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PN's Forum \ HiFi \ Anlagen unserer Mitglieder \ Barnie goes Hi-Ent!


Barnie *

#1 Verfasst am 23.12.2011, um 23:48:16



Hallo Leute!

Morgen gehe ich meine neu erstandene Errungenschaft bzw. mein selbstgeschenktes Weihnachtsgeschenk abholen - ein Paar ATC scm 19:
(schon mal jemand davon gehört?! )





Ich habe sie ungehört auf Ricardo (Schweizer ebay) für umgerechnet 900 Euronen geschossen. Sie sind vier Jahre alt, sehr gut in Schuss und haben noch über ein Jahr Restgarantie. Ist englische Handarbeit und kostet neu 2550eur! Ich habe keine Ahnung was mich erwartet! Ist mein erster Ausflug in die Haient-Welt. Die technischen Daten und allgemeine Kritiken, die man im Netz findet, lassen Gutes hoffen:

http://www.atcloudspeakers.com.au/index.php/entry-series/atc-scm19

Hier mal ein Bild des ausgebauten Tiefmitteltöners:





Ich bin mega gespannt! Wenn sie meine Erwartungen erfüllen, werden sie meine KEF Q300 ersetzen. Wenn nicht, landen sie wieder in der Bucht....

Hab vorher nie von ATC gehört! Ich werde berichten.

Schöne Weihnachtsgrüsse!
der Weihnachtsbarnie





Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 23.12.2011, um: 23:57:44


typhson

#2 Verfasst am 24.12.2011, um 02:02:35





Auf der HP finde ich aber keine Messungen, im Sinne von technischen Daten? Außerdem verstehe ich nicht ganz was Dispersion in dem Zusammenhang bedeutet
Meinen soll es doch, das der Frequenzgang unter den angegebenen Winkeln nicht stark einbricht, aber was heißt stark? Es würde mich eigentlich stark wundern,
wenn bei 150 + 25 und Trennung bei 2,8 kein Einbruch vorzufinden ist. Anyway, anhören kann nicht schaden, auf den Bericht freue ich mich schon


Liebe Grüße zurück ;D



FlorianK

#3 Verfasst am 24.12.2011, um 10:15:00



Barnie - was hast du eigentlich aktuell stehen ? Du hattest doch mal ein richtiges kleines Kino ?? Und jetzt höre ich immer die Nahfeldgeschichten bzw doch relativ kleine Lösungen. Bist du jetzt mehr in Richtung HiFi unterwegs ?

Die ATC sehen gut aus. Mir wären sie untenrumm etwas zu schwach auf der Brust. Denke mal der Sound wird in Richtung "Englisch - neutral " gehen oder ? Als HiFi Puristen Box bestimmt gut. Die Kritiken hören sich ja gut an.
Denke vom Sound wie Spendor / KEF / Celestion usw. Bin auf Infos gespannt.
Wann sind sie bei dir ?



Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

Barnie *

#4 Verfasst am 24.12.2011, um 16:14:06




FlorianK schrieb:
Barnie - was hast du eigentlich aktuell stehen ? Du hattest doch mal ein richtiges kleines Kino ?? Und jetzt höre ich immer die Nahfeldgeschichten bzw doch relativ kleine Lösungen. Bist du jetzt mehr in Richtung HiFi unterwegs ?


So isses. Das "Kino" ist aufgelöst und steht jetzt z.T. im Wohnzimmer. Wir sind in ein Haus gezogen....

Die Boxen sind geschlossene Konstruktionen. Hier gibt es einen Test der kleineren (und halb so teueren) scm 11, die im Bass etwas schwächer sein soll:

http://www.audio.de/testbericht/im-test-atc-scm-11-1145067.html

Aber auch die schafft 104db unverzerrt - nicht schlecht für eine geschlossene Kompakte! Hab sie grad geholt - die Teile sind brutal schwer, dafür dass nichtmal ein Verstärker drin ist...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#5 Verfasst am 24.12.2011, um 16:20:52



wow, die machen was her

hat das Mitteltonchassis eigentlich Schaumstoff oder Gummi-Sicken? Weil irgendwie sieht das nach Schaumstoff auf dem Bild aus

Hast du noch deine P11A um die mal gegen die antreten zu lassen?


greetz
Poison Nuke

FlorianK

#6 Verfasst am 24.12.2011, um 17:26:12



Falls du die "auf" machst - mach bitte einmal Fotos !!


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

Barnie *

#7 Verfasst am 24.12.2011, um 18:07:25



Es sind Gummisicken und die Membran ist mit irgendwas klebrigem beschichtet - sieht aus wie Honig. Das Gewicht ist echt der Hammer - 16kg pro Stück! Davon 9kg alleine der TMT-Magnet. Zum Vergleich meine KEF Q300 ist ja auch nicht gerade klein und wiegt nur 7.7kg pro Stück...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#8 Verfasst am 24.12.2011, um 19:15:01



wow, 9kg Magnetgewicht für nen TMT ist echt Hammer
und jetzt versteh ich auch warum die empfehlen, die Abdeckung drauf zu lassen, weil diese Beschichtung vom TMT so den Staub anzieht und der dann auch schön festklebt.

ist ATC nicht eigentlich auch der Hersteller von dieser Mega Mitteltonkalotte mit 2" oder so?


greetz
Poison Nuke

Barnie *

#9 Verfasst am 24.12.2011, um 21:00:34



Genau - Bärennase oder wie sie sie nennen!

Vorhin hab ich beim Auspacken aus Versehen mit dem Finger in den Hochtöner reingelangt! Jetzt ist mir ganz schlecht... Das Teil hat richtig nachgegeben... Hoffentlich hab ich nichts kaputt gemacht. Kann jetzt leider nichts ausprobieren weil die Kinder schon im Bett sind. Wie empfindlich sind so Seidenkalotten eigentlich?! Weiss das jemand??? Sehen tut man nix - sieht immer noch heile aus. Oh mann...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#10 Verfasst am 24.12.2011, um 21:53:29



nö da kann nix passieren. Dahinter ist Filz und die Seidenkalotten ist ja flexibel. Da müsstest schon sehr rabiat reinfassen, damit da eventuell was kaputt geht. Ist ja im Endeffekt nix weiter wie ein Stück Stoff, halt nur mit einer Beschichtung und bestimmten Form.

Metallkalotten sind da viel empfindlicher. Aber da ist meist auch ein Schutzgitter fest davor.


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 24.12.2011, um: 21:54:35


SpeakerFrank

#11 Verfasst am 25.12.2011, um 12:28:05



Frohe Weihnachten und Du Barnie mach Dir keine Sorgen, solange in Der Kalotte selber keine Knicke bzw Falten zu sehen sind, ist nichts schlimmes passiert!
Ich denke die ATCs werden dir sicher viel Spass machen und den Preis den Du bezahlt hast mehr wie vergessen lassen!

Zu den Kalotten, ja die Monsterkalotten sind von ATC, es sind aber 3 Zöller und die gibts in zwei Varianten! Hier mal die grössere Variante von den netten Spielzeugen!



Die Babys heissen ATC SM75-150S. Zur Leistungsfähigkeit sei nur gesagt, die 150S laufen in den grossen Aktiv-Monitoren von ATC zusammen mit zwei hauseigenen 15 Zöllern, die auch nicht grade als schwachbrüstig einzustufen sind!


bearbeitet von SpeakerFrank, am 25.12.2011, um: 12:37:58


ferryman

#12 Verfasst am 25.12.2011, um 12:29:28



... so mit die besten Mitteltöner, die der Markt hergibt.


Lamello rulez :p

SpeakerFrank

#13 Verfasst am 25.12.2011, um 12:45:06



Jo, dem ist nix hinzuzufügen, ausser vieleicht den Preis. Zur Zeit etwa 540.- Euronen!



manollo139

#14 Verfasst am 25.12.2011, um 16:03:43



Wenn mir einer nen weihnachtsgeschenk machen will... nehm ich


Interessengemeinschaft DIY Hifi
DIY-Hifi-Forum

ferryman

#15 Verfasst am 25.12.2011, um 16:16:28



... und mir fiel einfach nichts für dich ein. Prima, ein Problem weniger


Lamello rulez :p

Barnie *

#16 Verfasst am 27.12.2011, um 17:09:24



Die haben auch eine ähnlich aufgebaute aktive Box wie die K&H O300:



kostet auch ähnlich viel...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 27.12.2011, um: 17:09:49


 Poison Nuke 

#17 Verfasst am 27.12.2011, um 18:50:25



dann wäre sie aber eine gute Alternative zur K&H, weil die Kombo hier durch den Mitteltöner vermutlich eher der O500 ebenbürtig wäre denn der O300.

andererseits schade dass sie hier auch so eine blöde Anordung machen mussten... ich will das Abstrahlverhalten lieber nicht sehen


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 27.12.2011, um: 18:50:55


SpeakerFrank

#18 Verfasst am 27.12.2011, um 23:02:57



Lieber Poison, sei Dir sicher, das auch das Abstrahlverhalten der SCM 25, in dem Bereich für den Sie gedacht ist, nämlich als Nahfeldmonitor, so ist wie es sein sollte. Das Kischterl ist gedacht auf ner grossen Konsole zu stehen, oder aber auf Stands direkt dahinter. Das heist, es sind Abhördistanzen von 1.0- 1.5 Meter im Normalfall.



Aber nun mal gefragt: Wie sind sie denn nun, deine neuen ATC-Kischterl Barnie?

LG

SpeakerFrank

PS. Das was da im Hintergrund am oberen Bildrand zu sehen ist,ist ein SCM-300A Monitor von ATC in dem die 150 S Kalotte eingesetzt wird, zusammen mit 2
15 Zöllern!


bearbeitet von SpeakerFrank, am 27.12.2011, um: 23:11:04


Barnie *

#19 Verfasst am 27.12.2011, um 23:13:54



Ich fragte mich gerade auch was du mit dem Abstrahlverhalten meinst Poison... Das ist ja auch bei der K&H recht gut finde ich. Aber wem die Anordnung nicht passt, kann ja auf ein anderes Modell greifen - die meisten sind klassisch angeordnet.

@SpeakerFrank
Bin leider noch nicht dazu gekommen meine Kischterl ausgiebig zu hören. Wir brauchen noch etwas Zeit füreinander... Das was ich gehört habe, war recht unspektakulär im positiven Sinne - allerdings nicht so unspektakulär langweilig wie meine KEF Q300.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

SpeakerFrank

#20 Verfasst am 16.01.2012, um 13:38:08



Hallo Barnie, was ist denn nun mit deinen ATC Kischterln, gib doch ma Laut?

