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PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Autos \ Wie Spritsparend fahren im (optimaler Wirkungsgradbereich, auskuppeln)?


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 24.06.2013, um 20:47:36



Hallo,

so wirklich viel finde ich zu dem Thema gar nicht, obwohl ich das weniger gedacht hätte.


Also, für mich stellt sich die Frage, in welchem Drehzahlbereich sollte man einen Motor (Otto und Diesel) am besten betreiben.
Insbesondere beim Beschleunigen an der Ampel und halt beim "gleiten" auf Überlandstrecken.


Teilweise liest man, dass Motoren im Teillastbereich immer deutlich weniger Wirkungsgrad haben. Sprich man sollte immer voll aufs Gas treten, damit der Motor pro Liter Sprit möglichst viel Leistung entwickelt.
Allerdings sollte man dabei immer im unteren Drehzahlbereich bleiben, soweit wie es zum beschleunigen noch ausreicht, weil angeblich das Drehmoment auch bei 1000 1/min schon voll anliegt und der Motor bei so geringen UPM einfach nur soviel Sprit ansaugt wie er auch braucht.



eine Quelle hier:
http://axel.berger-odenthal.de/work/Sudel/Motor.htm


was meint ihr dazu, kennt ihr gute Studien zum Thema?


Vor allem auch das Thema, Auskuppeln bei der Fahrt. Macht es bei langen Strecken mit konstanten Tempo wirklich Sinn, den Gang rauszunehmen und sich Rollen zu lassen?
Ich mein man merkt es ja, wenn man z.B. Bergab sich Rollen lässt, dann haut man einfach den 2. oder 1. Gang rein und lässt den Motor auf ein paar tausend UPM leer drehen, braucht aber fast nicht mehr zu bremsen.


greetz
Poison Nuke

ferryman

#2 Verfasst am 24.06.2013, um 21:15:58



Vorausschauend fahren! Sauber hochbeschleunigen. Die Angabe mit 1000U/min ist völlig hinfällig, wer mir erzählt dass da bei meinem Astra, 18 Jahre alt und 72PS schon Drehmoment anliegt ...
Niedertourig beschleunigen ist murks. Hab schon gehört dass das zum Spritfressen führt, weil du mehr Gas gibst als eigentlich nötig wäre. Ich schalte je nach Situation bei 3000-4000 U/min.

Auskuppeln... nee.

So fahre ich mein Töfftöff mit 6l/100km, damit deutlich unter der Herstellerangabe von 7,1l, trotz zügiger Fahrweise.


Lamello rulez :p

TimB

#3 Verfasst am 24.06.2013, um 21:18:41



Ein typisches Verbrauchskennfeld sieht folgendermaßen aus:


Auf der x-Achse ist die Drehzahl dargestellt und auf der y-Achse der effektive Mitteldruck, welcher proportional zum Drehmoment ist. Die Höhenlinien geben den spezifischen Verbrauch in g/kWh also Masse an Kraftstoff pro Arbeit. Je kleiner der Wert, desto besser. Die rote gestrichelte Linie gibt das maximale Drehmoment an.

In diesem Beispiel ist der beste Wirkungsgrad bei etwas über 2000 1/min und knapp 85% des maximalen Drehmoments. Das ist bei den meisten Motoren recht ähnlich.

Man sieht, dass der spezifische Verbrauch bei hohem Drehmoment tendenziell geringer ist als bei geringem Drehmoment. Das liegt zum einen daran, dass die Motorinterne Reibung die nahezu unabhängig vom Drehmoment ist weniger ins Gewicht fällt. Demnach sollte man aus verbrauchstechnischer Sicht einen hohen Gang wählen, da dadurch die Drehzahl geringer und das Drehmoment höher, wodurch der Verbrauch geringer ist.

Leistungsstärkere Motoren haben meistens einen ähnlichen spez. Verbrauch im Optimalpunkt, allerdings liegt dieser bei einer höheren Leistung und der Verbrauch ist bei geringer Leistung, die z.B. beim konstanten fahren auf Landstraße (70...100 km/h) benötigt wird, höher als bei einen kleineren Motor, da dieser Betriebspunkt beim kleinen Motor näher am Optimalpunkt liegt.


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Aonas

#4 Verfasst am 24.06.2013, um 21:50:43



Also ich schalt eigentlich immer so früh wie möglich hoch. 5ter Gang innerorts ist kein Problem, wenn man nicht gerade um ne enge Kurve oder arg beschleunigen muss. Deswegen kommts auch oft vor dass ich mit ~1000U/min unterwegs bin.
Ich schalte eigentlich meistens noch unter 3000U/min. 4000 kommt eigentlich nur bei max Speed auf der Autobahn vor.

Meines Wissens nach macht Vollgas im hohen Gang nur bei Benzinern Sinn (wegen Effizienz), bei Dieslern ist es nicht so.

Moderne Motoren haben afaik ne Schubabschaltung, deswegen bringt auskuppeln nichts.

Ich brauch 7Liter ca (Herseller sagt 5,6 außerorts..). Laut spritmonitor.de lieg ich damit aber trotzdem noch im sehr guten-guten Bereich. Ich fahr >50% Autobahn und gerne mal schneller.



TimB

#5 Verfasst am 24.06.2013, um 21:57:06



Ob auskuppeln etwas bringt hängt immer von der Situation ab.
Beim Bergabrollen, wäre es sofern man mit eingelegtem Gang nicht an Geschwindigkeit verliert kontraproduktiv auszukuppeln.
Beim rollen auf eine rote Ampel wäre es auch unsinnig zu früh auszukuppeln, da man wenn man auskuppelt stärker Bremsen muss und der Motor im Standgas unnötig Benzin verbraucht.


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

 Poison Nuke  *

#6 Verfasst am 24.06.2013, um 22:20:59



@ TimB


super, die Grafik ist echt gut
sprich Beschleunigen sollte man optimalerweise im Bereich um 2000-2500UPM (egal ob Otto oder Diesel?) und das auch bei rund 80% Last und nicht "Vollgas" ?



Mit Auskuppeln ist das im anderen Link so gemeint, dass man zwar eine Schubabschaltung hat beim Rollen (Daher hat man 0L/100km beim Bergabrollen), allerdings hat man ja die Motorreibung, weshalb ich immer in den 2. Gang schalte wenn ich auf eine Ampel zurolle die vermutlich nicht sofort grün wird, damit man langsam abbremst, oder wenn es steiler bergabgeht und ich nicht schneller werden will (80kmh mit 2. Gang bei 10% Steigung hält man ganz gut das Tempo).


