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PN's Forum \ HiFi \ Anlagen unserer Mitglieder \ Zebrastreifens Heimkino-Geschichte


zebrastreifen *

#1 Verfasst am 09.01.2011, um 21:34:37



So, ich bin ja inzwischen seit einiger Zeit hier im Forum unterwegs und habe mir gedacht, dass es mal Zeit wird, dass ich mein kleines (Studenten-) Heimkino hier vorstellen.

Ich bin zwar vor ein paar Monaten umgezogen, aber ich möchte euch natürlich auch mein damaliges Heimkino nicht vorenthalten (wobei einige der Fotos sicherlich schon hier im Forum rumschwirren).

Damalige Konfiguration:
AVR: Rotel RSX-03
Front: Jamo D-590
Center: Jamo Center 200
Sub: 2 x Selbstbau: Omnes Audio SW 12.01PC (Bauthread: http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=1734)







Und nochmal im Dunkeln:



Im Laufe der Zeit kam dann das Surround-Array hinzu:



Im Zuge des Wunsches nach Veränderungen habe ich mit dem Bau meines Swans Teil-Aktiv-Projekt begonnen, wobei ich natürlich kräftige Unterstützung von euch erhalten habe
Hier nochmal der entsprechende Thread: http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=3970&goto=1#1 Leider habe ich es nicht geschafft, die feinen Teile noch in meiner alten Wohnung komplett fertig zu stellen, sodass es nur einige Halbfertig-Bilder gab:



Und die komplette Front:





_________________________________________________________________________________________________________________________

Umzug und neue Wohnung:

Das neue Heimkino steht soweit und es gab einige Neuerungen. Leider musste ich aufgrund der räumlichen Gegebenheiten mein Surround-Array aufgeben, wordurch sich der Klang im Surroundbereich wesentlich verschlechtert hat. Außerdem ist der Raum noch sehr leer, sodass meine nächste Investition wohl im Bereich der Raumakustik anzusiedeln sein wird.

Die aktuelle Konfiguration sieht folgendermaßen aus:

Front: Swans M1 + aktive Bassunterstützung
Center: Swans M1
Rear: Heco Victa 200
Backcenter: Heco Victa Center
Subwoofer: 2 x Selbstbau: Omnes Audio SW 12.01PC
Beamer: Optoma HD65

Amping:
Rotel RSX-03
Rotel RB-03 für Front M1
2 * Alesis RA-500 (eine für die Subwoofer und eine für die Bässe der Fronts)

Los geht es mit dem Rear-Bereich. Wie gesagt, mit diesem Teil meines Heimkinos bin ich momentan alles andere als zufrieden, aber bisher habe ich noch keine bessere Möglichkeit gefunden. Die Rears stehen seitlich auf der Couch und der Backcenter liegt hinter der Couch auf dem Boden, da er sonst einfach zu direkt und ortbar ist:





Die Bilder meiner fertigen Swans-Lautsprecher, die ich euch inzwischen schon lange, lange schuldig bin, veröffentliche ich jetzt hier:































bearbeitet von zebrastreifen, am 10.01.2011, um: 13:26:20


DarkSubZero

#2 Verfasst am 09.01.2011, um 22:07:24



Sehr schick, gefällt mir echt gut.

Zum Glück hast du jetzt keine Topfpflanzen mehr auf den Subs, das war ja furchtbar.

Wie bist du ansonsten mit dem Klang zufrieden?



Silent

#3 Verfasst am 09.01.2011, um 22:44:14



Multimedia mäßig Perfekt und aufgeräumt .. Schaut Klasse aus


"Lebenskunst ist die Fähigkeit auf etwas Notwendiges zu verzichten, um sich etwas Überflüssiges zu leisten."
Grüße Harry :)

zebrastreifen *

#4 Verfasst am 10.01.2011, um 10:32:11




DarkSubZero schrieb:
Zum Glück hast du jetzt keine Topfpflanzen mehr auf den Subs, das war ja furchtbar.


Jetzt wo du es sagst, fällt mir auch auf, dass das schon verdammt hässlich war. :ironie:

Klanglich bin ich mit den Swans schon super zufrieden. Einen Klangbericht zur M1 hatte ich ja bereits geschrieben und durch die Bassunterstützung der 4 F8 gabs natürlich nochmal einen ordentlichen Zugewinn. Die schieben schon ordentlich Druck und ich hab endlich ne ausgewachsene Box im Wohnzimmer stehen. Feinzeichnend und mächtig zugleich

Mit dem Raum habe ich noch meine Problemchen, durch die komische Form habe ich leider keine Möglichkeit, die Anlage zentriert aufzubauen. Die rechte Wand ist ein ganzes Stück näher dran.... War aber eben die einzige Möglichkeit, wie wir den Essbereich, die Heimkinofront und die Couch überhaupt untergebracht bekommen haben.

Die Couch mit ihren Massen an Kissen und Polstern wirkt natürlich schonmal gut als Absorber. Aber ansonsten ist der Raum wirklich noch sehr leer und die Wände kahl. Ich denke, dass ich da demnächst noch ein paar Breitbandabsorber anbringen werde (leider hat der Schaumstoffdiscounter zur Zeit noch Winterferien). Ich war letzte Woche schon im Baumarkt, um mir 2 Pakete Rockwool für den Bassbereich zu besorgen, die ich in die Ecke hinter der Couch legen wollte. Leider hatten die nur Riesenpakete da, die ich unmöglich dahinter gequetscht bekommen hätte.

Ein "kleines" Problem habe ich aber noch: Wenn ich auf der Couch sitze (bzw. liege) ist der Klang schon sehr gut. Wenn ich allerdings meinen Kopf auf Höhe der vorderen Kante des Sofas positioniere, also ca. 1m vor meiner eigentlich Hörposition, verändert sich der Hochtonbereich enorm. Es klingt alles irgendwie viel direkter und man kommt sich vor, als würde man noch mehr von der Musik eingehüllt. Mir ist natürlich klar, dass die Swans Hochtöner in der Vertikalen sehr stark bündeln, aber daran liegt es nicht. Ich habe darauf geachtet, dass die Position in der Vertikalen immer gleich bleibt. Mir ist es aber einfach noch nicht gelungen, diesen Punkt zu verschieben. Weder durch Änderungen am Winkel der Lautspecher noch durch verschieben der Couch um 30-40cm habe ich Einfluss darauf nehmen können.



Barnie

#5 Verfasst am 10.01.2011, um 14:24:05



Schick wie du die Subs quasi ins Lowboard integriert hast. Auch ansonsten, die Boxen sehen echt hammermässig aus! Woher habt ihr bloss alle diese handwerlichen Fertigkeiten und Material?!


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

zebrastreifen *

#6 Verfasst am 16.11.2011, um 12:59:43



So, ich habe meinem Frontsystem mal eine Behringer DCX spendiert und damit gerade ein wenig rumgespielt. Habe die Reflexports der F8 jetzt verschlossen und aktiv entzerrt.

Die untere Trennfrequenz liegt bei 28Hz mit Butterworth 48db. Nach der Simulation mit WinISD habe jetzt eine 10db Anhebung bei 30Hz (Type: BP, Q: 1,4). Klanglich bin ich eigentlich sehr angetan von der Veränderung, allerdings machen die F8 schon deutlich mehr Hub als vorher und eine 10db Anhebung ist ja auch nicht gerade wenig... Irgendwie scheinen mir aber für die Betrachtung der Maximum SPL in WinISD Parameter zu fehlen. Was sagen denn die Profis dazu? Ich höre zwar keine abnormalen Pegel, aber würde mich doch gern absichern, bevor ich meinen schönen Chassis schade.

Datenblatt der F8:
http://ehighend.de/pdf/swans/f8.pdf

Bisher konnte ich leider nur nach Gehör abstimmen, bei Gelegenheit muss mir wohl mal der Soundfreak mit seinem Messequipment einen Besuch abstatten. Das gemeinsame Bierchen in meiner neuen Bude steht eh noch aus Janis


bearbeitet von zebrastreifen, am 16.11.2011, um: 13:00:19


ferryman

#7 Verfasst am 16.11.2011, um 13:06:59



Eine DCX ohne Messzeug ist halt schon ein Sakrileg. Vor allem wenn man bedenkt dass ein kalibriertes Mikro 25 Euro kostet und nur einen Onboardsound mit Microeingang erfordert.




Lamello rulez :p

DarkSubZero

#8 Verfasst am 16.11.2011, um 16:08:14



Die F8 sind pegeltechnisch ziemlich begrenzt. Mehr als 120dB sind nicht wirklich drin.



FlorianK

#9 Verfasst am 16.11.2011, um 17:12:23



Warum hast du das überhaupt gemacht ? Wie waren den die Gehäuse vorher abgestimmt ? Hattest du auf die Moden reagiert vorher ?
Was sind FR8 ? Sind das die 20cm chassis als Sub ?


