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PN's Forum \ Computer \ Software \ Betriebssysteme \ Linux \ Ubuntu 12.04 LTS Desktop - geeignet als Windows 7 Ersatz?


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 26.06.2012, um 23:03:16



wollte das mal testweise installieren auf einem Testrechner von mir. Die Install ging schön einfach von der Hand, man kann echt sagen Idiotensicher
Ging auch relativ schnell von USB-Stick.

Allerdings hängt es sich direkt nach dem Start auf... der Textmodus ist eine für den TFT nicht unterstützte Auflösung und daher sieht man keine Meldungen beim Start und beim Umschalten in die Grafik-Oberläche hängt der Rechner erstmal ewig dann bekommt man das Hintergrundbild zu sehen und irgendwann eine Meldung, dass "Compiz unerwartet beendet wurde". Viel machen kann man dann auch nicht mehr...

jetzt nach einer halben Stunde rödeln kommt immerhin der Updatemanager, na mal schauen ob der etwas schafft.


Irgendwie hatte ich mir den Start mit Ubuntu deutlich "flüssiger" vorgestellt. Noch nie hat ein linux sich derart fehlerhaft und langsam verhalten wie das hier.


Wenn das nach dem Update nicht besser ist wird das wohl der erste und letzte Versuch mit Ubuntu Desktop als Ersatz für einen Windows-Desktop für Office-Arbeiten.


greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#2 Verfasst am 27.06.2012, um 09:59:45



ok man sollte bei der Installation die Verwendung von Drittanbieter-Software deaktivieren, da dann nämlich automatisch ein propritärer Treiber von nVidia geladen wird der scheinbar massive Probleme macht.

Gerade ohne die Option neu installiert und zumindest die Textkonsole zeigt schon mal ein gewohntes Bild.

Der Desktop rödelt hingegen noch ewig rum und außer Grafikfehler bekomme ich da auch nach langem warten nix zu sehen
lediglich der Loginbildschirm wenn man automatisch ausgeloggt wird, der funktioniert komischerweise.



mal versuchen ob man das Unity 3D deaktivieren kann, scheinbar soll das helfen.


greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#3 Verfasst am 27.06.2012, um 16:06:52



Man sollte im Setup den Autologin nicht aktivieren.

Wer es dennoch getan hat, muss versuchen über die Shell als root folgende Datei zu editieren:

/etc/lightdm/lightdm.conf

und dort mittels einer vorangestellten Raute die autologin-Zeilen auskommentieren.

Nach einem Neustart sieht man dann das Loginfenster von Unity. Dort kann man dann oben links im Anmeldedialog auf ein Zahnrad-klicken über welches man dann Unity 2D auswählen kann.

Dann kommt man zumindest schon mal auf den Desktop drauf.


Naja... erster Eindruck durchwachsen.

Aus Sicht eines Windows-Umsteigers ist alles anders. Das "DASH" ist so eine Art Startmenü. Allerdings gibt es hier keine so wirkliche Übersicht über alle Programme wo man sich einfach durchklicken kann sondern scheinbar muss man sie direkt suchen.. Wenn ich ehrlich bin blick ich da noch nicht so ganz durch.

im Starter, eine Art Taskleiste gibt es zumindest schon einige wichtige Programme als Links ähnlich wie bei Windows 7. Nur das das ganze an der linken Seite fest ist und scheinbar auch nicht verschoben werden kann. Und man kann die Symbole nicht einfach sortieren. Es geht zumindest nicht per Drag&Drop.


Die Installation von Google-Chrome ging dafür relativ einfach und fast wie in Windows. Man musste nur sein Passwort eingeben. Das ist der große Vorteil von Linux, hier gibt es eine echte Usertrennung die besser ist als die von Windows.



Dafür merkt man aber das Windows eindeutig um ein vielfaches ausgereifter ist und besser läuft. Bei Unity sind die Menüs und Fensterschaltflächen mal oben im globalen Menü, mal ist da oben nur der Titel, mal ist alles wieder im Fenster, mal verdecken sich Anwendungen ohne das man es sieht bzw ein Fenster im Hintergrund hat den Fokus. Das Umschalten zwischen Fenstern und Arbeitsflächen ist auch recht träge... eventuell muss man hier einfach ein leistungsfähiges Grafiksystem samt passender Treiber haben.


