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PN's Forum \ HiFi \ Schallerzeugung \ Subwoofer \ Bedeutung Group Delay


Florianderton *

#1 Verfasst am 18.04.2015, um 16:09:08



Hallo Leute,

ich bin alle verdächtig klingenden Beiträge des gesamte Subwoofer-Forums 2x durchgegangen, sowie die Grundsätze der Subwooferentwicklung, brauche trotzdem noch Hilfe, dachte mir vielleicht ist es einen thread wert:

Wie schon woanders in diesem Forum gepostet will ich mir einen Subwoofer mit dem PD2150 bauen, Grund dafür ist dass ihn manche von euch als einen der bestens Subs beschreiben, trotz allen Vor- und Nachteilen gegenüber sehr vielen kleineren Chassis im Vergleich dazu. - Ich dachte mir zuerst ich will 360l nehmen, aber das Group Delay ist doch schon sehr viel höher als im Vergleich zu meinem 165l Mivoc AWX 184, den ich SEHR schätze weil er einfach staubtrocken? ist, sich hervorragend zu den Monitoren dazupasst, aber leider nicht so tief geht. Der 165l Sub mit dem 18" Chassis macht die Bühne größer und klingt dabei nicht wie ein dazugegebener weiterer Lautsprecher. - Kann man das an dem sehr niedrigen group delay (max.28ms bei 17Hz) ablesen, ist es das GP das da Verantwortung dafür zeichnet?
Mein eben fertig gestellter Subwoofer Peerless XXLS-P835016 in 65l (siehe anderer Beitrag) kann tiefer, aber er klingt halt wie ein zusätzlicher Sub - und das stört mich massiv. Ich hätte nun gerne einen Sub der beides kann - genauso eingepasst aber trotzdem tiefer.

Liegt es am GD dass sich der Peerless nicht gut einpasst? Laut Simulation wäre er gar nicht so viel schlechter, aber ist es genau das bisschen was es ausmacht? Hier die Simulationen im Vergleich
grün + rot: PD2150 in 360l (mit TSP von 2 versch. Quellen)
orange: Mivoc AWX 184 in 165l
grau: Peerless xxls al 10/04 in 66l




Bei den Siumlationen fällt auf dass der kleine Sub mit dem Peerless-Chassis unter 20Hz sogar sehr gut darsteht, das GD ist nur bei 25Hz verglichen mit den anderern sehr hoch. Ich hab irgendwo hier im Forum gelesen dass das group delay vorallem im hörbaren Bereich niedrig sein soll, unter 20Hz dann nicht mehr so entscheidend ist. - Wer kann mir helfen das exakter einzuschätzen? Meinem "Glauben/ Bauchgefühl" nach sollte niergends ein Zacken nach oben sein, wenn ein Impuls möglichst schnell raus soll, nein?
Und das ist das was ich hauptsächlich will, dass ein Sinus bei 20Hz noch mit vollem Druck daher kommt ist mir nicht ganz so wichtig.

Ich hoffe ich konnte meine Problematik halbwegs gut zu Papier bringen, hoffe auf Eure Rückmeldungen, bin einfach noch unschlüssig wie ich den Sub abstimmen soll, will nicht ein Gehäuse bauen und viel Geld investieren wenn dann nicht meine Erwartungen wenigstens halbswegs aufgehen.... Danke!

Florian



Ohne Subwoofer wär das Leben langweiliger!

 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 18.04.2015, um 20:15:02



Group Delay ist rein die akustische Verzögerung des Signals, bedingt durch die Resonanz, die erst einschwingen muss sozusagen, um die volle Energie abzugeben. Du musst aber auch bedenken, dass mit tiefer werdender Frequenz eine Schwingung eh ganz schön lange dauert und daher das GD relativ gesehen weniger dramatisch ist (bei 20Hz dauert ein Schwingungsdurchgang alleine schon 20ms).


Da wir hier schon bei enorm tiefen Frequenzen sind, fällt es nicht weiter auf. Denn es sind eher die Frequenzen ab 40Hz aufwärts, die wir wirklich hören. Alles darunter ist nur fühlbar und eine Verzögerung fällt nicht so auf.

Solange es nicht sehr groß ist und gar in einem höheren Frequenzbereich liegt, sagt dieses GD aber wenig darüber aus, ob ein Sub trocken klingt oder nicht.
Da spielen dann eher die Eigenschaften des Tieftöners eine Rolle (also die Güten/Dämpfungen, Leistungsfähigkeit des Antriebs und die Induktivität.



greetz
Poison Nuke

Florianderton *

#3 Verfasst am 19.04.2015, um 00:33:47



Hallo,

danke.

Weil's hier im Forum von jemandem so bezeichnet wurde: Denkst Du der PD2150 ist ein "musikalischer Bass", ist er in 360l ein musikalischer Bass? Also für Musikwiedergabe geeignet?

Das find ich jetzt sehr interessant, dass Du geringes group delay nicht mit trocken gleichsetzt, da hatte ich dann bis jetzt eine unvollständige Vorstellung. Kann man trocken mit Membranfläche gleichsetzen? Wieso klingen 18" PA-Chassis in der Regel trocken?

Das passt jetzt nicht zu dem thread, aber welche Gehäusegröße - Abstimmung würdest Du mir in meinem Fall raten? Ich weiß offensichtlich zu wenig, wenn ich's mit dem GD nicht festmachen kann, kann ich wohl nur darauf vertrauen dass es ein gutes Chassis ist und auch für meinen Verwendungszweck geeignet ist?

Kennt jemand zufällig den Mivoc AWX 184 in etwa 165l?

Danke, Florian






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