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PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Elektronik / Elektrik \ Gedanken zur Benutzung akkubetriebener Geräte


elton *

#1 Verfasst am 27.01.2012, um 00:33:20



Gedanken zur Benutzung akkubetriebener Geräte

Dienen Akkugeräte „noch“ der Umweltfreundlichkeit?

Ich habe die letzten Jahre sehr oft das Angebot von Akkugeräten beobachtet und selbst auch einige gekauft. Seien es Akkugeräte wie kleine Bohrschrauber einer schwedischen Möbelmarke, Handstaubsauger aus dem Discounter oder Camcorderakkus als Notfallersatz für den Akku eine Fahrradlampe.
Angefangen haben meine Beobachtung bei den Akkus für meine Fotoausrüstung. Schon immer wusste ich, man solle nicht am falschen Ende sparen und sich hochwertige Waren kaufen und sich nicht den offensichtlich minderwertigen Billigangeboten widmen. Dies würde sich rächen, weil man dann (mindestens) doppelt kauft. So sagte es mir mein Vater und er sollte Recht behalten. Damals verstand ich das nicht, aber dazu komme ich noch.

Zurück zu den Akkus für meine Fotogeräte. Das Blitzgerät brauchte Energiespeicher der Rundzellengröße LR06 auch bekannt unter „Mignon“ oder “AA“. Nun sind aber Einweg-Batterien sicher nicht so ökologisch sinnvoll, wie wiederaufladbare „Batterien“, also habe ich mir Akkus gekauft und die von einer zur damaligen zeit (noch) sehr vertrauenserweckenden Hersteller. Mit der Zeit habe ich diesen 4-fach Akkusatz immer wieder und nur allesamt zusammen aufgeladen. Die Akkus waren nur für dieses Blitzgerät bestimmt. Aber irgendwann sank die Leistung dieser Akkus stetig ab, sodass man gerade nur noch 10 Blitze damit dem Blitzgerät enlocken konnte, dann war Schluss. Ich investierte also in ein Ladegerät das jede Zelle einzeln lädt und entladen konnte. Somit hatte ich erstmals verlässlichen Zugriff auf die Akku“daten“. Es war ernüchternd. Die Akkus lagen kapazitiv dermaßen weit auseinander, dass ein Einsatz als Blitz-Akkus undenkbar wurde. Nun war meine Neugier geweckt. Wenn diese „Marken“-Akkus schon so schlecht sind, wie sieht es dann mit anderen aus? Ich kaufte immer mal wieder Akkus aus den Sonderangeboten der Lebensmitteldiscounter und verglich. Selbst ein neuer Pack Akkus hatte bei weitem nicht annähernd gleiche Kapazitäten, und schon gar nicht die, die aufgedruckt stand. Das verwunderte mich schon ein wenig. Mit der Zeit war es nur noch Bestätigung meiner Vermutung und Erfahrung und langsam stieg der Frust, wie man als Kunde an der Nase herumgeführt wird. Sicherlich weiß nun jeder halbwegs versierte Käufer, was man von aufgedruckten Zahlen halten kann. Es sind nur Werbeschriften.

Das Kapitel Akkus als Rundzellen habe ich mit der Zeit abgehakt, hier wird man nicht glücklich. Zum Glück jedoch gibt es neuere Akkutechnologien, die diesem Betrug Einhalt gebieten und die den Einsatz dieser Billigakkus das Wasser abgraben. NiCd Akkus, darüber darf kein Mensch mehr sprechen, denn das Cadmium in der Akkuchemie ist schließlich ein Schwermetall und damit hochreines Gift für die Umwelt. NiMH ist doch das Schlagwort. Überall wird freundlich mit NiMH-Akkus geworben. Und auch mit RoHS-Piktogrammen geworben. Nur ist es das auch wirklich? Meine Meinung hierzu ist folgende. Die NiMH akkus sind noch schlimmer! Einfach aufgrund der Menge, mit denen der Markt damit überschwemmt wird. Diese Akkus sind überall zu finden. Und nun bin ich wieder beim Angebot für die Hausfrau in sämtlichen Einkaufsmöglichkeiten. Sei es das schwedische Möbelhaus, oder die Lebensmitteldiscounter um nur bei zweien zu bleiben. Aber gern dürfen sämtliche Einrichtungshäuser und auch Baumärkte sich dazuzählen. Die Menge an elektrischen Geräten, die mittlerweile feilgeboten werden ist einfach enorm. Akkuschrauber in allen Farben und Formen, von wuchtig, bis niedlich – für den Mann und für die Frau bis hin zum Kinderspielzeug. Überall schon „umweltfreundliche“ NiMh-Akkus drin. Das Leben ist ja so unglaublich einfach mit kabelunabhängigen Geräten. Ist es das wirklich? Meine Frage an dieser Stelle ist doch: Brauchen wir diese Akkugeräte denn wirklich alle?
Beispiel:



