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PN's Forum \ HiFi \ Signalverarbeitung \ aktive Frequenzweichen und Filter \ Phasenparallelität vs. Phasenlinearität...


de0815de *

#1 Verfasst am 14.10.2015, um 15:22:31



http://www.audio-optimum.com/107.html

"Nicht allein entscheidend, aber generell zuerst entscheidend für die Wiedergabequalität eines Mehrwegelautsprechers ist also die exakte Phasenparallelität der einzelnen Wege und nicht die "Phasenlinearität" der Summe."

Eine interessante Beobachtung und ein erstaunlicher Aufwand um die Theorie in die Praxis zu verwandeln





wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

Speakerbuilder

#2 Verfasst am 15.10.2015, um 10:07:32



interessante herangehensweise...

alle monitore scheinen mit wavecor chassis bestückt zu sein...


„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

Speakerbuilder

#3 Verfasst am 21.10.2015, um 10:14:05



Was mir fehlt, um das Phasenverhalten des gesamten Systems etwas besser verstehen zu können, ist die Sprungantwort des Lautsprechers. Schade wird diese nicht abgebildet. Auch die Gruppenlaufzeit-Darstellung wäre hilfreich. Zudem fehlen im Messdiagramm der M-10 ausgerechnet die Phasengänge. Diese sind nur in den Simulationen abgebildet.

"...lassen sich fast beliebig viele Mehrwegesysteme aufbauen, die alle unterschiedlich aber niemals natürlich klingen, weil die einzelnen Phasenfrequenzgänge immer anders aber nie exakt parallel verlaufen!"

Hmmm... Gewagte Behauptung...


„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

de0815de *

#4 Verfasst am 26.10.2015, um 13:48:11



Ich hatte ja schon einmal das Hörvergnügen... wenn auch nicht mit dieser Box!

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann läuft da nach Standartmessungen absolut alles falsch und das Ohr behauptet das glatte Gegenteil.

Frage doch einfach ob du diverse Messungen bekommen oder selbst durchführen darfst?


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

Speakerbuilder

#5 Verfasst am 27.10.2015, um 08:29:42




de0815de schrieb:
Ich hatte ja schon einmal das Hörvergnügen... wenn auch nicht mit dieser Box!

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann läuft da nach Standartmessungen absolut alles falsch und das Ohr behauptet das glatte Gegenteil.

Frage doch einfach ob du diverse Messungen bekommen oder selbst durchführen darfst?



Hi

Danke für Deine Anregungen!

Zuerst müsste man definieren, was denn nun Standartmessungen sind. ;-) Ich vermute mal, dass hier vor allem die Sprungantwort damit gemeint ist, denn der Phasengang der Simulation (Welcher ja eng mit der Sprungantwort verknüpft ist, da er ebenfalls Auskunft über das Zeitverhalten gibt) scheint nicht sehr vielversprechend zu sein... Die Phasenverschiebung des Systems ist enorm.

Mein Kollege aus der Studiobranche hat bereits eine Anfrage dort gemacht, da er sich die Teile einmal anhören wollte. Leider müsste man eine Kaution zahlen und die Versandkosten. Ich hätte mich an den Kosten beteiligt aber uns waren die Speaker dann doch nicht interessant genug, um für eine Hörprobe Geld auf den Tisch legen zu müssen. So haben wir es sein gelassen.

Gruss SB


„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

de0815de *

#6 Verfasst am 27.10.2015, um 09:41:58



Was hätte dich die Hörprobe denn gekostet?


wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

Speakerbuilder

#7 Verfasst am 27.10.2015, um 10:03:04




de0815de schrieb:
Was hätte dich die Hörprobe denn gekostet?



Keine Ahnung. Aber es wäre mir bereits mit nur einem Euro nicht wert gewesen... hehe Ich meine, mein Kollege vom Studio leitet eine Schule für Tontechniker... Da gehen Studenten ein und aus und Workshops werden auch gegeben. Das hätte der Lautsprecherfirma wert sein sollen die Werbekosten selber zu übernehmen. (Meine Meinung)

Gruss SB


„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

de0815de *

#8 Verfasst am 27.10.2015, um 10:59:58



"Unsere Meinungen: Die Haut, in der wir gesehen werden wollen." Friedrich Nietzsche

Dann müssen wir wohl darauf warten das mal jemand einen Euro über hat




wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

de0815de *

#9 Verfasst am 30.10.2015, um 11:22:42



Wie schätzt du den Ausgang von Messungen ein?

Wenn ich das alles richtig verstanden habe, dann müssten die Ergebnisse "nach Standart" deutlich in Richtung schlecht ausfallen, oder?

Zitat:
"Die Phasenverschiebung des Systems ist enorm"



Ich kenne mich damit nicht aus. Aber kann man das dann normalerweise deutlich hören? Dann könnte man sich wenigstens einmal mit der Theorie weiter beschäftigen. So könnte man ggf. aus beiden Theorien das beste machen, ...woran orientieren sich Entwickler für F.I.R. Filter?
Ich habe aber wiederum keine Ahnung welchen Aufwand es bedeuten würde das ganze in digital verwirklichen zu können. Interessieren tut es mich schon, da diese Weichen angeblich noch niemand zuvor gebaut hat und die Theorie angeblich seit Jahren im Internet offen liegt.

Selbst meine Frau war beim Probehören voll aus dem Häuschen, ...und die interessiert sich nicht wirklich für mein Hobby. Der Unterschied zum Gewohnten war einfach sehr enorm. Es war jedenfalls nicht einfach nur gut.
Für mich war es in etwa wie bei Roberts Bass. Ich war Klipscheckhorn gewohnt und dann kam das was ich bislang nur erahnen konnte





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de0815de *

#10 Verfasst am 10.11.2015, um 09:54:30



Dieser Testbericht vom Studiomagazin 09/2015 ist bekannt?

http://www.swupload.com//data/Audio-Optimum-M-Serie-SM2015-09.pdf


Woran orientieren sich Entwickler denn nun bei F.I.R. Filterern und welche Messwerte können wirklich eine Aussage über die Klangqualität eines Schallwandlers liefern? ...mal ganz abgesehen das man die Räumlichkeiten erst einmal nicht betrachtet!




wenn du willst was du noch nie gehabt hast, dann tu was du noch nie getan hast!

Speakerbuilder

#11 Verfasst am 10.11.2015, um 12:20:56



Das sind aber viele Fragen.

jeder lautsprecherentwickler hat sein eigenes "rezept". dazu gehören (hoffentlich) auch messungen. inwiefern die messungen mit dem hörerlebnis in zusammenhang stehen wird auch unterschiedlich wahrgenommen. aber unanfechtbar ist, dass es zusammenhänge gibt. trotzdem darf man keinesfalls die messungen alleine für die beurteilung eines speakers heranziehen.

deine fragen stellst du am besten diesem hersteller. ich kann nicht eine beratung für ein produkt machen, welches ich nicht kenne.

schade, dass im testbericht des studiomagazins keine einzige messung abgebildet ist. meiner meinung nach für einen lautsprechertest ein absolutes NO-GO und somit unseriös.

gruss sb


„Mache die Dinge so einfach wie möglich – aber nicht einfacher.“ (Albert Einstein).

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