LG

SpeakerFrank



Barnie *

#21 Verfasst am 24.01.2012, um 20:48:30



Tja was soll ich sagen, ich glaube ich habe gefunden wonach ich suchte - siehe hier:

http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=6894

Kompakt, laut und hochauflösend trifft es ziemlich genau! Ich habe eine etwas schwierige Situation bei mir, im Haus wo wir seit ca. 1 Jahr wohnen, wird der Bass von den Wänden regelrecht aufgefressen. Ich kann es nicht anders erklären, es müssen die Rigipswände sein (ab Kellergeschoss komplett Trockenbau). Deshalb müssen die Boxen +5db im Bass vertragen und trotzdem auch bei hohen Lautstärken noch locker bleiben(ich mags zwischendurch laut und kräftig! ) Und genau daran scheitern die meisten Kompakten in der preisklasse bis 1500Eur/Paar. Der Hochton darf wegen der hohen Lautstärken nicht aggressiv sein - und das ist er bei den ATC auch nicht - trotz der hohen Auflösung. Der Hochton tut NIE weh. Was aber ab und zu unangenehm auffallen kann, sind die Mitten. Mir ist aufgefallen, dass manche Stimmen bei sehr hohen Lautstärken etwas unangenehm herausstechen. Daraufhin habe ich die Boxen (laienhaft natürlich) durchgemessen und festgestellt, dass zwischen 3 und 4kHz ein Buckel von einigen db ist. Den habe ich dan gezielt um 2db relativ breitbandig abgesenkt und nun stört nix mehr. Sie sind langzeittauglich, extrem hochauflösend, vertragen eine Portion Extrabass und können trotzdem sehr laut, ohne einzuknicken. Das was mich aber am meisten begeistert, ist die Räumlichkeit. Hier unterscheiden sie sich deutlich von den KEF Q300, die immer noch hier stehen. Bei den KEFs klingt alles irgendwie weit weg. Es gibt nur weit und noch weiter. Bei den ATC rückt das Klangbild einen guten Schritt nach vorne und es gibt nah, etwas weiter, weit und ganz weit. "Ganz nah", so wie das bei den ADAM manchmal der Fall war, gibt es bei den ATC allerdings nicht. Das scheint eine Spezialität des A.R.T. Hochtöners von ADAM zu sein (hab ich auch schon öfters so in der Lachpresse gelesen). Da klang es manchmal echt so als ob die Sängerin auf meinem Schoss sitzt und in mein Ohr hinein flüstert. Ich denke so ganz "richtig" ist das nicht, mir hat es allerdings gut gefallen. Dafür klingen auf den ATC manche Sachen weiter bzw. grösser als es bei den ADAM der Fall war.

Insgesamt bin ich bisher recht zufrieden. Ich denke für das Geld hätte ich nix Besseres haben können. Wenn sich mir die Gelegenheit bieten sollte, werde ich aber noch ein Bisschen vergleichen. Die neue R300 von KEF und die ELAC BS 244 interessieren mich schon noch. Denke aber, dass es bei beiden am Pegel/Bass scheitern dürfte...

Grüsse
Barnie




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 24.01.2012, um: 21:30:49


manollo139

#22 Verfasst am 27.01.2012, um 19:09:05



Geil, freut mich, dass es dir gefällt.
Würde mir die ACT-Teile gerne mal anhören oder sagen wir besser eine von denen mit der 75mm MT-Kalotte.

Kann man die irgendwo probe hören?

Am liebsten sowas

Allerdings mit MT über dem TT und HT über dem MT.
Und ein paar großen Fasen an der Seite :-)
Dazu dann Entzerrung über Acourate.




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bearbeitet von manollo139, am 27.01.2012, um: 19:11:57


SpeakerFrank

#23 Verfasst am 28.01.2012, um 01:11:13



Dann solltest Du Dir vieleicht mal eine SCM-50A anhören, die es sowohl im Home wie auch im Pro Bereich gibt. Eine Nummer kleiner dann, aber auch mit der grossen Kalotte gibts im Home Bereich und heisst dort SCM-40. Ist eine leicht, von der Bestückung her abgewandelte und passive SCM-25A. Aber das ist kein wirklich billiges Vergnügen, nen Päärchen SCM-50A kostet so um die
11 bis 11500.- in der Ecke.
Was die Homeversionen kosten kann ich dir nicht sagen, da solltest Du dann mal beim Deutschen Vertrieb Audio Trade in Mülheim anfragen! Aber wesentlich günstiger werden die sicher auch nicht sein, aber ein Anhöhren allemale wert!

LG

SpeakerFrank



manollo139

#24 Verfasst am 28.01.2012, um 03:11:50



Da gibt es mehrere Schönheitsfehler. 1. Die zu den Seiten versetzten MHTs und die Baugröße und die fehlenden Fasen und den viel zu großen Abstand zwischen MHT


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SpeakerFrank

#25 Verfasst am 28.01.2012, um 10:36:58



Tja, dann wirst Du dir wohl selber eine häkeln müssen, so mit viel Fasen und ner graden Anordnung der Chassis. Aber den zu ,,grossen Abstand" zwischen MHT, en wirst Du nur schwerlich ändern können. Aber viel Spass beim bauen. Zur Zeit sind grad nen Paar SM75-150 Kalotten bei Ebay eingestellt, da hast Du dann mal nen guten Anfang!

LG

SpeakerFrank



Barnie *

#26 Verfasst am 15.02.2012, um 06:29:19



Heute hab ich erfahren, dass die grosse K&H O500 ihre Mitteltonkalotte auch von ATC bezieht - das wusste ich garnicht! Die in der O410 und der O300 ist von Dynaudio. Auch wusste ich nicht, dass Dynaudio sowas herstellt - zumal sie sie in eigenen Produkten lustigerweise nicht verbauen...


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Sting

#27 Verfasst am 26.04.2012, um 01:35:34




Barnie schrieb:
Heute hab ich erfahren, dass die grosse K&H O500 ihre Mitteltonkalotte auch von ATC bezieht - das wusste ich garnicht! Die in der O410 und der O300 ist von Dynaudio. Auch wusste ich nicht, dass Dynaudio sowas herstellt - zumal sie sie in eigenen Produkten lustigerweise nicht verbauen...


Und den Sennheiser-Mannen ist die Kalotte offenbar auch zu teuer geworden, denn die O500 gibt es nicht mehr.

Dynaudio hat früher ganz gerne die große Mitteltonkalotte eingesetzt, sie war auch am Selbstbaumarkt zu bekommen. Heute gibt es sie nur in der Consequence, aber ich glaube nicht, dass dieses Modell von K+H verwendet wurde/wird. Entweder haben sie Bestände aus früherer Produktion oder sie verwenden die sehr ähnliche SEAS-Kalotte.



Barnie *

#28 Verfasst am 26.04.2012, um 10:31:24



Dass es die O500er nicht mehr gibt, ist eine echte Schande!


Mein Heimkino

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Barnie *

#29 Verfasst am 09.06.2012, um 00:59:20



Ich mach mal hier weiter:

Ich hab mir mal zwei brandaktuelle Vertreter der 1200Eur Klasse besorgt und sie gegen meine ATC antreten lassen:



Heute Abend Fullrange im Nahfeld leise gehört. Der Sieger des heutigen Abends heisst überraschenderweise ATC Hätte ich nicht gedacht. Hatte den tiefsten Raum und den natürlichsten Klang. Ihre Schwäche, die leicht vordergründigen oberen Mitten, stören bei diesen Pegeln natürlich nicht... Bei ELAC klang der Hochton leicht künstlich und die KEF dickte etwas zu sehr auf im Bass. Morgen und übermorgen werden dann Männerpegel gefahren und dann mit Subwoofer! Bin gespannt.


Mein Heimkino

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bearbeitet von Barnie, am 09.06.2012, um: 01:00:22


hifi_purist

#30 Verfasst am 09.06.2012, um 11:14:47



Dass mit dem Aufdecken im Bass kann ich bei der R Serie bestätigen. Dieses legt sich aber mit der Zeit noch ein wenig und die Hochtöner legen dann noch ein wenig zu. Die Teile brauchen leider ordentlich Einspielzeit. Helfen die Schaumstoffstutzen bei dir? Ich hab die mal ausprobiert, aber da fehlte dann irgendwie der mächtige Bass


Aufklärung ist Ärgernis; wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.
(Karlheinz Deschner)

Barnie *

#31 Verfasst am 09.06.2012, um 11:37:30



Von den dreien hat die ELAC den trockensten und tiefsten bass! Und das obwohl sie BR ist und die ATC geschlossen.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Barnie *

#32 Verfasst am 13.06.2012, um 15:12:32



So, jetzt möchte ich noch ein paar Worte zu meinem spannenden Vergleich zwischen der ELAC BS244, KEF R300 und der ATC SCM 19 zum Besten geben. Wie ihr wisst, habe ich die ATC schon länger und die anderen beiden hat mir ein netter Händler für eine Woche ausgeliehen - und das trotz der empfindlichen hochglanz-Schwarz-Lackierung!

Als erstes möchte ich festhalten, dass ich überrascht war, wie klein die Unterschiede zwischen diesen drei Boxen sind bzw. wie dünn die Luft schon knapp jenseits der 1000Eur-Marke ist. Die von mir angehörten Boxen spielen alle auf einem ähnlich hohen Niveau mit einzelnen Stärken und Schwächen, die man aber richtig suchen muss und nicht sofort heraushört. Man muss auch wissen was man selbst will, denn hier ist es viel mehr der eigene Geschmack, der über top oder flop entscheidet als echte Schwächen der Boxen. Ich werde meine Eindrücke mal in einzelne "Disziplinen" gliedern:

1. Auflösung:
Auflösungstechnisch sind die ATC und die ELAC auf Augenhöhe. Beide sind extrem hochauflösend und feinnervig bis in die hintersten Reihen. Eine Grobkörnigkeit in den Höhen, wie das bei günstigeren Boxen wie z.B. meiner Canton CD220 der Fall sein kann, ist hier nichmal im Ansatz herauszuhören. Die KEF habe ich als minimst schlechter auflösend empfunden - aber wirklich nur minimst, wenn überhaupt. Allerdings hat sie trotzdem die präziseste Abbildung bzw. die sog. "Monohühner" sind am klarsten umrissen, was das Auflösungsmanko wieder wett macht in meinen Augen. Ich denke das ist ihrem Koaxialprinzip zu verdanken. Die Bühne der KEF ist blitzeblank aufgeräumt und jedes Instrument kann genauestens geortet werden. Das ist bei den beiden anderen auch schon sehr gut, allerdings erreichen sie hier nicht ganz die Definition der KEF.

2. Bass
Beim Bass wussten alle drei zu überzeugen. Die ELAC geht am tiefsten, was erstaunlich ist, weil sie die kleinste Box im Vergleich ist. Die KEF klingt dank ihrem üppigen Bass schon fast wie eine Standbox und die ATC hatte den im positiven Sinne unauffälligsten Bass von den dreien. Er fällt weder durch Tiefgang noch durch grosartiges Volumen auf, aber er ist da. Im Nahfeld gehört, klingt der Bass der ATC perfekt dosiert, wobei mir der Tiefgang der ELAC noch besser gefällt. Von der Präzision her sind sie alle drei sehr gut! Keine wummert oder klingt aufgebläht, auch die KEF nicht, trotz ihres üppigen Volumens. Im Gegenteil, alle drei klangen im Nahfeld fullrange betrieben extrem knackig und punchig. Ich dachte, dass sich hier die ATC durch ihre geschlossene Konstruktion absetzen würde, aber dem war nicht so. Die KEF ist allerdings die erste, wo es bei ungünstiger Aufstellung kippen könnte. Ich merkte das bei Stimmen als ich die Box wandnah platzierte. Der Bass mischte sich in die tieferen Stimmlagen und das Ganze klang dadurch teilweise etwas aufgebläht und topfig. Die KEF braucht Platz! (oder eine Trennung zum SUB)

3. Mitten
Hier kann ich es kurz machen, alle drei haben sehr saubere und weder unter- noch überbetonte Mitten, eine sehr gute Sprachverständlichkeit und keine unangenehmen Anteile. Bis zu diesem Vergleich, dachte ich, dass die ATC im oberen Mittenbereich einige unangenehme Frequenzen haben, welche ich bei sehr hohen Pegeln mit -2db zwischen 3kHz und 4kHz abgesenkt habe. Aber dieser Vergleich hat mir gezeigt, dass das kein Problem der ATC ist sondern meiner Ohren! Diese Frequenzen scheinen für mich allgemein ein Problem bei hohen Pegeln darzustellen. Daher muss ich meine Aussage zur ATC wieder revidieren. Auch einige Aufahmen, wo mich dieser Bereich störte, scheinen diesbezüglich etwas problematisch zu sein, denn das Problem mit diesen Frequenzen hatte ich bei allen drei Boxen, aber eben nur bei sehr hohen Pegeln.

