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PN's Forum \ Wissen/Nachdenken \ Naturwissenschaften \ eingeklemmter Nerv - was kann man dagegen tun?


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 10.09.2011, um 09:52:55



Irgenwie hat es mir vor 2 Tagen bei einer ungünstigen Bewegung wohl einen Nerv eingeklemmt, im rechten Schulterblattbereich. Jetzt kann ich den Kopf und rechten Arm kaum bewegen, der Schmerz zieht sich interessanterweise den ganzen Arm runter bis in den rechten Zeigefinger (aber nur der komischerweise)

heute Nacht ist es nun so brutal geworden, das ich mich fast gar nicht mehr ohne mir bisher unbekannt starke Schmerzen bewegen kann. Schlafen war unmöglich, fühlt sich an wie ein Messer im Rücken/Schulter.

man ließt viel, dass die betreffende Stelle warm gehalten werden soll und man sich bewegen soll. Also ich hab heut Nacht warm geduscht, war 20min in einer finnischen Sauna, hab noch etwas Gymnastik gemacht... es wurde aber gefühlt nur schlimmer. Schlussendlich war ich in der Nacht noch im Krankenhaus, die konnten aber auch nicht mehr machen als mir ein paar Schmerztabletten zu geben un gewirkt haben die auch nicht wirklich.


gibt es nicht noch irgendwas, was man machen kann oder muss man die Schmerzen einfach ertragen wie ein Mann? Kann überthaupt etwas Schaden nehmen, wenn ich mich so bewege dass es extrem schmerzhaft wird, oder brauch man sich um bleibende Schäden keine Sorgen zu machen ?


greetz
Poison Nuke

Aonas

#2 Verfasst am 10.09.2011, um 13:36:27



Ratschlag von nem Orthopäden, Physiotherapeut oder ähnlichem holen



AundB

#3 Verfasst am 11.09.2011, um 03:18:52



Wenn es tatsächlich ein eingeklemmter Nerv ist, dann kriegt mans auch wieder gefixt. Ich würde hier "blind" auf Wirbelsäule tippen und zwar im Halsbereich und etwas darunter. Vielleicht ist es aber auch etwas anderes. Ich hatte z.B. mal Taubheit im linken Zeigefinger.
Jedenfalls:


Na klar professionelle Hilfe aufsuchen wenn möglich. Und bitte keine Schmerztabletten.



 Poison Nuke  *

#4 Verfasst am 11.09.2011, um 08:49:59



Brustwirbel TH1 trifft zu 100% zu... kribbeliges/pelziges Gefühl in der Hand seit heute Nacht auch sehr extrem, Tennisarm jup... , Schulter und Nacken sowieso, die tun ultra weh, als wenn ein Messer drin stecken würde.

rechter Arm kann ich nichtmal meht bewegen ohne starke Schmerzen in Muskeln usw. Daher mach ich alles eihändig. Was auf einer ergonomischen Tastatur durchaus sehr interessant ist


War gestern zum zweiten mal in der Notaufnahme... außer ein Mittel, damit sich die Muskeln enhtspannen und ich schlafen kann gab es nix und wirklich geholfen hat es nix. Die meinten nur da sei eine manuelle Therapie nötig und die können sie am WE nicht machen. Ich solle doch bis Montag durchhalten

und angeblich sei da nur ein Gelenk minimal verdreht.

na mal schaun wie ich das bis morgen früh durchstehe.


greetz
Poison Nuke

FlorianK

#5 Verfasst am 11.09.2011, um 10:41:29




Poison Nuke schrieb:
na mal schaun wie ich das bis morgen früh durchstehe.


Mensch reiß dich mal zusammen ! Mach dir ein Müsli und rauch dir mal Einen !


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !

 Poison Nuke  *

#6 Verfasst am 11.09.2011, um 11:11:54



ich hab mir schon den ein oder anderen Knochen gebrochen (Mittelfuss, Unterarm, Zeigefinger), das war bei weitem nicht so schmerzhaft wie das hier. Und vorallem hat dabei der Schmerz irgendwann nachgelassen, der hier wird irgendwie immer schlimmer. Durchstehen ist nicht unbedingt das Thema, ich hab mehr Sorgen dass eventuell was irreparabel beschädigt werden könnte.


greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#7 Verfasst am 11.09.2011, um 12:09:45



Ein taubes Gefühl und kribbeln in den Fingern hatte ich nach meinem Halswirbelbruch monatelang. Mach Dir mal deswegen keine Sorgen. Solange die Nerven nur gereizt werden können sie das auch ab. Meistens entsteht dieser Effekt durch die Nackenmuskulatur, die sich in ihrer Schonhaltung für die betreffenden Partien ganztags (nach nachts) versteift und folgedessen die Nervenbahnen einengt.


"to punish and enslave..."

bearbeitet von Rhazhel, am 11.09.2011, um: 12:11:34


 Poison Nuke  *

#8 Verfasst am 11.09.2011, um 13:40:22



ach echt, die Muskulatur kann die Nerven einengen uns zu so einer Reizung führen? krass

also könnte es im Endeffekt auch einfach nur eine total verspannte Muskulatur im Nacken/Schulterbereich sein?


greetz
Poison Nuke

AundB

#9 Verfasst am 11.09.2011, um 13:49:59



Wäre möglich.



