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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Subwoofer \ Gibt es sauberen Tiefbass?


DarkSubZero *

#1 Verfasst am 20.05.2010, um 13:29:35



Aus dieser Diskussion entstanden:


hifi-killer schrieb:

alexanderdergroße schrieb:

AundB schrieb:
Auch wenn die normale Vernunft auf den ersten Blick etwas anderes sagt, aber die Änderung der bewegten Masse hat auf die Bandbreite keine Wirkung! Das habe ich zwar nicht selber gemessen, doch es gibt Messungen die genau das zeigen und belegen. Schließlich ergibt das auch Sinn. Die einzige Auswirkung der Änderung der bewegten Masse ist eine Änderung des Wirkungsgrades über den gesamten Wiedergabebereich.



Wenn die Masse größer wird, dann sinkt die Resonanzfrequenz und damit meine Bandbreite nach unten.

Oder wars anders gemeint?

Btw, in der aktuellen HH hat BT auf den allseits bekannten weißen Mivoc vorne mehr masse gepackt und somit einen SW konstruiert mit Reso -3db bei 14Hz...

Sinnvoll ist anders.... höhrenswert wäre es allerdings, dann könnte man hören wie weit eine hohe Masse präzisem Bass entgegen steht...

so kann man das stehen lassen!

ich hab ja den hifi-killer 0815 gebastelt und schwer experimentiert! mein ziel wars eigentlich extrem tiefe bässe zu erzeugen, hab aber außer der bitteren erhöhung der güte (Qt 0,88) allein mit dem antrieb und dem spulengewicht nur die resonanzfrequenz gesenkt ! mit mehr membran gewicht wird die güte gesenkt und auch die reso nur wirds zu leise und voll schwammig! an der aufhängung hätte eventuell noch viel geändert werden können. aber das ist nicht so einfach! (wie bastelt man eine spinne?)
für den tiefbass blieb der treiber zu hart! deshalb die zu hohe güte
fatzit ein super freeairtreiber für 16m offene schallwand! und die erkentniss das alle parameter zusammen wirken und untrennbar sind! immer das selbe, präziese ist selten tief und richtig tief ist nicht präziese









Barnie

#2 Verfasst am 20.05.2010, um 13:34:13



Na dann kopiere ich auch mal:


FlorianK schrieb:

hifi-killer schrieb:
präziese ist selten tief und richtig tief ist nicht präziese


Das ist irgendwie noch nie richtig bewiesen worden ! Da wird ganz viel in einen Topf geworfen ( hier anwesene Ausgenommen !)
Was ist unpräzise ?
1. Viele Muiskfans hören zu Hause auf den LAutsprechern Musik - diese sind aber zu 90% nicht richtig aufgestellt und schon gar nicht an den Raum angepaßt. Heißt : Raummoden greifen voll zu und der Bass klingt .... nicht so gut

2. Was ist Bass überhaupt. Die mit Abstand meisten wissen gar nicht was Bass ist. Welches Instrument kann überhaupt gut und richtig unter allein schon 30 Hz. Das sind 0,0xx% von den verfügbaren.

3. Wer hat sich schon einmal Testtöne zB richtig angehört ? Ich sage die Meisten sind von den Socken was allein 30Hz sind.

Bass setzt sich nicht nur aus den Tönen unter zB 30/40 Hz zusammen - sondern ist nur Bass wenn auch Töne gespielt werden die deutlich höher sind. Was mir immer wieder auffällt ist - das ganz viele Leute gerade den Kickbass als unheimlichen Basss ansehen - und wo der ist - das wissen wir alle.

