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PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Elektronik / Elektrik \ Elektrik unter Wasser


Soundicate *

#1 Verfasst am 24.07.2011, um 22:53:45



Sers,

wir haben hier doch einige Elektriker/Elektroniker im Forum?!

Ich würde mir gerne zum tauchen eine Lampe basteln - Bleigel-Akku mit 12V Halogenbrenner.

1. Frage: Würde der Akku das komplett ohne Gehäuse mit machen? (sprich unter Wasser und ein Druck von max 5bar)
Akku wäre zB: http://www.amazon.de/Panasonic-LC-R127R2PG-Akku-...11540485&sr=1-22 bzw ein ähnliches Modell eines anderen Herstellers.

2. Frage: Müssen die Kabel 'dicht' sein? Können im Süßwasser die Kontakte offen bleiben?

3. Frage: Macht ein normaler Halogenbrenner (http://www.amazon.de/Osram-Decostar-Halogenlampe...311540656&sr=8-5) das genauso offen mit? (wieder Wasser + Druck)


Es wäre schön, wenn man möglichst wenig wasserdichte Gehäuse benötigen würde, sollte einigermaßes Low-Budget mäßig bleiben...

Vielen Dank


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 25.07.2011, um 00:00:01



wenn da Wasser reinkommt dann hast einen Kurzschluss ganz einfach
von daher sehe ich da nicht die Frage, ob man es nicht wasserdicht machen müsste. Es MUSS einfach sonst geht die Lampe nicht.

Sollte doch eigentlich klar sein, dass Wasser und Elektrik/Elektronik in keinem Fall irgendwie zusammen passen. Dass die Kontakte korrodieren hat man auch bei Süßwasser, wenn auch das hier in dem Fall wohl weniger das Problem sein sollte, weil genug Material vorhanden ist. Nur beim Akku wäre ich mir auch nicht so sicher, ob der wirklich 100% Wasserdicht ist. Der ist schlichtweg dafür nicht ausgelegt. Da darf zwar nix nach außen gelangen aus dem Akku, aber ob das auch bei eindringendem Wasser dicht hält, da würde ich mich nicht festlegen wollen.


greetz
Poison Nuke

typhson

#3 Verfasst am 25.07.2011, um 00:43:18



Süßwasser ist kein destilliertes Wasser, deswegen sollten die Kabel schon dicht sein.



Soundicate *

#4 Verfasst am 25.07.2011, um 00:53:48



Sind 5cm Süßwasser genug, damit da ein nennenswerter Strom fließt (>0,1A)?

Es gibt ja auch Wasserdichte Steckverbindungen (zB http://www.tec-divesysteme.com/epages/61085486.s.../%22HL%202111%22), wie funktioniert das?

Zum Akku: http://www.youtube.com/watch?v=0NPMNZred8s ab 0:43min...

Ich wollte nur nochmal ne Meinung von nem Fachmann

Ach ja, ich hab gelesen des Halogenbrenner sei mit Gips in den Reflektor gepappt, hät das im Wasser?


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

bearbeitet von Soundicate, am 25.07.2011, um: 00:54:28


elton

#5 Verfasst am 13.01.2012, um 14:31:59



Meine Erfahrung ist, dass Wasser im prinzip KEIN problem darstellt. Spritzwaser jedenfalls nicht. Wohl gibts aber probleme bei den kontakten, da diese mit den im wasser vorhandenen ionen durch elektrolyse den pluspol angreifen/ oxidieren. kann man umgehen, indem man mit ordentlich polfett die kontakte zum akku abdichtet. bzw den Akku wasserdicht verpackt (Latexgummihandschuhe sind da echt preiswert)

ansonsten probier doch einfach mal aus, wie lange so eine halogenfunzel im wassereimer mitmachtwäre doch mal ein dolles experiment. labornetzteil dran, und gibs ihr... werd eich mal machen, hab noch alles da. interessiert mich auch :D



- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting


ps: bin für eine zusammenlegung deiner beiden beiträge


Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

bearbeitet von elton, am 13.01.2012, um: 14:48:53


Stripes

#6 Verfasst am 13.01.2012, um 21:17:59



Wasser hat meistens einen höheren Widerstand als erwartet.