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 16.11.2011, um: 17:19:18


zebrastreifen *

#10 Verfasst am 17.11.2011, um 15:34:38



Die alten BR-Gehäuse hatten, wenn ich mich richtig erinnere 40L pro Treiber und eine Tuningfrequenz von 37,14Hz (das Datenblatt der F8 ist in meinem letzten Post verlinkt). Die Gehäuse wurden nicht an den Raum angepasst (bin zwischenzeitlich ja auch umgezogen). Es gab eigentlich keinen akuten Grund zum Wechsel. Da ich aber über den Meinpaketgutschein verdammt günstig eine DCX ergattern konnte, hab ich nicht lange gefackelt. Ist quasi eher eine Zukunftsinvestition aus der ich jetzt schon Nutzen ziehe

Rein vom Gehör her gefallen mir die geschlossenen Gehäuse mit der 10db Anhebung bei 30Hz allerdings noch eine ganze Ecke besser. Irgendwie knackiger und druckvoller.

Aber nochmal zu meiner ursprünglichen Frage: Solange ich keine Störgeräusche höre, ist die 10db Anhebung also in Ordnung?

@ferryman: Welches Mikro meinst du denn für 25€?



TimB

#11 Verfasst am 17.11.2011, um 17:15:32




zebrastreifen schrieb:
@ferryman: Welches Mikro meinst du denn für 25€?


http://lasip.hifi-selbstbau.de/index.php?page=sh...uemart&Itemid=64



"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

ferryman

#12 Verfasst am 17.11.2011, um 18:26:58



Nein, ich meinte die von eltipo (hifi-forum und diy-hifi-forum.eu).

Kosten 30,- mit Versand. Habe selber eins.


Lamello rulez :p

typhson

#13 Verfasst am 17.11.2011, um 22:40:43



Ich habe seit geraumer Zeit vor das von Tim verlinkte Mikro zu kaufen.

Was spricht dafür elipto mal anzuschreiben? Oder was spricht dagegen das von HSB zu nehmen?



ferryman

#14 Verfasst am 18.11.2011, um 13:46:36



Das von Eltipo ist ein dünnes Aluminiumröhrchen mit der Kapsel vorne drin, was sich mit einem geschlitzten Weinkorken optimal in normalen Mikroständern verwenden lässt. Hinten dran ist ein Cinchstecker.

MIR ist das viel sympathischer als das Plastikteil von HSB, zudem denke ich dass die Kapseln eventuell besser sind.

Davon ab - ich kenne eltipo gut, und weiß wie die Kalibrierung abläuft. Ich messe alles mit dem Teil, mein ECM8000 mit MPA 102 mit HSB-Kali bleibt meistens im Schrank - aus Bequemlichkeit.


Lamello rulez :p

Barnie

#15 Verfasst am 03.01.2012, um 16:22:24




TimB schrieb:

zebrastreifen schrieb:
@ferryman: Welches Mikro meinst du denn für 25€?


http://lasip.hifi-selbstbau.de/index.php?page=sh...uemart&Itemid=64


Hab ich jetzt mal bestellt zum Testen. Wenn das Teil was taugen sollte, wird das Behringer samt Preamp verkauft!


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

zebrastreifen *

#16 Verfasst am 03.08.2012, um 12:48:09



Sooo, nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich nun auch ein Mikro von Eltipo hier liegen und mache gerade meine ersten Gehversuche

Besonders im Bassbereich macht mir natürlich die stark asymmetrische Aufstellung bzw. der asymmetrische Raum ansich zu schaffen:

Ausgangslage:


Habe mal testweise ein wenig mit den Filtern der DCX gespielt, um den Bassbereich anzupassen (Ist auf jeden Fall eine ganz schöne Frickelei...):


Nochmal der Vergleich (lila + pink = Ausgangslage):



Und der Wasserfall des angepassten Setups:





Barnie

#17 Verfasst am 10.08.2012, um 19:42:39



Hast du gut hingekriegt! Hast du auch dieses Plastik-Mikro für ein paar Euro gekauft?? Die sind angeblich kalibriert, haben aber eine so extreme Richtwirkung, dass der Schall nur genau von vorne richtig erfasst wird. Sprich, wenn man beide Boxen auf einmal messen will, und das Mic in die Mitte tut, resultiert das mit einem Höhenabfall, so wie in deinen Messungen auch ersichtlich. Deshalb bin ich wieder aufs Mic vom AVR umgestiegen, weil dieses keine Richtwirkung zeigt und es auch im Bass kaum vom kalibrierten abweicht.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 10.08.2012, um: 19:43:15


TimB

#18 Verfasst am 10.08.2012, um 19:49:14



http://www.hifi-selbstbau.de/images/stories/grun...m2/MicCalDeg.png


Es hat auf jeden Fall eine sehr schlechte Haptik da sind die von eltipo doch deutlich besser


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Barnie

#19 Verfasst am 10.08.2012, um 20:03:31



Ja und die Serienabweichungen werden wohl auch nicht vernachlässigbar sein bei so einem Billigklump...


Mein Heimkino

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TimB

#20 Verfasst am 10.08.2012, um 20:12:06



Aber dafür werden die ja kalibriert
Und Ich kann nur für meins sprechen aber der Mikrofon-Frequengang hat sich mit der Zeit stark verändert weshalb Ich jetzt eins von eltipo habe


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Barnie

#21 Verfasst am 10.08.2012, um 21:36:34




TimB schrieb:
Aber dafür werden die ja kalibriert


Ich hab das so verstanden als ob da eines von denen mal kalibriert worden war und nun alle die gleiche Kalibrierungsdatei bekommen. Glaubst du wirklich die kalibrieren für 30Eur jedes Mic?? Ich glaub das nämlich nicht.


Mein Heimkino

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FlorianK

#22 Verfasst am 10.08.2012, um 22:20:44



Falls ihr von HIFI Selbstbau sprecht - ja die Kalibrieren das Mikro. Ich war bei denen und habe meins gleich mitgenommen. Die Messen im Grunde dein "Neues" und vergleichen das mit ihrer RefMess. Dann hast du die Abweichung von deinem Mikro. Für Home Zwecke absolut ausreichend.


Gruß Florian

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typhson

#23 Verfasst am 10.08.2012, um 23:53:03




Zitat:
Glaubst du wirklich die kalibrieren für 30Eur jedes Mic?



Ja, sonst würde es ja nicht 30 Euro kosten.


bearbeitet von typhson, am 10.08.2012, um: 23:53:12


zebrastreifen *

#24 Verfasst am 11.08.2012, um 18:47:02



Nene, ich habe wie gesagt ein Mikro von Eltipo. Die Werte der Kalibrierungsdatei habe ich so gut wie eben möglich in Carma übernommen.

Der Höhenabfall hat mich aber auch schon ein wenig gewundert


bearbeitet von zebrastreifen, am 11.08.2012, um: 18:48:12


zebrastreifen *

#25 Verfasst am 31.08.2012, um 10:05:49



wodurch könnte denn der Höhenabfall ab 5khz zustande kommen?

Ich habe gerade nochmal eine Messung ca. 20cm direkt vor dem Hochtöner und genau auf diesen ausgerichtet durchgeführt. Das Bild ist das Gleiche...



Barnie

#26 Verfasst am 31.08.2012, um 11:03:34



Weil das Mic nix taugt und die Kalibrierung auch nicht!


Mein Heimkino

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FlorianK

#27 Verfasst am 31.08.2012, um 11:08:49



Hast du einmal näher gemessen ? Und - hast du deine soundkarte auch mal auf einen Abfall geprüft ? Du solltest mit Kalibriertem Mikro messen und mit Kalibrierter Soundkarte messen.


Gruß Florian

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zebrastreifen *

#28 Verfasst am 31.08.2012, um 11:39:42



Wie gesagt, ich habe NICHT das Plastikding von Hifi-Selbstbau, sondern ein kalibriertes von Eltipo (das ja nach mehrfachen Aussagen hier gut geeignet sein soll). Die Werte der Kalibrierungsdatei habe ich abgeschrieben und in Carma übernommen.

Eine Messung direkt 20cm vor dem Höchtöner brachte gleiches Bild.

Die Messung meiner Soundkarte sieht so aus:






Barnie

#29 Verfasst am 31.08.2012, um 11:53:11



Dann sind beide sche....!

Hast du ein AVR Mic zur Hand?? Damit könntest du Prüfen ob nicht deine Boxen nen Schaden im Hochton haben...


Mein Heimkino

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FlorianK

#30 Verfasst am 31.08.2012, um 13:38:38



Miss doch mal direkt vor der Membrane ! Da du ja wahrscheinlich nicht in einem Schalltoten Raum mißt wurde ich mal vermuten das es was mit dem Raum oder Schallwand .... Zu tun hat. Im Abhörraum ist sowieso ein leicht abfallender FqG i.O.. Das Gesamtergebnis ist ja nicht schlecht bei dir !Das sind ja ca 3dB Abfall -aber bei über 10KHz. In meinen Augen ein guter FqG - ist aber auch jedesmal vom Hörer und Raum abhängig. Bei mir hört sich ein zu gerader FqG relativ langweilig an. Das Eine ist eine theoretische Zielkurve - das Andere ein Sound der einem auch gefällt. Das kann! Schon mal unterschiedlich sein. Du bekommst bei Messungen im Hörraum auch meist nur einen Durchschnittswert.