 Poison Nuke  *

#10 Verfasst am 11.09.2011, um 13:52:47



dachte immer das auch angespannte Muskeln auf der Diemension von winzig dünnen Nervenfasern weich sind.


greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#11 Verfasst am 11.09.2011, um 16:42:56



Wie gesagt, ich hatte diese Probleme eine längere Zeit und bei mir waren es defintiv "nur" Verspannungen. Der eigentliche Halswirbelbruch hatte zum Glück keine Begleiterscheinungen auf die Nerven. Gerade die Handnerven sind relativ empfindlich auf jede Form von äusseren Druck (z.B. Karpaltunnelsyndrom etc.).

Bei mir hat Wärme inkl. viel Voltaren gut geholfen. Allerdings reagiert da jeder Mensch etwas anders. Bei dir würde ich erstmal alle anderen Ursachen ausschliessen lassen.


"to punish and enslave..."

 Poison Nuke  *

#12 Verfasst am 11.09.2011, um 18:07:17



ich hab auf Anraten des Arztes heut den ganzen Tag schon ein Handtuch relativ fest um den Hals gewickelt, einerseits um den Kopf zu stabilisieren und den Nacken warm zu halten. Und es tut auch wirklich gut bisher. mal weitersehen. morgen geh ich zum Hausdoc und hoffe die Physiotherapie hat morgen auch gleich einen Termin frei.


greetz
Poison Nuke

FlorianK

#13 Verfasst am 11.09.2011, um 22:02:17



Mach dir mal keinen Kopf. So lange es weh tut ..... Überlege doch mal wenn die Hexe schießt. Ich hatte mal eine Reizung des xyz Nerves durch eine Ohrenentzündung. Die dachten erst ich hätte einen Schlaganfall weil meine linke Gesichtshälfte gelähmt war. Also aus Erfahrung kenne ich das auch nur so - tut richtig doll weh und geht auch genau so wieder.Kann deine Angst aber verstehen.Kann aber auch eine reine Muskelsache sein. Mir sind mal beim klettern die Oberschenkelmuskeln eingerissen - Satan - und das hielt lange an !! Aber Alles wird gut ! Wette Kasten Bier !


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !

 Poison Nuke  *

#14 Verfasst am 11.09.2011, um 23:00:13



thx

frage, wie schläft man am besten?
ich hab jetzt 2 Nächte fast komplett Schlafentzug und da die Schmerzen heute noch schlimmer sind, hab ich auch nicht viel Hoffnung. Und die Wirkung der Schmerzmittel (Voltarenkapseln, einmal Tetrazepam) ist absolut Null, nicht im geringsten eine Besserung, als hätte ich Placebopillen genommen.


greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#15 Verfasst am 11.09.2011, um 23:07:04



Ich hab mir früher eine Wärmflasche als Kissen in den Nacken gesetzt. Wäre also mein Vorschlag, aber wie gesagt, jeder reagiert anders auf Wärme, Kälte und Schmerzmittel bei Nervengeschichten.


"to punish and enslave..."

 Poison Nuke  *

#16 Verfasst am 11.09.2011, um 23:25:06



ich schau mal ob ich sowas überhaupt irgendwo habe.

aber ist das normal, dass so Schmerzpillen null bringen? ich hab zum Test sogar mal 4 Voltarenkapseln genommen, obwohl die Tagesdosis 2 nicht überschreiten sollte. Trotzdem null Effekt.


greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#17 Verfasst am 12.09.2011, um 10:09:18



Wenn Du bzw. die entsprechend gereizte Stelle nicht auf den Wirkstoff anspringen bringen selbst grobe Mengen des Schmerzmittels keine Besserung. Wenn der Schmerz erstmal voll ausgeprägt ist wirken viele Präparate nicht mehr richtig. Entweder brauchst Du einen anderen Wirkstoff oder ein sehr starkes Mittel, dass auch bei bereits vorhandenen starken Schmerzen noch funktioniert. Zweites wird von Ärzten leider relativ selten verschrieben (vermutlich wegen erhöhter Risiken und Suchtgefahr).


"to punish and enslave..."

Barnie

#18 Verfasst am 12.09.2011, um 12:30:20



Bei meinen Hexenschuessen, die ich ab und zu habe, helfen die meisten Schmerzmittel ziemlich deutlich. Am besten sprechen bei mir derartige Schmerzen auf den Wirkstoff Ibuprofen an. Bei ganz schlimmen Schmerzen 400mg Dosis und bei maessigen Schmerzen reichen auch schon die 200er. Die sind entzuendungshemmend und so gesehen auch als Langzeittheraphie bei derartigen Schmerzen geeignet. Solche Nackengeschichten koennen schon ein paar Wochen dauern bis sie voellig abklingen - leider. Meist entzuendet sich halt auch der Nerv, was hoellische Schmerzen bedeutet.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 12.09.2011, um: 12:31:02


 Poison Nuke  *

#19 Verfasst am 12.09.2011, um 13:02:47



Iboprofen hatte ich sogar schon 800mg mir reingehauen an einem Tag. Null Wirkung. Auch das Tetrapeza was mir der eine Arzt gegeben hatte, hatte wenn überhaupt nur eine minimale Wirkung.

und ich hatte zwischen den Medikamenten auch immer sehr viel Luft gehabt. In den letzten drei Tagen hatte ich wenn nicht mehr als 7 pillen gesamt, 4 davon gestern Nacht


heute morgen der Doktor war aber schon etwas besorgter, er meinte bei dem zeitlichen Ablauf, der Vorgeschichte und den Symptomen hält er ein Problem an der Bandscheibe für nicht unwahrscheinlich und ich warte aktuell auf meinen Termin beim Neurologen, der das mal genauer prüfen soll. 16:30 weiß ich dann mehr.


greetz
Poison Nuke

de0815de

#20 Verfasst am 13.09.2011, um 08:18:33



Puh, ich drück dir die Daumen!