Abbildung 1 Angebot eines Discounters: Akku-Universalreibe 25,99€

Hierzu kamen beim Anblick dieses Gerät folgende Fragen auf:
1. Wie oft wird denn eine Küchenreibe benötigt?
2. Muss diese dann auch noch ohne Kabel sein?
3. Laufen wir denn Käse reibend durch die ganze Nachbarschaft, dass wir hier ein Kabel keinesfalls brauchen?
Bzw. anders herum gefragt.
4. Braucht solche eine Reibe überhaupt Strom? Reicht da eine universelle starre Reibe nicht auch?
Auch sehe ich auf dieser Produktabbildung nirgends das dazugehörige Netzteil. Das aber kauft man doch mit.
5. Ist es so klobig, dass man es verstecken muss? Man sieht allerhöchstens noch die für diese Reibe nötige Halterung zum Aufladen der Akkus.
6. Warum müssen es denn integrierte Akkus sein?

Und bei diese letzte Frage bin ich weitergegangen und habe mir überlegt, wie sieht das für einen technisch nicht versierten Anwender, die normale Hausfrau, aus. Was macht also die Hausfrau? Sie wird im besten Falle die Bedienungsanleitung lesen und danach handeln. Das wäre also erstmal das obligatorische Laden des Gerätes für mindestens 24h. Das wäre schon mal Unsinn#1

Wieso? – Bei heutiger Akkutechnologie mit den NiMH-Akkus ist ein dermaßen langes Laden überflüssig. Es sei denn, das Ladegerät liefert einen so geringen Strom, dass das Vollladen wirklich so lange braucht. Dann ist es schon mal schlecht, weil anwendungsunfreundlich. Wer möchte schon 24h warten bis man das Gerät wirklich wieder nutzen kann?
Aber hier schon tritt man der Umwelt schon dermaßen saftig in den Hintern, bevor das Gerät überhaupt ein einziges Mal benutzt wurde

Wieso? – In keinem der jemals angebotenen Produkte habe ich ein adäquates Ladegerät gesehen bzw. finden können, das die Bezeichnung „Ladegerät“ überhaupt verdient. Ein Ladegerät nach meiner Definition sollte den Akkuzustand erkennen und wissen, wann Schluss ist, sich also auf den Akku anpassen und dann mit Laden aufhören, wenn der Akku durch sein Ladeverhalten meldet, er ist voll. Danach sollte der Hauptladevorgang aufhören und ggf. in einen Ausgleichsladezustand übergehen, also die Selbstentladung des Akkus ausgleichen. Hierzu gibt es verschiedene Techniken, auf die ich nicht näher eingehen möchte. Jeder kocht da sein eigenes Süppchen und solange das Süppchen schmeckt, sollte es egal sein, wie es hergestellt wurde. In dem hier vorliegenden Falle bezweifle ich sehr stark, dass es eine solche Technik gibt und möchte gern auf Beispiel 2 verweisen, zu dem ich definitives sagen kann, weil ich mir das Gerät gekauft habe. Die Technik ist jedoch dieselbe. Gehe ich also über zu:



Abbildung 2 Handstaubsauger für 16,99€ beim Discounter

Man kann schon von der Größe des Gerätes und der zu erwartenden Leistung abstrahieren, dass hier ein kräftigerer Akku im Spiel sein müsste.

Erklärung: bei dem hier vorliegenden Gerät handelt es sich um einen Akkustaubsauger, der rund eine halbe Stunde saugen können soll. Verbaut ist ein 6V Motor und ein 7,2V NiMH-Akku. Das „Ladegerät“ ist ein 10V Schaltnetzteil mit einer aufgedruckten Stromlieferfähigkeit von 200mA. Ich habe den Handstaubsauger noch vor der ersten Nutzung komplett geöffnet und mir die Technik innen angeschaut. Verbaut ist ein 7,2V Akku bestehend aus 6*1,2V Zellen mit einer aufgedruckten Kapazität von 1300mAh. Bei der Ladelektronik erlebte ich ein deja vu. Noch vor kurzem zog ich nämlich einen gleichgearteten Handstaubsauer aus dem Müll und wollte ihn wieder flott machen, da war nahezu exakt die gleiche Elektronik drin. Nur werkelte hier ein 6V Bleigel-Akku. Dieser jedoch lag auf dem Müll. Und nicht wie eigentlich erforderlich, beim Wertstoffhandel entsorgt. Der Akku war auch verlötet und wäre somit nur mit dem gesamten Gerät zu entsorgen gewesen.

