmal=)


greetz
Poison Nuke

mersen

#2 Verfasst am 28.02.2010, um 22:28:35



ich würd zur allianz
bin ich auch hatte auch schon öffters in anspruch genommen das immer ohne Probleme


Das hab ich geschrieben :?

Schimmelhirn

#3 Verfasst am 01.03.2010, um 07:32:23



Moin,

jaja, das leidige Thema mit den Versicherungen...
Letzlich ist es egal welche du nimmst, über den Tisch ziehen sie dich alle...
Bei der privaten Krankenversicherung würde ich das Geld in Onlineartikel oder Heft investieren und mal bei Stiftung Warentest (die Testen auch Versicherungen) schauen. Das sind imho die einzigen die man als "unabhängig" bezeichnen kann.

Wichtig bei der Privaten ist, dass du quasi das Geld, welches du bei der Gesetzlichen sparst als Altersrückstellung weglegst. Ansonsten wird die PKV im Alter nahezu nicht bezahlbar. Im Endeffekt hast du also nicht mehr Geld im Monat zur Verfügung - Dafür aber Medizin erster Klasse...

Wegen den anderen Versicherungen:
bei Haftpflicht, Rechtschutz und Hausrat (braucht man wirklich ne Hausratversicherung - Wohneigentum?) kann ich dir nicht wirklich helfen. Entweder auch bei der Stiftung gucken oder einen "vertrauenswürdigen" und "unabhängigen" Makler finden... Das ist schwer genug...

Grüße, Daniel



 Poison Nuke  *

#4 Verfasst am 01.03.2010, um 08:45:29



Hausrat def. ja, vorallem eine richtige. Weil meine aktuelle Hausrat war der Meinung mein Fahrrad nicht zahlen zu müssen weil es auf Arbeit geklaut wurde und nicht daheim...und auch sonst hätte die nicht viel bezahlt, auch wenn etwas an meiner Wohnung passiert wäre.
Ne Hausrat ist also schon extrem wichtig, weil wenn was mit dem Wohneigentum passiert, dann stehst ohne Hausrat blöd da, wie ich mit dem Fahrrad.


Obwohl bei Allianz und AXA z.B. fällt mir auf, da wäre das schöne hier ist alles aus einer Hand. Da wäre ich auch bereit bei der ein oder anderen den ein oder anderen Euro mehr zu zahlen und dafür hat man für alles einen Ansprechpartner und vorallem bei so großen Versicherrungen würde ich mich wohler fühlen weil erstens werden wohl nicht ohne grund soviele dort sein und bei so großen hat man den Vorteil das es meistens wirklich funktioniert. Ist wie bei Telefon/DSL...die Telekom ist zwar meist teurer, aber dafür haben sie auch fast durchweg die bessere Qualität in allen belangen als die Konkurrenz.


steigert sich die PKV eigentlich wirklich mit dem Alter auch wenn man schon dabei ist? Ich dachte hier entscheidet das Einstiegsalter? Und wenn man einmal dabei ist dann steigert sich das nicht wirklich?


greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#5 Verfasst am 01.03.2010, um 09:38:18




Poison Nuke schrieb:
Hausrat def. ja, vorallem eine richtige. Weil meine aktuelle Hausrat war der Meinung mein Fahrrad nicht zahlen zu müssen weil es auf Arbeit geklaut wurde und nicht daheim...und auch sonst hätte die nicht viel bezahlt, auch wenn etwas an meiner Wohnung passiert wäre.
Ne Hausrat ist also schon extrem wichtig, weil wenn was mit dem Wohneigentum passiert, dann stehst ohne Hausrat blöd da, wie ich mit dem Fahrrad.



Zahlst Du Miete? Wenn nicht lass doch einfach Deinen Vater seine Hausratversicherung umstellen. Allerdings wird es sehr schwer eine vernünftige Hausrat zu finden die Fahrräder im Wert von knapp 20k Euro versichert. Üblicherweise werden Fahrräder bis maximal 4-5% der Versicherungssumme der Hausratversícherung versichert. Hier musst Du wohl etwas rumfragen um das passende Produkt zu finden (evtl. eine spezielle Fahrradversicherung).


Poison Nuke schrieb:

Obwohl bei Allianz und AXA z.B. fällt mir auf, da wäre das schöne hier ist alles aus einer Hand. Da wäre ich auch bereit bei der ein oder anderen den ein oder anderen Euro mehr zu zahlen und dafür hat man für alles einen Ansprechpartner und vorallem bei so großen Versicherrungen würde ich mich wohler fühlen weil erstens werden wohl nicht ohne grund soviele dort sein und bei so großen hat man den Vorteil das es meistens wirklich funktioniert. Ist wie bei Telefon/DSL...die Telekom ist zwar meist teurer, aber dafür haben sie auch fast durchweg die bessere Qualität in allen belangen als die Konkurrenz.



Die HuS-Sparte bedienen eigentlich alle großen Versicherer (HUK, Allianz, Debeka, Axa etc.) recht gut. Bei er Huk gibt es in solchen Fällen z.B. weitere Boni auf KFZ-Verträge etc. Das bestimmte Unternehmen öfters negativ in den Medien vertreten liegt meist einfach nur an der Menge der Verträge und weniger an der wirklichen Regulationsverhalten des entsprechenden Versicherers. Hier wird viel aufgebauscht und medienwirksam vermarktet....

Nimm keine Kombitarife (also mehrere Versicherungen gleichzeitig in einem Vetrag). Solche Produkte haben meist eingeschränkte Leistungen in den einzelnen Sparten. Du kaufst auf diese Art eigentlich nur Kompromisse.


Poison Nuke schrieb:

steigert sich die PKV eigentlich wirklich mit dem Alter auch wenn man schon dabei ist? Ich dachte hier entscheidet das Einstiegsalter? Und wenn man einmal dabei ist dann steigert sich das nicht wirklich?



Bei der Betragsberechnung der PKV werden sogenannte Altersrückstellungen gebildet, die die Kosten des steigenden Risikos (durch dein Alter) ausgleichen sollen. Normalerweise sind diese sogut berechnet, dass es nicht zu deutlichen Steigerungen kommen sollte. Allerdings passen viele Unternehmen (vorallem die kleineren da sie Schwankungen viel stärker ausgesetzt sind) ihre Preise mit den Jahren dem Markt an. Diese Steigerungen halten sich aber sogut wie immer im Rahmen. Umso später du in die PKV einsteigst, desto teurer wird der Tarif (mangelnde Altersrückstellungen und höheres Risiko).

Gerade bei der PKV solltest Du viel vergleichen! Günstige Tarife haben oft extreme! Leistungsunterschiede zu den Premium-Tarifen. Dies gilt auch für große Unternehmen. Ausserdem werden Vorerkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Schildrüsenleiden, Allergien etc.) verschieden gewichtet. Bei Unternehmen A zahlst du evtl. 50,- Euro Zuschlag, Unternehmen B verzichtet auf eine Zuzahlung und Unternehmen C lehnt dich einfach ab.

Im Bereich der Vorsorge solltest Du dich bei einem hohen Einkommen auch noch nach einer passenden Berufsunfähigkeitsversicherung und Zusatzrente umschauen. Gerade die Zusatzrente (z.B. Rürup) senkt direkt deine Steuterlast und schliesst die Versorgungslücke im Alter. Gerade für Vielverdiener ist die gesetzliche Rente erschreckend niedrig.


Schimmelhirn schrieb:

jaja, das leidige Thema mit den Versicherungen...
Letzlich ist es egal welche du nimmst, über den Tisch ziehen sie dich alle...



Mit Verlaub das ist populistischer Schwachsinn..... Große deutsche Versicherer haben bis zu 30 Millionen Verträge (z.B. die HUK) und da bleibt es nunmal nicht aus ab und zu schlecht in der Presse dazustehen.




"to punish and enslave..."

bearbeitet von Rhazhel, am 01.03.2010, um: 10:05:14


Schimmelhirn

#6 Verfasst am 01.03.2010, um 12:31:12




Rhazhel schrieb:



Schimmelhirn schrieb:

jaja, das leidige Thema mit den Versicherungen...
Letzlich ist es egal welche du nimmst, über den Tisch ziehen sie dich alle...



Mit Verlaub das ist populistischer Schwachsinn..... Große deutsche Versicherer haben bis zu 30 Millionen Verträge (z.B. die HUK) und da bleibt es nunmal nicht aus ab und zu schlecht in der Presse dazustehen.




Meinetwegen habe ich das ein wenig populistisch ausgedrückt, aber mal ganz ehrlich, die meisten Versicherungen sind meiner Meinung nach Abzocke.