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

 Poison Nuke  *

#21 Verfasst am 13.09.2011, um 12:17:43



der Neurologe konnte mir ein gutes Zeug verschreiben:

Lyrica

das ist speziell gegen langanhaltende Schmerzen bedingt durch Nervenschädigungen oder so. Und wow, das hat wirklich gewirkt
ich konnte eine halbe Nacht endlich mal wieder wunderbar schlafen. Nur nach ca. 5-6 Stunden hatte die Wirkung nachgelassen und die Nacht war vorbei


und angeblich soll das Zeug schon bei kurzer Behandlungsdauer einen hohen Suchtfaktor haben. Na super
aber heute beginnt meine erste Sitzung bei der Physio. Sollte also hoffentlich in wenigen Tagen nicht mehr nötig sein zum Schlafen was zu schlucken.


greetz
Poison Nuke

de0815de

#22 Verfasst am 13.09.2011, um 13:49:26



hast du selbst eine erklärung wie das kommt?
hat das was mit deinem neuem rad zu tun oder generell mit deinem radsport? oder ehr vom sitzen am PC im büro. ...so ganz ohne extrem kommt sowas doch nicht!?


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

 Poison Nuke  *

#23 Verfasst am 13.09.2011, um 16:36:58



ich weiß von Anfang an eigentlich schon recht genau, welche Tätigkeit es verursacht hat:

normalerweise mache ich 1-2x die Woche Fitnesstraining, immer schön mit warm machen usw usw.
Bedingt durch die Schichten und verschiedene Aufgaben kam ich ein paar Wochen nicht zum Training, und hatte dann einfach mal zwischendurch aus dem Kalten raus 20 Klimmzüge gemacht. Am nächsten Tag gab es halt ein leichtes Ziehen im Nacken, das hatte ich aber schonmal häufiger geschafft, durch Klimmzüge ohne vorher warm machen. ging aber immer nach 2-3 Tagen weg. Jetzt blieb das Ziehen im Nacken. Nach einer Woche kam etwas hinzu was ich zuerst als Sehnenscheidt-Entzündung interpretiert hatte, beim Klicken mit Zeigefinger alles im Unterarm weh tat...da ich zuvor ein paar Tage lang exzessiv und in nicht immer optimaler Position geklickt hatte war es auch gar nicht soo unwahrscheinlich.
Nur insgesamt 2 Wochen nach den Klimmzügen wurde dann das Ziehen in der Schulter auf einen Schlag pervers und mein Zeigefinger fing an taub zu werden und viele Muskeln im rechten Arm fingen an einen ziehenden Schmerz von sich zu geben. Und ab da bis heute steigerte sich das ganze noch weiter...bzw seit 2 Tagen würde ich sagen ist es in etwa gleich geblieben.

also von meiner Seite aus war es an sich eigentlich naheliegend dass es was mit dem Muskel zu tun hat. Nur als dann die Taubheit mit der Hand dazukam, und ich bis zu dem Zeitpunkt nicht wusste, das ein Nerv auch durch einen Muskel eingeklemmt sein kann, dachte ich halt auch an ein Problem an der Wirbelsäule und der Arzt meinte auch, wenn man wie ich jeden Tag am Schreibtisch oder so sitzt und dann auch mal so dumme Sachen macht wie Klimmzüge aus dem Kalten raus usw, sei es nicht ganz unwahrscheinlich, dass bei so einer Aktion auch mal ein Wirbel sich leicht verschieben kann.

dem ist zum Glück nicht so und muss bei der Physiotherapie nur noch das mit den Muskeln optimiert werden.


greetz
Poison Nuke

Barnie

#24 Verfasst am 13.09.2011, um 22:38:28



Jaja, man wird nicht juenger...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

AundB

#25 Verfasst am 13.09.2011, um 22:51:55




Zitat:
Jaja, man wird nicht juenger...


Das nicht, aber man bleibt oft nachlässig

Gruß



 Poison Nuke  *

#26 Verfasst am 13.09.2011, um 23:03:46



richtig, das war zu 100% eigene Dummheit/eigenes Verschulden.

Über "Alter" kann man ab 70Jahren oder so reden. Wer vorher körperliche Probleme hat, macht etwas falsch (oder hat genetische Probleme oder so). Bei gesunder Ernährung und natürlicher/ausreichender Bewegung wird man regulär nie irgendwelche Leiden haben, natürlich solange keine äußeren Einflüsse dazu führen. Es ist einfach ungesunde Lebensweise die zu den ganzen Haufen Leiden führt die viele haben. Nicht das Alter.


greetz
Poison Nuke

de0815de

#27 Verfasst am 14.09.2011, um 07:48:50




Zitat:
ungesunde Lebensweise

wie z.B. klimmzüge


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

 Poison Nuke  *

#28 Verfasst am 14.09.2011, um 08:06:27



nein, zuwenig "Belastung" den ganzen Tag über, durch Büroarbeit usw und kurzzeitig im Vergleich dazu viel zu viel Belastung (bzw überschreiten von Grenzen) ohne den Körper darauf vor zu bereiten. Das ist ungesund.