4. Höhen
Diese Disziplin entscheidete bei mir schlussendlich darüber welche Box es werden sollte, und bedeutete gleichzeitig für ELAC auch das vorzeitige Ende - zu meiner Überraschung! Insgeheim dachte ich, dass mich die Elac mit ihrem AMT am ehesten überzeugen würde, weil ich ja mit der ADAM P11A, die ich Jahre lang hatte und sehr gern mochte, sozusagen A.M.T.-Vorbelastet bin. Allerdings kam es mir so vor, als ob es ELAC nicht geschafft hätte, zumindest bei der BS244, den AMT so harmonisch ins Gesamtbild zu integrieren wie ADAM damals bei der P11A. Das alles ist aber reines Spekulieren, denn einen Direktvergleich konnte ich ja leider nicht mehr machen. Die Höhen der ELAC kamen mir schon bei leisen Pegeln im Nahfeld recht ausgeprägt und leicht künstlich vor. Bei gehobeneren Pegeln bestätigte sich dieser Eindruck und es war recht unangenehm. Die S- und Zischlaute sprangen formlich aus dem restlichen Klangbild heraus und wollten mit dem Rest nicht so recht eine Einheit bilden. Was das betrifft, war die ATC ein wahrer Meister der Integration. Die Höhen der ATC-Seidenkalotte sind im besten Sinne unauffällig und einfach ein Teil der Musik. Sie klingen NIE aufdringlich oder aggressiv. Hier ist sogar das Gegenteil der Fall. Auch Messtechnisch sieht man bei den ATC einen leichten Abfall der Höhen im Vergleich zur KEF und ELAC. Mir persönlich ist das allerdings schon etwas zu verhalten. Schlagzeug-Toms "schmazten" anstatt zu knallen, Klavier perlte nicht so schön wie auf der KEF oder ELAC und Percussion klang als ob es mit hauchdünnem Samt überzogen wäre. Ich glaube jetzt weiss ich was mit "samtpfotiger Spielweise" gemeint ist, die man oft Dynaudio mit seinen - siehe da - auch Seidenkalotten nachsagt. Dafür ist die ATC langzeittauglicher als die beiden anderen. Die KEF erwies sich in meinen Ohren als die goldene Mitte. Ihre Metallkalotte setzte Akzente dort wo nötig, war aber nicht so vorlaut wie der AMT der ELAC, obwohl auch bei der KEF ab und zu ein vereinzelter S- oder Zischlaut durchkam, der nicht ganz so angenehm war. Die ATC spielt als ob sie ständig darauf bedacht wäre, einem ja nicht zu nahe zu kommen, klingt dadurch allerdings nicht sehr spielfreudig und etwas zu zurückhaltend für meinen Geschmack. Die KEF spielt spritziger und agiler, allerdings dadurch auch etwas kantiger und man kann fast schon sagen ungehobelter als die ATC. Ich denke hier ist es ganz eindeutig der eigene Geschmack, der über Gut und weniger gut entscheidet. Wenn man den beliebten Weinvergleich heranziehen möchte, dann ist die ATC ein teuerer, edler und schwerer Rotwein für Geniesser und die KEF ein eher leichter und spritziger Rosé.

5. Und nun zu meiner absoluten Lieblingsdisziplin, die Tiefenstaffelung der Bühne:
Was mir als allererstes auffiel beim Umschalten von den beiden anderen auf die ATC, war die Entfernung zum Hörplatz. Bei der ATC ist das gesamte Klanggeschehen gut und gerne einen gefühlten Meter weiter hinten als bei den beiden anderen. Ihre Bühne ist weiter weg und somit auf den ersten Blick auch tiefer. Zusammen mit den abfallenden Höhen ergab das ein weites und tiefes Klangpanorama welches fast schon die Grösse einer richtigen Bühne bzw. Orchesters erahnen liess. Bei der KEF und der ELAC klang alles direkter, unmittelbarer und näher beim Hörer. Hier muss wieder jeder selbst entscheiden was er lieber mag. Ich empfand die Weite des Klangbildes der ATC so als ob sie mir damit etwas den Zugang zur Musik verwehrte. Man fühlt sich bei der ATC nie mitten im Geschehen sondern immer als Zuschauer in den mittleren Rängen. (was ja viele schätzen!) Ich wäre aber am liebsten da wo der Dirigent steht. Daher gefiel mir vor allem die KEF mit ihrer näheren Darstellung gepaart mit der präzisen Stereoortung am besten. Nicht falsch verstehen, die Bühne der KEF war auch tief, allerdings nicht ganz so weit weg wie die der ATC. Die ELAC machte das übrigens ähnlich wie die KEF.

6. Stimmdarstellung
Die ATC hat hier eine besondere Vorstellung abgeliefert, denn durch ihre etwas abgedunkelte Abstimmung schien sie alles andere um die Stimme herum etwas auszublenden, so dass Stimmen besser zur Geltung kamen. Beim Umschalten auf die KEF oder ELAC traten dann plötzlich Details aus dem Hintergrund, die man vorher zwar gehört aber nicht so bewusst wahrgenommen hatte. Aber auch hier, die Stimmen bei der ATC waren allesamt weiter hinten als bei den anderen. Mir gefällt auch hier die nähere Darstellung in Kombination mit der deutlicheren Deatillierung der KEF besser als die ATC.

Zu guter Letzt ist es auch noch das Gewicht, dass in meinem Fall gegen die ATC spricht. Ich muss die Boxen jedes mal neu aufstellen wenn ich Musik höre weil ich sie so mitten im Raum nicht stehen lassen kann. Daher ist es mir einfach zu heikel solch schwere und teuere Teile wie die ATC jedes mal hieven zu müssen. (Nur zum Vergleich, ein aktiver Nubert AW-441 Subwoofer wiegt 14kg, eine ATC 16kg! )

Die KEF darf bleiben!Wobei die ATC vielleicht sogar die bessere Box ist - nur eben nicht für jeden bzw. für meinen Geschmack. Ich stehe stückweit auf eine etwas "spektakulärere" Abstimmung solange sie nicht übertrieben ist. Die ELAC hat mich etwas entäuscht. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass es auch da Modelle gibt, wo es mit der Hochtonintegration besser klappt... Ein vergleich mit der ADAM würde mich deshalb echt mal reizen. Als nächstes werde ich vielleicht diese zwei noch gegen die KEF antreten lassen:

http://www.trenner-friedl.com/index2.php?menu=art&sprache=de

http://www.stereoplay.de/testbericht/lautsprecher-thiel-scs-4-316205.html


Der Händler hat beide auf Lager, mal sehen ob er sie mir mitgibt....

Gruss
Barnie





NACHTRAG:
Ach ja, pegelstark sind sie alle genug - jedenfalls um mit einem Subwoofer ohrenbetäubende Lautstärken locker zu erreichen.


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 13.06.2012, um: 15:58:06


Andreas87

#33 Verfasst am 13.06.2012, um 15:25:53



Wirklich ein sehr schöner (subjektiver) Bericht! Gute Arbeit!

Liest sich sehr flüssig und macht Lust auf mehr! ...und vorallem auf eine Hörsession.

Generell aber: Glückwunsch zu den neuen Schätzen und dass du deiner persönlichen Perfektion ein Stück näher gekommen bist.


"Der Bankraub ist eine Initiative von Dilettanten. Wahre Profis gründen eine Bank."

bearbeitet von Andreas87, am 13.06.2012, um: 15:26:18


 Poison Nuke 

#34 Verfasst am 13.06.2012, um 15:59:45



ich danke auch für den sehr ausführlichen und schönen Bericht

da kommt auch ein wenig Lust auf mal wieder selbst zu testen/vergleichen/probieren, obwohl ich doch eigentlich mit allem zufrieden bin



greetz
Poison Nuke

Barnie *

#35 Verfasst am 13.06.2012, um 16:00:39



War ja bei mir auch lange so mit den ADAM... Aber Vergleichen macht halt an sich schon Spass!


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 13.06.2012, um: 16:40:27


hifi_purist

#36 Verfasst am 13.06.2012, um 20:59:23




Barnie schrieb:

Als erstes möchte ich festhalten, dass ich überrascht war, wie klein die Unterschiede zwischen diesen drei Boxen sind bzw. wie dünn die Luft schon knapp jenseits der 1000Eur-Marke ist. Die von mir angehörten Boxen spielen alle auf einem ähnlich hohen Niveau mit einzelnen Stärken und Schwächen, die man aber richtig suchen muss und nicht sofort heraushört. Man muss auch wissen was man selbst will, denn hier ist es viel mehr der eigene Geschmack, der über top oder flop entscheidet als echte Schwächen der Boxen. Ich werde meine Eindrücke mal in einzelne "Disziplinen" gliedern:



Hi Barnie!

Danke für den ausführlichen Test! Mich als stolzer Besitzer der KEf R500freut natürlich erstmal, dass du bei den KEFs bleibst und die noch ein wenig weiter testest.
Aber das wichtigste hast du prägnant am Anfang geschrieben und dass kann ich problemlos unterschreiben!
Ich habe ja nun von den Kef Q500 auf die R500 gewechselt. Aber genau das ist der Unterschied den du ansprichst. Alles ist irgendwie bei den teureren LS besser, aber nicht mehr wirklich weltbewegend. Von daher muss jeder jenseits der 1000€ Grenze wissen, ob die Mehrausgabe wirklich das Mehr an Klang noch sinnvoll rechtfertigt.
Das bedeutet aber auch, dass sich kein Hersteller von LS mehr große Schnitzer erlaubt und das ist gut zu wissen

Einen schönen Gruß


Aufklärung ist Ärgernis; wer die Welt erhellt, macht ihren Dreck deutlicher.
(Karlheinz Deschner)

Barnie *

#37 Verfasst am 13.06.2012, um 23:35:59



Hier ist noch der messtechnische Unterschied in den Höhen zwischen der ATC und der KEF an meinem Hörplatz:



Die hier hab ich jetzt nachhause bekommen:

http://www.precide.ch/de/heil/heild.htm

die Regalbox Aulos. Ist nen Schweizer Selbstbauer mit nem klassischen Heil - A.M.T. als Dipol ausgelegt(Hochtöner hinten offen). Ein Pappe TMT und ein hoher Wirkungsgrad. Ich möchte dem AMT noch ne Chance geben. Beim Händler im Hörraum hat sie die hier ganz locker an die Wand gespielt:

http://www.monitoraudio.de/gold_gx50.html

okay, kostet auch fast das Doppelte! (2200.- EUR umgerechnet) Was haltet ihr davon?? Für mich sieht das wie ne Burmester aus...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#38 Verfasst am 13.06.2012, um 23:57:57



hm... sieht erstmal interessant aus und hat so ein klein wenig einen Touch von Esoterik



greetz
Poison Nuke

Barnie *

#39 Verfasst am 14.06.2012, um 00:07:17



Der Hochtöner kommt mir verdammt bekannt vor. Ist das nicht der Eton ER4 wie in der Duetta?? Allerdings hat der hier sowas wie nen kleinen Waveguide... Naja, ich bin mal gespannt!


Mein Heimkino

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bearbeitet von Barnie, am 14.06.2012, um: 00:07:50


ferryman

#40 Verfasst am 14.06.2012, um 17:58:44



Kein Eton. Tippe auf Harwood :)


Lamello rulez :p

manollo139

#41 Verfasst am 14.06.2012, um 21:24:21




Barnie schrieb:
Der Hochtöner kommt mir verdammt bekannt vor. Ist das nicht der Eton ER4 wie in der Duetta?? Allerdings hat der hier sowas wie nen kleinen Waveguide... Naja, ich bin mal gespannt!