Als Beispiel wäre da die Sache mit dem Föhn:
http://www.fh-dortmund.de/de/studi/fb/3/personen...fer/lehre/fn.php

Ob das bei 12-15 V praktisch nichts ausmacht habe ich allerdings nicht getestet.

PS: Da muss man extra Prof sein um das zu merken


Addicted to good music!

bearbeitet von Stripes, am 13.01.2012, um: 21:19:33


 Poison Nuke 

#7 Verfasst am 13.01.2012, um 22:51:34



wie man sieht, gibt es aber trotzdem einen Differenzstrom im Wasser, und auch nicht gerade wenig da es über eine sehr große Distanz immer noch auslöst. Und das Problem ist ja nicht der Strom sondern die Wechselspannung, wo auch schon ein paar Volt ausreichen die im Körper ankommen. Zudem Badewasser meist extrem viel mehr freie Ionen enthält als normales Wasser aus Wand... weil Seife/Shampoo ist stark basisch. Damit deutlich bessere Leitfähigkeit. Und bei Salzwasser besteht das gleiche Problem.

Hab jetzt gerade nix zum probieren hier aber ich wette, die freien Ionen in Salzwasser oder Badewasser reichen sicher locker aus um einen guten Strom auch bei 12V fließen zu lassen.


Der Film gibt mir eher deswegen zu denken, dass der Fi ja reichlich nutzlos ist bei sowas, wenn man nicht gerade elektrisch leifähige Abflussrohre hat und diese mit der Hauserdung verbunden hat.


greetz
Poison Nuke

elton

#8 Verfasst am 14.01.2012, um 00:36:54



du verstehst den fi nicht.. poison. der fi ist dazu da, einen fehlerstrom zu erkennen. sprich, alles was der an strom an der phase ausgehend registriert, will der natürlich auch wieder über den neutralleiter zurück haben. nur so kann er sicher sein, dass niemand sich den strom durch den eigenen körper "mopst", auch Stromunfall genannt. registriert der FI, dass der strom zwischen phase und neutralleister unterschiedlich ist, bricht der alles ab und trennt die stromzufuhr, weil er davon ausgehen muss, dass da was fault ist.

eine badewanne muss nicht geerdert sein. manchmal ist es sogar besser, die wäre nicht geerdet. somit kann die wanne kein anderes potenzial haben und es können keine ströme durch die wanne abfließen. ströme fließen schließlich nur bei potenzialunterschieden. ist die wanne nicht geerdet und somit potenzialfrei, kann kein strom vom föhn durchs wasser durch deinen körper, durchs wasser und durch die wanne gegen erde abfließen. der strom sucht sich auch weiterhin nur den weg des geringsten widerstandes. bei der föhngeschichte liegen die beiden leiter doch sehr dich beieinander. wenn alles mit wasser geflutet ist ist der widerstand der umgebung dooch überall genausogroß, also wird der strom vom einen ende des leiters auf direktem weg in den anderen leiter fließen. nur deswegen kann man beruhigt in der wanne sitzen bleiben, wenn der föhn ins wasser fällt.

gefährlich ist auch weiterhin nur der strom. die spannung ist doch egal. weißt du wie hoch die potenzialunterschiede an einem CD-Player gegenüber der erde sein können? nein? miss mal nach, kann abartig hoch sein. 200VAC vielleicht? (schon mal am DVD-player gemessen) und wenn du das gehäuse anfasst, passiert dir doch auch nix. es ist und bleibt der strom, der töten kann.

gruß, elton


Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

elton

#9 Verfasst am 15.01.2012, um 18:42:04




elton schrieb:
ansonsten probier doch einfach mal aus, wie lange so eine halogenfunzel im wassereimer mitmachtwäre doch mal ein dolles experiment. labornetzteil dran, und gibs ihr... werd eich mal machen, hab noch alles da. interessiert mich auch :D



experimnt läuft... und läuft... und läuft...seit 45min Zwischenergebnis: Standard Halogen 50mm Reflektor im Wasser. Zuerst traten luftbläschen aus der Lampe aus. Klar, Vor ist nur ein berührschutzdeckglas drauf. Nun dringt also Wasser in die reflektorkammer ein. Lampe betreibe ich nun aber mit 19V und damit knapp 40Watt und nicht mit 12V und 20Watt. Wasser wird allmählich schmutzig, woher weiß ich nun auch. die reflektorschicht beginnt sich aufzulösen. Der reflektor ist nun schon halb durch.

mein fazit. 12V halogen gehen gar nicht. es sei denn, du kriegst vorne die lampe wirklich dicht. wenn wasser eindringt, ist es das aus für die reflektorbedampfung. nach 45 Minuten schon einen lampen schaden und unkontrollierte abstrahlbedinungen.. nee, lass mal. aber probiers halt selbst mal aus.


