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PN's Forum \ HiFi \ Akustik \ Minimale oder maximale Modenanregung??


Barnie *

#1 Verfasst am 03.12.2013, um 19:38:16



Hallo zusammen!

Zur Zeit geistert mir wiedermal folgende Frage im Kopf rum: macht es klanglich einen Unterschied ob man die Moden in seinem Raum maximal oder minimal anregt?

Unter gewissen Umständen und mit einer geschickten Aufstellung (u.A. in Raumecken) kann es gelingen durch maximale Modenanregung einen akzeptablen Frequenzgang am Hörplatz hinzubekommen. Ich frage mich nun, ob dies anders klingt als wenn man den umgekehrten Weg geht und versucht, die Moden in seinem Raum so wenig wie möglich anzuregen. Angenommen wir erreichen auf beide Arten einen identischen Frequenzgang (dass dies in der Praxis kaum möglich sien wird, lassen wir mal aussen vor) - klingen die dann auch identsicht??

Was ist mit der sog. ersten Wellenfront?? Der Maximalpegel von Raumresonanzen wird ja erst im vollständig eingeschwungenen Zustand erreicht und das benötigt ja bekanntermassen etwas Zeit. Wie sieht es da mit perkussiven und kurzen Bassklängen wie z.B. Bassdrums aus, wo keine Zeit für ein vollständiges Einschwingen ist? Müssten die in einem Raum mit maximaler Modenanregung nicht zu leise klingen bzw. lange Bässe wie Bassgitarren verhältnismässig zu laut??

Was ist eure Meinung??

Grüsse
Barnie




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 04.12.2013, um 07:54:11




Barnie schrieb:
Was ist mit der sog. ersten Wellenfront?? Der Maximalpegel von Raumresonanzen wird ja erst im vollständig eingeschwungenen Zustand erreicht und das benötigt ja bekanntermassen etwas Zeit. Wie sieht es da mit perkussiven und kurzen Bassklängen wie z.B. Bassdrums aus, wo keine Zeit für ein vollständiges Einschwingen ist? Müssten die in einem Raum mit maximaler Modenanregung nicht zu leise klingen bzw. lange Bässe wie Bassgitarren verhältnismässig zu laut??



Frag Andreas87, bei ihm haben wir genau das Problem, jetzt durch das neue SBA tritt es auch noch etwas mehr zu Tage als mit den weniger guten Subs vorher
Es ist wirklich ein drastischer Unterschied zwischen kurzen "Kicks" und langgezogenen Tönen. Wenn man nach Sinustönen linear einpegelt, dann gehen solche kurzen Kicks fast völlig verloren. Also muss man einen Kompromiss finden.

Bei mir zuhause ist das Problem ähnlich, habe ja auch ein SBA dass die Moden kräftig anregt, wo ich am Hörplatz ebenfalls den Kompromiss aus etwas zu lauten langen Basstönen und etwas zu leisen Kicks habe.


Problem ist nur, ohne DBA (in passendem Raum) oder Open-Baffle oder extrem freie Aufstellung im Raum kann man das nicht umgehen.


Selbst wenn man die Subs im Raum relativ frei aufstellen kann, dann hängt es immer noch am Hörplatz... Nubert hatte da glaube mal eine gute Studie, wie viele Subs man im Raum quer verteilt aufstellen muss, damit man an einem Hörplatz im Raum einen ausgeglichenden FGang bekommt, ohne großartige Modenanregung. Da hingen dann mal eben 20-30 Subwoofer in der Luft überall im Raum



Mein Traumziel ist es immer noch, irgendwann mal eine Turnhalle oder so zu mieten, relativ in die Mitte einen Bereich mit meterdicken Absorbern ab zu grenzen und dann halt ein paar schöne Arrays... dann gibt es für den Schall keine Wände und man hat keine Reflektionen mehr, DAS wäre der perfekte Bass
oder halt im freien Feld auf der Wiese.



Solange man aber in einem Raum ist, hat man IMMER Probleme mit dem Bass.... und wenn es nicht die kurzen Kicks sind, dann fehlt einfach eine Frequenz völlig


greetz
Poison Nuke

Mr.Ampere

#3 Verfasst am 04.12.2013, um 12:58:49



Barnie das ist eine für Frage.

Für mich ist es immer die Frage. Wie hört es sich richtig an.
Man bräuchte eine reference. Wie es sich anhören müsste, und danach die Subs einstellen bzw aufstellen.


MfG

Mr.A

 Poison Nuke 

#4 Verfasst am 04.12.2013, um 14:21:11



du hast es aber selbst bei Andi gehört, wir konnten uns schon vorstellen, wie es "richtig" klingen müsste, aber es kam trotz manueller Nachkorrektur einfach nicht immer hin. Rein von der linearen Messung her klang Blue-Man Group einfach total flach... manuell die EQs etwas abgesenkt kamen die kurzen Impulse schon besser, aber wenn dann eine E-Gitarre sehr tief spielte oder so, dann war das wieder etwas zu laut.


greetz
Poison Nuke

Barnie *

#5 Verfasst am 04.12.2013, um 21:47:22




Mr.Ampere schrieb:
Barnie das ist eine für Frage.

Für mich ist es immer die Frage. Wie hört es sich richtig an.
Man bräuchte eine reference. Wie es sich anhören müsste, und danach die Subs einstellen bzw aufstellen.



Kopfhörer, Open Baffle, ein funktionierendes DBA oder Freifeld könnte eine mögliche Referenz sein.

- Beiträge wurden automatisch zusammengefügt -
Grund: Doppelposting


Die Frage nach der Anregung ist mir überhaupt erst gekommen, als ich wiedermal Kommentare von irgendwlechen Usern im HF las. Mittlerweile hat sich die Meinung eingebürgert, dass die Aufstellung und Raumtuning garnicht mehr nötig ist und Kästchen wie Antimode eben alles wegzaubern können. Aber das hier beschriebene Problem bleibt, sogar mit FIR Filtern noch bestehen!


Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

bearbeitet von Barnie, am 04.12.2013, um: 21:51:08

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