Allerdings geht es um gerade Strecke wo man lange ein konstantes Tempo fährt. Angeblich wäre es besser, statt konstant mit "halbgas" das Tempo zu halten, dass man besser auf sagen wir 110kmh hochbeschleunigt, dann auskuppelt und sich auf 90kmh rollen lässt und dann wieder Vollgas gibt auf 110kmh usw.
Angeblich sollte man recht weit rollen können ohne Gas geben zu müssen und der Verbrauch soll wohl signifikant um 20-30% sinken auf diese Weise.

Ob es stimmt, ka.
Wenn die Straßen nicht immer so voll wären
Wobei Freitag könnte ich eventuell Gelegenheit dazu haben.


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 24.06.2013, um: 22:21:07


TimB

#7 Verfasst am 24.06.2013, um 22:31:33



Ich habe mal ein Simulationsmodell von einem BMW 325i erstellt (Die Wahl viel auf das Modell, da ich davon ein sehr gutes Verbrauchskennfeld hatte). Wenn ich mal die Zeit finde, könnte ich das Modell entsprechend anpassen und mal gucken was die Simulation dazu sagt.


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

ferryman

#8 Verfasst am 24.06.2013, um 23:37:35




Poison Nuke schrieb:
Allerdings geht es um gerade Strecke wo man lange ein konstantes Tempo fährt. Angeblich wäre es besser, statt konstant mit "halbgas" das Tempo zu halten, dass man besser auf sagen wir 110kmh hochbeschleunigt, dann auskuppelt und sich auf 90kmh rollen lässt und dann wieder Vollgas gibt auf 110kmh usw.
Angeblich sollte man recht weit rollen können ohne Gas geben zu müssen und der Verbrauch soll wohl signifikant um 20-30% sinken auf diese Weise.



Selbst wenn das Sprit sparen sollte, was ich bezweifle... das ist ekelhaftigster Fahrstil und weder Beifahrern noch anderen Verkehrsteilnehmern zuzumuten


Lamello rulez :p

 Poison Nuke  *

#9 Verfasst am 25.06.2013, um 08:07:36



man bräuchte ein Tempomat, der das mit Mikrointervallen macht


@ TimB
eine Frage ist noch offen:
das obige Diagramm von dir, zählt das für Diesel und Otto ungefähr gleichermaßen, oder sind dazwischen doch größere Unterschiede?


greetz
Poison Nuke

TimB

#10 Verfasst am 25.06.2013, um 12:05:41



Ich weiß jetzt nicht von welchem Motor das ist, aber ich meine Otto und Diesel Motoren sind da recht ähnlich.

Hier noch zwei Beispiele:

Honda Insight



BMW M20B25 (BMW 325i)

"selbst" gemessen
1 bar entspricht 19,25 Nm
die grauen Linien sind unterschiedlicher Drosselklappen(Gaspedal-)Stellung


PN schrieb:
man bräuchte ein Tempomat, der das mit Mikrointervallen macht


Da ist das Problem, dass der Motor eine gewisse Zeit benötigt bis das volle Drehmoment aufgebaut ist, die bei einen Turbomotor noch deutlich länger ist.


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

 Poison Nuke  *

#11 Verfasst am 25.06.2013, um 13:51:19



super

sprich zumindest beim Otto-Motor sollte man so im Optimalfall bei 2000-3000 UPM ca. 80% aufs Gas treten, um mit möglichst wenig Benzin möglichst viel Beschleunigungsarbeit zu erreichen und dann nach Möglichkeit so weit wie möglich runterschalten, weil es dann bei geringer Last keinen Unterschied mehr macht und bei niedriger Drehzahl grundsätzlich weniger Sprit angesaugt wird?


Oder eher doch etwas weniger UPM nur dafür halt die 80% Vollgas, weil bei geringer Drehzahl und hohem Gang mehr Wegstrecke bei gleichem Spriteinsatz zurückgelegt wird?


greetz
Poison Nuke

TimB

#12 Verfasst am 25.06.2013, um 19:00:19




Poison Nuke schrieb:
und dann nach Möglichkeit so weit wie möglich runterschalten, weil es dann bei geringer Last keinen Unterschied mehr macht und bei niedriger Drehzahl grundsätzlich weniger Sprit angesaugt wird?



Hoher Gang, da bei gleicher Leistung das Drehmoment höher ist, da die Drehzahl geringer ist. Und bei geringer Last lässt sich verallgemeinern: höheres Drehmoment = höherer Wirkungsgrad. Zur Veranschaulichung sind im zweiten Diagramm Kurven gleicher Leistung eingetragen.

Nehmen wir z.B. an es wird für die momentane Geschwindigkeit 20kW an Leistung benötigt um die Geschwindigkeit zu halten und der Motor hätte dabei im 3. Gang 4000 U/min und im 5. 2000 U/min. Der spez. Verbrauch wäre dann im 3. Gang etwa 420 g/kWh und im 5. Gang ca. 320 g/kWh. Damit wäre die Ersparnis im 5. Gang ca. 24% gegenüber dem 3.


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Butze1979

#13 Verfasst am 26.06.2013, um 12:41:37



zum Thema auskuppeln, das sieht man schon im Bordcomputer, ausgekuppelt zeigt er einen Verbruach von 0,6l/h eingekuppelt und rollend 0l


hier könnte ihre Werbung stehen.

 Poison Nuke  *

#14 Verfasst am 26.06.2013, um 13:46:55



dafür musst du aber eingekuppelt nach sehr kurzer Zeit wieder Gas geben, wenn du in der Ebene bist. Denn die 0,6l/h sind das, was der Motor mindestens braucht, damit er nicht stehen bleibt.


Zumindest mit einem Smart in der Ebene in einer 60er Zone kommt man auch ausgekuppelt nicht weit
zwar deutlich weiter als eingekuppelt aber einfach fährt es sich nicht.

Denke mehr Sinn macht das bei langen Fahrten auf der Autobahn, wo es dann häufig bergauf und -ab geht. Bei den Bergabstrecken ausgekuppelt rollen lassen und dann bergauf fast Vollgas geben.


Freitag probiere ich das mal aus.


greetz
Poison Nuke

Butze1979

#15 Verfasst am 26.06.2013, um 16:40:51



das mag sein, aber so spart man schon, wenn man an Kreuzungen eingekuppelt ranrollt, und nicht wie 80% aller Fahrer bis zum letzten bisschen vorfahren und dann auf die Bremsen. Ich spare Sprit und fahre mit Motorbremse an die Kreuzung, dabei natürlich das runterschalten nicht vergessen.


hier könnte ihre Werbung stehen.

TimB

#16 Verfasst am 26.06.2013, um 17:06:14



Das is natürlich richtig. Generell ist Auskuppeln und gleichzeitiges Bremsen Unsinn (z.B. Bergab mit getretener Kupplung rollen und bremsen um nicht zu schnell zu werden)


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Aonas

#17 Verfasst am 26.06.2013, um 17:47:07



Belastet das nicht die Kupplung, wenn man da mit erhöhter Geschwindigkeit in nen niedrigeren Gang wechselt?