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Soundicate *

#10 Verfasst am 15.01.2012, um 20:15:23



Vielen Dank für den Versuch

Ich hatte das auch schon gemacht mit einer 50W von Conrad-Hausmarke, allerdings habe ich vorher das Frontglas entfernt. Bei mir sieht der Reflektor noch aus wie neu.
Hast du die Lampe inkl Kontakte im Wasser? Kontakte abgedichtet?
Es könnte auch sein, dass durch die Elektrolyse das Wasser trüb wird, bei mir kam ein leichter weißer Schleier von den Pluspolen.

Das mit der Überspannung ist so eine Sache, die 20W Birne hat es ausgehalten, eine 50W habe ich damit gegrillt (19V 4,74A Laptopnetzteil)
Eigentlich müsste es nicht am Netzteil liegen, oder, das müsste doch einfach mit der Spannung einbrechen, weil es den Strom nicht liefern kann...


Wenn man die Lampe wirklich Wasserdicht machen würde hätte man das Problem mit dem Druck. 5bar hält das Frontglas bestimmt nicht aus...

Ich habe heute erstmal Festgestellt, das meine beiden Bleiakkus parallel bei 50W keine halbe Stunde mehr laufen, was rein rechnerisch ungefähr 1Ah von 7,2Ah entspricht
Beim laden nehmen sie sehr schnell viel Strom auf (ich lade mit 2A von maximal empfohlenen 2,4A), nach ca ner halben Stunde ziehen sie zusammen keine 0,1A mehr. Sind die einfach am Ende, oder kann man da noch was machen?


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton

#11 Verfasst am 15.01.2012, um 23:23:23



glückwunsch zum reflektor. dann haste definitiv bessere qualität gehabt als ichnunja, ich hab die billigsten gekauft, klarer fall..

zu deinen akkus. ja, bei 50Watt komme ich auf rund 4A bei 12V. 4A ne halbe stunde sind dann 2Ah und auf 2 akkus verteilt, jeweils 1Ah. ja, die sind platt bzw. für solche anwendungen nicht mehr zu gebrauchen. neue akkus tun not.

bzgl akku laden.. die 2,4A sind sicher möglich, doch wirklich oberstes limit. normal lädt man blei mit 1/10 bis 1/5 C auf welche spannung lädst du die denn auf? nur mal so ne frage. wenn du den strom ablesen kannst, nehme ich an, hast du ein labornetzteil.

was das laptopnetzteil betrifft, ich denke mal die 50W lampe hats zerschossen, weil die schaltnetzteile halt kurzfristig doch mehr strom liefern können, als draufsteht. 4,xxA ist der dauerstrom. bei der lampe an 19V ziehts ganz schön was und das war evtl noch kurzzeitig drin gewesen, dass es dir die wendel in luft hat aufgehen lassen.







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Soundicate *

#12 Verfasst am 16.01.2012, um 00:23:17



Eigentlich wollte ich einen Osram Doppelpack kaufen, welche 20Ct teurer war als eine orig. Conrad
Ich probier nochmal ältere Osrams und Phillips im Wasser aus.

Ich lade mit einem Kfz-Ladegerät. Kann entweder 4A oder 6A, ich lade halt parallel mit 4. Dann habe ich noch ein Selbstbau-Trafo, der aber nur knapp 1A liefert. Mit dem Kfz-Lader lade ich, bis die Spannung auf 14,2V gestiegen ist und lade dann mit dem anderen weiter, irgendwie funktioniert die Spannungsregelung der Kfz-Laders nicht wenn zu wenig Strom fließt vermute ich: Bei einem 100Ah Akku lädt er schön mit 13,8V durchgehend.

Ich probiere dann nächstes mal die Akkus einfach 24h mit dem Selbstbau Trafo (1A) zu laden.
Das müsste aber keinen großen Unterschied in der Kapazität ausmachen, oder?