Beispiel aus eigener Erfahrung:
Ich hatte eine Rentenversicherung bei einem großen Unternehmen abgeschlossen und die lief so cirka 4 Jahre. Die hatte durchweg tolle Renditesteigerungen, immer im 2-stelligen Bereich (12-16%).
Durch meine Eltern bin ich aber mal auf die Idee gekommen, bei meinem Versicherer nachzufragen wieviel ich denn eigentl. monatl. an Gebühren bezahle. Zunächst habe ich nur Mist zu hören bekommen, von wegen x Anteile dafür und y Anteile für was andres. Aber einen Eurobetrag konnte oder wollte mir niemand nennen. Durch Zufall und x Telefonate bin ich dann bei einem MA der Versicherung gelandet, der noch nicht lange im Unternehmen war und den Kunden zufrieden stellen wollte. Er hat mir einen pi*Daumenbetrag genannt, mit dem ich rechnen konnte:
von 120€ die jeden Monat eingezahlt werden, gehen mindestens 15% an monatl. Gebühren flöten. d.h. nach ganz einfacher Rechnung, dass die Versicherung wenigstens 20% erwirtschaften muss, damit sich das mit 5% Rendite für mich einigermassen rechnet. Nehmen wir noch die 3 Jahre Anzahlphase mit dazu wo ich Abschlussgebühren und so weiter erstmal abzahle, bevor irgendwas in meinen Topf geht, siehts schon duster aus. Sorry, aber da kann ich auch mein Geld auf ein Tagesgeldkonto (war damals bei 3,5%) legen, habe es aber täglich verfügbar.

Insgesamt bin ich kein Freund von Versicherungen, es gibt ein paar wenige wichtige, das sind in meinen Augen Berufsunfägigkeit, Rechtsschutz und mit Abstrichen Haftpflicht.

An der heutigen Versicherungslandschaft sehe ich vor allem das Problem in der fehlenden Transparenz. Hier wird für den Endkunden alles möglichst kompliziert und undurchsichtig gemacht. Warum wohl?
Und dann hast du meist noch Galama wenn du die Versicherung mal in Anspruch nehmen musst.

Mirwegen ist das alles populistisch, soll sich jeder selber sein Bild machen...

Grüße, Daniel



Rhazhel

#7 Verfasst am 01.03.2010, um 12:48:38




Schimmelhirn schrieb:

Beispiel aus eigener Erfahrung:
Ich hatte eine Rentenversicherung bei einem großen Unternehmen abgeschlossen und die lief so cirka 4 Jahre. Die hatte durchweg tolle Renditesteigerungen, immer im 2-stelligen Bereich (12-16%).
Durch meine Eltern bin ich aber mal auf die Idee gekommen, bei meinem Versicherer nachzufragen wieviel ich denn eigentl. monatl. an Gebühren bezahle.....von 120€ die jeden Monat eingezahlt werden, gehen mindestens 15% an monatl. Gebühren flöten.



Darf ich fragen welche Versicherung dir ein Rentenmodell mit 12-16% Renditensteigerung und 15% Verwaltungskosten auf die gesamte Versicherungsdauer angeboten hat? So extreme Zahlen (beide...) sind mir noch bei keiner seriösen Versicherung untergekommen (selbst mit Rentenfonds). Welches Produkt war es genau?


"to punish and enslave..."

Schimmelhirn

#8 Verfasst am 01.03.2010, um 13:15:55




Rhazhel schrieb:

Darf ich fragen welche Versicherung dir ein Rentenmodell mit 12-16% Renditensteigerung und 15% Verwaltungskosten auf die gesamte Versicherungsdauer angeboten hat? So extreme Zahlen (beide...) sind mir noch bei keiner seriösen Versicherung untergekommen (selbst mit Rentenfonds). Welches Produkt war es genau?



Darfst du. Es waren im übrigen die Renditesteigerungen der Vergangenheit, als Rückschluss auf die, natürlich nicht garantierte, Zukunft (leg mich bitte nicht auf die 12-16% fest. Auf jeden Fall waren es sehr hohe Renditen).
Es ist eine Rentenversicherung nach britischem Modell. Canada Life, flexibler Rentenplan wenn ich mich nicht recht täusche. Mein (Ex-)Versicherungsmakler hat mir das mit den Gebühren dann im nachhinein noch bestätigt.

Das mit den Gebühren hatten meine Eltern aber bei einer Sparkassen Lebensversicherung aber auch. Da war die Auszahlungssumme etwa 1/3 niedriger als erwartet - wegen der Gebühren. Da kann ich dir aber leider nicht das genaue Produkt nennen.




roadrunner

#9 Verfasst am 01.03.2010, um 13:47:50



Schimmelhirn schrieb:


Zitat:
Beispiel aus eigener Erfahrung:
Ich hatte eine Rentenversicherung bei einem großen Unternehmen abgeschlossen und die lief so cirka 4 Jahre. Die hatte durchweg tolle Renditesteigerungen, immer im 2-stelligen Bereich (12-16%).
Durch meine Eltern bin ich aber mal auf die Idee gekommen, bei meinem Versicherer nachzufragen wieviel ich denn eigentl. monatl. an Gebühren bezahle.....von 120€ die jeden Monat eingezahlt werden, gehen mindestens 15% an monatl. Gebühren flöten.



Ich denke das hat nicht mehr viel mit Versicherungen zu tun. Das läuft unter Fonds und schon im Bereich von Aktien, wurde oder wird meiner Meinung nach unter dem Denkmantel Lebens- oder Rentenversicherung angeboten um es besser vermarkten zu können und um eventuell auch steuerlich Vorteile zu schaffen.
Ich habe auch etwas ähnliches und es gibt schon manches mal dolle Zuwächse, aber ich habe den Eindruck, die dienen nur dazu, um die Einbrüche auszugleichen.


@ Poison
Versicherungen sind schon ein recht heikles Thema, welches ich schon fast mit der Arztwahl vergleiche.
Man muss sich hier und da auf sein Gegenüber verlassen und es kann bei beiden auch durchaus um die Existenz gehen.
Bei den Versicherungsangelegenheiten meiner Familie begaben wir uns in die Hände eines guten Bekannten was ich bisher auch nicht bereut habe. Wenn ich Fragen habe (auch welche, die mich nicht selbst betreffen) werde ich umfassend beraten.
Das nutzt Dir jetzt zwar nicht viel, aber ich denke zu einem Vertreter hingehen, Dich beraten lassen und dabei auch sehen, ob "die Chemie stimmt", kann ich als Tipp geben.
Heut zu Tage kann man ja auch in die Büros gehen und das meiste Abklären und ist nicht auf stundenlange Hausbesuche angewiesen. Man kann mehr oder weniger gehen, wenn einem das Ganze nicht zusagt.

Ich habe meine Versicherungen alle bei dem oben erwähnten Bekannten abgeschlossen und er arbeitet für eine größere Versicherung. Kein unabhängiger Makler.
Ansonsten wird es auch keine Versicherung geben, bei der man nicht etwas Negatives hört.
Mir ist es durchaus wichtig einen Ansprechpartner vor Ort zu haben, bei dem ich auf der Matte stehen kann, und nicht stundenlanges "...Bitte warten, der nächste frei werdende Mitarbeiter ist für Sie da..." höre.

Bei solchen speziellen Fällen, wie z.B. mit Deinen Fahrrädern bekommst Du dann auch passende Angebote, welches Du Dir auch erklären lassen kannst bis Du die Bedingungen verstanden hast.

Wir haben z.B. den Fall, dass meine Frau eine Berufliche Haftpflichtversicherung hat, die nun gleich die private Haftpflicht für alle Familienmitglieder mit einschließt. Hätte ich so nicht gewußt.

Falls Du dann schon irgendwelche Preise kennst, kannst Du sie direkt auch ansprechen, da die Vertreter manchmal durchaus Handlungsspielraum haben. Meiner Meinung nach zählt aber das Vertrauen da ein bischen mehr, als ein paar Euro.

Zum Schluß noch ein Tipp zur Privaten KV: Meine Schwester hat eine und sich dahin gehend beraten lassen ein Krankentageausfallgeld (weiß nicht mehr genau, ob es so heißt), dass so hoch ist, dass ihre laufenden Kosten abgesichert wären, da sie ja in dem Zeitraum nicht arbeiten könnte. Diese Option in der Versicherung ist auch nicht ganz billig. Nun kam der Fall, dass sie die Versicherung und dieses Krankentagegeld in Anspruch nehmen wollte und da wurde ihr gesagt, ja, dass bekommt sie, aber nur im Rahmen dessen, was sie in vergangener Zeit (bestimmter Zeitraum glaube ein Jahr) durchschnittlich verdient hätte, was dann doch viel weniger war, als eigentlich im Vertrag stand.
- Stichpunkt klein Gedrucktes.

