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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Lautsprecher \ Welchen Einfluss hat der Abstand Hochtöner - Mitteltöner?


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 13.01.2011, um 07:47:04



Hallo,

inspiriert durch ferrymans Projekt:
http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=6128

würde ich gern mal im Allgemeinen auf den Einfluss des Abstandes der Schallzentren eingehen.


Es ist ja bekannt, dass eine Punktschallquelle ideal wäre und viele Hersteller bieten Lösungen an wo der Hochtöner axial vor dem Mitteltöner ist.


einer der akustisch interessantesten Lösungen, wo gleichzeitig auch noch auf eine konstante Abstrahlcharakteristik bis in den Tiefstonbereich geachtet wird, ist die MEG RL901K
http://www.me-geithain.de/studio/index.php?optio...%A9%3Dde&lang=de


wobei der imposanteste Lautsprecher zu dem Titelthema sicher dieser hier ist:
http://www.cabasse.com/us/range/artis/la-sphere/

technisch denke auch mit der ausgereifteste und durchdachteste von allen, konnte da nix zu bemängeln finden bisher, vor allem weil im Endeffekt alles ein großes Chassis ist ohne großen Versatz und damit auch das Abstrahlverhalten automatisch konstant werden muss.



nur andererseits, ich hab diese beiden populären Vertreter gehört, aber auch soetwas wie die Avantgarde Trio
http://www.avantgarde-acoustic.de/hornlautsprech...d=5&t=einleitung

bei der der Abstand der Schallzentren ja nun doch erheblich ist.



wenn ich ehrlich bin, ich persönlich konnte bei diesen und bei anderen Lautsprechern persönlich nie eine "schärfere" Schallquelle hören, bzw bei normalen Lautsprechern eine unschärfere Darstellung. Für mich kam es immer exakt vom LS.


Höre ich vllt nur die falsche Musik oder weiß ich nicht auf was ich hören soll oder wie wirkt sich der Abstand nun überhaupt aus?


greetz
Poison Nuke

FlorianK

#2 Verfasst am 13.01.2011, um 08:17:49



Das kann man so einfach gar nicht sagen. Es gibt da ja wirklich millionen von Publikationen und jede hat etwas was heraussticht - sie ist die einzig Ware
Insgesamt zu bewerten ist, das - sagen wir mal durch das zentrische - ausgerichtete Bauen eine sagen wir mal punktuelle Quelle erzeugt werden soll, die eine bestimmte Abstrahlchrakteristik erfüllen soll.Eigentlich soll der Lautsprecher - so die Meinung der HErsteller ( im Gegensatz zu anderen Konstruktionen ) den Schall abstrahlen und so im Raum verteilt werden das man ihn eben nicht orten kann und eine zeitgleiche Abstrahlung erfolgen soll. Cabasse baut ja schon seit bestimmt .... 30 - 40 Jahren vom Aussehen eigentlich sehr konservative LAutsprecher ( der nun nicht obwohl das hatten wir auch schon mal in den 80er )und die vor allem auch sehr gut im Klassischen Bereich klingen. Sehr musikalisch.Die haben die Zeitrichtigkeit schon vor jahrzenten eingebaut - das waren andere schon froh das ihre Kleber halten . Aber - und das meine ich nicht negativ sondern einfach mal als Aussage: alle haben es nicht geschafft.Ob das Invinity - Backes & Müller - Avangarde - Tannoy - Lowhter - BMS - oder auch gerade der MAnger - und wie sie alle hießen / und heißen.Bei dem einen waren es die schweren Membranen - beim anderen die eigene Konstruktion wie zB Koaxe. Was für mich zählt ist der egienliche KLang des Fertigproduktes - und da haben sie alle noch nicht das Endziel erreicht.
Bei vielen ist es auch oft eine Manipulation des Hörers - man geht hin - sieht den Lautprecher - und sagt / denkt ihm direkt Eigenschaften zu - die er gar nicht hat.Also in Richtung Phantomquelle.
Das ist alles eine Mischung aus messbarem - aber auch Voodoo. Sonst würde es zig Hersteller geben - die das Alles schon erfüllen könnten.
Aus der Theorie ( Technischer Aufbau ) müßte sich sonst eine Avangarde - oder Manger sch... anhören. Aber das Gegenteil ist der Fall.
Und auf der anderen Seite müßten sich zB Koaxe super anhören - und da gibt eseigentlich noch gar keine 100% Lösung.
Wie immer - von allem etwas



Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 13.01.2011, um: 08:19:58


hifi-killer

#3 Verfasst am 13.01.2011, um 19:17:11



der abstand zum nächsten treiber hat eigentlich nur im übernahmebereich wirklich große bedeutung, da der trennfequenzton von beiden treibern gleichermaßen abgestrahlt wird! je tiefer die übernahmefrequenz um so geringer die relevanz des abstandes.
meist wird der -3db punkt genommen, der dann von beiden treibern abgestrahlt die 0db erreicht.
doch werden insbesondere bei hohen trennfrequenzen abstandsbedingte inteferenzen erzeugt!
bei PA koaxen ist es meist eine 1kHz trennung, die somit bei 15cm abstand noch irrelevant bleiben . doch leider sind konstruktionsbedingt die hörnchen nicht großgenug! bei koaxialkonstruktionen die höhergetrennt werden sorgt die hintereinander angebrachte spule für den selben negativen efekt
eine 2 wegekombination mit koaxtreibern ist meist nicht wirklich optimal, besser ist es den TM bereich konventionell und den MT und Ht koaxial zu betreiben, mit einer konstrukion bei der die spulen wirklich koaxial und auch in der selben entfernung zum hörer plartiert sind! technisch war das lange ein problem, da die magneten zu groß waren um das zu verwirklichen! inzwischen gibt es diese starken neodym magnete die somit eine möglichkeit bieten könten das zu verwirklichen.
ALSO LOS IHR HERSTELLER

andererseit ist bei einer aktiven weiche eine höhere trennschärfe möglich und das koaxial system kann bei übernahme mit entsprechendem phasenwinkel angeglichen werden.
für einfachere konstruktionen empfihlt es sich eher ein frequenzloch in kauf zu nehmen als eine durch interferenzen endstehende überhöhung! löcher hört man nicht so stark.


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

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