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PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Autos \ Autofahrgeschichten...


elton *

#1 Verfasst am 10.02.2012, um 21:01:12



Hallo Leute. Heute, am 10 Februar hat sich NRW ausgedacht, mal 24h lang die Rennleitung ein wenig an die frische Luft zu stellen

und dies ist meine "kurz"geschichte hierzu:

War beim Einsteigen ins Gefährt eigentlich noch prima gelaunt. 2 Ampeln später schon war die Stimmung gedämpft, weil die heute alle schlichen, wie nix. Sonst ist auf den Straßen zur rush-hour normales Treiben angesagt. Innerorts also wie immer mit strich 55 laut tacho gefahren, sind dann ziemlich genau 50 km/h mit GPS gemessen und dem vertraue ich wesentlich mehrauf der gesamten Strecke nicht ein Blitzer zu sehen. Ich dachte mir, bist du heute so schnell unterwegs? Nein, schöne 55km/h gefahren - die anderen waren vergleichsweise nur viel zu langsam. Okay, sag ich mir, stell dich drauf ein. Kommt heute sicher öfter...

Komme also von 70er-Überland in eine Ortschaft rein und sehe so den twingo vor mir, der recht behutsam anfährt. Alles easy. Was mich nur störte war, dass die Lenkerin des Fahrzeuges es nicht mal annähernd fertig brachte, auf die innerorts maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit zu beschleunigen. Die Dame hatte knapp 36km/h drauf. Das sind bei mir gestrichene 40 laut Tachonadel! ich dachte, die will gleich mal wo abbiegen oder ein eine lücke fahren, hat den blinker nur noch nicht gesetzt. Und viel weiter vorne sah ich schon das nächste Hindernis. Nur leider war überholen nicht mehr möglich, weil das Straßenbegleitgrün schon zu dicht war, als dass ich hätte vorbeigekonnt. So musste ich halt Leiden.

Die paar Meter zum runden rotweißen Brems-Wurfanker mit den Ziffern 3 und 0 vergingen immer zäher.. wie sollte das auch schneller gehen, die Frau vor mir fuhr ja wie ein Schnecke und ließ den Wagen ausrollen. Ohne zu lügen, die Frau erzeugte Agression. Da ich aufsteigende Agressionen mit lauter Musik abstellen kann, drehte ich den Knopf vom Radio immer weiter auf, damit gings. Durch laute Musik wird man wachsamer und reaktionsschneller. Am 30er Schild angekommen schaffe es Madame auf sage und Schreibe 20 laut Tachonadel zu entschleunigen. Das sind so Momente, will man ins Lenkrad beißen. Die Ursache des Verkehrhindernisses brachte uns also auf unter 20 km/h in einer 30er Zone. Natürlich bin ich aufgrund ihrer irre hohen Geschwindigkeit mit meinem Standgas im 3. Gang schon schneller gewesen und recht nah herangefahren. Worüber ich mich dann noch aufregen durfte, war, dass sie dann ohne Hindernis vor ihr oder zu Ihren Seiten noch mit nem Tritt auf die Bremse noch weiter abbremste. Sodass ich beinahe auffuhr. Reaktionsschnell stand ich auch schon auf der Bremse. Die Nadel fiel unter die 10km/h. So bedankte ich mich für diese Gefährdung mit Hupen. Gut dachte ich mir, lass der Dame etwas Platz, die kann nicht Autofahren und wird hektisch. Nur das Tempo in der 30er Zone war immernoch unter aller Sau, Sie war ein deutliches Hindernis. Also habe ich da mal länger auf die Hupe gedrückt, die schien wohl eingeschlafen zu sein, zumindest wurde sie danach bergauf sogar ein wenig schneller. Den Abstand zu ihr habe ich jedoch beim Beschleunigen sogar noch vergößert, aber 30 waren es aber immer noch nicht.

Nee, wenn diese Frau das hier lesen sollte: Mein Hupen war ein Aufmerksammachen, dass ihre Fahrweise sich und andere hinter ihr gefährdet, weil man mit so einer geringen Geschwindigkeit einfach nicht rechnet. Sie musste sich zu keiner Zeit dazu animiert fühlen, schneller als erlaubt zu fahren. Das erwarte ich von niemanden. Summasummarum sehe hingegen aber ein, dass hier beide morgens etwas strange drauf waren, klar. Aber grundloses Abbremsen oder gezielte Langsamfahrt IST Nötigung. Mein Hupen möglicherweise je nach Auslegung (Vordermann/Hintermann). Also, Tschuldigung fürs etwas längere Hupen!

Es tut manchmal gut etwas zu Schreiben und zu rekapitulieren. So zum Beispiel sehe ich mein Verhalten von heute morgen nicht als hundertprozentig sauber an, wobei hier jedoch klar eine Kausalität zu finden ist.

Wie gehts euch? Was habt Ihr für Geschichten?


Meine Nachbarn hören gute Musik - ob sie wollen oder nicht.

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