Zurück zur Lade“technik“ Die dem Akku angedeihende Ladetechnik sah wie folgt aus: Ein Vorwiderstand schützte den Akku beim Laden vor zu hohem Ladestrom. Das war es schon. Eher sehe ich den Widerstand als Strombegrenzer für das Netzteil, denn dieses wird bei seinen 200mA in die Knie gehen, wenn es einen leeren Akku laden müsste. Dauerhaft würde es das Netzteil dann schädigen. Das Problem dieser Ladetechnik ist aber folgendes: durch die Strombegrenzungseigenschaften des Widerstanden sinkt also die Ladespannung in gewissem Maße ab - an sich in Ordnung, so werden Akkus schließlich auch richtig geladen. Mit Konstantstrom. Aber nur bei Konstantstrom tritt die Ladezustandserkennung beim NiMh-Akku erst richtig zum Vorschein. Der zeitliche Verlauf der Ladespannung sagt nun aus, ob der Akku voll ist oder nicht. Die Spannung steigt und steigt immer mehr an. Bei Vollladung jedoch entsteht im zeitlichen Spannungsverlauf ein Buckel (kleines rundes Dach), der beim Absinken trotz konstantem Ladestrom -VOLL- signalisiert.

An sich ist diese Ladetechnik einwandfrei und sorgenfrei. Nur leider nicht bei diesem Gerät vorhanden. Hier gibt es keine Abschaltung. Hier wird permanent Spannung an den Akku gelegt. Durch den Akku wird je nach Höhe der Spannung immer Strom fließen. Ob der Akku nun will oder nicht. Er wird schlicht überladen! Hinzu kommt, dass jeder Akku individuell ist und seine Ladeschlussspannung immer unterschiedlich gegenüber anderen Akkus ist. Je höher die Serienstreuung desto schlimmer wird es.
Diesen Handstaubsauger habe ich mit einem richtigen Ladegerät mitsamt seiner Originalladeschaltung geladen (das Ladegerät kann mit Widerständen und Dioden in der Akkuzuleitung umgehen) und bin bei 9,5V Ladeendspannung gelandet. Also schon mal 0,5V weniger, als durch das Netzteil bereitgestellt. Das kann und wird bei mehrmaligem Laden bzw. permanentem Laden, den Akku schädigen! Dann ist die Frage doch zwangsläufig:

Wieso also Akkugeräte, deren Nutzung durch falsche Ladetechnik derart eingeschränkt wird?

Die Geräte sind schon bevor Sie überhaupt zur Benutzung kommen, geschädigt worden.

Und das ist nur die Ladung - Wie schaut es denn mit der Entladung aus? Auch hier darf der Techniklaie brachial die Umwelt mit Füßen treten. In keiner dieser Geräte ist je eine Notabschaltung vorgesehen, die vor Tiefentladung schützt. Nein, in der Bedienungsanleitung steht bei dem Handstaubsauger sinngemäß: „Wenn die Saugleistung abnimmt bzw. der Motor schwächer und langsamer klingt, das Saugen unterbrechen und das Gerät aufladen“. Nun werfe ich ein, dass wenn ein Gerät wirklich schwächer klingt, jeder Mensch das akustisch wahrnehmen kann. Nur aus technischer Sicht sage ich, wird genau hier schon tiefentladen. Und ich denke jeder Mensch versucht bei schwächer werdendem Akku noch schnell alles schnell wegzusaugen.. Also man übertreibt es dann bewusst und „holt nochmal das letzte raus“. Das tut man wirklich. Man hört die Akkuseele entweichen.

Halten wir also fest: Der Akku wird überladen, beim Laden, der Akku wird tiefentladen bei Benutzung. Nun frage ich mich:

Wie lange wird der Akku das überhaupt mitmachen? Mit Sicherheit gar nicht lange.
Der Akku meines Gerätes beispielsweise ließ sich nun ohne Begrenzungswiderstand nach einer Leerfahrt mit gerade mal 950mAh laden. Also bei weitem keine 1300mAh wie aufgedruckt. Wenn der Akku leer ist, müssten aber schon mehr als 1300mA eingeladen werden können, da Wärmeverluste beim Laden entstehen.

Mein bisheriges Fazit zu billigen Akkugeräten der bislang genannten Machart:
Der Akku ist und bleibt ein Verschleißteil und unterliegt genau genommen nie einer Garantie. Wenn man also das Gerät richtig nutzt und der Akku geht kaputt, kann man noch Glück haben, dass man auf einen freundliche Kassiererin trifft, die das Gerät zurücknimmt und man bekommt ein neues Gerät. Und genau hier ist doch der Fehler! Umweltgedanke? Man hat sich doch für ein wiederaufladbares Akkubetriebenes Gerät entschieden, damit man nicht immer Batterien kaufen muss. Nun tauscht man also das Gerät bei Defekt immer wieder aus? Was macht das denn nun so viel besser als da immer wieder Batterien reinstecken? Das Gerät wird also komplett verschrottet. Und die Akkus ebenfalls. Dabei ist doch gar nichts gewonnen.



