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PN's Forum \ HiFi \ Allgemeines \ Surround & Heimkino \ Ideale Raumform und welche Raumgröße ist angemessen für ein HiFi-Hörraum/Heimkino??

Seite: 1  2  > 

 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 21.04.2008, um 18:50:33



Hallo,

ich wollte hier mal grundsätzlich ein paar Meinungen zusammentragen und darüber diskutieren, welche Raumgröße für ein Heimkino optimal ist, dabei aufgegliedert in mehrere Gruppen (HighEnd, LowBudget usw).


Also, fangen wir einfach mal an. Idealerweise sollte der Raum ja natürlich immer so groß wie möglich sein, aber auch eine bestimmte Grundform haben. Gehen wir daher erstmal kurz auf die idealen Grundformen vom Raum ein:

Perfekt wäre ein Raum in Form eines gleichseitigen Pentagons (genau wie das Regierungsgebäude in den USA :D). Denn hier gibt es keine stehenden Wellen im Bassbereich (ausgenommen der Subwoofer steht in der Mitte und die Frequenz liegt bei Wellenlänge = Radius vom Raum). Und gerade die stehenden Wellen (Raummoden) können schonmal sehr viel ausmachen. Weiterhin hat man aber auch den Vorteil bei den frühen Reflektionen von den Lautsprechern, denn es gibt hier auch keine Flatterechos mehr und durch die anderen Winkel wird ein geringerer Direktschallanteil zum Hörer reflektiert.
Weiterhin würde so ein Raum ideale Abstände der Lautsprecher zum Hörer ermöglichen.

Aber ok, das ist der perfekte Raum und ein pentagonförmigen Raum kann kaum einer in ein Haus integrieren.

Nächstbeste Alternative ist ein quaderförmiger Raum mit nicht allzugroßen Unterschieden der Kantenlängen. Wenn man von Anfang an weiß, dass man Platz und Budget für eine größere Subwooferinstallation hat (min 2 Subwoofer), dann ist ein quadratischer Raum ideal. Denn hier kann man immernoch zu allen Lautsprechern einen gleichmäßigen Abstand realisieren und durch die Aufstellung von mehreren Subwoofern lassen sich die Bassprobleme auch recht effektiv bekämpfen (Zudem in einem quadratischen Raum die Raummoden auf wenige Frequenzen beschränkt sind und man daher diese gezielter bekämpfen kann).


Für eine einfache Installation ohne aufwändige Subwooferkonfigurationen empfielt sich dann aber ein herkömmlicher, quaderförmiger Raum, bei dem die Kantenlängen keine Vielfachen voneinander sind. Z.B. 3*4*5m oder so. Aber die Kantenlängen sollten sich nicht zu sehr unterscheiden, man sollte aufjedenfall einen schlauchförmigen Raum vermeiden, weil hier kann man die Surroundlautsprecher einfach nicht mehr gescheit aufstellen.
Durch die unterschiedlichen Kantenlängen, die keine Vielfachen zueinander sind, erreicht man aufjedenfall eins, dass die Raummoden über den Frequenzbereich verteilt werden und die lokale Ausprägung der Raummoden gerringer ist. Dafür sind halt mehr Frequenzen beteiligt. Bei Installationen mit nur einem Subwoofer bietet sich das aber trotzdem an, weil hier die Auswirkungen dann nicht so extrem klingen.




Wie groß sollte der Raum nun sein?

Also als absolute Untergrenze sehe ich persönlich einen Raum von 12m² (3*4m) an. Kleiner sollte es wirklich nicht mehr sein. Denn hier bekommt man schon Probleme, eine Couch, min. 5 Lautsprecher und 1-2 Subwoofer samt Leinwand unterzubringen. Am Ende sind die Abstände zu den Lautsprecher recht klein und das akustische Erlebnis leidet schon ein wenig, weil es schwer zu realisieren ist, dass alle Lautsprecher am Hörplatz gleich ankommen.


Im Bereich 20-30m² sehe ich so die Größe für mittlere bis gehobene Ansprüche an ein Heimkino. Hier ist genug Platz, sich auszutoben, der Druckkammereffekt versaut einem auch nicht schon bei zu hohen Frequenzen den Spaß (sehr wichtig bei Heimkinos, denn man will ja auch tiefe Frequenzen erleben, nur gerade bei kleinen Räumen gibt es da so einige Probleme, die man kaum wegbekommt) und man hat auch noch mehr Raum für Gestaltungsmaßnahmen.


30-50m² wäre dann so meiner Meinung nach die Größe für HighEnd Ansprüche an ein Heimkino. Preisbereich für die Komponenten würde sich so im Bereich 20k-50k€ bewegen.


Für Pefektionisten (wie mich:D) sind dann 100-200m² eine gute Größe... 8)
fehlt mir nur das Budget im 6stelligen Bereich 8o




Hoffe es gibt noch ein paar andere Meinungen dazu, oder Ergänzungen usw:prost


greetz
Poison Nuke

Barnie

#2 Verfasst am 22.04.2008, um 09:14:42



Hi!

Wie sieht es mit einem runden Raum aus? Hab irgendwo mal gelesen, dass es auch in einem runden Raum stehende Wellen gäbe... Frag mich nicht wie und wo ich das gelesen habe...

Ich werde mein nächstes Heimkino ins Wohnzimmer integrieren. Bei der Suche nach der nächsten Wohnung/Haus werde ich darauf achten, dass das Wohnzimmer mind. 30qm gross ist. Eine fette Polstergruppe, ein paar dicke Teppiche und schwere Vorhänge werden als Absorber fürs Gröbste reichen müssen. Meine Erfahrung: lieber ein paar Reflexionen dafür grösserer und von der Geometrie her günstiger Raum als ein kleiner Raum, selbst wenn er DBA und viele Absorber drin hat wie meiner jetzt... Früher war ich auch in einem grösseren Raum wo es auch ohne DBA ging und dafür hatte ich nicht so viele Absorber wie jetzt. Die Reflexionen haben mich eigentlich nie wirklich gestört... Dafür hat mir der Bass (ohne DBA - alle LS auf LARGE+ein Heco Subwoofer) besser gefallen. Der Bass den das DBA produziert ist zwar homogener aber die Ergos klingen einfach knackiger, auch wenn sie natürlich nie so tief hinab reichen wie das DBA. Vielleicht ist das auch der Grund warum es "knackiger" klingt...




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke  *

#3 Verfasst am 22.04.2008, um 12:41:34




Barnie schrieb:
Wie sieht es mit einem runden Raum aus? Hab irgendwo mal gelesen, dass es auch in einem runden Raum stehende Wellen gäbe



deswegen auch Pentagon.
Denn in einem runden Raum hat man unendlich viele parallele Wände. also eigentlich wie ein quadratischer Raum. Nur noch viel schlimmer, weil hier der Schall komplett wieder zurückreflektiert wird. in der Mitte von einem runden Raum dürfte man eine wirklich exorbitant hohe Raummoden haben, vorrausgesetzt der Subwoofer steht auch in der MItte vom Raum.

Wenn der Subwoofer an der Wand steht, dann hat man aber auch noch eine gewisse modale Ausprägung. Erst bei einem Pentagon ist es wirklich so, dass sich der Schall schon nach der ersten Reflektion einfach nicht mehr überlagern kann.