Gruß Florian

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bearbeitet von FlorianK, am 31.08.2012, um: 13:44:15


eltipo

#31 Verfasst am 31.08.2012, um 14:36:17



Hallöchen,

ein anderer F-Gang im Nahfeld und im Raum ist eh normal, wenn zebra hier das gleiche misst, dann stimmt schon mal was nicht.

Ebenso machts einen Unterschied, ob man das Mikro direkt auf den Lautsprecher ausrichtet, oder mit der Membran nach oben, das ist schon wichtig zu wissen, da eine Kalibrierungskurve immer nur für eine Messart gültig ist (eben Freifeld oder Diffusfeld).
So kommen dann auch Unterschiede zu den AVR-Mics zustande, die aufgrund der Ausrichtung grundsätzlich Diffusfeldergebnisse liefern.
So viel schon mal vorab, für alles weitere bin ich mit Zebra im Mailkontakt.

Support ist in den 30 Ois für das
Zitat:
Billigklump

nämlich auch mit drin ;-)












FlorianK

#32 Verfasst am 01.09.2012, um 12:36:47



Zu welchem Ergebnis bist du jetzt gekommen ? Hat sich das geklärt ?


Gruß Florian

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eltipo

#33 Verfasst am 01.09.2012, um 12:40:11



Wir arbeiten dran, aber das Messsetup misst korrekt.





zebrastreifen *

#34 Verfasst am 01.09.2012, um 12:59:35



sehr nett von eltipo, dass er mir mit Rat und Tat zur Seite steht.

Wir versuchen das jetzt erstmal so zu klären und dann melde ich mich hier wieder.



FlorianK

#35 Verfasst am 01.09.2012, um 13:01:37



Komischer Weise haben ja viele einen Abfall bei 5KHz.und dann noch mal im Bereich von ca 10/11KHz. Das ist doch bestimmt eine Sache des Raumes.istnauch die Frage wie neutral diemDarstellung bei den Messprogrammen. Stell mal mehr Glättung ein und dumsiehst schon wieder besser aus.Bist dumauch bei HiFi Selbstbau ? Könntest mal Pico fragen woher das kommen könnte - der ist doch der Guru was die Sachen angeht.


Gruß Florian

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eltipo

#36 Verfasst am 02.09.2012, um 21:30:51



Hi Flo,

dieser Abfall bei 5k ist meistens darin begründet, dass zum einen mit wachsender Entfernung der Hochton weniger wird, zum anderen die Messung beider Boxen gleichzeitig ja dann auch selten auf Achse stattfindet.

Bei Zebra isses anders, seine Boxen fallen einfach im Hochton ab.
Lieb wäre mir ja ein M1-Besitzer, der aus der Nähe kommt und seine Kiste mal durchgemessen haben möchte, denn Zebra ist einfach zu weit weg.




FlorianK

#37 Verfasst am 02.09.2012, um 22:21:12



Hatte er den Abfall nicht auch sehr nah ? Ich meinte ja er soll mal noch dichter messen. Den Abfall bei so ab ca 5KHz sieht man ja wirklich bei vielen Hörraummessungen. Bei mir fällt der auch in dem Bereich deutlicher ab. Und noch einmal ab ca 10KHz und dann gehts ab in den Keller.bei mir ollem Sack ist das aber nicht so wild. Habe heute meine HighFish CD wiedergefunden und mal gehört. Meine Segel gehen noch bis ca 12 -13KHz. Darüber nur noch bei mehr Gas.



Gruß Florian

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eltipo

#38 Verfasst am 02.09.2012, um 22:26:05



Wir haben hier 2 Effekte:

Das eine ist der Abfall im Raum und aufgrund der Winkelung.

Das andere ist der Abfall bei den M1, der bei ihm so vorhanden ist.
Aus dem Grund hätte ich gerne eine solche Kiste mal vorm Mikro, um zu sehen, ob der Hersteller-F-Gang nur murks ist.

Ich hatte so einige Swans-Chassis hier....mit den Hochglanzmessungen hatte das nicht viel gemein;-)
Wobei die einzelne Chassismessung ja auch schon nen Abfall zeigt.




zebrastreifen *

#39 Verfasst am 03.09.2012, um 13:29:15



Ja, ich habe auch einige Nahfeldmessungen des HTs durchgeführt. Auch direkt vor der Membran war ein starker Abfall zu erkennen. Es scheint jedoch so, dass das diesem Schallführungsstift in der Mitte des HTs (siehe Bilder Seite 1) anzulasten ist. Auf 15cm Abstand sieht die Sache schon sehr viel besser aus:



Der Abfall am Hörplatz scheint also am Raum zu liegen. Evtl. habe ich auch nicht genau den Sweetspot getroffen, da der RT1C in der Vertikalen äußerst stark bündelt.



FlorianK

#40 Verfasst am 03.09.2012, um 18:39:14



Siehst du - das ist das was ich meinte. Hörraum ist kein Vergleich mit Messraum.so kannst du auch deine Boxen ausmessen.Hälst mal das Mikro direkt vor die Bassmembrane - aber richtig dicht - und dann messen. Dann in die Reflexöffnung und schon weißt du wie die Abgestimmt sind. Muss aber sehr dich passieren , sonst wieder nur Blödsinn.


Gruß Florian

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zebrastreifen *

#41 Verfasst am 10.07.2013, um 19:47:45



Es ist zwar inzwischen was länger her, aber auch bei mir hat sich das ein oder andere getan. Neben einer weiteren Alesis (die momentan noch ungenutzt rumsteht), habe ich meinem Wohnkino einen neuen 55er TV, eine PS3 und ein paar Basotec Platten spendiert. Die alten Shaker in der Couch wurden durch einen Ibeam ersetzt und aktuell plane ich, mich nochmal mit dem Surround-Bereich zu befassen, da ich damit nicht mehr wirklich zufrieden bin. Da ich leider keine Kamera (mehr) zur Hand habe, muss ich aktuellere Bilder bei Gelegenheit mal nachliefern.

Was ich euch aber nicht vorenthalten will, sind meine neuen Lautspecher:
http://www.ebay.de/itm/Bausatz-fur-HighEnd-Stand...h=item35aab376d7

Eigentlich war ich auf der Suche nach ein paar Kompaktlautsprechern für meinen Schreibtisch, bin aber auf ein äußerst interessantes Angebot für fertige Dirigents gestoßen und habe einfach mal zugeschlagen. Verbaut sind jeweils zwei HiVi Research D6.8 und der RT2C. Meine ursprüngliche Überlegung war, die Speaker in Kompakte umzubauen, damit sie auf den Schreibtisch passen... Das habe ich jedoch nicht übers Herz gebracht, aber dazu gleich mehr

Zu allererst habe ich die Dirigent natürlich auf Herz und Nieren getestet, um mich von ihren Klangqualitäten zu überzeugen. Im ersten Durchlauf habe ich sie gegen meine M1 ohne Bassunterstützung antreten lassen. Größenbedingt ist dieser Vergleich natürlich nicht ganz fair, das gebe ich zu. Neben dem fehlenden Tiefgang der M1 fällt jedoch sofort auf, dass die Dirigent mit einer wesentlich höheren Membranfläche und einem höheren Wirkungsgrad auftrumpfen kann. Was da raus kommt, macht schon Spaß. Trommelschläge oder Explosionen werden einem förmlich um die Ohren geknallt, genau wie flirrende Gitarren. Vom RT2C bin ich absolut begeistert. Der Sweet Spot wird zwar im Vergleich zum RT1C nochmal eine Idee kleiner, aber ansonsten ist er ihm meiner Meinung nach in allen Belangen überlegen.

Im zweiten Durchlauf habe ich die M1 über meine DCX laufen lassen, an den Raum angepasst und die Doppel F8-Tower hinzugeschaltet. Auf diesem Niveau ist es natürlich schwer, Unterschiede auszumachen und ich musste aufgrund fehlender Umschaltelektronik jedes Mal von Hand umstecken, was die Sache nicht gerade erleichterte... Dennoch waren Unterschiede erkennbar. Darüber, ob der Wirkungsgrad der Dirigent wirklich bei 90db liegt, kann ich nur mutmaßen, jedoch klingt die Dirigent irgendwie knackiger und spritziger, während die Doppel F8 entzerrt natürlich nochmal mehr Tiefgang liefern. Ich bilde mir zumindest ein, dass die M1 im Hochtonbereich noch einen Tacken prägnanter aufspielen. Ob einem das nun gefällt oder nicht, muss jeder selbst wissen. IMHO spielen beide Lautsprecher schon auf einem sehr hohen Niveau und die tonalen Unterschiede sind nicht wirklich gravierend. Ich wage auch nicht zu entscheiden, welches Konzept mir besser gefällt, aber das muss ich zum Glück auch nicht

Ich war kurz versucht, der Dirigent zu Testzwecken eine Tieftonunterstützung zu spendieren, habe mich aber bewusst dagegen entschieden, da es mir im Anschluss sicherlich schwer gefallen wäre, sie wieder aus dem Wohnzimmer zu vertreiben. Ich denke, mit dem passenden Sub macht die Dirigent mit ihrer großen Membranfläche und dem hohen Wirkungsgrad im Filmbetrieb richtig Spaß, vorausgesetzt, man kommt mit dem verlgeichsweise kleinen Sweet Spot klar.