 Poison Nuke  *

#18 Verfasst am 26.06.2013, um 18:22:34



man sollte sie nicht zu lange schleifen lassen. Aber ich denke die Belastung ist geringer als beim Anfahren. Denn es muss nur der Motor beschleunigt werden. Beim Anfahren musst die gesamte Energie, die der Motor produzieren kann, über eine kurzzeitig schleifende Kupplung übertragen werden.

Ich persönlich versuche aber auch so selten wie möglich zu bremsen. Daher lasse ich mich z.B. bei einem steilen Berg auch im 2. Gang mit 80kmh rollen. Damit halte ich das Tempo brauch aber nicht zu bremsen. Soweit ich weiß, ist es für den Motor kein Problem wenn er ohne Belastung höher drehen muss, ist ja immer noch weit vom roten Bereich entfernt.

Vorallem bei Ampeln schaue ich immer wie die Kreuzung aussieht. Man erkennt ja ob der kreuzende Verkehr gerade erst losgefahren ist oder schon mitten im Fahren ist. Da kann man dann an vielen Ampeln (wenn man häufiger langfährt) vorher schon gut einschätzen wie lange noch rot ist und entweder ich lasse mich dann eher zügig ranrollen oder ganz gemächlich, zumindest immer so, dass ich möglichst nicht anhalten muss sondern durchrollen kann. Wobei letzteres (gemütliches anrollen) auch Nachteile hat, weil leider zu wenige Autofahrer für sowas Verständnis haben... die machen lieber ne Vollbremsung an einer Ampel, wo sie noch gesehen haben wie es gerade erst rot geworden ist.



greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 26.06.2013, um: 18:23:13


Joker (AC)

#19 Verfasst am 26.06.2013, um 20:15:53




Poison Nuke schrieb:
Wobei letzteres (gemütliches anrollen) auch Nachteile hat, weil leider zu wenige Autofahrer für sowas Verständnis haben... die machen lieber ne Vollbremsung an einer Ampel, wo sie noch gesehen haben wie es gerade erst rot geworden ist.



Oh Mann.... Ist doch klar.... auf die Art sorgst du dafür, das deine Karawane hinter dir, deinen Roll-Rhythmus übernehmen muss (schwierig bis unmöglich bei mehreren unterschiedlichen KFZ)....oder aber zu nah auffahren- bremsen und dann wieder zu beschleunigen. Das geht dann 6,7,8 Autos bis hinten durch. In der Zwischenzeit hast DU dann grün....fährst total ökologisch los...
und an einer Ampel, wo im Berufsverkehr 10-12 Autos durchkommen (natürlich auf die unökologische gute alte Art) kommen jetzt nur 6 durch (und hast 6 neue Freunde), die dann die nächste Rot-Phase gerne extra warten (und Sprit verbrennen)
Einfach mal überlegen, wie Stau-Chaos entsteht (im kleinen wie im großen)


Bildung Bremst^^
[Mein PC]
http://www.tualatin.de/phpbb/images/smiles/intel__rulz.gif

 Poison Nuke  *

#20 Verfasst am 26.06.2013, um 20:39:00




Joker (AC) schrieb:
In der Zwischenzeit hast DU dann grün....fährst total ökologisch los...
und an einer Ampel, wo im Berufsverkehr 10-12 Autos durchkommen (natürlich auf die unökologische gute alte Art) kommen jetzt nur 6 durch



Falsch, absolut falsch. Das Gegenteil ist der Fall. Wenn die hinter mir sich nicht wie die letzten arroganten Arschlöcher verhalten würden und versuchen nur selbst möglichst schnell über die Ampel zu kommen, dann würden durch das "ökologische" Fahren statt 10-12 nun 12-14 Autos über die Ampel kommen.

Warum? Weil keiner von Null aus Anfahren muss und damit gerade größere Fahrzeuge z.T. ERHEBLICH schneller über die Ampel kommen als würden sie erst anfahren müssen.



Und im übrigen ist das nicht irgendwas, was ich mir hier ausdenke. Dazu gibt es auch schon längst Studien die in die Richtung gehen.
BMW ist derzeit dabei, seine automatischen Assistenzsysteme so zu bauen, dass diese sich exakt so verhalten (http://www.spiegel.de/auto/aktuell/elektronische...en-a-902538.html)

Und wer regelmäßig bestimmte Strecken fährt, der kann die meisten Grünphasen im Schlaf vorhersagen. So kenn ich in Erfurt z.B. fast im gesamten Südbereich die Timings der Ampeln, da ich hier schon seit 10 Jahren Tag für Tag pendel.



Der Grund warum der Verkehr stockt ist ganz einfach nur der, dass irgendwelche Idioten der Meinung sind, dass sie gerade auf einer Rennpiste oder so sind und mit Vollgas anfahren und extrem bremsen usw. Die sind keine Sekunde schneller durch eine Stadt durch, teilweise im Gegenteil. Durch ihr Gefahre sind sie aber eine Gefahr und behindern andere durch unzulässiges überholen/einscheren usw.

Ohne solche Fahrer würde alles viel besser funktionieren und auch spritsparender.


greetz
Poison Nuke

Joker (AC)

#21 Verfasst am 26.06.2013, um 21:01:49



Geträumtes Szenario....
Eine Schlange rollt gleich schnell auf eine noch rote Ampel zu.....
Das schaffst du mit Stunt-Fahrern bei Gallileo. Erste Fehler wäre der Abstand zum Vordermann....zweite der Kleinwagen hinter SUV der nix sieht uswusw.

Die Kommunen schaffen es ja nichtmal auf Hauptstrecken Grüne Phasen zu realisieren (oder Seitenhieb auf nicht geschaltete Fußgängerampeln)
- da wird von Assistens Sstemen gequatscht, die erstmal ein grossteil haben müsste. lol wie der BMW Stau Auffahrschutz

Naja....macht ruhig-
lass mir 3 längen Platz....und ich bin vorbei (Mit Bike sowieso)
Aso- von wegen Gefahr für andere: 29 Jhre Unfallfrei mit Klasse 1/2/3/4
Erstmal nachmachen...mach mal paar 100.000 Km voll ohne jemanden zu verletzen,
dann kannst du über 1/4 Liter Sprit sinnieren.

Edit: Das bringt mir so nix




Bildung Bremst^^
[Mein PC]
http://www.tualatin.de/phpbb/images/smiles/intel__rulz.gif

bearbeitet von Joker (AC), am 26.06.2013, um: 21:11:00


TimB

#22 Verfasst am 26.06.2013, um 21:09:55




Poison Nuke schrieb:
Warum? Weil keiner von Null aus Anfahren muss und damit gerade größere Fahrzeuge z.T. ERHEBLICH schneller über die Ampel kommen als würden sie erst anfahren müssen.