Barnie was da los???
Der Eton hat nichtmal ähnlichkeit mit dem...

Harwood scheints aber auch nicht zu sein.


Sieht ganz nach was eigenem aus. Außer ESS oder Harwood bauen da was spezielles für die.


Interessengemeinschaft DIY Hifi
DIY-Hifi-Forum

Barnie *

#42 Verfasst am 15.06.2012, um 08:46:53



Ich habe nun erfahren, dass ETON seine Membrane bei diesem Schweizer Vertrieb bezieht!

http://www.precide.ch/

Die vertreiben auch einen AMT-Kopfhörer "ERGO" genannt, der scheinbar noch bekannter als ist als die Lautsprecher. Auf der High-End in München waren sie auch vertreten...

Die extrem tiefe Trennung des AMT finde ich etwas merkwürdig. Ich kenne keinen anderen Hersteller, der seinen AMT so tief trennt...


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 15.06.2012, um: 09:00:13


Barnie *

#43 Verfasst am 18.06.2012, um 17:36:57



Mittlerweile habe ich Erfahren, dass der Entwickler der Heil Aulos Bookshelf, die ich testen durfte, ein persönlicher Freund von Oskar Heil, dem Erfinder des A.M.T. Hochtöners war. Er bzw. http://www.precide.ch ist sozusagen das Vermächtnis von Oskar Heil. Somit handelt es sich hier um den Original Oskar Heil A.M.T. Hochtöner, der in der Schweiz hergestellt und auch an andere Hersteller wie z.B. Eton vertrieben wird.

So und nun zu meinem Vergleich - es war sehr spannend! Die Entscheidung fiel mir verdammt schwer. Am liebsten hätte ich sie beide hier behalten. Und wieder hat es sich gezeigt, dass der Klangliche Zugewinn negativ zum Mehrpreis korrelliert d.h. je mehr Geld man ausgibt, desto marginaler werden die Qualitätsunterschiede, was irgendwie frustrierend ist finde ich...

Ich werde das ganze übersichtshalber wieder so gliedern wie letztes mal:

1. Auflösung
Auflösungstechnisch liegt die Aulos ungefähr auf Augenhöhe mit der ATC, evtl. sogar einen Hauch darüber. Der Vorsprung zur KEF ist hier etwas deutlicher als das noch im Vergleich mit der ATC/ELAC war, wobei ich auch hier wieder sagen muss, dass die KEF erneut mit ihrer enormen Definition der einzelnen Schallereignisse wieder punkten kann. Durch das Dipol-Prinzip (nach vorne und hinten Abstrahlender Hochtöner) hat die Aulos ein leicht diffuses Klangbild, weshalb auch sie bei der Stereoortung der KEF nicht das Wasser reichen. Und ich bin der Typ, der immer auf der Suche nach einzelnen Schallereignissen im Klangbild ist, ein Moorhuhn- äääh Monohuhn-Jäger sozusagen :D, und da kommt mir die KEF mit ihrer blitzeblank aufgeräumten Bühne immer noch am besten entgegen. Das Gefühl einzelne Instrumente so klar vor sich zu haben, dass man nur noch die Hand ausstrecken muss um danach zu greifen, vermittelt die KEF am besten - ich würde sogar sagen besser als alle Boxen, die ich bisher hören durfte. Auf der anderen Seite präsentiert die Aulos dank ihrem Dipol-Prinzip eine atemberaubende Aura um die Boxen herum, so wie ich sie von keiner anderen Box je gehört habe - aber dazu später mehr...

2. Bass/Pegel
Basstechnisch ist die Aulos sehr ähnlich abgestimmt wie die KEF - auch eher üppig als trocken, trotzdem punchig und nicht wummrig. Pegeltechnisch ist die KEF der Aulos hauchdünn überlegen. Bei extremen Pegeln behält sie die Kontrolle noch länger als die Aulos. Hier macht sich die tiefe Trennung des A.M.T. negativ bemerkbar denke ich. Die KEF steckt auch höchste Pegel sauber weg und der Mitteltöner macht kaum Hub. Dank der zusätzlichen Bassmembran fällt der Nachteil einer "echten" Koaxialbox wie z.B. der XQ20 oder der R100 (die sich ständig ändernde Abstrahlungscharakteristik aufgrund der Hubbewegungen der TMT-Membran) hier praktisch weg. Von diesem Prinzip profitiert die Kompakte der Referenzserie schon seit Jahren.

3. Mitten
Hier gab es ein paar Ungereimtheiten. Entweder hat die KEF eine leichte Betonung in den Mitten oder bei der AULOS sind sie leicht abgesenkt. Ein Teil der im letzten Bericht beschriebenen Direktheit der KEF ist sicher den präsenten Mitten zuzuschreiben. Im direkten Vergleich zur Aulos konnte man bei der KEF wie einen leichten Anflug von Topfigkeit heraushören. Es erinnerte mich spontan an eine Tannoy-Koaxe, die ich vor Jahren mal gehört hatte, wo man das Koax-Prinzip bzw. den "Trichter" vor dem Hochtöner recht gut heraushören konnte. Das hat man bei der KEF allerdings nur beim direkten Umschalten von der Aulos herausgehört. Bei längerem Hören verschwindet dieser Eindruck wieder. Ich habe leider nichts gemessen, aber ich habe den Verdacht, dass die Aulos leicht gesoundet ist bzw. eine leichte Badewanne im Frequenzgang hat. Ich denke hier ist beides der Fall, die KEF hat leicht betonte Mitten (alleine schon aufgrund des konstant abfallendes Frequenzganges) und die Aulos leicht unterbelichtete - so gesehen zwei Gegensätze diesbezüglich.

4. Höhen
Das ist ganz klar die Schokoladenseite der Aulos. Hier trumpfte sie ganz gross auf und liess die versammelte Konkurrenz hinter sich. Die Schnelligkeit des AMT ist frappierend! Ein extrem durchörbarer Hochton mit viel Brillanz in den Obertönen, ohne aggressiv zu sein. Hier hat der A.M.T. ganz klar gezeigt, dass er der bessere Hochtöner ist als die Alu-Kalotte der KEF. Obertöne sind bei der KEF etwas untervertreten, das sieht man auch im Frequenzgang. Die Aulos hingegen gibt hier richtig Gas, ohne dabei aggressiver zu sein als die KEF, und das ist das Tolle an diesem Hochtöner. Er ist allerdings nicht so zahm wie der der ATC. Die Akzente sind da, und je nach Aufnahme kann es auch hier manchmal etwas unangenehm werden, aber das ist eher die Ausnahme und dann sicher stückweit auch der Aufnahme oder dem Abhörpegel geschuldet. Dafür atmen Stimmen viel freier und das Klangbild ist allgemein offener als bei KEF oder der ATC. Dazu gesellt sich die enorme Räumlichkeit, die der nach hinten strahlende Höchtöner noch hinzufügt was in einer unglaublich schönen Aura resultiert. Langsame obertonreiche und weiträumige Musik ist ganz klar ihr Mettier. Immer wenn Streicher, Backround-Chöre oder Klangteppiche egal welcher Art vorhanden sind, blüht die Aulos richtig auf. Das sucht man bei der KEF dank ihres konstant abfallenden Frequenzganges leider vergebens. Für direkte, schnelle und rockige Musik ist allerdings die KEF die bessere Wahl. Der "In-Your-Face-Effekt" fehlt der Aulos.

5. Tiefenstaffelung / Räumlichkeit
Hier ist die Aulos wie schon paar mal erwhänt, dank ihrer Dipol-Abstrahlung sehr "besonders". Ähnlich wie bei der ATC ist auch bei der Aulos die Bühne weiter weg als bei der KEF, allerdings noch breiter und noch tiefer als bei der ATC! Es klingt fast so als ob ein leichter Effekt(Church, Live, Club o.ä.), so wie man ihn in AVReceivern findet, aktiviert ist - nur nicht so auffällig, sondern eher dezent. Die KEF klingt viel direkter und präsenter. Die Aulos verfrachtet die Jazz-Combo in einen mittelgrossen Jazzclub, während die Combo bei KEF in meinem Zimmer spielt. Bei Klassik habe ich bei der KEF wieder den Dirigentenplatz, während mich die Aulos in die mittleren Reihen schickt, hier allerdings in einem Saal mit verdammt guter Raumakustik, denn es klingt akzentuierter als bei der ATC, die eher auf Wärme bedacht ist. Es klingt fast schon wie eine "Klangwolke", die sich vor einem aufbaut, wo man die einzelnen Geschehnisse nicht so genau orten kann wie bei der KEF, dafür aber eine realistische Grösse des Konzertsaals bzw. Bühne präsentiert bekommt. Hand aufs Herz, wie genau kann man bei einem echten Live-Konzert, egal welche Musikrichtung, die einzelnen Instrumente orten?? Genau, und so ähnlich macht es eben auch die Aulos. Sie präsentiert die Musik als Ganzes und nicht als einen Haufen einzelner Schallereignisse. Ist jetzt etwas überzogen beschrieben, denn auch bei der Aulos kann man einzelne Instrumente gut orten, nur nicht so genau wie bei der KEF, die ja wie gesagt eine wahre Meisterin darin ist.

6. Stimmdarstellung
Auch bei Stimmen klingt die KEF direkter und auch intimer als die anderen, was mir persönlich wieder sehr gut gefällt. Bei entsprechenden Aufnahmen hat man manchmal das Gefühl als Sitze der Sänger auf dem Sessel nebenan, oder noch besser, die Sängerin im Schoss!Bei der Aulos sind die Sänger immer auf der Bühne, und zwar eingebettet in die Musik und nicht so herausragend wie bei der ATC.

Abschliessend bleibt zu sagen, dass die Aulos ein faszinierendes Produkt ist, welches nicht für die breite Masse gedacht sondern eher ein Nieschenplayer für Liebhaber ist. Die KEF ist universeller, und deshalb darf sie bleiben. Allerdings zeigte mir die Aulos, dass das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht ist. Es ist nur schade, dass die keine geschlossenen klassischen Boxen bauen. Das wird dann irgendwann mal mein nächstes "Projekt", eine Eton ER4 Box z.B. oder wiedermal ne ADAM... Aber nicht mehr dieses Jahr. Jetzt wird zuerst mal die KEF genossen!

Grüsse
Barnie




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Barnie *

#44 Verfasst am 18.06.2012, um 20:21:08



Hier noch ein paar Bilder:

http://www.hifi-forum.de/bild/foto-001_191161.html

http://www.hifi-forum.de/bild/foto-003_191162.html

Hier sieht man den offfenen AMT:
http://www.hifi-forum.de/bild/foto-067_191163.html


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 18.06.2012, um: 20:27:34


Barnie *

#45 Verfasst am 23.07.2012, um 21:50:05



Ich habe wiedermal zugeschlagen:

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&ite...46#ht_674wt_1270



Bei dem Preis konnt ich nicht widerstehen! Bin gespannt ob sie wirklich so gut sind wie ihr Ruf....


Mein Heimkino

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 Poison Nuke 

#46 Verfasst am 23.07.2012, um 22:04:32



hm, von denen hab ich ja noch gar nix gehört. Du bist also noch nicht am Ende der Reise angelangt wie es scheint?


greetz
Poison Nuke

Barnie *

#47 Verfasst am 23.07.2012, um 22:11:46



Ist man das je?? Im "Örtchen" brauch ich eh noch Boxen - die ATC werde ich wieder verkaufen weil sie meinen Geschmack nicht wirklich getroffen haben.

http://www.fairaudio.de/test/kompakt-lautsprecher-sonics-argenta-1.html


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Barnie *

#48 Verfasst am 11.08.2012, um 23:10:07



Die Sonics ist da!




