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PN's Forum \ HiFi \ Akustik \ Fotoleinwand + Basotect???


zebrastreifen *

#1 Verfasst am 06.04.2011, um 13:25:33



Hallo,

ich überlege momentan, wie ich meine Basotectplatten optisch ansprechend im Raum unterbringen kann. Dabei bin ich auf die Idee gekommen, mir einige Fotoleinwände drucken zu lassen (z.B. hier: http://www.top-fotoleinwand.de/) und den 4cm dicken Rahmen von hinten mit Basotect auszustopfen.

Weiß jemand, ob diese bedruckten Stoffe schalldurchlässig sind bzw. mache ich mir damit evtl. die Wirkung des Basotect bei hohen Frequenzen zunichte?

Gruß
Zebrastreifen



Soundfreak

#2 Verfasst am 06.04.2011, um 19:34:00



Was heißt schalldurchlässig? Bei einer 350g/qm Kunst-Leinwand glaub ich nicht, das man im Sinne von Akustikstoff von einer Schalldurchlässigkeit sprechen kann.


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

TimB

#3 Verfasst am 06.04.2011, um 20:48:00



Schalldurchlässig muss die auch nicht sein, ob diese jetzt absorbiert oder das Basotect ist doch egal.
Jedoch ist 4cm Basotect ein bisschen wenig :prost


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

manollo139

#4 Verfasst am 06.04.2011, um 21:32:24



4cm können unter umständen reichen.
Kommt ja darauf an, wie die bedämpfung des Raumes ohne Basotec aussieht. Wenn es nur darum geht den nachhall im Hochton und Mittelton zu bedämpfen, könnte das schon reichen.

Gruß Manu


Interessengemeinschaft DIY Hifi
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 Poison Nuke 

#5 Verfasst am 07.04.2011, um 00:39:03




Soundfreak schrieb:
Was heißt schalldurchlässig? Bei einer 350g/qm Kunst-Leinwand glaub ich nicht, das man im Sinne von Akustikstoff von einer Schalldurchlässigkeit sprechen kann.



ist sogar besser, denn ein schwerer Stoff hat damit eine absorbierende Wirkung. Finde ich eh Schwachsinn hoch 3, speziellen "Akustik-Stoff" zum Beziehen von Absorbern anzubieten, welcher möglichst schalldurchlässig ist.

Denn mit einem schweren Stoff kann man sogar wieder eine leichte Reflektion im HT Bereich hinbekommen, womit der nicht zu stark gedämpft wird, was bei nur leichter Gesamtbedämmung sogut wie immer das Problem von solch dünnen Absorberplättchen ist.

Noch interessanter wäre sogar, wenn der Stoff ein klein wenig undurchlässig ist, dann könnte unter Umständen ein klein wenig der Effekt von einem VPR eintreten, was den Wirkbereich etwas nach unten verbessert.



PS: exakt um dieses Thema geht es auch im Thread "optisch ansehnliche Absorber" ;)


greetz
Poison Nuke

zebrastreifen *

#6 Verfasst am 07.04.2011, um 00:40:26



Ok, schalldurchlässig war wohl das falsche Wort. Immer diese Physiker, die jedes Wort wörtlich nehmen müssen

Ich wollte halt wissen, ob das Basotect hinter der Leinwand vor allem im Hochtonbereich wie gewohnt wirken kann. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass jemand eine Leinwand bemalt hat und dadurch den Effekt im Hochton zunichte gemacht hat, da die Oberfläche nicht mehr offenporig war.

Dass der Absorber im Idealfall dicker ausfallen sollte, ist mir durchaus bewusst. Die präparierten Leinwände sollen aber in der Form nur im Hoch- und Mitteltonbereich wirken (andere Elemente sind noch in der Planung). Evtl. werden es auch 5-6cm, sodass das Bild nachher ein wenig von der Wand absteht. Das kann ich ja später immer noch testen. Ich wollte nur gern diese grundlegende Frage geklärt haben, bevor ich ~80€ pro Leinwand investiere...
____________________________________

EDIT: Da war ich wohl ein wenig zu langsam. Den Thread kenne ich, allerdings habe ich da auf die Schnelle nichts in Bezug auf diese Foto-Leinwände gefunden. Ist zwar im Endeffekt wahrscheinlich auch nur Stoff, aber ich wollte zur Sicherheit noch mal nachfragen


bearbeitet von zebrastreifen, am 07.04.2011, um: 00:45:29


 Poison Nuke 

#7 Verfasst am 07.04.2011, um 00:46:11




zebrastreifen schrieb:
Irgendwo habe ich mal gelesen, dass jemand eine Leinwand bemalt hat und dadurch den Effekt im Hochton zunichte gemacht hat, da die Oberfläche nicht mehr offenporig war.



genau das meinte ich oben, das kann sogar von Vorteil sein, wenn der Absorber selbst groß genug ist (ein paar Quadratmeter müssen es schon sein auf den ganzen Raum betrachtet). Natürlich ein dickes ölgemälde würde dann wirklich zuviel des guten sein, aber ein dünner Lackauftrag, der den Stoff nicht unbeweglich macht und vllt sogar noch etwas Luft durchlässt halte ich für alles andere als unsinnig.


Am Ende ist nur die Frage, wieviel "Bilder" sollen es werden. Denn für einen echten Effekt braucht man halt schon eine ordentliche Fläche, sodass der Raum dann schnell zu einer Bildergalerie mutiert.


greetz
Poison Nuke

Soundfreak

#8 Verfasst am 07.04.2011, um 10:39:16



Also bleibt festzuhalten, für möglichst breitbändige und eher etwas tiefere absorption kann die Leinwand sogar förderlich sein. Geht es aber gerade um Hochtonabsorbtion ist die Leinwand wahrscheinlich eher ungeeignet, da sie evtl. reflektierend wirkt. Aber denk auch daran bemalen ist auch noch was ganz anderes wie bedrucken. Malen ist da doch eher nen dicker farbauftrag und beim bedrucken ist die Farbe ja nur ganz dünn.


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

SSS_Sven

#9 Verfasst am 19.11.2016, um 16:04:15



Hallo,

und hat es schon jemand getestet?

Ich habe einen Raum von ca. 45m² Grundfläche und wollte diesen mit gfüllten
Leidwandbildern ausstatten.

Der Dämmstoff hinter den Bildern hätte bei mir eine Dicke von 3,5 cm und würde eine Fläche von 1,5m² umfassen.

Danke und Grüße


Bis denne, muss an meinem Kino bauen, dass wohl nie so richtig fertig werden wird!!!

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