Ich wollte gerade genau das selbe schreiben


Poison Nuke schrieb:
Der Grund warum der Verkehr stockt ist ganz einfach nur der, dass irgendwelche Idioten der Meinung sind, dass sie gerade auf einer Rennpiste oder so sind und mit Vollgas anfahren und extrem bremsen usw.



Durch schnelles Anfahren steht man niemandem im Weg, sondern man vergrößert den Abstand zum Hintermann und dieser hat dann die Freiheit so zu fahren, wie er will.
Und beim starken Bremsen behindert man niemanden, da jemand der in diesem Fall hinter dir ist sowieso genau so stark bremsen müsste, wenn man nicht da wär. Anders sieht das natürlich beim Abbiegen aus, wenn der Hintermann nicht abbiegen will.


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

 Poison Nuke  *

#23 Verfasst am 26.06.2013, um 21:41:53




Joker (AC) schrieb:
Eine Schlange rollt gleich schnell auf eine noch rote Ampel zu.....
Das schaffst du mit Stunt-Fahrern bei Gallileo. Erste Fehler wäre der Abstand zum Vordermann....zweite der Kleinwagen hinter SUV der nix sieht uswusw.



warum geträumt... lass mich mal auf die Straßen im Berufsverkehr schauen wo über eine längere Strecke keine Ampel ist... die Autos rollen alle gleichschnell wie an einer Perlenkette aufgeschnürt. Hm, sind da so viele Stuntfahrer unterwegs?
Und auch wenn rote Ampeln sind, es gibt nicht wenige, die ebenfalls sehr gemächlich ranfahren um möglichst ohne Anhalten durchfahren zu können. Bin also auch bei weitem nicht der einzige der sich so verhält

Und wenn eh schon alle so schön an eine Perlenkette rollen, dann stört es nicht wenn ein SUV vor dir ist, denn solange es rollt kann es noch nicht rot sein, und wenn es gerade erst rot wirt, dann muss man in jedem Fall so oder so kurzfristig bremsen. Hingegen wenn man hinter einem LKW an einer Ampel steht und wartet, dann kann man erst losfahren, wenn der LKW selbst auch losfährt, wodurch sich nach hinten alles verzögert.



Zitat:
Die Kommunen schaffen es ja nichtmal auf Hauptstrecken Grüne Phasen zu realisieren (oder Seitenhieb auf nicht geschaltete Fußgängerampeln)


das muss man lassen, haben sie hier ganz gut geschafft, da gibt es nur wenige Ampeln wo man sich schon ein wenig fragt, wo nun die Hauptstrecke sein soll.



@TimB
ich meine die Fahrer, die ich hier z.T. jeden Tag sehe, die an der Kreuzung über die durchgezogene Linie in den Gegenverkehr fahren um zu überholen, oder die zwischen zwei Fahrzeugen die nebeneinander fahren noch durchschlängeln, und dann davor bei teilweise weniger als 2 Wagenlängen Abstand wieder einscheren und eine Vollbremsung machen. Oder welche die einfach mal mitten im Berufsverkehr 2-3 Spuren auf einen Schlag wechseln, ohne dass überhaupt wirklich nenenswert Platz wäre.


greetz
Poison Nuke

typhson

#24 Verfasst am 27.06.2013, um 08:39:49



Robert, von dir als Rowdy-Radfahrer hätte ich jetzt nicht erwartet das du zum vorausschauenden umsichtigen Autofahrer wirst. Grade da du ja früher selbst von dir gesagt hast, "wenn ein Auto 300 fährt nutze ich das auch aus".

Ich hebe du aber recht, einfach mal im 2.Gang Standgas rollen lassen ist oftmals besser.


@Motorbremse
Wenn ich mit 100 auf den Ortseingang zufahre und merke, dass ich zu spät vom Gas bin, besser runterschalten und Motorbremse, oder weiter im 6. rollen lassen (auch ohne Gas wie bei Motorbremse) und dann bremsen? Wie sieht es aus, wenn ich Bremsenergierückgewinnung an Board habe?





bearbeitet von typhson, am 27.06.2013, um: 08:40:41


 Poison Nuke  *

#25 Verfasst am 27.06.2013, um 09:41:55



also wenn man mit 100 kurz vor einem Ortseingang ist, ist eine Motorbremse nicht einfach, man muss rechtzeitig erst in den 4. und dann etwas runterbremsen und dann erst in den 2.. Direkt mit 100kmh in den 2. Gang dürfte die meisten Motoren in den roten Bereich bringen und wenn man nicht aufpasst macht man sich auf Dauer das Schwungrad vom Motor kaputt, wenn man zu ruckartig einkuppelt bei der Drehzahl-Differenz.

Zudem ich denke um das Tempo stark zu minimieren sollte man wohl doch eher auf die konventionelle Bremse zurückgreifen, denn auch die Kupplung ist ja nix anderes als eine Bremsscheibe mehr oder minder. Die hält zwar wesentlich länger aber auch nicht ewig. Taxifahrer schaffen soweit ich weiß 100tkm im Schnitt mit einer Kupplung. Ergo sind solche Manöver auch nicht förderlich für die Lebensdauer.


Am besten geht es mit einer Halbautomatik. Dort wird die Kupplung kaum in Anspruch genommen und man kann sehr gezielt runterschalten oder auskuppeln und damit sehr gut die Motorbremsen nutzen ohne großen Materialverschleiß der Kupplung befürchten zu müssen.

Die Energierückgewinnungssystem die ich kenne, arbeiten direkt mit der Bremse zusammen, man muss also einfach nur normal Bremsen und bis zu einer gewissen Pedalstellung arbeitet einzig der Generator. Genauso geht es dann ja wieder rückwärts. Bis zu einer bestimmten Gaspedalstellung kommt die Leistung nur aus der E-Maschine und für mehr Gas muss man einen kleinen Widerstand überwinden um das Pedal weiter zu drücken um den konventionellen Motor zu nutzen.



typhson schrieb:
Grade da du ja früher selbst von dir gesagt hast, "wenn ein Auto 300 fährt nutze ich das auch aus".


auf einer leeren Autobahn am besten 6-spurig trifft das aber immer noch auf mich zu
allerdings kann man im Auto einfach nicht so heizen wie mit einem Bike im alltäglichen Verkehr. Man hat keine andere Wahl als ruhig zu bleiben und im Verkehrsfluss dahinzugleiten.


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 27.06.2013, um: 09:42:30


Soundicate

#26 Verfasst am 27.06.2013, um 12:11:45




Zitat:
also wenn man mit 100 kurz vor einem Ortseingang ist, ist eine Motorbremse nicht einfach, man muss rechtzeitig erst in den 4. und dann etwas runterbremsen und dann erst in den 2.. Direkt mit 100kmh in den 2. Gang dürfte die meisten Motoren in den roten Bereich bringen und wenn man nicht aufpasst macht man sich auf Dauer das Schwungrad vom Motor kaputt, wenn man zu ruckartig einkuppelt bei der Drehzahl-Differenz.