Was sind den präzise Tiefsttöne ? Woher kennen wir Referenztöne ? Ich kenne sie eigentlich nicht - außer natürlich Orgel und Kontrabaß. Eine Membrane im Bereich 20Hz hin und her zu ziehen - was ist das schon ? Bei den Antrieben die es heute gibt? Das geht dann bald schon eher in die Harley Argumentation - Hubraum ist durch nichts zu ersetzen .... usw. Die Membarnbewegung bei zB 18 Hz - die sieht man ja schon deutlich - da kannst du ja schon fast mitzählen
Tieftöne unter 20Hz kann man sowieso fast nicht mehr hören - das geht dann eher in Richtung Körperschall.Diesen Zustand treffen wir dann ja auch draußen beim Originalen Entstehungort vor.
Ich weiß was ihr meint - aber überlegt euch das mal - ob das wirklich so ist.
Heiße Tieftöne wie zB der Fostex - EV oder damals auch der Mitsubishi mit 1,6M Durchmesser. Was haben die den für Antriebe und was für Membrangewichte.
Ich sage nicht falsch was ihr sagt - aber da spielen eben sehr viele Dinge mit.
Und : nicht alles glauben was so geschrieben wird. Finde es zum Beispiel gut wie zäh Dark sein Endstufen Thread führt. Da beißt man sich ja oft die Zähne aus - aber! - das ist gut so. Was man nicht kennt kann man auch nicht empfehlen ( auch wenn darunter die Auswahl manchmal leidet).



- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting



Barnie schrieb:

hifi-killer schrieb:
immer das selbe, präziese ist selten tief und richtig tief ist nicht präziese


Das deckt sich mit meiner Erfahrung! Auch die Leute beim Treffen bei mir konnten sich davon überzeugen. Hier ein Zitat von Sharangir dazu:

Zitat:
Barnie zeigte uns, was die Anhebung um 5dB bei 50 bis 150Hz ausmacht, es macht WELTEN aus, wie ich finde!
Wenn der gesamte Bass um 5dB angehoben wird, klingt es aufgedickt, zu fett, die unteren Mitten scheinen dann egschluckt zu werden.. übertrieben.. was für Teenies..
Linear eingestellt fehlte einfach der Kick, darum sind die 5dB Kickbass-Betonung einfach genau richtig!
Dass das so geschmacksache ist und etwas entfernt von "linearer Basswiedergabe" ist mir klar, aber MEINEN Geschmack trifft es mitten in die Nüsse, um das mal hart auszudrücken!
Du spürst jeden Tritt aufs pedal vom Schlagzeug, genau so, wie das sein muss!
Der Bass kickt dir staubtrocken in die Brust!
Kein unnötig luftrauspressendes WHAM, wo man die Musik nicht mehr geniessen kann, sondern saubere 105 deziBel Bassdrum vom Schlagzeug, wie an nem humanen Konzert auch. (Human = so, dass man keine Ohropax braucht, so wie es das einzig richtige wäre und nur leider fast NIE gemacht wird, weil die Leute ja kaputte Ohren haben wollen, nach nem live-Konzert..)


Deshalb bin ich auch der Meinung, dass Tiefgang allgemein überbewertet wird. Wie FlorianK schon gesagt hat, in "normalen" Räumen ist es kaum möglich einen wirklich trockenen Tiefstbass hinzubekommen, alleine schon aufgrund der Tatsache, dass die Ausschwingzeit in Räumen mit der Tiefe des Basses überproportional zunimmt, und Absorbtion unter 30Hz mit den üblichen Mitteln kaum noch möglich ist. Viele denken aufgrund eigener Unzufriedenheit im Bass, die aber meist aus falscher Ein- und/oder Aufstellung resultiert, dass es mehr Tiefstbass ist was ihnen fehlt. In der Praxis ist es aber eher so, dass dieser für noch mehr Kopfweh sorgt. Deshalb ist mein Motto, bei Stereomusik reicht ein Tiefgang bis 45-40Hz für 99.9% der Musik und bei Heimkino liegt die Grenze irgendwo bei 25-30Hz. Wenn man es schafft, diesen Bereich "sauber" hinzubekommen in Bezug auf Frequenzgang, Abklingzeit und Zeitverhalten, dann darf man sich eigentlich schon glücklich schätzen. Stattdessen konzentrieren sich wie gesagt Viele auf die Erweiterung des Tiefstbasses und oder Gesamtpegels, und handeln sich damit nur noch mehr Probleme ein. Lieber etwas mehr im Kickbassbereich als einen enormen Tiefgang. Ich bin mir sicher, dass bei einem Blindtest mit obigen Voraussetzungen keiner (auch der hier Anwesenden ) Tiefgang vermissen würde. *duckundweg*




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

DarkSubZero *

#3 Verfasst am 20.05.2010, um 13:49:52



Hätten wir eigentlich direkt verschieben können.