Es ist verblüffend wie viel offener die Argenta spielt als die R300. Die Luftigkeit, die ich bei der KEF vermisst habe, ist bei der Sonics voll da. Allerdings habe ich bisher nur leise und im Nahfeld gehört. Mal sehen ob die Luftigkeit morgen bei lauten Pegeln immer noch so angenehm ist oder nicht ins nervige überkippt... Bin gespannt! Bisher bin ich allerdings begeistert von der Kiste!


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#49 Verfasst am 12.08.2012, um 09:48:09



Welche stehen denn jetzt daneben?


greetz
Poison Nuke

Soundfreak

#50 Verfasst am 12.08.2012, um 10:12:55



Wenn ich mich nicht irre sind das die KEF R300 neben den Sonics Argenta .


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

Barnie *

#51 Verfasst am 12.08.2012, um 15:15:47



Genau!


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Barnie *

#52 Verfasst am 13.08.2012, um 22:12:04



So, dann will ich ein paar Worte zur Argenta schreiben. Ich gliedere das Ganze wieder so wie immer, allerdings fasse ich mich diesmal etwas kürzer.

1. Auflösung
Auflösungstechnisch ist die Argenta auf Augenhöhe mit dem der ATC und vielleicht sogar mit dem AMT der Aulos bzw. der ELAC. Das ist schlicht als Sensation zu bezeichnen wenn man bedenkt, dass dieser Hochtöner für 'n Appel und 'n Ei über die Ladentheke wandert. Es zeigt, dass gutes Hifi nicht unbedingt teuer sein müsste....

2. Bass
Basstechnisch ist die Box nicht ganz auf dem Niveau der bisher gehörten. Sie hat einen etwas weicheren Bass und auch das Volumen kommt nicht ganz an das der KEF heran. Auch im Grundton ist sie etwas zurückhaltender als die bisher gehörten Boxen. Ich höre allerdings mit Subwoofern bis weit in den Grundton hinein, so dass dies bei mir keine grosse Rolle spielt. Trotzdem, ein Basswunder so wie die KEF R300 ist die Argenta nicht.

3. Mitten/Stimmdarstellung
Auch hier löst die Argenta sagenhaft gut auf und die Stimmen klingen losgelöst, blitzeblank sauber und aufgeräumt. Die Sprachverständlichket ist auf einem ausserordentlich hohen Nieveau und die Stimmen ragen aus dem restlichen Geschehen hervor, so ähnlich wie bei der ATC - sehr schön!

4. neue Disziplin: Definition und Ortbarkeit der Phantomschallquellen im Stereopanorama
Auch hier weiss die Argenta zu überzeugen und liefert ein Resultat praktisch auf Augenhöhe mit dem Koax der, in dieser Disziplin wie bereits geschrieben, sensationellen KEF. Das hat mich ehrlich gesagt überrascht, denn von einer "konventionellen" Anordnung der Treiber, dazu noch mit relativ grossem Abstand zwischen TMT und Hochtöner hätte ich das nicht erwartet. Offenbar geht die Rechnung des Entwicklers in Bezug auf die Phasenneutralität und die minimalistische Auslegung der Frequenzweiche auf.

5. Höhen / Tiefenstaffelung der Bühne
Die zwei Punkte fasse ich diesmal zusammen weil sie hier sehr voneinander beeinflusst werden. Hier muss ich etwas ausführlicher werden. Der Hochton ist sehr kräftig und brillant. Die Luftigkeit, die ich bei der KEF manchmal vermisse, ist bei der Argenta fast im Überfluss vorhanden. Dadurch profitiert auch der Raumeindruck. Alles was sonst im Hintergrund ist, wird deutlicher (mein neues Hobby, Backroundsänger/innen zählen :D) und die Weite der Bühne bzw. der Tiefeneindruck nimmt zu. Das ist vermutlich auch der Grund warum der Argenta in den Tests immer "überdurchschnittliche" Räumlichkeit attestiert wurde. Das kann ich nur bestätigen, die Bühne ist atemberaubend und die Tiefenstaffelung gepaart mit der guten Stereoortung einfach sensationell! Klangteppiche aus Streichern oder Synthflächen erstrecken sich schier bis ins Unendliche und Backroundchöre sind herrlich offen und luftig. Alles schwebt förmlich vor einem völlig losgelöst von den Boxen. Soweit so gut. Gibt es eine Kehrseite der Medaille? Leider ja.Bis etwas über Zimmerlautstärke profitieren die Argentas von dem kräftigen Hochton, darüber wird es leider aufdringlich und spitz für meinen Geschmack. Die S-Laute stechen heraus ähnlich wie bei der ELAC BS244 allerdings ohne den Anflug von "Künstlichkeit", die mich bei der ELAC zusätzlich gestört hat. Die Höhen der Argenta klingen natürlicher. Trotzdem ist sie für mich nicht für lautes Hören geeignet. Akustische Gitarren klingen fast wie Mandolinen und ab einer gewissen Lautstärke hört man nur noch das Zischen und Plinggen der Höhen. Meinen Eindruck bestätigen auch meine Messungen am Hörplatz im Vergleich zur KEF. Man sieht wie die Argenta ab ca. 1kHz förmlich "abhebt" und die KEF eher abfällt:





Grund und Tiefton machen bei mir die Subs - von daher identisch mit der KEF. Die Betonung im Präsenzbereich der Argentas ist mir bei gohebeneren Pegeln leider etwas zu heftig. Mit -1db breitbandig abgesenkt per EQ wird es etwas erträglicher aber immer noch nicht gut. Da ist die KEF genial! Dank ihres sanften Höhenabfalles, kann man mit ihr ohrenbetäubende Lautstärken hören ohne Schmerzen. Auch nicht perfekte Aufnahmen sind mit der KEF wieder geniessbar. Nach längerem Hören der Argentas klingen sie aber fast schon muffig, bis sich das Ohr wieder daran gewöhnt hat... Trotzdem vermisse ich ab und zu etwas Glanz im Hochton, gerade bei niedrigen Pegeln.


Fazit:
Was nun?! Die KEF fürs Lauthören und die Argentas fürs Leisehören behalten?Hmm... Ich werde die Argentas vorläufig sicher behalten und mich ihrer Stärken erfreuen, so lange wie sie es mir Spass macht. Wirklich laut höre ich eher selten, und wenn dann werde ich das ganze per EQ etwas entschärfen. Auch werde ich sie in meinem gut bedämpften Kinoraum noch ausprobieren.

Als bisheriges Fazit über die gesamte Hörreihe muss ich sagen, dass wohl die ATC objektiv gesehen die beste Box von allen ist. Mir persönlich ist sie aber einen Tick zu perfekt bzw. mir fehlen an ihr ein paar Ecken und Kanten. Die Argenta würde ich als Nieschenplayer und Spezialist für räumliche Wiedergabe bei gemässigten Pegeln bezeichnen. Universeller ist aber die KEF, daher darf auch sie vorläufig bleiben. (langsam verliere ich die Übersicht )

Auf lange Sicht werde ich versuchen eine Duetta Top von Udo Wohlgemuth und eine Soundmax III von Selmoni Speakers zu hören. Das sind Boxen, die mich besonders reizen. Hier der Link zur Soundmax:

http://www.selmoni-speakers.ch/bausaetze/soundmax-iii/index.html

Auch die Lumina von Selmoni werde ich mal anhören falls sich die Gelegenheit bietet. Ein AMT mit "echtem" Waveguide (bisher einzigartig soviel ich weiss) und edelsten Zutaten:

http://www.selmoni-speakers.ch/bausaetze/lumina/index.html

Es bleibt also spannend! :D

Gruss
Barnie


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#53 Verfasst am 13.08.2012, um 22:47:12



nächste Woche kommt ja noch die Focal Solo 6Be ins Feld, bin mal gespannt wie sich der Beryllium HT gegen die anderen hier schlägt
der ist natürlich auch nicht der Weisheit letzter Schluss, aber wäre mal interessant zu wissen, wie er sich gegen die anderen behaupten kann oder ob er sogar total ins Hintertreffen gerät (ein wenig Auflösung vermisse ich nämlich auch wenn ich ehrlich bin)


greetz
Poison Nuke

Barnie *

#54 Verfasst am 13.08.2012, um 23:10:18



Das dürfte schwierig werden für meine Boxen! Die Focal ist sicher die neutralste im Feld. Wobei ich mir gut vorstellen könnte, dass du die KEF bei lauten Pegeln mögen wirst!


Mein Heimkino

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FlorianK

#55 Verfasst am 13.08.2012, um 23:11:33



Barnie was sind das für Kurven ? Die gelbe sol die "Verbesserte" sein ?


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

typhson

#56 Verfasst am 14.08.2012, um 14:16:59



Gelb Argenta, Grün KEF.



FlorianK

#57 Verfasst am 14.08.2012, um 14:37:59



Das gelbe ist so eine typische Badewannenabstimmung die gern von Hersteller gemacht wird, damit sich das Teil schön anhört. Da geht es weniger um richtigen Klang als mehr um gesoundet. Die KEF ist deutlich besser abgestimt. So etwas ähniches hat man früher mit Loudnes oder regelbarem Loudness gemacht.


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

Soundfreak

#58 Verfasst am 14.08.2012, um 15:05:22



Ich find es krass wie ähnlich sich die beiden Kurven sind, dass zeigt schön den Einfluss des Raumes. Oder meint ihr die sind sich echt so ähnlich?


Wenn ich mal nicht an HiFi denke: EFC-Märkische-Adler oder Rugby-Tourist-Münster

FlorianK

#59 Verfasst am 14.08.2012, um 18:58:39



Wenn ich das so mit ähnlichen Messungen vergleiche denke ich mal bis 250Hz Auswirkung der Moden im Bassbereich und der Raum selber. Gerade auch die Einschnitte im Bereich 200Hz. AB 1KHz sage ich mal Sounding. Sieht fast wie eine Anhebung der Box ab 1KHZ aus
Aber das wurde viel gemacht. Ist auch die Frage ob man das nicht auch machen sollte. Wenn einer viel leise hört - warum nicht. Ist Geschmacksache. KEF Lautsprecher ( gute ) sehen gemessen oft so aus wie die grüne Kurve. Das ist ein super Hersteller - staubtrocken und anal!lytisch
Due Unterschiede sind aber klanglich schon deutlich zwischen den beiden Boxen !


Gruß Florian

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Barnie *

#60 Verfasst am 14.08.2012, um 20:10:02



Die Ähnlichkeit der beiden Kurven kommt daher, dass die Bässe <160Hz in beiden Fällen von den Subwoofer kommen. Floh du hast schon recht mit der Badewanne, seltsamerweise ist aber die Argenta auf Achse extrem linear! Hab hier die Messungen von AUDIO. Muss was mit dem Abstrahlverhalten ausserhalb der Achse zu tun haben, anders kann ich mir die Präsenzbetonung am Hörplatz nicht erklären, denn mein Raum ist relativ gut bedämpft im Hochton, eine Betonung ist sicher nicht raumbedingt - sieht man ja auch bei der KEF.


Mein Heimkino

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bearbeitet von Barnie, am 14.08.2012, um: 20:11:50


FlorianK

#61 Verfasst am 14.08.2012, um 20:17:23



Ist egal wo die Bässe herkommen. Die großen Ausschläge kommen aber vom Raum - spielt ja keine Rolle.

