Registrierung
leer
leer
newposts
Users
search
FAQ
Login
Start

Hallo Gast, und Willkommen im Forum. Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um alle Funktionen nutzen zu können.


PN's Forum \ HiFi \ Anlagen unserer Mitglieder \ SBA Ansätze


Ragnaroek *

#1 Verfasst am 26.05.2014, um 19:15:25



Hallo Zusammen!

also; ich wäre dann mal neu hier! Ich hoffe mal hier viel Spaß zu haben und das ein oder andere Thema sinnvoll diskutieren zu können. Scheint in diesem Forum (entgegen manch anderem) ja noch möglich zu sein. Zu mir: Maschbau-Ing.; mit bald 30 Jahren quasi kurz vor dem Tod und Audio-Fanatist seit einigen Jahren. In letzter Zeit eher etwas Elektroniklastig unterwegs; daher auch neu dabei ein selbst gebratener DSP (USB rein; 18x Analog raus; IIR/FIR Filterung uvm) sowie Endstufen in Anlehnung an die "The Wire" Serie (werden bald vermessen; scheinen echt was zu können...).

Nun aber zum Thema:
Ich habe aktuell mein Heimkino mit folgenden Eckdaten:
Raumgröße: bxlxh 5x7x3m
Leinwandbreite 3m
Front LS mit je Seite 2x18" sub in CB sowie 2x 10" MT und Radian Druckkamertreibern als HT. Alles natürlich aktiv getrennt.

Ich bin seit einigen Wochen der Entscheidung nahe gerückt, dass ich etwas bescheuerteres benötige. Die sinnigste Lösung erscheint mir nach abwägen viele Optionen ein SBA. Ein DBA schließe ich aufgrund vieler negativer Ergebnisse (u.a. bei einem Freund von mir) bzw. der Abstimmungs-Komplexität aus. "Hinten" ist mein Raum sehr diffus; könnte bei Bedarf auch massiv bedämpft werden. Vorne jedoch eine kohärente Wellenfront zu schaffen und nur Raummoden in Längrichtung mit zu nehmen gefällt mir. Schaut außerdem gut aus ;-)

Meine Grübelstellen, zu denen ich mir etwas Inspiration erhoffe:
- Ich trenne bei 120Hz; was sind die passendsten Chassis? 18" erscheint mir fast schwerfällig; andererseits ist Membranfläche durch nichts zu ersetzen (bessere Ankopplung; weniger mech. Fehler die rein streuen durch weniger Auslenkung)
- Wie viele denn nun? Bei 2x2 ist bei jeweils der zweiten Raummode der vertikalen und horizontalen (in der Breite) der "Kopplungseffekt" der Chassis untereinander noch vorhanden. Bei der horizontalen (Raumbreite 5m) wäre zwar auch noch die dritte Raummode im Bassbereich unter der Trennfrequenz zu finden (bei 102Hz); allerdings sollte diese ja bereits im Verhältniß klein sein. Sollte ich damit falsch liegen, so würde es sich anbieten 2 übereinander und 3 nebeneinander (=6 Stück) zu bauen; dann nimmt man die auch mit. Erneut aber auch hier der Gedanke: darfs ein wenig mehr sein?

Zusammenfassend kann ich außer Ankopplung und Pegel (=irrelevant für daheim) keinen Grund finden, warum man mehr als 2x2 oder 2x3 nutzen sollte. Liege ich da richtig?

Was würdet ihr ungeachtet Größe als SBA her nehmen? 2x2/2x3/3x4/...5x10 Stück 12/15/18/21"? Ideen laufen von 4 Stück 18" bis hin zu 50 Stück AW3000 z.B.....

Ich habe auch die Tage an exotischeres gedacht; ein paar Stück als front loaded horn realisieren ähnlich avantgarde acoustig (gestackt). Leider Hornmäßig sehr Ahnungslos bis dato; müsste ich mich erst einlesen. Hatt aber einen gewissen Reiz; evtl. ja auch dahingehend Ideen vorhanden!?

Genug geschrieben...!
Grüße




Der_Elektromeister

#2 Verfasst am 26.05.2014, um 21:01:05



Hallo, welche 18er hast du denn schon im einsatz? Wenn es denn halbwegs gute sind, kannst du die ohne weiteres bis 120Hz betreiben und baust einfach noch ein paar dazu.


Grüsse, Andi.

Ragnaroek *

#3 Verfasst am 26.05.2014, um 21:20:09



Hi,

sind 18g40 von Beyma; also durchaus was anständiges. Die Überlegung, einfach noch 2 dazu zu nehmen und 2 vertikal mit 3 horizontal ist naheliegend. Mich quält dann eher die Frage ob dies der Weisheit letzter Schluss ist. Möchte das gern nur 1x bauen...