Was bringt es denn, immer mit dem Motor bremsen zu wollen?

Bremsbeläge sparen?


Es geht ja nur darum, so lange wie möglich zu rollen.
Wenn ich also weiß, der Ortseingang kommt demnächst, (höchster Gang rein und) rollen lassen.
Wenns eine Ampel ist könnte man - je nach Auto - bei +-30 noch vom letzten Gang in den zweiten schalten, bevor der Motor unter Leerlaufdrehzahl fällt. Aber die 20m eingekuppelt rollen für 3 sec weniger Leerlaufverbrauch machen in der Praxis auch nix mehr aus. Da lohnt es sich eher, schon so früh wie möglich runterzubremsen, dass man möglichst langsam, also möglichst lange an die Ampel ran rollt.
So Spielereien halt echt nur wenns halbwegs leer ist...

Edit, beim Mopped isses was anderes, da machts Spaß


Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

bearbeitet von Soundicate, am 27.06.2013, um: 12:12:30


Speedy

#27 Verfasst am 27.06.2013, um 13:28:31



auch wenn es in diesem Thread vorwiegend um den Wirkungsbereich des Motors geht, möchte ich nur mal kurz den Reifendruck erwähnen.
Dieser kann ja auch einen erheblichen Einfluss aufs Spritsparen haben.

Allerdings stelle ich immer in Frage, wie "lange" Sprit sparen überhaupt Sinn macht.
Denn die sparsame Fortbewegung kann unter Umständen auch seine Nachteile haben.
Hierzu zähle ich bspw. defekte Kupplungen (weil der Fahrer zu viel Verschleiß beim ständigen Runterschalten) verursacht hat.
Da wechsel ich lieber die Bremsbeläge für ein Paar Euro als die komplette Kupplung.
Ebenso stelle ich die Bremsleistung in Frage. Wenn jemand überwiegend mit Motorbremse unterwegs ist und nur ein paar Kilometer wöchentlich zurück legt, kanns unter Umständen gefährlich werden.
Bei manch älteren Autos kam es beim Wechsel in den niedrigen wohl auch zum Problemen mit einigen Dichtungen am Motor, welche dann auf Grund überdruck versagt haben.
Zum anderen könnte sich bei überwiegend niedertourigen Fahrten der Partikelfilter vollsetzen, weil er nicht auf Temperatur kommt.


Ich fahre aus Leidenschaft gerne Auto. Mir macht das einfach Spaß und obwohl ich mit unserer Riesenkarre einen relativ geringen Verbrauch erzielen konnte, gehört es meiner Meinung dazu, den Motor auch mal höher zu drehen und auf die paar Cent zu verzichten.
Die Werkstattkosten für einen neuen Partikelfilter holt man selbst bei niedrigstem Verbrauch nicht raus. ;)


Mein Wohnkino

bearbeitet von Speedy, am 27.06.2013, um: 13:30:58


 Poison Nuke  *

#28 Verfasst am 27.06.2013, um 13:39:39



ist es wirklich so, dass niedertourig Fahren dem Filter schadet? Weil von vielen Seiten hört man dann wieder andere Meinungen.
Und wieviel UPM ist denn nun wieder "niedertourig", sind da Otto und Diesel gleich oder verschieden?


greetz
Poison Nuke

Soundicate

#29 Verfasst am 27.06.2013, um 14:07:53




Speedy schrieb:
gehört es meiner Meinung dazu, den Motor auch mal höher zu drehen und auf die paar Cent zu verzichten.



Genau, hin und wieder mal den Filter richtig warm fahren müsste doch ausreichen.

Also einfach das hier machen:

Zitat:
typhson schrieb:
Grade da du ja früher selbst von dir gesagt hast, "wenn ein Auto 300 fährt nutze ich das auch aus".




Planung ersetzt Zufall durch Irrtum

Joker (AC)

#30 Verfasst am 27.06.2013, um 18:49:57



Speedy beipflicht....(wollte es aber auf sich beruhen lassen)

Das die Sache nicht förderlich für Kupplung ist, sollte jedem klar sein-
viel bedenklicher ist, wie Achsen (vor allem Heckantrieb) und Getriebe gelagert sind. Ich würde nem Schrägverzahnten nicht auch noch den exzessiven Schub zumuten.
Bevor dir die Schwungscheibe zerstörst, geht dir vorher 100% der Ventiltrieb, Pleuel usw flöten.

Motoren sind so gebaut, das die Pleuel nicht mittig zum Kolben stehen-
das macht man, damit bei Zündung das explodierende Gemisch ein paar Grad effektiver auf KW drückt....und nicht als Reibung an Zylinderwand.
So wird der Kolben entgegengesetzt gekippt....
Schiebebetrieb knapp unter rotem Bereich (?!) Ich würde das nicht machen.

Drosselklappenlagerung: Die riskierst du auch auf dauer (ausgeschlagene Drosselklappe hilft ungemein bei AU....)

Der Aspekt, der mir hier fehlt: Richtiges Einfahren/Freifahren.
Zwischen beschissen und sehr gut liegen schnell Liter an Sprit.






Bildung Bremst^^
[Mein PC]
http://www.tualatin.de/phpbb/images/smiles/intel__rulz.gif

 Poison Nuke  *

#31 Verfasst am 27.06.2013, um 19:37:34




Joker (AC) schrieb:
Bevor dir die Schwungscheibe zerstörst, geht dir vorher 100% der Ventiltrieb, Pleuel usw flöten.


bei zwei Fahrschulautos, Oktavia der aktuellen Generation mit um die 80k-100k auf dem Tacho, schon erlebt, da hat es die Schwungradscheibe erwischt und die musste getauscht werden für 1300€.


Zitat:
Drosselklappenlagerung: Die riskierst du auch auf dauer (ausgeschlagene Drosselklappe hilft ungemein bei AU....)



Was hat die hier genannte Fahrweise mit der Drosselklappe zu tun? Die wird doch eh immer bewegt, egal ob nun die Schubabschaltung dazukommt oder nicht.



Zitat:
Der Aspekt, der mir hier fehlt: Richtiges Einfahren/Freifahren.
Zwischen beschissen und sehr gut liegen schnell Liter an Sprit.



das schöne ist, jeder hat da eine andere Ansicht
Und viele sagen sogar (teilweise auch Fachzeitschriften), dass sowas wie Einfahren und Freifahren ein Mythos ist, bzw längst nicht mehr nötig, weil moderne Motoren das nicht benötigen.


greetz
Poison Nuke

Joker (AC)

#32 Verfasst am 27.06.2013, um 21:22:10



....jojo, schon klar. Das musst du den Typen aus Bayern erklären, der die Klage gegen BMW verlor.....
Ging sich um 3er, der zu viel verbrauchte und keine Endleistung brachte.

