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PN's Forum \ HiFi \ Allgemeines \ Surround & Heimkino \ Holzhütte nach außen schallisolieren?


Tron2.9 *

#1 Verfasst am 08.01.2016, um 08:36:47



Hallo zusammen,

da wir demnächst Eigenheimbesitzer werden und ich mir endlich den langjährigen Traum vom dedizierten Heimkino erfüllen kann, hoffe ich hier auf Eure kompetente Mithilfe.

Mir ist es sehr wichtig, dass ich endlich kompromisslos aufdrehen kann ohne auf die Befindlichkeiten anderer achten zu müssen. Dazu gibt es erst mal eine schnelle Skizze:



Beim geplanten Heimkino handelt es sich um eine solide, vom Vorbesitzer gebaute, mit Strom versorgte, freistehende Holzhütte. Wandstärke incl. Verkleidung ca. 4 cm.

Da ich vorhabe, den Innenraum mit Schnellbauplatten zu begradigen (an einer der rot markierten Seiten sogar so tief, um die Elektronik in Wandfächer stellen zu können) bleibt natürlich Spielraum für dämmende Massnahmen. Ich bin handwerklich gut aufgestellt, das Thema Schalldämmung hätte ich gern mit Euch geklärt.

Dass ich etwas tun muss, steht für mich trotz der Entfernungen zu anderen Häusern fast ausser Frage, auf einem entfernten Parkplatz dröhnende Autos hört man schliesslich auch noch (zu) gut.

Daher meine Fragen:

Kann man aus der Kombi Holzaussenwand + Dämmung überhaupt etwas machen?

WAS kann man machen?

Ein Neubau der Hütte mit Porenbeton läge auch im Bereich des Möglichen, sollte aber der letzte Ausweg sein...

Vielen Dank schonmal für Eure Beteiligung im Voraus!



Gruß

Tron

 Poison Nuke 

#2 Verfasst am 09.01.2016, um 09:08:34



Wenn müssen alle Wände und Decke/Dach gleicherart gedämmt werden. Denn auch wenn der Schall nur aus der Vorderwand rauskommen mag, es wird immer noch ein großer Anteil nach hinten gebeugt, insbesondere im für Nachbarn nervigen Tieftonbereich.

Je nachdem wie die Struktur der Holzwand ist, wäre das beste eine doppelt beplankten Trockenbau mit ca. 10-15cm Abstand vor die Holzwand zu setzen und das ganze zum Dämmen. In dem Trockenbau darf es dann auch keine größeren Öffnungen geben (außer Steckdosen oder so). Damit hast du dann zum einen die nötige Wärmedämmung, zum anderen ist das gleichzeitig auch Schalldämmung.

Wichtig ist aber, dass sich das ganze ein Bauingenieur wenigstens mal vorher anschaut, damit du dir den Taupunkt nicht in die Holzwand holst und diese dann anfängt zu gammeln. Weil dann hast du schlimmstenfalls nach einem Jahr schon Schimmel in den Wänden. Kann auch sein dass eine ganz andere Lösung notwendig wird.


greetz
Poison Nuke

Tron2.9 *

#3 Verfasst am 15.01.2016, um 23:32:27



Vielen Dank erstmal für Deine Anwort Poison.

Habe noch eine zusätzliche Frage. Die Länge von 6,5 Metern ist fix und lässt sich auch nicht verändern. Wenn ich jetzt das Maximale an Quadratmetern für das Heimkino herausholen möchte und die "kurze" Seite erweiterbar ist...

Was wäre die maximale Seitenlänge, ohne das man in Bereich kommt, bei dem jeder sagt: "Ey, das ist ein Quadrat und somit ein akustischer Alptraum!" ?


Gruß

Tron

apophisii

#4 Verfasst am 16.01.2016, um 01:43:03



Hallo Tron,


Zitat:
Beim geplanten Heimkino handelt es sich um eine solide, vom Vorbesitzer gebaute, mit Strom versorgte, freistehende Holzhütte. Wandstärke incl. Verkleidung ca. 4 cm.



Ich persönlich verstehe unter solide etwas anderes. Ich denke mal, die Verkleidung besteht idealerweise aus 38 mm Blockbohlen. Andererseits kann ich nicht erkennen, wie die Hütte zusammengebaut ist. Wenn Du sagst inklusive Verkleidung, dann muss ich sogar davon ausgehen, dass es "nur" eine Beplankung mit ca. 21 mm ist (vielleicht eine Hobeldiele) und dann noch ca. 2 cm Konstruktionshölzer ?

Wie ist das Dach ausgeführt? Satteldach, Flachdach und wie ist der Aufbau? Der Fußbodenaufbau? Steht die Hütte auf einer Betonsohle oder nur auf einer begradigten Schotterfläche mit einem typischen Holzfußboden?
Dann vermute ich auch nur typische Holzhüttenfenster, sprich einfach verglast? Und die Tür?

Zu den akustischen Maßnahmen kann dir Poison sicherlich mehr sagen, aber ich vermute bereits jetzt, dass du ohne massiven Einsatz von schwerem Material keine besonderen Ergebnisse erzielen wirst.

Zitat:
Wichtig ist aber, dass sich das ganze ein Bauingenieur wenigstens mal vorher anschaut, damit du dir den Taupunkt nicht in die Holzwand holst und diese dann anfängt zu gammeln.


Guter Einwand von Poison, aber das kriegen wir auch ohne einen Bauingenieur hin. Die bauphysikalischen Bedenken sind hier erst einmal zweitrangig, solange nicht feststeht, wie komplex der Ausbau wird.

Von mir erst einmal als Diskussionsgrundlage ein bauphysikalisch unbedenklicher Wandaufbau, der auch schalltechnisch (zu mindestens das Durchdringen nach außen) in Ordnung sein sollte:



Aber grundsätzlich beneide ich dich um die schöne Fläche und der Möglichkeiten die sich daraus ergeben

Ich wünsche Dir auf jeden Fall viel Spaß bei deinem Projekt.



Liebe Grüße

Das Denken ist zwar allen Menschen erlaubt, aber vielen bleibt es erspart.

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