FlorianK

#4 Verfasst am 26.05.2014, um 21:20:23



Was willst du denn überhaupt mit dem Umbau bzw der Ergänzung bezwecken ?
Zwei 18 sind doch jetzt schon völlig ausreichend ?
Frontloaded ? Warum ?
Hast du einmal deine Anlage im Ist-Zustand gemessen ?


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 26.05.2014, um: 21:22:25


Ragnaroek *

#5 Verfasst am 26.05.2014, um 21:32:24



Hi,

reichen: Ja mehr als das.

Die Gründe...sind eigentlich 2: Zum einen würde ich gern etwas leistungsschwächere Endstufen (selbst gebastelt eben) einsetzen. Das wiederum einfach weil selbst gebastelt und darüber hinaus weil gar nicht mal schlecht die Dinger ;-)
Der andere (Haupt-) Grund ist einfach: Weil ich es geil finde und was wieder basteln mag. Freude am haben...weil es geht und ich es kann....such dir was davon raus ;-)

Gemessen ja; allerdings Weile her und gerade wieder alles etwas auseinander; daher wäre jetzt der richtige Zeitpunkt dafür. "Bedarf" weils irgendwo scheppert, starke überhöhungen etc. hätte etc. gibt es nicht solltest du darauf hinaus wollen.



FlorianK

#6 Verfasst am 26.05.2014, um 21:42:25



Eigentlich wäre mal ne Messung gut. Wenn du .....etwas außer der Reihe bauen willst nimm je Seite zwei Klipschörner / Bassteile. Die kannst du bist 30 Hz locker laufen lassen. Ansonsten wirds schwer mit Horn.
Die Frage wäre also auch - wie tief soll das ganze gehen ?


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 26.05.2014, um: 21:43:25


Ragnaroek *

#7 Verfasst am 26.05.2014, um 22:03:59



Hi,

wie gesagt; aktuell alles auseinander; hätte nur uralt-Messung. Wozu denkst du interessiert die vorab?

Horn war nur ein Gedanke; prinzipiell halte ich an closed box fest. Dachte nur evtl. gibts in der Richtung Alternativen die ich nicht kenne. Es MUSS nicht zwingend exotisch sein. Eigentlich wäre ja die Lösung mit 6x closed box 18" super. Ich mag nur alle Alternativen abwägen...





FlorianK

#8 Verfasst am 27.05.2014, um 10:55:48



Naja - um zu sehen wie tief die Geschichte zZ bei dir geht. Wie der Raum mitspielt usw. aber eigentlich sind die Gründe .....
Hast du mal Daten zu deinen Front LAutsprechern ?


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

Ragnaroek *

#9 Verfasst am 27.05.2014, um 14:25:47



Hoi,

die Fronts bestehen aus pro Seite den besagten 2 Stück 18g40; Mitten pro Seite 2x 10LW30 (Beyma) und 1x Radian 950pb.

Ich glaube ich kann hier keine Antwort erwarten, wenn ich die Frage nicht stelle. Und ich glaube das ist bisher nicht wirklich raus gekommen:
Was hatt ein SBA, welches aus mehr als 2x2 Chassis besteht noch für einen Vorteil? Denn das habe ich eigentlich ja bereits (richtige Positionierung vorausgesetzt). SOLLTE es Vorteile haben, welche und wie am besten Umsetzbar.

Grüße



FlorianK

#10 Verfasst am 27.05.2014, um 14:47:04



Eigentlich sind das Alles Ansätze um zwei Effekte zu erzielen. Einmal eine Basswiedergabe die möglichst tief reicht und zum Anderen eine Verteilung des Tones an alle Stellen des Raumes. Dir ist ja bestimmt aufgefallen, dass es an bestimmten Stellen im Raum einen heftigen Bassanteil gibt und an anderen Stellen die Wiedergabe so gut wie keinen Bass enthält. Das ist aber in meinen Augen oft nur in der Theorie zu machen.
Lies doch dazu einmal was Robert da schon alles geschrieben hat ist sehr gut aufbereitet und anschaulich geschrieben.
Kommt eben auf den Raum an bzw was man bereit ist dort einzubauen bzw zu investieren. Es reicht aber nicht nur einfach mehr Subs zu bauen und aufzustellen. Da brauchst du auch mehr Elektronik. Am besten mal einlesen !!


Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

Ragnaroek *

#11 Verfasst am 27.05.2014, um 15:11:44



Hi Florian,

ich glaube ich habe inzwischen so ziemlich alles (insbesondere im Forum hier) zu SBA/DBA gelesen was man so findet. Funktionsprinzip etc. alles klar, auch was ich dafür benötige.

