Registrierung
leer
leer
newposts
Users
search
FAQ
Login
Start

Hallo Gast, und Willkommen im Forum. Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um alle Funktionen nutzen zu können.


PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Selbstbau-Projekte \ Bass-Erweiterung für kompakt-LS - eure Meinungen


Hannes *

#1 Verfasst am 05.11.2012, um 20:46:47



Hallo zusammen

Ich höre zur Zeit Musik ausschließlich über meine SB-18.
Ich habe zwar ein 30Hz-Tapped-Horn (http://www.hififorum.at/forum/showthread.php?t=3433), welches auch zeitweise als Tieftonunterstützung mitlief, jedoch sind die SB18 untenrum etwas schwach und so fehlt im Bereich über 70Hz einfach etwas.

Meine Überlegung war nun, den SB-18 zwei Bass-Unterteile zu spendieren. Diese würde ich dann bis mindestends 150Hz (eher 200Hz) spielen lassen und natürlich aktiv ansteuern.

Mein Plan wäre jetzt, pro Seite einen Monacor SPA-10PA in 60l-BR zu verbauen. Mit einer Abstimmung auf 40Hz wäre für Musik vmtl. genügend Tiefgang da, um ohne das Tapped-Horn auszukommen.

Was meint ihr zu dem Vorhaben?
Klingt das schlüssig?

gruß Hannes







hifi-killer

#2 Verfasst am 06.11.2012, um 02:43:47



ich will ja nicht frech werden,aber mit sonem viel zu kurzen taped!
und dem mitteltöner als treiber!
klar kommt da kein bass!
und dann schon wieder mitteltöner

verlänger lieber das taped!

- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting



verlänger lieber das taped!
doppelte länge

und mach mal`n basstreiber rein!


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 06.11.2012, um: 02:50:28


hifi-killer

#3 Verfasst am 06.11.2012, um 04:08:45




so in etwa hättes die selbigen außmaße!
die ecke als karlsonkoppler
natürlich viel tiefer trennen! besser auch die beiden 2 weger unten trennen der bass dann ganz raus! dadurch wird der sound verbessert, weil der Dopplereffekt reduziert wird




und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Hannes *

#4 Verfasst am 06.11.2012, um 08:48:21



Hi

also das TH funktioniert tadellos
Sicher ist der Pegel begrenzt durch den geringen Hub des Treibers, aber trotzdem spielt es linear bis 30Hz, was für Musik völlig ausreichend ist!
Dass mit einem anderen Treiber mehr Pegel und mit einem längeren TH mehr Tiefgang möglich wären - da stimme ich dir zu!
Die SB-18 habe ich nach unten bei etwa 70Hz getrennt...
Wenn ich noch tiefer trennen würde, müssten die SB-18 noch mehr Bass spielen, wofür sie ja nicht gerade prädestiniert sind
So gefühlsmäßig würde ich sagen, das mir im Grundtonbereich die Membranfläche fehlt...
Die große Schwester der SB18 - die SB36 - hat beispielsweise die doppelte Membranfläche, ohne jedoch eine wesentlich niedrigere f_3 zu haben und sie wird trotzdem als kräftiger empfunden. Daraus schließe ich, dass es an der Membranfläche liegen muss, oder?

Der SPA-10Pa ist sicher kein waschechter subwoofer-Treiber, jedoch wird er auch in den Bassteilen der Nordpol (aus dem Hififorum) verwendet und scheint dort gut zu funktionieren.
Was mir jedoch Sorgen macht ist, dass die f_0 des Treibers bei 54Hz liegt und ich auf 43Hz abstimmen möchte... sind da Probleme zu erwarten?


Gruß Hannes



hifi-killer

#5 Verfasst am 06.11.2012, um 11:57:39



die abstimmung 43Hz dürfte zu dem treiber passen, ohne probleme! die f_0 des Treibers bei 54Hz sagt dir nur in verbindung mit Qts, wie hoch die tieftonpegel zu erwarten sind ! solange die Qts keine zu hohen werte hat, (is hier nicht der fall) klingts dann wie eine typische PA box aus den 70ern schlimmstenfals könnten mal eventuelle 30Hz töne klappern.


mehr Membranfläche am selbigen antrieb ? das heist etwas mehr membrangewicht etwas weniger wirkungsgrad! klingt somit etwas fetter im bass! stimmt!



und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Hannes *

#6 Verfasst am 06.11.2012, um 12:39:41



Das "Mehr" an Membranfläche kommt bei der SB36 daher, dass einfach zwei TMT's verbaut wurden
Der Bass sollte also keinesfalls "fetter" klingen, zumindest nicht im Sinne von mangelnder Präzision.