Für mich war das geplante Einsatzfeld jedoch von Anfang an ein anderes und dort kommen sie jetzt auch zum Einsatz. Da ich größtenteils direkt am PC Musik höre, habe ich den Schreibtisch vom Fenster abgezogen und nun stehen die Dirigent vorerst übergangsweise auf Wasserkästen dahinter und zaubern mir täglich ein Lächeln aufs Gesicht. In einem Zimmer von 13m² ist der Tiefgang auch mehr als ausreichend und Musik hören am Rechner macht endlich wieder Spaß

Hier noch ein Bild der Dirigent. Bitte entschuldigt die miese Bild-Quali.






Barnie

#42 Verfasst am 10.07.2013, um 21:05:49



Echt schöne Boxen! Der TMT erinnert an Dynaudio...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

zebrastreifen *

#43 Verfasst am 11.07.2013, um 10:19:49



Das stimmt, ich war auch fasziniert von der Verarbeitung, als ich sie abgeholt habe, auch wenn ich eigentlich nicht so auf Holzoptik stehe. Deshalb habe ich es auch nicht übers Herz gebracht, das Gehäuse abzusägen. Außerdem wäre das Risiko viel zu hoch, dass sie danach nicht mehr so geil klingen

Könnte mir gut vorstellen, dass 7 Dirigents plus entsprechende Subs eine feine Langzeitlösung für ein hochauflösendes und pegelfestes Heimkino darstellen.

Falls jemand in der Nähe von Göttingen wohnt, kann er sie sich gern mal anhören kommen.

Zur Zeit bin ich noch auf der Suche nach einer neuen Soundkarte, da der analoge Ausgang der onboard Karte mit Sicherheit nicht das gelbe vom Ei ist. Betriebssystem ist Windows 7. Aktuelle Kandidaten sind die ESI Julia oder ESI Maya44. Habt ihr evtl. noch nen Tipp, gerne auch gebraucht und/oder extern?



 Poison Nuke 

#44 Verfasst am 11.07.2013, um 13:59:52



hörst du Störgeräusche über den onBoard Ausgang? Oder kommt außer Musik da nix anderes raus? Weil grundsätzlich können auch die onBoard Karten das Potential von HighEnd Lautsprechern voll ausreizen. Es ist immer wieder eine Streitfrage ob man es wirklich hört, daher bin ich der Ansicht, solange die onBoard Karte keinen hörbaren MIst macht (Rauschen, Knistern, Knattern oder so) sollte man es einfach dabei belassen. Spart Nerven und Geld

die LS gefallen mir auch


greetz
Poison Nuke

zebrastreifen *

#45 Verfasst am 12.07.2013, um 15:56:38



Also Störgeräusche habe ich nicht. Als ich vor einiger Zeit mal eine X-Fi gegen eine onboard Karte gehört habe, fand ich den Unterschied allerdings schon beachtlich. Klang alles dynamischer und der Bassbereich präziser. Allerdings weiß ich nicht, ob da Klangveränderer am Werk waren.



zebrastreifen *

#46 Verfasst am 17.07.2013, um 14:26:39



So, die ESI Juli@ ist auf dem Weg. Und da mein Schreibtisch gerade so schön aufgeräumt ist, habe ich schnell mal ein Bild von meiner Anlage am Arbeitsplatz geschossen. Die zwei weißen Subs sind geschlossene Eminence Delta-15A, die ich mir mal spaßeshalber als Übergangslösung gebaut habe. Tief kommen die nicht wirklich, haben mir aber in Kombination mit meinen alten Revox Kompaktlautsprechern viel Freude bereitet. Seit Eintreffen der Dirigents sind sie komplett überflüssig geworden und kommen demnächst weg.





Barnie

#47 Verfasst am 17.07.2013, um 14:40:16



Das klingt bestimmt anständig! Hatte auch mal einen ähnlichen Aufbau und dank der Seitenwände und der daraus resultierenden Reflexionen ergab sich eine enorme Räumlichkeit, die ich garnicht so schlecht fand.

Übrigens, schöne Palme (rechts) ;-)


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 17.07.2013, um: 14:41:44


 Poison Nuke 

#48 Verfasst am 17.07.2013, um 14:53:40




zebrastreifen schrieb:
geschlossene Eminence Delta-15A, die ich mir mal spaßeshalber als Übergangslösung gebaut habe. Tief kommen die nicht wirklich, haben mir aber in Kombination mit meinen alten Revox Kompaktlautsprechern viel Freude bereitet. Seit Eintreffen der Dirigents sind sie komplett überflüssig geworden und kommen demnächst weg.



sicherlich nicht. Die Delta 15a sind zwar nicht diiee Überflieger-Chassis, aber du musst nur mal etwas messen und per EQ ausgleichen, dann sollten die auch locker eine adäquate Unterstützung darstellen. Klar, komplett ohne EQ spielen die bis 80Hz runter oder so... da ist klar das man nicht viel hört gegenüber den LS



greetz
Poison Nuke

de0815de

#49 Verfasst am 17.07.2013, um 15:31:04




Zitat:
Übrigens, schöne Palme (rechts) ;-)




wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

zebrastreifen *

#50 Verfasst am 17.07.2013, um 17:29:16




de0815de schrieb:

Zitat:
Übrigens, schöne Palme (rechts) ;-)




Nichts gegen meine Palme, die sieht wunderschön aus. Ist eine dieser ganz seltenen Sorte mit den unsichtbaren Blättern und gilt im fernöstlichen Raum als unbezahlbar

Getrennt und entzerrt hatte ich die Subs über Foobar Plugins (xover). Das war natürlich nicht sonderlich flexibel und für alle anderen Anwendungen, sei es Soundcloud oder dergleichen, blieb die Tieftonunterstützung ohnehin aus. Ne DCX wäre da sicherlich die elegantere Lösung, aber irgendwann hat die Vernunft dann doch gesiegt... Vielleicht irgendwann mal, aber dann würde ich den Dirigents auch lieber würdigere Spielpartner zur Seite stellen. Ein weiteres Ärgernis war dieses schöne Brummen, das kontinuierlich aus den Subs kam, wenn der Rechner mit dem Beamer verbunden war, dessen Stromquelle im Nachbarraum liegt. Musste jedes Mal rüber rennen und den ausstecken, wenn ich Musik hören wollte

Aktuell bin ich mit den Dirigents jedoch mehr als zufrieden und ich habe nicht das Gefühl, dass mir untenrum noch was fehlt. Die machen in dem kleinen Raum auch so ordentlich Druck. Die negativen Aspekte der Subs haben in meinem Fall dann doch den Mehrwert überwogen, sodass ich mich entschlossen habe, sie zu verkaufen. Es wird sich ja zeigen, wann ich mal wieder Lust auf was Neues bekomme



 Poison Nuke 

#51 Verfasst am 17.07.2013, um 18:02:57



das Brummproblem ist nicht unlösbar. Du hättest nur ein Lautsprecherkabel an das Gehäuse/Erde von Beamer mit der Erde von dem Verstärker verbinden müssen oder dem Rechner, wo auch immer der Beamer angeschlossen ist.


Wenn es noch nicht festgestanden hätte, hätte ich gesagt, lade dir mal die Demo von DIRAC und entzerre damit den Sub. Das funktioniert dann für alle Anwendungen und die aktuellen Lautsprecher klingen vllt auch noch etwas besser.


greetz
Poison Nuke

zebrastreifen *

#52 Verfasst am 17.07.2013, um 20:10:31



nur kostet Dirac nochmal ne Ecke mehr als ne DCX



zebrastreifen *

#53 Verfasst am 28.09.2013, um 12:04:48



So, es tut sich wieder was. Da ich, wie schon erwähnt, mit meinem Surroundbereich alles andere als zufrieden bin, habe ich mir spontan ein paar Jamo D8SUR geschossen (http://www.jamo.com/speaker-types/surround/?sku=D8SUR).

