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PN's Forum \ HiFi \ Anlagen unserer Mitglieder \ Barnies Arbeitszimmeranlage


Barnie *

#1 Verfasst am 02.03.2011, um 14:08:01



Salut!

Ich wollte mir in meinem Arbeitszimmer eine kleine aber feine Stereokette hinstellen. Das beste Resultat im Bass ergibt sich messtechnisch wenn die Boxen ganz an der Wand stehen. Mitten/Höhen sehen dann aber entsprechend düster aus... Deshalb denke ich nun über einen Wandeinbau nach. Ich dachte ich könnte eine Rigipswand vor die eigentliche Wand reinziehen und die Boxen darin versenken. Das ganze wäre fast Nahfeld - das Stereodreieck wäre ca. 1.5m gross. Jetzt stellen sich folgende Fragen:

1. Wand gerade bauen und nur Hochtöner zum Hörplatz anwinkeln oder die Wand gleich links und rechts schräg bauen - so ähnlich wie hier: http://galerie.magnetofon.de/albums/userpics/10084/weiss.JPG

2. Normale Boxen verwenden (hätte ich schon) und dann die 6db Überhöhung aufgrund des Wandeinbaus per EQ breibandig entzerren oder gleich spezielle Wandeinbauboxen nehmen wie z.B. die hier: http://www.canton.de/de/prohouse/inceiling/produkt/inceiling880.htm (andere Empfehlungen??)


Was meint ihr, ist das ganze überhaupt sinnvoll - wo sehr ihr Vor- und Nachteile??

Danke & Grüsse
Barnie


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 02.03.2011, um: 14:08:45


de0815de

#2 Verfasst am 02.03.2011, um 19:03:51



die geschichte zur variante 1 kennste?
der hatte das auch nicht ohne grund gemacht. dahinter hat er dann die bässe versteckt recht perfekt wäre es dann sicher noch mit einer schönen leinwandfront.
jedenfalls war das alles nachvollziehbar und das ergebnis nicht nur optisch bombe

ich befürchte das normale lautsprecher mehr sinn machen? vor allem haste die ja schon.


Der Weisheit letzter Schluss ist das, was letzten Endes unwiderlegbar ist, um zu überleben, und muss nicht die Wahrheit sein, wenn es sich nicht lohnt zu überleben. Insofern waren die Dinosaurier nicht der Weisheit letzter Schluss. by www.deweles.de

ferryman

#3 Verfasst am 02.03.2011, um 19:08:50



Hallo Barnie,

Wandlautsprecher gehen ausgezeichnet. Ein Wandeinbau ist viel zu aufwändig, flach gebaute Boxen genügen.

Wand gerade bauen, Hochtöner nicht einwinkeln. Superhochtonabfall entzerren.

Sorgt für guten Energiefrequenzgang. Eingwinkeln der Boxen kostete bei mir die Tiefe in der räumlichen Abbildung.

Viele Grüße,
Julian


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 02.03.2011, um: 19:09:31


Barnie *

#4 Verfasst am 02.03.2011, um 21:09:48



Wieso dann überhaupt noch eine Wand bauen? Ich kann sie ja direkt an die bestehende befestigen oder nicht? Du meinst schon sowas hier oder:

http://www.nubert.de/index.php?action=product&id=30&category=80

http://www.canton.de/de/hifi/ergo/produkt/ergo610.htm


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

ferryman

#5 Verfasst am 02.03.2011, um 21:12:35



Ja, eigentlich schon. Ich hatte das jetzt aber so aufgefasst, dass Du selber bauen wolltest


Lamello rulez :p

Barnie *

#6 Verfasst am 02.03.2011, um 21:19:51



Bei einem "echten" Wandeinbau" hätte ich das evtl. auch, aber wenn ich Wandlautsprecher nehme, ist es fast einfacher fertige zu nehmen... Wieso, hättest du einen Vorschlag?

Ist es nicht so, dass bei wandnaher Aufstellung "normaler" Boxen alle Frequenzen unter dem Bafflestep ziemliche Phasensauerei und Interferenzen erzeugen? Das war eigentlich der Grund warum ich überhaupt über einen Wandeinbau nachgedacht habe...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

ferryman

#7 Verfasst am 02.03.2011, um 21:27:06



Nun, ich frickel seit gut einem halben Jahr an einem Wandlautsprecher. 40cm breit, 60 hoch und 16 tief.

Das Ganze spielt in der jetzigen Version wirklich beeindruckend gut. Das Konzept entschärft Platzprobleme, und die frühen Reflexionen in Einem. Kann man dann noch auf der Rückwand (also in Abstrahlrichtung...) effektive Absorber anbringen...

Wie weit hast Du es nach Ulm?


Lamello rulez :p

Barnie *

#8 Verfasst am 02.03.2011, um 21:40:02



Also keine Interferenzen und Phasenprobleme im Grund-/Mittelton aufgrund der Wand??

Bis Ulm sind es ca. 3 Stunden, aber ich kann in nächster Zeit leider nicht weg...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

ferryman

#9 Verfasst am 02.03.2011, um 21:49:19



Wenn Du einen Lautsprecher mit wenig Bautiefe und großer Breite auf der Wand aufbringst, und vielleicht noch den Übergang verstetigst (also Radius oder Fasen), werden sich die Probleme in engen Grenzen halten.

Ich regle das mit Acourate und BruteFIR.

Schade, dass Du nicht wegkannst. Die Einladung steht aber...


Lamello rulez :p

Barnie *

#10 Verfasst am 02.03.2011, um 22:04:54



Danke für die Einladung aber ich habe hier einen 5Wochen alten Säugling, der mich momentan völlig absorbiert...

Hmmm... So breit sind die Fertigboxen natürlich nicht... Auch seh ich grad, dass die untere Grenzfrequenz der Nuline bei über 100Hz liegt und da ich keine Subs verwenden will, kommt sie also eh nicht in Frage.

FIR und Acourate ist mir zu aufwendig, ich nutze einen Behringer ULTRACURVE PRO DEQ2496 als Wandler - evtl liesse sich auch damit was bewerkstelligen...?

Aber was meinst du eigentlich genau mit:
Zitat:
und vielleicht noch den Übergang verstetigst (also Radius oder Fasen)



?