Was meinst du mit "typische PA box aus den 70ern"?
Sollte ich in der Praxis wegen Klappern Probleme bekommen, könnte ich immer noch einen Lowcut setzen...#

Bedenken habe ich vor allem deswegen:
Zitat aus Poisons Artikel zur Subwooferentwicklung:

"Bei Bassreflexgehäusen bietet sich eine Qts von 0,3-0,4 an, weil auch hier die Einbaugüte stark ansteigt, insbesondere durch den Resonator. Aber auch hier gilt: je größer das Gehäuse, desto niedriger wird die Einbaugüte und desto niedriger kann man die Abstimmfrequenz wählen. Dabei sollte die Abstimmfrequenz vom Resonator nicht deutlich über oder unterhalb der Freiluftresonanz vom Tieftöner liegen, da sonst eine zu große Welligkeit im Frequenzgang entsteht. Ideal ist eine Abstimmung kurz unterhalb von fs, bei einem Gehäusevolumen, dass nah dem Wert von Vas kommt, aber auf keinen Fall größer wie VAS ist. Denn sonst wird der Bass unpräzise, weil vorallem die Gruppenlaufzeit durch den recht trägen Resonator ansteigt und weil auch die Abstimmung normalerweise dann deutlich unterhalb von fs liegt."

Vas liegt bei dem Treiber bei 37l.
Das Gehäuse ist in meinem Fall mit 60l deutlich gößer als Vas und die Abstimmfrequenz liegt auch deutlich unter fs!



bearbeitet von Hannes, am 06.11.2012, um: 13:00:48


Hannes *

#7 Verfasst am 06.11.2012, um 18:15:39



Ich hab hier mal ne Simulation in Winlsd.
Der F-gang müsste so doch passen, oder?
Aber wie ist das Group-delay zu interpretieren? ist das noch im Rahmen?





Gruß Hannes



hifi-killer

#8 Verfasst am 08.11.2012, um 02:12:34




Zitat:
Bei Bassreflexgehäusen bietet sich eine Qts von 0,3-0,4 an


solange sich die treiberreso zwischen 30 und 40 hz befindet! liegt die treiberresonanz wesentlich höher darf auch etwas mehr Qt


Zitat:

Das "Mehr" an Membranfläche kommt bei der SB36 daher, dass einfach zwei TMT's verbaut wurden
Der Bass sollte also keinesfalls "fetter" klingen, zumindest nicht im Sinne von mangelnder Präzision.


da kann nix fetter! eher dünner


Zitat:
Das Gehäuse ist in meinem Fall mit 60l deutlich gößer als Vas und die Abstimmfrequenz liegt auch deutlich unter fs!

und kleiner, hast dann garkein bass mehr



Zitat:
Der F-gang müsste so doch passen, oder?


bissel watte rein un gut


das mit den Group-delay hab ich auch nicht kapiert, schätze das passt noch


Zitat:
Was meinst du mit "typische PA box aus den 70ern"?


na, so wie meine mitteltöner , etwas größer und mehr wumms aber klanglich ähnlich.
schätze das liegt am Group-delay


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

bearbeitet von hifi-killer, am 08.11.2012, um: 02:20:59


Hannes *

#9 Verfasst am 08.11.2012, um 17:01:29



Hi,


Zitat:
da kann nix fetter! eher dünner


Also dünner wird es sicher nicht klingen, denke ich. Es müsste doch schon einen Unterschied machen, wenn ich den Tieftonbereich mit der doppelten Membranfläche wiedergebe... Eine große PA-Box hört sich bei gleichem Pegel doch auch kräftiger an, als eine wesentlich kleinere Hifi-Box mit ähnlichem Frequenzgang, oder?
Deswegen war mein Plan auch, nicht mit möglichst kompakten Chassis möglichst viel mehr Tiefgang zu erreichen, sondern mit ordentlich Membranfläche (ok, sind auch nur 2x 10", aber Budget und Optik...) den nötigen Frequenzbereich wiederzugeben.

Wie würdet ihr das angehen?