Es würde mich freuen, wenn jeder hier was aus den paar Zeilen was für sich mitnimmt und eigene Schlüsse zieht. Gern können wir auch diskutieren und Fragen oder Problematiken bei Akkutechnik erörtern. Wollte euch nur mal zum Nachdenken anregen.
Mir gab typhsons Beitrag http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=7063&goto=1#1 Anlass diese Zeilen zu verfassen.



edit by Poison Nuke: Link korrigiert



Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

bearbeitet von Poison Nuke, am 28.01.2012, um: 11:32:55


 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 28.01.2012, um 11:38:48



Hi,

sehr interessanter Beitrag, vielen Dank dafür


wenn ich ehrlich bin hab ich mich bisher gar nicht so genau damit befasst mit Akkus, ich gestehe ich bin wohl auf dem "Hausfrauen-Level" und nutze die Teile einfach nur ohne mir wirklich Gedanken darüber zu machen.



Insbesondere eine Sache interessiert mich gerade:

Die Tiefentladung. Bei NiCd und NiMH hat man ja den Memoryeffekt, wenn man zu früh mit Laden beginnt, sinkt die Kapazität weil der Akku sich dann nicht mehr tiefer entladen kann als bis zum Punkt des letzten Starts der Ladung. Oder ist das falsch? Ist ja fast sowas wie eine Volksweisheit

Weil z.B. bei Akkuschraubern hab ich es immer so gehandhabt, dass ich den Akkuschrauber am Ende noch mal ne Runde hab weiterlaufen lassen, damit er auch wirklich leer ist. Um sozusagen den letzten Rest rauszuholen und dann ran ans Ladegerät.

War das jetzt genau falsch gewesen? Ab wann beginnt dann überhaupt die Tiefentladung? Und ab wann sollte man die NiCd Akkus vom Akkuschrauber dann idealerweise ans Ladegerät hängen?



Und bei dem Ladegerät für einen billigen Bosch Schrauber steht sogar in der Anleitung dabei: das Ladegerät schaltet nicht automatisch ab. Entfernen sie den Akku wenn er handwarm ist... WTF.

ist ja eine sehr präzise Aussage und vermutlich dürfte der Akku so jedesmal deutlich überladen werden weil handwarm erstens von jedem anders definiert wird und weil der Akku dann vermutlich eh schon längst "drüber" ist oder?


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 28.01.2012, um: 11:39:49


elton *

#3 Verfasst am 28.01.2012, um 13:57:03



OB Hausfrauenlevel oder nicht, ist ja erstmal nicht schlimm. Es geht mir primär darum, ein Gefühl für die Problematik zu vermitteln.



Zitat:
Die Tiefentladung. Bei NiCd und NiMH hat man ja den Memoryeffekt, wenn man zu früh mit Laden beginnt, sinkt die Kapazität weil der Akku sich dann nicht mehr tiefer entladen kann als bis zum Punkt des letzten Starts der Ladung. Oder ist das falsch? Ist ja fast sowas wie eine Volksweisheit



Ja, diese Volksweisheit.. Leider ist die meiner Meinung nach unsinnig. Es ist wohl wahr, dass sich die Zellstruktur bei unsachgemäßer Benutzung verändert. Die Elektroden sich flächenmäßig verkleinern durch Vergrößerung der Kristalle. (klingt erstmal komisch, wird aber klarer, wenn man sich Bälle vorstellt. In einen großen Ball mit einer bestimmten Oberfläche kann ich jedoch auch viele kleine Bälle einstecken, deren Oberfläche jedoch weit größer ist, als die des allumschließenden Balles. Diese elektrodenflächen sind aber diejenigen, An diesen Elektroden jedoch sammeln sich die Ladungsträger an und können zum Stromfluss beitragen. wird also der Warteplatz für die Elektronen geringer, können weniger im Akku stecken, Die kapazität nimmt also ab.

Der Memory Effekt wurde seinerzeit von der NASA als solcher vermittelt. Wobei ich aufgrund des Technikstandes damals einfach auf unzureichende Leistungsfähigkeit der Solarmodule schließe, die die Akkus geladen haben. Aber das ist nur meine Mutmaßung. Jedoch hält sich diese Information einfach hartnäckig. und bis heute noch. Stand heute ist jedoch, dass die Akkuhersteller durch Technikvorsprung und Forschung das Problem an sich im Griff haben. Leider muss der Memoryeffekt immer dann herhalten, wenn es an die Gewährleistung geht. Dann sagen die Hersteller, dass es diesen eben gibt und man die Akkus falsch benutzt bzw. geladen hätte. Ein zertifiziertes Ladegerät giubt es nämlich nicht und niemand wird ein solches herstellen wollen. Jeder kocht eben sein eigenes Süppchen.

Den Memoryeffekt, wie du ihn beschreibst, gibt es so nicht. Also nur noch das entehmen, was man immer bis zum Vollsein reingeladen hat. Ähnlich wie ein Eimer wasser kannst du doch auch den vollen Eimer ausleeren, auch wenn du den beim letzten befüllen vom halbvollen Zustand aus "aufgeladen hast".