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 02.03.2011, um: 22:05:46


ferryman

#11 Verfasst am 03.03.2011, um 09:42:08



Nun, jeder Lautsprecher hat mit Kanteneffekten zu kämpfen. Das kann man angehen durch breite Fasen oder Radien an den Schallwandkanten, Avalon als berühmtes Beispiel, oder ala Nautilus.

Beim Wandlautsprecher vermeidet man selbige Probleme von vornherein. Jetzt sind wir aber zu faul um einen Wandlautsprecher zu bauen, und klatschen einfach flache Lautsprecher vor die Wand. Die Kanten sind immer noch da, jedoch rutschen die Kanteneffekte wie Bafflestep in einen Frequenzbereich, wo die "Stufe" von in meinem Fall 16cm nicht mehr ins Gewicht fällt.

Es bleibt aber eine "scharfe" Kante. Wenn man die jetzt flach zur Wand auslaufen lässt, kommt man sicher weiter ans Optimum. Ich persönlich habe drauf verzichtet. Bei einem Abhörwinkel von 30° oder noch mehr (!) ist das eh nicht soo problematisch.

Das ganze Konzept ist doch recht unkonventionell (oder wer stellt sich 3-Wegeboxen mit 20cm TT ins Nahfeld vor die Nah-se?), wer entzerrt den Superhochtonabfall einer 28mm Kalotte bis 30°? Aber es geht erstaunlich gut. Ich experimentiere ja weiter, mit einer großen Mitteltonkalotte und einem 19mm Hochtöner.

FIR und Acourate sind nice to have. Sie tragen das gute Ergebnis sicherlich mit. Ich habe aber ein (nach meinen Maßstäben höchstwertiges), konventionell mit einem IIR-Lautsprechermanagementsystem gefiltertes Aktivsystem nachträglich mit Acourate-Filtern korrigiert und gegengehört. Die positiven Unterschiede sind zweifelsfrei erkennbar, aber doch gering.

Wie willst Du die Trennung machen? Hast Du keine DCX?

Freut mich, dass mal wieder jemand bereit ist, selber ein bischen was zu bauen.



Lamello rulez :p

Barnie *

#12 Verfasst am 03.03.2011, um 12:21:12



Was die Kantenproblematik betrifft, wäre es dann doch besser gleich die vorhandenen Boxen in eine Wand zu verbauen oder übersehe ich da was? Dann bliebe einzig das "Problem" der Pegelerhöhung unterhalb des Bafflestep - was sich mit dem Behringer kompensieren lassen müsste, meinst du nicht?

Das wäre bei mir wohl die einfachste Lösung weil ich die Boxen schon habe. Eine Rigipswand kostet ja nicht die Welt...

Was ich dich noch fragen wollte - was meinst du hiermit:
Zitat:
Wand gerade bauen, Hochtöner nicht einwinkeln. Superhochtonabfall entzerren.

Sorgt für guten Energiefrequenzgang. Eingwinkeln der Boxen kostete bei mir die Tiefe in der räumlichen Abbildung.



Andy aus dem Casaforum meinte damals nach dem Wandeinbau seiner K&H, dass er die räumliche Tiefe vermisse - meinst du evtl. auch das??

Ach ja, eine DCX habe ich auch ja.


Mein Heimkino

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bearbeitet von Barnie, am 03.03.2011, um: 12:21:43


ferryman

#13 Verfasst am 03.03.2011, um 12:38:43



Hallo Barnie,

Ich habe auch davon gehört, dass ein Wandeinbau bei der Wiedergabe die Illusion räumlicher Tiefe unmöglich machen soll.

Meine On-Wall Lautsprecher machen das aber vorzüglich, als wäre die Wand nicht da. ich hab die Teile dann mal eingewinkelt, und schon was das Geschichte. Ich führe das auf den verringerten (!) Diffusschall zurück. Die Meinungen hier im Forum, der Diffusschall wäre ach so böse, und sowas könne ja garnicht funktionieren / exakt abbilden usw... kann ich nicht teilen.

Weil das Thema eben offenbar schwer diskutierbar ist, mache ich lieber die Einladung zu einer Vorführung.


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 03.03.2011, um: 12:39:25


FlorianK

#14 Verfasst am 03.03.2011, um 22:15:30



Na ihr Schrauber
Geht ihr wieder listige Dinge an ? Barnie mach das richtig und nicht halbseiden !! Ich habe mal vor Jahren Chassis direkt in eine Ständerwerkwand eingebaut. Das war absolut super ( kann man nicht pauschal sagen - weiß ich ! ). Zur räumlichen Tiefe kann ich nichts mehr sagen - ich weiß nur das die Lautsprecher ganz sauber rüber kamen. Kann man schlecht beschreiben - sie klangen mehr feinzeichnend - milder ( ich weiß scheiß Beschreibung ).Kann dir das nur empfehlen. Die HT / MT waren kalotten und der Bass ein Normalo - und der hatte kein Gehäuse sondern einfach in die Wand eingesetzt. Die Trennung zwischen dem Linken und Rechten waren baulich bedingt - da waren hinter der Wand Aufkantungen ( die aber untereinander nicht dicht waren ). Wenn du die Energie aufbringen kannst bau das mal !
Ferry hat ja auch schon etwas ähnliches mit seinen Wandlautsprechern - ich glaube aber richtig ohne Kanten - in die Wand wäre sein Ergebnis noch besser.

Julian - war dein Ergebnis mit oder ohne eine Anwinkelung besser ?


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 03.03.2011, um: 22:18:45


ferryman

#15 Verfasst am 04.03.2011, um 11:12:07



Ohne Anwinkelung ist das Ergebniss deutlich besser.

In die Wand einlassen ist in dem Zimmer hier sinnlos, da zuviel Aufwand, und wo steht dann der Bildschirm?




Lamello rulez :p

FlorianK

#16 Verfasst am 04.03.2011, um 11:21:08



Das mit dem anwinkeln - gut - hatte ich auch so gedacht.
Wenn du es richtig machst - Monitor gleich mit in die Wand. Alles flächenbündig. Kommt doch cool !!!


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
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Barnie *

#17 Verfasst am 05.03.2011, um 10:50:38



Ich werde noch warten und zuerst noch so experimentieren - evtl. mit Absorbern an der Wand zwischen den Boxen. Beim Wandeinbau mache ich mir Sorgen um meine geliebte Tiefenwirkung, die ich an Stereo eigentlich am meisten schätze...


Mein Heimkino

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ferryman

#18 Verfasst am 05.03.2011, um 11:00:06



Hallo Barnie,

hast Du die Möglichkeit, die Wand in deinem Rücken massiv zu bedämpfen?