So und nun viel Spaß im Versicherungswust.


Rechtschreibung ist Höflichkeit am Leser! Gruß Jörg

Rhazhel

#10 Verfasst am 01.03.2010, um 13:51:57




Schimmelhirn schrieb:

Es ist eine Rentenversicherung nach britischem Modell. Canada Life, flexibler Rentenplan wenn ich mich nicht recht täusche. Mein (Ex-)Versicherungsmakler hat mir das mit den Gebühren dann im nachhinein noch bestätigt.



Bei solchen Versicherern wird eigentlich immer die garantierte Verzinsungen sehr niedrig gehalten (imho teilweise sogar bis NULL) und durch hohe Aktienanteile (künstlich) aufgeblasen. Der Verdienst der Makler ist bei solchen Produkten teilweise auch extrem hoch - die ersten 3 Jahre hast du evtl. nur seine Provision abgestottert...


Schimmelhirn schrieb:

Es ist eine Rentenversicherung nach britischem Modell. Canada Life, flexibler Rentenplan wenn ich mich nicht recht täusche. Mein (Ex-)Versicherungsmakler hat mir das mit den Gebühren dann im nachhinein noch bestätigt.

Das mit den Gebühren hatten meine Eltern aber bei einer Sparkassen Lebensversicherung aber auch. Da war die Auszahlungssumme etwa 1/3 niedriger als erwartet - wegen der Gebühren. Da kann ich dir aber leider nicht das genaue Produkt nennen.



Lebensversicherungen haben immer gewisse Schwankungen. Die sog. Weltwirtschaftskrise hat natürlich einiges durcheinander geworfen (auch bei Fondprodukten). Wobei die Sparkasse (Versicherer z.B. Provinzial, DEKA je nach Produkt) imho nicht die besten Angebote hat.


"to punish and enslave..."

Schimmelhirn

#11 Verfasst am 01.03.2010, um 14:14:23



Mir war schon klar, dass die Versicherung mit hohem Risiko war. Garantierte Verzinsung hatte ich keine - das war klar. Ich habe auch keine 10% Rendite erwartet, sondern eher um 5%, was in der Vergangheit immer weit übertroffen wurde.

Ich war mir der Risiken bewusst - nur um das mal klarzustellen. Was mir eben nicht gefallen hat, dass die hohen Gebühren versteckt waren. Darauf hat natürlich keiner hingewiesen.
Transparenz ist hier für mich das Zauberwort. Und wenn mir das eine Versicherung nicht bieten kann, dann lieber keine.



hifi_purist

#12 Verfasst am 01.03.2010, um 18:30:42



Es gibt ja Finanzdienstleister. LAss die doch mal was suchen. Da dürfte es auch vor allem günstigere Tarife geben, da diese bei den Versicherungen gewisse Kontingente abkaufen.
Nur ein kleiner Tipp bzgl. Rechtschutz:
Diese sollte alleine sein und nicht mit einer anderen Versicherung fusioniert oder verwandt sein. Das ist im Fall der Fälle sehr hilfreich


Aufklärung ist Ärgernis; wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.
(Karlheinz Deschner)

bearbeitet von hifi_purist, am 01.03.2010, um: 18:31:14


 Poison Nuke  *

#13 Verfasst am 01.03.2010, um 19:15:11




hifi_purist schrieb:
Diese sollte alleine sein und nicht mit einer anderen Versicherung fusioniert oder verwandt sein. Das ist im Fall der Fälle sehr hilfreich



ok 8o
welchen Grund hat das denn? Wie gesagt, mir wäre alles aus einer Hand irgendwie schon lieber. Oder geht es darum falls man mal wegen einer Sache nen Rechtsstreit mit der Versicherrung hat? Ob so ein Fall je eintreten wird :?


greetz
Poison Nuke

hifi_purist

#14 Verfasst am 01.03.2010, um 19:38:09



Du hast es erraten. Und ich denke, so selten ist das nicht. Mal so ein Beispiel. Du baust nen Unfall und wirst von der gegnerischen Seite verklagt. Anschließend sagt deine KFZ-HPF, dass sie aus irgendeinem Grund nicht zahlen will... Was machst du dann?? Ok, du fährst kein Auto, aber ist schon hilfreich, das zumindest die Versicherung woanders ist. Dann können sich die restlichen Versicherungen nicht alles erlauben. Alle anderen Versicherungen kannst du gerne bei einem Versicherer laufen lassen, gibt dann ja wenigstens gut Prozente. Aber mit der Rechtschutz würd ich persönlich immer woanders sein, insofern machbar.


Aufklärung ist Ärgernis; wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.
(Karlheinz Deschner)

 Poison Nuke  *

#15 Verfasst am 06.03.2010, um 22:17:41



wenn man zu einem Versicherungsmakler geht, habt ihr da irgendwie einen Tipp auf was man achten sollte dass dieser auch nicht zu sehr auf die eigene Tasche bedacht ist?

der hier wäre z.B. in meiner Nähe:
http://www.versicherungsmakler-erfurt.com/index.html

einfach mal hingehen und reinschnuppern?

hier hätte ich noch einen, wären jetzt so zwei fur gut befundene Favoriten die rein vom Eindruck der Website her ok scheinen
http://www.lpvm.de/


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 06.03.2010, um: 22:18:47


roadrunner

#16 Verfasst am 06.03.2010, um 22:55:27



Auf die eigene Tasche sind sie wohl alle bedacht.
Mit Versicherungen finanzieren sie halt ihren Lebensunterhalt.


Zitat:
einfach mal hingehen und reinschnuppern?


Einen Termin vorher machen, kann nicht schaden, damit sich auch jemand Zeit für Dich nehmen kann. Wenn jemand schon den nächsten Termin im Nacken hat, wird er Dich auch nur vertrösten können.

Ich würde denken, dass man mal beobachtet, ob die Dir anbieten, was Du möchtest, oder gleich noch mehr aufschwatzen wollen.
So richtig trennt sich die Spreu vom Weizen wohl erst in einem möglichen Schadensfall. Leider!


Rechtschreibung ist Höflichkeit am Leser! Gruß Jörg

 Poison Nuke  *

#17 Verfasst am 06.03.2010, um 23:34:59



joar, dass ist dann der Fall der Versicherung, betrifft aber denke weniger den Makler. Der soll mir ja nur eine raussuchen die zu mir passt :X

Nur gerade da ist halt für mich die Frage, woher weiß ich ob ich einen Makler habe der wirklich mir was raussucht was für mich was bringt. Weil grundlegend vertrau ich dem Typen meine gesamte Existenz an, wenn man es mal genau nimmt! Da will man ja schon wissen mit wem man es zu tun hat


greetz
Poison Nuke

roadrunner

#18 Verfasst am 07.03.2010, um 07:46:21



Mit der Existenz, das hatte ich ja weiter oben schon mal erwähnt.

Auch im Schadensfall ist der Makler durchaus Dein Ansprechpartner und sollte Dir da auch beistehen, was die Regelung angeht. Da kommt es manchmal auf die richtige Formulierung an, um nicht auf seinem Schaden sitzen zu bleiben. Manche kleinere Schäden reguliert der Makler auch selbst im Namen der Versicherung.
Ich hatte das schon hin und wieder bei kleineren Schäden, dass ich zum Büro bin, meinen Schaden angemeldet, entsprechende Nachweise (Rechnung, Fotos...) mitgebracht und mit einem sofort ausgestellten Scheck wieder zur Tür raus.
Aber man darf auch nicht vergessen, dass den Schaden am Ende die Versicherung begleicht und der Makler da nicht viel machen kann. Einmal hatte die Versicherung auch einen Gewitterschaden abgelehnt, weil laut Wetterdienst bei uns kein Gewitter war, wogegen mein Makler der Versicherung mitteilte, dass es das doch gegeben und für mich eine Regulierung ausgehandelt hat, mit der ich durchaus zufrieden war.
In meiner Verwandschaft gab es hin gegen mal den Fall, dass ein Sturmschaden (da zog mal ein kleiner Tornado ziemlich wüst durch die Gegend)) war, der Makler das aufnehmen und sich darum kümmern sollte, es aber nur oberflächlich und nicht zur Zufriedenheit der Geschädigten reguliert hat. Sich dann sogar hingestellt und gesagt hat:"Ich bin nicht Ihr Versicherungsvertreter, sondern Ihr Vermögensberater..." , sie dann auch mehr oder weniger hat im Regen stehen lassen.