Die Akkus waren halt praktisch geschenkt, ich "spiele" jetzt mit denen noch rum, bis ich eine fertige Akku-Röhre habe und hole mir dann 2 bis 3 neue.


Ach ja, Blei Akkus mit 7 oder 8 Zellen gibt es nicht, oder


Ich hätte halt erwartet, dass die 50W Birne genauso gut 19V überlebt wie die 20W Birne.
Und da das Netzteil bei 50W tendentiell eher weniger Spannung liefert eben noch besser.
Vielleicht lag das einfach nur an der einen Birne, ich versuche morgen nochmal eine andere.
Ich brauche eh noch 50W-10° Birnen fürs tauchen.


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

Soundicate *

#13 Verfasst am 16.01.2012, um 12:26:54



Elton, hast du eigentlich die Kontakte auch im Wasser gehabt, oder nicht?


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton

#14 Verfasst am 16.01.2012, um 14:06:05



ja, komplett. ausm wasser kamen nur noch die anschlussleitungen des keramiksockels.


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Soundicate *

#15 Verfasst am 16.01.2012, um 14:08:10



So, habe jetzt noch ein 50W Birne mit 19V gegrillt

Habe erst Wasser reinlaufen lassen und dann angemacht. Netzteil hat 125W aus der Steckdose gezogen
Bei 80% Wirkungsgrad wären das 100W (oke, ist rechnerisch nachvollziehbar, ca 5,5A bei 18,5V=99V)
Nur hat dann das Wasser in der Lampe angefangen zu kochenUm einen besseren Wasseraustausch zu haben, habe ich die Frontscheibe komplett entfernt - allerdings hat sich beim erneuten Einschalten die Lampe verabschiedet


Ich hatte die Kontakte jetzt auch wieder im Wasser, das macht eigentlich überhaupt nix aus.
Kannst du mit deinen mitteln den Strom messen, der durch das Wasser fließt?


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Ich probiere jetzt nochmal 2 Lampen parallel an dem Netzteil, da müsste ja dann die Spannung eigentlich niedriger sein...


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton

#16 Verfasst am 16.01.2012, um 14:15:52



wenn dein netzteil 11A liefern kann, immer zu.. bitte stell dir das netzteil nicht als strombegrenzer vor... das ding schaltet einfach ab. im besten reversibel. für DIESE ströme scheint das laptopnetzteil aber nicht ausgelegt zu sein. Eher ist ein Schaden des NTs wahrscheinlich.


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Soundicate *

#17 Verfasst am 16.01.2012, um 14:20:11



Oh, oke, dann lass ich das lieber.
Hab gedacht, das verhält sich wie ein normales Netzteil, das einfach liefert was es kann und nicht mehr :(
Das liefert aber dann was gefragt wird und hat irgendwann mal eine Sicherung drin!?


Kann ich auf einfache Art die Spannung runterregeln?


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

typhson

#18 Verfasst am 16.01.2012, um 17:18:23



Trafo, oder Spannungsteiler?



Soundicate *

#19 Verfasst am 16.01.2012, um 17:42:51



Spannungsteiler sind doch einfach Widerstände, oder?

Laut Elton liefert das Netzteil aber immer die gleiche Spannung, unabhängig von der Stromstärke.


Wobei das Netzteil im Leerlauf 19,5V hat und bei 100W Leistung 18,5V


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton

#20 Verfasst am 16.01.2012, um 18:17:41



bei linearen netzteilen ist das im prinzip auch so, bei schaltnetzteilen nicht mehr. aber auch bei den linearen netzteilen gibts solche und solche.

Festpannungsregler wie ein 78XX oder ein LM317 (einstellbar) haben eine Strombegrenzung drin, die die spannung so weit runterdrückt, dass das bauteil nicht kaputt geht. Die beiden regeln also die spannung so weit runter bis ein ungefährlicher strom durch das bauteil selbst fließt, dass dieses so wenig hitze wie möglich produziert um selbst nicht zerstört zu werden. wenn du also an einen einstellbaren spannungsregler wie dem lm317 deine 50W lampe anschließt, dann wird sich bei der vorher eingestellten spannung ein entsprechender strom einstellen, also knapp 4A so, nun haben wir also 4A durchs bauteil. 4A lassen das Bauteil richtig heiß werden, und vor allem, von welcher spannung der regler deine 12V einstellen muss. BÄÄM! Wenn der interne trafo des netzteils also mal 18V abgeben kann, sind das mal locker 18V-12V=6V (AC und DC fürs verständnis mal außen vorgelassen) und diese 6V nun mal dem Strom schon haben wir eine lecker verlustleistung von 24W bei einer geforderten Leistung von 48Watt, also ein Wirkungsgrad von gerade mal 66% nicht wirklich berauschend.