Lamello rulez :p

Barnie *

#19 Verfasst am 05.03.2011, um 11:07:33



In meinem Rücken?? Nein.


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ferryman

#20 Verfasst am 05.03.2011, um 11:12:15





So schauts aktuell bei mir aus. Bedämpft ist nur nach links der blöde Schrank. In meinem Rücken befindet sich großflächig 10cm Glaswolle.


In der Amplitude fehlt die Mikrofonkalibrierung, daher die Badewanne. Bei der Entzerrung wird diese selbstverständlich berücksichtigt.
Der Subsonic bei 15hz ist überflüssig, ohne läufts linear bis gaanz runter.



Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 05.03.2011, um: 11:13:39


Barnie *

#21 Verfasst am 05.03.2011, um 19:08:56



Sieht gut aus! Der Tiefgang ist ja krass bei so kleinen Chassis... Und der Nachhall ist genial. Das Ganze sagt allerdings nix über die Tiefenstaffelung aus...

Hab heut noch ein bisschen rumprobiert - weniger angewinkelt klingt es tatsächlich räumlicher. So sieht's bei mir aus, allerdings noch sehr unaufgeräumt :







Mein Heimkino

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FlorianK

#22 Verfasst am 05.03.2011, um 19:15:23



Barnie@ - das klingt schon allein besser wenn die Bespannungen und Gitter vor den Chassis weg sind. Besorg dir doch mal einfach zwei große Spanplatten und setzt die Chassis da ein - du wirst dich wundern. Nimmst du zwei OSB Fußbodenplatten und schraubst die Chassis aus deinen ??? Canton oder was ist das ? Einfach mal ein Versuch.


Gruß Florian

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bearbeitet von FlorianK, am 05.03.2011, um: 19:16:08


ferryman

#23 Verfasst am 05.03.2011, um 19:59:36



Hoi Barnie,

Zweimal den Kleinen hier noch dazu:

Ohne Entzerrung in den Keller.

Ja, der Nachhall ist wohl gelungen.

Tiefenstaffelung kann man wohl nicht messen


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 05.03.2011, um: 20:00:00


Barnie *

#24 Verfasst am 05.03.2011, um 20:08:10



Na das erklärt einiges... Ich will da keinen Sub mehr - ich will "echtes" Stereo bis in den Bass. Ob mans hört sei dahin gestellt. So wie es jetzt klingt, ist es ok. Der FG ist ganz akzeptabel finde ich und der Bass bzw. Kickbass kickt ganz schön!

@Flo
Das Gitter hab ich extra drauf - mildert etwas den ansonsten manchmal etwas harschen Hochton der Canton.


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bearbeitet von Barnie, am 05.03.2011, um: 20:08:51


manollo139

#25 Verfasst am 05.03.2011, um 20:08:22



Julian, er meint mit der Tiefenstaffelung im Prinzip soetwas wie ein Wasserfall diagramm vom Nachhall.
Da deins nichts über die Staffelung auf zeit und db aussagt.

Gruß Manu


Interessengemeinschaft DIY Hifi
DIY-Hifi-Forum

Barnie *

#26 Verfasst am 05.03.2011, um 20:09:43



Ne, ich meine mit Staffelung die 3D Stereodarstellung - die räumliche Tiefe sozusagen. Er versteht mich schon richtig..


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FlorianK

#27 Verfasst am 05.03.2011, um 20:22:58



Mano@ ich glaube nicht das Julian das gemeint hat ! Das wäre auch mehr in Richtung Laufzeit.

Barnie@ besorg dir doch aus der Bucht einfach mal ein paar gute chassis gebraucht zB die visa G 20 SC ist ganz gut. Dazu noch passende MT und Bass - fertig. Kostet nicht die Welt und hört sich meiner meinung nach um Längen besser an als die Cantons.
Was haben die Canton für Membranmaterial ?


Gruß Florian

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bearbeitet von FlorianK, am 05.03.2011, um: 20:23:51


Barnie *

#28 Verfasst am 05.03.2011, um 20:34:10



Ich finde die Cantons ehrlich gesagt recht gut. Ich hatte ja lange Zeit die ADAM P11A und andere Studiomonis hier als Vergleich und die Cantons sind echt nicht schlecht! Mir gefallen sie.


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manollo139

#29 Verfasst am 05.03.2011, um 20:39:34



Mhh räumliche Tiefe messen.. Interessant!
Wie wärs mit nem Thread dazu?

Müsste man halt ne Stereo messung vom hörplatz machen. Und iwie versuchen daraus dann was über Räumlichkeit zu ermitteln :D
Meint ihr nicht, das das möglich sein könnte?


Interessengemeinschaft DIY Hifi
DIY-Hifi-Forum

FlorianK

#30 Verfasst am 05.03.2011, um 20:47:18



Räumliche Tiefe kannst du nicht messen ! Das ist ein akustischer Eindruck.


Gruß Florian

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Barnie *

#31 Verfasst am 05.03.2011, um 21:00:30




FlorianK schrieb:

Was haben die Canton für Membranmaterial ?



http://www.canton.de/de/hifi/ergo/produkt/ergo670dc.htm


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FlorianK

#32 Verfasst am 05.03.2011, um 21:08:49



Ja danke. Hatte ich mir schon gedacht. Metallkalotte.Die sind in einer bestimmten Lautstärke nervig. Ich weiß - Pauschalaussage und somit Müll - aber bis jetzt war das bei allen Lautsprechern die ich so gekannt habe, dass die Besitzer nach einer Zeit davon gesprochen haben das die nerven. Der riesen Vorteil den die haben ist das sie sich leise sehr sauber anhören. Die klingen in meinen Augen wie so ein Zwischending von Kalotte und Horn. Ich hatte auch schon verschiedene - unter anderem auch mal verschiedene Ausführungen mit den DSM Typen von Visaton. Dagegen klingen mir die Stoff oder Gewebekalotten zu müde. Die G Type von Visa hört sich aber sehr neutral an - für einen Versuch sind die recht gut geeignet. Oder auch Focal - erste Sahne. Invertkalotte.
Sorry - ich wollte nicht deine Boxen angreifen !! das ist ja nun mal Geschmacksache !!