Ist vielleicht auch ein kleines Indiz, wie sich der entsprechende Makler verhält, wenn Du sagst, dass Du Dich noch weiter informieren und vergleichen möchtest.
Manche sind dann "eingeschnappt" und drücken regelrecht auf eine Unterschrift, bevor Du raus gehst.
Das sollte nicht sein. Wenn die von ihrem Produkt überzeugt sind, dann sollten sie auch einen Vergleich nicht scheuen.
Auch solltest Du etwas in die Hand bekommen, damit Du vergleichen kannst.
Welche Absicherungen in welcher Höhe und für welchen Preis?
Bei Spezialfällen ( Deine Bikes z.B.) gibt es vielleicht spezielle Versicherungen, aber ich denke da sollte auch ein Angebot von der Gesellschaft eingeholt werden. Ansonsten bekommst Du es wahrscheinlich mit vielen spezialisierten Versicherungen zu tun, was Du ja nicht unbedingt möchtest.
Ich würde vermuten, wenn jemand sofort Verträge unterschriftsbereit vorlegen kann macht das nicht unbedingt einen zugeschnittenen Eindruck, obwohl bei heutiger Technik alles recht schnell verfügbar ist.

Ich kann ja mal meinen "Vertrauten" fragen, wie das mit z.B. Fahrrädern bei seiner Gesellschaft gehandhabt wird, aber nicht zum Sonntag.

Am Ende entscheidet dann wohl auch ein bischen der persönliche Eindruck, wobei man sich wohl gerade in der Branche, täuschen kann.
Kannst ja auch mal in Deinem Bekanntenkreis rumhorchen, wo die so versichert sind und ob sie zufrieden sind, was man aber immer erst nach einem Schadensfall weiß.


Rechtschreibung ist Höflichkeit am Leser! Gruß Jörg

bearbeitet von roadrunner, am 07.03.2010, um: 07:49:59


 Poison Nuke  *

#19 Verfasst am 07.03.2010, um 10:48:11



danke für die wertvollen Hinweise :)

ja das ist das Problem, solange kein Problem eintritt kann man mit vielen Versicherungen zufrieden sein. Und irgendiwe jeder der mal einen Schaden hatte wird sicher hier und da nicht zufrieden gewesen sein. Ich glaue da findet man wohl kaum ein Ende.


Wenn ich dann mal endlich weiß was für einen Angestellenstatus ich habe (wie geil, es kann mir gerade keiner sagen was überhaupt ich bin :.) werde ich mal die beiden Makler mit Termin besuchen und vllt noch einen dritten und dann am Ende vergleichen was ich so von ihnen an Infos bekommen habe. Dürfte wohl sicher ein paar Tage Spaß werden :L


greetz
Poison Nuke

Der_Elektromeister

#20 Verfasst am 07.03.2010, um 16:05:03



Na da wünsche ich dir viel Erfolg beim vergleichen, bei meiner KV bin ich auch tagelang gesessen und wusste nicht welche ich nehmen soll -schlussendlich hat mir mein Haus und Hof -Versicherungsmakler gesagt, welches das besste Angebot ist.
-und nein, es war nicht das von ihm


Grüsse, Andi.

roadrunner

#21 Verfasst am 12.03.2010, um 12:49:53



Na, bist schon im Versicherungsdschungel?

Ich habe heute mal meinen Versicherungsmenschen gefragt, wegen der Fahrradgeschichte.
Auch wenn's auf Arbeit war und Dein Fahrad angeschlossen war, hätte die Hausrat zahlen sollen, wenn es im Vertrag mit eingeschlossen ist. Sind dann aber meist nur pauschale Beträge z.B. 500,-€. Für so hochwertige Fahrräder viel ihm spontan nichts ein.
Wenn die Fahrräder eingeschlossen sind (Garage, Schuppen, Keller...) dann sind sie auch normal in der Hausrat versichert, wenn der Versicherungswert passt. Nur wissen sollte die Versicherung, was Du hast.
Da musst Du wirklich den möglichen Versicherer darauf ansprechen, dass die Dir ein Angebot dafür machen und auch auf die Summen achten, die möglicher Weise gezahlt werden. Da könnte der Aufpreis zu einer Hausrat eventuell günstiger sein, als eine Spezialversicherung.
Auf alle Fälle sollten der Versicherung spezielle Wertgegenstände bekannt und eventuell sogar Vertragsbestandteil sein, damit es im Schadensfall auch passt.

Zu speziellen Fahradversicherungen habe ich bei Stiftung Warentest noch etwas gefunden, was eher ernüchtert. http://www.test.de/themen/versicherung-vorsorge/...1244333-1250091/
Ist nicht mehr ganz aktuell, aber sicher eine ganz gute Informationsbasis.


Rechtschreibung ist Höflichkeit am Leser! Gruß Jörg

 Poison Nuke  *

#22 Verfasst am 12.03.2010, um 12:55:13



ich hab am Montag bei beiden ein Termin bekommen. Schon interessant dass sie am gleichen Tag Zeit haben obwohl man schon einige Tage vorher den Termin ausgemacht hat :L

und meine alte Hausrat, nunja, die war eh sehr eigenwillig. Hatte ich über die Bundeswehr abgeschlossen und hatte mich darauf verlassen, dass so eine Versicherung die eh alle nehmen, schon einigermaßen passt, nur die hatte halt nur das Eigentum abgedeckt, dass in der dienstlichen Unterkunft war :.
hätte man doch alles lesen sollen :Y


greetz
Poison Nuke

de0815de

#23 Verfasst am 12.03.2010, um 13:27:24



bei der PKV fand ich das system der DeBeKa am besten! das hält die mitglieder "gesund" und somit die kosten im griff :daumen
was die altersrückstellungen angeht, da bin ich mir nicht sicher wie die das anlegen! sollte die finanzkrise ggf. durchschlagen, dann wäre auch diese kohle vermutlich weg
das sollte man auf jeden fall berücksichtigen


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

Rhazhel

#24 Verfasst am 12.03.2010, um 14:17:15



Die Alterrückstellungen sollten durch den Rückversicherer in DE gesichert sein. Das ist bei einem deutschen Unternehmen imho kein Problem.

@PN: Bist du schon 3 Jahre über der Pflichtversicherungsgrenze?


"to punish and enslave..."

 Poison Nuke  *

#25 Verfasst am 12.03.2010, um 14:25:41



gute Frage, aber nach 7 Jahren Bundeswehr sieht das wohl eh anders aus. Zumindest wurde mir von Bw und Arbeitsamt gesagt ich müsste mich privat versichern.


greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#26 Verfasst am 12.03.2010, um 15:10:12



Hmm merkwürdig, mir ist noch kein Fall untergekommen, bei dem es so eine Sonderregelung gab. Das muss aber nichts heissen - die PKV ist (noch) nicht mein Spezialgebiet. In DE gibts leider für zig verschiedene Fälle Besonderheiten zu beachten ;)


"to punish and enslave..."

de0815de

#27 Verfasst am 13.03.2010, um 18:37:00



hallo Rhazhel,
wie legt ein rückversicherer das geld an? ist das materiel abgesichert? also mit firmenbeteiligungen, imobilien etc.


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

Rhazhel

#28 Verfasst am 13.03.2010, um 20:51:52



Der Rückversicherer haftet einfach für eventuelle Leistungsausfälle des Versicherers. Sozusagen die Versicherung für die Versicherung. Altersrückstellungen werden aber nicht auf einzelnen Konten verwaltet sondern gelten für ganze Tarifstrukturen. Sie werden dementsprechend bei Vertragsbeginn errechnet und sollen den Tarif möglichst lange stabil halten (Ausgleich des Risikos, dass durch das höhere Alter entsteht). Trotzdem wird aber auch die Medizin immer teurer, folglich werden auch die Krankenversicherungen die Beiträge nicht halten können. Ganz abgesehen davon wird diese Entwicklung imho auch dazu führen, dass das aktuelle Konzept der "GKV & kassenärztliche Vereinigung" irgendwann vor dem Ende stehen wird. Bei uns frisst neben der Hightech-Medizin auch noch der immense Verwaltungsaufwand die Beiträge auf.

Beispiel & Kennzahlen eines Rückversicherers:

http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%BCnchener_R%C3%BCck#R.C3.BCckversicherung


"to punish and enslave..."

bearbeitet von Rhazhel, am 13.03.2010, um: 20:54:28


Andreas87

#29 Verfasst am 14.03.2010, um 00:23:35



Hallo in die Runde! trag mal meinen Teil bei..