Aber ich habe bisher auch die Erfahrungen gemacht, dass es sich sehr schwierig gestallt einen Subwoofer mit viel Tiefgang und hoher Präzision zu konstruieren.
Aber wie Florian schon gesagt hat was ist überhaupt Präzision im Tiefbassbereich?
Können 20Hz über haupt Präzise "klingen"? Tiefbass schwabbelt halt rum und bringt alles zum vibrieren, aber ist das falsch oder muss das so klingen? Wie bereits erwähnt wurde fällt es halt schwer eine Referenz zu finden, denn wo hat man schon so tiefe Töne? Wer von uns war schon bei ein Vielzahl von Explosionen dabei? Mehr als ein paar Handgranaten beim Bund und eine Gehäusesprengung habe ich nicht miterlebt.

Auf welche Frequenz würdet ihr einen Donner schätzen 30-40Hz? Oder ein Zug der über eine Unterführung fährt 40HZ? Man hat in der Natur halt wenig Beispiele dafür wie es sich in dem Bereich anzuhören hat. Vielleicht ist es ja richtig so wie es die Treiber mit schwerer Membran reproduzieren.



manollo139

#4 Verfasst am 20.05.2010, um 14:10:35



Ich denke, dass die ganzen geräusche wie auch schon vorher mal erwähnt nur so klingen, weil sie eben noch anderen Frequenzbereiche enthalten.

Daher kann man höchstens die tiefsten frequenzen etwa schätzen. Wobei ich glaub, dass nen zug nicht so tief ist.
Da würd ich glauben das das grollen von nem düsenjet der über einen fliegt oder von ner propellermaschine tiefer geht.


Oder vorallem der in Filmen so oft kritisierte Hubschrauber. Wenn man direkt drunter steht, wirds wohl in den bereich von 20-30 hz kommen. genau wie wenn er von einem wegfliegt, da dann der schall gedehnt wird.
Wenn er auf einen zukommt, würd es ehr in höheren frequenzbereichen liegen. ist eben abhängig von der geschwindigkeit.


Interessengemeinschaft DIY Hifi
DIY-Hifi-Forum

bearbeitet von manollo139, am 20.05.2010, um: 14:12:14


FlorianK

#5 Verfasst am 20.05.2010, um 14:23:16



Sehr interessante Beispiele bringt ihr da !! Das ist genau das Thema - sind das zB Töne unter zB 20Hz. Ich glaube das die schon dabei sind. Aber was ist davon unter 20Hz und was sind Töne die eine so hoche Leistung haben - so eine Lautstärke das sie auch alles zum Schwingen bringen. Ich habe es zB bei R. Williams BR - die aus der Royal Albert Hall mit Sinatra Liedern - oft das mein Sova mitschwingt - aber schon bei seinem Gesang. Das ist dann nicht Frequenz in Tiefe sondern Lautstärke.
Gewitter wurde glube ich - schon mal gemessen - und da sind teilweise so tiefe Töne drinn.Hat ja auch mehr Hubraum als ne Harley


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 20.05.2010, um: 14:23:44


manollo139

#6 Verfasst am 20.05.2010, um 14:32:21



Ich finde auch, dass das thema super interessant ist. Aber für heimkino gibt es ja auch viele sounds, die so nicht wirklich in der realität vorkommen.
Elektronische sounds. Wie die Scene in Pulse.

Ist das nun Präzise oder dröhnts da? oder ist das gewollt?
Dann die Scene in Ice Age, wo der ganze gletscher da zusammenbricht.
soetwas wird man wohl kaum in der realität erleben. und weiß daher nicht ob es wirklich präzise ist.
Von daher sollte es doch für den Ultratiefbass reichen, wenn man sagen wir von 40 hz abwärts oder so nen "Schlammschieber" wie den Sonic 15 einsetzt. Wobei wir ja wieder nicht wissen ob es wirklich ein Schlammschieber ist.
Dazu müsste man die Verzerrungen messen, die er im vergleich zum eingangssignal erzeugt. Nur dafür reicht meistens in den Tiefen frequenzgängen die messtechnik die wir so zuhause haben nicht mehr aus.