Gruß Florian

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bearbeitet von FlorianK, am 05.03.2011, um: 21:09:35


Barnie *

#33 Verfasst am 05.03.2011, um 21:39:59



Sehr gut beschrieben! Ein Kenner wie ich sehe. Der Klang ist echt spritzig, frisch, dynamisch und sehr klar. Sogar der ADAM AMT hat nicht ganz so lebendig geklungen wie die Canton Kalotte - obwohl er ansonsten in allen Belangen besser war. Deshalb winkle ich sie nicht ganz auf den Hörplatz ein - das sorgt zusammen mit dem Gitter für einen milderen Hochton, der dann auch bei hohen Pegeln nicht weh tut. Im Wohnzimmer hab ich übrigens zwei grössere Modelle derselben Baureihe und auch da bin ich sehr zufrieden.

Und du darfst meine Boxen angreifen soviel du willst. Solange es nur bei den Boxen bleibt...




Mein Heimkino

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bearbeitet von Barnie, am 05.03.2011, um: 21:40:24


Barnie *

#34 Verfasst am 16.03.2011, um 13:20:00



Hat jemand mal konktrete Chassisempfehlungen fuer Einbauspeaker bis total 500eur fuer ein Stereopaerchen? 50Hz sollten damit machbar sein und Pegel fuer Nahfeld, also nix Extremes.


Mein Heimkino

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ferryman

#35 Verfasst am 16.03.2011, um 14:41:14



Omnes Coax CX 3.0
Monacor SP8 150 Pro

Je ca. 50€, damit jederzeit noch unter deiner Vorgabe. Alternativ natürlich nach oben alle Optionen, aber am Coax kommst erstmal nicht vorbei wenns um Nahfeld geht.

Prinzipiell haste aber noch unzählige Varianten. 50mm Mitteltonkalotten, wie die Morel MDM 55, die Hochtonfolie BG Neo 3...
Im Tiefton, wieso die Grenze bei 50hz? Tiefbass ist relevant für die Räumlichkeit.

In welche Richtung solls denn gehen? Kompromissreduzierter Dreiweger? Highend-Zweiweger?


Lamello rulez :p

Barnie *

#36 Verfasst am 16.03.2011, um 15:43:51



50Hz weil das eine reine Stereokette sein soll und ich keine Subs will, denn die machen die Raeumlichkeit kaputt imho. Ausserdem "verlahmt" alles unter 40-50Hz den Bass meiner Erfahrung nach.

Zwei- oder Dreiweger ist mir egal. Hi-End klingt gut.


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bearbeitet von Barnie, am 16.03.2011, um: 15:44:46


manollo139

#37 Verfasst am 16.03.2011, um 16:30:51



Ich bin auch der meinung wie Julian.
Ansonsten gibt es für den Mittelton noch die Monacor MSH 115/116.
Dann die schon genannten MDM55 von Morel. Dann gibts die RS52 von Dayton.
Das wär von meiner seite eine Mitteltonauswahl, die man im Nahfeld realisieren könnte.

Tiefton kommen die SP8 in frage (sind ja PA Chassis, kann also kleine optische unterschiede geben, wie z.b. minimale membranverfärbungen oder ähnliches)
Dann gibt es die Mivoc MW8, finde ich Haptisch nicht gut.
Dann gibt es z.b. Monacor SP10 PA. Sahen echt gut verarbeitet aus und sind sogar günstiger als die SP8.

Zum hochton... dort bietet sich das Neo 3 Bändchen an. Ist der einzige Bändchenhochtöner, der in einem solchen Projekt sinvoll einsetzbar ist (Baugröße, Trennfrequenzen, Klirr)
Dann scheint die Vifa Keramikkalote schon zu empfehlen zu sein, da Julian durchgehend am schwärmen ist...




Zum Thema Tiefbass muss ich sagen, dass es sein muss! Mindestens bis 30hz herrunter.
Ich habe meine Schreibtisch LS ja mit mehreren Einstellungen getestet. Um wirklich das gefühl von einem Raum zu bekommen braucht man einfach die tiefen Frequenzen. Sonst hört es sich immer so Leer an. Als wenn da nen Typ auf ner Wiese seine Songs spielt. Da kommt einfach nichts bei rüber. (ich hoffe ihr merkt, dass ich etwas übertreibe, aber es macht mit mehr tiefgang schon deutlich mehr spaß)



Darf ich mal nach deinen Abhörlautstärken fragen. Denn das könnte schon interessant sein.



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ferryman

#38 Verfasst am 16.03.2011, um 18:33:59




Zitat:
50Hz weil das eine reine Stereokette sein soll und ich keine Subs will, denn die machen die Raeumlichkeit kaputt imho. Ausserdem "verlahmt" alles unter 40-50Hz den Bass meiner Erfahrung nach.

Zwei- oder Dreiweger ist mir egal.


Auf der Basis kann ich dann keine Empfehlung abgeben. 50hz aufwärts ist für mich Partybass (der 100db aufwärts auch Spaß macht), kein Hifi, schon garnicht im Nahfeld.
Ich hatte meine Wandis erst auf 40hz entzerrt, dann kamen die Subs dazu. Ich denke also, mir ein Urteil bilden zu können :X

Unter gewissen Umständen würde ich 40hz als Grenze in Kauf nehmen. Keinesfalls darüber. Aber das musst Du wissen

Von Subwoofern redet übrigens noch kein Mensch.

Die SP8 erfüllen dann alle deine Anforderungen.


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 16.03.2011, um: 18:34:42


Barnie *

#39 Verfasst am 16.03.2011, um 19:28:33



Okay, mit 40Hz kann ich leben.Und eure Empfehlungen eignen sich alle bedenkenlos fuer den Wandeinbau? Muss ich da eigentlich noch hinter der Wand ein Gehaeuse fuers Volumen bauen oder reicht einfach ins Rigips reinschrauben?


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manollo139

#40 Verfasst am 16.03.2011, um 20:48:50



Fürn Bass ist nen gehäuse Pflicht!
Für ht... brauchts denk ich nix.. Fürn Mt ists abhängig davon was du nimmst. Bei nem MSH 115 würd ich nen gehäuse nehmen. Beim MDM55 brauchts kein eigenes gehäuse!


