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PN's Forum \ HiFi \ Allgemeines \ Wieviel Auflösung/Bildwiederholrate und Audioqualität braucht der Mensch?


TimB *

#1 Verfasst am 15.09.2011, um 11:32:08




de0815de schrieb:
jep, das ist auch der grund warum wir besser(genauer) hören als sehen und uns mit so "schlechtem" hifimaterial rumplagen müssen aber ohne probleme 3D sehen können. und beim daumenkino schon flüssig schauen können



Genau für ein flüssiges Bild reichen knapp über 20 Bilder pro Sekunde und fürs hören brauchen wir schon über 40.000 Samples pro Sekunde
Und wir können sogar Änderungen der Tonhöhe von unter 0,5% wahrnehmen (kann jeder mit einem Frequenzgenerator testen einmal 1000Hz und einbmal 1005Hz)

aber irgendwie wird das hier langsam OT.


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

bearbeitet von TimB, am 15.09.2011, um: 11:36:27


Rhazhel

#2 Verfasst am 15.09.2011, um 15:27:05




TimB schrieb:

de0815de schrieb:
jep, das ist auch der grund warum wir besser(genauer) hören als sehen und uns mit so "schlechtem" hifimaterial rumplagen müssen aber ohne probleme 3D sehen können. und beim daumenkino schon flüssig schauen können



Genau für ein flüssiges Bild reichen knapp über 20 Bilder pro Sekunde und fürs hören brauchen wir schon über 40.000 Samples pro Sekunde :L



Das ist so nicht richtig. Nur weil das Fernsehen mit knapp 25 Bildern pro Sekunde ansatzweise ruckelfrei erscheint, heisst das noch lange nicht, dass die Sache so einfach ist. Das Auge unterscheidet zwischen der reinen Bewegungs- und Farbgrenze. Farben und Räumlichkeit werden hauptsächlich im Blickzentrum aufgenommen. Bei Farben liegt die Grenze irgendwo bei 30 FPS, d.h. wenn Du blau und gelb im 0,033s Wechsel siehst, also ca. 30fps, wird das spätestens im Gehirn zu grün zusammengemischt.

Bewegungen (sowie Helligkeitswechsel) werden dagegen vor allem am Blickrand wahrgenommen. Das kannst du z.B. simulieren in dem du einen alten Röhrenfernseher aus dem Blickwinkel betrachtest. Dann flackert er deutlich sichtbar. Für Bewegungen kleinster Art ist das Auge wesentlich empfindlicher. Da liegt die Wahrnehmungsgrenze bei 50-90fps (daher auch die hohe Refreshrate der alten Röhrenmonitore).

Fernsehen erscheint nur flüssig, weil es bei der Aufnahme zu Motion Blur kommt. Will heissen alles was innerhalb der Aufnahmezeit eines Bildes passiert wird aufgenommen, also kommt es zu einem leichten verwischen. Bei PC-Games, wo es diesen Effekt nicht gibt, haste mit 25fps deswegen auch ein sichtbares ruckeln.



"to punish and enslave..."

 Poison Nuke 

#3 Verfasst am 15.09.2011, um 16:23:20



selbst mit Motion Blur sind 25FPS unscharf, erst ab 60 Bilder pro Sekunde wird es scharf:


http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=3844&goto=60#60

http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=3844&goto=76#76



greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 16.09.2011, um: 09:30:25


 Poison Nuke 

#4 Verfasst am 16.09.2011, um 09:36:41



ich hab das ganze mal in ein neues Thema geschoben, weil hier gibt es wohl sicher noch einige offene Fragen. Es ist ja nicht nur die Bildwiederholrate, die mit 24p oder so bei weitem nicht ausreichend für eine ruckelfreie Wiedergabe ist. Es ist ja auch die Auflösung die entscheidend ist.


wie man hier sieht geht das zwar nicht ewig nach oben aber je nach Bildschirmgröße und Sitzabstand ist oft noch einiges an Luft für höhere Auflösungen, insbesondere bei Beamern:
http://s3.carltonbale.com/resolution_chart.html


greetz
Poison Nuke

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