Dann könnte man im Freifeld messen, wie sich das Verhält. Denn im Raum ist es ehh wieder was komplett anderes.


Aber im prinzip ist doch die hauptsache, dass es einam gefällt!


Interessengemeinschaft DIY Hifi
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DarkSubZero *

#7 Verfasst am 20.05.2010, um 14:35:21



Man darf auch nie vergessen, Töne/Geräusche nicht gleich Testtöne sind! So ein vorbeifahrender Zug Produziert auch Töne unter 20Hz nur werden diese von der höherfrquenten Geräuschen übertönt. Deshalb nannte ich auch das Beispiel mit der Unterführung/tunnel, denn da werden die höherfrequenten Geräusche durch die Erde/Beton raus gefiltert und nur noch der Infraschall bleibt über.

Genau deswegen, darf man den Bass auch nie isoliert betrachten sondern als Teil des Frequenzspektrums. Alle Leute würden, z.B. sagen, dass ein Subwoofer mehr Tiefgang hat, wenn sie in getrennt von den restlichen LS hören würden und jeder würde auch sagen, dass er an Präzison gewinnt, sobald die restlichen LS dazu geschaltet werden, aber da ist falsch. Der Subwoofer spielt immer gleich, nur dass es eben auf die Kombination aller Chassis drauf ankommt HT, MT, TT wie sich der Bass anhört.



FlorianK

#8 Verfasst am 20.05.2010, um 14:37:19



Manollo@ --- gebe dir total Recht. Was mich viel viel mehr stört an so Filmen, ist die Verhältnismäßigkeit bei den Tönen. Erst explodiert eine Ladung und scheppert so richtig - dann geht der wütende Hausbesitzer aus dem Raum - und wieder so eine Explosion. Nur ist es diesmal seine Zimmertür
Die Effekte werde oft ohne Liebe zum Detail gemacht.Da könnte man um LÄNGEN mehr raus holen.Es wird ja bis auf wirklich wenige Ausnahmen noch nicht einmal 5.1 ordentlich bedacht. Und ich suche immer noch nach einem schönen 7.1 Film. Alles Verarsche - aber die Industrie der Löter denkt schon an 125.80

- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting



DarkSubZero schrieb:
Man darf auch nie vergessen, Töne/Geräusche nicht gleich Testtöne sind! So ein vorbeifahrender Zug Produziert auch Töne unter 20Hz nur werden diese von der höherfrquenten Geräuschen übertönt. Deshalb nannte ich auch das Beispiel mit der Unterführung/tunnel, denn da werden die höherfrequenten Geräusche durch die Erde/Beton raus gefiltert und nur noch der Infraschall bleibt über.

Genau deswegen, darf man den Bass auch nie isoliert betrachten sondern als Teil des Frequenzspektrums. Alle Leute würden, z.B. sagen, dass ein Subwoofer mehr Tiefgang hat, wenn sie in getrennt von den restlichen LS hören würden und jeder würde auch sagen, dass er an Präzison gewinnt, sobald die restlichen LS dazu geschaltet werden, aber da ist falsch. Der Subwoofer spielt immer gleich, nur dass es eben auf die Kombination aller Chassis drauf ankommt HT, MT, TT wie sich der Bass anhört.


ABSOLUT !


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
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hifi-killer

#9 Verfasst am 20.05.2010, um 16:36:48



ich hatte ja irgendwo mal gesagt 20Hz? wozu präziese?
wenn man schon bei 40Hz den tiefstbass trennt und eben mehrwegig den bass abgibt, darf der tiefere schon relativ unpräziese werden der macht dann nur das gebrummel und da wo wirklich deutlich hörbare frequenzen sind macht ein TM die wichtigeren töne!
Zitat:
Der Subwoofer spielt immer gleich, nur dass es eben auf die Kombination aller Chassis drauf ankommt HT, MT, TT wie sich der Bass anhört.