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FlorianK

#41 Verfasst am 18.03.2011, um 20:14:55



Barnie@ in der neuen Timmi sind interessante Sachen für dich. Einmal mein Favorit-HT von Focal in einem Center. Das vorgestellte Centerchen könnte ein guter Ansatz sein für dein Projekt.
Und: In der Ausgabe ist auch eine interessante Ausführung mit einem wohl neuen Waveguide von Visaton. Ist vielleicht auch für Ferry als Info ganz interessant. Mit dem Waveguide kommt dann wohl in der nächsten Ausgabe ein Vorschlag.
Und - jede Menge Breitbänder. Ganz gut die Ausgabe !
Auf den ersten Seiten gleich wieder ein netter Beitrag zu meinem Hoflieferanten Günter Damde. Wird kurz berichtet das er einen FW8xx in der Vorführung hat. Schade etwas zu weit nach Saarbrücken - .... oder mal sehen vielleicht doch.....


Gruß Florian

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Barnie *

#42 Verfasst am 27.06.2011, um 10:32:32



Ist zwar kein Wandeinbau geworden, aber es geht immer noch ums "Arbeitszimmer" - daher kein neuer Thread.

Also, ich hab mir am Wochenende mal die neuen KEF Q300 geholt, um sie mit meinen Ergos zu vergleichen. Im moment habe ich in meinem Arbeits-/Gästezimmer vier Ergo Standboxen stehen und das ist einfach Overkill für den kleinen Raum. Deshalb die KEFs. Der Vergleich ist sehr interessant. Bisher konnte ich folgendes raushören: (Vergleich mit der kleineren Canton Ergo 700DC - Vorgänger der aktuellen Ergo 670)

Die Canton klingt etwas diffuser und distanzierter als die KEF. Im Direkten Vergleich könnte man meinen, dass die Canton mit einem feinen dezenten Hall versehen ist. Dadurch klingt sie irgendwie livehaftiger. Die KEFs klingen trockener und direkter. Die Mitten sind mehr ausgeprägt und die Objekte sind etwas genauer umrissen. Dafür lösen sie die Höhen nicht ganz so fein auf wie die Canons. Die Cantons haben etwas mehr Glanz im obersten Hochton. Allerdings übertreiben sie da auch etwas, was dazu führt, dass sie bei scharfen Aufnahmen und hohen Pegeln etwas spitz und aufdringlich klingen können. Die KEFs sind da etwas gutmütiger, wofür ich vor allem bei lauten Pegeln sehr dankbar bin. Dafür klingen die Cantons bei moderaten Pegeln schillernder. Im Bass klingen die KEFs einen Tick härter, was allerdings auch am begrenzten Tiefgang liegen kann. Die Cantons reichen grössenbedingt etwas tiefer hinab, was bei manchen Aufnahmen bemerkbar ist und bei anderen wiederrum überhaupt nicht auffällt. Durch den erweiterten Tiefgang klingen sie allerdings auch etwas weicher im Bass als die KEFs.

Pegelmässig geben sich die beiden nicht viel. Es ist schon erstaunlich wie die KEFs Dampf machen können. Für eine Kompakte echt nicht schlecht, wobei sooo kompakt sind die auch wieder nicht... Insgesamt sind sie für den Preis absolut top!! Auch wenn sie optisch nicht an die alten Serien rankommen. Von der Verarbeitung her, sieht man den Cantons ihre höhere Preisklasse an. Klanglich spielen sie aber +/- in derselben Liga würde ich sagen.

Und was ist nun besser?? Keine Ahnung! Es ist echt schwer zu sagen was besser ist und was schlechter. Sie haben beide Vor- und Nachteile. Ich denke aber trotzdem, dass ich die KEF behalten werde - aus praktischen Gründen schon. Hinten werden es dann vielleicht sogar die kleineren Q100.

Gruss
Barnie




Mein Heimkino

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bearbeitet von Barnie, am 27.06.2011, um: 10:40:19


Barnie *

#43 Verfasst am 07.08.2011, um 19:33:12



So, ich hatte die Schnauze voll von der Wandaufstellung - null Tiefenwirkung! Also hab ich die Boxen weiter in den Raum gerückt - nur da hat sich das Zimmer als wahrer Bassschlucker erwiesen!Unter 150Hz ist der komplette Bass -15db leiser! Aber die Bühne hat wieder Tiefe!Mit normalen Subs war der Sache nicht beizukommen, zumal der Raum zu klein ist, um ihn mit Subwoofern vollzukleistern. Also bin ich wieder zu meinem geliebten Open Baffle zurückgekehrt. Im Netz hab ich mir dann etwas Inspiration geholt (Stichwort "Open Baffle") und dann gings auch schon ans Bauen. Das Ergebnis sieht man auf den Bildern. Ich konnte bisher weder lange hören noch messen, aber es klingt seeeehr vielversprechend!!!Hinter der "Box" ist der Bass viel leiser als davor. Die Messung der Abstrahlung wird sicher interessant. Ich vermute irgendwas in Richtung Dipol... Das Ganze bekommt noch Räder verpasst, so dass ich es bei Nichtgebrauch einfach an die Wand schieben kann und das Zimmer so für andere Zwecke frei ist.









Wenn nicht gehört wird, stehen sie Dinger einfach an der Wand und brauchen kaum Platz. Das Zimer ist sonst ein Gäste und/oder Fernsehzimmer...







Mein Heimkino

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bearbeitet von Barnie, am 07.08.2011, um: 19:37:10


fusion1983

#44 Verfasst am 07.08.2011, um 19:40:16



Sehr interessante Konstruktion


Gruß Stephan
Meine-Homepage

FlorianK

#45 Verfasst am 07.08.2011, um 19:44:00



Das sind W300S von Visaton oder ?


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
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Barnie *

#46 Verfasst am 07.08.2011, um 19:45:17



Ein Kenner!


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

ferryman

#47 Verfasst am 07.08.2011, um 21:08:50




Zitat:
So, ich hatte die Schnauze voll von der Wandaufstellung - null Tiefenwirkung!



Hättest mal lieber echte Wandboxen gebaut


Lamello rulez :p

Barnie *

#48 Verfasst am 07.08.2011, um 21:17:19



Richtiger als er es gemacht hat, geht ja garnicht und selbst er hat sich über die fehlende Tiefenwirkung beklagt.

http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,410.0.html


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 Poison Nuke 

#49 Verfasst am 09.08.2011, um 12:31:50



das sind ja schicke OB Gehäuse

und ja das ist definitiv ein schöner DiPol, daher ist eine wandnahe Aufstellung mit denen eher ungünstig, das sind in jedem Fall Nahfeldsubs
bin mal gespannt wie die Messung sich macht


greetz
Poison Nuke

ferryman

#50 Verfasst am 09.08.2011, um 12:38:40




Barnie schrieb:
Richtiger als er es gemacht hat, geht ja garnicht und selbst er hat sich über die fehlende Tiefenwirkung beklagt.

http://www.casakustik.de/forum/index.php/topic,410.0.html



Das kann ich so nicht beurteilen. Auch wenn es vmtl. als mittleres Sakrileg durchgeht, ich finde die Boxen an sich alles andere als optimal

Der Wandeinbau ist ja eigentlich auch keiner, da die äußeren Schallwandkanten zu nah an den Schallquellen sind, und sich dahinter wieder viel Luft befindet.