Zitat:

Weil z.B. bei Akkuschraubern hab ich es immer so gehandhabt, dass ich den Akkuschrauber am Ende noch mal ne Runde hab weiterlaufen lassen, damit er auch wirklich leer ist. Um sozusagen den letzten Rest rauszuholen und dann ran ans Ladegerät.



Was deinen Akkuschrauber angeht. Du lässt den Akkuschrauber also ohne Schraubleistung abzufordern, im Leerlauf drehen, bis der Akku nicht mehr will? DAS ist mumpitz und du tiefenentlädst deinen Akku damit. Wie du weißt benötigt der Akkuschrauber im leerlauf so gut wie keinen Strom. nur den, den der Motor zum Überwinden der Reibung benötigt. Je mehr Belastung kommt, desto mehr strom fließt dann auch. Im leerlauf könntest du den Akkuschrauber sicher auch stundenlang drehen lassen. Aber bei weitem nicht so lange unter Belastung. Halten wir fest: Wir entladen also mit unterschiedlichen Strömen/Belastungen. an dieser Stelle würde ich gern den Vergleich zum Fahrradfahren heranziehen. Eine hohe Steigung mit dem Rad im Gang mit der höchsten übersetzung zu erklimmern wird irgendwann nicht mehr möglich. da reicht die Kraft nicht mehr aus. Du bist fix und fertig, es würde deine Grenzen überschreiten. Du würdest aufhören. Dich in diesem Zustand zu regenierieren würde dir leicht fallen. Nun gehen wir mal anders an den Berg: du fährst also den Berg in einem leichtesten Gang und würdest dort komplett aufgrund Erschöpfung stehen bleiben. Wie sehr bist du dann schon kaputt? Davon erholst du dich einfach nicht.

Zurück zum Akku: Je nach Belastungsfall muss also früher oder Später Schluss gemacht werden, um den Akku nicht zu schädigen. Bei geringer Belastung muss man also schon viel früher Schluss machen. Deswegen gibt es auch unterschiedliche Entladeschlusspannungen. Bei hoher Belastung sagen manche 0,8V bei geringer Belastung jedoch nur 0,9...1V ich entlade meist bei 0,5A und gehe auf 0,8V pro Zelle. Bei einem Akkupack also 0,8V/Zelle mal 6 Zellen also 4,8V aber drunter keinesfalls. Besser wären da sicher schon 5,6V Also irgendwo dazwischen ist ein gutes Maß. Nur kann man das bei keinem Akkuschrauber messen. Aus diesem Grunde habe ich das Ladegerät entkernt und die Kontakte mit 4mm Laborsteckerbuchsen nach außen geführt. von dort mit Laborsteckern ins RC-Ladegerät bei dem ich die Ladedaten auch am PC einsehen kann. und dort kann ich dann den Ladeverlauf, sowie Entladeverlauf erkennen und meine Schlüsse zur Akkugesundheit ziehen.


Zitat:
Und bei dem Ladegerät für einen billigen Bosch Schrauber steht sogar in der Anleitung dabei: das Ladegerät schaltet nicht automatisch ab. Entfernen sie den Akku wenn er handwarm ist... WTF.



Billig würde ich das nicht nennen, nur nicht mehr zeitgemäß. Die Ladetechnik für NiCd war damals zum Beispiel so. Die Ladekurve für NiCd sieht nunmal auch etwas anders aus, als für NiMH. NiCd werden vollgeladen, klassischerweise mit Konstantstrom. nur damit kann man zumindest mit timerschaltung ausrechnen, wieviel ladung reingehtdas war also seinerzeit mal eine Ladetechnik (Timerabschaltung). Wenn der akku voll ist, nimmt er nichts mehr an Energie auf, sondern wandelt in Wärme um. Und das ist das Maß, das also zur Voll-Erkennung dient. Deswegen haben manche Geräteakkus auch mehr als einen Anschluss, nämlich einem Thermowiderstand, der dem Ladegerät das Feedback gibt, die Ladung bei bestimmter Wärmeentwicklung einzustellen. Akkus können gern beim Laden warm werden, das schadet im Normalfall auch nicht, denn die können die überschüssige Energie nunmal in Wärme ableiten. Aus diesem Grunde finde ich zum Beispiel Papiergekapselte Akkus gefühlsmäßig schlechter, weil man hier den kompletten akkuwärmezustand nur schlecht beurteilen kann. Jedoch wenn der Akku schon handwarm wird, (gleiche temperatur wie die hand, sowas bekommt man schon mit, wenn man auf Kunststoff greift und man greift auf angenehm warmen Kunststoff, dann sollte man Vorsicht walten lassen und die Ladung einstellen.