Mein Raum ist aufgrund der asymmetrischen Anordnung natürlich alles andere als optimal für Dipole ausgelegt, aber erste Testversuche haben mir schon wesentlich besser gefallen, als die aktuelle Situation mit den 8 Mivoc CS/CW 4000. Hier nochmal ein leicht veraltetes Bild der Sitzecke, damals waren noch Victas im Einsatz. Hinter dem Vorhang auf der rechten Seite befindet sich unglücklicherweise noch eine Balkontür, die mich bezüglich der Lautsprecher recht stark einschränkt:



Aktuell überlege ich, ob ich entweder nur die Jamos nutzen oder zusätzlich die 8 übrigen Mivocs als Array hinter der Couch anbringen soll, um ein möglichst geschlossenes Klanbild zu erhalten:



Was meint ihr denn dazu? Lohnt es sich, für die Mivocs einen Ständer zusammen zu basteln oder sollte ich lieber gleich darauf verzichten? Heute wird nochmal nachgestrichen und morgen werde ich dann hoffentlich die Jamos anschrauben. In der Bedienungsanteilung wird empfohlen, die Jamos entweder an der Decke zu verschrauben oder in etwa 2m Höhe an den seitlichen Wänden. Ich habe mich für die seitlichen Wände entschieden, wobei mir 2m Höhe spontan doch etwas hoch erscheint...



Mr.Ampere

#54 Verfasst am 29.09.2013, um 15:40:47



Hallo

Ohne hier alles gelesen zu haben (hohle ich bei zeiten nach) hänge ich mich hier mal dran.

Im Surroundbereich habe ich das selbe Problem, mich würde die Lösung mit Array hintern Sofa auch interessieren. Als 6.1, und links und rechts noch 2 Reas auf Ständer.



MfG

Mr.A

Andreas87

#55 Verfasst am 29.09.2013, um 23:36:21



In meiner Anfangsphase hab ich alle LS, die ich hatte, angeschlossen...nur um zu wissen, wie es ist Surround-Sound zu haben...

Grundsätzlich fand ich's unglaublich toll!!!

...erst später fiel es -für mich- mehr und mehr hörbar ins Gewicht, dass meine Surroundkanäle nicht mit den gleichen Chassis/LS bestückt waren...

Also wenn du grad bissl zu viel Freizeit und Lust zu basteln hast, nur zu! Für ein "just-for-Fun-Projekt" geht das allemal

...klanglich mit den Jamos mithalten, werden die Mivocs aber auf keinen Fall - und du wirst den Unterschied auf kurz oder lang raushören. ...und dann wirst du entweder komplett auf den 6. Kanal verzichten und das Projekt abbauen, oder das Projekt führt dich (wie mich damals)zu der Erkenntnis, dass dir der hintere Surround nochmal mehr Spaß bringt und wirst aufrüsten.


"Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."


zebrastreifen *

#56 Verfasst am 06.10.2013, um 15:57:01



so, es hat ein wenig gedauert, da ich mir erstmal Werkzeug organisieren müssen, aber jetzt steht das Array endlich.
Anfangs war ich auch mehr als skeptisch, dass die klanglichen Unterschiede zu den Jamos einfach zu groß sind, aber nach ausgiebigem Testen muss ich sagen, dass der räumliche Zugewinn die Nachteile doch überwiegt. Macht wirklich verdammt viel Spaß im 6.1 Betrieb und sobald ich das Array abschalte, fehlt hintenrum einfach was.




Bei mir hat sich aber auch sonst seit dem letzten Stand einiges getan. In erster Linie natürlich neue Technik
Hier ein Bild vom Surroundbereich, der Joker ist auf eine Leinwand gedruckt, die ~2,5cm Basotect verdeckt. Ich werde die Dicke aber die Tage nochmal verdoppeln.



Hinter den Frontlautsprechern stehen 18cm starke Basotect Absorber und hinter der Smirnoff Flagge ist ein 5,5cm dicker Absorber versteckt. Ist zwar noch nicht besonders viel, aber ein Anfang ist gemacht und ich muss mal sehen, wie ich in Zukunft noch ein paar wohnraumfreundliche Absorber unterbringen kann.
















blindside85

#57 Verfasst am 06.10.2013, um 18:25:12



Ist die Türe hinter dem linken LS jetzt tabu?





zebrastreifen *

#58 Verfasst am 06.10.2013, um 19:04:03



jo, hatten wir schonmal. Ist seit dem Einzug zu... Wer braucht auch schon 4 Türen im Wohnzimmer... Eine wäre toll



blindside85

#59 Verfasst am 06.10.2013, um 19:48:09



Gefällt mir aber sonst ganz gut

Vielleicht kannst du die Absorber hinter den LS höher und breiter machen, irgendwas schickes und an die Decke evtl. auch



 Poison Nuke 

#60 Verfasst am 06.10.2013, um 20:07:46



hm, das Surroundarray strahlt gegen den Vorhang ?

eigentlich ist das weniger optimal, eine glatte Wand ist da schon besser... weil jetzt geht da einiges an Hochton verloren. Auch wenn es optisch sehr unauffällig ist
Ok eigentlich sollte der Winkel auch mehr Richtung Wand sein, damit man weniger vom Direktschall der LS hört.
Eventuell eine Holzverkleidung oder so hinten an die Wand machen, als Art umlaufenden Stuck oder so.


PS: warum machst du links und rechts nicht auch zwei kleine Arrays aus den gleichen Lautsprechern? Damit hättest du ein homogenes Klangfeld hinten und es würde insgesamt besser klingen.


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 06.10.2013, um: 20:08:26


zebrastreifen *

#61 Verfasst am 06.10.2013, um 20:29:42



Natürlich erreiche ich dadurch, dass das Array gegen den Vorhang strahlt keine optimalen Ergebnisse, aber Ziel der Maßnahme war es in erster Linie, dieses hässliche Gebilde irgendwie zu verstecken. Vorher hatte ich 4 Speaker hinten auf einem Ständer und je 2 seitlich als Direktstrahler, wobei das linke Array an einem beweglichen Holzständer neben der Couch befestigt war. Das war wirklich mehr als störend, wenn man zur Balkontür wollte und sah einfach zum aus.
Ist vielleicht auf dem folgenden Bild was besser zu sehen, dass ich im hinteren Bereich stark eingeschränkt bin was die Aufstellung angeht. Hinter dem Vorhang verstecken sind an der Rückwand Fenster und Heizung und an der Seite eben die Balkontür. Sicherlich ist es jetzt immer noch nicht optimal, aber klanglich gefällt es mir doch nochmal deutlich besser als vorher und wohnraumtechnisch ist diese Lösung auch wesentlich vorteilhafter, sowohl was den Platz als auch die Optik angeht. Mit dem Winkel des Arrays habe ich ein wenig gespielt, es schien mir zumindest so, dass ich mit dem steileren Winkel in Zusammenspiel mit den seitlichen LS, die ja recht hoch hängen, die besten Ergebnisse erziele.





Barnie

#62 Verfasst am 06.10.2013, um 21:04:25



Kriegst du von den Jamos überhaupt noch was mit?? Hängen die nicht zu hoch? Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die so weit ausser Achse noch anständig klingen.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#63 Verfasst am 07.10.2013, um 07:24:50



hm, ist halt blöd.
könnte mir höchstens ein auf Schienen verschiebbares Brett vorstellen, dass automatisch zusammen mit dem Vorhang zur Seite gleitet, wenn man raus will.
und für die eine Seite mit der Balkontür entsprechend eine Konstruktion an der Wand, die sich um 90° nach oben dreht und dann in eine Parkposition geht in der man sie nicht sieht.


PS: mir fällt ja jetzt erst auf, ihr habt exakt die gleiche Couch wie wir auch
nur mit roten statt weißen Kissen und einer extra Verlängerung


greetz
Poison Nuke

blindside85

#64 Verfasst am 07.10.2013, um 16:22:08



Was sind das eigentlich für Backsurrounds?

Allerdings kann ich mir den Nachhall in dem kahlen und unbedämpften Raum überhaupt nicht vorstellen


bearbeitet von blindside85, am 07.10.2013, um: 16:24:32


zebrastreifen *

#65 Verfasst am 13.10.2013, um 17:54:49




Barnie schrieb:
Kriegst du von den Jamos überhaupt noch was mit?? Hängen die nicht zu hoch? Kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass die so weit ausser Achse noch anständig klingen.


Die hängen jetzt auf etwa 1,8m Höhe und klingen da eigentlich recht gut. In der Bedienungsanleitung wird eine Höhe von 2m oder eine Montage an der Decke empfohlen.


blindside85 schrieb:
Was sind das eigentlich für Backsurrounds?


Das sind die Mivoc CS/CW 4000


@ Poison: So ähnliche Gedanken hatte ich auch schon. Hinter der Couch ein nach oben fahrbarer Ständer und seitlich eine Klappkonstruktion oder eben ein Array an Stahlseilen, das ich von der Decke herunterlassen kann. Allerdings habe ich dann doch den Konstruktions- und Kostenaufwand gescheut und mich dazu entschieden, mal die Dipole zu testen. Vielleicht irgendwann mal, aber für den Augenblick bin ich damit erstmal zufrieden und es ist definitiv eine klangliche Steigerung zu der reinen Mivoc-Lösung.

