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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Subwoofer \ Peerless XXLS-P835016 in 65l


Florianderton *

#1 Verfasst am 08.04.2015, um 22:36:18



Hallo Leute!

Hab in diesem Forum noch nicht viel geschrieben, möchte Euch aber ein gelungenes Projekt vorstellen und auf ein gutes Chassis aufmerksam machen. Peerless XXLS-P835016 in 65l. Hat sonst schon wer Erfahrung damit? Was haltet ihr von meinem Ergebnis und der Abstimmung? Anbei zwei Bilder, einmal die Simulation, ein andermal die Freifeldmessung. -3dB @ 21,4Hz!








Freu mich über jegliche Art von Rückmeldung!

Florian



Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

tapsel

#2 Verfasst am 08.04.2015, um 23:16:57



Super Projekt, tolles Chassis!

Bei der Messung eines Subs brauchst du dir gar nicht so viel Aufwand machen. Einfach ganz dicht am Chassis eine Nahfeldmessung durchführen reicht schon. Bei den „klippel application notes“ gibt es ganz gute Papers wie man Nah- und Fernfeldmessungen durchführt und zusammenfügt (…und die Messung des Reflexkanals einrechnet). Dafür kannst du die Overplots von CARMA nutzen, so mache ich es auch bei den Lautsprechern die entwickle. Die Länge des Reflexkanals prüfe ich immer per Impedanzmessung.

Hast du den Sub im Einsatz ebenfalls so tief abgetrennt?



Florianderton *

#3 Verfasst am 08.04.2015, um 23:30:15



... bitte WAS?? Die Länge des BR-Kanals prüfst Du per Impendanzmessung?? Du meinst Du misst die Impendanz im eingebauten Zustand und erkennst dann anhand der Resonanzspitze auf dem Plot auf welche f- der Bassreflexkanal gestimmt ist = das tiefere Impedanzmaximum, richtig? Nicht schlechte Methode... danke!!

Aber wie geht das mit den Overplots?? Komm ich auch nach längerem überlegen nicht zurecht. Du misst das Mikro direkt davor einmal Chassis, einmal Port, und legst dann die Kurven einfach (!) übereinander?

Ja, er wird als LFE betrieben werden. Meine einzige Sorge ist dass die Strömungsgeräusche zu laut sein werden... aber jetzt komm ich eh nicht mehr hin... hatte bis jetzt nur Subs für Musik gebaut, und da fällt nix auf, aber jetzt im Forum gelesen wie einer schreibt dass das das Filmerlebnis kaputt machen kann wenn er zu laut strömt... hab halt leider keine Computer-berechneten Ports...aerodynamisch optimiert meine ich... Als Querschnitt habe ich 14x7cm bei 57cm Länge... größer wäre nicht gegangen weil länger ging der Sub auch nicht zu bauen. Ist das schon viel? Zuviel darfs ja auch nicht werden, richtig?

Danke, lg Florian





Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

tapsel

#4 Verfasst am 09.04.2015, um 08:00:32




Florianderton schrieb:
... bitte WAS?? Die Länge des BR-Kanals prüfst Du per Impendanzmessung??


Ich und meine Beschreibungen.
Genau richtig, allerdings ist die Abstimmfrequenz bei Bassreflex zwischen den beiden Impedanzmaxima.


Florianderton schrieb:
.Aber wie geht das mit den Overplots?? Komm ich auch nach längerem überlegen nicht zurecht. Du misst das Mikro direkt davor einmal Chassis, einmal Port, und legst dann die Kurven einfach (!) übereinander?


Jupp, von der Chassis- und Port-Messung jeweils einen Overplot erstellen. Dann den Pegel vom Port anpassen (wird über das Verhältnis von Membranfläche u. Portfläche berechnet). Danach kannst du per "Overplots bearbeiten" die Summe berechnen lassen.

Die Öffnungsfläche vom Reflexkanal sollte eigentlich gut ausreichen, wenn's pumpt und pfeift hört man das deutlich. Ist der Reflexkanal als Schlitz oder Rechteck aus Holz umgesetzt ggf. die Enden abrunden (siehe Visaton SUB T-30.60). Ob es hilft oder nur für die Psyche ist, kann ich leider gar nicht sagen, habe das nie im A-B Vergleich untersucht.