Den Mythos, den du meinst bezieht sich auf das softe Einfahren mit zig Ölwechseln....Einlauföl usw. Moderne Motoren haben oft zwischen 70k und 100k Km die maximale Leistung.....(ich übersetze: erst dann ist der Reibwert/Dichtheit auf das Maximum)

Schwungscheibe? Soso- 2 Fahrschul-Oktavia sind natürlich was Anderes.
(Was ist mit tausenden überdrehten Motoren? Vor allem VOR elektr. Drehzahlbegrenzern? - den du übrigens mit solchen Sachen austrickst)
Mal realistisch....schonmal sowas gesehen? Kupplungskorb (Automat), Schwungscheibe und Belag?
Stell dir das mal auf 20-45mm Wellen bei 7000/U vor
Und jetzt mal nen Zahnriemen, Steuerkette, Spanner....oder die oszillierenden Massen im Kurbeltrieb bei 20m/sek....

Drosselklappe: Nun, bei fast Drehzahlmaximum im Schiebebetrieb hat man halt das max an Vakuum. Das ist DAS Thema bei älteren Autos (schön ausgenudelt)

Das ganze geht zu weit.....
Ist halt so, das du die Karre unnötig verschleisst- und draufzahlst.

Rechenexempel:
Mein oller Ascona ist über 42 jahre alt- hätte jetzt bei meiner Nutzung 300.000
Km. Der verbraucht schlapp 1/3 mehr als 5 Jahre alte Gebrauchte.(Euro3/Kat)
Im Schnitt "darf" ein Auto 7 Jahre halten. Also hat der 6fach überlebt.
Was kostet jetzt ökologisch mehr? 6 Autos bauen oder 1000 Liter Sprit?

Verarsche hoch 3 - und jeder macht brav mit und wird zum Umwelterzieher und Gutmensch




Bildung Bremst^^
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 Poison Nuke  *

#33 Verfasst am 27.06.2013, um 22:37:55




Joker (AC) schrieb:
Den Mythos, den du meinst bezieht sich auf das softe Einfahren mit zig Ölwechseln....Einlauföl usw. Moderne Motoren haben oft zwischen 70k und 100k Km die maximale Leistung.....(ich übersetze: erst dann ist der Reibwert/Dichtheit auf das Maximum)


Also sollte man nun einfahren/freibrennen oder nicht? Und was passiert überhaupt wenn nicht? Die Frage wird zum 3. mal einfach umgangen. Kann also keiner beantworten?
Weil das passt hier ja noch zentral zum Thema.


Zitat:
Mal realistisch....schonmal sowas gesehen? Kupplungskorb (Automat), Schwungscheibe und Belag?
Stell dir das mal auf 20-45mm Wellen bei 7000/U vor


schonmal die Pressen gesehen die Autobleche herstellen? Die schieben mit ner Presskraft von einigen Tausend Tonnen Metall zusammen und das mehrmals pro Sekunde. Da gibt es Schrittmotoren die kurzzeitig Energien freisetzen müssen, die ein mittleres Kraftwerk im Schnitt produziert. Und das machen die ein paar Millionen mal in ihrem Leben. Da komm mir doch nicht mit so winzigen Geräten die minimale Energien entwickeln und sich sogar langsamer bewegen


Zitat:
Drosselklappe: Nun, bei fast Drehzahlmaximum im Schiebebetrieb hat man halt das max an Vakuum. Das ist DAS Thema bei älteren Autos (schön ausgenudelt)

Der Klappe ist es aber egal ob da nun ein hoher Druck dahintersteht oder nicht. Die gesamte Kraft wird über die Lager abgeleitet. Und wenn die kaputt sind, dann dreht sich gar nix mehr an der Klappe.


Zitat:
Rechenexempel:
Mein oller Ascona ist über 42 jahre alt- hätte jetzt bei meiner Nutzung 300.000
Km. Der verbraucht schlapp 1/3 mehr als 5 Jahre alte Gebrauchte.(Euro3/Kat)
Im Schnitt "darf" ein Auto 7 Jahre halten. Also hat der 6fach überlebt.
Was kostet jetzt ökologisch mehr? 6 Autos bauen oder 1000 Liter Sprit?


ja dann rechne aber mal im Schnitt noch den 10fachen Wert des Autos für Reperaturen dazu in der langen Laufzeit, was heute leider normal ist wenn man es so lange fahren wollte


greetz
Poison Nuke

ferryman

#34 Verfasst am 27.06.2013, um 23:04:27



Was soll die Diskussion, wenn Dir Leute mit Ahnung sagen, dass Schiebebetrieb am Drehzalmaximum hirnrissig ist, lass das doch einfach bleiben?!

Ich hab ne Rentnerkarre übernommen, ich weiß was es heißt wenn ein Auto mehrere Jahre nur 5km/Woche im absoluten Rentnerbetrieb bewegt wurde. Bremskraft gleich Null, beim gemütlichsten Anfahren fast abgewürgt...

Nach zwei Wochen ordentlicher Fahrweise ist das Ding ein anderes Auto.


Lamello rulez :p

Joker (AC)

#35 Verfasst am 28.06.2013, um 07:48:54



Moin

Hab das Gefühl, im Sprit-Spar-Wahn geht das eigentliche Ziel flöten: Kosten sparen.
Mir ist es egal, was wer mit seinem Auto macht- oder fährt. Hauptsache behindert mich nicht. Wenn ich mir einen 200PS Boliden unterwegs bin, oder nem flotten Bike, dann sind mir die Kosten eigentlich egal. Aber wenn SparTricks...dann richtig.

Ich versuchs nochmal: Der Typ mit dem 3er hatte BMW verklagt. Der hatte seinen Wagen "ökologisch" bewegt- dh nicht das Drehzahlband unterschiedlich belastet usw. Dadurch hast du nach 50K einen Reibwert wie Neuwagen mit Dichtheit eines Gebrauchten. Um sowas wieder auf normal zu bekommen brauchst du paar Tankfüllungen und Geduld. BMW hatte gewonnen.

Beim 1000er V2 LC8 machst du 1000km ruhig- danach Feuer (zwar keine Dauerlast- aber Spitzen)
Etliche schaffen nichtmal 98PS auf Hinterrad- meine runde 110 bei 3500Km
(Rollenprüfstand) - und im Schnitt 0,5L weniger/100. Mit PC5 116 und Kat + Eater mal so am Rande....

Das mit Schwungrad- glaub du willst das nicht verstehen. Eine gewuchtete Gusscheibe mit Automaten macht auch 10k/U....aber nicht dein Ventiltrieb.
Da fallen mir etliche Bauteile ein, die vorher die Biege machen. Ist einfach so.
Und der Verschleiss ist sehr viel höher.