Heute noch wird sich dieser Effekt (RC-Technik) zunutze gemacht, indem man beispielsweise die Akkus gezielt mit geringem Strom so überlädt, dass die Akkus warm werden, denn so kann man sicherstellen, dass auch jede Zelle wirklich vollgeladen wird. Zum Angleichen und richtig Vollladen eines Akkuspacks ist das ideal. Würde man das zum Beispiel nicht machen, wäre jeder Akku nie ganz voll und wird eben früher leer werden und damit das Ganze akkupack schneller an die Kapazitätsgrenze bringen.

Aber natürlich ist die wärmearme Ladung für einen Akku immer schonender. Deswegen bekomme ich öfter einen schlechten Geschmack im Mund, wenn ih beim Discounter Ladegeräte sehe, die einen Lüfter eingebaut haben. Wozu denn das ganze? Wenn der Akku mit einem zu hohen Ladestrom zu heiß wird, ist das ein Anzeichen, dass der Innenwiderstand des Akkus viel zu hoch ist. Bei konstantstromladung kann sich jeder ausrechnen, dass die Spannung an diesem Akku so hoch wird, dass folglich mit viel zu viel leistung geladen wird. Und die überschüssige Leistung wird in Wärme umgesetzt. Wenn nun noch der Lüfter dazukommt, wird doch das "Aufschreien" des Akkus übertönt. Quasi die Signallampen gekillt, damits bloß nicht auffällt, dass der Akku getötet wird. Ein Unsinn sondergleichen. Gute AA-Akkus könnte ich auch mit 3A laden. würde denen nichts ausmachen, die werden nicht warm. Ich tue das aber dennoch nicht, wozu auch, ich habe 1. die Zeit und 2. ein Ladegerät, das den akku ausch nur so voll macht, wie es sein muss.


Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

bearbeitet von elton, am 28.01.2012, um: 14:01:37


 Poison Nuke 

#4 Verfasst am 28.01.2012, um 14:56:20



wow, und noch eine umfangreichere Erklärung

aber es kam für mich jetzt nicht genau rüber, wann man ungefähr beim Akkuschrauber schluss machen sollte? Nehmen wir an ich haue viele kleine Schrauben rein die nur wenig Drehmoment benötigen. Wenn hier die Schrauben nicht mehr richtig reingehen ist es schon zu spät?


Und theoretisch kann ich also einfach wenn ich mit der Arbeit fertig bin den Akku wieder reinstecken ins Ladegerät weil sollte wohl eh kein Problem sein, solange er nur entsprechend nicht überladen wird?


Und der Bosch-Akkuschrauber ist grad mal nen Jahr alt oder so
Bzw kann man so einen Akku überhaupt überladen wenn der einfach die überschüssige Leistung in Wärme umwandelt?


greetz
Poison Nuke

elton *

#5 Verfasst am 28.01.2012, um 15:43:51



das wollte ich ja grade sagen, schluss machen beim akkuschrauber halt dann, wenn die spannung des Akkus unter gewisse grenzwerte fällt. das klappt aber nur wenn der akku draußen ist und man ein multimeter zur hand hat.

ansonsten spürt man doch eine nachlassende schraubleistung. bzw hört es am geräusch, wenn der schrauber ächzt. das ist ja das problem bei den dingern. hat der ne akkuzustandsanzeige? mach mal bitte ein bild von dem teil. dann kann man mal schauen, wo man anpacken kann. ich denke aber, dass man hier auch einen thermowiderstand im akku drin hat. das lagedegerät stoppt die ladung, wenns zu warm wird. also wird der akku wahrscheinlich immer aufgeladen werden, bei hitze abgeschaltet, dann abkühlen, wieder laden und warm werden, abschalten und so weiter und so fort..

überladen bedeutet ja, dass der rest an stromfluss in wärme abgegeben wird. die wärme schadet natürlich der zellchemie und dem elektrolyt, welches verdampft und autritt, wie beim kondensator. bei früheren akkuzellen gabs ein loch neben dem pluspol, da konnte dann überdruck abgebaut werden, wenns mal heiß her ging.

bei meinem jetzigen akkuschrauber mit LiIon akku, habe ich das abschaltproblem nicht. da kann ich den akku benutzen bis nix mehr geht, weil eine interne batteriemanagement controller einfach nix mehr hergibt, wenn der akku leer erkannt wird. da kann man nur laden. ist mir in den 1,5 Jahren nur 1 mal passiert, dass es soweit überhaupt kam. habe dann noch einen zweitakku für den notfall, aber der ist eigentlich unbenutzt. bzw ich nutze beide akkus immer nacheinander. somit halbes leid für beide akkus. auf ein schnellladegerät habe ich verzichtet, weils halt in meinen augen unsinnig ist. zudem wenn man einen ersatzakku hat. in der zeit, die ich mit dem zweiten akku voll arbeite ist der andere mit schonender ladung schon wieder fit.



Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

bearbeitet von elton, am 28.01.2012, um: 15:49:27


 Poison Nuke 

#6 Verfasst am 28.01.2012, um 16:36:09



Das Ladegerät und von diesem Akkuschrauber die 18V Version (hat einen dreimal so großen Akku von dem wir zwei haben)




aber im Endeffekt würde man auch gut fahren wenn der erste Anzeichen von weniger Power zeigt dann einfach raus und ans Ladegerät?



PS: das Ladegerät hat auch einen Lüfter, wobei der scheinbar nur das Ladegerät selbst belüftet


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 28.01.2012, um: 16:37:27


elton *

#7 Verfasst am 28.01.2012, um 19:44:07



In der Produktwerbung von Metabo Akkuschraubern habe ich gesehen, dass diese den Akku beim Ladevorgang wirklich kühlen. Hinter dem großen "Loch" für den Akku siehst du diese Schlitze.. Wenn dein Akku an der Stelle dort auch Schlitze hat, kannst du davon ausgehen, dass der akku beim Laden ebenfalls gekühlt wird. Dieser Lader scheint ein Universallader zu sein. Möglich dass die NiCd Akkupacks keine Lüftungsschlitze haben. Bin mir aber 100%ig sicher, dass dere Ladetechnik vom Lüften gebrauch macht.

http://www.metabo.de/Air-Cooled-Technologie-der-...ber.11853.0.html und http://www.produkte24.com/cy/metabo-schweiz-ag-2...13/seite-17.html

Die Aussagen, die im ersten Link getroffen werden, halte ich für irreführend und falsch! Akkus werden immer besser ohne großartige Erwärmung geladen. Und selbst wenn der Lüfter die Akkuzellen kühlen könnte, entsteht die Wärme dennoch im Inneren des Akkus. Man kühlt damit doch noch immer nicht den "Brandherd" bzw den Ort des Entstehens.

Schnelladen ist an sich ein Akku"feind" wer sagt denn, dass es schnell unbedingt so gehen muss? Gerade hierbei lobe ich mir eine kleine handliche Bohrmaschine, die man schön sanft anfahren kann. und 50 Euro sind auch ja nun auch nicht wirklich viel.


Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

Soundicate

#8 Verfasst am 02.11.2012, um 13:31:37



Ich hätte eine kurze Frage:

Ich habe ein unbalancierten 2S2P 18650er Pack mit SchuScha, bei dem die Zellen etwas (bzw ganz schön) auseinanderdriften.
Ich hätte ein Digicamakku Lader für 1S zur Hand, kann ich mit dem die Zellen einzeln nachladen oder funktioniert das wegen des fehlenden Temperatursensors nicht?


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton *

#9 Verfasst am 02.11.2012, um 19:34:34



Hi soundicate.
1. Frage, WELCHE SCHUtzSCHAltung nutzt du denn? ist die nur dafür da, die Akkus vor Tiefentladung zu schützen oder hat die auch balancerfunktion?

Deine Frage ist berechtigt, ob man die akkus mit schuscha einzeln laden kann. hier wäre ein schaltbild der schuscha nötig, damit man mal interpretieren kann. wieviel aufwand bedeutet es denn so allgemein die schuscha abzulöten? Wäre vorerst der sicherste weg.

An sich würde ich immer ein balancerkabel an die akkus löten, direkt an die zellen. hat halt den charmanten vorteil, man kann die akkus direkt mit einem gescheiten lader aufladen. auch einzeln

schutzschaltung nutze ich keine für meine bikelampe oder akkustaubsauger. da sagt mir die led im schalter der lampe sehr früh bescheid.
Den 1S lader würde ich vor benutzung mal durchprüfen, welche Spannung der im leerlauf bringt. ist die über dem wert, den der akkuzellenhersteller vorgibt, ist vorsicht geboten. ist er zu gering, wird der akku nicht voll.
ich nutze daher entweder mein modellbauladegerät (bis 6S) oder der genauigkeit und volladung wegen mein labornetzgerät. wenn du deine akkus kennst, such dir das datenblatt raus und lade dementsprechend mit netzteil.

Hast du evtl ein bild von der schuscha?

gruß, elton


Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

Soundicate

#10 Verfasst am 03.11.2012, um 14:57:06



Nein, die SchuScha balanciert nicht, sie schützt die Zellen vor Über- und Unterspannung - so zumindest meine Schlussfolgerung.
Das Werte im Bild sind während der Ladung bei "vollem" Akku.

Aufwand etwas umzulöten wie du siehst keinen großen mehr.
Meine Idee war einfach so die beiden schwacheren Zellen über "COM" und "B-" nachzuladen.




Die SchuScha ist leider nötig, da die StatusLED der Lampe erst bei ca 6V auf rot wechselt. Dazu verwende ich die Lampe auch häufig als Helmlampe.