Ich setze Ports inzwischen fast immer mit zwei verkleben High Power Rohren um (wie häufig im Hobby-Hifi gezeigt). Mit den so beidseitig abgerundeten Enden habe ich bis jetzt sehr gute Erfahrungen gemacht, auch bei Ports die eigentlich etwas sehr klein waren.




Florianderton *

#5 Verfasst am 09.04.2015, um 08:45:18



Hm, dann bin ich ja mal sehr gespannt wo ich gelandet bin...! Mach ich!

Also angenommen ich hab das Verhältnis 1 zu 4 von den Flächen - heißt das dann ich muss den Pegel des leiseren (= Port?) um 12dB anheben?

Du schreibst....."wenn's pumpt und pfeift hört man das deutlich". - Soll es pumpen und pfeifen? Wie groß darf Deiner Meinung nach die Portfläche maximal sein? Und wieso geht man vom Verhältnis der Sd zu Portfläche aus, und bezieht nicht ein obs ein Langhubchassis ist oder nicht?

Das Problem ist dass ich bis jetzt nur selbstgebaute Subwoofer ausführlich testen konnte... ich besitze keinen Fertig-Sub.... jetzt weiß ich auch nicht ob meiner viel Lärm macht oder nicht. Aber im Verhältnis zum Subzero (Strassacker Plan) ist er schon laut! ok, danke für Deine Einschätzung. Haha, mit den Rohren wär ich nicht weit gekommen, hab eine Kanallänge von 59cm... Und wie kommst Du dann mit der Verjüngung der Rohre zurecht, wie geht das in die Simulation ein?

Grüße,

Florian




Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

tapsel

#6 Verfasst am 09.04.2015, um 21:56:17



Bezüglich Reflexöffnung hast du ja im anderen Thread schon Infos bekommen. Wenn die Länge von zwei Rohren nicht reicht verlängert man diese einfach mit Rohren oder Bögen aus dem Teich- oder Lüftungszubehör. Dank 90° Bogen passt dann auch ein 45cm langer Reflexkanal in eine 30cm tiefe Standbox. Da ich i.d.R. mit Reflexrohren arbeite zerbreche ich mir im Vorfeld nie sehr lange den Kopf bzgl. der exakten Länge, sondern schau mir die Messung an und greife ggf. schnell zur Säge.



Florianderton *

#7 Verfasst am 09.04.2015, um 22:01:59



Ok, dann probier ich bei meinen nächsten kleineren Projekten das in Zukunft auch mit einem Rohr aus! Danke!


Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

Florianderton *

#8 Verfasst am 27.04.2015, um 16:36:30



Hallo!

Hier ein kleines update, eine Impedanzmessung des Subs - sieht das gut aus? Woran sehe ich jetzt die Bassreflex-Abstimmfrequenz, der Bereich zwischen den Impendanzspitzen ist sehr breit und groß...??




LG Florian







Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

Speakerbuilder

#9 Verfasst am 30.04.2015, um 09:17:04



fb liegt zwischen den beiden impedanzmaxima. in deinem fall also etwa bei 24 hz. wenn du eine korrekte Abstimmung erhalten willst würde ich an deiner stelle noch die akustischen nahfeldmessungen durchführen.

literaturtipps

Berndt Stark - Lautsprecherhandbuch, Kapitel Bassreflex-Gehäuse ab S. 130

Und wer`s ganz genau wissen will:

Vance Dickason - Lautsprecherbau, Kapitel Ventilierte Gehäuse und Wiedergabe tiefer Frequenzen ab S.91

Die Messmethode entnimmst Du dem Buch

J. D`Appolito - Lautsprecher-Messtechnik, Kapitel Wiedergabe im Nahfeld eines ventilierten Lautsprechers ab S. 188

Die Berechnung des Korrekturfaktors ist hierbei entscheidend.

Hast Du wenigstens eines dieser Bücher? Wenn nicht dann Schande über Dich!

Gruss uns viel Erfolg!



„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

Florianderton *

#10 Verfasst am 01.05.2015, um 10:11:21



Hallo,

hey wow, super, vielen Dank für die Literaturtipps!! Freut mich wirlich sehr, hab schon Sam Lautsprechertechnik und steig da vor lauter Mathematik voll aus, und das Lautsprecherbuch von Visaton, was dann wiederum zu oberflächlich ist was Subwooferentwicklung angeht... Ich werd mir das erste Buch sofort bestellen, Danke!