Meine Frage kommt einfach nicht rüber glaube ich....
Dass man durch Abstand der Schallquellen zueinander (bzw. zu Wand) errechnen kann, bis zu welcher Grenzfrequenz es eine ebene Wellenfront geben sollte ist ja soweit klar denke ich. Sobald durch Anzahl Quellen eine Grenzfrequenz für eine ebene Wellenfront erreicht wird, welche oberhalb meine Trennfrequenz liegt, so bringen mir weitere Schallquellen diesbeszüglich ja keinen Vorteil mehr. Die Wiedergabe wäre ab diesem Zeitpunkt schon recht gleich überall im Raum. Daher die Frage, was einen dazu anstiften sollte, dennoch mehr Quellen zu nutzen. Mir fällt hier außer (nicht nötiger) Pegel (3db Schalldruck pro Verdopplung) nur die bessere Luft-Chassis Kopplung ein, einhergehend mit geringeren Verzerrungen durch weniger Membranauslenkung pro Chassis.

Eine tiefe Basswiedergabe zählt hier für mich nur quasi dazu; die habe ich bereits mit vorhandenen Subs und ganz leichter Anhebung mehr als genug (Da habe ich schnell Angst um die eine Rigips/Holzwand....ernsthaft!).

Grüße



tapsel

#12 Verfasst am 27.05.2014, um 17:43:20



Huhu,

wenn du mit 4 Chassis die nötige Grenzfrequenz erreichst, sprechen nur mehr Pegelreserven für eine höhere Anzahl an Chassis. Wie du schon schreibst hätten weitere Chassis Vorteile bezüglich Klirrverhalten ...vor allem wenn später eine Linkwitz Entzerrung zum Einsatz kommt. Beim Gehäuse-Design würde ich darauf achten dies möglichst flach zu gestalten um den Schallentstehungsort der Tieftöner möglichst nahe an die feste Raumwand zu bekommen (hilft gegen negativ Effekte durch SBIR).

Rückwärtige Bedämpfung ist bei einem SBA aber Pflicht sonst treiben die Längsmoden deutlich zu viel Unheil. Da du mit FIR-Filtern fit bist kannst du dir die rückwärtige Bedämpfung auch sparen und ein VBA (Virtual Bass Array) daraus machen, funktioniert ausgezeichnet.



Ragnaroek *

#13 Verfasst am 27.05.2014, um 19:58:33



Hoi tapsel,

ok das hilft mir schon mal weiter. VBA...kannte ich in der Tat nicht, fällt aber bei meinem Rückteil eher raus da sehr ungleichmäßig. Interessant aber allemal.

Ich glaube, ich werde mal folgenden Weg gehen: Aktuell interessiert mich auf elektronischer Seite aktive Gegenkopplung der Basschassis. Da ist gerade ein Probeaufbau am entstehen, nachdem erste Vorversuche gelaufen sind und einige Muster existierender angeschaut wurden. Je nachdem, wie gut das funktioniert bleibt es einfach bei den 4 Chassis, oder es werden einfach ein paar mehr dazu gestellt. Der Effekt dürfte am Ende sehr ähnlich sein: Entweder durch aktive Regelung die Membranen "auf Spur gebracht" oder einfach so viele, dass Auslenkungen so gering sind, dass die mech. Einflüsse langsam gering werden. Oder meint ihr da gibts eine Vorzugslösung? Viele geregelte fällt aus diversen Gründen raus ;-) (vor allem da meine Sensorik bei zu wenig Auslenkung zu unempfindlich wird).

Hatt mich schon mal weiter gebracht! Merci!



Der_Elektromeister

#14 Verfasst am 28.05.2014, um 08:26:58



Apropo Sensorik: kannst Du bitte mal Deine Elektronik etwas genauer erläutern? Würde mich doch sehr interessieren


Grüsse, Andi.

Ragnaroek *

#15 Verfasst am 28.05.2014, um 08:51:52



Hi,

welche? DSP, Endstufen oder geplante Regelung? Bzgl.

Grüße



Der_Elektromeister

#16 Verfasst am 28.05.2014, um 14:28:40



Alles


Grüsse, Andi.

Ragnaroek *

#17 Verfasst am 03.06.2014, um 11:53:12



Hoi,

also zunächst: Entscheidung steht mit bleibt wie ist + ggf. 2 weitere chassis der symmetrie wegen.