Nur wenn die Schallwellen länger als die Teilabschnitte der Wände werden, wird er ähnlich wie im runden Raum reflektiert nur dann tritt auch schon fast der Druckkammereffekt ein. Ergo bietet der pentagonförmiger Raum theoretisch als einziger die wirklich fast perfekte Modenfreiheit :angel

nur leider hab ich noch kein Haus mit so einem Raum gesehen :X


greetz
Poison Nuke

Barnie

#4 Verfasst am 22.04.2008, um 13:58:56



Zum idealen Raum: Ich stelle mir immer eine riesiege Halle vor, in derer Mitte sowas wie ein Iglu aus aufgestapelten Dämmwollpaketen steht... Sowas würde ich gerne mal hören! Diese Vorstellung spukt mir schon lange im Kopf rum...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Heimkino

#5 Verfasst am 22.04.2008, um 14:55:27



Hi,

ich kenne mehrere Mietkomplexe in dehnen es 5-eckige Räume gibt. Habe selnst mal in solch einer Wohnung gewohnt, dort waren gleich zwei 5-eckige Räume mein.

Der TL-Sub funktionierte dort 1a.

Werner



 Poison Nuke  *

#6 Verfasst am 22.04.2008, um 15:53:35



wow, gut zu wissen, dass es sowas doch gibt 8)

nur wie sieht das Gebäude drumherum aus, wenn da ein 5eckiger Raum reinpasst? Denn in einem normalen Haus ist das ja so gesehen schon eine große Platzverschwendung, wenn man es nicht irgendwie schafft, da ein paar Dreieckige Räume oder so daneben zu integrieren :X


@ Barnie

joar, eine große Turnhalle oder Werkshalle, dass ist auch so ein kleiner Traum von mir=)
aber die Heizkosten im Winter:cut
Und auch allgemein die Unterhaltskosten... :Y


greetz
Poison Nuke

Barnie

#7 Verfasst am 22.04.2008, um 16:02:12



Naja, heizen müsste man nur im Iglu drin - das würde sogar mit einem Heizstab gehen... Nur die Halle will mir keiner zur Verfügung stellen...




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Boettgenstone

#8 Verfasst am 22.04.2008, um 21:55:08



Hi,
mal kurz zu den runden Räumen zurück, da gibt es eine richtig unschöne Resonanz auf dem Durchmesser in irgendeiner Hobby-Hifi (war meine ich der Rohrsubwoofer muss ich noch suchen) und Klang+Ton(1/07 der Leserwettbewerb, die Kugelbox) hab ich noch Messungen von Kugelboxen und Rohrboxen gesehen da war das auffällig.
Ein richtig fieser Nachschwinger im Wasserfall-Diagramm.
Der fehlt den Boxen mit stark unterschiedlichen Abmassen und dem Eckending.

Ansonsten würde ich dem ungeradzahlig-eckigen Raum noch ein Prisma als Dach aufsetzen dann hat man gar keine Raummode mehr ist dafür aber arm.
(naja bei dem was manch einer für Voodooartikel und Kabel ausgibt wäre so ein Anbau eigentlich drin...)


Gruß,
Christoph

 Poison Nuke  *

#9 Verfasst am 22.04.2008, um 22:04:59



na hui, wie das wohl bei der B&W Signature aussieht:D

aber das meinte ich auch oben bei meinem Posting, dass man in der Mitte vorraussichltich eine exorbitante Raummode hat, das wird wohl genau diese Resonanz sein 8o


greetz
Poison Nuke

typhson

#10 Verfasst am 23.04.2008, um 13:19:07



Beim Bauhausstiel werden ja so Quader übereinandergestapelt und dann nimmt man statt

dem Quader eben ein Pentagon und baut an die Seiten Klötze an.

Leztens hab ich Galileo geckuckt und da war irgendwas über ein Haus, das hatte

überhaupt keine graden Wände, also keine 90° Winkel sondern ebend nur rund und schief.



typhson

#11 Verfasst am 23.04.2008, um 13:21:21



sry
also die Wände gingen schon senkrecht nach oben aber waren eben nicht paralel.




Boettgenstone

#12 Verfasst am 23.04.2008, um 14:14:44



Hi,
@Poison
welche Signature? Meinst du den 2-Weger Oskar die Mülltonne?
http://www.bowers-wilkins.de/display.aspx?infid=2278&sc=hf
Bei den 8xx wirds nicht so schlimm sein aber ich denke nicht das das bei Boxen so das Problem ist, auf sowas kann man IMO achten wenn der Rest passt.



Gruß,
Christoph

 Poison Nuke  *

#13 Verfasst am 23.04.2008, um 14:55:50



genau, die "Mülltonne" meinte ich:D

und denk auch, dass die die Resonanzen gut bekämpft haben, würde mich bei der Firma auch wundern, da die ja gerade aufs Gehäuse imemr so viel wert legen.



@ typhson
joar, das wäre eine Idee, nur leider trifft man so einen Baustil sehr selten an, da muss man schon selbst bauen :X


greetz
Poison Nuke

Barnie

#14 Verfasst am 05.09.2008, um 09:30:42



Bei minem nächsten Haus werde ich darauf achten, dass entweder ein riesiges Wohnzimmer zur Verfügung steht, oder ein grosser Kellerraum, der sich zu einem Pentagon umbauen lässt (sowas dürfte ja nicht allzu schwierig sein wenn der Raum gross genug ist), wo dann in die Wände mindestens sowas vom Kaliber einer K&H O0410 oder MEG k901 eingebaut wird! Ich denke mit einem gescheiten Prozessor (unbedingt ein Vorverstärker mit XLR Ausgängen ) lässt sich die Centerbox sparen... (Sind immerhin ein paar Tausend Euro... )

Wenn, dann gleich Nägel mit Köpfen und nicht 100 mini Upgrades mit denen man jeweils nach nem halben Jahr weider unzufrieden ist. Ich denke so lässt sich auf Dauer auch Geld sparen... :angel

Bei der Gelegenheit würde ich dann auch gleich auf die neuen Tonformate umsteigen und ein HD-Bild integrieren. Träum........




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 05.09.2008, um: 09:42:51


inthro

#15 Verfasst am 05.09.2008, um 09:37:54




Barnie schrieb:
Bei minem nächsten Haus werde ich darauf achten, dass entweder ein riesiges Wohnzimmer zur Verfügung steht, oder ein grosser Kellerraum, der sich zu einem Pentagon umbauen lässt (sowas dürfte ja nicht allzu schwierig sein wenn der Raum gross genug ist), wo dann in die Wände mindestens sowas vom Kaliber einer K&H O0410 oder MEG k901 eingebaut wird!

Wenn, dann gleich Nägel mit Köpfen und nicht 100 mini Upgrades mit denen man jeweils nach nem halben Jahr weider unzufrieden ist. Ich denke so lässt sich auf Dauer auch Geld sparen... :angel





Hört sich gut an

Aber ist das Ziel wirklich das "angekommen sein"? Weiss nicht. Mir würde wohl irgendwann langweilig werden
Trotzdem...ja ein grosser seperater Raum hätte was



Grüsse Andy






Barnie

#16 Verfasst am 05.09.2008, um 09:49:27



Servus Andy!

Ja ich denke ich wäre der Typ dafür... Mein Hobby sind eigentlich Filme, Musik und guter Klang. Und Zeit zum Tüffteln fehlt mir i.d.R. Auch experimentiere ich auch nicht wirklich gern sondern eher gezwungenermassen...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

inthro

#17 Verfasst am 05.09.2008, um 09:55:57



Servus Barnie

ok....da unterscheiden wir uns dann wirklich ein wenig. Will nicht sagen, dass Musik kein Hobby wäre, aber ich unterliege dann doch öfter dem Reiz des Bastelns.
Wenn fertig, müsste ich mir also ein neues Hobby suchen. Oder andere intensivieren....