genau und dazu noch den TM

ich hab die 30Hz mal schön deutlich im freifeld gehört und bei hiphop hat sich das klanglich fantastisch angehört! deutlicher unterschied ! nur hab ich dafür den 4 fachen aufwand an boxen und verstärker benötigt! bei der danach folgenden rockband hab ich den tiefgang absolut nicht benötigt! im gegenteil, eine auf 40Hz gestimmte box macht fast 6dB mehr dampf als ein 30Hz brummel kasten!

wesentlich für den tiefbass ist eigentlich nicht die präzision, aber unkontroliertes geschwabbel sollte es auch nicht sein!

ich bin immer noch am überlegen ob ich die boxen höher stimmen soll , da meist nur rockmusik gefragt ist und ich mir dann so die hälfte an arbeit spaare!

für filme ist aber soo ein tiefbass schon wichtig, alein schon das schließen einer autotür macht frequenzen unter 20Hz! meßt mal den wind mit analizer! da sind tiefste bässe zu messen! und ja im vergleich hört man ob es tiefstbass gibt oder nicht!
in wie weit der tontechniker die töne naturgetreu produziert bleibt natürlich die frage!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

DarkSubZero *

#10 Verfasst am 20.05.2010, um 20:44:25



Genau, um bei tiefen Frequenzen den genauen Pegel zu ermitteln müsste man am besten mit 3 Messgeräten messen. Ein SPL, ein TermLab (Druckmessverfahren) und Windgeschwindigkeitsmesser. Dann kann man sich auch in etwa ein Bild davon machen was da wirklich los ist!

PA unter 40Hz macht für mich kein Sinn und steht in keiner Relation zum Aufwand.

Und im HK wird man eh nie saubere 20Hz hören können, es sei denn man besitzt eine Halle, denn der DKE macht einem ein Strich durch die Rechnung. Anfangs fand ich den DKE sogar praktisch da er bei mir bei ca. 43Hz einsetzt und bei Testönen und Messungen linearer Tiefbass bis kanapp 20Hz erzeugt wurde. Bei Musik oder Filmen wo aber keine Sinustöne produziert werden, musste ich feststellen, dass es doch nicht so Optimal/natürlich klingt sondern eher nach Raummode. Gerde bei kurzen tiefen Bass merkt man, dass der Raum nicht so schnell einschwingen kann wie der Beat im lied ist. Bei Orgelmusik oder Explosionen oder allgemein langgezogenem tiefen Bass funktioniert der DKE jedoch ganz gut.

Wirklich präziesen Tiefbass/Infraschall kann mal also nur Freifeld und mit hochwertigem Equipment hören und wenn dies noch bei Referenzpegel sein soll, viel Spaß...



Swen

#11 Verfasst am 20.05.2010, um 21:41:52



Dafür gibt es im PA-Bereich auch Extra Infrabässe
Da wird der Bass 2-Wege gesteuert, anders(mit nur 1 Chassis) ist das einfach nicht machbar.
Da geht nur entweder oder, und auch dann wieder mit mehr kompromissen.




FlorianK

#12 Verfasst am 20.05.2010, um 21:57:06




Swen schrieb:
Dafür gibt es im PA-Bereich auch Extra Infrabässe


Was man bei PA Infra nennt
Infra ist weit unterhalb von dem was PA,HK- und HiFI kann.


Gruß Florian

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bearbeitet von FlorianK, am 20.05.2010, um: 21:58:35


Swen

#13 Verfasst am 20.05.2010, um 22:05:31




FlorianK schrieb:

Swen schrieb:
Dafür gibt es im PA-Bereich auch Extra Infrabässe


Was man bei PA Infra nennt
Infra ist weit unterhalb von dem was PA,HK- und HiFI kann.


Entspricht im PA dem, was sich so unter 30-40Hz laut abspielen sollBass hört halt bei 30Hz in etwa auf(Musikalisch gesehen)
bis auf eine Handvoll Instrumente, die weiter runter kommen.

