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PN's Forum \ weitere interessante Themen \ Elektronik / Elektrik \ Einfluss von Metallgehäusen auf Spulen?


Daxter *

#1 Verfasst am 26.09.2013, um 16:17:31



Bezüglich meiner oben verlinkten weichenkästen aus Alu habe ich folgenden Hinweis bekommen.


"so recht stellt sich bei mir mit Metallgehäusen keine Begeisterung ein. Alles worin ein Magnetfeld Spannungen induzieren kann, dazu gehört auch Aluminium, ist nicht wirklich geeignet, um Spulen einzusperren. Eine Montageplatte darunter mag noch akzeptabel sein, ein umschlossenes Gehäuse wirkt wie eine Kurzschlusswicklung und beeinflusst die Induktivität der Spulen. "

Kann das jemand bestätigen ?

Sorry wegen Off topic


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TimB

#2 Verfasst am 26.09.2013, um 17:02:33



Das dürfte nicht nur die Induktivität sondern frequenzabhängig auch noch die Phasenverschiebung (phi -> 0) beeinflussen, da die Wirkleistung steigt.

Interessant wäre eine Impedanzmessung mit und ohne Gehäuse.


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

bearbeitet von TimB, am 26.09.2013, um: 17:05:56


Daxter *

#3 Verfasst am 26.09.2013, um 18:55:30



Ganz große Klasse! Kann dadurch ein technischer Schaden entstehen?

Somit habe ich nun das Geld in die Mülltone geworfen! Sauber.


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TimB

#4 Verfasst am 26.09.2013, um 19:08:59



Nein, nur tut die Spule nicht ganz das was sie tun soll

Es führt nur dazu, dass das Verhalten der Spule sich dem eines ohmschen Widerstands annähert.


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

Daxter *

#5 Verfasst am 26.09.2013, um 19:21:34



Bin es wohl selber schuld, hätte vorher dran denken müssen. Bin davon ausgegangen, weil es Alu ist, dass keine Probleme auftreten.




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 Poison Nuke 

#6 Verfasst am 27.09.2013, um 08:59:50



Ich dachte immer Spannungen können nur in ferromagnetischen Stoffen induziert werden?


greetz
Poison Nuke

Daxter *

#7 Verfasst am 27.09.2013, um 13:13:29



Ich habe mir auf Grund des Werkstoffs Al auch gar keine Gedanken darüber gemacht. Sollte kein technischer Defekt auftreten können, würde ich es drauf ankommen lassen und das ganze mal testen. Nur mit den Messungen wird es schwierig, dafür fehlt mir das Equip.



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TimB

#8 Verfasst am 27.09.2013, um 14:50:09



Ferromagnetische Stoffe haben nur eine höhere magnetische Leitfähigkeit, wenn man so will.

Spannungen werden in jedem Material im sich ändernden Magnetfeld induziert, nur haben elektrisch nicht(bzw. nur wenig) leitende Stoffe keinen Einfluss auf das Magnetfeld, da kein Strom fließt, der ein überlagerndes Magnetfeld generiert und außerdem Energie "vernichtet".

Ein gutes Beispiel sind Asynchronmotoren, die mittels induzierten Spannungen arbeiten, diese haben einen Käfig aus Aluminium oder Kupfer (Was sogar leicht diamagnetisch ist). Oder ein Induktionskochfeld funktioniert auch mit Aluminiumtöpfen.


Daxter schrieb:
Nur mit den Messungen wird es schwierig, dafür fehlt mir das Equip.


Ich denke, dass du das Equipment doch hast: Eine Soundkarte mit Kopfhörerausgang, einen Widerstand und ein bisschen Kabel


"Beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr hin abfließen" (Walter Röhrl)

bearbeitet von TimB, am 27.09.2013, um: 14:53:39


Daxter *

#9 Verfasst am 27.09.2013, um 14:53:34



Hi Tim,

du scheinst ja vom Fach zu sein. Gibt es für mich die Möglichkeit eine Art "Dämmung" anzubringen um das ganze wenigstens zu minimieren? Viel Platz ist zwar nicht mehr im Gehäuse, aber vielleicht gibt es ja eine Möglichkeit.