Zitat:
nach 7 Jahren Bundeswehr sieht das wohl eh anders aus. Zumindest wurde mir von Bw und Arbeitsamt gesagt ich müsste mich privat versichern.



wenn ich das recht verstehe, bist du SAZ und vorm BFD, korrekt?? ..dann hast du durch deine Anwartschaft, welche du vermutlich bei Dienstantritt gemacht hast, die Möglichkeit zu dem damaligen Eintrittsalter und Gesundheitszustand jetzt eine PKV abzuschließen.. in dem Zeitraum bis der BFD und die Förderung vom Staat endet.. Wesentlicher Vorteil: idR günstiger als GKV und wesentlich bessere Leistungen!

Aber, wie weiter oben schon erwähnt wurde.. Versicherungen (zumindest die die Guten von den Guten ) sind individuell auf den Einzelnen zugeschnitten, weshalb unbedingt ein ausführliches Bratungsgespräch stattfinden sollte, um auch dein eigentlicher Bedarf ermittelt werden sollte.. hier zählt auch mit rein wie deine unmittelbare Zukunft (beruflich) aussieht.

Zur Rechtschutz: es ist Käse verallgemeinert zu sagen "Niemals alle Produkte bei einem Unternehmen, weil im Schadenfall..." Käse, da es auch bei einigen Unternehmen vorkommt, dass das Unternehmen, wie es der "Otto-Normalverbraucher" sieht rein rechtlich in den verschiedenen Sparten in eigenständige und unabhängige Unternehmen/Rechtsformen aufgegliedert ist. Wodurch der eine Vertrag, der damit verbundene Rechtstreit und die Rechtschutzversicherung überhaupt nichts miteinander zu tun haben.


"Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."


 Poison Nuke  *

#30 Verfasst am 14.03.2010, um 08:46:57



ich hatte keine Anwartschaft bei einer PKV, weil das geniale beim Bund ist, dass keiner einen aufklärt aber auch keiner bescheid weiß

hatte halt sowas wie ne Anwartschaft bei meiner vorherigen GKV, ich war mehr oder minder Mitglied und könnte da jetzt einfach weitermachen, als wäre ich nie raus bei denen. Aber wenn mich das ein zigfaches der PKV kostet und ich angeblich eh zu einer PKV müsste muss ich halt mal sehen.


greetz
Poison Nuke

de0815de

#31 Verfasst am 14.03.2010, um 10:17:31



ein kostenvorteil bei der PKV ist i.d.R. das du jung, mänlich, nicht verheiratet bist.
bei der PKV wird jedes einzelne mitglied versichert! also als unverheirateter mann isses wohl wirklich viel günstiger als wenn man(n) eine familie hat und alle "auf eine karte" laufen.

wie vorher schon gesagt wurde, ...wenn nicht nur bessere leistungen zählen, dann isses natürlich BEI ALLEM immer besser genau zu wissen wie man(n) sich das leben vorstellt. je weniger zufälle, um so günstiger!

einen wirklich guten versicherungsmarkler wirste kaum finden! so arbeiten wohl alle mit einer hand voll gesellschaften zusammen... ganz besonders aber die ganz großen, AWD, DVB

ist wie mit allem im leben,... selbst einen überblick über alles verschaffen.


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

Andreas87

#32 Verfasst am 14.03.2010, um 12:56:12



Kenne das leidige Thema "Aufklärung bei der Bundeswehr" nur zu gut!!

Wenn du nicht einen ziemlich guten Spieß hast, bist du als Frischling auf dich allein gestellt.. und vorallem bei solchen Dingen, wie Versicherungen, mit denen man sich im Vorfeld noch nie auseinandergesetzt hat, läuft man erstmal der großen Masse hinterher, weil man sich denkt "wenn es alle machen, kann es so verkehrt nicht sein".. und nach einem Zeitraum X gerät die ganze Thematik eh in den Hintergrund und man weiss nur im Hinterstübchen "Ja,. irgendwas hab ich da.."

Wie sieht denn deine Situation nun genau aus? lässt sich schwer eine Ferndiagnose geben, wenn man so wenig Info's hat.. Du warst SAZ 8 und gehst bald in den BFD, richtig? Hast du schon was für den fließenden Übergang?

Prinzipiell natürlich ärgerlich, dass du keine Anwartschaft bei einer PKV gemacht hast.. aber im Endeffekt bist du auch so (mit deinem jetzigen Eintrittsalter und Gesundheitszustand) bei der PKV besser gestellt. Im Krankheitsfall bessere Leistung und service.. Falls es nicht zum Anspruch der Leistungen aus der PKV kommt besteht die Möglichkeit der Beitragsrückerstattung (Vertrag muss allerdings mind eine Versicherungsperiode laufen -> deshalb bsw auch dein Hintergrund für den Berater interessant) bei guten Unternehmen bis zu 4 Monatsbeiträge..


"Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."


 Poison Nuke  *

#33 Verfasst am 14.03.2010, um 15:18:40



aus der Bundeswehr bin ich jetzt schon lange raus, seit bald 2 Monaten und BFD gibt es auch keinen. Ich bin jetzt Zivi der lediglich derzeit noch Übergangsgebührnisse vom Bund bekommt, was aber nichts anders wie ALGI ist, da mein aktuelle Status "Arbeitssuchend" ist :L
werde aber ab nächsten Monat eine Teilzeitbeschäftitung annehmen die nach Ablauf der Übergangsgebührnisse zu einer Vollanstellung ausgeweitet wird. Reicht das an infos?


greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#34 Verfasst am 14.03.2010, um 16:12:43




Poison Nuke schrieb:
aus der Bundeswehr bin ich jetzt schon lange raus, seit bald 2 Monaten und BFD gibt es auch keinen. Ich bin jetzt Zivi der lediglich derzeit noch Übergangsgebührnisse vom Bund bekommt, was aber nichts anders wie ALGI ist, da mein aktuelle Status "Arbeitssuchend" ist :L
werde aber ab nächsten Monat eine Teilzeitbeschäftitung annehmen die nach Ablauf der Übergangsgebührnisse zu einer Vollanstellung ausgeweitet wird. Reicht das an infos?



Nun gut das erlärt einiges:

1. Solange Du deine Übergangsgebührnisse erhälst und keinen neuen Job angenommen hast bist du weiterhin zu 70% über die Beihilfe versichert und solltest die restlichen 30% über einen Beihilfeergänzungstarif absichern. Eine Pflegeversicherung benötigst du auch.

2. Wenn Du Deine neue Tätigkeit annimmst gehts erstmal zurück in die GKV. Wenn Du dann drei Jahre lang über der Pflichtversicherungsgrenze verdient hast kannst du wieder in die PKV.


"to punish and enslave..."

 Poison Nuke  *

#35 Verfasst am 14.03.2010, um 16:19:04



wie geil, das ist jetzt die vierte Version die ich höre. Was ist jetzt richtig ... :?


von der Bundeswehr und AA wurde mir gesagt, ich bin gar nicht versichert, ich muss mich selbst drum kümmern und zahlen. Und im Endeffekt hat das für mich eig. die höchste Aussagekraft. Obwohl die es mir ja auch nicht genau sagen konnten. :cut


greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#36 Verfasst am 14.03.2010, um 16:40:13



Solange du Übergangsgebührnisse beziehst und KEINE andere Tätigkeit aufgenommen hast Du imho Anspruch auf 70% Beihilfe.

Falls Du aber ein Praktikum/Ausbildung ohne Vergütung in einem Unternehmen abgeschlossen hast ist das wieder etwas anderes. Das Thema ist wirklich nicht gerade einfach.


"to punish and enslave..."

bearbeitet von Rhazhel, am 14.03.2010, um: 16:40:45


 Poison Nuke  *

#37 Verfasst am 14.03.2010, um 17:02:11



na mal schauen ob der Makler bescheid weiß. Verdammt es gibt eine viertel Million aktive Soldaten und zig Millionen die ausgeschieden sind, da kann es doch nicht sein das man da keine wirklich brauchbaren Infos findet :cut




greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#38 Verfasst am 14.03.2010, um 17:16:19



Das Problem sind die ganzen Sonderregelungen (z.B. innerhalb des BFD bzw. bei vergütungsfreien Tätigkeiten etc.). Frage am besten mal in diesem Forum nach:

http://www.forum-krankenversicherung.de/

Dort sind User angemeldet die wirklich absolute Profis auf diesem Gebiet sind.


"to punish and enslave..."

bearbeitet von Rhazhel, am 14.03.2010, um: 17:17:54


Andreas87

#39 Verfasst am 14.03.2010, um 17:27:10



wie lange Übergangsgebührnisse?


"Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."


 Poison Nuke  *

#40 Verfasst am 14.03.2010, um 17:29:10




Andreas87 schrieb:
wie lange Übergangsgebührnisse?