Messung von Audio - gibt da so einen alten Spruch " traue nur den Anal!lysen die du selbst in Auftrag gegeben hast " ! Kommt ja auch darauf an wie Audio an die Boxen gekommen ist. Vielleicht haben sie die ja direkt vom Hersteller bekommen ......... Und wie haben die gemessen. Haben die einen entsprechenden Raum ? Oder vielleicht die Messung vom Hersteller übernommen ?
Bei der gelben Kurve müsstne die Stimmen deutlich besser bzw lauter kommen. Vielleicht sogar etwas härter klingen. Eine Überbetonung in dem Bereich 3 - 6KHz hört sich schnell hart an. Realistischer auf den Raum bezogen müsste die KEF klingen.
Die KEF hat ja einen sehr guten Verlauf !?!?


Gruß Florian

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bearbeitet von FlorianK, am 14.08.2012, um: 20:24:03


 Poison Nuke 

#62 Verfasst am 14.08.2012, um 21:23:01



Die Einflüsse des Raumes sind bei weitem (!) zu groß um auch nur ansatzweise das Klangverhalten der LS hier beurteilen zu können. Einzig und allein dass die KEF zurückhaltender im HT ist kann man hier rauslesen. Mehr nicht.

Selbst die Badewanne ist mit Sicherheit nur eine Interferenz im Raum und kommt höchstwahrscheinlich nicht von den LS selbst und wird unter Umständen nicht mal hörbar sein da die Ursache der Badewanne zeitlich hinter dem eigentlichen Signal liegt und daher vom Ohr nicht vordergründig registriert wird und im Raumecho untergeht.


man müsste die Messung und das eigentliche Hören draußen im Freien machen und auch dort auf relativ kurze Distanz. Dann würde ich dem ganzen etwas mehr Aussagekraft geben.


greetz
Poison Nuke

Barnie *

#63 Verfasst am 14.08.2012, um 21:34:57




Poison Nuke schrieb:
Einzig und allein dass die KEF zurückhaltender im HT ist kann man hier rauslesen. Mehr nicht.


Mehr als das soll es garnicht aussagen. Ich hatte eh überlegt, den Rest auszublenden, aber dann war ich doch zu faul....


Mein Heimkino

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FlorianK

#64 Verfasst am 14.08.2012, um 21:39:26



Pois@ ------ Sehe ich nicht so. Wenn dem so wäre - würde die Überhöhung nicht so deutlich sein im Vergleich zur KEF. Man kann aus den Messungen schon eine Menge sehen. Wenn Da eine so deutlich Veränderung im Raum wäre die eine so große Wanne ergibt - würde man die bei der KF auch sehen. Die Abstimmung der anderen Box ist klar gesoundet.
Und hören kann man diese Unterschiede - so wie sie gemessen sind mit absoluter Sicherheit.
In der Beschreibung von Barnie kann man das auch ableiten.
"Grundton zurückhaltend"
"Stimmen kommen gut raus"
Paßt genau auf die Überhöhung im Bereich ab 3500Hz. Mit genau dem Problem habe ich mich die Tage beschäftig. Je nach Chassistype klingt das dann schon teilweise hart. Die Stimmen - meint man - kommen dann klar und deutlich durch. Aber - bei größeren Lautstärken neigen die Teile dann aber nervig zu klingen.

Diese drei Boxen hatte wird die Tage mal bei HSB in der Mangel und Besprochen und etwas ausgewertet.


Bei der Coda handelte es sich um ein Klassik Original von KEF. Als Reaglbox gebaut und auch so abgestimmt. Die anderen beiden waren eigenbauten von HIFI Fans - die vor längerer Zeit die Teile als ihren Boxenstart gesehen hatten.
Zwischen allen drei Varianten ( die mit gleichen Chassis aufgebaut waren ) konnte man deutliche Unterschiede ausmachen.
Auch hier - ROT und GRÜN - klar gesoundet.



Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
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bearbeitet von FlorianK, am 14.08.2012, um: 22:04:48


 Poison Nuke 

#65 Verfasst am 14.08.2012, um 22:33:42



du verstehst es nicht.


es ist UNMÖGLICH anhand einer solchen Messung im Raum eine Beurteilung des LS vorzunehmen. Du kennst die Umstände im Raum nicht und die Einflüsse nicht, noch hast du Referenzmessungen oder sonstwas.

Und was du oben zeigst ist einfach eine Vergleichsmessung und selbst bei so einer kann man nur ungefähr sagen, wo Unterschiede bestehen, wobei auch eine solche einfache Vergleichsmessung im Raum nicht absolut ist und keine allgemeingültige Aussagen für einen LS zulässt. Punkt.


Selbst die Messung von Barnie lässt offen, ob das ganze wirklich durch einen zurückhaltenderen HT der KEF kommt oder durch akustische Umgebungseffekte die sich auf die LS unterschiedlich auswirken. Wobei der große Unterschied grundsätzlich schon auf eine wirklich unterschiedliche Abstimmung hindeutet.


Deine gezeigte Messung im Post ist für einen Außenstehenden, der nicht sämtliche Parameter kennt, ein absolut nutzloser Schrieb mit dem man nix anfangen kann.


Und damit genug hier im Thread. Ich würg das ungern so hart ab, aber hier gibt es absolut eindeutig nichts über das man diskutieren könnte. Wenn es für dich wirklich noch weiterhin unklar sein sollte dann mach zur Not einen neuen Thread auf.


greetz
Poison Nuke

FlorianK

#66 Verfasst am 14.08.2012, um 22:55:38



Man kann schon daraus Schlüsse ziehen ! Und ich habe in keinster Weise eine Beurteilung eines der Lautsprecher in dem Sinne durchgeführt. Fühl dich mal nicht gleich so angegriffen !
Es geht auch nicht um die Lautsprecher Pro und Kontra und auch nicht um den Raum - es geht um den Vergleich von zwei Kurven von Lautsprechern die er gemessen hat. Und da kann man schon - Vergleiche ziehen. Und ich kann dir mit Sicherheit sagen - das sich im Schalltoten Raum beide Lautsprecher nicht gleich messen - sondern das der Argenta seine Überhöhung - bzw seinen "nicht Abfall" im Hörraum behalten wird.

DIe Messungen die ich in dem Bild zeige sind ein Vergleich von gleichen Messanordnungen mit jeweils unterschiedlichen Lautsprechern. Und hier geht es primär nicht um ein - der ist gut - der ist schlecht Test. Es geht um einen Verlgeich an sich. Und auch hier kann man deutliche Unterschiede erkennen. Egal ob sie aus einer unterschiedlichen Weichenauslegung , unterschiedlichen Gehäusen oder Farbe kommen. Das Bild habe ich nur gepostet auf deine Aussage das die Badewanne wahrscheinlich nicht hörbar ist. Wenn du die Schriebe der drei Lautsprecher auf meinem ( Unnützen ) Bild mal ansiehst - man hat zwischen allen Dreien - deutliche Unterschiede gehört.

Und - es besteht doch gar kein Grund hier den Gedankenaustausch zu löschen - zu verschieben - oder so wie du - auf einmal so neagtiv zu bewerten. Dieser Thread ist ja wohl zum Gedankenaustausch mit Barnie bestimmt oder ? Oder ist das nicht mehr erwünscht ?


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

 Poison Nuke 

#67 Verfasst am 14.08.2012, um 23:20:21




FlorianK schrieb:
Es geht auch nicht um die Lautsprecher Pro und Kontra und auch nicht um den Raum - es geht um den Vergleich von zwei Kurven von Lautsprechern die er gemessen hat. Und da kann man schon - Vergleiche ziehen.



es geht schlicht weg darum dass du grundlegende Klangeigenschaften der Lautsprecher beurteilen willst anhand einer Messung die in einem Raum gemacht wurde.

Das ist so als würdest du bei einer Gleichung mit drei unbekannten versuchen wollen die unbekannten ohne weitere Informationen ermitteln wollen. Das geht einfach nicht.



Barnie hat meine gesamte Aussage treffen zusammengefasst. Da gibt es einfach nix weiter hinzuzufügen. Alles was darüber hinaus ging sind fachlich grundlegend falsche Aussagen.


greetz
Poison Nuke

Barnie *

#68 Verfasst am 15.08.2012, um 06:39:37



Leute


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 15.08.2012, um: 06:40:00


Barnie *

#69 Verfasst am 22.08.2012, um 21:58:32



Poison hat mir seine CT 239 zum Testen gebracht! Auf den Magnetostaten bin ich echt gespannt - ich werde berichten!


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Guter Bass ist Einstellungssache!

typhson

#70 Verfasst am 23.08.2012, um 02:06:23



Hast du die Adam noch da? Der Vergleich zwischen denen und den CT würde mich mal interessieren

Respekt jedenfalls dafür, wie du die Suche durchführst und vor allen Dingen für deine Ausdauer dabei


bearbeitet von typhson, am 23.08.2012, um: 02:08:11


Barnie *

#71 Verfasst am 23.08.2012, um 09:01:11



Ach das ist keine Suche mehr, es ist mehr Spass am Vergleichen und am Hören verschiedener Konzepte. Es hat mich schon immer interessieriert wie man sich z.B. so nen Koax Lautsprecher oder nen Magnetostaten usw. vorstellen muss. Irgendwann habe ich wahrscheinlich davon auch genug, aber im Moment macht es einfach Spass zu vergleichen.


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Guter Bass ist Einstellungssache!

Barnie *

#72 Verfasst am 05.01.2013, um 15:33:57



Wir haben einen neuen Kandidaten, die KEF LS50:

http://www.kef.com/h...eries/LS50/overview/

Es ist im Grunde eine etwas modifizierte Version der R-Serie und wird als Studiomonitor angepriesen. Im Gegensatz zur R-Serie, die eher sanft mit einem leicht abfallendem Hochton abgestimmt ist, soll die LS50 linearer und neutraler abgestimmt sein.

Die Situation bei mir ist mittlerweile so, dass ich die "Gewinner" der bisherigen Testreihen immer noch da habe und vollkommen zufrieden bin damit. Die KEF R-300 ist für eher gehobene Pegel jenseits von "Zimmerlautstärke" in meinem Kellermusikzimmer/Kino zustänig und die Sonics Argentas stehen im Wohnzimmer wo dem Haussegen zuliebe meist leisere Töne gefragt sind.Die ATC erfreuen mittlerweile einen neuen Besitzer als Studiomonitore in einem Aufnahmestudio.

Die LS50 durfte zuerst im akustikoptimiertem Kinoraum gegen die R300 antreten:



1. Bass
Im Bass kann ich die Boxen nur bedingt beurteilen, da ich beide nur mit Subwoofer betrieben habe. Was ich allerdings festgestellt habe, ist, dass es nach dem Wechsel auf die LS50 absolut keinen Einbruch gab - weder hör- noch messtechnisch. Also ist die LS50 kein Bisschen schwächer im Bass als die mit einem zusätzlichen Basstreiber ausgestattete R-300, was erstaunlich ist wenn man die Grösse und Bestückung der beiden vergleicht, zumal die R-300 eher zu der basspotenteren Sorte Kompaktlautsprecher gehört.

2. Auflösung/Höhen
Obwohl die R300 und die LS50 praktisch denselben Hochtöner haben, hatte ich das Gefühl, dass die LS50 einen Hauch besser auflöst als die R300. Ich denke das kommt daher, dass die LS50 in den Mitten-/Höhen etwas betonter spielt und nicht abfällt wie die R300. Ansonsten sind die Höhen ähnlich wohl dosiert und gut verträglich wie die der R300.