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TimB

#10 Verfasst am 27.09.2013, um 15:08:47



Theoretisch dürfte das mit einer Auskleidung des Gehäuses mit einem perfekt diamagnetischen Material und eine Auskleidung dieser Auskleidung mit einem elektrisch nicht leitfähigen ferromagnetischen Material (Zum Ausgleich, dass sich das Magnetfeld nicht mehr so weit ausdehnen kann (Um den magnetischen Widerstand gleich zu halten)) möglich sein. Was aber zum einen unmöglich zu bezahlen und zum anderen nicht sehr praktikabel ist, da die einzigen perfekt diamagnetischen Materialien Szpraleiter sind, die man extrem runterkühlen muss (mindestens auf -135°C (Hg0.8Tl0.2Ba2Ca2Cu3O8.33))

Eine andere Möglichkeit wäre die elektrische Leitfähigkeit von dem Gehäuse zu unterbinden, indem man es in einem feinen Schachbrettmuster schlitzt, so dass die einzelnen Segmente keinen Kontakt mehr zueinander haben und daher, noch mit Kunstoff auskleiden, welcher diese Segmente dann "trägt". Was natürlich aus optischen Gründen suboptimal wäre

Eine sinnvolle Möglichkeit fällt mir aber leider nicht ein.


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bearbeitet von TimB, am 27.09.2013, um: 15:09:43


Daxter *

#11 Verfasst am 27.09.2013, um 16:43:44



Alles klar, danke! Somit hat sich das Thema erledigt und die Gehäuse werden nun zustauben.


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TimB

#12 Verfasst am 27.09.2013, um 20:47:39



Wobei die Frage ist, wie hoch der Einfluss tatsächlich ist.


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Daxter *

#13 Verfasst am 27.09.2013, um 23:18:27



Wenn ich jetzt keinen Unterschied "hören" kann, könnte ich diese verwenden? Ich möchte nur auf keinen Fall das es zu defekten an den Chassis oder Verstärker kommt.


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 Poison Nuke 

#14 Verfasst am 27.09.2013, um 23:18:31



Da wäre doch eine Messung perfekt

Man braucht nicht mal Widerstände. Einfach Soundkarte auf Verstärker und dann die Ausgänge der Weiche nach und nach auf Soundkarte Line-In. Durch deren hohe Eingangsimpedanz schafft man es normalerweise auch nicht die zu übersteuern, je nach Verstärkungsfaktor der Vorstufe (man sollte natürlich nicht auf +16dB relativ aufdrehen oder so)

Defekte gäbe es maximal, wenn du einen Kurzschluss produzierst und der Verstärker keine Schutzschaltung hat. Aber letzteres kenne ich bei nicht all zu alten und halbwegs vernünftigen Geräten nicht und ersteres sollte ja eigentlich auch nicht vorkommen, wenn man keine fatalen Fehler beim Bauen macht.


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 27.09.2013, um: 23:19:53


TimB

#15 Verfasst am 27.09.2013, um 23:59:34




Poison Nuke schrieb:
Man braucht nicht mal Widerstände. Einfach Soundkarte auf Verstärker und dann die Ausgänge der Weiche nach und nach auf Soundkarte Line-In. Durch deren hohe Eingangsimpedanz schafft man es normalerweise auch nicht die zu übersteuern...



Gerade durch die hohe Eingangsimpedanz gelangt doch fast die gesamte Spannung, die am Eingang der Weiche liegt, zum Ausgang also zum Line-In der Soundkarte, da der Spannungsabfall an der Weiche sehr gering ist, wenn ich mich gerade nicht irre.

Stattdessen könnte man die Weiche an den Lautsprecher anschließen, den KH-Ausgang der Soundkarte an den Eingang der Weiche und das Signal, was zu den Chassis geht an den Line-In der Soundkarte.


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bearbeitet von TimB, am 28.09.2013, um: 00:04:31


 Poison Nuke 

#16 Verfasst am 28.09.2013, um 08:56:51



Es liegt nie die volle Spannung vom Verstärkerausgang an der Soundkarte an, und weiterhin haben auch die Verstärker nur geringe Spannungen (sonst müsste man keine dicken Lautsprecherkabel verwenden).

Der Spannungepegel am Lautsprecherausgang ist sogar fast identisch mit dem der PreOuts. Daher konnte ich ja locker mein Mischpult direkt an die Lautsprecherklemmen hängen und hatte ohne weitere Einstellung den korrekten Pegel.

Auf diese Weise kannst du auch ohne weiteres einen Verstärker direkt messen, indem du Lautsprecherklemmen mit Line-IN direkt verbindest. Und meistens musst du dann den Verstärker voll aufdrehen, damit das Messsignal auch mit ausreichend Pegel wieder reinkommt.


grundsätzlich macht ein Verstärker ja auch nicht mehr, als einfach nur mehr Strom zur Verfügung zu stellen, damit eben bei niedrigen Widerständen Leistung fließen kann.


greetz
Poison Nuke

Daxter *

#17 Verfasst am 28.09.2013, um 14:20:22



Soundkarte hab ich nicht, mein Laptop hat auch leider keinen Audioeingang. Somit fällt das flach...werde dann mal zum Baumarkt düsen und selber Hand anlegen.




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