1 Jahr


greetz
Poison Nuke

apophisii

#41 Verfasst am 15.03.2010, um 01:06:55




Zitat:
Das Problem sind die ganzen Sonderregelungen (z.B. innerhalb des BFD bzw. bei vergütungsfreien Tätigkeiten etc.). Frage am besten mal in diesem Forum nach:



Klar! Gleichzeitig würde ich auch noch eine Partnerberatung irgendwo im Netz Diskutieren.

Meine Güte, irgendwann muss doch gut sein, sein ganzes Leben in irgendwelchen komischen Foren breitzulegen. So lange es um Hobbies geht, wie hier, ist alles in Ordnung, aber persönliche Verhältnisse frei austauschen... naja, ich weiß ja nicht.

Versicherungen sind Vertrauensache! Es ist unglaublich, was viele hier von sich geben. Jeder dritte schimpft über Versicherungen, aber alle haben eine

Dann werden persönliche "Versicherungsschicksalschläge" als Rechtfertigung zur Defamierung von Versicherungen und insbesonder der Versichrungsverträter herrangezogen.

Die Versicherungswelt ist komplex, aber nicht kompliziert. Schuld sind diejenigen, die sich aus Unwissenheit sich Versicherungen haben andrehen lassen und heute verärgert darüber sind, was für einen Mist sie gebaut haben. Die Schuldfrage ist aber immer schnell geklärt - es sind immer die Verischerer!

Man versichert sich für den Fall, dass was passieren kann, aber nicht muss und das sollte jedem klar sein.

Versicherungen sind Pflicht und nützlich. Nur wieviele und welche muss jeder nach seinen Gewohnheiten und Lebenslage entscheiden. Jede Versicherung lässt sich dem Lebenswandel nach anpassen.

Ein guter Rat von mir Robert, lass Dich hier auf keine Versicherungsdiskussion ein. Eines versichere ich Dir, es sei denn, es ist unter uns ein Versichrungsexperte mit jahrelanger Erfahrung dabei, dass wir alle absolut keine Ahnung haben und damit möchte ich keinem zu Nahe treten, aber es ist nun mal Fakt, wenn, dann sind es oft persönliche Enttäuschungen.

Was die einzelnen Versicherungen bieten und welche man haben sollte kann Dir ein guter Makler weiterhelfen.

Meine persönliche Einschätzung und Erfahrung:

Hausrat: solange Du bei deinen Eltern wohnst, brauchst Du keine!

PKV: solange Dein Status nicht feststeht, musst Du Dir darüber auch keine Gedanken machen, als Angestellter stellt sich diese Frage erst mit hohem Einkommen. Der Altersgrund, wie oben angemerkt ist blödsinn, im Alter wird die PKV nicht teurer als die gesetzliche, sie wird auf die Grundversorgung zurückgestuft.


Haftpflicht: Unbedingt

Rechtschutz: grundsätzlich NEIN. Die Rechtschutz übernimmt die Kosten in den meisten Fällen nur, wenn eine Chance auf Erfolg besteht, ansonsten lehnt sie oft die Deckung ab. Wenn Du so oder so im Recht bist, übernimmt die gegnerische Seite die Kosten, außer im Arbeitsrecht, da trägt jeder seine Kosten selbst.
Nur ins ganz dummen Situationen kann mal die Rechtschutz helfen - aber wird sind doch vernünftig

Altersvorsorge: Unbedingt - in welcher Form auch immer. Am besten, immer den Arbeitgeber mit beteiligen. Da gibt es viele Modelle, die sowohl für den Arbeitgeber als auch für Dich steuerliche Vorteile bringen. Z.b. eine Direktversicherung oder Bruttumwandlung usw. Ein guter Makler kann Dir da weiter helfen.

Berufsunfähigkeit: heut zu Tage ein muss wie ich finde.

Unfallzusatzversicherung: kann man, muss man nicht

Pflegeversicherung: sollte man sich unbedingt mit beschäftigen um im Alter entsprechend die Versorgungslücke zu schließen.

So, jetzt ist Dein Makler dran.

Oben weiter hast Du geschrieben, dass Du gern alles aus eine Hand hättest. Ich beziehe das jetzt mal auf den Makler und nicht auf die Versicherungsgesellschaft. Ich hatte bis vor einem Jahr als bei einer Versicherung. Dann habe ich umgestellt und knapp 800 Euro Ersparnis herausgeholt. Wichtig ist, dass der Makler immer greifbar ist.

Versicherungen sind keine Glücksache!



Liebe Grüße

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

Schimmelhirn

#42 Verfasst am 15.03.2010, um 07:40:02



Sorry, aber da muss ich doch wenigstens teilweise widersprechen


apophisii schrieb:

Zitat:
Das Problem sind die ganzen Sonderregelungen (z.B. innerhalb des BFD bzw. bei vergütungsfreien Tätigkeiten etc.). Frage am besten mal in diesem Forum nach:



Klar! Gleichzeitig würde ich auch noch eine Partnerberatung irgendwo im Netz Diskutieren.

Meine Güte, irgendwann muss doch gut sein, sein ganzes Leben in irgendwelchen komischen Foren breitzulegen. So lange es um Hobbies geht, wie hier, ist alles in Ordnung, aber persönliche Verhältnisse frei austauschen... naja, ich weiß ja nicht.



Jap, da bin ich bei dir. Aber dennoch ist der positive Effekt in einem Forum, dass man unabhängige Meinungen hört. Es verdient ja keiner potentiell an dir... Allerdings muss auch keiner die Verantwortung übernehmen wenns falsch beraten wurde... Womit wir zum nächsten Punkt kommen:


apophisii schrieb:

Die Versicherungswelt ist komplex, aber nicht kompliziert. Schuld sind diejenigen, die sich aus Unwissenheit sich Versicherungen haben andrehen lassen und heute verärgert darüber sind, was für einen Mist sie gebaut haben. Die Schuldfrage ist aber immer schnell geklärt - es sind immer die Verischerer!



Jap, die Versicherungswelt ist komplex... Aber wenn ich mich in allen Dingen eh wieder selber einarbeiten und alles lernen muss, welche Daseinsberechtigung hat dann ein Versicherungsmakler?
Ich bezahle diesen ja genau damit er mir diese Arbeit abnimmt, weil ich entweder keine Zeit oder keine Lust habe mich mit der Thematik bis ins Detail zu beschäftigen. Aber bekanntlich liegt ja genau in diesem Detail der Hund begraben...
Ich würde nicht sagen, dass die Versicherer Schuld sind, es sind in meinen Augen die Makler.



apophisii schrieb:

Ein guter Rat von mir Robert, lass Dich hier auf keine Versicherungsdiskussion ein. Eines versichere ich Dir, es sei denn, es ist unter uns ein Versichrungsexperte mit jahrelanger Erfahrung dabei, dass wir alle absolut keine Ahnung haben und damit möchte ich keinem zu Nahe treten, aber es ist nun mal Fakt, wenn, dann sind es oft persönliche Enttäuschungen.

Was die einzelnen Versicherungen bieten und welche man haben sollte kann Dir ein guter Makler weiterhelfen.



Robert wird sicherlich nicht aufgrund eines Posts hier losrennen und ne Versicherung abschliessen, aber vorinformieren auf was man besonders achten muss und von der Erfahrungen anderer profitieren macht doch durchaus Sinn. Man muss die verschiedenen Meinungen eben richtig bewerten und dann trotzdem für sich das richtige finden.



apophisii schrieb:

PKV: solange Dein Status nicht feststeht, musst Du Dir darüber auch keine Gedanken machen, als Angestellter stellt sich diese Frage erst mit hohem Einkommen. Der Altersgrund, wie oben angemerkt ist blödsinn, im Alter wird die PKV nicht teurer als die gesetzliche, sie wird auf die Grundversorgung zurückgestuft.


Naja, so blödsinnig ist das nicht mit dem Altersgrund. Klar kannst du dich auf Grundversorgung zurückstufen, dann kostet es aber genausoviel wie die gesetzliche und du hast eben auch nur noch genau diese Leistungen. Und wegen der Leistungen wechselt man doch in die PKV. Zwei-Klassen-Medizin und so...
Aber wie schon weiter oben angemerkt, solange du als Angestellter nicht 3 Jahre lang über der Pflichtversicherungsgrenze verdient hast, kommst du ned rein.
Du brauchst den Status "freiwillig gesetzlich versichert". Den kann dir dein Arbeitgeber eintragen lassen, wenn die Voraussetzungen erfüllt sind.



apophisii schrieb:

Altersvorsorge: Unbedingt - in welcher Form auch immer. Am besten, immer den Arbeitgeber mit beteiligen. Da gibt es viele Modelle, die sowohl für den Arbeitgeber als auch für Dich steuerliche Vorteile bringen. Z.b. eine Direktversicherung oder Bruttumwandlung usw. Ein guter Makler kann Dir da weiter helfen.