Der 1S-Lader bringt im Leerlauf nur etwa 0,5V, daher vermute ich, man muss den Temperaturkontakt noch irgendwie belegen


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton *

#11 Verfasst am 03.11.2012, um 16:06:41



hmm, also ich würde es einfach mal versuchen, mit nem netzgerät die zellen direkt zu laden. da sollte nix passieren. schließlich muss die schuscha ja auch mit vollen akkus klarkommen. nur halt jedes zellenpaar dann einzeln laden. dein 1s lader schmeiss weg, wenn der nicht ohne temp auskommt. wenn der akku zu heiss wird, mein gott, dann ist der im arsch, da hilft auch kein kaltes laden mehr.

die akkus haben wahrscheinlich so 3...4Ah dann lade die mit maximal 1/10C, also rund 3-4A und wenn du mich fragst, ist auch das noch zu viel, es hilft nix, den akku so schnell vollzuballern. erst wenn der ladestrom asymptotisch gegen null geht, dann ist der akku voll. und wie schnell der ladestrom runtergeht, sagt dir auch niemanddas dauert dann eh.

ich bastel derzeit auch an einem eigenen lader für meine akkus, da jedes reihenelement da auch einzeln geladen werden soll. nix mit balancerhab mir dazu kleine einstellbare konstantspannungsquellen mit strombegrenzung in china gekauft. muss nur noch einen trefo suchen, der die 6..9V 4A macht (bastelkiste plündern) und dann gehs los ;)
gruß, elton


Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

bearbeitet von elton, am 03.11.2012, um: 16:22:55


Soundicate

#12 Verfasst am 05.11.2012, um 00:18:33



Ich hab jetzt rausgefunden, wie das mit der Temperaturüberwachung funktioniert.
Zwischen "-" und "T" ist im Akku ein temperaturabhängiger Widerstand (k.A., wie das richtig heißt), ich habe jetzt einfach beim Lader zwischen "-" und "T" ein 8kOhm Widerstand eingelötet, das entspricht so grob dem des Akkus bei Zimmertemperatur.

Ich vermute mal, die Temperaturüberwachung ist dafür da, dass ein zu heißer oder zu kalter Akku garnicht erst geladen wird

Ein erster überwachter Testlauf an einer alten 18650er Zelle wurde vorhin gestartet, aktuell bei 3,99V

Hast du einen Link zu den Chinaplatinen?
Reichen 5V (PC-Netzteil) nicht?


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton *

#13 Verfasst am 05.11.2012, um 04:24:11



Ich werd die hier nutzen: http://item.mobileweb.ebay.de/viewitem?itemId=22...&nid=77529826379 .
Bzgl. Thermowiderstand. Glückwunsch für die schnelle Lösung. Ich hätte bei rund 10kOhm begonnenaber wenn dis ausmessen kannst. Wieso nicht. Ja, 5V sollten reichen aber lieber was luft haben. ;)


Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

Soundicate

#14 Verfasst am 05.11.2012, um 09:53:28



Coole Dinger, ich glaube, die besorg ich mir auch

Naja, Multimeter halt

5V sollten eigentlich nicht reichen, da minimum dropdown voltage = 2V. bei 4,2V wird das ein wenig eng...
12V gehen doch auch, da gibts bestimmt mehr Netzteile dafür.


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton *

#15 Verfasst am 05.11.2012, um 11:11:53



ja, ich wusste jetzt nicht mehr wieviel Drop die hatten, meine planung hat deswegen sowieso schon mindestens einen 9VAC trafo vorgesehen das reicht dann dicke.




Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

Soundicate

#16 Verfasst am 06.11.2012, um 13:37:19



Der Lader funktioniert, läd auber bis 4,2V, bleibt da noch eine Weile und schaltet dann ab (Spannung sinkt wieder). Ab wann er wieder läd hab ich nicht getestet, ist ja auch nicht so wichtig.

Werde heute abend mal den Lampenakku laden


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

elton *

#17 Verfasst am 09.11.2012, um 15:06:48



wie, der schaltet ab und die spannung sinkt wieder? so wie du das beschreibst sollte das nicht sein.. liion kann man ruhig an der spannung hängen lassen. damit wird der erst richtig voll.. (für benutzung natürlich. lagerungsfall ist was anderes)


Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

Soundicate

#18 Verfasst am 09.11.2012, um 15:49:49



Der läd eh schon sehr langsam, 650mA, ausgelegt für 1050mAh, mein Akku hat 4400mAh.
Dazu bleibt der Lader bestimmt mindestens Stunde lang bei 4,2V.

Danach wechselt er auf grün und die Spannung sinkt genauso schnell wie wenn ich den Akku abklemmen würde.

Scheint bei den Kameraakkus so üblich zu sein, mein Foto zeigt zB bei einem voll geladenen Akku anfangs auch nur knapp über 4V an.


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

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