nun gibts aber auch unintelligente spannungsregler mit einem einfachen transistor als veränderbaren widerstand. um den zu schützen muss also ein strombegrenzung her, sonst brennt der durch oder die leiterbahnen der platine werden heiß (je nach qualität der auslegung) ist ähnlich wie bei endstufentransistoren im verstärker.

bei schaltnetzteilen wird mittels schaltbetrieb immer nur soviel ladung dem zwischentrafo entnommen, dass eine konstante ausgangsspannung beibehalten wird. je nach belastung wird eben schneller geschaltet, um schnell wieder mehr ladung zur verfügung stellen zu können. aber auch hier kann der strom nur so gut fließen, wie a) das stellverhältnis des schaltreglers es hergibt, b)die bauteile in der lage sind, schnell hohe ströme transportieren bzw speichern zu können. beim schaltregler je nach typ würde die spannung also im prinzip nur auf die quellspannung herabsacken und der strom nur noch durch den zwischentrafo bestimmt. und wenn der dann aufgrund des stromes zu heiß wird, machts puff und stink. damit aber genau das nicht passiert, stellen viele netzteile den betrieb bei erkannter überlast einfach ein. dann kommt einfach gar nix mehr raus. viel zeit zum absacken ist da nicht. wenn man glück hat, ists nur ne thermosicherung, die sich nach ner abkühlzeit wieder selbst zurückstellt.


spannungsteiler für die zu erwartende last gibts keine vernünftigen. vorwiderstand ginge noch, aber energiebilanztechnisch immernoch im eimer. schaltregler und gut ist. eine pwm und ein mosfet. das reicht. bei ner glühlampe auch recht unkritisch, da kaum kapazität oder induktivität.

pollin hat einen multivibrator, der sich durch anpassen von bauteilen prima für pwm eignen würde. ein timer 555 mit standardbeschaltung. über ein poti ist das tastverhältnis in gewissem rahmen einstellbar. den ausgang bei ner 5V schaltung an ein logiklevel fet. die lampe dann mit fet-schalter an eine hohe spannung dran und alles ist eazy! dann kann man auch gern 2x12V in reihe verschalten. strombedarf und auslegung müsste man dann mal ausrechnen.


Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

bearbeitet von elton, am 16.01.2012, um: 18:18:24


Soundicate *

#21 Verfasst am 17.01.2012, um 05:10:02



Vielen Dank für die Erklärung

Ich habs jetzt einfach mal riskiert (zugehöriger Laptop hat eh schon lang das Zeitliche gesegnet), es schaltet ab 70W-Halogen (20+50W parallel) einfach ab.


Und ich habe beschlossen, die Spannungswandlerei bleiben zu lassen, für 33€ gibts in der Bucht ein 35W Xenon Kit.
Die Xenons liegen mit ca 90lm/W knapp hinter der neuesten LED-Generation (Cree XML mit 100lm/W)
Auf jeden Fall lohnen sich da keine 30€ für ein 12V-16V Wandler. Und für 3000lm bräuchte ich immer noch eine 50W-Halogen an 20V,
die dann 120W zieht Bei 2*7,2Ah*12V ist das zwar fast egal, aber 1,5h gegenüber 5h ist schon ein Unterschied ;)
Der Unterschied zwischen einem Tauchgang und einem Tauchwochenende pro Akkuladung
Dann noch 3*12V*7,5Ah-Akkus=270Wh = 7,5h bei 35W und 2,5h bei 100W (die werden immer noch gebraucht fürs filmen).