Ja, der Raum ist wirklich sehr kahl und wird auch mein nächster Ansatzpunkt sein. Die ersten Absorber haben schonmal einiges gebracht, aber da geht sicherlich noch mehr

@ Poison: Hast du die Couch von Speedy übernommen? Ich meine mich zu erinnern, dass er auch mal so eine hatte?! Ist wirklich hammer bequem das Teil, meistens will ich gar nicht mehr aufstehen, wenn der Film durch ist Die bringt glücklicherweise auch nochmal einiges an Absorbtionsfläche mit, ohne die es wahrscheinlich gar nicht ertragbar wäre in meinem Raum. Ich überlege auch immer wieder mal, ob ich sie nicht aufschneiden und komplett oder zumindest die Lehnenkonstruktion mit Steinwolle füllen soll!?



 Poison Nuke 

#66 Verfasst am 13.10.2013, um 21:05:14



dafür kenn ich die Lehnenkonstruktion zu wenig, ich hab die Couch nie geöffnet oder mal von unten gesehen. Aber so wie ich es von außen vermute, ist es ein Kasten aus vermutlich 16mm Spanplatten oder so? Da würde Dämmung nicht viel bringen, weil da nix weiter mehr reinkommt. Die Couch selbst hat ja schon genug Einfluss.


greetz
Poison Nuke

zebrastreifen *

#67 Verfasst am 15.10.2013, um 12:57:19



gestern Abend nochmal reingeschaut. Du hast recht, die Lehnenkonstruktion ist ein durchgängiger Kasten, der nur nach unten hin offen ist. Allerdings werden die Polster der Sitzfläche lediglich durch Gummibänder gestützt, die am Außenrahmen befestigt sind. Da ließe sich also noch etwas machen. Werde ich mir mal durch den Kopf gehen lassen, ich habe aber auch noch 1-2 andere Ideen



zebrastreifen *

#68 Verfasst am 27.11.2013, um 20:37:16



So, der Rotel ist weg und wurde gegen einen Denon X4000 getauscht. Ich arbeite ja eh mit externen Endstufen und im Stereomodus konnte ich eigentlich (ohne direkten Vergleich) keine Unterschiede feststellen. Aber die ganze Surroundabstimmung ist nochmal wesentlich besser geworden. Ich war anfangs skeptisch, aber die automatische Einmessung arbeitet echt super.

Um die Jahreswende möchte ich mich nochmal mit dem Thema Absorber befassen. Knapp 8m² Basotect sind bereits vorhanden und ich habe noch 2 alte Schaumstoffmatratzen von meinen Eltern abgestaubt.
Aktuell sieht das Vorhaben wie folgt aus:

1) Die Schaumstoffmatratzen kommen direkt unter die Sitzflächen der Couch. Der Schaumstoff ist ja jetzt eh vorhanden und somit habe ich quasi geschenkte Absorptionsfläche

2) An die Frontwand direkt hinter die Lautsprecher würde ich deckenhoch 10-15cm starke Basotect Absorber bauen. Jeweils in einem Holzrahmen, mit Abstand zur Wand und indirekter Beleuchtung. Das Ganze jeweils so breit, dass die linke Tür komplett verdeckt wird.

3) Abhängig von der Breite und Dicke der Absorber hätte ich evtl. auch noch genügend Material für ein kleines Deckensegel im Frontbereich übrig.

Was haltet ihr davon?



zebrastreifen *

#69 Verfasst am 08.12.2013, um 18:49:59



Eigentlich wollte ich gestern nur kurz die Bude aufräumen, aber in dem Zuge habe ich mich dann auch gleich mal über die Couch hergemacht. Nachdem ich gefühlte 2 Millionen Tackernadeln entfernt hatte, sah das ganze so aus:



Die Lehnen sind auch nur mit 3mm HDF Platten und entsprechenden Streben aufgebaut. Insgesamt habe ich 2 90er Matratzen sowie einige weitere Polster zurechtgeschnitten und im Sofa verstaut. Der Schaumstoff kommt ursprünglich aus einem Wohnwagen und ist ziemlich leicht, technische Daten habe ich aber leider nicht zur Hand.

Mir ist leider erst im Nachhinein aufgefallen, dass ich so beschäftigt war, dass ich total vergessen habe, weitere Bilder vom Bau zu machen. Die kompletten Sitzfächen von 2 Elementen sind jetzt mit insgesamt 24cm dickem Schaumstoff bestückt und durch die Füße erhalte ich knapp 10cm Abstand zum Boden. Die Reste habe ich dann in der Lehnkonstruktion verbaut, hier komme ich auf bis zu 45cm Schaumstoff.


Und anschließend sämtliche Maßnahmen wieder unsichtbar gemacht, mehr WAF geht nicht




 Poison Nuke 

#70 Verfasst am 09.12.2013, um 07:17:57



die Lehnen bestehen wirklich nur aus 3mm starken HDF Platten?
und ich hab mich da regelmäßig drauf gestellt, jetzt bekomm ich doch etwas Angst

Ich frag mich gerade, wie es sich machen würde, wenn man den unteren Bereich "saugend" mit Schaumstoff füllt, sodass man in den Sitzbereichen nicht mehr "durchhängen" kann. Dann würde man auf der Kanten zwischen beiden Hälften, die ja eigentlich die mittlere Position ist, eventuell nicht immer zur Seite wegrollen


du hast nicht zufällig eine vorher- Nachher Messung vom Nachhall gemacht?


greetz
Poison Nuke

zebrastreifen *

#71 Verfasst am 10.12.2013, um 21:28:01




Poison Nuke schrieb:
die Lehnen bestehen wirklich nur aus 3mm starken HDF Platten?
und ich hab mich da regelmäßig drauf gestellt, jetzt bekomm ich doch etwas Angst


Das Gleiche habe ich mir auch gedacht. Ich will nicht wissen, wie oft ich darauf schon rumgeturnt bin...

Mit Messungen kann ich erstmal nicht dienen, hab zur Zeit mein Equipment nicht hier. Werde das aber beizeiten nachholen. Als Vergleich muss dann die alte Messung herhalten.



zebrastreifen *

#72 Verfasst am 31.01.2016, um 17:58:00



Es ist zwar inzwischen schon einige Zeit her, aber ich wollte mich doch auch mal zurückmelden. Dafür diesmal auch etwas länger

Vor ein paar Wochen habe ich ein Angebot für ein Paar gebrauchte Achenbach Son-B MK2 entdeckt, ein Lautsprecher, der in Erfahrungsberichten immer in höchsten Tönen gelobt wird und der mich schon seit einigen Jahren sehr fasziniert. Eigentlich wollte ich mir diesen Speaker irgendwann mal gönnen, aber aus einer Laune heraus habe ich einfach mal zugeschlagen.

Zu Hause angekommen habe ich direkt mal meine anderen Lautsprecher zu einem Vergleich herangezogen. Ganz außen sind meine aktuellen teilaktiven Swans, in der Mitte der Bautsatz Dirigent (Entwickler ist ehighend) und ganz innen dann die SONs. Letztere hatten von der Aufstellung her mit Abstand das schlechteste Stereodreieck, aber das war auf die Schnelle einfach nicht anders machbar.



Um bestmöglich vergleichen zu können, habe ich alle Lautsprecher im Pure Direct Modus laufen lassen und sämtliche Equalizer Einstellungen bei den teilaktiven Swans entfernt, daher auch der etwas welligere Frequenzgang verglichen mit den vorherigen hier im Thread. Alle Speaker liefen auf Large und ohne Sub. Ich habe etliche Stunden damit verbracht, unterschiedlichste Musikrichtungen zu hören und habe immer wieder umgeschaltet und die gleichen Passagen nochmal gehört. Am Ende hat sich aber ein recht einheitliches Bild für mich ergeben.

Über meine teilaktiven Swans habe ich ja bereits einiges geschrieben, daher möchte ich auch nicht nochmal im Detail darauf eingehen. Grundsätzlich würde ich diesen Speaker aber als den filigransten der drei beschreiben. Die Dirigent (auch dazu habe ich auf der letzten Seite schon etwas zu geschrieben) klingt allgemein sehr ähnlich, aber im direkten Vergleich nicht ganz so filigran und feinzeichnend wie ich finde. Was hier besonders negativ aufgefallen ist, war das mörderische Dröhnen im Bassbereich, da die Abstimmung in meinem Raum voll auf eine Mode trifft, das sieht man auch in den Messungen unten. Generell ist aber auch die Dirigent ein äußerst ansprechender Lautsprecher und wenn ich hier über klangliche Unterschiede spreche, sind es wirklich nur Nuancen.