Ich will aber nicht behaupten den Grund für die fehlende Tiefenwirkung zu kennen.

Bei mir kann ich mich über fehlende Tiefe wirklich nicht beklagen, trotz Wandaufstellung und suboptimaler Umgebung. Was da trotz Nahfeld an Raum aufgeht ist


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 09.08.2011, um: 12:40:55


 Poison Nuke 

#51 Verfasst am 09.08.2011, um 13:10:44




ferryman schrieb:
ich finde die Boxen an sich alles andere als optimal



eigentlich finde ich den Ansatz gar nicht schlecht, weil für die Frequenzen oberhalb des Tieftonbereiches ist es mehr oder minder eine richtige Wand, für den Tieftonbereich selbst hat man aber eine Art OB Konstruktion, der Übergangsbereich ist halt kritisch und muss von den Entfernungen Chassis-Schallwandkante sauber berechnet sein.

und es bietet die optimale Möglichkeit den Nachhall insbesondere im unteren Frequenzbereich zu minimieren mit porösen Absorbern, ohne im Hochtonbereich zuviel zu bedämpfen.


greetz
Poison Nuke

ferryman

#52 Verfasst am 09.08.2011, um 13:30:24



Ich meinte nur die K+H-Monitore

TT neben MHT-Einheit bei >>400hz Trennung kann nicht optimal sein vom Abstrahlverhalten her. Auch wenn es geil aussieht. Ich wollte sowas auch schon bauen.

Bei der Wand muss man bedenken dass um die Kante viel Schall rumgebeugt wird und so vermutlich der gewünschte Effekt, nämlich maximale Rückwärtsdämpfung, garnicht erreicht werden kann.


Zitat:
für den Tieftonbereich selbst hat man aber eine Art OB Konstruktion


Näh!


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 09.08.2011, um: 13:30:57


TimB

#53 Verfasst am 09.08.2011, um 14:10:53




Poison Nuke schrieb:
für den Tieftonbereich selbst hat man aber eine Art OB Konstruktion,



Das wäre nur wenn die LS hinten offen wären


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Barnie *

#54 Verfasst am 09.08.2011, um 14:33:16



Ist schon möglich, dass das mit der Tiefenwirkung eher psychoakustischer Natur ist bei mir... Was jedenfalls sicher ist weil messbar, sind die Interferenzen im unteren Mittelton, die durch die Wandnähe entstanden sind - die sind jetzt weg. An Boxenbau trau ich mich nicht so recht - ist mir etwas zu komplex das ganze Thema und ich mag mich auch nicht so recht damit beschäftigen. Bei Subs traue ich mich eher zum Selbstbau weil das Thema imho etwas einfacher ist und ich mich da auch etwas besser auskenne. Ausserdem wollte ich eine Punktschallquelle und die gabs mit den KEFs zu einem recht erschwinglichen Kurs wie ich finde.

Die OB's funktionieren sehr gut. Ich werde mal austesten wieviel Wandabstand am besten ist. Für einen Hörabstand von 1.5m (was ich momentan für Stereo in dem Raum als optimal empfinde) sind immer noch genug Pegelreserven vorhanden!

Gruss
Barnie

P.S. @Ferry & Poison
Ich glaube ihr redet aneinander vorbei - Ferryman meint die verlinkte Wand von Andy aus dem Casaforum und Poison spricht glaube ich immer noch von meiner Arbeitszimmeranlage...


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FlorianK

#55 Verfasst am 09.08.2011, um 14:43:05



Könnt ihr nicht mal ne andere Abkürzung nehmen als OB ?


Gruß Florian

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Barnie *

#56 Verfasst am 09.08.2011, um 14:45:24



Wie wärs mit AlwaysUltra?! Du weisst aber schon was damit gemeint ist oder?


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 Poison Nuke 

#57 Verfasst am 09.08.2011, um 16:54:04




Barnie schrieb:
P.S. @Ferry & Poison
Ich glaube ihr redet aneinander vorbei - Ferryman meint die verlinkte Wand von Andy aus dem Casaforum und Poison spricht glaube ich immer noch von meiner Arbeitszimmeranlage...



nein ich meinte auch inthro seine Anlage. Ok dachte aber die wären OB die Tieftöner, weil Andy ja auch mit Niere usw experimentiert hatte


greetz
Poison Nuke

FlorianK

#58 Verfasst am 09.08.2011, um 19:38:20



OB = Lautsprecher für Schwucht....n und Architekten. Werden so lange durch die Bude geschoben bis man wenigstens eine Platte mal vernünftig hören kann.Sie überzeugen durch pumpende bassreduzierte Wiedergabe


Gruß Florian

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Barnie *

#59 Verfasst am 09.08.2011, um 19:50:21



Hört sich an als verstündest du etwas von der Materie... Könntest du etwas genauer ausführen was du damit meinst?! Interessiert mich wirklich.


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FlorianK

#60 Verfasst am 09.08.2011, um 20:29:33



Du weißt doch das ich als Erzkonservativer nur auf Männerboxen stehe
Ich finde das die Dinger nur wieder so ein Werbe - Design - Versprechen sind. Sollen WAF fördern. Die die ich gehört habe klangen eigentlich nicht schlecht - aber sehr kritisch in der Austellung - und können meiner Meinung nach nicht mehr als andere auch. Was oft vorteilhaft war - ist das die im Bereich um die 30/35 hz relativ schwach auf der Brust waren - so auch die ersten Moden umgingen - und nicht so aufgedickt klangen wie andere Lautsprecher.Im Gegenteil sie klangen dann oft sehr luftig. Trotzdem - nicht mein Ding.