Wobei....Lautsprecherbau wäre auch so eine Sache



 Poison Nuke  *

#18 Verfasst am 05.09.2008, um 11:58:54



Für mich ist HiFi keine Sache, wo ich basteln will...weil basteln ist dann immer gleichbedeutend mit Kompromissen in dem Zusammenhang.

Ich will da auch lieber mit einem Schlag einen Hörraum mit so wenigen Kompromissen wie möglich gestalten und den dann jahrelang nutzen, damit ich dann mich meinen anderen Hobbys widmen kann...derer Liste ist ja doch noch ganz schön lang8)

Und Möglichkeiten zum Basteln bieten sich ja auch so an vielen Stellen, muss ja dann nicht der eigentliche Hörraum sein.
Ich bin sogar bereit, einige Jahre an einem Kredit zu knabbern, um mir den Traum eines ordentliches Hörraumes irgendwann mal zu realisieren :hail


greetz
Poison Nuke

CHILLOUT_AREA

#19 Verfasst am 06.09.2008, um 00:05:57



Mist den habe ich heute total übersehen hier,den mus ich mir morgen mal genauer durchlesen.





Pommy13

#20 Verfasst am 29.09.2008, um 03:03:52



alles verrückte :):)



 Poison Nuke  *

#21 Verfasst am 29.09.2008, um 09:07:42



Was is denn an einem Pentagonraum mit 16 Subs und massiven Absorbern verrückt? Hat doch jeder zweite Haushalt, sowas :.:L:P


greetz
Poison Nuke

Harry Balls

#22 Verfasst am 01.11.2008, um 16:28:55



Holla,

mein erster und vielleicht nicht letzter beitrag ;)

mich würde mal interessieren ob die ideale raumform wirklich ein GLEICHseitiges fünfeck sein muss, oder ob das auch mit unterschiedlichen seitenlängen funktioniert. nicht parallele wände wären ja immernoch gegeben.
so ein fünfeck lässt sich ja theoretisch relativ einfach in einen vorhandenen raum integrieren. bei einem gleichseitigen ist das schon schwieriger.


"Only a Sith deals in absolutes..."

bearbeitet von Harry Balls, am 01.11.2008, um: 16:29:22


 Poison Nuke  *

#23 Verfasst am 01.11.2008, um 17:33:59



Hallo und willkommen im Forum :prost
hast ja ne schöne NutzerID erhalten 8)


also das Problem ist ja, dass die Wellenlängen im Tieftonbereich nicht gerade klein sind. Wenn da eine Wand nur ein paar Grad Unterschied zur gegenüberliegenden Wand hat, dann interessiert das den Bass nicht wirklich.
Bei einem gleichsseitigen Pentagon ist es halt so, dass die Winkelunterschiede maximal sind (noch besser wäre ein gleichseitiges Dreieck, aber da kann man nun wirklich nichts mehr sinnvoll drin machen :X).
Und mir fällt auch keine andere geometrische Form mehr ein, wo ebenfalls noch so ein großer Winkelunterschied gegeben wäre.

Ein Kreis wäre ebensowenig geeinget, weil da hätte man unendlich viele parallele Wände und wenn man den Raum falsch anregt, dann hätte das fast schon eine explosionsartige Wirkung, so extrem wären die Raummoden :L
Wobei ein gleichseitiges Pentagon ab einer Frequenz, deren Wellenlänge dem doppelten, mittleren Durchmesser entspricht, dann auch den Charakter eines runden Raumes annimmt, aber ab da beginnt dann auch schon der Druckkammereffekt. Man hätte in der horizontalen eine mögliche Raummode, der man aber durch eine wandnahe (!) Aufstellung der Subs entgehen kann.


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 01.11.2008, um: 17:34:25


Harry Balls

#24 Verfasst am 02.11.2008, um 11:22:44



ah, alles klar.
schade eigentlich :)



"Only a Sith deals in absolutes..."

 Poison Nuke  *

#25 Verfasst am 02.11.2008, um 11:38:53



was für eine Form wäre dir denn da in den Sinn gekommen?


greetz
Poison Nuke

Harry Balls

#26 Verfasst am 02.11.2008, um 11:55:48



http://more.daddelfreax.de/bla/Unbenannt.jpg

diese form könnte man ja in einem normalen (5mx6m, 6mx7m oder ähnliches) noch einigermaßen sinnvoll aufbauen.
ein pentagon braucht ja einen relativ großen raum damit der eigentliche hörraum groß genug ist.


"Only a Sith deals in absolutes..."

 Poison Nuke  *

#27 Verfasst am 02.11.2008, um 12:01:47



naja, könnte einigermaßen gehen, aber da wirst noch einige Raummoden haben. Wie stark genau ist aber schwer vorherzusagen :Y

müsste man mal simulieren, aber ich hab leider keine Software dazu da.


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 02.11.2008, um: 12:02:08


Harry Balls

#28 Verfasst am 02.11.2008, um 12:08:16



ich werde so etwas die nächsten 10 jahre eh nicht realisieren können, aber man spielt halt ab und zu mit solchen gedanken. man weiss ja nie was passiert ;)


"Only a Sith deals in absolutes..."

manollo139

#29 Verfasst am 02.11.2008, um 13:11:09



Also, das ist ja echt relativ gut Umzusetzen!
Außer ne Türe, die müsste dann hinter die leinwand^^
Ansonsten könnte das ja mal der nächste ausprobieren, der sich nen Kinoraum baut und keine mittel scheut^^

Weil ist sicherlich besser als ein Quaderförmiger raum.
Nur ob der aufwand durch so viel besseren klang entschädigt würde ist ddie frage.


Interessengemeinschaft DIY Hifi
DIY-Hifi-Forum

Barnie

#30 Verfasst am 20.05.2009, um 08:57:09



Was ist eigentlich mit einem grossen Dachboden?? Das gibt es im Gegensatz zu einem fünfeckigen Raum in vielen Häusern, und bei manchen sogar ungenutzt! Wenn die Schrägen bis zum Boden gehen und der Raum gross genug ist, dass man die Boxen trotzdem gut stellen kann, dann sollten da bis auf die vor- und rückwandbedingten Moden sonst auch keine auftreten oder?? Dazu kommt, dass sich so ein Dachboden meist über die ganze Länge des hauses erstreckt, so dass die meisten eh zu lang sind und deshalb ein Teil davon gut abgetrennt werden kann durch z.B. 2m dicke Dämmwollwand, die die restlichen Moden, die durch Vor- und Rückwand entstehen, eliminiert...

Was meint ihr??