Wenn man mehrere Fenster offen hat von einer ANwendung dann ist das im Starter auch nicht so einfach zu sehen und erst recht nicht die Auswahl von bestimmten Fenstern. Das kann Win7 auch erheblich besser.


ich teste mal weiter.


greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#4 Verfasst am 28.06.2012, um 12:16:40



hab es gerade auf meiner Workstation laufen. Also die Installation kann einem schon den ein oder anderen Nerv kosten. Mittels Wine läuft derzeit zumindest schonmal Software die rein nur für Windows verfügbar ist, Pidgin und Chrome sind auch wie gewohnt am laufen, allerdings eine Alternative zu WinAMP kann ich nicht finden und das scheinbar beliebte Banshee ist ziemlich umständlich und gewöhnungsbedürftig, mal ganz abgesehen vom extremen Ressourcen-Hunger. auf meinem i7 braucht es schlappe 30% zur Wiedergabe einer MP3 trotz Frauenhofer MP3 Codec.


die globalen Menüs von Unity sind auch sehr gewöhnungsbedürftig. Wenn man eine Anwendung am Laufen hat die diese nutzt und diese ist gerade nicht im Fokus und man hat vor direkt ein Menü zu öffnen muss man erstmal die Anwendung in den Fokus holen. Das nervt bei häufigem Fensterwechsel schon irgendwie und geht unter Windows definitiv erheblich besser und auch flüssiger.



Und das kranke derzeit ist... obwohl nur Browser und Audio und Messenger laufen, verbraucht Ubuntu deutlich mehr RAM als Windows 7 bei gleichen Anwendungen. Klar das ein paar Gigabyte im Cache liegen, aber der reine Verbrauch von Anwendungen beläuft sich trotzdem auf über 3GB.



gerade noch 290 Updates installiert... und musste Neustarten

nach dem Neustart starten die Anwendungen auf irgendwelchen Monitoren aber nicht auf dem Monitor wo ich sie geschlossen hatte...

die Systemlautstärke ist bei jedem Systemstart 100%... da mein Receiver auf 0dB steht und ich davon ausgehe das die alte Lautstärke eingestellt ist hatte es mir eben beinah die Tür aus den Angeln geblasen als ich auf Play drückte



WHAT THE F**K ???


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 28.06.2012, um: 13:24:24


Aonas

#5 Verfasst am 28.06.2012, um 12:53:08



oh je
ich würde evtl noch was anderes als Ubuntu testen... Arch Linux soll aufm Desktop ganz nett sein





 Poison Nuke  *

#6 Verfasst am 28.06.2012, um 17:29:24



so, jetzt reicht es erstmal wieder, ich werfe das Handtuch...

grundsätzlich konnte ich schon recht viele Funktionen so einrichten wie ich es benötigte, allerdings die Interaktion mit reinen Windows-Programmen über Wine ist nicht gerade einfach und es gab dann zum Ende hin noch haufenweise Probleme mit verschiedenen Linux-Programmen.

Banshee, der scheinbar am verbreitetste Audioplayer unter Ubuntu hat sich zum Ende hin dauernd mit unbekannten Fehlern verabschiedet und musste gekillt werden.


Einige Programme konnten nicht fehlerfrei installiert werden und ließen sich dann nicht im System finden aber man konnte sie auch nicht nochmal installieren, sie waren angeblich schon installiert.


Und Skype gibt es interessanterweise zwar für Linux (Was mich wundert da es ja zu Microsoft gehört), aber das Problem ist, was auch Teamspeak-Benutzer stören dürfte: man kann unter Ubuntu keine zwei Soundkarten parallel verwenden. Man hat in den Programmen nur den PulseAudio-Server zur Auswahl in welchem man dann die Ausgabesoundkarte einstellt. Es ist also nicht möglich in Ubuntu eine Soundkarte zum Telefonieren und eine für alles andere einzustellen, so wie es in Windows eine relativ weit verbreitete Konfiguration ist.

Mal ganz abgesehen davon dass die Installation von Grafiktreibern für AMD oder nVidia schon ein ziemlicher Krampf ist und man auch irgendwie nie alle Funktionen nutzen kann sondern man sich entscheiden muss, welchen Treiber für welchen Funktionsumfang man nutzen will...




@ Aonas

danke für den Tipp. Wenn ich mal wieder Nerven habe schau ich mir das mal an. Da es allerdings eine komplett andere Distri ist und auch weniger verbreitet, mach ich mir da wenig Hoffnung das man ausreichend Software usw findet
Zudem man hier wohl _seeehr_ viel Zeit mitbringen muss wie es scheint, um es überhaupt einigermaßen zu konfigurieren.
Ubuntu hat den Vorteil, es basiert auf Debian und hat eine große Community.


greetz
Poison Nuke

Aonas

#7 Verfasst am 29.06.2012, um 21:36:03



ich hab auch gedacht, dass Ubuntu ganz brauchbar ist (als debian nutzer). aber jetzt da brauch ich kein Kommentar mehr dazu abgeben

das mit Arch hab ich nur an ein paar Ecken des Internets aufgeschappt


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