im Endeffekt haben wir immer noch den Körper von den Jägern und Sammlern von vor ein paar tausend Jahren. Und somit ist unser Körper dafür gedacht, den ganzen Tag rum zu laufen zu klettern usw., nicht aber ewig nur zu sitzen.


greetz
Poison Nuke

de0815de

#29 Verfasst am 14.09.2011, um 10:07:27




Zitat:
im Endeffekt haben wir immer noch den Körper von den Jägern und Sammlern von vor ein paar tausend Jahren. Und somit ist unser Körper dafür gedacht, den ganzen Tag rum zu laufen zu klettern usw., nicht aber ewig nur zu sitzen.



jep, das ist auch der grund warum wir besser(genauer) hören als sehen und uns mit so "schlechtem" hifimaterial rumplagen müssen aber ohne probleme 3D sehen können. und beim daumenkino schon flüssig schauen können ...wir sind auch nur tiere! die sinne haben sich irgendwie angepasst.

es gibt unterschiedliche gattungen, ausnahmen und regionale unterschiede :D
sieht man häufig bei den sportarten. die, die von weit weg wasser holen müssen, laufen meist am besten usw.

der mensch ist also schon enorm anpassungsfähig. musst du mal ahnenforschung machen!

immerhin ist es schon mal gut das du deine schmerzen mit fehlverhalten in verbindung bringen kannst und nicht bangen musst das es etwas anderes ist.

weiterhin einen guten verlauf


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

de0815de

#30 Verfasst am 16.09.2011, um 09:03:53



was macht der nerv? gehts wieder besser?


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

 Poison Nuke  *

#31 Verfasst am 17.09.2011, um 13:12:31



naja, irgendwie nicht wirklich. Es schien die letzten Tage etwas besser zu werden, aktuell fühlt es sich wieder schlimmer an, der Zeigefinger ist auch noch mehr "eingeschlafen" als vorher und das ziehen/krampfen der Muskeln im ganzen rechten Arm ist auch intensiver geworden.


ich warte jetzt einfach ab und geh regelmäßig zur Physio. Viel mehr kann man ja eh nicht machen aktuell.


greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#32 Verfasst am 18.09.2011, um 10:14:40



interessant. Die Schmerzen in der Schulter, also der stechende Schmerz als hätte mir jemand ein Messer hinten zwischen Schulterblatt und Wirbelsäule gerammt, ist fast komplett weg, ich merk nur noch etwas wenn ich den Kopf versuche weit zu drehen. Dafür aber sind die "Phantomschmerzen" im rechten Arm um so intensiver. Entweder weil jetzt die Schmerzen aus der Schulter weg sind und man daher sich mehr darauf "konzentriert" oder der Nerv ist einfach stark gereizt und muss nun erstmal sich wieder normalisieren?




greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#33 Verfasst am 14.12.2011, um 12:25:19



boah, das kann ja echt nicht sein... da das ganze noch nicht besser geworden ist (außer die Schmerzen, die sind weg, aber keine Kraft im rechten Arm und tauber Zeigefinger weiterhin), wollte ich mal zum Orthopäden. Die Überweisung hab ich auch schnell bekommen, aber einen Orthopäden zu finden scheint ja sowas wie Lotto spielen zu sein
insbesondere wenn man nicht privat versichert ist.

Das krasse ist, wenn man online sucht, die meisten Orthopäden haben so richtig schlechte Bewertungen in meiner Umgebung. Massenabfertigung, Abzocke ohne wirkliche Hilfeleistung usw ließt man da. Und wenn man einen findet wo die Bewertung nicht so schlimm aussieht, dann soll man am besten in einem viertel Jahr nochmal anrufen für einen Termin


kann man wohl vergessen, in diesem Land Hilfe zu bekommen wenn man sie braucht



greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#34 Verfasst am 14.12.2011, um 14:32:04



Ist schon schlimm wie freundlich und geduldig Ärzte bei Privatpatienten werden. Hab seit meinem Umstieg in die PKV auch so manche Veränderung im Verhalten der Ärzte feststellen dürfen (ausser bei meinem Hausarzt, der mich schon immer toll behandelt hat)


"to punish and enslave..."

AundB

#35 Verfasst am 14.12.2011, um 15:01:08



In Russland und Ukraine ist es massiv besser was das beschriebene Problem angeht. Ok, ich will nicht trollen aber wollte es gesagt haben. Eine reale Option ist es ja eh nicht.



de0815de

#36 Verfasst am 14.12.2011, um 15:15:19



Rufe die Krankenkasse an! Die hat ein Interesse dich gesund zu bekommen... das ist leider hier so.