3. Mitten/Stimmdarstellung
Hier gab es die grössten Unterschiede. Die LS50 klingt etwas mittenbetonter und dadurch noch eine Idee sauberer/aufgeräumter als die R300. Gleichzeitig ist aber auch ein Anflug von Härte und im Vergleich zur R300 etwas kantigere Gangart herauszuhören. Die R300 geht insgesamt etwas geschmeidiger zuwerke und verzeiht auch eher mal eine unangenehme Frequenz in der Aufnahme. Die LS50 ist da gnadenloser und deckt Fehler in der Produktion eher auf als die R300. Allerdings kann das, gerade bei gehobeneren Pegeln, manchmal auch etwas vorlaut und aufdringlich wirken auf Dauer. Beim Produzieren von Musik mag das von Vorteil sein, aber für den reinen Hörgenuss ist es nicht wirklich förderlich wenn man immer wieder aus dem "Schwelgen" herausgerissen wird nach dem Motto: "Hey! Da war sie wieder, die unangenehme Frequenz!" So wanderte mein Daumen bei der LS50 öfters in Richtung Volume Taste als bei der R300. Die R300 klingt gerade bei gehobeneren Pegeln angenehmer als die LS50, was sie auch langzeittauglicher für diese Pegelregionen macht. Sie erlaubt das eine db mehr, welches das Geschehen grösser und intensiver erscheinen lässt, ohne dabei aufdringlicher zu wirken. So kommen auch die Details wieder voll zum Vorschein, welche sie aufgrund ihrer Abstimmung vielleicht etwas weniger direkt präsentiert als die LS50. Insgesamt kommt die R300 damit meinem Hörgeschmack eher entgegen weil ich im Kellerraum gerne etwas lauter höre.

4. Stereoortung/Tiefenstaffelung
Diese zwei Punkte sind bei den beiden praktisch identisch, daher fasse ich sie hier auch zusammen. Die Stereoortung und die Definition im Stereopanorama ist aufgrund des KEF-Koax nach wie vor phänomenal und unerreicht imho. Die Tiefenstaffelung ist okay, allerdings habe ich das auch schon besser gehört...

5. Pegel/Wirkungsgrad
Pegelmässig sind die beiden Boxen fast ebenbürtig, was erstaunlich ist hinsichtlich der Grössenunterschiede. Nur bei Extrempegeln bleibt die R300 noch etwas länger entspannt, was aber auch der sanfteren Abstimmung zu verdanken sein könnte... Der Wirkungsgrad der LS50 ist ca. 3db schwächer als der der R300.

6. Fazit:
Im Kellerkino darf die R300 bleiben! Wenn's um Musikgenuss bei höheren Pegeln geht, macht der R-Serie von KEF aktuell keiner so schnell was vor. Für diesen Zweck scheint sie in meinen Ohren perfekt abgestimmt zu sein, so als ob man sie genau dafür gebaut hätte.

Zum krönenden Schluss gabs dann noch Frozen von Madonna in "Biger Than Life" auf der R300 und ohne einen einzigen unangenehmen Ton, der den "Flow" unterbrochen hätte!(Der Track ist sowas von irre räumlich produziert, dass ich sicher fünf mal kontrolliert habe ob nicht doch irgend ein Surroundaufpolierer aktiv ist!)




_____________________________________________________________________________________



Als nächstes musste sich die LS50 gegen die Sonics Argenta im Wohnzimmer behaupten:




Wie eingangs erwähnt, ist hier aus Rücksicht auf die Familie eher "Zimmerlautstärke" gefragt, und die Sonics Argenta konnte sich bisher für diesen Zweck gegen einige Kandidaten behaupten, so auch gegen die KEF R300. Die Gliederung ist gleich wie vorher:

1. Bass
Auch der deutlich grösseren Argenta steht die kleine KEF basstechnisch in nichts nach. Im Gegenteil, in meinem Raum habe ich sogar einen kräftigeren Tiefbass gemessen als bei der Argenta - Chapeau! Hier haben die KEF Entwickler wirklich ALLES aus der LS50 herausgeholt was es herauszuholen gab.

2. Auflösung/Höhen
Die Auflösung der beiden ist vergleichbar bzw. auf Augenhöhe. Beide lösen sehr gut auf, und ich denke, dass es in dieser Preisklasse sehr schwierig sein dürfte noch mehr Auflösung zu bekommen. Die Höhen der Argentas klingen allerdings etwas offener und luftiger als die der LS50. Der Klang bekommt einen feinen Glanz und gewinnt an Brillanz in den allerobersten Oktaven. Dadurch wirkt das Ganze etwas leichtfüssiger und losgelöster als auf der KEF, was sich auch im Mittelton fortführt:

3. Mitten/Stimmdarstellung
...die Mitten der KEF wirken auch in diesem Vergleich betonter und härter. Dadurch bekommt die Box einen leicht kühlen und nüchternen Charakter. Je länger ich die KEF hörte, desto mehr fiel mir das auf. Zum Schluss hatte ich sogar das Gefühl, eine topfigen Einschlag herauszuhören und alles klang irgendwie nach Box. Bei der Argenta löst sich der Klang besser von den Boxen, das Klanggeschehen schwebt förmlich vor einem und erstreckt sich breiter und tiefer in den Raum, womit wir beim nächsten Punkt wären:

4. Stereoortung und Tiefenstaffelung
Hier liegt der grösste Vorteil der Argentas. Nicht bei der Stereoortung, die ist, wie beim Vergleich mit der R300 schon festgestellt, fast ebenbürtig mit hauchdünnem Vorsprung für KEF. Es ist die Tiefenstaffelung, die den Unterschied ausmacht. Die Bühne der Argentas ist tiefer, weiträumiger, grösser, offener, losgelöster - kurz gesagt einfach schöner. Gerade wenn obertonreiches Material wie Streicher, chorartiger Backroundgesang oder auch Percussion auf der Aufnahme vorhanden sind, zeigt die Argenta wie gut sie in die Tiefe staffeln bzw. wie weit sie den Raum nach hinten öffnen kann. Dagegen wirkt die LS50 fast schon flach und zweidimensional. Ich halte ja sonst nicht allzu viel von Tests in irgendwelchen Käseblättchen, aber bei der Tiefenstaffelung der Argenta kommt mir immer wieder der Kommentar des fairaudio Testers in den Sinn:


Zitat:
Kaum drei Takte läuft das hässliche Entchen und es ist klar, die räumliche Abbildung ist sensationell! Und das nicht nur für diesen Preis, sondern überhaupt! Das ist nicht normal, das ist richtig, richtig gut und wenn ich vorab schon sagen soll, was unterm Strich bleibt, oder mich jemand in zehn Jahren fragt: "Weißt du noch, die Argenta?", dann sage ich: "Ach ja, das Ding, hätte die sich doch auch optisch so völlig aufgelöst, wie sie es akustisch tat!" Keine Bange, ich reihe mich nicht in den Chor derer ein, die diesen Lautsprecher abfeiern. Aber sagt irgendjemand: "Ich brauche dieses Air, diese freie Abbildung, die Losgelöstheit der Musik. Wenn ich das bekomme, kann ich andere Sachen gut tolerieren. Außerdem will ich nicht gleich eine Hypothek aufnehmen!" - Ja, dann hätte ich schon einen Hinweis parat .



Das kann ich nur bestätigen. Wenn man der Argenta etwas länger zuhört, verschwinden die Boxen und der Raum irgendwann gänzlich und was bleibt, ist nur noch ein weiträumiges Klangpanorama welches in allen Dimensionen deutlich grösser ist als der Raum in dem man sitzt. Manchmal erschrecke ich regelrecht wenn ich die Augen wieder aufmache und sehe wie klein der Raum ist in dem ich sitze. Was die Räumlichkeit und die 3-dimensionale Abbildung anbelangt, habe ich bisher noch keine bessere Box gehört. Die Canton Ergos waren diesbezüglich auch herausragend, aber mittlerweile habe ich das Gefühl, dass die Argentas das noch toppen. Leider kann ich das nicht mehr direkt vergleichen da die Cantons schon lange weg sind...

5. Pegel/Wirkungsgrad
Pegel habe ich Wohnzimmer nicht verglichen, da ich hier wie gesagt eh höchstens Zimmerlautstärke höre. Vom Wirkungsgrad her ist die LS50 nochmals ein db schwächer als im Vergleich zur R300, also insgesamt um die 4db leiser als die Argenta.

6. Fazit
Beide Boxen halte ich für nicht langzeittauglich wenn es um gehobene Pegel geht - die Argenta wegen ihrem betonten Hochton und die KEF wegen ihrer vordergründigen Mitten. Bei leisen Pegeln wendet sich aber das Blatt, da wirkt sich die Höhenbetonung der Argentas einmal mehr positiv aus in meinen Ohren und das Ganze funktioniert dann wie eine natürliche Loudness-Funktion. Die leichte Härte im Mittelton der KEF aber ist immer heraushörbar, sowohl bei leisen als auch bei lauten Pegeln. Deshalb können auch die Argentas hier bleiben und ihren Thron gegen die LS50 erfolgreich verteidigen.

Abschliessend bleibt festzuhalten, dass ich mit der R300 und der Argenta wohl Spezialisten für meine Gegebenheiten gefunden habe. Trotzdem halte ich die LS50 für universeller als beide und wenn ich eine nur eine Box für alles - laut, leise und nur in einem Raum kaufen müsste, dann würde ich die LS50 den beiden anderen vorziehen! So bleibe ich aber bei meinen Spezialisten und die LS50 verabschiedet sich wieder zurück zum Händler.




Denjenigen, die bis hierher durchgehalten haben möchte ich gratulieren und ich hoffe es hat euch Spass gemacht zu lesen!

Grüsse
Barnie



P.S. Hier noch ein Paar Bildchen:














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Guter Bass ist Einstellungssache!

Butze1979

#73 Verfasst am 06.01.2013, um 07:54:42



nettes Geschichtchen, also ich hab durchgehalten


hier könnte ihre Werbung stehen.

Stewen

#74 Verfasst am 11.05.2013, um 16:05:49



Hallo Barnie,

Eigentlich geht es ja um meine geplante Schlafzimmeranlage in meinem Thread, aber da Du die beiden Kef's schon verglichen hast, schreibe ich mein Urteil mal dazu.
Ich hoffe, das stört Dich nicht.

Ich konnte heute Deinen Vergleich zwischen den beiden Kef bei einem sehr netten und auch kompetenten Händler nachvollziehen.
Gestartet haben wir zuvor mit einer Kef R100. Die war zwar für die Größe ganz nett, aber mehr auch nicht. Die Höhen waren so prägnant, dass ich schon bezweifelte, dass die R300 wesentlich anders, bzw besser sein könnte.

Dann kam aber zuerst die LS50: Wow! So stelle ich mir einen guten Monitor vor!
Wie man so oft liest: sie stellt die Musik einfach in den Raum. Super Bühne,sehr neutral (absolut positiv gemeint), dezente Höhen wie ich sie mag, tonal ausgewogen. Einziger Wermutstropfen für mich: untenrum fehlte ein bisschen. Ich fragte mich ständig, ob da nicht ein Sub fehlt-oder ob im Idealfall mein Raum da etwas aushelfen würde. Das Studio des Händlers war min. 3 mal größer als mein Schlafzimmer, wo sie spielen sollen.vielleicht passt das ja.

Dann die R300: Respekt! Da fehlt mir zum Musik hören nichts mehr. Beeindruckend, was die an Bass reproduziert. Selbst einen gezupften Bass konnte sie äußerst glaubwürdig in den Raum bringen. Jetzt kam auch der Druck, der mir bei der LS50 ein wenig fehlte. Dafür musste man Abstriche bei der Bühne machen. Und die Mitten kamen nicht so präsent. Ob die jetzt aber fehlten oder vom Bass überdeckt wurden, vermag ich nicht zu sagen. Die Höhen empfand ich als sehr ähnlich. Insgesamt kommt sie mir ein bisschen gespundet gegen die LS50 vor. Was ja auch Sinn machen würde.
Ich werde wohl das Angebot des Händlers nutzen und beide mal mit nach Hause nehmen und mich mit ihnen in meinem Schlafzimmer vergnügen...