LG Florian





Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

Speakerbuilder

#11 Verfasst am 01.05.2015, um 11:05:30




Florianderton schrieb:
Hallo,

hey wow, super, vielen Dank für die Literaturtipps!! Freut mich wirlich sehr, hab schon Sam Lautsprechertechnik und steig da vor lauter Mathematik voll aus, und das Lautsprecherbuch von Visaton, was dann wiederum zu oberflächlich ist was Subwooferentwicklung angeht... Ich werd mir das erste Buch sofort bestellen, Danke!

LG Florian





Gern geschehen. Das Lautsprecherhandbuch von Berndt Stark ist tatsächlich "stark". Für Einsteiger verständlich erklärt und auch für Fortgeschrittene ein nützliches Nachschlagewerk. Ich habe das als Teenager mehrere Male geradezu verschlungen. Und wenn ich es mir recht überlege sollte eigentlich jeder, der sich ernsthaft mit HiFi beschäftigt dieses Buch besitzen, auch Nicht-Boxenbauer...

Die Zeitschriften HobbyHiFi und Klang&Ton sind natürlich für einen Speaker-DIY-ler ebenfalls ein Muss... Die kennst Du bestimmt, oder?

Greetz


„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

Florianderton *

#12 Verfasst am 01.05.2015, um 11:11:26



HobbyHifi hatte ich eine Zeitlang abonniert, Klang+Ton kenn ich nur dem Namen nach, ist die gut? - Ok danke LG


Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

Speakerbuilder

#13 Verfasst am 01.05.2015, um 11:59:47




Florianderton schrieb:
HobbyHifi hatte ich eine Zeitlang abonniert, Klang+Ton kenn ich nur dem Namen nach, ist die gut? - Ok danke LG



Ja, K&T war ursprünglich DIE DIY-Speaker-Zeitschrift. Ich hatte sie am Kiosk entdeckt, als noch Jürgen Heinzerling Chefredaktor war. Danach löste ihn Bernd Timmermanns ab, welcher noch später seine eigene Zeitschrift HobbyHiFi gründete. K&T liefert heute relativ exotische Speaker und auch recht unkonventionelle Sachen mit Hang zu "wirkungsgrad-starken" Männer-Speakern. Also das pure Gegenteil von WAF. Das ist somit eine interessante Ergängzung zu HobbyHiFi. Timmermanns geht nüchterner an die Sache heran und könnte glatt als Wissenschaftler durchgehen. Timmermanns könnte man auch als die Referenz oder Koryphäe des Lautsprecherbaus im deutschsprachigem Raum bezeichnen. Wäre er ein Auto, dann wäre er bestimmt ein Audi oder Mercedes... Hehe... :hail

Greetz




„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

Florianderton *

#14 Verfasst am 01.05.2015, um 12:46:06



Alles klar, danke


Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

ferryman

#15 Verfasst am 11.05.2015, um 22:18:33




Speakerbuilder schrieb:

Florianderton schrieb:
HobbyHifi hatte ich eine Zeitlang abonniert, Klang+Ton kenn ich nur dem Namen nach, ist die gut? - Ok danke LG



Ja, K&T war ursprünglich DIE DIY-Speaker-Zeitschrift. Ich hatte sie am Kiosk entdeckt, als noch Jürgen Heinzerling Chefredaktor war. Danach löste ihn Bernd Timmermanns ab, welcher noch später seine eigene Zeitschrift HobbyHiFi gründete. K&T liefert heute relativ exotische Speaker und auch recht unkonventionelle Sachen mit Hang zu "wirkungsgrad-starken" Männer-Speakern. Also das pure Gegenteil von WAF. Das ist somit eine interessante Ergängzung zu HobbyHiFi. Timmermanns geht nüchterner an die Sache heran und könnte glatt als Wissenschaftler durchgehen. Timmermanns könnte man auch als die Referenz oder Koryphäe des Lautsprecherbaus im deutschsprachigem Raum bezeichnen. Wäre er ein Auto, dann wäre er bestimmt ein Audi oder Mercedes... Hehe... :hail

Greetz




Die K&T betreibt nichts anderes als Selbstbauerverblödung, die meisten Konzepte sind aus technischer Sicht widerlicher Rotz und die Artikel immer schlechter geschrieben. Emo-Frickel-Blatt, das sich keiner antun sollte, der ernsthaft in die Materie möchte.


Lamello rulez :p

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