Inzwischen spricht man in meiner Firma sehr offen über unser Gesundheitssystem und "richtige" Entscheidungen im Falle einer Erkrankung.
Die Krankenkasse um Hilfe zu bitten war und ist wichtig.
Leider können die auch nicht immer helfen. Und in der Tat gibt es unterschiede bei den Krankenkassen. So gibt es inzwischen BKK´s die "Terminsicherheit" anbieten!
Wir haben inzwischen ein richtiges Gesundheitswesen aufgebaut und helfen wo es geht und wer sich auch wirklich helfen lassen möchte, ...bedauerlicher weise nimmt die "Flucht" in die Erkrankung immer mehr zu.
Der weitaus größte Teil körperlicher erbrechen ist in der Psyche zu suchen. Egal ob Schmerz oder Krebs! Die Symtombehandlung kann dann absolut nicht helfen ...haste ja mit durch:
Zitat:
In den letzten drei Tagen hatte ich wenn nicht mehr als 7 pillen gesamt



Daran musst du arbeiten, obwohl du es beschreibst und wissend bist, ...ich gehe jede wette ein das sich nix groß am Tagesablauf verändert hat

Zitat:
nein, zuwenig "Belastung" den ganzen Tag über, durch Büroarbeit usw und kurzzeitig im Vergleich dazu viel zu viel Belastung (bzw überschreiten von Grenzen) ohne den Körper darauf vor zu bereiten. Das ist ungesund.



Vor einer PKV fürchte ich mich ...da wird sich dann so richtig an dir gelabt und du bekommst alles zu schlucken was dich nicht direkt umbringt


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

bearbeitet von de0815de, am 14.12.2011, um: 15:17:26


 Poison Nuke  *

#37 Verfasst am 14.12.2011, um 15:17:08



in der Bundeswehr ist es auch _erheblichsttttt_ ( ) besser. Da meldet man sich krank, hat kurz später einen Termin beim Doc wenn es mehr ist wird man ins Bundeswehr-Krankenhaus überwiesen und meistens bekommt man da noch am Nachmittag des gleichen Tages mindestens eine Untersuchung und oft sogar noch eine Behandlung.
Wäre ich noch Soldat gewesen hätte ich vermutlich dieses Problem hier nur wenige Tage mit mir rumschleppen müssen... gut es ist und bleibt die Frage, was genau das Problem ist, aber dass der Nerv eingeklemmt ist steht zumindest fest. Vermutlich nur muskulär verklemmt..aber auch das ist ja nicht ohne.


greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#38 Verfasst am 17.04.2012, um 14:45:24



nach laanger Wartezeit hatte ich nun übrigens einen Termin bei Orthopäden bekommen, ein Sportorthopäde der eigentlich einen guten Ruf hat.

Dieser hatte mich durchgebogen, geröngt, mit Ultraschall reingeschaut usw usw und meinte am Ende das es mit ziemlicher Sicherheit kein Bandscheiben-Problem ist sondern verm. eine Entzündung oder so.

Danach ging es dann zum Neurologen und der hatte mich dann endlich mal zum MRT geschickt.


hätten die VOLLIDIOTEN das nicht eher machen können

denn was war die heutige Diagnose vom MRT: Bandscheibenvorfall der oberen Hals-Schulter Wirbelsäule.


WAS ZUR HÖLLE... da gehe ich seit 7 Monaten zu zig Ärzten und alle versichern sie mir das es definitiv kein Bandscheibenproblem ist. Und nun diese Diagnose. Ich hab gerade 200 Puls... denn nach 7 Monaten ist nun eh alles zu spät, bzw sehr unwahrscheinlich das hier noch was zu retten ist so wie ich das bisher von anderen gehört hab.


jetzt muss ich noch drei Wochen warten bis zum eigentlichen Termin beim Neurologen der den MRT beauftragt hat, der kann erst weitere Schritte einleiten


frag mich vorallem wie ich das geschafft habe. Das Problem scheint zumindest schon seit langem zu bestehen, ein paar Jahre würde ich sagen. Ich hatte schon immer ab und an nach intensiven, meist aus dem Kalten gemachten Klimmzügen Probleme in der rechten Schulter gehabt. Dabei hat sich wohl irgendwas verzogen


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 17.04.2012, um: 14:45:37


Andreas87

#39 Verfasst am 17.04.2012, um 15:27:30



ganz traurige Geschichte! Mein Mitgefühl!


"Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

Barnie

#40 Verfasst am 17.04.2012, um 17:53:36



Sowas ist ja echt zum Aber wie heisst es so schön, das schwierigste in der Medizin ist die richtige Diagnose... Einem Kumpel von mir ist es ähnlich ergangen, er hatte immer Schmerzen in den Beinen und mat hat ihn zum Krafttraining geschickt - ein genzes Jahr lang!! Nachdem die Schmerzen immer schlimmer wurden, hat man festgestellt, dass er Arthrose hat! Und das Krafttraining hat den Prozess nur noch beschleunigt! Eigentlich müsste man solche Ärzte verklagen!

Mein Mitgefühl hast du!


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

de0815de

#41 Verfasst am 18.04.2012, um 15:39:08



uff aber solche vorfälle verlaufen sehr unterschiedlich ...in deinem alter und bei sonst gutem zustand und lebenswandel, bedeutet das noch lange kein ende.

mein mitgefühl sei mit dir. ich habe das alles schon laaaange hinter mir. ...trotz dem vorfall spielt die psyche ebenfalls eine große rolle! warum klimmzüge unter schmerzen durchführen, alles "extrem" machen müssen etc.

zur OP kann man wohl reinhardshausen, das liegt bei bad wildungen ...praktisch bei mir um die ecke, empfehlen sind da weltweit führend was bandscheiben OP´s angeht.