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 20.05.2009, um: 08:58:08


 Poison Nuke  *

#31 Verfasst am 20.05.2009, um 09:38:46



an sich ja. Ist bei apophisii ja genau so und der Bass kommt bei ihm auch ganz ordentlich rüber. Nur die meisten Dachböden haben halt das Problem, dass es arg eng ist, die wenigsten sind wirklich so groß dass man überhaupt noch ordentlich stehen kann wenn man nicht gerade in der Mitte ist, bzw einige sind sogar so klein dass man nichtmal in der Mitte gescheit stehen kann :X

An sich wäre natürlich jeder sehr lange Raum geeignet, wenn man da dann ein SBA integriert und ein paar Meter Raum für Absorber opfert.


greetz
Poison Nuke

Pommy13

#32 Verfasst am 20.05.2009, um 11:47:24



huhu

da wir ja nun ein neues haus planen, planen wir auch ein grösseres heimkino
angestrebte maße sind nun 6x8m und ein 16qm vorraum für technik und filme.....

bin mal gespannt, denke mal, wir schaffen es so im herbst nächsten jahres zu bauen....
(auch früher, wenn wir ein schönes grundstück finden)




DarkSubZero

#33 Verfasst am 20.05.2009, um 11:47:25



Das ist ja genau das was ich in dem Thread AundB's DBA angeführt habe. So ein großer Dachboden wäre die realistischste Möglichkeit einen modenarmen Raum zu haben und als Basis sehr gut geeignet.



adiSWISS

#34 Verfasst am 20.05.2009, um 12:28:28



Hi Pommy13

1. Ich werde Dir helfen ein schönes Grundstück in der Region Winterthur zu finden (damit ich dann ab und zu Dein Heimkino entern kann)

2. Bei einer Grösse von 6 x 8 m kannst Du ein 'vereinfachtes' Fünfeck in den Raum hineinbauen. So habe ich es mir jedenfalls geplant. Leider fehlen mir im Moment noch die notwendigen Milliönchen

Grundriss:


Seitenriss:






Gruss aus der Schweiz

bearbeitet von adiSWISS, am 20.05.2009, um: 12:44:40


Barnie

#35 Verfasst am 20.05.2009, um 13:36:15



Cooler Plan adiSWISS!



Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Sharangir

#36 Verfasst am 20.05.2009, um 15:31:13



die Skizze ist geil :D

Warum denn nicht gleich einen gleichseitig 5-Eckigen Raum machen und den Vorraum dafür vielleicht nicht quaderförmig?

Ich denke, das sollte Pommy so realisieren können!

Wenn du da 100qm hast, wo daneben der Wellness-Bereich ist, kannst du ja die eine Ecke da "reinschauen" lassen..

so 5m Kantenlänge beim 5-Eck wäre doch prima!

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/5...%BCnfeck.svg.png

8m Länge würde dann etwa hinkommen und die Breite bei den Sitzplätzen wäre auch locker 6m!!


Drüber nachdenken ;)



Barnie

#37 Verfasst am 21.07.2009, um 09:36:08



Ich frage mich gerade ob es überhaupt Sinn macht einen fünfeckigen Raum zu realisieren?? Mit grosser Wahrscheinlichkeit gibt es auch in einem Pentagon Moden bzw. Berge und Täler im Frequenzgang, so dass wieder mehrere Subwoofer vonnöten sind, damit ein gerader Frequenzgang zustande kommt, und mit mehreren Subwoofern erreicht man auch in normalen rechteckigen Räumen einen ausgewogenen Frequenzgang. Wieso sich also den Aufwand antun, wenn es auch ohne geht... Was meint ihr??


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke  *

#38 Verfasst am 21.07.2009, um 09:54:01



im HiFi Forum gibt es einen User der hat einen annährend 5eckigen Raum und er hat nur zwei Subs und konnte bei sich dennoch keine wirklichen Moden mehr feststellen, er meinte es sei ein deutlicher Unterschied gegenüber seinem alten Raum. Mir fällt nur sein Name nicht mehr ein...hat zumindest ein Surroundsystem mit zwei 801D in der Front und dem großen Nautilus Center und vor einer Natursteinfassade in die der Plasma eingefasst ist und hinten hat er noch einige große Diffusoren.


greetz
Poison Nuke

Barnie

#39 Verfasst am 21.07.2009, um 10:05:26



Hm… Der hier hat ja auch keine parallelen Wände und trotzdem hatte er Berge und Täler wie in einem normalen Raum:

http://www.zang-online.de/6.html

Eigendlich reicht ja schon eine einzige Begrenzungsfläche, um Überhöhungen und Senken im FG zu verursachen. Das sieht man ja auch hier:

http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=View...634&goto=154#154

Und wenn man eh mehrere Subs braucht, dann frage ich mich wo der Sinn eines Pentagons ist? Mit zwei Subs bekommt man in den meisten "normalen" Räumen auch schon gute Resultate hin. Mit mehr sogar sehr gute.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 21.07.2009, um: 10:10:55


 Poison Nuke  *

#40 Verfasst am 21.07.2009, um 12:44:12



naja, man muss auch mit vielen Subs es erstmal schaffen das wirklich keine Mode mehr angeregt wird, vorallem wenn man an der für Surround idealen Position mitten im Raum sitzt. Das kam mir bisher zu selten vor das man selbst in Räumen mit 8 Subs und mehr keine nennenswerte Modenanregung mehr hat. Mit so einem Raum sind die Chancen ungleich höher.


greetz
Poison Nuke

leachim

#41 Verfasst am 28.07.2009, um 11:51:00



Hallo!
Habe noch nichts hier gelesen was die Raumhöhe betrifft, oder hab ich das übersehen?
Ich habe einen Kellerraum in dem ich plane ein kleines Kino einzurichten. Dieser Raum hat die Maße: (B.L.H.) 3,55m x 5m x 2.30m.
Ich mache mir ehrlich gesagt Sorgen wegen der Deckenhöhe, denn ich müsste einige noch freiliegende Rore verkleiden, also die Decke abhängen. Wenn ich das tue, wäre die Höhe nur noch 2,10m.
Was sagen die Fachleute dazu?
Habe mal gehört, das die Höhe minimum 2,30m betragen sollte?!

Gruß Michael


Die Wissenschaft ist nur eine Perversion ihrer selbst, wenn sie nicht das Wohl der Menscheit zu ihrem Ziele hat.
Zitat: Carl Sagan

Sharangir

#42 Verfasst am 28.07.2009, um 12:46:05



Decke abhängen ist doch super!

Wenn du die Decke um 30cm abhängst, also vlt 20cm Luft und 10cm Steinwolle, anschliessend Moltonbespannung, dann hast du einen tollen optischen und akustischen Effekt auf den Nachhall!


Hier sind nur viele fast 2m gross, darum finden sie hohe Räume wichtig

Ne, es geht darum, dass bei einem 3m hohen Raum eben gut 50cm Dämmung an die Decke kann, was natürlich einen tollen Effekt hat!


meine Meinung!



 Poison Nuke  *

#43 Verfasst am 28.07.2009, um 13:21:44



also 2,1m resultierende Deckehöhe ist ausgesprochen wenig. Also ein Beamer wird da z.B. schon interessant. Selbst 2,3m Deckenhöhe sind schon arg wenig. Idealerweise sollte auch nach oben soviel Platz wie möglich sein. Also für einen guten Heimkinoraum sollte es IMHO 2,8m bis 3m lichte Deckenhöhe sein, damit man noch ordentlich abhängen kann. Die meisten aktuellen Häuser haben ja ungefähr solche Deckenhöhe. 3m ist fast schon Standard.


greetz
Poison Nuke

leachim

#44 Verfasst am 28.07.2009, um 15:03:01



Tja das klingt garnicht gut, sowol als auch schätze ich. Wenn ich nur die Rore verkleide, würde ich im Schnitt an den meißten Stellen auf 2,20m kommen. Die Decke ist zur Zeit mit 2,5cm Stüropor verkleidet und irgendwas muss ich ja noch drauf machen, die frage ist nur was

Kannst mir nen Tip geben Poison Nuke???