Das Gleiche habe ich anfangs auch gedacht, als ich das erste Mal die SONs laufen lassen habe, das allerdings ohne einen direkten Vergleich. Daran merkt man einfach, dass der Raum eben einen enormen Einfluss auf das Klanggeschehen hat. Was mir aber direkt aufgefallen ist, ist der unglaubliche Antrieb und die enorme Membranfläche und das wurde beim direkten Vergleich auch nur allzu deutlich… Wie soll ich es beschreiben, Musik klingt natürlich immer noch nach Musik und generell auch sehr ähnlich aber sämtliche Instrumente scheinen hier einfach zu wachsen. Oder andersrum gesagt, insbesondere Trompeten oder Schlagzeuge verkommen irgendwie zu Kinder-Instrumenten wenn ich auf die anderen Lautsprecher wechsle. Die Achenbach Lautsprecher spielen einfach so direkt, so unangestrengt, so etwas habe ich bisher noch nicht gehört. Es macht einfach unglaublich Spaß, damit Musik zu hören und man fühlt förmlich, wie sich bspw. ein Schlagzeug Solo kontinuierlich steigert, man erlebt es quasi mit. Das schaffen die anderen beiden Lautsprecher in der Form nicht und genau das war auch immer einer der wenigen Punkte, die mich bei meinen Swans gestört haben. Zwischenzeitlich habe ich immer mal wieder mit den größeren Klipsch Serien geliebäugelt, die ja dafür bekannt sind, irgendwie mehr „Spaß“ machen. Allerdings hat mir da auch immer etwas gefehlt, da ich hier das Feinzeichnende, Filigrane einfach vermisst habe, das mir an meinen Swans so gefällt. Die SON vereint für mich beide Welten - sehr feingeistig und äußerst brutal, wenn es darauf ankommt. Wie gesagt, das ist wirklich Meckern auf höchstem Niveau, aber für mich dennoch eindeutig wahrnehmbar und führt dazu, dass die SON-B nun dauerhaft Einzug in mein Heimkino erhalten werden. Bei Herrn Achenbach kann man sich für einen so erstaunlichen Lautsprecher nur bedanken

Im Folgenden einige Vergleichsmessungen, allerdings alle nur vom linken Kanal:
- Rose = Swans Dirigent (ehighend Bausatz)
- Lila = Teilaktive Swans
- Türkis = Achenbach SON-B MK2









Und der Wasserfall der SON-B. Bis etwa 250 Hz sieht der eigentlich recht gut aus, wie ich finde. Durch ein großflächiges Deckensegel aus Basotect konnte ich hier einiges erreichen.



Festzuhalten bleibt hier aber nochmal, dass das jetzt nur ein Quick-and-Dirty Setup war. Unter 200 Hz wird mein Frequenzgang doch etwas wellig und die Senke knapp unter 50 Hz macht mir ziemlich zu schaffen. Wenn die SONs geeignete Ständer bekommen haben und auf Ihrem endgültigen Platz stehen, werde ich mich mal der Optimierung annehmen. Die Reflexrohre werde ich verschließen und ihnen einen passenden Sub als Spielpartner zur Verfügung stellen. Da habe ich mit XT32 und der Behringer Weiche mehr Möglichkeiten, den Frequenzgang halbwegs gerade zu biegen.

Stellt sich allerdings die Frage, welcher Sub hier geeignet wäre. Die Omnes Audios sind zwar fürs Heimkino ganz nett, aber einfach viel zu träge für die SONs. Da muss schon was aus dem PA-Bereich her. Ich will einfach einen schönen, knackigen Bass, auf die tiefsten Oktaven verzichte ich gerne, wenn ich dadurch mehr Präzision bekomme. 35 Hz reichen absolut aus. Wenn man sich die Messungen ansieht, sieht man auch, dass ich bei etwa 30 Hz eine ziemliche Erhöhung habe, selbst die SON, die eigentlich wesentlich früher abfallen sollte, weist hier nochmal einen deutlichen Buckel auf.

Am liebsten wären mir 2 geschlossene Subs, die ich in die bestehenden 65-70-Liter Gehäuse der aktuellen Subs einbauen könnte. Einfach die Front aufdoppeln und dadurch die Reflexrohre verschließen und fertig. Behringer DCX und genügend Alesis RA-500 wären ja vorhanden. Ich weiß, das schreit eigentlich nach einer „größeren“ Lösung, aber ich zögere aktuell etwas, da sich erst in ein paar Monaten entscheidet, wie lange ich noch in der aktuellen Wohnung bleiben werde. Bei dieser Lösung schiele ich etwas auf den Kappa 12a, der ja bereits mehrfach hier im Forum verbaut wurde. Meint ihr, zwei reichen aus, um meine SONs bei gehobener Zimmerlautstärke zumindest ansatzweise zu unterstützen? Die Option hätte den Vorteil, dass ich auf lange Sicht einfach nochmal 4 Kappas nachrüsten könnte, wie gesagt, die Alesis stehen eh rum.

Bei einem kompletten Neubau wären die Alternativen natürlich größer... Die Precision Devices Serie, insbesondere der PD.1550 gefallen mir sehr gut und auch den JBL 2226 möchte ich nochmal in die engere Auswahl nehmen, nachdem ich beim Verkäufer der SONs das Vergnügen hatte, diesen mal hören zu dürfen. Das wäre allerdings dann schon wieder Bassreflex-Lösungen, bei denen mir meine fiese Mode in die Suppe spucken könnte.

Geschlossen wäre mir eigentlich am liebsten. Von sehr leistungshungrigen Treibern möchte ich hier Abstand nehmen, da meine Elektrik noch aus der Steinzeit zu kommen scheint und mein halber Kreislauf an einer uralten 15A Sicherung hängt. Das ist sowieso schon etwas kritisch…

Über Anmerkungen und Empfehlungen würde ich mich wie immer sehr freuen.



alexanderdergroße

#73 Verfasst am 03.02.2016, um 11:05:55



Ich würde sagen wenn schon, denn schon..

Passend zu den Sons

http://lsv-achenbach.de/kits/forte15.htm

oder der hier

http://www.traumboxen.de/ad-audio/scb15g80.htm

http://www.diy-hifi-forum.eu/forum/showpost.php?p=148893&postcount=27

Das ist dann auch was für längerfristig.





zebrastreifen *

#74 Verfasst am 03.02.2016, um 17:39:13



Ja, der Forte15 wäre zugegebenermaßen schon ein feiner Sub. Allerdings kostet der auch gleich fast so viel wie ein PD2150...

Den A&D werde ich mir aber auch nochmal genauer ansehen, danke für den Tipp. Ich frage mich nur, ob ich nicht bspw. (auch langfristig) mit 6 Kappa 12a vergleichsweise gut fahre, insbesondere wegen der verteilten Aufstellung. Wie gesagt, auf die letzten paar Herz untenrum kommt es mir gar nicht an.

Noch eine Anmerkung zu meiner SON. Meine Weiche ist leicht modifiziert, statt den Widerständen ist zur Hochtonabsenkung ein Autotransformer von Werner Jagusch verbaut worden. Mein Vorbesitzer hat den Hochton nach seinen Vorlieben etwas zurückgenommen (siehe auch die Messung ab etwa 1500 Hz). Der Rest der Weiche entspricht dem Original von Dieter Achenbach. Ich muss zugeben, dass mir der Begriff Autotransformer bis dato völlig unbekannt war. Was haltet ihr denn von einer solchen Lösung? Die Trennfrequenz soll davon unbeeinträchtigt sein und der Hochtonpegel würde sich ja relativ einfach anpassen lassen. Ich bin aktuell noch unschlüssig, ob ich die Weiche zurückrüste und weiter mit dem Autotransformer fahre.



FlorianK

#75 Verfasst am 04.02.2016, um 07:47:46



Nach deinen Messungen würde ich sagen die Achenbach wird sich am besten anhören. Kann ich mir sehr gut vorstellen.
Als Basslösung würde ich die den HSB 21" vorschlagen. Kann man in relativ kleine Gehäuse von ca 130Liter verbauen. Zur Gehäuseabstimmung kommt dann noch der Raumgewinn und du hast eine recht klare und mächtige Basswiedergabe. Habe ich mehrfach gehört und bin sehr überzeugt davon. Und das Chassis kostet nicht einmal viel. Wichtig nur - du musst den Sub entzerren können. Klingt richtig entzerrt top das Teil.


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

alexanderdergroße

#76 Verfasst am 04.02.2016, um 10:48:48



Robert hat doch die Kappas bei sich, denke das ist sicherlich auch eine gute Option. Würde dann aber auf 8 gehen, 6 lassen sich schwer verteilen auf eine Endstufe.

Wenn es nicht um Platzprobleme geht, würde ich das einem großen Treiber vorziehen. Ein 21Zöller sind ca. 4 12 Zöller, allerdings 4 zu 1 Antrieb



zebrastreifen *

#77 Verfasst am 05.02.2016, um 12:19:19



Den HSB 21 bzw. HKM XX21 muss man natürlich auch immer auf dem Schirm haben. Da ließt man viel Gutes drüber und er wurde ja auch hier im Forum schon mehrfach sehr erfolgreich verbaut. Wenn auch meist in ziemlich verrückten Mengen

Bei einem geschlossenen und halbwegs kompakten Gehäuse müsste ich den allerdings sehr stark entzerrren und bräuchte daher Einiges an Leistung. Auch wenn ich selten über gehobener Zimmerlautstärke höre, wäre da wahrscheinlich schon etwas Größeres als die Alesis angebracht, selbst wenn ich die gebrückt betreibe.

