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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Lautsprecher \ Lautsprecherkorb hinten verstreben?


Stewen *

#1 Verfasst am 13.04.2015, um 20:37:04



Hab da mal eine grundsätzliche Frage/Denkanstoss, zu dem mich eure Meinung interessieren würde.
Für meine noch zu bauenden Wand-Koaxlautsprecher muss ich recht flache Gehäuse bauen. Da zählt jeder Zentimeter Gehäusetiefe.
Daher will ich evtl. die Rückwand einfräsen für den Lautsprecherkorb. Jetzt zu meiner Frage:

Soll ich den Korb lieber:

1. "frei schwingen" lassen,
2. fest mit der Rückwand verstreben
3. mit z.B. Bitumen "elastisch" mit der Rückwand verbinden?

Ich denke mir eigentlich würde eine Verstrebung das Chassis doch zusätzlich versteifen, was doch gut wäre?
Denn eigentlich soll sich ja nur die Membran bewegen und nicht der Korb.

Oder übertrage ich dadurch die Vibrationen vom Chassis auf das Gehäuse?

Und ich verschließe dadurch die Polkernbohrung. Gibt das einen Wärmestau? Ganz umsonst wird die ja nicht angebracht worden sein?

(Kennt jemand die Fonken-Gehäuse? Dort sind (so viel ich weiß) immer diese Vertrebungen hinter dem Magneten.)

Was meint ihr?



Als ich 14 war, war mein Vater so dumm, dass ich ihn kaum ertragen konnte. Aber als ich 21 wurde, war ich doch erstaunt, wieviel der alte Mann in sieben Jahren dazugelernt hatte.

 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 13.04.2015, um 22:38:08




Stewen schrieb:
Oder übertrage ich dadurch die Vibrationen vom Chassis auf das Gehäuse?


das passiert doch eh schon längst. Das Chassis ist ja schon vorn mit dem Gehäuse verbunden.

Und normalerweise sollte der Korb schon relativ eigenstabil sein. Bei einem nicht zu günstigen Chassis würde es mich sogar wirklich wundern, wenn es da überhaupt nennenswerte Verformungen gibt. Du bekommst also im bestenfall sogar noch ein steiferes Gehäuse.



Zitat:
Und ich verschließe dadurch die Polkernbohrung. Gibt das einen Wärmestau? Ganz umsonst wird die ja nicht angebracht worden sein?


definitiv nicht. Die Polkernbohrung dient der Kühlung der Schwingspule und damit in der Tat ein Problem, wenn diese verschlossen wird. Eventuell erlaubt dein Design noch ein paar Luftkanäle ?

Zudem gäbe es da noch eine Möglichkeit zum drüber nachdenken: viele Chassis haben einen Metallkäfig um die Magnete, der rein nur zur Abschirmung dient, was zu Zeiten von Röhren-TVs noch relevant war (und Chipkarten leben damit auch länger). Aber wenn nix empfindliches in der Nähe haben wirst, kann man die Abschirmung problemlos entfernen (also rein vom Effekt her, ob es wirklich so einfach abgeht, da meist geklebt, gute Frage)




greetz
Poison Nuke

FlorianK

#3 Verfasst am 14.04.2015, um 08:13:26



Ich würde ein sehr stabiles Gehäuse bauen und frei schwingen lassen. Trotzdem kannst du Probleme bekommen. Die Memrane strahlt direkt auf eine reflektierende Fläche - da solltest du mal messen was überhaupt passiert. Also erst mal Testgehäuse. Bei zB Backloaded hat man da oft Probleme das sich da Reflektionen / Resonanzen entwickeln, die du klar messen kannst und die Müll Produzieren.Oft kann man durch Dämmmaterial etwas bessern.
Der Korb eines Chassis macht auch oft "Ärger" den man messen kann. Bei HiFi Selbstbau sind öfters Boxen zu sehen, die auf diese "Fehlerchen" eine extra Behandlung bekommen. Du solltest wirklich ein einfaches Testgehäuse bauen und mal schauen was da so passiert - gerade weil Koaxe oft relativ dünne und leichte Membranen haben.



Gruß Florian

Alles immer nur meine Meinung !
http://www.audioclub.de

bearbeitet von FlorianK, am 14.04.2015, um: 08:14:05

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