Gruß Michael



Die Wissenschaft ist nur eine Perversion ihrer selbst, wenn sie nicht das Wohl der Menscheit zu ihrem Ziele hat.
Zitat: Carl Sagan

bearbeitet von Poison Nuke, am 28.07.2009, um: 15:25:25


 Poison Nuke  *

#45 Verfasst am 28.07.2009, um 15:26:08




leachim schrieb:
Kannst mir nen Tip geben



im richtigen Thread ja, hier ist der falsche, falls dir das nicht aufgefallen ist ;)


greetz
Poison Nuke

leachim

#46 Verfasst am 28.07.2009, um 15:31:14



sorry



Die Wissenschaft ist nur eine Perversion ihrer selbst, wenn sie nicht das Wohl der Menscheit zu ihrem Ziele hat.
Zitat: Carl Sagan

Sharangir

#47 Verfasst am 28.07.2009, um 22:24:03



Hmm, Robert, welche Häuser haben denn 3m Deckenhöhe, aktuell?

So weit mir war, war das früher ein Trend, in den 20er Jahren etwa, später wurde man "realistisch" und erkannte, dass es keinen Sinn macht, Decken so hoch zu bauen, weil dann weniger Stockwerde Platz haben!
Es ging darum, möglichst viele Wohnungen auf möglichst geringer Bauhöhe zu bringen und deshalb ist Standard 2,2m Deckenhöhe!


Wie das im Keller ausschaut, weiss ich nicht, aber mehr als 2,5m habe ich in keinem Neubau gesehen und ich arbeitete lange auf der Baustelle, mit meinem Vater!


Für Beamer ist das absolut kein problem, auch nicht, wenn der nur 2m über Boden hängt, vor allem, da der ja meist HINTER dem Hörplatz hängt und somit kein grosser Zuschauer den Kopf anstösst!

Und im Sitzen kommste kaum ins Bild, oder misst du auf ner Couch auch noch 1,8m ?!



 Poison Nuke  *

#48 Verfasst am 28.07.2009, um 22:36:10



seid ihr in der Schweiz alle so klein? :X
also hier in Deutschland hab ich schon lange kein Raum mehr gesehen der nicht mindestens 2,6m und höher war. Bei 2,2m könnte ich ja an die Decke fassen und müsste nichtmal meinen Arm ausstrecken.


greetz
Poison Nuke

Sharangir

#49 Verfasst am 28.07.2009, um 22:54:45



Was du nicht sagst :D

Wenn ich mein Messband zur Hand nehme und irgendwo, bei der Freundin daheim, bei mir, bei der Mutter, beim Vater, messe, kommen überall 2,2 bis 2,3 m raus!

Die WG, die wir im oktober beziehen ist 10 Jahre alt, also das Haus = 2,2m Deckenhöhe!

Die WG meiner Freundin ist etwa 100 Jahre alt = >3m Deckenhöhe :)


Ich finde hohe Räume auch toll und mein Haus wird sicher mal 3m Hohe haben, da ich eh Parterre bauen will und kein mehrstöckiges Gebäude!



KuschelTiga

#50 Verfasst am 29.07.2009, um 00:37:01



2,2m kann ich mir nu wirklich nicht vorstellen. Die Wohnung in der ich vorher war hatte 2,4m. Praktisch: es war für nichts eine Leiter nötig*gg*
Jetzt bin ich in nem Altbau mit 2,95m und nach dem Abhängen wirkts schon wieder so niedrig.
2,2m Deckenhöhe ist doch albtraummäßig...voll die Höhle



leachim

#51 Verfasst am 29.07.2009, um 07:45:36



Oh man, da hab ich aber eine Diskusion ausgelöst mit der Raumhöhe. Schmunzelt.
Was soll man machen, es gibt eben in neueren Gebäuden haüfig diese Hölenmaße. Find ich auch zum ,obwohl ich auch nur 1,78m groß bin.
Es ergibt sich dadurch aber wohl anscheinend ein akustisches Problem das man aber gern in den Griff bekommen möchte wenn man so ein Musikliebhaber ist wie ich beispielsweise.
Na ja lassen wir das, hier ist ja nicht der richtige Ort um diese Problematik zu besprechen wie ich bereits erfahren habe.

Grüßle Michael



Die Wissenschaft ist nur eine Perversion ihrer selbst, wenn sie nicht das Wohl der Menscheit zu ihrem Ziele hat.
Zitat: Carl Sagan

KuschelTiga

#52 Verfasst am 29.07.2009, um 09:00:31



Naja...Die Tatsache, dass dadurch der Gangunterschied zwischen Direktschall und Primärreflexion sinkt, und dass die vertikale Raummode dadurch in einen höheren Frequenzbereich verschoben wird, hat sehr wohl was mit dem Thema zu tun. Dass dadurch das Raumvolumen massiv sinkt kann man auch schlecht wegdiskutieren (Hab mal wo gelesen, dass man über vernünftiges Stereo bei unter 75m³ gar nicht erst nachdenken braucht^^ ). Und man kann dem nichtmal mehr entgegenwirken, weil die Decke schon zu niedrig zum Abhängen ist^^
Es wirkt sich auf jeden Fall nachteilig über den ganzen Frequenzbereich aus. Reicht doch als Grund, oder nicht?



 Poison Nuke  *

#53 Verfasst am 29.07.2009, um 09:28:56



um zu sagen das es kein idealer Raum ist ja.

Also fügen wir am besten der obigen Aussagen zu den idealen Raumabmessungen hinzu, das der Raum mindestens noch 2,6 oder so hoch sein sollte 8)
besser 3m


greetz
Poison Nuke

leachim

#54 Verfasst am 29.07.2009, um 10:06:48



Ja stimmt schon, bei mir scheind alles mit großen Kompromissen behafftet zu sein was den Sound angeht. Vielleicht sollte ich mein Haus verkaufen, oder ich verkaufe meine Anlage und such mir ein anderes Hobby
Ne aber mal im Ernst. Ist schon frustrierend zu wissen das es nie wirklich gut werden kann oder? Heul

Ist schon gut, ich nehme es wie ein Mann


Die Wissenschaft ist nur eine Perversion ihrer selbst, wenn sie nicht das Wohl der Menscheit zu ihrem Ziele hat.
Zitat: Carl Sagan

KuschelTiga

#55 Verfasst am 29.07.2009, um 10:28:11



Bei mir wird es die nächsten Jahre auch nicht gut werden können^^
3,7m Raumtiefe, Schwabbelboden, Schwabbeldecke, und ein scheiß Echo

Das hält wenigstens die Anschaffungskosten niedrig. Wenn selbst günstiges Equip sein Potential nicht ausspielen kann, hat man eh kaum Möglichkeiten, (sinnvoll) viel zu investieren



leachim

#56 Verfasst am 29.07.2009, um 10:39:47



Hast recht


Die Wissenschaft ist nur eine Perversion ihrer selbst, wenn sie nicht das Wohl der Menscheit zu ihrem Ziele hat.
Zitat: Carl Sagan

CHILLOUT_AREA

#57 Verfasst am 29.07.2009, um 11:25:21




Zitat:
Ja stimmt schon, bei mir scheind alles mit großen Kompromissen behafftet zu sein was den Sound angeht.