Gruß Florian

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 Poison Nuke 

#61 Verfasst am 09.08.2011, um 21:07:46



tja kurzum, sehr nachbarschaftsfreundlich, sehr raumunabhängige Tieftonwiedergabe und fast unerreichbar sauber von anderen Konzepten, aber nix für Pegelfreunde und auch nix für größere Zuhörerschaften oder jemand der den Sub in die Ecke stellen will



greetz
Poison Nuke

FlorianK

#62 Verfasst am 09.08.2011, um 21:12:57






Gruß Florian

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Barnie *

#63 Verfasst am 10.08.2011, um 09:23:41



Na dann sind wir uns ja einig! Es ist klar, dass dies kein Plug'n'Play-Konzept für jedemanns Problemsituation ist, aber für meine ist es die beste Lösung, die mir eingefallen ist. Stellen wir mal die Gegebenheiten gegenüber:


Poison Nuke schrieb:
sehr raumunabhängige Tieftonwiedergabe


Wie gesagt, würde ja gerne ohne Subs hören, aber der Raum schluckt Bässe wie nix Gutes! Und diesen kleinen Raum, der noch anderweitig genutzt werden muss, mit Subwoofern vollzukleistern, geht nicht.



Poison Nuke schrieb:
nix für größere Zuhörerschaften


Stereo an sich ist imho nix für grössere Zuhörerschaften. Das höre ich immer allein im Sweetspot und zwar am liebsten in einem etwas erweiterten Nahfeld (ca. 1.5m Stereodreieck) da mir sonst der Raumeinfluss zu gross wird. Für Surround hab ich die Wohnzimmeranlage und die sieht anders aus...



Poison Nuke schrieb:
und fast unerreichbar sauber von anderen Konzepten


Das nehme ich doch gerne mit!



Poison Nuke schrieb:
aber nix für Pegelfreunde


Das wird sich noch zeigen! Vergisst nicht, im Nahfeld müssen die Boxen keine Schwerstarbeit leisten um hohe Pegel zu liefern. Aber ein Pegelfetischist war ich eh noch nie... Mit meinem Tinitus auch keine gute Idee imho.



FlorianK schrieb:
Sollen WAF fördern.


Den WAF fördern meine Kisten ganz sicher nicht. Insgesamt ist das Konstrukt grösser als so manch ausgewachsene Standbox.



FlorianK schrieb:
Die die ich gehört habe klangen eigentlich nicht schlecht - aber sehr kritisch in der Austellung


In der Aufstellung wie bei mir einzig möglich, funktioniert es (soweit ich das bisher beurteilen konnte) besser als jedes andere Konzept.



FlorianK schrieb:
Was oft vorteilhaft war - ist das die im Bereich um die 30/35 hz relativ schwach auf der Brust waren - so auch die ersten Moden umgingen - und nicht so aufgedickt klangen wie andere Lautsprecher.Im Gegenteil sie klangen dann oft sehr luftig.


Genau das richtige für mich, denn bei Musik stehe ich eh mehr auf Kick- als auf Tiefbass!


Für meine Situation also - perfekt!





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bearbeitet von Barnie, am 10.08.2011, um: 09:29:46


FlorianK

#64 Verfasst am 10.08.2011, um 13:06:39



Ich wollte dir auch um Gottes-Willen das nicht ausreden. Jeder so wie er will !!! Absolut.


Gruß Florian

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Barnie *

#65 Verfasst am 10.08.2011, um 13:09:12



Passt schon, ich dachte nur du möchtest mich auf irgendwelche Unzulänglichkeiten meines "Konzeptes" hinweisen, die mir noch nicht bekannt sind - man lernt ja nie aus... Zumal ich das ganze relativ schnellentschlossen und ohne grosse Vorbereitung konzipiert und gebaut habe.




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bearbeitet von Barnie, am 10.08.2011, um: 13:10:35


FlorianK

#66 Verfasst am 10.08.2011, um 13:19:30



Nee - ist ja gerade gut das du dir das auch gleich umsetzt ! Kann dir sowieso keine Vorher sagen wie sich das anhört- immer probieren so lange man dazu Lust und Laune hat. Finde ich sehr gut !! Fand deinen übergroßen Kopfhörer damals auch ....... sagen wir mal lustig


Gruß Florian

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Barnie *

#67 Verfasst am 10.08.2011, um 13:22:34



Ja die Erfahrung hat mich geleert, dass try&error oftmals schneller zum Ergebnis führt als zuviel Theorie und Planungen im Voraus... Gerade wenn es um Interaktion mit dem Raum geht.


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FlorianK

#68 Verfasst am 10.08.2011, um 17:02:13



Die Erfahrung hat dich geleert ? Also ich versuche immer die richtigen Schlüsse zu ziehen - und das lehrt mich
Das kommt davon wenn ein Schweizer versucht deutsch zu schreiben


Gruß Florian

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Barnie *

#69 Verfasst am 10.08.2011, um 17:37:26






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Andreas87

#70 Verfasst am 11.08.2011, um 00:58:15




Zitat:
Für Surround hab ich die Wohnzimmeranlage und die sieht anders aus...



Öhhmmm... da muss ich mich doch mal einklinken...

Gab's da mittlerweile nun eigentlich mal ein Update - seit deinem Umzug??? ..vllt hab ich auch nur was übersehen..


"Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."


Barnie *

#71 Verfasst am 25.11.2011, um 13:21:58



Hat von euch schonmal jemand die Nachfolgerin der K&H O110 - Neuman KH 120A gehört?! Laut Userberichten soll sie es bis auf den Bass in allen Bereichen mit den "Grossen" aufnehmen können. Vor allem in der Auflösung und der räumlichen Darstellung soll sie ein Überflieger sein. Pegel kann sie laut Messungen auch nicht schlecht:

http://www.sennheiser.com/klein-hummel/globals.n...ng_de_201101.pdf

Habe einige Berichte gelesen wo sie Leute den deutlich grösseren ADAM aus der AX-Serie bevorzugt haben. Das macht neugierig...