Wie gesagt, Behringer DCX und 3 Alesis RA sind vorhanden und sollen auch weiter genutzt werden. Aus diesem Grund auch die Möglichkeit mit den 6 Kappas.

Ich weiß, es klingt schon fast etwas langweilig, bei dem was hier sonst so gebaut wird, aber ich überlege aktuell, ob ich nicht erst mit zwei 12 Zöllern anfange. Das hätte den Vorteil, dass ich die alten Gehäuse einfach weiterverwenden könnte und nicht direkt das gesamte Rack abreißen müsste. Wäre halt nur die Frage, was von 2 Kappas entzerrt in einem geschlossenen Gehäuse in einem 22m² Raum zu halten ist...

Nur, damit es nicht in Vergessenheit gerät: Was haltet ihr denn generell von der Autotransformer Geschichte bei den SONs?



Daxter

#78 Verfasst am 06.02.2016, um 13:07:44



Hey Schwarze Achenbachs...die sehen genauso aus wie meine

Ich habe gleich geahnt, dass die SONs bei dir bleiben...ich liebe meine auch wie vom ersten Tag noch:daumen

Als kleiner Tipp noch: Experimentiere unbedingt mit Aufstellung und Einwinklung..da hat sich bei mir sehr viel noch getan. Darf ich fragen aus welcher Ecke von Deutschland du kommst? Mich würde evtl. mal interessieren wie die sich bei dir anhören.



FSK 12 - Der Gute kriegt das Mädchen
FSK 16 - Der Böse kriegt das Mädchen
FSK 18 - Alle kriegen das Mädchen

bearbeitet von Daxter, am 06.02.2016, um: 13:08:56


FlorianK

#79 Verfasst am 07.02.2016, um 20:33:04



Du schreibst du hörst selten über Zimmerlautsträke.
Du schreibst dir reichen um die 35 Hz.
Dann wäre für eine der besten Lösungen der HSB21 - ganz einfach.
Mess mit den Boxen die zu zu Hause hast einmal durch wo du die Störmoden hast.
Danach würde ich die HSB bauen und in ein entsprechendes Gehäuse bauen. Ich kann das nur raten !!
Die Teile spielen super locker. Absolut im Hintergrund - sind aber mit einer unglaublichen lässigkeit da wenn sie gebraucht werden.
An deiner Stelle würde ich mal die Publikationen von Diskus-GL durchlesen aus der HSB Seite. Das hat mit Bollerbass oder Mulmig nichts zu tun.
Von wo kommst du ? Wenn du aus dem Bereich Düsseldorf Köln bist kann ich dir mal einen Hörtermin besorgen.


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

zebrastreifen *

#80 Verfasst am 11.02.2016, um 13:29:16



So, jetzt erstmal mal 2 Fragen mit einer Klappe schlagen: Ich komme aus dem Raum Göttingen.

Zum Experimentieren mit den SON bin ich leider noch nicht gekommen. Da wo sie jetzt stehen, stehen sie hinter der Leinwand. Deshalb höre ich noch mit den alten. Muss mir demnächst erstmal ein paar Ständer bauen, damit ich sie in Betrieb nehmen kann.

@FlorianK: Der große 21er Treiber gefällt mir irgendwie immer besser Ich muss mir dazu nochmal eingehend Gedanken machen und mal gucken, ob bzw. wie ich das alles stellen könnte.

Mit der Publikation von Diskus-GL meinst du sicherlich das HSB-Forum?! Darauf habe ich keinen Zugriff


bearbeitet von zebrastreifen, am 11.02.2016, um: 13:31:45


zebrastreifen *

#81 Verfasst am 13.02.2016, um 09:14:05



Und weil es gerade so schön ist, hier noch ein paar Bilder vom Bau meines Deckensegels. Ist etwa 2x2,30m groß, 10cm Basotect mit knapp 4 cm Deckenabstand. Beleuchtung erfolgt über 3 Philips Hue Stripes, die jeweils separat angesteuert werden können.









FlorianK

#82 Verfasst am 13.02.2016, um 14:51:42



Dann solltest du auch mal Tests mit Dirac durchführen. Da wirst du erst einmal ein blaues Wunder erleben.


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

tapsel

#83 Verfasst am 16.02.2016, um 15:39:21



Wow, das sieht aber chic aus!

Es würde mich sehr interessieren wie sich das Deckensegel messtechnisch bei dir auswirkt. Hast du vielleicht vorher/nachher Messungen von der Nachhallzeit und ETC?



zebrastreifen *

#84 Verfasst am 16.02.2016, um 20:52:52



Vielen Dank für das Lob

Oben war ja nur ein Wasserfall der SON zu sehen, daher habe ich gerade nochmal die Swans durchgemessen. Der welligere Frequenzgang der neuen Messung ist dadurch zu erklären, dass ich diesen bei der alten Messung mit der DCX gerade gebogen habe. Aktuell habe ich nur einen Filter zur Bassentzerrung drin. Daher sind die Messungen leider nur bedingt vergleichbar... eine andere Vergleichsmessung habe ich aber leider nicht mehr


Die alte Messung ist natürlich schon etwas her. Das war vor sämtlichen Akustik-Maßnahmen. Seitdem wurde die Couch mit Schaumstoff ausgefüllt (siehe Post #69) und ein großflächiger 6cm Absorber hinter dem linken Lautsprecher platziert (siehe #72), das hatte aber eher optische Gründe, um die totgelegte Tür zu verdecken. Ganz neu ist jetzt das Deckensegel hinzugekommen. Verschweigen möchte ich hier nicht, dass seit der letzten Messung auch 1,2 Dinge im Raum umgestellt wurden.


Es freut mich aber dennoch zu sehen, wie die Nachhallzeit zurückgegangen ist, insbesondere auch im Bereich 150-500 Hz. Verwundert bin ich jedoch über die Unterschiede um 30 Hz. So tief sollten meine Maßnahmen eigentlich nicht reichen


Wasserfall vorher:



Wasserfall nachher:




tapsel

#85 Verfasst am 16.02.2016, um 22:03:01



Herzlichen Dank für die Screenshots, man erkennt auf jeden Fall das sich etwas getan hat. Die Unterschiede im Tiefton kommen zum Teil sicherlich auch durch die schlechte Auflösung der alten CARMA Version bzw. die für damalige CPUs sinnvoll gewählte FFT Größe. Inzwischen fast 10 Jahre später lassen sich Raumakustikmessung doch genauer auswerten.

Die alten Messungen sollte man auch mit CARMA 4 öffnen können, da lässt sich im Wasserfall dann deutlich mehr erkennen. Für echte Raumakustikanalysen (Nachhallzeit RT60, ETC, usw.) solltest du aber neue Messungen mit der aktuellen Version durchführen.

Die Nachhallzeit kannst du dir dann unter akustische Parameter anzeigen lassen [Nachhallzeit (RT60) - T30]. Über das "Zahnrad" gibt man noch das Volumen bzw. die Maße vom Hörraum/Wohnzimmer ein und sieht anhand der empfohlenen Toleranzgrenzen ob es im Hörraum etwas bei bestimmten Frequenzen zu optimieren gibt. Per Default werden die Empfehlungen nach Hunecke Raumakustik für Hifi und Heimkino angezeigt. Alternativ kann man sich auch die Grenzen nach EBU (European Broadcasting Union) für Tonstudios anzeigen lassen …je nachdem wie "trocken" man sein Hörraum haben möchte.



zebrastreifen *

#86 Verfasst am 20.02.2016, um 14:35:58



@ tapsel: Vielen Dank für deine Ausführungen zu Carma 4. Damit werde ich mich wohl zukünftig nochmal genauer auseinander setzen und dann je nach Ergebnis nochmal gezielt weiter optimieren. Wirklich optimal wird es in dem Raum aber aufgrund der Asymmetrie sowieso nie werden....

Vorerst werde ich mich aber darauf konzentrieren, mein Setup umzubauen. Die SON sollen dauerhaft Einzug ins Heimkino erhalten, neue Subs müssen her und höchst wahrscheinlich werde ich mir auch noch eine weitere SON als Center besorgen. Da mir momentan aber einfach die Zeit für solche Maßnahmen fehlt, wird das sicherlich noch ein wenig dauern.



Barnie

#87 Verfasst am 20.02.2016, um 18:40:37



Was kostet denn so ne SON??


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Daxter

#88 Verfasst am 20.02.2016, um 23:45:24



Der Bausatz ohne Gehäuse beläuft sich auf ca. 2800€


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Barnie

#89 Verfasst am 21.02.2016, um 00:41:55



Okay... Muss mir diese Idee wohl ganz schnell wieder aus dem Kopf schlagen...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Daxter

#90 Verfasst am 21.02.2016, um 09:21:11





Ich hatte damals auch die Klipsch RF7 MK2. Jeder hat mir gesagt, besuch doch mal den Dieter Achenbach. Die Preise die ich dort gesehen habe, waren für mich zu der Zeit nicht zu erreichen und hab mir deshalb wenig Sorgen gemacht und bin hin gefahren.

Naja, zwei Monate später standen sie dann bei mir


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