Das ganze Leben ist mit kompremissen behaftet,da ist unser Hobby nur noch eins oben drauf,... na ja ,ich kann mich mit meinen FG sehr glücklich schätzen.




bearbeitet von CHILLOUT_AREA, am 29.07.2009, um: 11:59:15


leachim

#58 Verfasst am 29.07.2009, um 11:41:58



Das freut mich zu hören Thorsten
Jeder muss eben das beste aus der jeweiligen Situation machen so wie immer im Leben


Die Wissenschaft ist nur eine Perversion ihrer selbst, wenn sie nicht das Wohl der Menscheit zu ihrem Ziele hat.
Zitat: Carl Sagan

Sharangir

#59 Verfasst am 29.07.2009, um 12:33:38



ist es nicht so, dass bei geschlossenen Gehäusen duch Dämmung das Volumen prinzipiell vergrössert wird, weil der Schall gebremst wird: länger unterwegs ist?!

Könnte man dann nicht eben gerade durch Abhängen der Decke das fehlende Volumen wettmachen?

Vorausgesetzt natürlich, man muss anschliessend nicht kriechen, im Raum, wie das bei mir nötig wäre, wenn ich von 35 Kubikmetern auf 70 kommen wollte.. :D



 Poison Nuke  *

#60 Verfasst am 29.07.2009, um 12:40:40



ungefähr den Faktor 1,2 bis 1,4 kann man rechnen, den sich das Volumen "virtuell" in einem Absorber vergrößert (vorsicht, auch nur "aufgeschnappte" Werte aus anderen Foren, die aber im Falle von meinem Subwoofer recht gut hinkommen)

so nun rechne mal aus wieviel Absorbervolumen du eben brauchst um eine nennenswerte virtuelle Vergrößerung vom Raum zu erreichen... ;)



greetz
Poison Nuke

Sharangir

#61 Verfasst am 29.07.2009, um 12:44:26



Also ein Raum mit 50 Kubikmetern Volumen 100% ausgefüllt mit Steinwolle würde auf 70 Kubikmeter kommen.. das ist doch prima..

Dennoch:
~30 Quadratmeter Grundfläche reichen ja offenbar schon, also wo ist das Problem?! :)


So, muss mich wieder an die Arbeit setzen..

bis danne



BassArray

#62 Verfasst am 20.08.2009, um 22:50:19



Wenn man von idealer Raumform spricht, dann kann man doch auch von extrem ungünstigen Räumen für die Aufstellung eines Heimkinos sprechen. Dazu zählt mit Sicherheit das gemeine Wohnzimmer.Wie sieht es jetzt aber aus, wenn man ein rechteckiges Wohnzimmer hat, die Boxen an der längeren Seite aufstellt und den Sitzplatz an der gegenüberliegenden längeren Seite? Wachsen dann die Raummoden ins Unendliche und gibt es Möglichkeiten auch so einen Raum akustisch angenehm zu gestalten?


Gruss BassArray

Rechtschreibefeeler sind gewolt und dinen der allgemeinen Behlustigung

 Poison Nuke  *

#63 Verfasst am 21.08.2009, um 09:42:24



ne in dem Thread geht es einzig und allein darum, welche Raumform und -größe ideal ist, so wie es im Titel steht. Eine allgemeine Abhandlung was in ungünstigen Räumen ideal ist, kann man unmöglich schreiben weil das Wort "ungünstig" schon impliziert, das es sehr viele Möglichkeiten gibt. grundlegend wurde hier schon fast alles abgehandelt oder auf meiner Seite und alles andere muss dann im Einzelfall durchgesprochen werden, d.h. bei der Anlagenplanung von den einzelnen Mitgliedern :prost


greetz
Poison Nuke

BassArray

#64 Verfasst am 21.08.2009, um 09:46:30



Ok, danke


Gruss BassArray

Rechtschreibefeeler sind gewolt und dinen der allgemeinen Behlustigung

CHILLOUT_AREA

#65 Verfasst am 11.09.2009, um 11:09:59



Hm,da geht mir gerade was durch den Kopfe.

Wie ihr ja wisst habe ich nicht wirklich einen guten Hörraum ( Aufteilung usw.), und meine Ls aufstellung entspricht garnicht den Regeln der Aufstellungskunst wie es normalerweise abverlangt beim HK aufbau.

Deshalb denke ich gerade ,das man auch mit einen nicht so glücklichen Raum auf ähnliche ergebnisse kommen kann, man müsste dann nur halt entgegen der Norm arbeiten, und mal sehen was dann rauskommt, eigentlich zählt eh der resultierende Fg der zum schluss rauskommt, und spiegelt somit das ganze zusammenspiel wieder.

Und Poison,das hast du schon gut beschrieben.

Zitat:
welche Raumform und -größe ideal ist, so wie es im Titel steht. Eine allgemeine Abhandlung was in ungünstigen Räumen ideal ist, kann man unmöglich schreiben weil das Wort "ungünstig" schon impliziert, das es sehr viele Möglichkeiten gibt. grundlegend wurde hier schon fast alles abgehandelt oder auf meiner Seite und alles andere muss dann im Einzelfall durchgesprochen werden, d.h. bei der Anlagenplanung von den einzelnen Mitgliedern




Und nun stelle ich mir eben vor,wenn ich alle massnahmen zur verbesserung der akustik machen würde,was hätte ich dann ,einen Referenzraum oder was.

Denn soviel müsste ich doch garnicht machen.







direkthall

#66 Verfasst am 11.09.2009, um 11:46:40




CHILLOUT_AREA schrieb:


Und nun stelle ich mir eben vor,wenn ich alle massnahmen zur verbesserung der akustik machen würde,was hätte ich dann ,einen Referenzraum oder was.

Denn soviel müsste ich doch garnicht machen.




nein den referenzraum baue ich gerade


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Sharangir

#67 Verfasst am 11.09.2009, um 11:55:11



Referenzraum ist ein Raum, der als Referenz festgelegt wurde!

Von daher: wenn Ihr Spass dran habt, habt Ihr alle einen Referenzraum und könnt schauen, wie sehr die Räume der anderen von "der Referenz" abweichen



CHILLOUT_AREA

#68 Verfasst am 11.09.2009, um 11:57:23



Ein Referenzraum, ist ein Raum der den Fg so ausgelichen wie möglich darstellt, und von daher gibt es viele wege und möglichkeiten um dahin zu kommen.





Sharangir

#69 Verfasst am 11.09.2009, um 12:51:19



Ich glaube, du unterschätzt das ein wenig..

Zu einem "Referenzraum", wie ihn gewisse Test-Labors (nicht die Stereo, die arbeiten mit Klangschalen und gutem Willen!) haben, gehört auch ein referez-Wasserfall, sprich die Nachhallzeit sollte "perfekt" sein, die Reflexionen sollten so sein, wie gewünscht.


Der Raum selber hat übrigens keinen Frequenzgang, ausser er ächzt im Sommer (holz)
Die Lautsprecher weisen einen nicht ebenen Frequenzverlauf auf, der vom Raum mehr oder weniger beeinflusst wird.

Beim Referenzraum muss einfach bekannt sein, inwieweit er was beeinflusst, um die Messungen einordnen zu können!



Wenn du in deinem Raum mit Ach und Krach und unter Einsatz von zig Equalizern den Frequenzgang der LS auf +/- 0.5dB bringst (ungeglättet) und dann noch den Wasserfall auf 200ms durchgehend..
dann sage ich dir, ist das keine Referenz, sondern unmusikalisch



CHILLOUT_AREA

#70 Verfasst am 12.09.2009, um 19:55:04



Es wird wohl wirklich an der zeit Sharangir,das du mal zu mir kommst, beim treffen bei mir haben viele gesagt,das der Sound passt bei mir, zudem lernst du mal einen HT kennen, der wirklich ausgeglichen spielt, und dann kannst du gerne nochmal einen bericht schreiben, den soviele Leute können sich nicht irren.