Ein Makler hilft dir da wenig. Wenn du noch keine Bruttoentgeldumwandlung hast, muss dir dein Arbeitgeber auf Wunsch mindestens eine Möglichkeit dazu geben. Allerdings kann der Arbeitgeber vorschreiben welche Versicherung du nehmen sollst. Die meisten Unternehmen bieten genau eine Versicherung an (z.B. Allianz Pensionskasse).
Wenn man schon eine Bruttoentgeldumwandlung hat, muss ein evtl. neuer Arbeitgeber aber die Versicherung weiterführen.
Nichts desto trotz, ist das ein imho ein sehr wichtiger Baustein. Bruttoentgeldumwandlung ist ein Muss, da man relativ viel Geld (z.B. 100€ vom Brutto) monatlich einzahlt, aber netto nur etwa 50€ weniger hat. Wird halt dann im Alter versteuert...



apophisii schrieb:

Versicherungen sind keine Glücksache!



Aber der Makler schon!

Gruß, Daniel



Rhazhel

#43 Verfasst am 15.03.2010, um 09:46:30




apophisii schrieb:

Zitat:
Das Problem sind die ganzen Sonderregelungen (z.B. innerhalb des BFD bzw. bei vergütungsfreien Tätigkeiten etc.). Frage am besten mal in diesem Forum nach:



Klar! Gleichzeitig würde ich auch noch eine Partnerberatung irgendwo im Netz Diskutieren.

Meine Güte, irgendwann muss doch gut sein, sein ganzes Leben in irgendwelchen komischen Foren breitzulegen. So lange es um Hobbies geht, wie hier, ist alles in Ordnung, aber persönliche Verhältnisse frei austauschen... naja, ich weiß ja nicht.



In einem solchen Forum "anonym" nach einer Meinung zu fragen ist nun wirklich nicht der Untergang der Privatssphäre - man kanns wirklich übertreiben....


apophisii schrieb:

Ein guter Rat von mir Robert, lass Dich hier auf keine Versicherungsdiskussion ein. Eines versichere ich Dir, es sei denn, es ist unter uns ein Versichrungsexperte mit jahrelanger Erfahrung dabei, dass wir alle absolut keine Ahnung haben und damit möchte ich keinem zu Nahe treten, aber es ist nun mal Fakt, wenn, dann sind es oft persönliche Enttäuschungen.



Jeder sogenannte "Versicherungsexperte" ist immer nur in bestimmten Teilbereichen wirklich kompetent. Ein guter Versicherungsmakler kann die wichtigsten Fragen quer über alle Gebiete beantworten muss aber bei einigen Themen (gerade bei Einstufungen nicht selten) oft Rücksprache mit den Fachabteilungen halten. Man kann in diesem Gewerbe einfach nicht alles wissen.


apophisii schrieb:

PKV: solange Dein Status nicht feststeht, musst Du Dir darüber auch keine Gedanken machen, als Angestellter stellt sich diese Frage erst mit hohem Einkommen. Der Altersgrund, wie oben angemerkt ist blödsinn, im Alter wird die PKV nicht teurer als die gesetzliche, sie wird auf die Grundversorgung zurückgestuft.



Hier kommt es darauf an wie hoch das von PN angepeilte Einkommen ist bzw. ob er eines Tages in die PKV zurück könnte und möchte. Umso höher das Eintrittsalter wird, desto wahrscheinlicher ist auch eine Ablehnung des Antrags aus Krankheitsmerkmalen. Anwartschaften helfen hier weiter. Der Beitrag alleine ist defintiv nicht das Problem bei diesem Thema....


apophisii schrieb:

Rechtschutz: grundsätzlich NEIN. Die Rechtschutz übernimmt die Kosten in den meisten Fällen nur, wenn eine Chance auf Erfolg besteht, ansonsten lehnt sie oft die Deckung ab. Wenn Du so oder so im Recht bist, übernimmt die gegnerische Seite die Kosten, außer im Arbeitsrecht, da trägt jeder seine Kosten selbst.
Nur ins ganz dummen Situationen kann mal die Rechtschutz helfen - aber wird sind doch vernünftig



Grundsätzlich Nein? Aha....

Gerade in Deutschland ist "Recht" bekommen teuer geworden und oft kann der Geschädigte seine Ansprüche aus Geldmangel einfach nicht durchbringen. Nicht jeder kann es sich leisten mit Vorkasse auf Anwaltsgebühren und Gerichtskosten klagen zu gehen. Die Prozesskostenhilfe kommt für die meisten Kläger nicht in Frage. Zudem ist die Rechtslage in vielen Fällen nicht eindeutig und so müssen z.B. auch Gutachtenkosten in der Regel immer noch im Vorfeld beglichen werden. Sollte es dann noch zu einem Vergleich kommen trägt der Geschädigte letztendlich hohe Kostenanteile. Mir fallen auf die schnelle zig Beispiele aus der "täglichen" Praxis ein.....

Ich wäre mit solchen Vorschlägen sehr vorsichtig.


"to punish and enslave..."

bearbeitet von Rhazhel, am 15.03.2010, um: 10:21:56


 Poison Nuke  *

#44 Verfasst am 15.03.2010, um 11:22:55



moin, hui hier geht es ja heiß her 8)


also ich war jetzt beim ersten Makler gewesen und hab mir mal ein paar Angebote und Vorschläge unterbreite lassen...hui ist das ein fetter batzen an Papier geworden :cut

und wegen Rechtsschutz fragt er nochmal genau nach wie das in meinem Fall wegen dem Forum noch aussieht, ob hier noch etwas spezielles beachtet werden muss usw. Und die Berufsunfähigkeit muss eh erst von der Versicherrung ein Angebot kommen. Zu irgendeinem Abschluss hat er mich auch nicht gedrängt, lediglich ein wenig oft unsicher war er mir teilweise. Hätte da von einem Makler doch etwas mehr Sicherheit erwartet so bei Fragen was im Falle ist dass ich den Schlüsse vom Rechenzentrum verliere und daraus Folgeschäden entstehen oder wie das mit den Leistungen in bestimmten Unfallsituationen aussieht. Nagut alles kann einer ja auch nicht wissen, grundlegend waren sie aber bemüht alles herauszufinden und zu meiner Zufriedenheit zu machen.

Na denn, mal schauen wie sich der zweite Makler heute Nachmittag so schlägt 8)



greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#45 Verfasst am 15.03.2010, um 14:52:47



so, gerade vom zweiten Makler zurück, hui, noch mehr Informationen, aber er machte gleich einen viel Kompetentere Eindruck, bei eigentlich jeder Frage wusste er sofort bescheid und wenn nicht, hat er es sich gleich notiert und ruft mich dann zurück wenn er das geklärt hat.

so, dann mal schauen, jetzt erstmal durch die zig Seiten Angebote wühlen :L


greetz
Poison Nuke

apophisii

#46 Verfasst am 15.03.2010, um 15:16:10



Hi,

auf soviele Details wollte ich garnicht eingehen.


Zitat:
Aber der Makler schon!

Gruß, Daniel





Zitat:
Aber wenn ich mich in allen Dingen eh wieder selber einarbeiten und alles lernen muss, welche Daseinsberechtigung hat dann ein Versicherungsmakler?



Es geht nicht darum, sich einarbeiten zu müssen, es geht darum, die Dinge zu hinterfragen und nicht einfach auf geheiß des Vertreters zuzuschlagen. Wenn es um Lautsprecher & Co. geht, wird monatelang hinterfragt und recherchiert, siehe auch hier im Forum, bis dann endlich mal eine Entscheidung getroffen wird. Wieso nicht bei Versicherungen schlau machen.


Zitat:
Naja, so blödsinnig ist das nicht mit dem Altersgrund. Klar kannst du dich auf Grundversorgung zurückstufen, dann kostet es aber genausoviel wie die gesetzliche und du hast eben auch nur noch genau diese Leistungen. Und wegen der Leistungen wechselt man doch in die PKV. Zwei-Klassen-Medizin und so...



Volle Zustimmung, da hast Du mich missverstanden. Es wurde angefügt, dass die PKV im Alter zu teuer wird, dass wollte ich nur relativieren.


Zitat:
Allerdings kann der Arbeitgeber vorschreiben welche Versicherung du nehmen sollst.


Das ist nicht mehr so. Der Arbeitgeber kann Modelle vorschlagen, darf aber Deine Sachen nicht verweigern. Bei uns hat nahezu jeder Mitarbeiter sein eigenes Modell.


Zitat:
Mir fallen auf die schnelle zig Beispiele aus der "täglichen" Praxis ein.....

Ich wäre mit solchen Vorschlägen sehr vorsichtig.