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

 Poison Nuke  *

#42 Verfasst am 18.04.2012, um 23:10:44




de0815de schrieb:
trotz dem vorfall spielt die psyche ebenfalls eine große rolle! warum klimmzüge unter schmerzen durchführen, alles "extrem" machen müssen etc.



ich hab nix extrem gemacht. Ich hatte einfach nur relativ "normal" versucht 2x die Woche Fitnesstraining/Bodybuilding zu machen. Da war nix extremes dabei. Mein Ziel war dabei einfach regulär auf 20 und mehr Klimmzüge zu kommen (am Ende hatte ich sogar relativ problemlos und ohne überhaupt ohne "Schmerzen" 30 Klimmzüge geschafft) und halt allgemein hatte ich versucht ein möglichst ausgeglichenes Training anzustreben, einfach um nur "fit" zu sein, mehr nicht. Ich hab auch immer versucht auf meinen Rücken zu achten bei allem was ich mache... wobei das Problem ja eh in der oberen Wirbelsäule ist und daher nicht die "üblichen Verdächtigen" als Ursache hat.

Also falsch Heben usw ist hier nicht die Ursache. Zumindest würde mich das extrem wundern weil das belastet ja nur die untere Wirbelsäule.


Blöd ist halt, der Nerv ist nun schon seit bald einem 3/4 Jahr eingeklemmt. Irgendwann ist die Schädigung einfach chronisch/irreparabel
Gibt nicht wenige Leute bei denen sich der Nerv nach so langer Zeit dann schlichtweg nicht mehr regeneriert hat.

Naja, schwarzmalen hilft ja nix. Schauen wir mal positiv in die Zukunft


am meisten interessiert mich eigentlich was genau die Ursache war, ob es wirklich Klimmzüge waren, oder was anderes und welche Bewegungen ich meiden und welche ich fördern sollte.


greetz
Poison Nuke

de0815de

#43 Verfasst am 19.04.2012, um 15:43:53




Zitat:
Da war nix extremes dabei. ...30 Klimmzüge



Welchen Gsundheitszustand hast du den mit "Fit" gemeint? Ein normal gesunder Mensch macht vielleicht 5

Na, ich bin jedenfalls ebenfalls mal gespannt wie das bei dir weiter geht und was heraus kommt. Ich drücke dir die Daumen.


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

typhson

#44 Verfasst am 19.04.2012, um 15:56:47



Ob „Fitsein” sich über die Anzahl der möglichen Klimmzüge definiert?



de0815de

#45 Verfasst am 19.04.2012, um 16:42:57




Zitat:
Ob „Fitsein” sich über die Anzahl der möglichen Klimmzüge definiert?



Es dürfte schon grob etwas über einen gewissen Zustand verraten? Als ich mich richtig "Fit" fühlte, da gingen max. vielleicht 20. Bei der BW schaffte ich in meinem Zug damit jedenfalls schon die meisten. Wir hatten einen Bundesligahandballer im Zug, der hatte so 15.

Robert fährt täglich auch noch Fahrrad, trinkt und raucht nicht usw. ...wenn er kein Mutant ist, dann dürfte sein "Fitneslevel" wohl schon nahe an dem liegen was machbar ist?


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

typhson

#46 Verfasst am 19.04.2012, um 19:12:57




Zitat:
Robert fährt täglich auch noch Fahrrad, trinkt und raucht nicht usw.


Das meinte ich. War eigentlich ein Trollpost..

Wobei ich glaube, dass man sich durch „Hau Ruck” Training und ohne regelmäßige Begutachtung desselben, auch kaputttrainieren kann.
Wird wohl bei Robert nicht der Fall gewesen sein, so etwas sehen die Ärzte/Krankengymasten meistens, aber es gibt bei uns hier so ein paar Kandidaten..



 Poison Nuke  *

#47 Verfasst am 19.04.2012, um 23:43:38




typhson schrieb:
[quote]Wobei ich glaube, dass man sich durch „Hau Ruck” Training und ohne regelmäßige Begutachtung desselben, auch kaputttrainieren kann.



vielleicht auch doch? Ich bin ja so gesehen ein Bürohengst der bis vor 10 Jahren ein Fitnesslevel nahe Null hatte (typischer PC geek/freak, der sich null bewegt hatte). Vor 10 Jahren in der Bundeswehr hatte ich dann einen Ermüdungsbruch im Fuss weil das viele Laufen meine Knochen nicht gewohnt waren.

Erst seit dem habe ich langsam versucht mein Level aufzubauen, aber das war auch immer eher so das ich versucht habe 2-3x die Woche 20-50min lang zu trainieren. Allerdings die Frage ob das Aufwärmen und Dehnen vorher immer richtig war und ob das Training auch richtig war, gute Frage. In der Bundeswehrzeit hatte ich mir mal einen Trainingsplan von einem aktiven Bodybuilder erstellen lassen der eigentlich gut in der Materie steckte. Hatte mich dann so grob versucht dran zu halten und hab nur die Einheiten gesteigert, sodass ich mich wohl fühlte dabei.

Nur wenn man halt den halben Tag nur rumsitzt, oder noch länger, wer weiß ob dann die halbe Stunde Training zwischen durch nicht vllt doch zu hau ruck artig teilweise war.


greetz
Poison Nuke

eltipo

#48 Verfasst am 20.04.2012, um 21:03:49



Oh, man....

ich hab den Thread gelesen und nach deinem 3ten Post wusste ich, dass es nen Vorfall ist.