Ok,den bereich bei 75-80Hz ist bei mir noch nicht ganz frei von tadel,aber beim umbau nächstes Jahr wird er deutlich besser werden, und dann habe ich mit wenigen mitteln wieder den grössten nutzen gezogen, das sowohl akustik mässig und optisch.





direkthall

#71 Verfasst am 12.09.2009, um 20:06:18



muss sharangir trotzdem recht geben

nur weil du eine geile kette hast die sehr gut in diesem raum passt und diese somit eine super widergabe gewährleistet heißt das noch nicht das du einen referenzraum hast!

unter referenzraum stell ich mir was anderes vor als dein raum!


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CHILLOUT_AREA

#72 Verfasst am 12.09.2009, um 20:11:02



Das ist mir schon klar, und so geil ist meine Kette nun auch nicht,aber das was sie reproduziert ist schon sehr gut,aber ich wollte eher darrauf hinaus, das es den Raum eigentlich so nicht gibt.

Und da ich ja ein querschläger hier bin, sage ich immer noch,das man sich die passenden Ls für den Raum suchen sollte, aber man kann ja beides machen, sowohl als auch.









direkthall

#73 Verfasst am 12.09.2009, um 20:15:52



ich habe ja auch vor meinen raum fertigzustellen und danach die front ls zu suchen!

vielleicht eine forumstreffen machen mit vielen ls die ich in meinen raum testen kann und somit besser beurteilen kann ob sie in meinen raum gut spielen

da mein sehr stark bedämpft wird wird es sicher interesant welcher ls es wird!!!!


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CHILLOUT_AREA

#74 Verfasst am 12.09.2009, um 20:16:58



Wo wohnst du nochmal.





DarkSubZero

#75 Verfasst am 12.09.2009, um 20:18:10



In deinem Raum würde sich wohl meine Klipsch Pudel wohl fühlen.



direkthall

#76 Verfasst am 12.09.2009, um 20:21:27



meinst???
dann komm zum treffen und nimm sie mit

@ chilly

österreich nähe passau


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DarkSubZero

#77 Verfasst am 12.09.2009, um 20:28:49



Mal gucken wenns so weit ist ;)



Cattivo

#78 Verfasst am 12.09.2009, um 20:29:08




direkthall schrieb:

@ chilly

österreich nähe passau

Was von Hünxe aus dann 746 km macht.


Gruß Markus
Mein Heimkino

direkthall

#79 Verfasst am 12.09.2009, um 20:31:34



ich werde mich beim bau bemühen damit ihr die km auf euch nehmt!
und dann hoffentlich nicht entttäuscht wieder ein paar stunden nachhausefahrt


Mein Heimkino
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CHILLOUT_AREA

#80 Verfasst am 12.09.2009, um 21:27:06



Dann müsste ich überlegen wie ich meine L 800 zu flügeln umfunktionieren kann, aber Ok,das wäre mal eine knallharte aktion.





direkthall

#81 Verfasst am 12.09.2009, um 22:08:31



eher verückt
aber passend fürs forum


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Der_Elektromeister

#82 Verfasst am 04.06.2010, um 23:59:13



BTT muss ich mein referenz-HK nun fünf-eckig betonieren lassen oder würds schon reichen, normal zu bauen und die Subwoofer als riesen Basshörner wie folgt zu integrieren, diese dann einzumauern ("Schallschutzwände") und nur die Hornmünder freizulasen:


Die Decke mit nem Gefälle von 5% von vorne nach hinten.

Wäre schonmal sehr platzsparend aber machs auch Sinn?


Grüsse, Andi.

hifi-killer

#83 Verfasst am 05.06.2010, um 00:35:44



doch schon, die paralelen wände sind somit eliminiert

wichtig fürs horn ist nur, das der raum auch großgenug ist! mindestens lambda halbe UG zur wand dann machts sinn!
andererseits tuts auch mit nem KK am hornmund, der hornmund muß dann nicht mal riesig sein


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 05.06.2010, um: 00:38:18


Der_Elektromeister

#84 Verfasst am 05.06.2010, um 00:47:26



Ok, danke aber was meinst Du mit "zur Wand"? Ich hätte den Raum hald ca. 9,5x10m gemacht und 15Hz sollten schon drinn sein


Grüsse, Andi.

hifi-killer

#85 Verfasst am 05.06.2010, um 01:10:50



das passt


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

 Poison Nuke  *

#86 Verfasst am 05.06.2010, um 01:16:35



wo sind die Hornöffnungen? Weil wenn die Schallanregung von der falschen stelle kommt dann hat man trotzdem noch schöne Moden. Diese Form bietet grundlegend nur einige Vorteile, lässt einen aber nicht vollkommen frei in der Aufstellung. Und die hornöffnung selbst darf auch nicht zu abrupt sein.


greetz
Poison Nuke

hifi-killer

#87 Verfasst am 05.06.2010, um 01:22:36



deshalb dachte ich auch an KK
zumindest sind die moden so schon reduziert! die stärkste wird wohl durch die raum höhe endstehen


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Der_Elektromeister

#88 Verfasst am 05.06.2010, um 01:23:07



Vielleicht so:

Von den Hörnern jeweils vier aufeinander also insgesamt 16


Grüsse, Andi.

hifi-killer

#89 Verfasst am 05.06.2010, um 01:29:07



bei der raumgröße, sollten die öffnungen nicht all zu weit (von einander) entfernt sein, damit sich die öffnungsfläche besser addiert und es abhängig von OG nicht zu auslöschung kommt...


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 05.06.2010, um: 01:29:51


Der_Elektromeister

#90 Verfasst am 05.06.2010, um 01:40:49



Nja, jeder 4-er-Stack hätte ja alleine schon je 5m² Mundfläche Rückt man diese in die Ecken sollte es doch reichen:?


Grüsse, Andi.

hifi-killer

#91 Verfasst am 05.06.2010, um 02:15:21



die gesetze für interverenzen gelten auch beim horn! sollte nur ein hinweis sein,es kommt auf die trennfrequenzen an! für tiefe frequenzen reichts alle mal
gibt wohl stereo tiefbass?


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Der_Elektromeister

#92 Verfasst am 05.06.2010, um 09:51:36



Ja, eh, da muss man hald schaun, wie hoch mann trennen kann aber 120-150 wird schon gehen -die Frage ist nur, was kommt dann.
Sollte ja erstmal nur ein Denkansatz sein und müsste noch gründlich auskonstruiert werden.

Ist ja auch die Frage ob es sich rentiert, weil so ein Raum im Raum kostet ja auch einiges, ob mann nicht besser gleich nen größeren 5-Eckigen Kellerraum betonieren lässt und diesen dann mit Lautsprechern voll macht.


Grüsse, Andi.

 Poison Nuke  *

#93 Verfasst am 05.06.2010, um 10:16:48



wenn die Planung detailierter werden sollen, diese aber bitte in deinem Anlagenthread weiterführen.


greetz
Poison Nuke

TimB

#94 Verfasst am 26.04.2011, um 18:31:10



Ich grabe diesen Thread mal wieder aus :prost


Poison Nuke schrieb:
Perfekt wäre ein Raum in Form eines gleichseitigen Pentagons (genau wie das Regierungsgebäude in den USA :D). Denn hier gibt es keine stehenden Wellen im Bassbereich (ausgenommen der Subwoofer steht in der Mitte und die Frequenz liegt bei Wellenlänge = Radius vom Raum). Und gerade die stehenden Wellen (Raummoden) können schonmal sehr viel ausmachen.