Ich weiß nicht welche Praxis Dir zugrunde liegt. Meine Praxis ist das alltagsgeschäft unserer Anwaltskanzlei und die Versicherungsangetur meiner Schwester in der ich selber als Versicherungskaufmann früher nebenbei tätig war.

Ich glaube schon, dass ich meine Aussage unterstützen kann.


Zitat:
Hätte da von einem Makler doch etwas mehr Sicherheit erwartet so bei Fragen was im Falle ist dass ich den Schlüsse vom Rechenzentrum verliere und daraus Folgeschäden entstehen oder wie das mit den Leistungen in bestimmten Unfallsituationen aussieht. Nagut alles kann einer ja auch nicht wissen, grundlegend waren sie aber bemüht alles herauszufinden und zu meiner Zufriedenheit zu machen.



Ein Makler ist auch nur ein Allrounder, spezielle Fragen kann er nicht beantworten.
Geh doch einfach mal den anderen weg. Erkundige dich bei einer Versicherung über deine persönlichen Belange und lass Dich mal gezielt beraten. Dann gehst Du zu einem Makler und lässt Dir die besten Angebote machen.




Liebe Grüße

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

Rhazhel

#47 Verfasst am 15.03.2010, um 16:46:52




apophisii schrieb:

Zitat:
Mir fallen auf die schnelle zig Beispiele aus der "täglichen" Praxis ein.....

Ich wäre mit solchen Vorschlägen sehr vorsichtig.



Ich weiß nicht welche Praxis Dir zugrunde liegt. Meine Praxis ist das alltagsgeschäft unserer Anwaltskanzlei und die Versicherungsangetur meiner Schwester in der ich selber als Versicherungskaufmann früher nebenbei tätig war.

Ich glaube schon, dass ich meine Aussage unterstützen kann.




Dann entkräfte doch bitte die von mir genannten Argumente für die Rechtschutzversicherung:


Rhazhel schrieb:
Gerade in Deutschland ist "Recht" bekommen teuer geworden und oft kann der Geschädigte seine Ansprüche aus Geldmangel einfach nicht durchbringen. Nicht jeder kann es sich leisten mit Vorkasse auf Anwaltsgebühren und Gerichtskosten klagen zu gehen. Die Prozesskostenhilfe kommt für die meisten Kläger nicht in Frage. Zudem ist die Rechtslage in vielen Fällen nicht eindeutig und so müssen z.B. auch Gutachtenkosten in der Regel immer noch im Vorfeld beglichen werden. Sollte es dann noch zu einem Vergleich kommen trägt der Geschädigte letztendlich hohe Kostenanteile. Mir fallen auf die schnelle zig Beispiele aus der "täglichen" Praxis ein.....



Ohne Rechtsschutzversicherung können sich einfach viele Leute ihr Recht garnicht leisten (siehe § 12 Absatz 1 GKG). Ohne Vorkasse werden im Zivilprozess Streitfragen nicht mal rechtshängig. Recht haben und Recht bekommen sind eben zwei ganz verschiedene Dinge.

Klar ist die Rechtschutzversicherung keine existentiell wichtige Versicherung wie z.B. die Haftplicht. Wenn man sich aber die 150-200 Euro im Jahr leisten kann ohne eine wichtigere Versicherung/Vorsorgemaßnahme zu vernachlässigen, sollte man sie meiner Meinung nach schon abschließen.

Achja zu meiner Praxis: Ich bin von Beruf Versicherungsmakler und befinde mich zur Zeit in diversen Fachausbildungen (PKV war leider noch nicht dabei...) die ich als Versicherungsfachwirt abschliessen werde.




"to punish and enslave..."

bearbeitet von Rhazhel, am 15.03.2010, um: 16:50:42


apophisii

#48 Verfasst am 15.03.2010, um 22:15:26




Zitat:
Achja zu meiner Praxis: Ich bin von Beruf Versicherungsmakler und befinde mich zur Zeit in diversen Fachausbildungen (PKV war leider noch nicht dabei...) die ich als Versicherungsfachwirt abschliessen werde.



O.K, das ist eine Grundlage aus der Du sicherlich wissen wirst wie die Schadensregulierung in Rechtstreitigkeiten ist.
Es Bedarf immer einer guten Darlegung den Deckungsanspruch auch zu bekommen. Ich schrieb grundsätzlich, natürlich sollte sich jeder selbst einschätzen, was er für ein Typ ist.

Nenne mir nur drei Lebensbereiche in der die Rechtschutzversicherung 100% greift, wenn Du ehrlich bist, musst Du lange überlegen, vom Verkehrsrecht mal abgesehen. Es gibt keine zweite Versicherung, die sie undurchsichtig ist wie eine Rechtschutz.

Der Spruch mit dem Recht haben und recht bekommen ist polemisch und obliegt der Betrachtung des Unterlegenen.
Unser Rechtssystem ist sicherlich nicht einfach, trotzdem wird oft und immer wieder Recht gesprochen. In erster Linie kommt es auf den Anwalt an, von den wenigen Fällen abgesehen, wo man sich selber vertreten kann.

Zitat:
oft kann der Geschädigte seine Ansprüche aus Geldmangel einfach nicht durchbringen. Nicht jeder kann es sich leisten mit Vorkasse auf Anwaltsgebühren und Gerichtskosten klagen zu gehen. Die Prozesskostenhilfe kommt für die meisten Kläger nicht in Frage



Ich gehe mal davon aus, dass Du den Geschädigten geleichermaßen auch ins Recht setzt, wenn dem so ist, wird er immer einen Anwalt finden, der über eine Honorarvereinbarung sich der Sache annimmt, erst recht, wenn eine Chance auf Erfolg besteht.
Dann liegt es auch am Anwalt, für seinen Mandanten die PKH zu erlangen, möglich ist das auf jeden Fall.


Zitat:
Zudem ist die Rechtslage in vielen Fällen nicht eindeutig und so müssen z.B. auch Gutachtenkosten in der Regel immer noch im Vorfeld beglichen werden.



Genau das ist der Grund, warum es sich die Versicherungen mit der Zusage nicht so einfach machen. Bei den eindeutigen Fällen geben sie Deckung, die hätte man aber nicht benötigt, wenn man das Ding so oder so gewinnt.
Alle privat in Auftrag gegebene Gutachten im Vorfeld werden von keiner Versicherung getragen, nur die Gutachterkosten im Rahmen des Beweissicherungsverfahren werden wenn überhaupt übernommen.


Zitat:
Sollte es dann noch zu einem Vergleich kommen trägt der Geschädigte letztendlich hohe Kostenanteile


Kommt auf die Quote an, aber ansonsten hast Du recht




Liebe Grüße

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

Rhazhel

#49 Verfasst am 16.03.2010, um 10:08:34



@apophisii:

Polemik lag mir eigentlich völlig fern. Der von mir genannte Ausspruch ist nicht umsonst Thema/Titel mehrerer Bücher.

Ich glaube wir gehen einfach mit anderen Grundvorraussetzungen an das Thema. Du gehst von einem idealen Fall aus, in dem sich der Geschädigte entweder die Klage inkl. Gerichts- und Anwaltskosten leisten kann bzw. der Anwalt so nett ist zumindestens auf sein Honorar erstmal zu verzichten. Sollte dies nicht der Fall sein, greift die PKH. Auf Gerichtskosten bleibt der Kläger natürlich auch nicht sitzen, da der Angeklagte eindeutig alleinschuldig ist und sich das Verfahren ebenfalls leisten kann.

Ich dagegen gehe von einem Negativ-Beispiel aus, in dem sich der Geschädigte die Vorkasse einfach nicht leisten kann bzw. es ihm das Restrisiko (Schuldfrage wirklich so eindeutig?) einfach nicht wert ist. Die PKH wird meiner Meinung nach auch nicht ganz so locker gewährt.

Was hier völlig außer Acht gelassen wird, ist die mittlerweile oft inkludierte kostenfreie Rechtsberatung bzw. Übernahme von Mediationskosten. Im übrigen erteilt die Rechtschutzversicherung auch Deckungszusagen in Streitfällen die nicht 100% sicher gewonnen werden können. Und wenn der Fall wirklich so aussichtlos ist, dass die Rechtsabteilung der Versicherung garkeine Chance auf eine positive Entscheidung sieht, ist es meiner Meinung nach auch nicht verkehrt, die Versichertengemeinschaft von diesen unnötigen Ausgaben zu verschonen.

Sogesehen kommt hier die von dir genannte Typfrage in Spiel. Jeder muss für sich selbst entscheiden wie er sich absichern möchte und welche Risiken er für sich als realistisch einstuft.


"to punish and enslave..."

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