Dann muss ich mir nur nochmal Gedanken übers laden machen, 22,5Ah mit 1A laden - das dauert


Zurück zum eigentlichem Thema, Elektrik unter Wasser, ich habe mir heute noch ein 125er KG Rohr geholt, das wird auf einer Seite zugeklebt,
auf die andere Seite kommt ein Deckel mit wasserdichter Kabeldurchführung und Kippschalter. Und natürlich die Akkus rein
Dann wird im Hallenbad mal die Dichtigkeit getestet und im See ausprobiert.
Die Lampe wird eine 20W Halogen sein, die mit Silikon in ein Kabel eingelebt wird, das Kabel geht direkt in den Akku.
(Wasserdichte Steckverbindungen sind mit jeweils ~20€ pro Verbindung ziemlich teuer).


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton

#22 Verfasst am 17.01.2012, um 10:39:11



Wenn du die akkus zum Laden alle parallel schaltest, geht das doch, dann kannst du ruhig mit deinem großen lader dran. wegen der geringen überspannung kannst du einfach eine oder 2 ausreichend dimensionierte diode(n) schalten, die nochmal etwas spannung wegnimmt/wegnehmen. Pro Siliziumdiode kannst du ca 0,6V rechnen. Wenn du mal messen könntest, wie die spannungen bei leeren akkus und bei vollen akkus ausschauen? Mit wieviel A wird denn mit dem großen lader geladen? (geht mur um die auslegung der Diode).

14,2V geht im prinzip auch in ordnung, wenn der akku sofort wieder drangenommen wird. 13,8V ist nur die Spannung wenn der akku gelagert werden soll. wird der akku jedoch gleich wieder benutzt, kann man auch mit der höheren spannung arbeiten.


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bearbeitet von elton, am 17.01.2012, um: 10:54:41


Soundicate *

#23 Verfasst am 17.01.2012, um 11:33:18



Bei leeren Akkus steigt die Spannung langsam an, während das Netzteil immer ca 3A liefert.
Allerdings schaltet es nicht bei 13,8 oder 14,4V ab, sondern die Spannung steigt bis ca 15-16V weiter
(getestet an einer kaputten KFZ-Batterie)

Die Akkus werden ja mit max. 14,4V Ladespannung angegeben, man könnte ja ein bis zwei Dioden hin- und wegschalten, damit man auf 14,x bzw 13,8V kommt?!

Ich kann leider nicht genau sagen, warum das Ladegerät eine so hohe Ladespannung hat, und die Umax weiß ich auch nicht sicher, manchmal hat er auch ganz normal bei 13,8V abgeschalten
Ich könte mal reingucken, bezweifle aber, dass ich erkenne was kaputt sein könnte...

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Was ist von sowas zu halten:

http://www.oxydiver.de/page_lampe2-0014.htm
Schaltplan (den sogar ich verstehe):
http://www.oxydiver.de/page_lampe2-0015.htm

Laptop-Netzteil zum verbasteln wäre vorhanden


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

bearbeitet von Soundicate, am 17.01.2012, um: 11:37:22


elton

#24 Verfasst am 17.01.2012, um 12:32:18



shit, nun ist der text weg.

finger weg vom PB137. nur nachteile!
1) verfügbarkeit. den gibts nur bei conrad, da eine eigenproduktion/entwicklung gewesen
2) auch dann nicht immer zu haben, zumindest nichtim laden und internetversand kostet auch geld
3) nur 13,7V da wird der akku nicht ganz voll. das IC ist nur zum überwintern von akkus gedacht. deswegen auch nur der kleine ladestrom von maximal 1,5A

meine empfehlung, nimm einen einstellbaren spannungsregler wie den LM317 (auch 1,5A) oder den größeren bruder LM350 (3A) (5,50€ bei reichelt). Auf ausreichend kühlung achten, direkt auf Aluplatte schrauben. Mit winkelblech eingangs und ausgangsbuchsen dran, fertig ist dein mininetzteil/bleigellader.

kämst du aus meiner nähe, könnten wir das ding zusammen basteln, kriegste aber auch sicher allein hin.



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Soundicate *

#25 Verfasst am 17.01.2012, um 13:01:38



Kurzfassung ist auch gut

Dann der LM-350. Nur welchen?
http://www.reichelt.de/ICs-LM-LS-/LM-350-220/ind...f3e52f11f8cb4dc7
oder
http://www.reichelt.de/ICs-LM-LS-/LM-350-220/ind...f3e52f11f8cb4dc7
Spontan hätte ich gesagt der zweite, aber der erste kostet 5,5€?