Schlage mich mit der Thematik auch schon seit Jahren rum, bin medizinisch eh vorbelastet, aber so als Resumee für alle:

Schmerzausstrahlung in eine Extremität, die mit Kribbeln und Ausfällen einher geht, ist zu 90% nen Vorfall. Kein Spass, sofort zum Doc und dem das auch eindringlich klar machen.

Du hast wohl das gleiche Problem wie ich: Du machst nicht deutlich genug, wie stark die Beschwerden wirklich sind. "Geht schon, ich stell mich ma nich so an" ist leider genau falsch.
Ärzte sind auch nur Menschen, die gehen von der Massenerfahrung aus, und der Durchschnittsdeutsche geht wegen jedem bisschen zum Arzt, also kanns nix schlimmes sein, wenn der Patient nicht jammert......jammern gehört wohl zum Geschäft, ohne findest du keine Beachtung bei deinem Problem.

Zum besseren Erfahren des Körpers würde ich dir nach ner Reha nen Rehasport empfehlen, merk dir die Übungen und mach sie immer wieder mal, das bringt wirklich was...ach, ja, und auch mal in den Körper reinhören....;-)

Übrigens: Sport-LK in der Schule, Leichtathlet bis zum Bund, bei 30 Klimmzügen muss ich grinsen....klar, aber mit einem Arm...;-)...ab 21 ständig Rückenprobleme, Vorfall mit 31, seitdem nie wieder schmerzfrei...Wer mich heute sieht, glaubt mir kein Wort, dass ich mal richtig fit war.....aber das wird langsam...



typhson

#49 Verfasst am 21.04.2012, um 00:18:21




Zitat:
Ärzte sind auch nur Menschen, die gehen von der Massenerfahrung aus, und der Durchschnittsdeutsche geht wegen jedem bisschen zum Arzt, also kanns nix schlimmes sein, wenn der Patient nicht jammert......jammern gehört wohl zum Geschäft, ohne findest du keine Beachtung bei deinem Problem.



So true.



 Poison Nuke  *

#50 Verfasst am 09.05.2012, um 15:32:43



nicht nur das... selbst wenn die Diagnose eindeutig ist, wird man trotzdem einfach nur abgefertigt

gestern war ich nun zur Rücküberweisung beim Orthopäden gewesen, also mit der eigentlichen Diagnose des Bandscheibenvorfalls...

das war eine maximal 5min Sitzung gewesen, kurz rein, hat registriert Bandscheibenvorfall und das einzige was er gemacht hat ist mich zur Neurochirurgie zu Überweisen. Keine Fragen oder weitere Untersuchung oder sonstwas.

So ein Arzt, keine Ahnung von dem was er macht. Hauptsache nur schnell durchgeschleust und Patient wieder los.
selbst konnte er den Bandscheibenvorfall nicht diagnostizieren, obwohl er das ja eigentlich meinte zu können wenn es denn einer gewesen wäre
Mal ganz davon abgesehen davon dass er noch fragte warum der Neurologe nicht direkt eine Behandlung vorgeschlagen hat... hallo das weiß doch jeder das ein Neurologe bei so einem Problem defacto NICHTS machen KANN.


Um es mal auf den Punkt zu bringen:

Mit dem Orthopäden Dr. Lutz in Erfurt hab ich persönlich nach zwei Sitzungen nur extrem schlechten Erfahrungen und kann ihn definitiv nicht weiterempfehlen, im Gegenteil, ich würde aus meiner Erfahrung mit ihm von einem Besuch abraten.
Ich wurde einfach nur durchgeschleust als Patient, er ist nicht mal ansatzweise auf die Erkrankung eingegangen und ich wurde jedes mal einfach nur zu einem anderen Arzt überwiesen obwohl in jedem Fall er der zuständige Facharzt war.
Zudem bei dieser Gemeinschaftspraxis private Patienten EXTREM bevorzugt werden, um nicht zu sagen es war Glück für mich als Kassenpatient überhaupt einen Termin zu bekommen. private Patienten hingegen live erlebt, haben direkt nach Anruf einen Termin am gleichen oder nächsten Tag bekommen. Jedes mal.

Dieser Arzt hat mich nicht nur viel Zeit gekostet sondern wortwörtlich Nerven denn meine Erkrankung ist nur schlimmer geworden. Wäre ich gleich zu einem anderen Arzt der was versteht von seinem Handwerk hätte ich jetzt sicher schon einen Behandungserfolg längst gehabt.



Ich habe morgen einen Termin bei einem Osteopath und bin der Hoffnung dass dieser eher weiß was er tut... wenn ich bei dem auch einen Reinfall erlebe muss ich mich wohl selbst heilen


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 09.05.2012, um: 20:08:17


Rhazhel

#51 Verfasst am 09.05.2012, um 16:31:09



Ich verstehe Deine Verärgerung würde aber im öffentlichen Bereich des Forums von solchen Äusserungen Abstand nehmen. Du weißt nie wer mitliest und ob dich da da evtl. bald Post erreicht...


"to punish and enslave..."

 Poison Nuke  *

#52 Verfasst am 09.05.2012, um 16:50:47



Es gilt trotzdem die Meinungsfreiheit im Internet. Und es wäre mir neu das es verboten ist, negative Kommentare zu schreiben, wenn sie _berechtigt_ sind. Es ist doch eigentlich nix beleidigendes dabei, oder?

