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PN's Forum \ Computer \ Allgemeines zu Computertechnik \ Konsolen \ Pistolen - wie funktionierts?


AundB *

#1 Verfasst am 10.06.2010, um 13:18:48



Diese Frage bezieht sich auf sehr alte Konsolen aus den späten 80ern und frühen 90ern. Ich wette ihr kennt diese Pistolen, die man anstelle eines gamepads anschloss um Shooter zu spielen.

Wie um Himmles Willen funktioniert das

Man spielte immer auf einem Röhrenfernseher, der über ein Antennenkabel an der Konsole angeschlossen war. Irgendwie zielte man mit den pistolen auf die Ziele auf dem TV-Schirm und die Bildschirmtreffer wurden sofort präzise erkannt und angezeigt!

Wie geht das?



hifi-killer

#2 Verfasst am 10.06.2010, um 13:43:19



soweit ich mich erinnere, ist da ein sogenannter "sensor" drinn, im prinzip ne billige kammera, die auf die zielfarbe reagiert.


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke 

#3 Verfasst am 10.06.2010, um 14:23:28



genau, im Endeffekt nichts weiter wie eine optische Maus, nur dass die Optik auf die größere Entfernung zoomt. Denke der Bildausschnitt wird auch nur eine sehr geringe Auflösung haben und auch nur eine kleinere Fläche aufzeichnen, aber gerade soviel dass das Spiel es mit dem internen Puffer vergleichen kann, wo es am besten hinpasst.

Auch wenn ich interessant finde, wie die mit der geringen Rechenleistung und dem nicht fest definierbaren Abstand zum TV das hinbekommen haben, einen Vergleich von zwei Bildern durchzuführen. Das waren noch Programmierer...mit wenigen Ressourcen viel Effekt erzielt :hail


greetz
Poison Nuke

Aonas

#4 Verfasst am 10.06.2010, um 15:31:18



DankeHab ich mich auch schonmal gefragt.


Poison Nuke schrieb:
Auch wenn ich interessant finde, wie die mit der geringen Rechenleistung und dem nicht fest definierbaren Abstand zum TV das hinbekommen haben, einen Vergleich von zwei Bildern durchzuführen. Das waren noch Programmierer...mit wenigen Ressourcen viel Effekt erzielt :hail


Evtl haben sie auch nur die Helligkeit "betrachtet", weil so ein "Bildvergleich" kann ich mir da kaum vorstellen

edit:
Wikipedia

Zitat:
Bei Betätigung des Abzugs wird der Bildschirm schwarz, und die Diode schaltet auf Empfang. Dann färbt sich der Bildschirm komplett oder teilweise weiß, so dass der Computer feststellen kann, wohin die Waffe zielt, indem die Diode den genauen Moment erkennt, in dem der Bildschirm an der Zielstelle weiß wird. Dies basiert darauf, dass bei einer Kathodenstrahlröhre, wie sie in den meisten herkömmlichen Fernsehern und Monitoren eingebaut ist, das Bild zeilenweise nacheinander aufgebaut wird und somit die Bildpunkte nicht genau gleichzeitig weiß werden. Der Spieler bemerkt von all dem nichts, da der Vorgang in sehr kurzer Zeit abläuft.

Bei der ursprünglichen Methode wurde beim Betätigen des Abzuges ein schwarzes Bild generiert, das anstatt der Ziele weiße Vierecke enthielt. Empfing die Photodiode dieses weiße Licht, so wurde ein Treffer registriert. Der Nachteil: hielt man die Diode in ein anderes, weißes Licht, so wurde automatisch ein Treffer erzielt.

Eine herkömmliche Lightgun kann an Plasma-, LCD- und TFT-Bildschirmen sowie mit Rückprojektions-Fernsehern und Beamern nicht korrekt funktionieren. Auch bei 100Hz-Röhrenfernsehern funktioniert die Berechnung des Treffers aufgrund des schnelleren Bildaufbaus nicht. Daher verwenden aktuelle Lightguns zunehmend eine andere technische Lösung, bei der die Bewegungen durch auf dem Bildschirmgehäuse platzierte Infrarot-Empfänger erkannt werden.




bearbeitet von Aonas, am 10.06.2010, um: 15:34:35


AundB *

#5 Verfasst am 10.06.2010, um 15:36:15



Danke für die Antworten, echt eine sehr feine und elegante Lösung



bearbeitet von AundB, am 10.06.2010, um: 15:39:30


 Poison Nuke 

#6 Verfasst am 10.06.2010, um 18:31:17



d.h. im Endeffekt war das einzige was das Programm dann bekommen hat die Zeitdifferenz seit dem das Bild die Farbe geändert hat plus die Verzögerungszeit der Elektronik bis die Diode dann den Helligkeitsunterschied registriert hat. Die zoomt dann wahrscheinlich brutal stark auf den Monitor drauf, sodass wirklich immer nur ein Pixel sichtbar ist :L


greetz
Poison Nuke

dr.thod

#7 Verfasst am 11.06.2010, um 14:00:23



http://de.wikipedia.org/wiki/LightgunTante Wiki weiß bescheid - is interessant dass es das Konzept schon 1936 gab.


+ art of darkness.de + | jetzt auch IE Kompatibel ^^

hifi-killer

#8 Verfasst am 12.06.2010, um 15:05:46



das es für SW geräte schon entwikelt war wuste ich, aber das datum überascht mich doch sehr ! unser erster fernseher in der familie wurde erst 1963 in betrieb genommen und stand zuerst in der gastwirtschaft , damit die kundschaft sich daran erquicken konte!
(und damit der umsatz einwenig steigt)


ich dachte fernseher gabs die ersten in den 50ern?

nun, da das gerät also die pistole ein kameraähnliches gerät ist liegt es ja eigentlich nahe das die notwendigen teile zur zeit der ersten fernsehgeräte vorhanden waren weil ohne kamera kein bild! soweit ich mich aber erinnere waren die ersten kameras bei recht geringer qualität recht groß! war sicher eher eine boardkanone als ein pistölchen

ha, hab den link gelesen! lustige sache das! war sicher interesanter als das telecomputerspiel! da war sicher richtig großes kino angesagtund arbeitzplätze waren sicher! zumindest der, der für die kurbel am seilzug war!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke 

#9 Verfasst am 12.06.2010, um 18:20:36



1936 hatte man damit ja auch noch "virtuell" auf echte Ziele geschossen, die lediglich eine Leuchtquelle getragen hatte, so steht es zumindest in der Wiki.


heute sollte es an sich aber auch doch schon möglich sein, dass ganze mit einer echten Kamera zu machen und einfach nur einen Bildvergleich zu realisieren.


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#10 Verfasst am 12.06.2010, um 18:46:09



die alten konte man beschummeln, einfach auf was helles zielen


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

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