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Barnie *

#72 Verfasst am 12.04.2012, um 09:51:18



Ich habe die Idee mit diesem Zimmer wieder verworfen. Der Grund ist, dass in diesem Zimmer KEIN BASS zustande kommt. Egal wo ich die Boxen oder den Hörplatz hinstelle, der komplette Bass wird ab ca. 200Hz abwärts fast 10-20db leiser! Es ist also nicht nur eine destruktive Mode, sondern es betrifft den gesamten Bassbereich - ein recht gleichmässiger Abfall. Sieht aus wie ein Low-Cut-Filter. Woran könnte das liegen?? Es ist ein Dachzimmer, etwa 15qm klein mit Schrägen, komplett in Leichtbauweise gebaut, mit Holztäfer an der Decke und sogar der Boden ist nicht stabil sondern recht dünn und gibt bei jedem Schritt etwas nach. Ich vermute, dass der komplette Raum zum Schwingen angeregt wird und somit wie ein riesieger Plattenreso wirkt, der jegliche Bassenergie regelrecht aufsaugt. Eine andere Erklärung habe ich nicht. Was meint ihr, ist das möglich?? Ähnlich ist es übrigens auch in unserem Wohnzimmer. Auch da sind die Wände und die Decke in Leichtbauweise bzw. aus Rigips ausgeführt und die komplette Decke ist mit Täfer überzogen. Der Boden ist allerdings aus Beton. Auch da habe ich nur Bass wenn ich die Boxen an die Wand stelle. Sobald ich die Boxen aber auch nur einen halben Meter von der Wand entferne, kommt kein Bass mehr zustande - nichtmal im Nahfeld! Letztens kam mir die verrückte Idee die Boxen (Kompakte) ganz nah an den Boden zu stellen und mich auf den Boden zu setzen - und siehe da, der Bass war da! Aber auf dem Boden sitzen zum Musikhören - ich weiss nicht so recht... Kann es sein, dass mein Haus ein riesieger Plattenreso ist?!


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bearbeitet von Barnie, am 12.04.2012, um: 09:52:24


manollo139

#73 Verfasst am 12.04.2012, um 10:22:58



Hey Barnie... Das gleiche Problem habe ich bei mir auf dem Dachboden ja auch immer gehabt, wenn ich nur einen Subwoofer hatte. Fast jede Aufstellungsposition war undenkbar, weil kein Bass zustande kam.
Außer direkt unter der schräge.

Ich gehe auch davon aus, dass die schrägen mit ihrer Dämmung oder auch Ohne diese einfach als Resonator wirken. Ich habe das Problem allerdings nur von 75-150hz. Auch nahezu egal an welcher stelle im Raum.
Jedoch habe ich 1,5 Wände aus Beton (Boden zur hälfte und eine Wand nach Draußen).

Fuat hatte bei sich zu beginn auch ähnliche Probleme mit seinen teufel Subwoofern. Da kam Trotz 4 Subwoofern einfach kein Druck zustande.

Ist auf jedenfall die einfachere Methode den Hörraum zu verlegen.
Alles andere ist zu Aufwändig für Musik im Arbeitszimmer.

Gruß


Interessengemeinschaft DIY Hifi
DIY-Hifi-Forum

 Poison Nuke 

#74 Verfasst am 12.04.2012, um 10:36:55



Wenn so ein Raum wie ein Plattenreso wirken würde, wäre das der Traum schlechthin, weil dann hättet ihr überhaupt erst "richtigen" Bass.

Wenn aber gar kein Bass entsteht, dann sind da halt einfach zu viele destruktive Moden.


@ Barnie
hast du den Nahfeld-Bass mit deinen OB Subs probiert? Weil geschlossene Subs haben auch im Nahfeld keinen Bass wenn die Raummoden mitarbeiten.

Wie sieht es an der Wand aus, bzw direkt unter den Schrägen, ist da ordentlich Bass?


greetz
Poison Nuke

FlorianK

#75 Verfasst am 12.04.2012, um 10:38:54



Barnie - mach doch einfach mal einfache Veränderungen. Wenn du länger in dem Haus / Wohnung wohnen bleibst, lohnt sich das doch - und kostet auch so nicht die Welt. Wenn der Boden wirklich so schwingt - kannst du den nicht verändern ? OSB Platten auflegen - oder Nivelliermasse drauf kippen - das eine andere Oberflächenhärte entsteht. Oder auf die Wände Rigips aufbringen - um das Schwingverhalten zu verändern ?


Gruß Florian

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Barnie *

#76 Verfasst am 12.04.2012, um 11:10:33




Poison Nuke schrieb:
@ Barnie
hast du den Nahfeld-Bass mit deinen OB Subs probiert? Weil geschlossene Subs haben auch im Nahfeld keinen Bass wenn die Raummoden mitarbeiten.

Wie sieht es an der Wand aus, bzw direkt unter den Schrägen, ist da ordentlich Bass?


An den Wänden ist es klein wenig besser, aber auch da fehlen fast 10db zu einem ordentlichen Bass! Es fällt mir schwer zu glauben, dass die destruktiven Moden da sooo extrem sein sollen. In einem ähnlich grossen Raum in meiner vorigen Wohnung (komplett Massivbau) hatte ich nichtmal annähernd dieses Problem. Der hatte allerdings keine Schrägen... Wobei diese ja zu weniger parallelen Wänden beitragen und das Ganze somit eher verbessern müssten - zumindest theoretisch. Ausserdem scheint es bei mehreren Leuten mit solchen Räumen dasselbe Problem zu sein. Hat nicht letztens auch Emul von so einem Problem berichtet...?

Die OB Subs haben im Nahfeld schon funktioniert, aber das war nicht das was ich wollte - ich wollte "echtes" Stereo bis in den Bass hinein. Die Subs stehen jetzt im "Örtchen" und machen sich ganz gut dort im Mehrkanalsetup!

@Flo
Den Raum umbauen?! Hmmm.... Ist mir irgendwie zu aufwändig. Woran ich aber auch schon gedacht habe, ist Boxen doch direkt in die Wand einzubauen, so wie ursprünglich geplant. Es ist eine etwa 1.5cm dicke Holzwand und dahinter ist der Dachboden. So hätte ich keine rückwärtigen Reflexionen und evtl. auch weniger Probleme.... evtl....


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bearbeitet von Barnie, am 12.04.2012, um: 11:13:31


FlorianK

#77 Verfasst am 12.04.2012, um 11:51:43



Dann prüf doch einmal ob du die dünne Wand nicht auf einfache Art verstreben kannst ? Wenn auf der anderen Seite Dachboden ist - könntest du vieleicht Aufkantungen auf die zum Dachboden gewandte Seite schrauben oder leimen - oder wie es eben geht. Kann mir höchstens vorstellen das du die ganze Bude so in Schwingungen bringst das sich wirklich Auslöschungen ergeben. Anders kann es ja fast nicht mehr sein.


Gruß Florian

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