Ist ne super Idee eigentlich, dazu noch ne Ladebuchse von nem Laptop: Auf der einen Seite Akku, auf der anderen Seite Laptopnetzteil

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Kurze Frage noch, kann man auch zwei von denen parallel an das gleiche Netzteil anschließen?
Dann kann man damit auch eine Kfz-Batterie laden

Was für eine Vout hat der eigentlich, kann ich dem Datenblatt irgendwie nicht entnehmen


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton

#26 Verfasst am 17.01.2012, um 14:11:01



nimm den: LM 350 TO3 :: Spannungsregler, TO-3

der hat einen geringeren thermischen widerstand, wird also nicht so heiß bei gleicher leistung. bzw kann wärme besser abführen.

zur spannunseinstellung benutze einfach das datenblatt und suche dir 2 passende Widerstände raus, mehr ist es nicht(okay, 2 Kondensatoren zur schwingungsdämpfung)



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Soundicate *

#27 Verfasst am 17.01.2012, um 18:19:56



Kann es sein, dass die sich nur in der Gehäuseform unterscheiden?
Dann reicht ja auch der billigere an ein Alublech geschraubt?


Zur Spannungswahl:
Könnte man dann so machen wie auf S11 unten rechts im Datenblatt?


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton

#28 Verfasst am 17.01.2012, um 21:00:52



das müsstes du halt mal nachrechnen. der typ im TO3 gehäuse (meine empfehlung) hat einen thermischen widerstand von 1,2...1,5°C/W, wohingegen deine Präferenz schon 3...4°C/W hat. rechnest du nun noch einen kühlkörper (http://www.reichelt.de/Bauelemente/V-4329H/index...0c64506f54f89d4e)hinzu mit 2K/W bist du bei 3,5K/W mit meinem Vorschlag, bzw bei 6K/W bei deiner Präferenz.

Wenn wir nun die 19V bei 3A vom netzteil annehmen und wir auf sagen wir 14V Ladespannung runterkommen wollen, haben wir einen drop von 5V. 5V bei maximalem Strom von 3A sind also 15W, die der Spannungsregler in Wärme umsetzen muss. Diese nun in die Kühlkörperberechnung einfließend sind wir also bei einem temperaturunterschied zur Umgebung von 3,5K/W*15W=52,5K dann die Umgebungstemperatur von 20°C noch hinzu und wir sind bei 72,5°C.

rechnen wir deinen vorschlag durch: 6K/W*15W=90K 90K+20°C sind 110°C

die maximal zulässige Temperatur für beide ist aber nur 125°C

Wenn du warmes waschwasser brauchst, ist deine lösung sicher interessant. wollte nur zeigen, wo die rechnung hingehen kann. natürlich din hier nur die maximal extremwerte angenommen.

zur schaltung selbst würde ich sagen, nimm gleich figure 1. der widerstand in der ausgangsleitung wird nur verwendet, wenn es auf lastregulierung ankommt. bzw zur strombegrenzung. das brauchst du beim normalen akku aber kaum. 3A verträgt der schon, gerade wenn schon akkus parallel verschaltet sind, teilen sich die 3A, die für einen akku allein schon grenzwertig wären in (bei gleichguten akkus) ungefährliche 1,5A Ladestrom pro Akku auf. Noch größere akkus , ja, die lutschen schon wesentlich mehr strom, da kannst du mit deinem 3A lader nichts kaputt machen.. eher macht das lade-ic solange dicht, bis es ungefährlich wird (temperaturabschaltung).

achja, nochwas. wenn die 3A wirklich fließen, weil akku wirklich leer, dann wird die ausgangsspannung natürlich so weit absinken, weil interne strombegrenzung aktiv wird, dass das IC also noch viel mehr leistung in wärme umsetzen muss. ergo werden aus den ehemals 19V vielleicht nur (untere entladespannung des akkus annehmen:) 10,8V also nun keine 5V drop mehr, sondern schon knapp 8.. müsste man dort oben nochmal rechnen..

bei meinem vorschlag sinds dann grade noch 3,5°C/W *8V*3A = 84°C ; 84°C+20°C sind 104°C -

bei deinem vorschlag sinds schon 6°C/W*8V*3A = 144°C; 144°C +20°C also 165°C... geht einem ein lichtlein auf, was?

gruß


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bearbeitet von elton, am 17.01.2012, um: 21:14:08

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