Das, was im HK im kleinen Versucht wird, wir mit einem Infra im PA-Bereich versucht nur eben entsprechend Lauter
Aber bringt auch eigentlich nur bei Synthtischer Mucke was





hifi-killer

#14 Verfasst am 20.05.2010, um 22:10:50



ja , so in die richtung müßt ich umrüsten! standart bis 40Hz runter und zu! und zusätzlich noch tiefbassmist, kein geld


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

FlorianK

#15 Verfasst am 20.05.2010, um 22:18:58



Killer dann weiß ich wie du Geld sparen kannst. Bei ein Infraschallhorn. Dann sparst du teure Endstufen
Und die Abmessungen für ein 16Hz Horn kannst du dir ja vorstellen. Muß dann aber wahrscheinlich demontierbar sein -- gröööööööl

Übrigens - Infraschall sind die Anteile die unter! 16 hz gehen

Die Ammis haben auf diese Art einmal Kanonen gebaut. Die haben die auch in Waldgebieten ausprobiert. Die Tiere sind umgefallen und innerlich verblutet. Den sind die ganzen Gedärme und Innereien geplatz. Gut das wir Menschen so schön pervers sind.


Gruß Florian

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hifi-killer

#16 Verfasst am 20.05.2010, um 22:24:35



das hatte ich doch schon! teilweise ists noch vorhanden! 20Hz konstante!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

FlorianK

#17 Verfasst am 20.05.2010, um 22:25:27



grööl - und hast vermietet als Aussichtsturm ??


Gruß Florian

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hifi-killer

#18 Verfasst am 20.05.2010, um 22:37:09



ich hatte es zerlegt bevor es fertig war, die letzten paar meter währen zu riesig gewesen! es war bis 2m mal 35cm gut bis 30 Hz gelaufen!
mann mußte das mit 2 mann und 5 teilen zusammenstecken und mit silikon verkleben! es waren 2 colossus 15" drinnen! den bass mach ich jetzt mit 8 sigma und etwas mehr leistung


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Swen

#19 Verfasst am 20.05.2010, um 22:43:05



Klar sollte schon sein, das es da keine 20Hz mit 140dB SPL-Max gibt
Aber in der Verhältnismäßigkeit schiebt das ordentlich und im Stacking gehts nochmal etwas tiefer. Das es kein wirklicher Infraschall ist(Wie war das noch wo der Schliessmuskel die Kontrolle verlieren soll) ist auch klar

Guckt hier mal
http://www.funktion-one.com/

nach Infrabass 218 unter Products und Bassrange.

+-3dB bei 25-80 Hz, 103dB/W/1m und 1200W/rms

Mit dem Horn gibts dann bei 33Hz +10dB

Ok, das Wohnzimmer sollte dann schon etwas Platz zum stellen haben, damit man da auch noch entspannt sitzen kann


Wie auch immer, wenn man Tief und Präzise will, geht kein Weg an Mehrkanal vorbei
Wie will ein Chassis, was gerade saubere 100hz ausgibt gleichzeitig noch saubere 40Hz wiedergeben ohne die 100Hz zu beeinflussen?
Ein Lautsprecher ist eh nur ein Kompromiss, die Grenzen muss man aber schon irgendwo abstecken.

Bass: 21" x-40Hz, 18" 40-80Hz, 15" 80-120Hz, 12" 120-500Hz, 10" 500-1000Hz, 8" 1000-2000Hz, 6" 2000-4000Hz, 2" 4000-8000Hz, 1" 8000-14000 und 0,75" 14000-20000Hz

So könnte man es auch machen



FlorianK

#20 Verfasst am 20.05.2010, um 22:54:58



Swen - gibt ne 10wege. Na Super !! Am besten aktiv


Gruß Florian

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Swen

#21 Verfasst am 20.05.2010, um 22:56:44




FlorianK schrieb:
Swen - gibt ne 10wege. Na Super !! Am besten aktiv



Na Klar Aktiv, dann suchen wir jetzt jemanden der das auf einen Nenner bringt und abstimmt



hifi-killer

#22 Verfasst am 20.05.2010, um 22:57:22



natürlich aktiv! teilaktiv währe noch vertretbar !
passiv ist die trennung nicht scharf genug und impedanz und phasen probleme nehmen zu ! auf dem link findet man alles nötige


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

DarkSubZero *

#23 Verfasst am 21.05.2010, um 00:17:21



Pro Oktave ein Chassis!Ich könnte mir Vorstellen bei meiner nächsten Anlage aktiv 5-Wege zu fahren, also 1 Chassis pro Oktave das geht auch noch voll in Ordnung.