Gruß Hannes




hifi-killer

#10 Verfasst am 07.01.2013, um 19:16:14



wenn das boxenvolumen sich mitverdoppelt hast du recht!

eine volumenehöhung schafft mehr tiefgang aber auch mehr groupdelay
schlimmstenfals wirds dröhnig, was natürlich zu vermeiden ist!
es kommt auch auf den hörraum an, in wieweit sich das mit den raummoden ergänzt
zumidest ist die richtung der entwicklung soweit klar, das das projekt gestartet werden kann!

und ja die PA box klingt knackiger, derweil die linearisierung nicht auf kosten des wirungsgrades gemacht wird und dabei auch nicht unbedingt auf den peiß geachtet werden muß

vieleicht erst mal mit preiwertem material eine testbox basteln?


und die jungen leuts hörn mucke über piezos

Hannes *

#11 Verfasst am 07.02.2013, um 19:33:44



Hi,

Da ich leider nur am Wochenende Zuhause bin und auch dann nur selten zum Bauen komme, hat sich das Projekt leider etwas hinausgezögert...

Ich hab jetzt doch etwas mehr Geld investiert und ein paar Monacor SPA-12PA bestellt.
Ein Gehäuse war schon testweise im Betrieb - beim anderen muss noch die Front drauf und gefräßt werden.
Die Gehäuse haben netto etwa 70l. Das 12cm-BR-Rohr habe ich mit einem Flansch befestigt und ist somit austauschbar. Die momentane Abstimmung liegt bei etwa 37Hz, was einen leicht abfallenden f-Gang zur Folge hat, der durch Entzerrung gerade gebügelt werden soll.

Der fertige Sub klingt schon recht vielversprechend! Tiefgang vermisse ich bis jetzt noch nicht und beim Pegel mache ich mir auch keine Sorgen - mit zwei davon dann erst recht nicht.
Leider kratzt bei einem der beiden Treiber die Schwingspule - den werd ich am We zurückschicken...

Wenn beide fertig sind, gibts natürlich einen Hörtest mit Bildern

Gruß Hannes




Hannes *

#12 Verfasst am 21.02.2013, um 18:50:24



Hi

Der zweite Treiber ist zwar noch nicht da, aber die Gehäuse sind beide gefräßt und verschliffen - und das wird vmtl. erstmal so bleiben
Hab auch ein paar Bilder für euch :

1. die fertige Box mit SB18


2. zweite Box ohne Treiber:


3. wechselbares BR-Rohr mit "Flansch"


4. eingebauter Flansch, innen und außen natürlich abgerundet mit 5mm-Radiusfräser:


Momentan habe ich Ports für zwei Tuningfrequenzen: 30cm für 37Hz und 21cm für 43Hz.
Bei 43Hz komme ich laut WinIsd ohne Anhebung aus; mit Tuning bei 37Hz muss laut WinIsd um 4dB angehoben werden, was mMn. noch im Rahmen ist.

Die dunklen Flecken an den Kanten sind nachträglich in Lücken gedrückter Holzleim - hatte Bedenken wegen der Dichtigkeit.
Das wird natürlich noch (irgendwann ) verschliffen...
Ich bin am überlegen, ob ich die Gehäuse noch bedämpfen werde, da ich sie recht hoch trennen werde.

Einen Klangbericht gibts, wenn alles fertig und eingestellt ist!

Gruß Hannes






 Poison Nuke 

#13 Verfasst am 21.02.2013, um 20:36:20



sauber


Hannes schrieb:
Bei 43Hz komme ich laut WinIsd ohne Anhebung aus; mit Tuning bei 37Hz muss laut WinIsd um 4dB angehoben werden, was mMn. noch im Rahmen ist.



in der Praxis wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit sogar dann so sein, dass du auch bei 37Hz nicht anheben musst, weil das der Raum schon für dich übernimmt... im Gegenzug hättest du bei der 43Hz Version vllt sogar einen Buckel.




greetz
Poison Nuke

Hannes *

#14 Verfasst am 28.02.2013, um 12:03:59



Ich befürchte, dass ich doch etwas aheben muss - In meinem Raum besteht etwa 70-80% der Oberfläche aus schwingfähigem Material (Rigips, etc.), weshalb ich befürchte, dass der Druckkammereffekt bei mir nicht so stark zum Tragen kommt.
Ich würde euch gerne Messungen dazu zeigen, aber ich traue meinem Mesmikro nicht mehr so ganz...
Es zeigt beinahe unabhängig von der Messposition einen Höcker bei ~70Hz
Vmtl. hat es mal einen Schlag abbekommen (ist eine MCE-2000-Kapsel)
Muss das mal an anderen Lautsprechern querchecken...

