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PN's Forum \ HiFi \ Filme und Musik \ Filme allgemein \ können 3D Konvertierungen mittlerweile mit echtem 3D mithalten?


 Poison Nuke  *

#1 Verfasst am 04.08.2013, um 12:16:53




Barnie schrieb:
Nun soll Konvertierung sogar besser sein als echtes 3D: http://www.widescreen-online.de/aid,1060157/Mehr...D-Konvertierung/




die große Frage ist natürlich: KÖNNEN Konvertierungen jemals die Qualität von Filmen erreichen, die echt in 3D gedreht wurden.
Denn es werden nachträglich Informationen hinzugefügt, die vorher nie vorhanden waren.

Schließlich sieht man mit beiden Augen ein Objekt auch von zwei Seiten... und jedes Auge sieht etwas anderes, was das andere nicht sehen kann.
Die Informationen gibt es bei Konvertierungen nicht.
Und das Hauptproblem ist, Charaktere usw wurden bisher bei noch keiner einzigen Konvertierung wirklich "greifbar". Gesichter und Körper bleiben flach.



Richtig schwachsinnig und von keiner Kompetenz zeugend ist auch die Aussage, man könne einmal in 3D gefilmtes Material nicht mehr verändern, hingegen bei Konvertierungen könne man die Tiefe nachträglich noch anpassen...
klar kann man auch bei echten 3D Szenen die Realität zerreissen. Die nötigen Werkzeuge gibt es. Man muss halt nur auf zwei Ebenen Rotoskopieren. Zudem regulär solche Objekte eh virtuell im Computer erzeugt werden und dann im Composer erst platziert werden und damit einfach nur verschoben werden müssen. Also bei echtem 3D sogar noch wesentlich einfacher.





Ist IMHO die gleiche Frage wie, ob zu Farbfilmen konvertierte Schwarzweißfilme besser sind als echte Farbfilme



greetz
Poison Nuke

Butze1979

#2 Verfasst am 05.08.2013, um 22:30:02



also ich muss sagen, dass die 3D Konvertierung von Titanic echt der Hammer war. So kanns also aussehen. Ich denke halt wie im Artikel, wenns nicht nur schnell schnell gemacht wird, kann es auch gut aussehen. Da fällt mir ein ich muss I-Robot in 3D noch testen.

Aber auf den Artikel bezogen, sind in meinen Augen nicht nur die schlechten Konvertierungen im Kino schuld an der schlechten Meinung, sondern das 3D Erlebnis im gesamten. Ich hatte letztens erst Besuch der mir nicht glauben wollte, das 3D im Kino Müll ist, bzw nicht mit daheim mithalten kann. Es dauerte keine 5Minuten und mein Besuch war der gleichen Meinung wie ich.


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TimB

#3 Verfasst am 05.08.2013, um 22:53:12




Butze1979 schrieb:
Da fällt mir ein ich muss I-Robot in 3D noch testen.



Der Großteil der Meinungen, die ich dazu finden konnte, sagten, dass die Konvertierung bei dem Film eher suboptimal ist, um nicht zu sagen äußerst schlecht.


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Butze1979

#4 Verfasst am 06.08.2013, um 17:36:34



naja, wäre nicht schlimm ist nur "geliehen" nicht gekauft.


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 Poison Nuke  *

#5 Verfasst am 13.08.2013, um 22:57:18



Fazit nach dem Film G.I. Joe - Die Abrechnung:

echtes 3D ist definitiv um Welten besser und die Konvertierung _KANN_ einfach nicht mithalten. Es war bei dem Film wieder mehr als deutlich zu sehen, feine plastische Strukturen gehen vollkommen unter, insbesondere Gesichter haben keine Tiefe und es sieht aus als würden da flache Pappfiguren umhertanzen.

Noch schlimmer finde ich, durch das Rotoskopieren sieht man sehr deutlich am Rand der Figuren usw, dass da einfach Bildinformationen fehlen und frei erfunden werden mussten... da aber kein Programm etwas berechnen kann, was nicht vorhanden ist, sind diese Bereiche vollkommen unscharf, wodurch Personen wie aus dem Geschehen herausgeschnitten wirken.


Ich habe keine Ahnung wer in den Studios auf die Idee kam, diese Behauptung aufzustellen (dass konvertiertes 3D mit echtem 3D mithalten kann), aber die sind definitiv Blind und sollten mal zum Augenarzt gehen.


greetz
Poison Nuke

Barnie

#6 Verfasst am 14.08.2013, um 10:53:59



Wieso scheuen sich die meisten vor echten 3D-Produktionen frag ich mich. Zu teuer?? Zu aufwändig??


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke  *

#7 Verfasst am 14.08.2013, um 11:48:12



die Kameras sind nicht gerade günstig. Du brauchst effektiv doppelt so viele Kamerasysteme, spezielle Optiken, neue Halterungen/Steady-Cams usw.
Und auch entsprechend Regiemonitore und hier und da eine Anpassung der Pipeline. Also keine unerhebliche Umrüstung. Allerdings kann man die Systeme dann auch für mehr als nur einen Film nutzen, wodurch sich das ganze auch wieder amortisiert.

Nur wenn du einmal ein echtes 3D Bild hast aus verschiedenen Perspektiven, dann hat man auch wesentlich mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Leistungsfähige Software könnte dann sogar theoretisch im begrenzten Maße die gesamte Szene in echte 3D Daten umrechnen, wodurch alle Figuren usw direkt in eine 3D Szene importiert werden könnten, was viele Arbeitsschritte vereinfachen könnte. Das geht mit konvertiertem 3D nicht.


greetz
Poison Nuke

TimB

#8 Verfasst am 14.08.2013, um 14:47:14




Poison Nuke schrieb:
Allerdings kann man die Systeme dann auch für mehr als nur einen Film nutzen, wodurch sich das ganze auch wieder amortisiert.



Dazu kommt, dass eine Konvertierung auch Kosten verursacht


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

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