Apropos neutrale Monitore: letzte Woche habe ich noch einmal bei Musik Produktiv Monitore gehört. Adam A5x, A7x, A8x, KH120 und Genelec 8040. Gefallen haben mir da nur die Genelecs, aber auch nur nach einer gewissen Eingewöhnungsphase. Und Bass fehlte mir da trotzdem. Die Adams sind schon sehr gesoundet (habe ja selbst die A3x als Desktop-LS). Am besten gefiel mir da die A5x, weil am neutralsten. Die A7x hatte schon einen fast aufgequollenen Bass, die A8x klang irgendwie topfig hohl. Und von dem Adam-Hochtöner werde ich auch kein Freund. Meine A3x werde ich deswegen wohl bald abstoßen. Und der vielgerühmte KH120 klang im Vergleich, als stünde er in einem völlig überdämpften Raum - absolut tot.

Meiner Meinung nach kann man auch diese dauernde Grundsatzdiskussion ad Acta legen, ob Studiomonitore generell zum HiFi hören geeignet sind oder nicht. Dafür, dass sie alle neutral klingen sollen, klingen sie nämlich ganz schön verschieden. Da hilft nur anhören weiter, ob man was damit anfangen kann. Aber dass lehrt die Erfahrung ja irgendwann, dass nur hören hilft.

Ich werde jedenfalls wie Du zu Hause testen.

Gruß, Stefan





Als ich 14 war, war mein Vater so dumm, dass ich ihn kaum ertragen konnte. Aber als ich 21 wurde, war ich doch erstaunt, wieviel der alte Mann in sieben Jahren dazugelernt hatte.

Barnie *

#75 Verfasst am 11.05.2013, um 16:30:29



Ja mach das unbedingt! Gerade im Bass ist es eigentlich unmöglich eine Box zu beurteilen wenn man den Raum nicht kennt. In deinen Räumen wird das wieder ganz anders ausfallen und auch da je nach Aufstellung wieder anders...


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Guter Bass ist Einstellungssache!

Barnie *

#76 Verfasst am 01.03.2015, um 19:29:16



Barnie hat wieder zugeschlagen!


JBL LSR305; KEF R100; KEF R300; Canton Reference 9DC; Sonics Argenta(nicht auf dem Bild!)


Ein Vergleichsbericht kommt bald - stay tuned!


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FlorianK

#77 Verfasst am 01.03.2015, um 23:13:50



Dann wird di R300 am bsten abschneiden. Kenne kaum einen besseren Hersteller in dem Segment wie KEF


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

Speakerbuilder

#78 Verfasst am 02.03.2015, um 11:35:40



Die Sonics Argenta hat audiophile Seas-Chassis der Prestige-Serie... Gut abgestimmt sicher eine feine Sache.

Ich denke dass sich die Kef auch gut machen werden.

Die JBL (Grössere Version) kenne ich aus einem Vergleichstest im Tonstudio. (Siehe Foto)





„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

Barnie *

#79 Verfasst am 02.03.2015, um 19:54:37



Ah, interessant! Wie fandst du damals die JBL? Die sind ja messtechnisch nahezu perfekt, vor allem die Kleine, für den aufgerufenen Preis unerklärlich imho. Deshalb habe ich sie auch für den Vergleich geholt.


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Speakerbuilder

#80 Verfasst am 02.03.2015, um 21:08:30




Barnie schrieb:
Ah, interessant! Wie fandst du damals die JBL? Die sind ja messtechnisch nahezu perfekt, vor allem die Kleine, für den aufgerufenen Preis unerklärlich imho. Deshalb habe ich sie auch für den Vergleich geholt.



das kann ich dir nicht mal mehr sagen da es immerhin ca. ein jahr her ist... es war ein einstündiger hörtest/workshop vor publikum. man ging also bei dem hörvergleich nicht sonderlich akribisch vor sondern es ging hauptsächlich darum einen höreindruck zu erhalten... schlecht hat eigentlich keiner abgeschnitten aber die verschiedenen preisklassen zeigten klar ihre grenzen auf.

der exot war ja meine lumina und ich war froh, dass man gut hörte dass sie die teuerste im testfeld war.


„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

 Poison Nuke 

#81 Verfasst am 04.03.2015, um 13:28:20



Barnie, was steht denn ganz links im Bild für ein LS? der Waveguide gefällt mir, bin mal gespannt wie die abschneidet.


greetz
Poison Nuke

direkthall

#82 Verfasst am 04.03.2015, um 13:46:47



das ist die JBL LSR 305 (aktiver Studiomonitor)
auf die bin ich auch am meisten gespannt, die größere 308 wäre auch interesant gewesen
der Preis der Dinger ist sehr gut


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Speakerbuilder

#83 Verfasst am 04.03.2015, um 20:31:59



... komme gerne mal mit meinem speaker-messsystem vorbei... falls erwünscht. könnte das dann auch messtechnisch dokumentieren. finde ich immer spannend. :)

gruss sb







„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

bearbeitet von Speakerbuilder, am 04.03.2015, um: 20:48:00


Barnie *

#84 Verfasst am 04.03.2015, um 20:48:21



Du würdest von Bern hierher nach St. Gallen fahren, nur wegen Paar Messungen?? Das Angebot würd ich nicht ausschlagen! Würde mich sowieso freuen, dich mal in der echten Welt kennenzulernen! Die Boxen werde ich aber nicht ewig alle hier behalten, müsste bald passieren - diesen oder nächsten Samstag. An anderen Tagen habe ich leider keine Zeit.

@Poison
Die kleine JBL ist eine messtechnisch fast perfekte Box! Und das zu 300EUR Paarpreis! Deswegen habe ich sie aus Neugier auch für den Vergleich dazu besorgt. Anselm Goertz hat sie in der Sound&Recording getestet und durchgemessen, hier gibt's den Test gratis zum Download:

http://www.soundandrecording.musikmachen.de/Maga...tore-Testbericht

Die Messwerte der grossen 308er sind etwas schlechter - daher nicht verwechseln!


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bearbeitet von Barnie, am 04.03.2015, um: 20:50:42


Speakerbuilder

#85 Verfasst am 04.03.2015, um 21:06:37




Barnie schrieb:
Du würdest von Bern hierher nach St. Gallen fahren, nur wegen Paar Messungen?? Das Angebot würd ich nicht ausschlagen! Würde mich sowieso freuen, dich mal in der echten Welt kennenzulernen! Die Boxen werde ich aber nicht ewig alle hier behalten, müsste bald passieren - diesen oder nächsten Samstag. An anderen Tagen habe ich leider keine Zeit.



klar mach ich das, wenn ein interessanter vergleich ansteht. "nur" wegen ein paar messungen... ich meine ich liebe es speaker zu messen. ich bin aber nicht mobil und man müsste mich beim bahnhof st. gallen abholen... das wäre meine einzige bitte.

würde mich auch freuen dich mal ich echt kennenzulernen... jetzt gibt es nur ein problem mit deinen terminvorschlägen. dieser samstag ist bei mir definitiv besetzt... (tag der offenen tür bei meiner musikschule). nächsten samstag könnte ich es einrichten wenn es nicht anders ginge. jedoch wäre der samstag 21. märz für mich optimal... wäre das zu spät?


„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

Barnie *

#86 Verfasst am 04.03.2015, um 21:27:25



Ich denke 21.März liesse sich einrichten! Und das mit dem Abholen am Bahnhof ist auch kein Thema. Schade, dass du nicht mobil bist - hatte schon insgeheim gehofft, du könntest ein paar Luminas zum Vergleich mitnehmen. Ein Auto mieten wäre kein Thema?? Ein Bahnticket nach St. Gallen und zurück kostet auch was und den Rest würde ich übernehmen. Hab gesehen, dass man schon für um die 100.- ein Auto für einen Tag bekommt... Was meinst??


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Speakerbuilder

#87 Verfasst am 04.03.2015, um 22:51:50



Okay, super! Ich trage diesen Termin dick in meine Agenda ein.
Tja ich hab nicht mal die Autoprüfung… Genauer gesagt: Noch nicht…
Ich habe das GA, also spielen die Ticketkosten keine Rolle… Ich kann vorläufig also nur mit dem Zug anreisen. Jedoch komme ich zu einem späteren Zeitpunkt gerne mal mit der Lumina bei Dir vorbei. Ich denke das ist überfällig. Versprochen!



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Barnie *

#88 Verfasst am 05.03.2015, um 07:39:25



Alles klar, dann sehen wir uns am 21sten, bin ab ca 17.30 verfügbar, hoffe das ist nicht zuspät? Ich fahre dich danach selbstverständlich auch wieder zum bahnhof.


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bearbeitet von Barnie, am 05.03.2015, um: 07:40:47


Speakerbuilder

#89 Verfasst am 05.03.2015, um 12:06:49




Barnie schrieb:
Alles klar, dann sehen wir uns am 21sten, bin ab ca 17.30 verfügbar, hoffe das ist nicht zuspät? Ich fahre dich danach selbstverständlich auch wieder zum bahnhof.



Prima... Mein Zug kommt um 17.15 in St. Gallen an. Am besten tauschen wir noch per PN unsere Handynummern aus, okay?


„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

Barnie *

#90 Verfasst am 05.03.2015, um 13:16:23



Alles klar!


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Speakerbuilder

#91 Verfasst am 26.03.2015, um 10:53:02



... So!

Meine Messungen bei Barnie sind im Kasten...

Unter den Speakern entpuppte sich ein Kandidat als eine kleine Sensation.

Barnie wird bestimmt etwas dazu schreiben...

Gruss SB


„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

Barnie *

#92 Verfasst am 01.04.2015, um 21:22:07



Ich habe nun im HF einen Bericht geschrieben und im Moment fehlt mir etwas die Motivation das Ganze auch noch hier einzustellen. Das werde ich aber sicher noch nachholen, bis dahin könnt ihr bei Interesse hier reinschauen:

http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse...951&postID=75#75




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bearbeitet von Barnie, am 01.04.2015, um: 21:22:34


Speakerbuilder

#93 Verfasst am 02.04.2015, um 10:27:05




Barnie schrieb:
Ich habe nun im HF einen Bericht geschrieben und im Moment fehlt mir etwas die Motivation das Ganze auch noch hier einzustellen. Das werde ich aber sicher noch nachholen, bis dahin könnt ihr bei Interesse hier reinschauen:

http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browse...951&postID=75#75




Hi Barnie

Toller Bericht!

Ich persönlich würde mich als Boxenentwickler aufgrund der Qualität der Seas-Treiber für die Sonics Argenta entscheiden. Allerdings würde ich dem Seas Hochtöner ein Waveguide verpassen, eine eigene Frequenzweiche entwickeln und dem Seas Tiefmitteltöner ein grösseres Gehäuse spendieren, damit er seine Basseigenschaften besser entfalten könnte. Joachim Gerhard hat bei der Argenta ja bewusst den Bafflestep nicht kompensiert. Das würde ich so nicht machen, denn bei mir soll ein Speaker auch ohne Sub und ohne wandnahe Aufstellung (Wenn denn eine solche Aufstellung den Bafflestep überhaupt ganz zu kompensieren vermag) funktionieren.

Aber das ist nur meine Sicht als Entwickler...

Gruss SB



„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

apophisii

#94 Verfasst am 07.04.2015, um 00:44:10



Finde den Bericht auch großartig Kopiere doch den Inhalt einfach hierher

Achso, hast Du die CT noch irgendwo getestet, konnte jetzt nichts erkennen


Liebe Grüße

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

bearbeitet von apophisii, am 07.04.2015, um: 01:11:04

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