Wenn ein Arzt seine Arbeit nicht richtig macht bzw ich durch seine Handlungsweise einen keine Besserung erhalte oder gar einen noch größeren Schaden bekomme, warum darf ich es nicht öffentlich sagen?


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 09.05.2012, um: 18:35:28


Rhazhel

#53 Verfasst am 09.05.2012, um 18:52:09



Weil du schreibst es wäre immer so wenn man da hingeht. Ich arbeite für eine größerere Versicherung und habe gerade einen ähnlich geahndeten Rechtschutzfall begleiten dürfen. Auch dort ging es um ein Internetposting, dass ein Arzt zum Anlass zur Klage genommen hat. Ich wäre da also etwas vorsichtiger.

Eine Meinungsäusserung ist ok, allerdings darfst Du meines Wissens nach z.B. nicht explizit davor warnen diesen Arzt zu besuchen. Schon garnicht ist es in Ordnung allgemeine Aussagen für mögliche andere Behandlungen zu treffen wie "ist so" oder "der guckt nur kurz drauf" etc. Du darfst dich nur fallbezogen zu Deiner Behandlung äussern usw. Ist ein schwieriges Thema und ich bin auch kein Jurist - zum Glück.

Aber wie gesagt, mach was Du willst. Wollte nur nen Tipp geben ;)


"to punish and enslave..."

 Poison Nuke  *

#54 Verfasst am 09.05.2012, um 20:09:27



so nach einer Anpassung sollte die Formulierung jetzt aber einwandfrei sein
ich denke es ist weiterhin eindeutig was gesagt wird.


greetz
Poison Nuke

Rhazhel

#55 Verfasst am 10.05.2012, um 00:13:38



Eindeutig darf es ja sein ;)

Achja, ganz vergessen: Gute Besserung


"to punish and enslave..."

bearbeitet von Rhazhel, am 10.05.2012, um: 00:14:46


 Poison Nuke  *

#56 Verfasst am 10.05.2012, um 19:33:22



gerade vom Termin von einem Osteopath zurück. Wäre ich da gleich mal hingegangen.

Nachdem ich fast ne Stunde lang so ziemlich meine ganze Lebensgeschichte erzählt hatte... vorrangig natürlich bezogen auf Körper, Gesundheit, Verhalten usw, meinte er am Ende das ganze würde doch ein sehr rundes Bild ergeben und wäre relativ eindeutig.... etwas was ich selbst auch schon teilweise vermutet, aber nicht erwartetet hatte: mangelhafte Ernährung, dadurch Mineralstoffmangel, dadurch Schwächung vom Bindegewebe.

Hauptproblem ist natürlich, ich esse... fresse... extrem viele Süßigkeiten, welche allerdings nichts außer Zucker enthalten. Da ich dürre bin wie ein Skelett verbrennt mein Körper das ganze Zeug einfach nur... braucht dafür aber auch andere Stoffe und da die in meiner Ernährung fehlen holt mein Körper sich die wo anders her.
Ich hätte auch schon aufmerksam werden sollen als ich vor vielen Jahren in der Bundeswehr einen Ermüdungsbruch im Fuss hatte... auch wenn in der Bundeswehrzeit eine extreme Mehrbelastung aufgetreten ist, dies hätte nicht zu einem Bruch führen dürfen bei einem gesunden Körper. Es muss also schon damals was gefehlt haben.


Tja, war meine Hoffnung wohl doch falsch, dass meine Ernährung gerade so ausreichend ist
Hatte mir aber andererseits schon immer gedacht, dass es ziemlich ungesund ist was ich mache, nur dass es sich so äußert...


Naja außer dass ich meinen Konsum an Süßkram mal massiv zurückfahren sollte und dafür andere Sachen verstärkt konsumieren, will er mit einer Osteopathie bei mir anfangen.
Angeblich durch gezieltes ruhigstellen der durch die Nerven minderversorgten Körperteile und dann den Körper von selbst bewegen lassen, soll der Körper wohl von selbst merken, dass bestimmte Nerven nicht mehr richtig reagieren und einen Heilungsprozess starten.

Wenn nach spätestens 3 Sitzungen kein deutlicher Effekt eintritt sollte man eine gezielte Spritze setzen damit der Nerv abschwillt und entspannen kann... normalerweise sollte das auch schon reichen.



naja, bin ich mal gespannt. Ich bin zumindest schon mal deutlich zuversichtlicher hier als bei der normalen Schulmedizin, die nicht mal ansatzweise überhaupt für die Ursache interessiert hat, wo das doch essentiell bei so einem Problem ist.


greetz
Poison Nuke

 Poison Nukine 

#57 Verfasst am 10.05.2012, um 20:28:25



Na denn werde ich erstmal dein Vorrat an Süßkram bei mir verschenken.

Wie gesund soll denn das Wochenende werden? Was hälst du von Gemüse mit Gemüse und statt Eis auch Gemüse?





TimB

#58 Verfasst am 10.05.2012, um 20:34:51



Zur Abwechslung vllt. noch etwas Salat


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

 Poison Nukine 

#59 Verfasst am 10.05.2012, um 20:39:46



Nee ich will ja auch was essen.
Etwas totes Tier muss schon mit dabei sein( mein obligatorisches halbes Schwein auf Toast mit ganz viel Sauce)





TimB

#60 Verfasst am 10.05.2012, um 20:42:21




Poison Nukine schrieb:
Etwas totes Tier muss schon mit dabei sein...



Besser als ein lebendiges


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

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