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PN's Forum \ HiFi \ Filme und Musik \ Filmbewertungen \ Life of Pi


Hale *

#1 Verfasst am 08.11.2015, um 21:42:45





Von Katzenminze und fliegenden Fischen:

Eingefuehrt werden wir in den Film Aufnahmen aus einem Tierpark, zumeist Closeups, gepaart mit einem etwas ungluecklich gewaehltem Font fuer die Credits.
Einem nicht naeher ausgearbeitetn Schreiber wurde zugetragen, es gaebe da jemanden mit einer Geschichte, so phantastisch, dass sie ihn zum Gottesglauben fuehren koenne. Erzaehler und Protagonist ist Pi, der in jungen Jahren ob seines Namens von Mitschuelern gehaenselt und von seinem Bruder als Sonderling abgestempelt wird. Er waechst als Kind eines Zoobesitzers auf, welcher ob finanzieller Noete veraeussert werden muss.Waehrend der Ueberdahrt zum Kaeufer kommt es zum Unglueck und wir sehen uns in einem Castaway Plot wieder.

Die vermeintlich Parallelen zu selbigem truegen jedoch, denn zum einen nimmt sich Life of Pi gefuehlt mehr Zeit fuer den Aufbau der Athmosphaere, zum anderen liegt der Focus weniger auf dem Versuch, dem Zuschauer jegliche Hoffnung zu nehmen. Wo man bei Castaway schnell die Aussichtslosigkeit vermittelt bekommt und die Abgruende der menschlichen Psychologie herausgearbeitet werden, ist Life of Pi vielmehr eine bildgewaltige Homage an das Leben an sich. Viele der Aufnahmen koennten auch aus einer BBC Dokumention "Planet Earth" stammen, wenn da nicht der allgegenwaertige spirituelle Pfad waere, der mitschwingt.
Wie jedes gute Kammerspiel reduziert es sich nach dem Untergang des Frachters mit Eltern, Bruder, den Tieren und Gérard Depardieu (in einer Gastrolle als unsympatischer Koch, der bis dato noch nie etwas von Vegetariern gehoert hatte) auf Pi und dem ausgewachsenen bengalischen Tiger "Richard Parker", den Pi zwar als Kind schon kennen lernte, zu dem er, ob der strengen Regeln des Vaters keinerlei Bezug/Beziehung besitzt; und so ein Tiger hat einen gesunden Appetit - die Lage spitzt sich zu.

Bewundernswert sind nicht nur die Animationen der Tierwesen, die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit quasi alle aus der Retorte stammen, auch die Soundkulisse vermochte mich zu ueberzeugen (ziemlich voluminoes das Lungenvermoegen von dem Viech). So oder so aehnlich wuerde ich mir ein Remake des ersten Jurassic Park wuenschen; nur bitte ohne den indischen Akzent - hier und dort musste ich einige Sekunden zurueck spulen, ums Englisch zu verstehen. *thumbup*

Film: 9/10
Sound (O-Ton): 9/10
Bild: 8/10



bearbeitet von Poison Nuke, am 09.11.2015, um: 11:16:59


Daxter

#2 Verfasst am 09.11.2015, um 17:00:38



Ich fand den Film auch sehr gut...klare Empfehlung von mir


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