Registrierung
leer
leer
newposts
Users
search
FAQ
Login
Start

Hallo Gast, und Willkommen im Forum. Sie müssen sich einloggen oder registrieren, um alle Funktionen nutzen zu können.


PN's Forum \ HiFi \ Bildwiedergabe \ 3d vs. 2d nach Jahren....


Barnie *

#1 Verfasst am 15.11.2015, um 22:22:22



Hi!!

Am Anfang wars kein Thema, 3d wird in 3d geschaut. Und jetzt, nach mehreren Jahren, erwische ich mich immer öfter wie ich mitten im Film von 3d auf 2d umschalte weil ich das Bild in 2d einfach besser finde. Es ist heller ohne auch nur im Ansatz grell zu wirken wie so oft in 3d, es ist kontrastreicher und die Farben sind natürlicher. Dass es angenehmer ist ohne Brille zu schauen, brauche ich wohl nicht schreiben. Ausserdem blieben die grossen erhofften 3d Effekte bei dem Grossteil der Filme eh aus. An das Bisschen Tiefenwirkung gewöhne ich mich nach 2 Minuten und danach seh ichs eh nicht mehr. Geht's euch ähnlich oder steht ihr immer noch auf 3d?




Mein Heimkino

Guter Bass ist Einstellungssache!

Swen

#2 Verfasst am 15.11.2015, um 22:26:18



Mir geht es da ganz ähnlich.
3D ist nett anzusehen, aber so richtig berauschend ist es auch nicht.



Hale

#3 Verfasst am 15.11.2015, um 22:59:03



Ich konnte mich, bis auf das, was die Rift Dev Kits zu leisten vermoegen, bisher eh nicht fuer 3D begeistern und hatte mich beim Projektorkauf bewusst gegen das Schwesternmodell mit 3D Funktion zu aehnlichem Preis entschieden, da mir der Look des 2D Bildes ungleich wichtiger war.

Und rein von der Distribution schmunzele ich immer noch, wenn ich sehe, dass beispielsweise die 2D Fassung meiner japanischen Monsters Inc. BD schon 38GB schluckt (nur Hauptfilm - ohne Menues wohlgemerkt) und die Studios im selben Zuge aber versuchen, nicht animierte Filme (sprich solche mit Sensor-/Celluloidrauschen) mit hoeher Laufzeit in 3D auf die vorhandenen 50GB zu quetschen. ^^'



silence115

#4 Verfasst am 15.11.2015, um 23:35:41



Hallo zusammen

Zum Thema 3D verweise ich immer auf den Regisseur Christopher Nolan.
Dieser boykotiert ja den 3D-Hype und legt Wert auf eine hochwertige 2D-Aufnahme (Imax 70-mm Kameras).

Bisher waren seine Aufnahmen, das mitunter beste, was ich in meinem Kino genießen durfte.
Ich finde eine tonal richtige Farbwiedergabe, ein tiefes Schwarz und ein ruckelfreies Bild haben selbst schon so eine reale Tiefenwirkung, da braucht man kein 3D.

Ich merke es immer wieder im Kino, dass ich nach einer halben Stunde kein 3D mehr richtig wahrnehme und mir lediglich ein "vom Gehrin korrigierter 2D-Film", der viel zu dunkel und ruckelig ist, übrig blreibt.
Abgesehen von einer nervigen Brille auf der Nase, die das natürliche Sichtfeld begrenzt.


In meinem Freundeskreis bestätigt sich auch die Frustration über das schlechte 3D-Bild in den Kinos/Heimkinos.

Gruß Thomas





Hale

#5 Verfasst am 16.11.2015, um 00:04:01



Deshalb habe ich auch bewusst die Rifts angesprochen:
Ueberzeugende 3D Produktionen bei Filmen scheinen tatsaechlich eher Mangelware darzustellen - sei es weil die Regisseure keine Ahnung haben, sei es weil das Budget eine technisch saubere Umsetzung nicht hergibt, sei es weil die Blurays als Medium unterdimensioniert sind, um ein vergleichbar artefaktarmes Bild in 3D, wie das jeweilige 2D Pendant zu speichern, oder was auch immer.

Aber:
3D Gaming bzw. VR funktioniert fuer mich persoenlich erstaunlich gut; insbesondere via Rift.
Bis dato habe ich dort allerdings auch noch keinen Content erlebt, der auch nur im entferntesten versucht, ein Cineastisches Feeling zu vermitteln. Ergo muesste man eigentlich analysieren, welcher Aspekt nun eigentlich das Problem darstellt. Ist es nun die Bildwiderholrate, die bei Filmen einfach viel zu niedrig ist, oder scheitert es am kleineren Sichtfeld, oder macht erst das Head-tracking den Unterschied? ODER - und das ist es, was ich befuerchte - ist 3D einfach schwierig umzusetzen, wenn dem Zuschauer Scenen statt in der Ich-Perspektive in klassischer cineastischer Darstellung aus der Kameraperspektive eines unbeteiligten Dritten dargeboten werden.




 Poison Nuke 

#6 Verfasst am 17.11.2015, um 15:09:01



Ich sehe das genauso wie Barnie im Eingangspost geschrieben hat. Die Tiefenwirkung funktioniert einfach nicht.

Selbst letztens "The Walk" in 3D im 4k Kino angeschaut, in der Hoffnung man bekommt einen fetten Höheneindruck wenn der da oben auf dem Seil tanzt. Und was war: Pustekuchen. Kein bisschen Höhengefühl bekommen. Wirkte wie in 2D. Wenn ich real auf so einem Seil stehen würde, dann würde mein Gehirn mir aber schon ganz schön was pfeiffen ^^


Selbst VR überzeugt mich noch gar nicht.

Die Rifts sind noch so ultra schlecht auflösend, das macht echt keinen Spaß die pixel da unfreiwillig einzeln zu zählen und die derzeit noch zu hohe Latenz und geringe FPS tragen ihr übriges dazu.


Wenn wir irgendwann mal bei 8k mit mindestens 120 Bildern pro Sekunde angelangt sind, besser 240, dann würde ich es gerne erneut probieren.

Aber wenn ich mir überlege, was für astronomische Datenraten dabei entstehen... ein Film in 8k120p in 3D würde mit aktuellen Codecs bis zu 2GBit pro Sekunde an Daten schaufeln und ein kompletter Film würde dann zwischen 1 bis 2 TByte an Daten verbrauchen. Eh die Plastikscheiben so groß sind, dauert es wohl noch ein wenig


greetz
Poison Nuke

PN's Forum \ HiFi \ Bildwiedergabe \ 3d vs. 2d nach Jahren....


- Zurück zur Homepage - Eigene Beiträge - Neue Beiträge - Wer ist online? - Impressum - Nutzungsbedingungen - Statistiken -



Board coded and provided by: Poison Nuke
Copyright 2007-2014, Robert Menger