Elektronik:

DSP:
ADAU1442 DSP Chip mit TI Programmer und der entsprechenden Sigma Studio Software. Infos: http://www.analog.com/en/dsp-software/ss_sigst_02/sw.html
DA Wandler sind insgesamt 9 drin (=18 Kanäle) Typ PCM1798. Zusätzlich AES in/out. Gespeist das Ganze von einem MiniDSP USBstreamer.



Letzte Woche gemessen SNR von 119 und THD vom im schlechtesten Falle 0,001%. Somit also durchaus brauchbar! Das Ganze im Gehäuse (leider etwas unscharf und nicht ganz fertig zu dem Zeitpunkt):



Endstufen basieren auf folgender Grundlage: http://www.diyaudio.com/forums/solid-state/20406...r-amplifier.html

Das Ganze etwas abgewandelt für insgesamt 12 Kanäle schaut dann so aus:



Interessant ist dabei, dass der DSP/DAC das messtechnisch limitierende Element ist und nicht die Amps. Klar Leistungsmonster sind die nicht aber ganz ehrlich ich habe jetzt 4 Kanäle auf dem 4 Tieftönern....des reicht einfach! Und das, obwohl ich die nur mit +-15V betreibe, also nur ca. 10W/Kanal raus kommen.

Regelung ist bisher nichts zeigbares. Von der Arbeit her beschäftige ich mich aktuell mit Piezofasersensorik. Ich habe den Eindruck, das könnte als Sensor an der Stelle brauchbar sein. Aber da wirds die nächsten Wochen passende Versuche erst geben.

Grüße




Der_Elektromeister

#18 Verfasst am 12.06.2014, um 21:24:29



Bärigst!

Kannst Du damit auch FIR-Filter machen?


Grüsse, Andi.

Ragnaroek *

#19 Verfasst am 12.06.2014, um 23:07:01



Moin,

wie viele hättest denn gern? Natürlich ist der DSP irgendwo limitiert, aber mehrere FIR sind kein Problem. Habe es aber noch nicht soweit, dass ich mehr als 2 drin hätte. Ob ichs für andere als die beiden Stereolautsprecher vorn überhaupt mache halte ich auch für fraglich; evtl. für den Center noch. Was die anderen blöken ist mir aber relativ wumpe da ist mir der Aufwand zu groß wohl.

Es war übrigens mein erstes PCB in diesem Ausmaß. Sind immerhin schlanke 800 Teile drauf. Schweinearbeit, aber hatt sich gelohnt. Nun habe ich endlich eine universelle Plattform mit allem wie ichs gern haben mag. Darüber hinaus mal ein Gerät von Grund auf selbst bauen in diesem Ausmaß ist verdammt geil wenn es fertig vor einem liegt und auch gut funktioniert!


Grüße



 Poison Nuke 

#20 Verfasst am 12.06.2014, um 23:42:34



aso komplett selbst bestückt?
auch selbst entwickelt?
Ich glaube unsere Elektroniker können das Gefühl nachvollziehen, die bestücken gerade das Battery Management System und verschiedene Telemetrie und Steuerungs-Platinen. Ich seh die da nur die ganze Zeit mit Lupe und Pinzette fast unsichtbar kleine SMD-Bausteine auflegen. Find das jedes mal erstaunlich und vollen Respekt vor der Leistung, vorallem weil man mega ruhige Hände benötigt und viel Geduld.


greetz
Poison Nuke

bearbeitet von Poison Nuke, am 12.06.2014, um: 23:43:35


Ragnaroek *

#21 Verfasst am 13.06.2014, um 00:44:37



Hoi,

prinzipiell auch selbst entwickelt soweit man das so behaupten darf. Verstärker eben an der DIY Gruppe bzgl. Schaltung orientiert und bei DSP entsprechend an Datenblatt. Hält man sich daran gibts ja schonmal chancen. Beim Rest (insbesondere DAC Baugruppen) hatte ich netterweise von einem Freund starke Hilfe in Form von Beispielen und Ratschlägen. Wo hört bei geschickt abschauen dann "selbst entwickelt" eben auf?

Das löten...naja an sich auch sehr entspannend. Kleinste Widerstände sind 0402.... Geduuuuuld ;-)
Ohne Schablone mit Lötpaste und Heißluft wäre das auch nicht machbar! Ofen hätte ich gern, aber passen die Platinen nicht in leistbare :-(

Grüße


PN's Forum \ HiFi \ Anlagen unserer Mitglieder \ SBA Ansätze


- Zurück zur Homepage - Eigene Beiträge - Neue Beiträge - Wer ist online? - Impressum - Datenschutz - Statistiken -



Board coded and provided by: Poison Nuke
Copyright 2007-2014, Robert Menger