Was meinst du zum Thema Bedämpfung?
In deinen Subs hast du Steinwolle verbaut... Worauf sollte ich da achten?
Möglichst hohe Dichte?

edit: Ist sowas in der Art "Homatherm flexCL" hierfür geeignet?
Wird ja im Akustikbereich hier im Forum zur Dämmung im Raum verwendet und wird auch explizit als Schallschutz angeboten.
Ich hatte bis jetzt noch keine Steinwolle in der Hand und du schreibst ja auch, dass du mit Staub keine Probleme hast, aber bei Zellulose habe ich da rein Intuitiv ein besseres Gefühl...

Gruß Hannes




bearbeitet von Hannes, am 28.02.2013, um: 12:19:30


 Poison Nuke 

#15 Verfasst am 28.02.2013, um 12:21:47



möglichst hohe Dichte und so viel es geht, aber ausschließlich nur am Rand... also alle Wände. Der Bereich hinter dem Chassis bis zum Reflexrohr muss komplett frei bleiben und darf von nix behindert werden. Die Luftsäule im Reflexport muss sich ungehindert bewegen können.


Ob die Kapsel einen Schlag hat, siehst du am besten bei einer Nahfeldmessung von einem Tieftöner. Also 1cm vor dem Tieftöner und dann messen.

Ist aber nix ungewöhnliches, wenn in einem Raum eine Mode an vielen Stellen ausgeprägt ist.


Und auch wenn die Wände aus RiGips bestehen, diese haben eine bestimmte Resonanzfrequenz. Die kann ja nach Konstruktion sehr tief liegen. oberhalb dieser Frequenz sind die bocksteif. Wenn du die rausfinden willst, eine einzige Elektretkapsel und die fest aufkleben, und zwar luftdicht, damit kein Luftschall rankommt. Dann kannst du die Eigenresonanz der Wand messen.


Und noch besser:
einen Tieftöner draußen vor der Tür messen im Nahfeld, damit man den unbeeinflussten FGang von dem hat und dann die Messung mit dem im Raum wiederholen (nicht im Nahfeld). Die Differenz ist der Frequenzgang vom Raum mit Drukaeff.


greetz
Poison Nuke

Hannes *

#16 Verfasst am 28.02.2013, um 13:11:31



Ok, dann werd ich nachher mal im Baumarkt schauen, was die da haben...

Ich nehme alles zurück:
Es lag nicht an der Kapsel! Scheinbar hat der Raum trotz Nahfeld (~5cm) noch großen Einfluss im Bassbereich.
Mit dem LS in der Raummitte ist der Effekt fast vollständig verschwunden und die Messungen sehen sehr gut aus!
So sehen die Messungen in 10cm Abstand bei Port und Chassis aus:


Mit Mikro in 10cm Abstand von der Mitte von Chassis und Port siehts so aus:


Zusammen mit der SB18 auf Höhe HT unter 30° mit ~30cm Abstand:


(Es ist momentan das kurze Reflexrohr montiert)
Erstaunlich ist, dass der Bass im Nahfeld gut bis 30Hz da ist. Vermutlich greift mir hier eine kräftige Mode unter die Arme

Gruß Hannes




 Poison Nuke 

#17 Verfasst am 28.02.2013, um 13:26:08



wenn du das ganze dann aber mal auf 5dB Linienabstand einstellst, wird es nicht mehr ganz so gut aussehen... so ist es derzeit auch stark komprimiert.

Und mit "richtig nah" an das Chassis meinte ich zudem eigentlich <1cm. Bei 10cm hat man nämlich schon wieder etwas mehr Raumeinfluss.


greetz
Poison Nuke

Hannes *

#18 Verfasst am 28.02.2013, um 14:54:46



stimmt, mit 5dB-Skalierung fallen die +3dB im Hochton und das Gebirge im Tiefton stärker auf


Hier sieht man auch, wie extrem die Unterschiede im Bass selbst bei nur unwesentlich geänderter Mikroposition sein können. In der ersten Gesamtmessung (10dB-Skalierung) ist der Abfall im Bass nicht so stark.
Port und Chassis sehen dann so aus:


Ich hoffe, dass der zweite Bass die Probleme im Raum etwas entschärft...
noch spielt ja nur einer!



bearbeitet von Hannes, am 28.02.2013, um: 14:56:14

PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Selbstbau-Projekte \ Bass-Erweiterung für kompakt-LS - eure Meinungen


- Zurück zur Homepage - Eigene Beiträge - Neue Beiträge - Wer ist online? - Impressum - Nutzungsbedingungen - Statistiken -



Board coded and provided by: Poison Nuke
Copyright 2007-2014, Robert Menger