Aber jetzt vermischt das ganze bitte nicht miteinander Infrabässe im PA-Bereich gehen meist auch nur bis höchstens 25Hz runter, und die haben mit HK nichts zutun. Zudem Baut man für solche Zwecke keine gigantischen hörner was wirklich sinnbefreit wäre bei den heutigen Endstufenpreisen, sondern baut CB-Stacks mit z.B. 4x8 21" Chassis pro Seite und unter der Bühne könnte noch mal 10-20 BR-Subs stehen. Damit könnte man dann auch Freiweld mit sagen wir mal 30KW (was ca. 5 Endstufen bedeutet) 20Hz erzeugen und das auch laut!

Aber wie gesagt mit HK hat das dann echt gar nichts mehr zutun.



Der_Elektromeister

#24 Verfasst am 21.05.2010, um 00:36:06



Dann ist ja gut, ich wollte schon fast wieder meine Ports kürzen


Grüsse, Andi.

manollo139

#25 Verfasst am 21.05.2010, um 07:58:48



Und mit dem vorschlag von Sven, wär man wieder bei Mehrwegesubwoofern, welche sich in Heimkinos ja so schlecht integrieren lassen (angeblich). Bekommt man mit ner DCX da keinen vernünftigen Phasengang usw hin?


Interessengemeinschaft DIY Hifi
DIY-Hifi-Forum

 Poison Nuke 

#26 Verfasst am 24.05.2010, um 13:40:23



da gibt es doch schon ein entsprechendes Thema:
http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=1092


hier bitte kein 2wege Sub mehr weiter besprechend.

es geht ja rein um die Frage, ob man um 20Hz oder so sauberen Bass hinbekommen kann ja oder nein.
Und klar, warum nicht, gerade der DruKaEff (DKE) hilft dabei ja schon ungemein, wenn er deutlich über 20Hz anfängt, also 30Hz oder so, man muss nur erstmal dafür sorgen, dass es auch wirklich linear ist, was dann schonmal nicht so einfach ist, da ohne kalibriertes Messmic das kaum möglich ist.

Nur beim DruKaEff gibt es NULL Nachschwingen. D.h. in einem normalen Wohnraum mit ein paar Quadratmetern sind 20Hz sogar präziser als 50Hz oder so. Problem ist halt einfach, dass die wenigsten Tonstudios so gute Subwoofer haben und selten unter 25Hz kommen, daher sind viele Sachen untenrum stark angehoben und es klingt dadurch dann übertrieben und schwammig. Daher ist es ja oft so, dass mit einem früheren Tieftonabfall alles präziser klingt.


Zumal es bei Filmen ja eh nichts gibt was noch irgendwie "natürlich" klingt, daher, wie schon gesagt wurde, ist ein Vergleich immer schwer.




grundlegend kann man die Threadfrage mit einem eindeutigen JA beantworten, nur der Aufwand steht meistens in keinem Verhältnis zu dem Nutzen und gerade wenn man den DruKaEff noch hat, ist das Hauptproblem der Bereich knapp oberhalb des DruKaEff, die erste und zweite Raummode, die versaut einem meist alles.



greetz
Poison Nuke

FlorianK

#27 Verfasst am 31.05.2010, um 14:23:46



Das es einen sauberen Tiefbass gibt steht außer Zweifel. Die Frage ist nur - womit will man ihn feststellen bzw was als Referenz nehmen.
Der Tiefstbass muß im Grunde ja auch reproduzierbar sein - wie alle anderen Bereiche auch. Ich meinte im Ursprung eher das man kaum oder keine richtigen Referenzirmöglichkeiten hat.Das dort viel in einen Topf geschmissen wird und viele den Schlammschieber oder Wabbelbass als solchen ansehen.Das ist aber zu 99% im Bereich der Überhöhung und weniger ein "Wabbelbass".


Gruß Florian

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