Drosselklappe- ne du....bewegen tun sie sich immer. Ausgeschlagene Drosselklappen ziehen aber reichlich Luft NACH LMM (Luftmassenmesser- Luftmengenmesser)
Das kann zu abmagern und zu hohen Kolbentemperaturen sorgen. Abriss des Schmierfilms oder schlimmeres (Hotspot Kolben/Klopfen/Schmelze Kolben/Ventil)

200.000/300.000 Km Laufzeit ist jetzt nich soooooo ungewöhnlich (auch alte Autos)
Du bist ein guter Konsument

Ferry, lass mal gut sein....was weiß ich schon?
Gruß



Bildung Bremst^^
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#36 Verfasst am 28.06.2013, um 08:39:59




ferryman schrieb:
Was soll die Diskussion, wenn Dir Leute mit Ahnung sagen, dass Schiebebetrieb am Drehzalmaximum hirnrissig ist, lass das doch einfach bleiben?!



ich habe diese Diskussion nicht mal gestartet geschweige denn je behauptet dies zu tun! Diese Unterstellung kam von Joker. Vorher ging es im Thread ausschließlich um Auskuppeln zum länger rollen mit wenig Spritverbrauch, OHNE Schiebebetrieb und Motorbremse nur im unteren Drehzahlbereich zum an die Ampel rollen oder beim Bergabgahren (wo man es zwangsweise tun _muss_!).

Aber man muss ja gleich immer alles ins Extrem treiben. Und ausnahmsweise kommt der Extremismus mal nicht von mir.

Zudem hier auch falsch gelesen wird. Ich habe z.B. nie geschrieben, dass die Schwungradscheibe Schaden durch zuviel Drehzahl bekommt. Wie auch. Nein das Problem ist wie geschrieben schnelles Kuppeln mit zu hoher Drehzahldifferenz, wenn der Motor ruckartig gebremst oder beschleunigt wird. Das ist eine enorme Belastung für das Schwungrad und dessen Aufhängung. Für die Kupplung natürlich auch, keine Frage.


Und im übrigen kenn ich Automechaniker die locker ihre 40-50Jahre Erfahrung haben und völlig anderer Meinung sind. Irgendwer erzählt mir hier das Irgendwie irgendwo irgendwann mit irgendeiner unbekannten Art zu Fahren irgendwie der Motor Schaden erhält...
super, noch ungenauer geht die Aussage ja gar nicht mehr. Oh wir wissen dass es ein BMW ist.

Nach deiner Aussage müssten die Motoren von sämtlichen Fahrschulautos Schrott sein. Komischerweise bringen die nach 150k und mehr dieser Fahrweise immer noch einen Großteil ihrer Leistung, obwohl die ja nun wirklich theoretisch das übelste von allen Autos mitmachen müssen.


greetz
Poison Nuke

Joker (AC)

#37 Verfasst am 28.06.2013, um 09:10:31



Öhm- 2. Gang bei 80 10% Gefälle- das ist fast rote Bereich. (oder hast nen Chevi mit 3 Gang TH?)

Ich hab die Schwungscheibe nicht ins Spiel gebracht- die Schwungscheibe war deine Antwort auf meine Bedenken Verschleiss beweglicher Teile Antrieb...

Was könnte ich jetzt schlaues sagen?
1. Ich kenn ne Frau die ist NOCH dicker
2. Letztens hab ich online ne Pizza bestellt: Zack war die aufˋm Desktop.

Bitte um Wortmeldung: Wer würde einen Ex Fahrschulwagen als Gebrauchten nehmen?


Bildung Bremst^^
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bearbeitet von Joker (AC), am 28.06.2013, um: 09:12:33


 Poison Nuke  *

#38 Verfasst am 28.06.2013, um 10:32:42




Joker (AC) schrieb:
Öhm- 2. Gang bei 80 10% Gefälle- das ist fast rote Bereich. (oder hast nen Chevi mit 3 Gang TH?)



beim Golf waren es 3500-4000UPM, der rote Bereich geht ab 5000 los. Also das nenne ich noch einiges an Luft. Und wenn ein Motor eine regelmäßige Belastung deutlich unterhalb des rotes Bereiches nicht aushält, dann läuft da eh irgendwas schief.





naja, zumindest sind wir ja im Thread immerhin soweit gekommen, dass der Motor im unteren Drehzahlbereich bei annährrend Vollgas die meiste Wirkung pro Liter Sprit erzielt und das der Sinn und Erfolg von ausgekuppelt Fahren eher grenzwertig ist. Laut Studien sind zwar bis zu 30% Ersparnis möglich, aber im Alltag kommt man so kaum vorwärts und stellt eher eine Behinderung für den Verkehr dar. Bestenfalls auf der Autobahn und oder bei Gefälle kann man damit bei gutem Einsatz eventuell merkbar etwas sparen.


Die Frage ob es nun aber schädlich für den Motor ist, wenn man so fährt, sehe ich aber nicht geklärt, da irgendwie jeder eine andere Meinung dazu hat. Die einen sagen der Partikelfilter wird nicht warm genug und setzt sich zu, andere sagen die Dichtungen vom Motor leiden darunter, wieder andere sagen, es gibt erfahrungsmäß keine Schäden wenn man dauerhaft im unteren Drehzahlbereich fährt und man hat auch nach 100k Laufleistung und mehr noch die volle Leistung vom Motor.

Tja, ob man diese Frage je abgeschließend klären kann



Und die ganze Sache mit der Motorbremse.. nunja. Ist wie mit der Betriebsbremse, zu viel eingesetzt verschleißt halt der Motor und Komponenten statt der Bremse. Ich denke das ist jedem klar und eigentlich jeder weiß auch, dass es auf den gesunden Mix ankommt. So z.B. hat man beim Bergabfahren bei steilem und langem Gefälle keine andere Wahl und ansonsten mäßiges Mitbremsen vom Motor im Alltag wird ja von vielen empfohlen.


greetz
Poison Nuke

Joker (AC)

#39 Verfasst am 28.06.2013, um 11:34:07



Siehste Chelly- geht doch auch ohne Stein,Papier,Schere,Echse,Spock.

Gruß Joker.....(der den neuen IX35 für sein Freuchen einfahren müsste- aber nicht darf)


Bildung Bremst^^
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 Poison Nuke  *

#40 Verfasst am 28.06.2013, um 13:32:49



bezüglich Einfahren usw mal hier weiter
http://forum.poisonnuke.de/index.php?action=ViewThread&TID=7910




greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#41 Verfasst am 21.07.2013, um 10:23:11



also ich bin gestern mit einem VW up! mit 60PS 220km gefahren, davon sehr viel Stadt und ungefähr 100km Bundesstraße mit einigen Ortschaften dazwischen.

