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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Subwoofer \ Membran beschweren/verstärken und Änderung TSP ?


Joker (AC) *

#1 Verfasst am 11.09.2010, um 13:00:47



Ich brauche mal Starthilfe bei der Überlegung, was passiert (theoretisch), wenn man zB die MMS verändert.
Klar- die erhoffte Auswirkung : FS sinkt...nur, werden dann auch andere Parameter beeinflusst?

Angenommen, man möchte die Vas verkleinern, welche probanten Möglichkeiten hätte man da? Vorwiderstand und oder Magnet durch 2. Magneten schwächen würde doch das Gegenteil bewirken? Weil wenn weniger Antrieb je kleiner müsste die Luftfeder sein....weil ja die Einspannung gleich bleibt (?)--- und das halt mit größeren Volumen
Wenn ich mich bis jetzt nicht total verstrickt hab, könnte man die Vas nur mit schwächen der Sicken oder erhöhen der BxL*** (hm- wird schwer) senken (?)
***= Zusatzmagnet....und hoffen das sich die Feldwirkung erhöht- sehr unkalkulierbar (?)

Fände ich mal höchst interessant sachlich alles zusammen zu tragen, was es für Möglichkeiten gäbe.




Bildung Bremst^^
[Mein PC]
http://www.tualatin.de/phpbb/images/smiles/intel__rulz.gif

ferryman

#2 Verfasst am 12.09.2010, um 10:45:58



Hallo,

Ich finde die genannten Überlegungen zwar spannend zum Verstehen und vielleicht entwickeln eines Treibers - aber ich frage mich zugleich, was willst Du damit? Einen fehlkonstruierten Treiber "zurechtstricken"?

In Zeiten digitaler Entzerrung geht das auf elektrischem Wege viel einfacher.

Die IMHO wesentlichen Parameter: z.B. starker Antrieb, leichte MMS, usw... sind durch simple Maßnahmen nur zu verschlechtern (Membran beschweren z.B.), nicht zu verbessern. Beim Visaton BG20 ist der Zusatzmagnet in Mode, bei anderen Treibern kenne ich das nicht.

Es ist für den Hobbyisten ja auch ein Risiko, weil er die Auswirkungen kaum abschätzen kann.
Ausserdem finde ich, dass es auf dem Markt hervorragende Chassis gibt, gerade wenn man den Hifi-Sektor verlässt.

Im PA/Studioregal liess sich ein 20cm Mitteltöner finden, der bis über 3Khz gut funktioniert und >95db/w/m liefert, ausserdem durch 6mm Hub in jede Richtung auch bis in den Bassbereich pegeln kann. Das Ganze zum Preis eines Mittelklasse-Hifi-Chassis, besser aussehen tut er auch noch.

Viele Grüße,
Julian



Lamello rulez :p

AundB

#3 Verfasst am 12.09.2010, um 11:18:29



@ferryman: Hast du ein link? :)

@Joker(Gleichstrom?*g*): Ist VAS nicht ein rein-mechanisches Produkt? Es ist doch ein Luftvolumen-Äquivalent zur Federhärte der mechanischen Aufhängung. Die einzige Möglichkeit VAS zu senken wäre also die Membraneinspannung zu erhöhen. Dadurch wird als Erstes Fs nach oben rutschen, um nun wieder auf die gewünschte Fs herunter zu kommen muss nun die schwingende Masse proportional dazu erhöht werden.
Die Erhöhung der schwingenden Masse hat zur Folge, dass der Wirkugsgrad sinkt, nicht die Bandbreite!
Der Frequenzgang bleibt deckungsgleich mit dem Treiber ohne die VAS-Modifikation, er ist nur von der Grundlautstärke geringer.

Ergebnis: Verringerter Wirkungsgrad als Preis für einen kleineren VAS.

PS: An was muss man da unweigerliche denken? Richtig, car-hifi



ferryman

#4 Verfasst am 12.09.2010, um 12:47:50



Freilich:

http://www.bcspeakers.com/product.php?id=166
Alternativ der NW51, der mit Kurzschlussring geringere Verzerrungen liefern sollte. Dafür ist der Frequenzgang nicht so fein, was aber digitoll zu korrigieren wäre.

Korrigiere, über 2000hz. Muss aber eh nur bis 1500hz ran


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 12.09.2010, um: 12:48:46


AlmGandi

#5 Verfasst am 12.09.2010, um 12:55:28



Naja was würde sich denn eigentlich ändern wenn man seine Membran mit diesem Mittel (War das nicht Epoxidharz) einschmiert da mit sie stabiler wird???

Ändert sich außer dem Membrangewicht noch mehr TSP Parameter die Relevant wären?


mfg



ferryman

#6 Verfasst am 12.09.2010, um 13:00:48



Dazu kann ich das Programm TSP Check empfehlen. Hier sieht man schön die gegenseitige Beeinflussung der TSParameter. In WinISD gegensimulieren, wie sich die Veränderung auf den Bassfrequenzgang im Gehäuse auswirkt, ist oft spannend.


Lamello rulez :p

Joker (AC) *

#7 Verfasst am 12.09.2010, um 19:01:00



OK- da hab ich ja nicht so verkehrt gelegen: Um die Vas zu drücken müsste man die mech. Härte erhöhen (was wiederum die Fs hoch treibt- was man ja eigentlich nicht will)
Das würde die Aufhängung überpropotional beanspruchen- loht absolut nicht.

Wenn man in der Lage wäre, punktgenau das zu beeinflussen, hätte man ein Chassis mit viel weniger Wirkungsgrad.

Zur Auflösung: Kollege sinnierte darüber, ob ich ihm den letzten Beyma 18LX60 vermache- aber für Car-HiFi.
Allerdings lassen die TSP nur CB >200L und BR >350L zu.(Glaub nichtmal das der Kofferaum ausreicht^^)
Da die Membrane ansich nicht die steifeste ist, war die Überlegung,
ob man da was zum Positiven ändern kann.....

THX meine Herrn


Bildung Bremst^^
[Mein PC]
http://www.tualatin.de/phpbb/images/smiles/intel__rulz.gif

bearbeitet von Joker (AC), am 12.09.2010, um: 19:02:18


audiohobbit

#8 Verfasst am 01.03.2011, um 14:57:24



Zur Ausgangsfrage: Beim Beschweren der Membran ändern sich neben der fs auch noch die Q-Parameter. In einer der letzten hobbyhifi-Hefte war das auch Thema, da wurden Umrechnungsformeln angegeben. Bei Bedarf könnte ich nachsehen.


Grüße

Christian

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