Diese Aussagen sind so nicht ganz richtig
Stehende Wellen lassen sich durch überhaupt keine Raumform vermeiden, denn dafür ist nur eine(!) Wand erforderlich.
Raummoden, welche aus stehenden Wellen bestehen die sich durch eine weitere Wand über den gleichen Weg wieder zurückreflektiert werden, existieren auch in so einem Raum nur halt über einen komplexeren Weg über mehrere Reflexionen und dadurch schwächer in der Wirkung.

Der Weg sieht z.B folgendermaßen aus (Es gibt vermutlich auch noch komplexere Moden welche noch die Decke und den Boden mit einbeziehen):

In den Kreuzungspunkten dürfte es auch noch interessante Interferenzen geben
Der Weg ist etwa 4 Mal so lang wie die Kantenlänge des Pentagons auch wenn man die Reflexionspunkte verschiebt (gemessen, eine genaue Herleitung war mir dafür etwas zu aufwändig)
Somit berechnen sich die Moden wie bei 2 parallelen Wänden mit etwa dem 4-fachen Abstand der Kantenlänge


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

 Poison Nuke  *

#95 Verfasst am 26.04.2011, um 20:01:51



hab ja in Klammern geschrieben, dass ich hier mit stehender Welle eine Raummode meine und nicht die einfache stehende Welle vor einer Wand. Denn eine Raummode ist nichts anderes als eine stehende Welle. Bzw sagen wir es halt präziser, es ist eine stehende Welle aus mindestens 3 überlagernden Einzelwellen durch die Reflektion zwischen zwei parallelen Wänden.

und hier ist der springende Punkt: eine stehende Welle kann sich nur dann ausprägen, wenn die Schallwellen senkrecht auf die Wand treffen. Sobald ein gewisser Winkel im Spiel ist, gibt es zwar auch noch Interferenzen, aber keine wirkliche stehende Welle mehr.

Es müsste erstmal irgendwo im Raum eine Reflektion parallel zum ursprünglichen Signal sich ausbreiten und das musst du mir bei einem Pentagon erstmal zeigen. Dass sich zwei Schallwellen in einem undefinierten Winkel wieder treffen, reicht für eine stehende Welle oder gar eine Raummode bei weitem nicht aus.


Das der Raum Interferenzfrei sein wird hab ich im übrigen nicht gesagt. Aber zu Raummoden wird es nicht kommen...bis auf eine Ausnahme: Schallquelle in der Mitte des Raumes und Wellenlänge der Frequenz vergleichbar groß wie der mittlere Radius vom Raum, bzw ein paar der Vielfache dieser Wellelänge.


Wenn die Schallquelle (idealerweise -quellen) verteilt im Raum angeordnet sind und man eine schräge Decke hat, ist es mit hoher Sicherheit ausgeschlossen, dass man noch eine echte Raummode haben wird.



greetz
Poison Nuke

TimB

#96 Verfasst am 26.04.2011, um 20:19:35



Nehmen wir eine Schallquelle an, die irgendwo auf der von mir gezeichneten Linie steht. Der Einfachheit halber nehmen wir eine gedachte Schallquelle die sehr stark bündelt und auf der "senkrechten" Linie nach "unten" strahlt. Der von dieser Quelle ausgesandte Schall trifft senkrecht auf die untere Fläche und wird von dieser reflektiert, so entsteht schon mal die stehende Welle. Jetzt wird dieser Schall noch 3 Mal reflektiert (Eintrittswinkel=Austrittswinkel) und trifft dann senkrecht auf die Wand "links unten" und wird wieder zurück reflektiert. Von dort aus wird der Schall wieder von den 3 anderen Wänden reflektiert und ist wieder auf der "senkrechten" Linie und schon haben wir eine Raummode.
Wie viel Relevanz solch eine Mode in der Praxis hat bleibt noch zu klären.:prost


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

 Poison Nuke  *

#97 Verfasst am 26.04.2011, um 20:34:07



achso, diese beiden Wände als "parallele" Wände...uff, das ist wirklich sehr weit von der Entfernung her. Ausgehend davon, dass in einem normalen Raum eine Schallwelle ca. 20-25x reflektiert wird, eh sie 60dB leiser geworden ist und man für eine stehende Welle maximal 1dB Pegeldifferenz haben darf, ist davon auszugehen, dass die Schallwelle vorher schon deutlich an Pegel verloren hat und damit durch den großen Pegelunterschied keine stehende Welle mehr entstehen kann.

man kann ja regulär nicht davon ausgehen, dass die Wandimpedanz sehr nah bei 1 liegt (oder 0, verflucht verwechsel das immer mit dem Reflexionsfaktor :Y)


greetz
Poison Nuke

TimB

#98 Verfasst am 26.04.2011, um 21:16:10




Poison Nuke schrieb:
achso, diese beiden Wände als "parallele" Wände...uff, das ist wirklich sehr weit von der Entfernung her.



Wie gesagt knapp 4 * Kantenlänge

Die Auswirkung lässt sich wie bei parallelen Wänden mit einer einfachen Summenfunktion bilden:
Bei parallelen Wänden wird zu der ursprünglichen Amplitude die Amplitude multipliziert mit (1- Absorptionsfaktor)

Quellcode
             ∞
Überhöhung = Σ (1-a)^n
            n=0
Oder in Dezibel

10 * log(Überhohung)

a: Absorptionsfaktor

ergibt bei einen Absorptionsfaktor von 0,5 eine Überhöhung von 3dB

Bei dem pentagonförmigen Raum wird die Schallwelle erst 1 mal reflektiert, überlagert sich wird dann 7 Mal ,überlagert sich wieder und dann wieder 1 mal...

Das ergibt dann:

Quellcode
                     ∞
Überhöhung = (1-a) + Σ ( (1-a)^(8*n) + (1-a)^(7+8*n) )
                    n=0


ergibt dann bei einem Absorptionsfaktor von 0,5 etwa eine Überhöhung von etwa 1,8dB


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

 Poison Nuke  *

#99 Verfasst am 26.04.2011, um 21:47:25



gehen wir mal von einer Schallquelle aus, die wie es regulär ist, relativ nah an der Wand steht und damit für die tiefen Frequenzen als wandnah betrachtet werden kann, sodass die Wand selbst der Ausgangspunkt ist, so haben wir eine der pegelstarken Reflexionen weniger und es wir massiv weniger. Zudem musst du in der Berechnung einfließen lassen, dass die mehrfach reflektiere Welle am Ende die eigentliche Mode erzeugt, die eine Reflexion fällt also raus aus der Gleichung, wodurch der Effekt am Ende nochmal deutlichst kleiner wird.


greetz
Poison Nuke

TimB

#100 Verfasst am 26.04.2011, um 21:55:52




Poison Nuke schrieb:
als wandnah betrachtet werden kann, sodass die Wand selbst der Ausgangspunkt ist, so haben wir eine der pegelstarken Reflexionen weniger und es wir massiv weniger.



Stimmt


Poison Nuke schrieb:
Zudem musst du in der Berechnung einfließen lassen, dass die mehrfach reflektiere Welle am Ende die eigentliche Mode erzeugt, die eine Reflexion fällt also raus aus der Gleichung, wodurch der Effekt am Ende nochmal deutlichst kleiner wird.



Was genau meinst du jetzt damit :?


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

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