Laut VW sollte man kombiniert 4,5L Super auf 100km benötigen.
Laut einigen Test von Zeitschriften sei der Wert von VW völlig praxisfern und man hätte unter realen Umständen 6Liter außerorts und bis zu 10Liter innerorts gemessen.


Ich musste vorhin nach den 220km nur 11,8L Super nachfüllen, also ~5,4L im Schnitt.


Jetzt wäre natürlich mal interessant zu wissen, wie praxisnah die Werte der Tests sind. Aber ausgehend davon würde ich sagen, dass
- vorrausschauend fahren
- möglichst selten Bremse nutzen
- möglichst nur mit ~80% Vollgas fahren und zum Beschleunigen bis 2500upm ansonsten unter 1500upm
- Bergab oder auf der Ebene auskuppeln, bzw eingekuppelt mit niedrigem Gang an Ampeln ranrollen und wenn absehbar ist dass sie bald grün wird, in größerem Abstand stärker Bremsen und langsram ranrollen um den Schwung nutzen zu können
- an Ampeln schnell beschleunigen um den Verkehr flüssig zu halten und auch die 80% Vollgas gut nutzen zu können


schon einigen Erfolg hat.
Insbesondere ausgekuppelt fahren ist in der Stadt häufig ohne Probleme möglich, außerorts wenn es bergab geht noch besser. Und Bergauf wieder Schwung holen.



Die Frage ist natürlich, wie hat VW einen Wert von 5,6Liter innerorts geschafft, wenn in Tests 7-10Liter gemessen wurden.


greetz
Poison Nuke

typhson

#42 Verfasst am 21.07.2013, um 22:31:29



Die Autotester von den Zeitschriften werden auf ihren Kursen und auch über Land wohl eher sportlich unterwegs sein. In der Stadt halt normal/normal spritsparend (Vermutung).

Der ofizielle Verbrauchstest ist in sofern Praxisfern, da er im Labor durchgeführt wird, und zB alle elektrischen Verbraucher ausgeschaltet sind, ob Luftwiederstand simuliert wird weiß ich auch nicht.

Ortschaften und kleine Städte im Durchgangsverkehr zählen auch als Land, Stadt ist Großstadt, mit vielen Ampeln und Stop&Go.



FlorianK

#43 Verfasst am 21.07.2013, um 23:01:34



Hat VW die Tests wirklich in der Praxis gefahren oder berechnet.
So eine ähnliche Story gab es mal bei Motorrädern. Ich weiß nicht wie die heute so ihre PS Angaben machen - aber in den 70/80 Jahren machten die alle einen anderen Sumpf. Kawa und Suzuki machten relativ richtige Angaben. Verschiedene andere Hersteller ermittelten ihre Daten nach einer theoretischen Berechnung oder auf einem Prüfstand. Die haben da mechanische Teile die eigentlich zum Betrieb nötig waren einfach weg gelassen weil sie natürlich an sich auch Kraft benötigen. Da war zB auf einmal keine Nockenwelle im Motor, keine Antriebe usw usw.
Bei einem echten Vergleich waren da Abweichungen von über 20%.
Kann ja sein das VW oder andere Hersteller auch einen Praxistest machen und die anderen Werte theoretisch rechnen ??
Ich kann aber bestätigen das auch bei meinen Autos die Angaben nie hinkamen.


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

typhson

#44 Verfasst am 21.07.2013, um 23:53:12



Die offiziellen Verbrauchsangaben werden bei jedem Hersteller mit dem gleichen europäisch genormten Test durchgeführt. Wem der Prüfstand gehört keine Ahnung.



 Poison Nuke  *

#45 Verfasst am 22.07.2013, um 08:52:20



ganz so genormt können die Tests nicht sein, sonst würden da nicht stellenweise diese gravierenden Unterschiede zustande kommen. Insbesondere wurde oft bemängelt dass z.B. mit Spezialreifen mit wesentlich höherem Druck und extrem verringertem Rollwiderstand (aber auch Haftung) gefahren wurde. Allein die Reifen schlucken ja schon zwischen 5-20PS bei 100kmh (der schlechte Wert bei zu wenig Luftdruck und/oder einer sehr weichen Mischung).


Dafür das ich trotzdem min. 100km in einer Großstadt unterwegs war, finde ich die 5,4L trotzdem ganz ok würde ich sagen. Und stellenweise war auch noch die Klimaanlage mit gelaufen.




Zumindest finde ich das Thema spannend. Weil es fährt sich auch sehr entspannt finde ich und man konzentriert sich auch automatisch mehr auf den Verkehr. Nur für die Beifahrer kann es stellenweise unangenehm sein, weil ich persönlich es noch nicht schaffe, von Leerlauf in "Vollgas" so sanft wie möglich überzugehen, es gibt dann immer noch einen merkbaren Übergang.


greetz
Poison Nuke

 Poison Nuke  *

#46 Verfasst am 22.07.2013, um 16:02:58



HA, wie geil, BMW hat das wohl erkannt und hat nun beim neuen 4er genau solche Funktionen eingebaut

http://www.spiegel.de/auto/aktuell/bmw-435i-die-...805.html#ref=rss


im EcoPro Modus kuppelt das Fahrzeug automatisch aus wenn man vom Gas geht, und ein Vorrausschau-Assistent versucht Tempolimits und Kreuzungen usw im vorraus anzuzeugen.



Ok, ist nur die Frage, wenn man dann doch mit dem Motor bremsen will (weil man bremsen muss und der Motor in dem Moment wirklich 0 verbraucht), wie macht man dass dann beim BMW


greetz
Poison Nuke

TimB

#47 Verfasst am 22.07.2013, um 17:07:04



Wenn man dann bergab rollt kuppelt der aus und deshalb muss man die ganze Zeit leicht bremsen, damit man nicht zu schnell wird und der Motor verbraucht nebenbei noch Benzin. Das wäre ungünstig


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

 Poison Nuke  *

#48 Verfasst am 17.08.2013, um 22:23:09



ich frage mich gerade (bedingt dadurch dass ich zwangsweise einen BMW 120d mit Automatik fahren muss), wie man denn eben mit Automatik überhaupt spritsparend fahren kann, da die Automatik ja alles vorgibt. Und wenn man da aufs Gas tritt (nicht KickDown, nicht mal Anschlag), dann werden die Gänge mehr oder minder voll ausgefahren, selbst wenn man im Falle von BMW den EcoPro Modus aktiv hat.

Und Auskuppeln bei einer Automatik geht ja mal gar nicht. Zumindest nicht bei BMW. Zum einen ist es je nach Stellung des Wahlhebels umständlich und man muss zudem noch die "Unlock" Taste drücken um überhaupt einen Gang wieder einlegen zu können.


greetz
Poison Nuke

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