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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Selbstbau-Projekte \ ferry is back in business :)


ferryman *

#1 Verfasst am 16.12.2013, um 18:56:44



Manchmal kommt es anders als man denkt. Nachdem ich meine Lautsprecher in die Tonne getreten hab und auch keinen Zugriff auf eine Werkstatt mehr hatte, staubten ein paar ausgezeichnete Chassis im Regal vor sich hin. Ein Besuch bei Freunden aus der DIY-Szene und der vergangene Sonntag im Hause Quint Audio Engineering entfachten die alte Leidenschaft von Neuem und brachten neue Möglichkeiten mit sich.

Pflichtenheft: Gleichmäßiges Abstrahlverhalten von Grundton bis Superhochton durch korrekte Treiberauswahl und Wahl der Trennfrequenzen. Eventuell ein zweites Setup für höhere Pegel. Halbwegs ansehnlich, mag kein MDF Roh mehr haben. Monitorgröße mit der Option direkt an der Wand stehen zu können, also eher flach. Mobil: Sagt sich leicht, ist aber bei einem FIR entzerrten Lautsprecher nicht so einfach. Elektronik mit Convolver-PC in die Gehäuse oder in ein separates, portables Kistchen.

Die Bestückung ist mir zugeflogen bzw. war schon vorhanden.




Der Bass ist ein Aurasound NS10, die Mitteltonkalotte kommt aus dem Hause Tangband/Monacor und nannte sich mal DT75TB. Der Hochtöner ist ein Vifa VC irgendwas, 19mm Pseudokeramik und allerbestes Rundstrahlverhalten.

Kalotten sind die klirrärmsten Mitteltöner, der Bass kann dank +/-10mm Unterhangantrieb und Eignung bis 1kHz locker den Bereich unter 500Hz bis in den Subbassbereich bedienen. Der Hochtöner ist bekannt und sehr gut.



Die Schallwand wird durch lange Fasen bis an die Treiber für das Abstrahlverhalten optimiert. Ich möchte näherungsweise CD Verhalten in der horizontalen und ein vertretbares vertikales Abstrahlverhalten. Dafür werden vermutlich die Frontplatten von Mittel- und Hochtöner abgesägt, damit der Treiberabstand minimal wird.




Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 16.12.2013, um: 18:57:11


 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 16.12.2013, um 20:28:50



sehr interessantes Projekt, ich verfolge es gespannt mit

der Aurasound ist zwar gerade als TMT alles andere als ein Favorit von mir, aber Hersteller wie Adam Audio verbauen die ja nicht ohne Grund, schlecht sind sie nicht und ihren "Eigensound" mögen ja auch sehr viele gern
Zumindest einer der wenigen TMTs die dank Unterhang-Spule auch bei sehr hohen Pegeln noch sehr gut im gesamten Frequenzbereich agieren können. Aufgrund der Limitation durch den MT dürfte man wohl die Lautsprecher bis unter 30Hz abstimmen können. Oder wie tief willst du sie spielen lassen?


hast du schon genauere Vorstellungen, wie die Constant Directivity aussehen soll? Also wie viel dB Bündelungsgrad schweben dir vor und bis zu welcher unteren Frequenz willst du das mindestens erreichen?


Was spricht in Sachen Elektronik für ein kombiniertes Vorstufen- und Endstufen-Gehäuse? Also bezgl HF jeweils getrennt geschirmt der PC und eventuelle Vorstufe über eine 6kanal-Endstufe?



PS: schicke 58mm Abdeckkappe


greetz
Poison Nuke

ferryman *

#3 Verfasst am 16.12.2013, um 20:51:15



Aurasound, Eigensound? Vielleicht ein wenig anders als PA-Gedöhns, aber die 12"er haben in CB bei mir eine extrem neutrale, trockene Bassperformance abgeliefert. Schlammschieber sind das nicht Es wird jedenfalls bis 30hz gehen, eher tiefer.

Der MT ist übrigens der Lauteste im Bunde. 105db/m und dabei so gut wie kein Klirr. Geht von der Belastbarkeit noch durchaus höher, Pegellinearität ist auch gegeben. Der HT dürfte zuerst schlapp machen, da er tief getrennt wird, um 2,2Khz schweben mir vor.

Angestrebt ist ein unter Winkel gleichmäßiger Frequenzgang vom Oberbass bis in den Hochton. Die Bündelung wird sehr niedrig ausfallen. Eigenbündelung durch die Treiber wird ganz vermieden, da alle tief getrennt werden. Nicht falsch verstehen, hier wird kein Waveguide entwickelt der den Raum komplett ausblendet, da das ein Weg ist der mir nicht gefällt. Die Treiber werden auf einer Schallwand mit breiten Fasen montiert und tief getrennt, das war's.

Gegen das Vorstufen-Endstufen-Gehäuse spricht der Preis für hochwertige Aktivmodule von Hypex oder OEM-Ware. Trotz der Top Treiber ist das ganze Projekt sehr Low-Budget orientiert, als Amp für die Einzelzweige wird zunächst ein AVR zum Einsatz kommen. Eine Vorstufe gibt es nicht.

Mein Traum wären momentan 3-Kanal Aktivmodule mit massig Leistung, eine RME Fireface und ein kleiner Rechner im µATX-Format, alles im Lautsprecher integriert. Das ist aber nicht finanzierbar.


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 16.12.2013, um: 20:51:59


 Poison Nuke 

#4 Verfasst am 16.12.2013, um 21:22:14




ferryman schrieb:
eine RME Fireface [ ... ] alles im Lautsprecher integriert.



eine Fireface in einem Lautsprecher integriert, stell ich mir optisch interessant vor
zudem das Problem wäre ja, ein Lautsprecher würde dann nur das Aktivmodul haben und damit etwas leichter und kleiner werden... und eins der Signalkabel würde länger werden. nicht das sowas schlimm wäre, aber ich mag Symmetrie





greetz
Poison Nuke

typhson

#5 Verfasst am 16.12.2013, um 23:53:52



Was war an den alten Lautsprechern falsch?
Dass sie wenn sie nicht an der Wand stehen, gar nicht funktionieren, ich meine soetwas hattest du mal gesagt



ferryman *

#6 Verfasst am 17.12.2013, um 09:59:51



Das Design, und ich hab wegen der Umstände mal die Anlage abgebaut, den Faltrechner bislang ohne Rückmelung verliehen () und die Gehäuse wegen Platzmangel entsorgt.

Die alten Flachkisten haben freistehend auch gut funktioniert, die Neuen sollen das allerdings wegen der Fasen noch besser machen. Ach ja, und den Aufwand mit vier Wegen muss ich dank dem Basstreiber nicht mehr treiben. Dadurch wird alles viel einfacher


Lamello rulez :p

bearbeitet von ferryman, am 17.12.2013, um: 10:00:08

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